Ausgabe 
13.10.1915
 
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2. 8 55 1 1 ep Die Times berichtet:Die Lebensmitte jetzt eine Höhe erreicht, wo die Hausfrauen finden, da

führt hätten, dann würden sie sämtliche freien Länder gegenüber ist die u nbeugsame Widerstandskraft tikel, die früher als Notwendigkeiten betrachtet wurden,

Europas den schlimmsten Gewalttaten ausgeliefert haben.[unserer Truppen unerschütterlich.

Das ist die Wahrheit, bekräftigt der Leitartikler,die aus 5 3 j Luxussachen geworden sind. Und die Tendenz ist noch imm 0 Luxus 0 5 5 5 5 25 einer Untersuchung der Dokumente hervorgeht. Man könnte Uẽneinigkeit im Vierverband. 5 aufwärts. Verglichen mit dagen e ae 9 19 6 l ß es si igli i 7 f 1 Ok ässi ie L Smi reise um min 8 6 roß. gestiegen. glauben, daß es sich lediglich um einen Kampf handle der Wien, 12. Okt. Nach zuverlässigen Meldungen mehren en e die Steigerung zu einer Einschränkn

itteln geführt. 5 Belge gelang es der Genossin Nan⸗ atigen rsammlungkton

mit brutalen Kräften um die Oberherrschaft der Welt ausge- sich die Mißhelli keiten im Vierverband zwischen den leitenden 1 118 5 10

5 ö 1. 9 5 5 1. Verbrauchs von Nahrungsy fochten werde. In Wahrheit sei es ein Kampf zwischen zwei] Stagtsmäunern. Zwischen Sir Edwa⸗d Grey und Deleasse Nach der Independance entgegengesetzten Auffassungen: der Vierverband behaupte, sollen besonders starke Meinungsverschiedeuheiten bezüglich dervelde, auf shrer mehrme

5 5 5 ü erikaß run Million Franken zur Uterstlitzung not Recht gehe⸗vor Macht, während Deutschland behaupte, Macht] der Volkaufe en bestehen, da Frankreich keine große Lust be. Franken zur 1 7 Zung 0 gehe vor Recht. Rußland, England, Frankreich und Italien] mehr zeige,! Truppen auf Gallipoli zu opfern. Auf der Die ber beabsichtigen, den größeren Teil ber 2

(aft in Paris beschwerte man sich offen über die ausstellung von San Fran eis cn, die durch den We

seien die Verteidiger des Rechts, die Deutschen die Ver-] russischen Ou: 1 1 3 7 zelle Unterstützung Rußlands durch England.] ungeheuer leidet, im nächsten Jahre nach Buenos Nir

teidiger der Macht. mangelnde fine: bri t findet dann die Hundertjahrseser der Repu .. 2 f e 2 2 2 ringen. fi ann die Hund 4 N Dubl. Mit diesem ch mz 5 versuchen die Führer des fr Der neue griechische Kurs. Deese wollen die norbamerikanischen Kap ösischen Sozialismus die Arbeiter auszuklären. ö Der griechische Gesandte in Rom hat gestern im Auftrage seiner f listen zur Verdrängung der enropäischen Konkurrenz benützen. Sympathische Russen. RNegierung dem italienischen Minister des Aeußern, Sonnino, mit⸗

5 7 3. geteilt, daß die Politit des neuen griechischen Ministeriums dieselben 50 9 Dic echtrussischen Leute, deren Mitglied zu sein sich der Zar Grundsätze weiter besolgen werde, welche Griechenland seit Aus⸗ Parteinachrichten. bekanntlich zu so hoher Ehre anrechnet, daß er sogar einmal beis bruch des europäischen Krieges befolgt hat. Die Neutralität 3 1 einem Empfang seinem Söhnchen das Schild der Pogromisten um⸗ Griechenlands werde von nun an zur Verteidigung der Lebeus⸗ Aus der Haft entlassen. hing, haben ihre Kriegsziele bekannt gegeben: sie bitten den Zaren, interessen Griechenlands bewaffnet sein und die griechische Politik] wurden in Berkin auf Autrag ihres Verteidigers, Rechtsanwa die ungläubige, von Juden durchseuchte Reichsduma zu verjagen werde sich nach den Ereignissen richten. Das neue Kabinett ist ent⸗ gang Heine, die angeblich wegen Verbreitung 9 gegen und durch eine rechtgläubige, echt russische Versammlung von schlossen, gegenüber dem Vierverband eine Politik aufrichtigster] Krieg gerichteten Schriften verhafteten Genossen Redakteur Sem stwovertretern mit beratender Stimme zu er⸗ und wohlwollender Neutralität zu befolgen. Secolo bemerkt zu Meyer, Buchdrucker Wiegand und Zeichner Eberlein. Die

setzen 2 Die Gleichberechtigung der Nationalliberalen würde dieser Mitteilung: Es geht leider aus ihr hervor, daß Griechenland teidigung ist der Ansicht, daß gegen die Freigelassenen kaum ö einer Vernichtung des rechtgläubigen einigen Rußlands gleichkom⸗entschlossen ist, Serbien keine Hilfe zu bringen; die Lage sei in⸗JAnklage erhoben werden könne. 0 men. Die Wiedereroberung Polens, das immer ein Herd der Un- folgedessen sehr ernst. Die Expedition nach Saloniki sei unternom⸗ 5 range e i zufri hei 8 f 1 e ee 5 a N 5 5 8 W e 8 Aus der französischen 5 . und der Revolution gewesen, 105. er- men worden in der irrigen Voraussicht auf die Beteiligung der u e e ee schreibt une

ebens. 5 5 iel des Krieges so ie Gewi 1 iechis. jest. Sgebli 1 701 N her! 8 5 5 18 a a str wer Das Hauptziel des Krieges sollte die Gewinnung griechischen Armee(1). Da diese aber nun ausgeblieben sei, sei Wir haben bereits, an ein Dementi der fran zösischen Partei.

Haliziens, dieses russischen Landes, sein. eine Verstärkung der Truppen des Vierverbandes absolut not⸗ In der Tat scheint man durchaus geneigt zu sein, sich wieder] wendig. Die Fehler der Dardanellenexpedition dürften nicht wieder

gach den Echtrussen neuzuorjentieren. Das beweist die Absägung holt werden.

des Ministers des Innern Schtscherbatow und des Generalproku⸗

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ei utliche Ursache der N f

leitung anknüpfend, gesagt, welches 5 e i 5 2 5 zung, innerhalb de

Opposition, oder wenn mah will de soßialistischen Partei Frankreichs ist: d

37 2 des Heiligen Synod der obersten Staatskirchenbehörde Flucht der serbischen Regierung? 755 5 510 7 1 5 Samarin und ihre Ersetzung durch untadelig reaktionäre Tschi⸗ e 5 1 gleich die Unabhängigkeit ihver Aktsg ein en nuwniki. Mit der ide e obehung Polens hat es ja auch fene Der Corriere della Sera meldet die Uebersiedelung der Gegenwärtig wird die Betefligung an der Regierung der

guten Wege und auf Galizien wird Väterchen noch warten dürfen, serbischen Regierung nach Krajujewae zum Kronprinzen. desverteidrgung lebhaft kritisiert und die Opponenten lehne Solfdarität mit dieser Handlung ab, indem s en, daß die

0 liebrigens sind die 7 Millionen Menschen, die Galizien vor dem Der Secolo warnt davor, Serbien im Stiche zu lassen, da auf g Na 1 545. g 4 1 1 0 F 1 9 alt brenn ei e nachtr 4 Billigung d Kriege bewohnten, je zu einem Drittel Polen, Juden und Ukrainer, 8 90 8 selbst nicht befragt worden sei. Die nachtr cle 15 l 0 und von diesen letzteren betrachtet es die gewaltige Mehrheit als die Einnahme Belgrads wohl bald ein Friedensangebot folgen den Natjonalrat sei nur erfolgt, weil man die fraglichen Genosee 0 ärgsten Schimpf, für einen Russen gehalten zu werden. werde. talieni 7 8 nicht 1 150 1 men weil 1 25 1 10 fon 5 a N 1 5 It sche Ten i Orient. Tatsache gestellt, diese nicht mehr ungeschehen machen 1 1 Schierstädt und Strachwitz. g 15 3 5 enisch 55 1 0 für Nn. 2 0lich 95 Wunsch, die Lande⸗ erte igung angesichts der Mie erinnerlich, waren im Herbst vorigen Jahres die] T. U. Athen, 12. Okt. Die Hestia erfährt: Eine großs sichen Okkupation nicht durch eine Ministerkrise au schwächen, Mitglieder einer deutschen Patrouille unter Führung des Zahl italienischer Truppen habe sich in den letzten Tagen Billigung der Haltung der Parteileitung geführt

8 3 Schierstä öchi ö nach Bari und Brindisi begeben, wo sie auf 12 große Trans⸗ Die Parteileitung beruft sich dagegen auf diese einn Ff c we e N 1 5 g. f Billigung und lehnt aus den angeführten Gründen eine prinzipie

Versuchen, ihren Truppenteil wieder zu erreichen, in fran⸗ Horkschiffe geschafft wurde.Die Truppen tragen durchweg Aenderung der palltischen Haltung ah; zösische Gefangenschaft geraten und von einem französischen Tropenhelme, woraus man schließt, daß sie zu einem Feldzug Wie kam die ministerielle VBetefligung Kriegsgericht wegen angeblichen Plünderns zussan einem Punkte des Orients, wahrscheinlich an der Küste] deutet sie? Man erinnere sich z schweren Freiheits⸗ und Ehrenstrafen verurteilt worden. Die] Kleinasiens, bestimmt seien. sie sich vollzog. Es

von der deutschen Regierung unternommenen Schritte zur Arbeiterverfolgungen in Rußland. an der Marne. Es schien, als ob die fr Beseitigung der Wirkungen des ungerechten Urteils haben Kopenhagen, 12. Okt. Die Petersburger Polizei verhaftete sammenbruch erleiden würde wie 1870. 1 nunmehr zum Erfolge geführt. Der Leutnant v. Schier-seine Anzahl Fabrikbefiger, weil sie Arbeitern gestattet hatten, in menbruch. 1 00 1 städt, der durch die Behandlung als Strafgefangenen den Fabriken Versammlungen abzuhalten. Mehrfach draug die e e ö W 5 0. 0 %%%%% Ü M,, letzten Austausch Schwerverwundeter aus der französsesschmieden. In Wirklichleit behandelten sic ihre wirtschaftliche Lage Wenn es möglsch gewesen wäre, ein Parteireferendum darüber schen Gefangenschaft entlassen worden und nach bei der gegenwärtigen Teuerung und die Verhütung von Lohn⸗ zunehmen, hätte sich die Partei zweifellos mit erdrückender

Deutschland zurückgekehrt. Die übrigen Mitglieder derf drückereien durch den Massenzuzug von Flüchtlingen. heit für den Eintritt der Sozialisten in dle Regierung au Patrouille, darunter der Leutnant Graf v. Strachwitz Sri 5 sprochen. Nur wenige hätten in diesen Stunden der höchsten 0 15. 55* riegsnolizen. fahr kalt abwägend die Konseguenzen eines solchen Schrittes

sind aus dem Gefängnis nach den gewöhnlichen Kriegs-. i 1. N aussehen können. Man appellierte an den Mut, an die Selb gefa ngenenlagern überführt worden. Sie wer⸗ A d de eee 11785 Senat 1915 keit, den revolutionären Patriotismus der französischen Sodig l den dort, wie durch den Beauftragten einer neutralen Ver-[Redakteur des tschechischen anarchistischen Berg⸗ 5 e n Aas dig lea tretung bei einem Besuch der Gefangenenlager sestgestelltsar e Wenzel Draxel, in Dux in Böhmen die Wei 105 arten balen worden ist, ihrem militärischen Range entsprechend und wie a 0 255 b de sehr sind wir überzeugt, daß sie heute, wenn das Geschehe die übrigen Kriegsgefangenen behandelt. Zur Ver⸗ eve 0 aue n e e ee Fehr geschehen wäre, eine Beteiligung au der Regierung 110 geltung für die Behandlung unserer Heeresangehörigen v. Bifsing in dankenswerter Weise vorgegangen. Der würl⸗ 1 nee ablehnen 18 8 kennt ent ae 2 2 7 1 3 2 5 27212 1 1 e 1 1975 gen. 5 l ger un m. 5 9 haus t, b 0 waren sechs französische Offiziere in ein Militär- tembergische Bund für Vogelschutz hatte sich an den General⸗ innere fortefleben konzentriert sich gepemwürtig um die eine gefängnis verbracht worden. Sie sind jetzt in ihre alten Purete meer Muc gowandc dae dag ac blonde Fer Wie komm die Partei aus der Silugton die sie der Aktien Lager zurückgeführt worden. Singvögel in Belgien fernerhin nicht mehr dulden zu wollen. Der hne sich selbst zu desavouferen? 0

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Generalgouverneur hat die ihm unterstellten Behörden aufgefor⸗ 2 F. 4 10 6 1 8 0 Vi in Käfi 1 ie Pariser Parteforganisation hatte vor kurzem liber Erlahmen der frauzösischen Offensive. eee e een e n ee e ee Frage zu entscheiden. Nach der feindlichen Okkupation sind es

1 ö 1% 3 Nals 9 6 werkschaften beschloß, erneut einen Protest einzureichen liche Meinung beschäftigen. Der Föderationsrat des Seineder N en 15 Köln. Volk szta eee e gegen die fortwährenden Einschränkungen der Versammlungsfrei⸗ 5 dobeschastig 0 0* meldet seinem Blatte aus dem Großen Hauptquartier: Die heit der Eisenbahner und aller anderen Arbejterorganisationen. Ministern ein Ultimatum stellte, bis zu einem gewissen Zeitpun ö haben unbestreitbar ein deutliches Nachlassen dersassy les Moulineaur, die jetzt für die Landesverteidigung arbeitet,] Militärlieseranten durchzusetzen, oder Ju demissionieren. 2 e französischen Stoßkraft gezeitigt, trotz Einsatzes erfolgte in einem Nebengebäude eine heftige Erplosion. 14 Antrag wurde ein anderer entgegengestollt, der im wesentlich neuer Regimenter und einer Munitionsverschwendung, für; pegriffener 5 705. 1 5 g g. 0 55 5 egriffener Brand konnte bald gelöscht werden. Die Ursache der 2 0 mit 5100 gegen 3000 Stimmen für das Ultime die geradezu phantastische Zahlen genannt werden. Dem⸗JExplosion soll Kurzschluß sein. 1 55 ae. 5 ,]ͤ],]§é- ᷑ñͤ e e

Der nach dem westlichen Kriegsschauplatz entsandte DasAktionskomitee der französischen Partei und Ge⸗Zenfur⸗ und Militärlieferantenskandale, die am stärksten die ments hatte über einen Antrag abzustimmen, der den sozialssisch allerletzten Kämpfe in und um Tahure in der Champagne Der Temps meldet: In der früheren Patronenfabriks die Aufhebung der Zensur und die Verösfentlichung der K Arbeiter wurden verletzt, drei von ihnen schwer. Ein im Entstehen] selben Forderungen enthielt, jedoch ohne ein Ultimatum 0 ließlich angenommen.

P 80 G U Lach einer Pauso sagte sie:Nun, geben Sie mir recht? Fräulein Blanche mit einer gewissen Zerstreutheit oder, f ulver und 0 d. bRecht? Worin? Habe ich Ihnen nicht gesagt, daß ichsses so auszudrücken, Traumverlorenheit ganz meiner Führ eee 18701874. 15 in einer so tiefen Friedensstimmung bin, daß ich allen Krieg überließ, nahm eine geraume Zeit in Anspruch. Als wir

vergessen habe und jedermann recht gebon möchte? Sind wirlich unten angekommen waren, flammte uns Licht aus

S.

1 Von Levin Schückin e en e h f b ö 0 8. N f 0 1 g. b in etwas verschiedener Meinung? 5 Papillon entgegen; durch die offene Eingangstür sahe J Wir fuhren auf den Hof derFerme, in welchem dieO, in tausend Dingen, denk ich, versetzte sie mit einemfseine brennende Lampe, die einen gedeckten Tisch beleuch ö sinkende Nachmittagssonne bereits sehr tiefe Schlagschatten] weicheren, milderen Tone, als ich ihn noch von ihr ver- Friedrich, schien es, hatte das alles ganz hübsch arrang ö

1 warf. Bei einer kleinen Beratung, welche entstand, ob wirf nommen. der Einfall, ein hellprasselndes Kaminfeuer in dem k

0 zuerst in den Pavillon einkehren oder gleich den Weg zur BurgUnd doch könnte ich über kein einziges mehr mit Ihnen] Salon anzuzünden, rührte jedoch wohl von den Pächter

0 hinauf antreten sollten, bat ich dringend um das letztere, daf streiten. Wenn ich auch tausendmal vecht dabei hätte, was] leuten her. Jedenfalls erhöhte es bedeutend die Behagl ic

1 der Weg die beträchtliche Höhe hinauf viel Zeit in Anspruchs nützte es mir? Sie wissen, daß Macht vor Recht geht und keit des hübschen, mit einer bescheidenen, aber zum Bewoh

0 zu nehmen und der Abend zu kommen drohte. Man gab mir] die Macht haben Sie! völlig hinreichenden Einrichtung versehenen Raumes.

nach und wir begannen die Wanderung, während FriedrichDie Macht hätte ich? sagte sie rasch und erglühte dann nahmen an dem runden Tische in der Mitte Platz der A

ö mit seinem das Vesperbrot enthaltenden Korbe den Auftragsin jedem mädchenhaften Erröten, in jener Verlegenheit über] machte die Honneurs des kleinen Mahles und schenkte

g erhielt, sich den Pavillon von den Leuten der Ferme öffnen ein zu rasch gesprochenes Wort, das eine Antwort hervorlocken dabei von einem feurigen Burgunderwein ein, welcher

ö zu lassen und dort vorsorglich alles herzurichten. kann, die man durchaus nicht hervorlocken möchte. unserer mühsamen Fußwanderung doppelt verführerisch we

1. Ich brauche unseren Weg nicht zu beschreiben; man weiß,Die Macht haben Sie die Macht, mich alles andere] Fräulein Blanche und trank wenig; sie wandte sich bal 0 5 daß alte Burgruinen mit einiger Anstrengung der Knie wvergessen zu machen, als den einen Wunsch, eine Brücke[ab, der Flamme zu, in deren Flackern und Prasseln sie b

1 muskeln und der Lungen genommen sein wollen. Ich sagef schlagen zu können über jeden trennenden Abgrund, und ssie überließ uns Männer; unserer lebhaften Unterhaltung

ö. nur, daß es ein ganz heilloser Ziegenpfad war, den wir zu wär er weit wie der zu unseren Füßen! 5 0 welche der Abbé mit großer Redseligkeit im Schwung h

erklimmen hatten; desto heiterer war die Stimmung, die erDas ist unmöglich! es schien, als ob der feurige Burgunder ihn völlig aufgetaut

hervorrief; ich wagte es, Fräulein Blanche den Arm zu bietenO, es ist alles möglich wenn man seine ganze Kraft,] habe. Nur zuweilen streifte mich Fräulein Blanche mit

und sie nahm ihn ohne Zögern. Als wir endlich oben im Be- seine Seele daransetzt! einem wie forschonden Blicke, der nichts dazu beitrug dal

reich der Ruine angekommen waren und durch das noch wohl Der Abbe trat dichter heran und störte das Zwiegespräch, Gefühl von innerem Glücke zu mildern, das ich in dite

erhaltene Portal, das die ehemalige Vorburg von der Haupt-] das ich gern fortgesetzt hätte; wir sprachen von anderen] meiner traumhaften Situation empfand Denn war es ni

burg geschieden, in den Hof traten, eröffnete sich uns ein] Dingen; der Geistliche nannte die einzelnen Punkte und Orte,] in der Tat, als ob ich mich in einem Traume befinde hier

prachtvoller Ausblick über das dunkle, tannenumhegte Tal, welche wir in der Ferne erblickten. Er wurde dabei sehr be⸗ her in dies stille ferne Felsental gezaubert wo das Rauschel

den sich windenden Flußlauf tief zu unseren Füßen, die näch-] redt und ausführlich; ich sah zu meiner Beunruhigung, wie der Tannen im Abendwinde und das Schäumen des 8

sten Höhen und ein gutes Stück des alten schönen und reichen] die Sonne dem Horizont zusank und ihr unterer Rand bei] Berggewässers sich zu einem eigentümlichen Liede von

durgundischen Landes. n nahe schon die blaue Wellenlinie der fernsten Höhen im Westen Zauber der fernen Fremde verband, und Fräulein Blau

Ich war in einer ganz eigentümlichen Erregung, in etwas berührteg mit ihrer hinreißenden Schönheit als die Zauberin dasaß,

oon einem seligen Rausche daß Blanche mit einer Art von Endlich unterbrach ich ihn, um an die Rückkehr zuf mit der der bewegte Schein der Kaminflamme im neclif

Hingebung, welche vielleicht nur Folge der Ermüdung war,] mahnen. Blanche schien sich nicht losreißen zu können; sie Spiele scherzte der das Tannenrauschen seine gehei

0 ihren Arm in dem meinen ließ, hatte sicherlich seinen Teil stand noch lange wie gefesselt von dem Anblick des vor uns] vollen Weisen vorsang der das Gurgeln nd Schäume

daran. Wir standen lange stumm, jeder wie mit dem schönen] ausgebreiteten Bildes, dem der Sonnenuntergang mit seinen] Gewässers dunkle Kunde zurief dem 1 W

Bilde vor uns beschäftigt, von ihm erfüllt und entzückt; aber] magischen Tinten eine wunderbare Schönheit gab. Als wir] draußen im tiefen Gestein von allem was ich berge

57 1 daß ich im Grund nur an sie dachte, nur 5 0 den Rückweg antraten, dämmerte es bereits: das] dunklen Felsklüften⸗ 5 6 1

on ihr erfullt war. U schwierig; Ni f 550* 5

schwierig, Niedersteigen auf unserem Bergsdege, wobei sich(FJortsetzung folgt.]

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