Händen.

sind bisher 1168 Russen bestattet, 400 bis 500 liegen noch vor der Front. Zahlreiche Gewehre wurden erbeutet.

mißglückten vollständig.

Deeresgruppe des Generalfeldmarschalls 0 8 v. Mackensen.. Wösser. Nicht Neues. Heeresgruppe des Generals v. Linsingen.

Die feindlichen Stellungen bei Czernysz lam Kormin) wurden von unseren Truppen er st ür mt. Der Feind wurde nach Norden geworfen. Er ließ 1300 Gefangene in unseren zwei e An anderen Stellen der Front wurden weitere 1100 Ge- worden. fangene gemacht.. a

Bei der Armee des Generals Grafen Bothmer hatten die Russen in der Nacht vom 29. zum 30. September einen Durchbruchsversuch westlich Tarnopol unternommen. Der, Versuch scheiterte völlig unter sehr erheblichen Verlusten für den Gegner. Von nur einer unserer Divisionen

schwer

FVranzösischer Luftangriff auf Luxemburg. Erfolgreiche Kavalleriekämpfe in Rußland. W. B. Großes Hauptquartier, 3. Okt., vorm.(Amtlich.) 1700 Westlicher Kriegsschauplatz. Feindliche Monitore richteten nachmittags ein wirkungs⸗ loses Feuer auf die Gegend von Westende-Bad.

Abermalige Versuche der Engländer, während der Nacht

nördlich von Loos verlorenes Gelände wiederzugewinnen, Mit schweren Verlusten nach stellenweise erbitterten Nahkämpfen gab der Feind hier seine Angriffe auf. HOestlich von Souchez mißlang ein französi⸗ scher Vorstoß trotz Einsatzes einer erheblichen Menge von Gasgranaten. Ein feindlicher Angriffsversuch aus Neupille heraus gegen die Höhenstellungen östlich wurde mit starken Verlusten für den Feind abgeschlagen. Im nächtlichen dem Angriff folgenden Handgranatenkampf ging uns ein 40 Meter langes Grabenstück verloren.

Die Franzosen haben gestern die Infante riean⸗ griffe in der Champagne nicht wiederholt. Das feindliche Artilleriefeuer hielt in wechselnder Stärke an. Nördlich von Les Mesnil wurde der Feind aus einem gegen unsere Stellungen vorspringenden Graben hinausgeworfen, wobei er erhebliche Einbuße auch an Gefange⸗ nen hatte. Im Handgranatenkampf um die Stellung nord⸗ westlich von Ville⸗sur⸗Tourbe behielten wir die Oberhand.

Der Feind wiederholte seine Fliegerangriffe auf

wenn

umsanken

el leer trinken und zeigte auf einen ganz Der muß erst haben!

[Ein Erfolg deuischer Wasserflugzeuge.

Berlin, 3. Okt.(W. B. Amtlich.) Am 2. Oktober sind vor La Panne Bombenwürfe unserer Wasserflugzeuge beschädigt

zu den Feinden breche und nicht unverzüglich Offiziere entferne, die den Armeen der Mächte angehören, die sich mit den Ententemächten im Kriege besinden.

Der türkische Tagesbericht. Erfolge unserer Verbündeten Konstantinopel, 2. Okt.(W. T. B. Nichtamtlich.) Das Große Hauptquartier meldet von der Dar danellen⸗ front: Die Lage ist unverändert. Unsere aufklären⸗ den Kolonnen sahren fort, bei ihren Angriffen Gewehre und Kriegsmaterial zu erbeuten. Unsere Artillerie beantwortete das Feuer eines feindlichen Kreuzers, der wirkungs⸗ los unsere Stellungen auf der Höhe von Jonk im Abschnitt Ari Bur nu beschoß, und erzielte einen Volltr effeir an Bor d. Der Kreuzer entfernte sich darauf. Bei Se dd⸗ üll⸗Bahr ging der Artilleriekampf eine Weile weiter.

uglische Monitore

5 Der Chef des Admiralstabs der Marine.

8 Der französische Fliegerangriff auf Luxemburg. Luxemburg, 3. Okt. Luxemburg wurde heute gegen 8 Uhr von feindlichen Flugzeugen heimgesucht, die mehrere Bomben abwarfen. Einige platzten in der Nähe des großherzoglichen Palastes und der Dominikanerkirche, wobei zwei Mitglieder der luxemburgischen Militärkapelle Der angerichtete Sachschaden be⸗ schränkt sich auf einige gesprungene Fensterscheiben. Die Be⸗ völkerung ist lebhaft beunruhigt und empört. 5

Aussisches Alkimakum an Bulgarien.

W. B. Petersburg. Der russische Gesandte in Sosia hat den Auf⸗ trag erhalten, Bulgarien zu v erlassen, bulgarische Regierung nicht binnen 24 Stunden ihre Beziehungen der flavischen Sache ab⸗

verletzt wurden.

die

genen

Nach der Schlacht brachte man den deutschen 1 5 zu

Einer mit einer blutenden Kopfwunde weigerte si leblosen Kameraden am Boden:

durch

(Nichtamtlich).

die

Konstontinopel, 2. Okt. rum gemeldet wird, kam es an der kau ka

kischen Aufklärungsabteilung

jedoch von den Kosaken niedergemacht.

Batum hätten die Russen die Umgebung gesucht.

Einige feindliche Batterien wurden zum Schweigen g

Auf dem linken Flügel wurde ein Teil

Schützengräben zerstört. Auf dem rechten Flügel vernichtete

eine von uns entzündete Gegenmine eine feindliche Mine und

tötete Sappeure. Sonst hat sich nichts exeignet. 155 *

(W. B. Nichtamtlich.) Wie aus Erze⸗ Richtung gegen Kirzakgedighi zu einem Gefecht zwischen einer tür⸗

rusfischer Reiterei, die in die Flucht geschlagen wurde und 21 Tote, darunter den Generalstabshauptmann Stanislas, 51 Ver⸗ wundete zurückließ und einige Gefangene verlor. erklärten, daß sich die in das russische Heer eingereihten Armenier Verwundungen beibringen, um nicht kämpfen zu müssen; sie werden Die schlechte Ernährung der russischen Truppen habe zum Ausbruch von Ruhr geführt, die Ver⸗ heerungen anrichte. Aus Furcht vor einem plötzlichen Angriff auf

der feindli

sischen Front in der

und einer Schwadron

Die Gefangenen

mit Scheinwerfern ab⸗

1.70 1.80 Mk.

Butter per Pfd. 1 Liter 24 Pfg.

Milch

Hähne ber Stück 1.502.50 Ml. Ochsenfleisch ver Pfd. 1.161.20 Mk.

Kartoffeln p. Malter 78.50 Mk.

Wochenmarktpreise in Gießen am 2. Oktober 1915 Kartoffeln

Kleine Gurken Lopfsalat pek Kopf 812 Pig.

Kalbfleisch ver Pfd. 110114 Pfg. Birnen Pfund 712 Pfg. Kuh⸗ u. Rindfl. per Pfd. 112116 Ufg.] Aepfel Pfund 712 Pfg. Schweinefleisch Pfd. 170180 Pfg. Falläpfel Pfund 45 Pfg. Hammelfleisch p. Pfd. 96110 Pfg.] Zwetschen

Hühuereier Stück 1718 Pfg.] Blumenkohl ver Stck. 2040 Pfg. Gänseeier Stück Pfg.] Weißkraut p. Haupt 1020 Pfg. Käse Stück 89 Pfg.] Rotkraut p. Haupt 1025 Pfg. Käsematte 2 Stück 56 Pfg.] Wirsing p. Haupt 1015 Pfg. Tauben per Paar 1.30 1.50 Mk. Kohlrabi ver Stück 68 Pfg. Hühner per Stück 1.802.30 Mk.] Gurken per Stück 1020 Pfg.

Stück 35 Pig.

Pfund 1820 Pfg.

Verantwortlicher Redakteur: F.

Verlag von Krumm& Cie., Gießen.

Vetters, Gießen.

sturm⸗Infanterie⸗Ersatz⸗Bataillons I(1., das Brot durch den Truppenteil

her 2,. Mk. 5 Die

Gießen, den 1. Oktober 1915.

Keller.

geliefert. haben demgemäß künftig weder Brot noch Brötchen zu verabfolgen. Die Vergütung beträgt vom 1. Oktober ab 1,85 Mk, statt seit⸗

lons II(5. und 6. Kompagnie) sowie Rekruten⸗Depot) erhalten da Brot wie seither durch den Quartiergeber. Die Vergütung beträgt für diese 2 Mk.

Der Oberbürgermeister:

Druck: Verlag Offenbacher Abendblatt, G. m. b. H., Offenbach a. M.

Bekanntmachung.

Vom 1. Oktober 1915 ab wird für die Angehörigen des Land⸗

2., 3. und 4. Kompagnie) Die Quartierwirte

Angehörigen des Landsturm⸗Infanterie⸗Ersatz⸗Batail⸗ 8

Laon und Vouziersz; in beiden Orten fielen wieder mehrere Zivilpersonen den Bombenwürfen zum Opfer. In der Gegend von Rethel wurde das französische Luft- schiffAlsace zur Landung gezwungen, die Be⸗ satzung ist gefangen genommen. Heute 8 Uhr 30 vormittags wurden auf die neutrale Stadt Luxemburg von französischen Fliegern Bom⸗ ben geworfen. Es sind zwei luxemburgische Soldaten, ein Arbeiter und ein Ladenmädchen verletzt. 5 Oestlicher Kriegsschauplatz Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg. Jun den Kavalleriekämpfen südlich von Kosjauy wurde der Gegner über die Miadsjolka zurückgeworfen. Im übrigen nichts von Bedeutung. Bei den Heeresgruppen der Generalfeldmarschalle Prinz Leopold von Bayern und von Mackenseu ist die Lage unverändert. Heeresgruppe des Generals v. Linsingen. Nach der Niederlage bei Czeruycz und dem Scheitern aller russischen Angriffe gegen die Front nördlich dieses Ortes haben die Russen das westliche Korminufer bis auf 1855 Postierungen an einzelnen Uebergängen preisge⸗ geben. Die Zahl der von den deutschen Truppen gemachten Ge⸗ rangenen hat sich auf 2400 erhöht. Oberste Heeresleitung.

Der österreichisch · ungarische Tageh bericht Erschöpfung der Russen.

Abgewiesene italienische Vorstöße. Wien, J. Okt.(W. T. B.) Amtlich wird verlautbart: 3. Okto⸗ der 1915. 1 Russischer Kriegsschauplatz. Der Feind räumte gestern, erschöpft durch die vielen er folglosen und verlustreichen Angriffe, die er tags vorher unter nommen hatte, das Westufer des unteren Kormin baches. Sonst im Nordosten bei unveränderter Lage keine be⸗ sonderen Ereignisse. Italienischer Kriegsschauplatz. Gestern vor Tagesanbruch gruppierten sich die Italiener zu einem größeren Angriff auf den Nord westabschnitt der Hochfläche von Doberdo. Unsere Artillerie überfiel die Angriffstruppen mit Feuer und zersprengte sie größtenteils. So endete die feindliche Unternehmung mit einem Vorstoß eines Bataillons längs der Straße Sdraussina-San Mar⸗ kino. Dieser Vorstoß und ein ähnlicher gegen Mittag angesetzter Angriff wurden abgewiesen. Ebenso scheiterten Versuche des Geg⸗ ners, östlich von Ridopuglia vorzugehen. Gewisse Bewegun⸗ gen hinter der feindlichen Front und der lebhafte Ver⸗ lehr auf den venezianischen Eisenbahnen sind unserer Beobachtung nicht entgangen. An dem übrigen Teil der Südwest⸗ front hat sich nichts von Belang ereignet. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Nichis Neues. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. von Höfer, Feldmarschalleutnant. *

gu

Tapfere Deutsche.

Kopenhagen, 3. Okt. Der englische Kriegskorrespondent Philspp Gibbs kelegraphiert der Politiken über die Schlacht bei Loos: Die Deutschen schlugen sich wie die Teufel. Das englische Heer muß des Feindes einzig dastehende Tapferkeit anerkennen. Viele dieser Sol daten kämpften nicht um ihr Leben, sondern eher um den Tod. Kein deutscher Offizier wollte sich ergeben, man versprach ihnen Pardon, wenn sie sich gefangen geben, sie aber antworteten mit Ma- schinengewehren und Pistolen, und warfen sich uns schließlich mit dem Dolche in der Hand entgegen, bis sie, von Kugeln durchbohrt,

nahme an

l Dem Weltkrieg flelen weiter zum Opfer die Mitglieder:

Ludwig Becker, Maurer, Atzbach Heinrich Brück, Maurer, Burkhardsfelden Philipp Faulstich, Maurer, Bersrod Ludwig Müller, Maurer, Bersrod Wilnelm Scheld, Maurer, Oppenrod Wilnelm Schnorr, Maurer, Schwalbach Heinrich Beppler, Maurer, Heuchelheim

eee e D. Kami

tes Söhnchen und Brüderchen

Statt besonderer Meldung

Todes⸗Anzeige.

Nach 14tägiger schwerer Krankheit verschied heute morgen um 9 Uhr sanft unser herzens⸗ 55

Georg

im zarlen Aller von 87¼½ Jahren. b 5 5 5 Diese Trauernachricht zeigt allen Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teil⸗

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Herm. Degenhardt und Familie.

Gießen, Schillerstraße 29, den 3. Oktober 1915. Die Beerdigung findet am Mittwoch, 6. ds. Mts. von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt.

Deutscher Bauarheiter-Verband

Giessen- Wetzlar.

Karl Hahn, Maurer, Krofdorf

Ludwig Mandler, Maurer, Kinzenbach Heinrich Rühl, Maurer, Weidenhausen Wilhelm Schubecker, Maurer, Kinzenbach Ludwig Albach, Maurer, Lindenstruth Ferdinand Hofmann, Maurer, Heuchelheim

Konrad Munch, Maurer, Hausen Wilnelm Brück, Maurer, Wetzlar

Ehre ihrem Andenken!

Der Vorstand.

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