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i Zwölf Millionen Menschen haben die sich zurückziehenden

rechnen, daß bei d land selbst tonangebende Politiker

em herrschenden hysterischen Haß gegen Deutsch⸗ sich mit dem Gedanken befreun⸗

Russen, diese Kämpfer für Europas Freiheit, aus ihren Wohnsitzen h e 1 5

auf die Landstraßen, in die Sümpfe und Wälder. in Not und Elend, den. Soll doch Lord Haldane die Richtlinie für eine solche

Sunger und Tod gejagt: Frauen und Kinder, Greise und Gebärende. Blockierungspolitik angegeben. haben. Soll de eine 5 sranzösisch⸗ In Ostpreußen und Galizien haben die Truppen der Nikolaje] italienische handelspolitische Konferenz in Villa d'Este sich in erster

Dörfer und Städte verbrannt, Unzählige gemartert, ausgeraubt, aufgeknüpft. f Die Italiener haben das Lazarett in Görz zusammengeschossen. England schickt seine Gurkhas, die sich schlangengleich durchs Gras winden, das Messer zwischen den Zähnen, in die deutschen Schützengräben. a 5 Frankreich hat Tausende Bewohner des Sundgaus verschleppt Ind in vermisteten Lagern konzentriert wie Schlacht vieh.

Wo bleibt die Entrüstung, Herr Wilson? Aber seien wir nicht ungerecht: Wenn der österreich⸗ungarische Botschafter in

leuten sagt, sie sollen nicht Granaten fabri⸗ zieren, die auf ihre Brüder abgeschossen werden, dann ist Herr Wil⸗ son empört. Und Dumba muß weg. Deun im freien Amerika gibts nur zwei böchste Dinge: Geschäft und Moral.

Rüstungen in Finnland.

Washington seinen Lands

U 55

Die schwedische Zeitung Snällposten hat Erkundigungen über die pussischen Truppen in Finnland eingeholt. Auf

her kein Militär gab, besonders in placiert. In Ausbilden. Kasko,

verschiedenen Plätzen. wo es frü den Küstenstädten, sind jetzt Truppenkontingente Vasa sind 2000 Mann von der Jahresklasse 1916 zum Die Einfahrten der Küstenstädte Vasa, Kristinestad, Mäntyluoto, Raumo und Nystad sind miniert, und in allen, be⸗ sonders in Raumo und Bjoerneborg, gibt es viel Militär. Seit drei Wochen ist der Generalstab der russischen Truppen in Finn⸗ land nach Tammerfors verlegt. Alle Brücken sind miniert und von Truppenkontingenten bewacht. Die Küstenbesestigung längs Südwestfinnland von Helsingfors bis Hang und Aland sind von geringerer Bedeutung. da sie nicht mit Betonkonstruktionen gebaut sind, sondern von Erde und Stein. Die Inseln sind mit großen Geschützen bestückt. Die Alandfestungen sind sehr stark und alle Einfahrten minjert. Ein Teil der russischen Flotte ist in Degerby und Abo stationiert. Ueberall auf Aland wimmelt es von Militär. In Wibora sind moderne Besestigungsarbeiten aus⸗ geführt, und bei den Putil o w werken sind zwülf Torpedo⸗ boote und acht Unterseeboote im Bau. In Reval werden neun Unterseeboote gebaut, wovon zwei diefer Tage sertig werden. Aber man leidet Mangel an geübter Mannschaft zu den Unterseebvoten. Die englischen u nterseebbote sind wahrscheinlich in Baltisch Port stationiert.

Die mohammedanische Bewegung in Nordindien. T. U. Konstantinopel, 28. Sept. Aus Persien sind heute zwei glaubwürdige Berichte hier angelangt, die geeignet er⸗ scheinen, als Symptome der mohammedanischen Bewegung in Indien zu gelten. In Nordindien soll der mächtige Naboß Abdulla Chan, der als Mohammedaner seinen eingebrachten gefangenen Glanbensgenossen helfen wollte, deshalb zu lebenslänglicher Kerkerarbeit verurteilt worden sein. Ein mohammedanischer Schiffsoffizier, der Obermaschinist Abdul Kader, brachte einen Transportdampfer, der zur Nieder werfung des Aufstandes im nordindischen ikt von Kalkutta abgefahren war, zum Sinken, wobei er mit fast sämtlichen Truppen unterging. Wenig Gerettete über brachten die Kunde dem Lande.

Handelskrieg gegen Deutschland nach dem

Kriege. da(Stockholm) vom 23. 9. schreibt: Vom Bierverband wird augenblicklich eine neue Art Krieg nach dem Kriege vorbereitet. Nuove Antologia enthält im Septemberheft darüber einen interessanten Artikel vom Herausgeber.

Das Ziel des Verbandes im jetzigen Kriege ist, den deutschen Militarismus für ewige Zeiten zu vernichten. Das ist nicht, wie England wohl anfangs hoffte, durch einen großen Sieg erreichbar gewesen. Deshalb müssen die Mächte des Verbandes zu ihrem sicher überlegenen wirtschaftlichen Waffen greifen.

Nach dem Friedeusschluß setzt ein wirtschaftlicher Verteidigungs⸗ krieg ein gegen die Mittemächte, der auf eine streng durchzuführende Blockade hinausläuft. Auch die Kleinstaaten müssen daran teil⸗ nehmen. Jeder muß sich für Deutschland oder England entscheiden. Wer Deutschland Bedarfsartikel liefert, verlängert die Blockade, ver⸗ letzt also die Neutralität. Gegen eine solche Scheinneutralität müßte England sich wehren. Deutschland als der schuldige Teil hat kein Recht, gleiche Behandlung von den Neutralen zu verlangen. Man könnte versucht sein, das Ganze für ein Hirngespinst zu halten, da eine Blockierung der Mittemächte Europas Ruin und Ohnmacht vollenden würde, vielleicht Amerika oder Japan zum Vor⸗ teil, der Menschheit aber zum Verderb. Trotzdem muß man damit

Pulver und Gold.

Roman aus dem Kriege 18701871. Von Levin Schücking.

Sie irren, sagte der Geistliche.Madame ist leidend, sie ist gelähmt und kaum imstande, ihren Sessel zu verlassen. Das hat sie gezwungen, auch bei der Annäherung der deut schen Truppen in diesem unbeschützten Hause zu bleiben.

Sie hat sehr wohl daran getan, fiel ich ein;den besten Schutz, den sie finden konnte, wird sie in unserer Rück sichtnahme auf die Anwesenheit einer leidenden Dame im Hause finden.

Der Geistliche antwortete mit einer kleinen Verbeugung.

Und jene schlankgewachsene junge Dame, die ich sah?

Ist Mademoiselle Kühn, die hier bei ihrer Mutter zu deren Pflege geblieben ist.

Ah das ist sehr brav

Daß sie ihre Pflicht erfüllt?

Daß sie uns nicht fürchtet... aber freilich, wie sollte sie auch, da sie im Grunde doch eine Deutsche ist?

Ah, sagte lächelnd der Geistliche,Mademoiselle Kühn würde das für kein Kompliment halten. Sie fühlt sich sehr als Französin sie ist in einem französischen Kloster erzogen

und sehr begeistert für Frankreich, sehr erbittert gegen die Deutschen. Und Sie, fiel ich ein,der Sie deutsch reden, also auch wohl Deutschland ein wenig kennen, tun nichts, um Ihre Damen unparteiischer denken zu lassen? Sollen Frauen unparteiisch denken? Legen Sie den Ton dabei auf dasUnparkeiisch oder auf dasDenken? Vielleicht, antwortete er, an seinem Glase nippend und lächelnd,auf beide Worte! Also wie Lessing sagt: Eine Frau, die denkt, ist so piderwärtig wie ein Mann, der sich schminkt. Aber da in Frankreich die Männer, wenn nicht sich, doch all ihr Tun und Treiben sehr stark mit schönen Phrasen zu schminken pflegen, so könnten die Frauen auch beginnen zu denken!

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Nua Dagligt Allehan

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Linie mit der Fra 0 renz nach dem Kriege völlig vom Nowoje Wremia vom 1 gegen Deutschlan

Kriege vollständig ernst genommen. augenblicklich England

denken, welche Folgen tritt.

tagsabgeordneten Scheidemann, Dr. David, Ebert

zum westlichen Kriegsschauplatz und in die okkupierten Ge biete Nordfrankreichs und Belgiens beendet.

für das Studium der Wirtschaftsfragen,

[von Bissung Aufklärungen

ge beschäftigt haben, wie man die deutsche Konkur⸗ Markte verdrängen kann. Und 6. g. befürwortet einen großen Zollverband

0 d

Wie man sieht, wird der Gedanke eines Handelskrieges nach dem Handels⸗ und Verkehrsverhältnisse will, tun klug, bei Zeiten daran zu wenn cinmal Frieden ein⸗

Und die Kleinstaaten, deren ordnen 2 das nach sich zieht,

Das deutsch⸗konservative Kriegsziel. Die Deutsche Tageszeitung(Nr. 490 vom 28. September) gstem Druck die folgende Er kLä⸗

9 f

eröffentlicht in auffälli 5 5 ung der deutsch-konservativen Partei: 5 Der Engere Vorstand der deutsch⸗konservativen Partei t

trat dieser Tage in Berlin zu einer Besprechung der allge⸗ meinen politischen Lage zusammen.

Mit höchster Anerkennung und in begeisterter Dankbarkeit wurde der unvergleichlichen Leistungen unseres Heeres und un⸗ zerer Flotte, der tapseren Mitwirkung unserer Verbündeten und der günstigen militärischen Lage auf allen Kriegsschauplätzen ge⸗ dacht. Dabei wurde der vollen Zuversicht Ausdruck ge⸗ geben, daß die herrlichen Exfolge unserer Waffen die Riesenmacht des rüssischen Feindes endgültig brechen und die nationale Sicher⸗ heit des deutschen Volkes im Osten dauernd gewährleisten werden. Der Engere Vorstand der konservatiwen Partei ist sich zugleich bewußt, daß unter den gewaltigen Aufgaben, die der Weltkrieg dem deutschen Volke gestellt hat, unverrückbar das Ziel im Vorder⸗ grunde bleibt, das er als das wichtigste ansieht. 5 8 die mit allen Mitteln zu erstrebende Niederringung Englands welches den Krieg heraufbeschworen hat und niemals aufhören wird, unsere Stellung in der Welt und unsere weitere Entwicklung für alle Zukunft zu bedrohen und zu unterbinden.

Mit der konservativen Gesamtpartei und mit dem ganzen deutschen Volke weiß sich der Engere Vorstand einig in dem Ent⸗ schlusse, vor keinem weiteren Opfer zurückzuschrecken, das erforder⸗ lich ist, um den Krieg bis zu einem dauernden ehrenvollen, die Grundlagen der deutschen Zukunft sichernden Frieden durchzu⸗ führen. Auch für alle zu diesem Zwecke erforderlichen Gebiets⸗ erweiterungen wird er selbstverständlich eintreten.

Studienreise sozialdemokratischer Reichstagsabgeordueter.

Vier Führer der deutschen Sozialdemokratie, die Reichs⸗

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0 i

und Schöpflin, haben soeben eine Informationsreise Die Reise, die en Ztbeck, die mit dem Krieg zusammenhängen, durch unmittelbare Anschauung Material zu liefern. Den Beginn machte ein kurzer Aufent⸗ halt im Großen Hauptquartier. Darauf führte die Er⸗ kundungsfahrt nach Lille und an die belgische Küste. Sodann ging es nach Brüssel, wo Generalgouverneur über die Zivilverwaltung und nach Antwerpen, wo der Zivil⸗ gouverneur den Parlamentariern über die Bedeutung Ant- werpens als Handelsstadt änteressante Mitteilungen machte. Den Abschluß machte ein Besuch von Mons und Charle⸗ pille, wo die augenblickliche Lage der Industrie und der Arbeiterschaft im Hennegau studiert wurde. Schwere Verluste des Feindes iin Westen. Im Berliner Tageblatt wird über die schweren Verluste der Engländer und Franzosen aus Genf berichtet: In Paris erhielt das Publikum von den schweren Verlusten an Offizieren und Mannschaften bei dem ungeheuren Ringen in Nordfrankreich weder aus den Berichten von French, noch aus dem französischen des Generalstabes die geringste Kunde. Doch geht aus Andeut⸗ ungen der Blätter hervor. daß man in den Pariser Redaktionen über jene erschütternden Zahlen weit genauer unterrichtet ist, als die Zensur mitzuteilen gestattet. In der Fachkritik gibt sich eine gewisse Enttäuschung darüber kund, daß sowohl im Nor⸗ den wie in der Champagne den ersten Vorstö

einen privaten Charakter trug, hatte vor allem d

Belgiens gab

so denken, wie ein persönliches Gefühl oder eine Erfahrung ihres Herzens es sie lehrt, und nichts wird sie davon ab⸗ bringen undunparteiisch zu denken lehren. Und lehrt Fräulein Kühn eine Erfahrung des Herzens, schlecht von den Deutschen zu denken? Sein Schweigen mochte mir andeuten sollen, daß das eine indiskrete Frage sei; ich fuhr um desto rascher fort:Ich sehe, es bleibt also nichts übrig, als daß wir Deutschen hier, wenn wir lange genug bleiben sollten, selber Propaganda für uns und möglichst vielmoralische Eroberungen machten! Sie werden, wenn Sie auf letztere ausgehen, uns nicht mit Enceinten(Wällen) und unüberwindlichen Außenforts verschanzt finden, sagte höflich der Geistliche. Desto besser, fiel ich lachend ein,denn dann kann hier unser Feldzug sich ganz in der Ruhe und Stille voll⸗ ziehen, welche Sie für Ihre kranke Dame wünschen müssen. Sind Sie überzeugt, daß Ihre Franktireurs die Ruhe nicht unterbrechen werden, vielleicht nicht diese Nacht schon? Ihre Sympathien werden auf seiten dieser Leute sein, aber Sie werden selber nicht wünschen, daß dies Haus der Schauplatz eines Ueberfalles und eines Kampfes werde... würden wir von einer Uebermacht hier überrascht und niedergehauen, so würden die Unserigen bald da sein, um uns zu rächen, und die nächsten verderblichen Folgen würden Chateau Giron treffen es würde zerstört, dem Erdboden gleich gemacht werden, man würde die Bewohner...

Seien Sie darüber beruhigt, fiel der Geistliche, mich mit offenbar sehr erschrockener Miene ansehend, ein.Wir glauben nicht, daß Franktireurs in der Nähe sind; sollten solche auftauchen, so würde es nicht geschehen können, ohne daß wir von ihrer Annäherung erführen, und dann würden wir es als eine Pflicht gegen Sie, unsere Gäste, betrachten, Sie zu warnen.

Nun, mehr verlange ich nicht, versetzte ich, dem Geist⸗ lichen, der aufgestanden war, sich zu empfehlen, die Hand reichend.

Er nahm sie und verabschiedete sich mit einer Verbeugung gegen die Söhne des Ulanenstammes, die während meiner Unterredung mit ihm sich untereinander laut und lärmend

mäßig lange Pause fol Gegner mehrfach befürchtet wird. das Gefecht bei Neuve Chape reich die erste deutsche Linie blutig zurückgeschlagen wurden.

neuen blutigen Zusammenstö ßen der Polizei gekommen sei.

in Fort Villefranche de Con

machten und sich herabließen.

ufen werden. die 0 a g In Holland sollen die 8 riegsgewinne zu einer Sonderbesteue rung herangezogen werden. Eine staatliche

Kommission zur Ausarbeitung eines bereitung.

Polizei von Montreux hat einen Ort südöstlich von Malines Belgier ausgab und behauptete,

auch einen Mercier vor.

Blättern veröffentlichte Nachricht, Cholera wüte und wonach festgestellt worden seien. Der Gesundheits Mailand sei kein Ch

Nielsen, der den neuen S erfunden hat, eine Fabri im Auftrage der dänischer Dieser zeichnet sich nicht nur Billigkeit, sondern auch durch portes aus.

aus Tokio der dortige Gerichtsßof in der kürzlich entdeckten Be⸗ stechun as angelegen der des Parlaments wurden ergab, daß der frühere Minister des Parlament die Anna Kriegsmaterials durchzusetzen.

alten Garde unserer Partei,

ßen eine verhältnis⸗

folgte,

lle erinnert, w durchbrachen, vor der

Arbeiterunruhen in Rußland. Die Wiener Reichspost läßt sich aus Stockholm berichten, es in Hastroma, Kiem, Charlom, Jekaterinoslaw zu zwischen den Arbestern ung

7

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riegsnolizen. Der Temps meldet, daß zwei deut sche Offiziere die flent, in den Ostpyrenäen, gefanger ontag auf Dienstag ent

Nacht von M ich eine Strickleiteß

ehalten wurden, in der 8 0 15 aus Bettüchern

lohen sind. indem sie sich fortdauern. sol ländischen Fuße Dezember ein be

Falls die außergewöhnlichen Zustände er Jahrgang 1916 der nieder! ruppen schon in der zweiten Hälfte des

Gesetzentwurfs ift in Vor⸗ eneve bringt unter der Ueberschrist de Notiz aus dem Konton Wallis: Di Walliser aus Bagnes leinem Martigny) verhaftet, der sich flir einen von den Deutschen verstümmelten seine Frau und seine Kinder seien füsiliert worden; er zeigte mpfehlungsbrief des Kardinoe

Stefani dementiert die von ausländische 1 wonach in ganz Italien in Mailand bereits 600 Fa e Diese Nachricht entbehre jeder Grundl im Königreiche sei ausgezeichnet. olerafall festgestellt morden. rt, hat der dänische Ingenie 0 prengstoff namens Aerolit k bei Jyderup eingerichtet, wo er zunächst 1 Regierung seinen Spreugstoff herstellt. durch seine Sprengwirkung und die völlige Gefahrlosigkeit des Trans-

eizerischer Blätt 1.

Das Journal de G alscher Belgier folgen

(Mecheln)

wahrscheinlich

hm entrissen und E

gefälschten

Die Agenzia

zustand

Wie Sozialdemokraten erfäh

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Laut der Köln. Itg. hat nach Meldungen sch

19 Mitglie⸗

heit sein Urteil gefällt. mals schuldig besunden. Das Urteil Meinistervräsibent Graf Oura(der gezahlt habe, um

Verstärkung des

ehemalige Innern) 100 000 Frs. hme einer Vorlage über

Parteinachrichten. Ein Sechzigjähriger.

den 29. September vollendet Genosse P. Neiß

Am Mittwoch, Genosse Reißhaus g

haus in Erfurt sein 60. Lebensjahr. 18 zu dem kleinen, immer mehr zusammenschmelzenben flein der die unter den Stü

Stürmen und Wetterf des Sozialistengesetzes in der Arbeiterbewegung einexerziert worden ist. Als Ausgewiesener kam er im Jahre 1882 von Berlin nac Erfurt und faßte hier sesten Fuß. Gleich in den folgenden Jahrg beteiligte er sich am öffentlichen Leben Erfurts, kandidierte zum ersten Male bei den Stadtverordnetenwahlen, 1887 bei Septemberwahlen zum Reichstage sür den Kreis Erfurt⸗Schl gen⸗Ziegenrück und ebenso 1890, wo die Partei dann zum e Male mit den Gegnern in Stichwahl kam. Seit 1893 vertritt nosse Reißhaus den Wahlkreis Saalseld⸗Sonneberg im Reich mit Ausnahme der Wahlperiode 1907/1. In der thüringisch sonders aber in der Erfurter Paxteibewegung steht Genosse haus seit jener Zeit in den vordersten Reihen, an der Gründung de Erfurter Parteiblattes, der Tribüne, im Jahre 1889 nahm er d lebhaftesten Anteil. Auch zu den Mitbegründern des deutf Schueiderverbandes im Jahre 1888 zählte er. Genosse Reißth vollendet sein 60. Lebensjahr in erfreulicher stiger und licher Frische. Möge ihm noch eine ersprießliche Tätigleit Dienste der Partei und der allgemeinen Arbefterbewegung schieden sein! 19

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Sie haben ja eine große Freundschaft mit diesem 1 dächtigen Schwarzen geschlossen, Herr von Bernold, sagte einer der Ulanen.Ich würde dem Gesicht nicht über den Weg trauen! 0 Das ist die alte Wahlverwandtschaft zwischen Heiligen und den Rittern! rief der beredte Abiturient at Der Junker braucht den Pfaffen wie der Schäfer den Hund. Wenn Sie sich in ungehörigen Redensarten ergehet wider Ihren Chef und Kommandoführer, lieber Glauroth! versetzte ich,so lasse ich Sie die Nacht hindurch zur Strase in dem Karren schlafen, den die Franktireurs zurückgelass haben. Vorläufig können Sie mich auf einer Streifpa begleiten, die ich nach dem Flusse hinab machen will, bevor ic mich zur Ruhe begebe.... Ihr anderen könnt eich legen; aber vergeßt nicht, nach den Pferden zu sehen;

sie werden ihn Futter verzehrt haben und müssen getränkt werden.

Ich ging, und während die anderen lässiger aufbrach. folgte mir Glauroth, der beredte Jüngling. Draußen schie der Mond auf Schloß und Hof und Gärten. Diesen letztere wandte ich mich zu. Da sie hinter dem Schlosse nach del Flußseite hinaus lagen, wollte ich durch sie hinabwandeln um das Flußufer zu erreichen und zu sehen, ob eine Fähre oder eine Laufbrücko unsere Franktireurs dort bei ihre Flucht auf das andere Ufer und in das Bergland da dri aufgenommen habe; war das nicht der Fall, so konnten sie sit immer noch in unserer Nähe versteckt halten und wir muß g dann trotz der Versicherung des Hausgeistlichen auf unsere Hut sein. Die Gartenanlagen, die wir betraten, waren schön soviel das Mondlicht erkennen ließ, außerordentlich wo gepflegt. Eine breite Terrasse, dann ein tiefer liegende Grund mit Bassins, Springbrunnen und wasserspeiende Triton und Nereiden oder was diese kalt vom Mondlich übergossenen Figuren darstellten; umher große Blumenb in üppiger Fülle; dann Gänge von niedrigen Spalieren oder sauber geschorenen Hecken eingefaßt; rechts lag das blau Himmelslicht schillernd auf dem langen Glasdach ei Warmhauses, links zog sich ein ähnliches Gebäude, dunklem Schatten daliegend, hin. 9

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»as sollte das helfen? sagte er.Sie werden immer

unterhalten hatten.

FTFortsetuna folgt.)