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1 ichtbaren Krieg mitkämpfen
unter auderm aus:
Organ für die Interessen des werktätigen Volkes der Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete.
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Nr. 225
Gießen, Samstag, den 25. September 1915
10. Jahrgang
Zwischen
Sozialdemakratie und Staat.
Richard Calwer, der sich einstmals selbst zur Sozial- demokratie rechnete, beschäftigt sich im Tag mit der Stellung des Staates zur Sozjaldemokratie nach dem Krieg und führt dabei
Anders, ganz anders werden sich die Dinge auf dem wirt— schaftlichen und politischen Kampfplatz nach dem Kriege voll— ziehen. Dort werden die materiellen Interessen wieder im Vordergrund stehen, man wird von seinem Be— sitz und von seinen Rechten nichts aufgeben wollen, soweit es nicht im Kampfe abgerungen wird. An dieser Tatsache ist nicht zu rütteln: sie vermögen die besten Absichten und die idealsten Gesinnungen nicht zu erschüttern.
Eine andere Frage ist freilich die, welche Stellung die Staatsleitung gegenüber der Sozialdemokratie, gegenüber den Gewerkschaften und gegenüber den Ge— nossenschaften einnehmen wird. Sicherlich ist die Re— gierung in der Freiheit ihrer Stellungnahme durch die Schranken eingeengt, die sich aus der ganzen parlamentarischen Situation ergeben. Aber innerhalb dieser Schranken muß und kann sie doch den Blick weiter hinaus in die Zukunft des deut— schen Volkes lenken und eine Initiative entfalten, durch die die wirksame Eingliederung der Sozialdemokratie in den staatlichen Rahmen erreicht wird.
Durch die Haltung der Sozialdemokratie in den Stun⸗ den der Not ist bewiesen, daß diese Partei die Vorbeding— ungen für die politische Gleichberechtigung ihrer Anhängerschaft erfüllt hat, daß sie reif ist, zur staatlichen Mitarbeit und zur politischen Verantwortung herangezogen zu werden. Nie viel⸗ leicht kommt noch einmal ein so günstiger Augenblick, in dem die Staatsleitung die Sozialdemokratie zur positiven Mit⸗ arbeit an den Aufgaben der inneren Politik heranziehen kann. Im Interesse der Zukunft des deutschen Volkes ist es wünschenswert, daß man die Gelegenheit nicht vorübergehen läßt, diesen Augenblickzu nützen, das Eisen zu schmie⸗ den, solange es heiß ist.
Daß sich gegen eine solche Initiative der Staatsleitung starke Widerstände geltend machen würden, das ist frei⸗ lich nicht zu bestreiten, aber eine Regierung ist nach einem sieg⸗ reichen Kriege innerpolitisch so stark, daß sie eine neue Aera trotz solcher Widersprüche inaugurieren kann.
Man hüte sich vor allem, eine solche Wendung etwa davon
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f Lämpfe annehmen, das wird nicht von der Sozialdemokratie allein
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ird, insofern ganz richtig, daß dann der materielle Interessen—
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jildemokratie das
bente. Wir glauben ihm aber versichern zu können— be s Hamb. Echo— daß er in der Hinsicht eine große Enttäuschung
hrausamkeiten der Russen gegen eigene Untertanen
abhängig machen zu wollen, daß man gewissermaßen ein A b— schwören bisheriger Grundsätze von der Sozial⸗ demokratie verlangt. Dies verlangen hieße nichts anderes, als die wirkliche Eingliederung der Sozialdemokratie in das Staats- ganze hinausschieben. Man begnüge sich mit der Tatsache des Verhaltens der Sozialdemokratie in diesem Kriege, alles übrige wird die innere Entwicklung innerhalb der sozialdemokratischen Partei selbst vollbringen.
Calwer beurteilt die Situation, die nach dem Kriege eintreten
mpf unweigerlich wieder in den Vordergrund treten wird. (benso werden auch die Parteiunterschiede und ⸗gegensätze un⸗ elfelhaft wieder sich geltend machen. Das ist eine Selbstver—
ndlichkeit für alle, die den„Burgfrieden“ für das genommen en, was er ist und einzig sein kann: ein stillschweigender afsenstillstand im Innern, solange draußen der Krieg tobt, in
dem es sich um die Existenz des Vaterlandes und der nationalen gultur dreht. r 2 Welche Formen die nach dem Kriege wieder auflebenden
kshängen, sondern viefmehr— auch darin hat Calwer recht— von der Haltung des Staates, aber auch von der Haltung der übrigen arteien gegenüber der Sozialdemokratie 1 Daß die„wirksame Eingliederung der Sozialdemokratie in En staatlichen Rahmen“, das heißt die positive Mitarbeit ir Sozialdemokratie an den Aufgaben des Staates, bisher nicht Jer doch nicht im ausreichenden Maße stattgefunden bat, ist nicht schuld der Sozialdemokratie, die zu solcher positiven Mitarbeit, wo im Allgemeininteresse und im besondern im Interesse der Ar— hliter lag, immer bereit gewesen ist. „Wenn Calwer aber von einem„besonders günstigen Augen— ick“ für die Heranziehung der Sozialdemokratie zur positiven llitarbeit spricht und der Regierung rät, das Eisen zu schmieden, ange es heiß ist, so verrät er damit, daß er von der Sozial⸗ nokratie mehr und anderes als die Bereitwilligkeit zur positiven sktarbeit erwartet. Er warnt die Regierung zwar, von der So⸗ Abschwören bisheriger Grund⸗ tze zu verlangen: er scheint aber auf eine Stimmung in der Abeiterschaft zu rechnen, die zu etwas Aehnlichem geneigt 1 bemerk
geben wird. Die sozialdemokratische Arbeiterschaft ist sich in seragroßen Mehrheit der bitteren Notwendigkeit bewußt, den f zu müssen. Aber sie hat darum der ihre Grundsätze noch ihre Ideale aufge⸗ eben und wird nach dem Kriege für sie weiterkämpfen,
l darauf die Zukunft ihrer Klasse beruht. 5 Die Formen der Zukunftskämpfe werden dann abhängen n dem Maße des Entgegenkommens' das die Regierung und die ügerlichen Parteien den Wünschen und Forderungen entgegen⸗ (igen. Das Ziel der Kämpfe wird dadurch nicht berührt. ces steckt sich die Sozialdemokratse selbst.— * 0
Wien, 21. Sept. Aus dem Kriegs ssequartier wird 4 67 gspresseq f ae zeldet: Ein Bericht des in Kisfelin errichtet gewesenen öster⸗ Hisch⸗ungarischen Kommandos enthält folgende Darstellung:
9 1 Darunter befand sich ein Kolonist mit seiner ruhrkranken Frau und seinem ein Jahr alten
Rückzuges in das Hinterland geschleppt.
Knaben. Die schwerkranke Frau, die sich in gesegneten Umständen befand, wurde auf einem landesüblichen Fuhrwerk verladen. Der Mann mußte mit dem Knaben notdürftig bekleidet, gegen 50 Werst zu Fuß zurücklegen. Infolge der übermenschlichen Anstrengungen, Eutbehrungen und Schrecknisse der Reise trat bei der völlig erschöpf⸗ ien Frau Frühgeburt ein. Das Kind starb einige Stunden nach der Geburt und wurde von den Russen im nächsten Walde aus dem Wagen geworfen, ebenso bald darauf die arme Mutter, obwohl sie noch lebte. Dem Maune gelang es, in der darauffolgenden Nacht mit dem Knaben am Arm zu entwischen und seine halbtote Frau in dem versumpften Walde wiederzufinden. Unter unsäglichen Schwie⸗ rigkeiten brachte er sie mit einem Wagen in das mittlerweile von uns besetzte Kisielin und in ein Feldspital. Die Wahrheit der Angaben, des Kolonisten bestätigten der über seine Frau abgegebene ärztliche Befund und die Aussagen zweier zu gleicher Zeit dort eingetroffenen kranken Kolonisten, denen es ebenfalls gelungen war, den Russen zu entwischen. Die schwer ruhrkvanke, durch die Frühgeburt und die fürchterlichen Entbehrungen herabgekommene Frau war nicht im Stande, sich irgendwie verständlich zu machen, doch war Hoffnung vorhanden, ihr Leben zu erhalten. Die von dem Feldspital erhal⸗ tenen Arzneien, Eßwaren, Wein und Wäsche wollte der arme Kolo— nist, dessen ganzes Hab und Gut vollständig vernichtet war, mit dem letzten ihm verbliebenen Gelde zahlen und konnte kaum begreifen, aus and beschenkt zu werden. Alle diese Kolonisten, durch⸗
Feinde 2201 deutsch sprechende Leute, erzählen entsetzliche Einzelheiten über die grenzenlose Grausamkeit der Kosaken, die alles niederbrennen und verwüsten. Eine deutsche Sprachverordnung in Warschau.
Die deutsche Militärverwaltung in Warschau hat ange⸗ ordnet, daß sämtliche russische Aufschriften auf allen öffent⸗ lichen Gebäuden bis zum 1. September entfernt werden müssen. Die russischen Straßennamen, sowie alle russischen Aufschriften auf Privathäusern, öffentlichen Lokalen, alle Geschäftsschilder usw. müssen bis zum 20. September ver— schwinden oder durch polnische ersetzt werden. Nur die Straßentafeln müssen zweisprachig, das heißt deutsch und polnisch, sein.
Der Seekrieg. Ein französisches Propiantschiff versenkt. Paris, 23. Sept. Den Blättern wird aus London ge— meldet, daß ein französisches Verproviantierungsschiff auf der Südseite der Insel Kreta durch ein feindliches Unterseeboot versenkt worden ist. Die Besatzung wurde gerettet. Eugland und der dänische Handel.
Kopenhagen, 23. Sept. Die Engländer halten seit Sonntag den dänischen Amerika-Routendampfer„Oskar II.“ mit 400 Passa⸗
gieren und großer Post in Kirkwall zurück. Der Dampfer bringt eine große Ladung amerikanischen Specks mit, der von den däni—
schen Abnehmern wegen der hohen Schweinefleischpreise in Däne— mark gekauft wurde. Die Engländer befürchten, daß eine weitere Ausfuhr nach Deutschland beabsichtigt sei. Wahrscheinlich muß die dänische Regierung zwecks Freigabe des Schiffes das Ver⸗ bleiben der ganzen Speckladung in Dänemark garantieren.
Der U VBootkrieg und Norwegen.
Kristiania, 23. Sept.(W. B. Nichtamtlich.) Das deutsche Auswärtige Amt teilte der norwegischen Gosandt⸗ schaft in Berlin mit, daß aus Anlaß des Unterganges der Dampfer„Rym“ und„Peil“ eingehende Untersuchungen angestellt wurden. Der Inhalt des norwegischen Berichtes, den die Gesandtschaft dem deutschen Auswärtigen Amt zuge— stellt hatte, wurde mit den dienstlichen Berichten verglichen die sämtliche U-Boots⸗Befehlshaber abgaben, die zur Zeit des Unterganges im fraglichen Gebiet Dienst taten. Kein Bericht ergab einen Anhaltspunkt für die Annahme, daß die Dampfer durch deutsche U-Boote in Grund gebohrt worden 501 seien.
Ein neues deutsches Minenfeld im Sund.
T. U. Kopenhagen, 23. Sept. Nach einer eingetroffenen Mel— dung werden die Deutschen am Südausgange des Sundes auf internationalem Gebiete Minen legen. Die Wirkung des Minen⸗ feldes beginnt am 24. September. Das dänische Marineministerium wird morgen eine Bekanntmachung erlassen, worin die Lage der Minenselder genau angegeben ist und Auweisungen für die Schiff⸗ fahrt enthalten werde. Die neutrale Schiffahrt wird durch das Minenfeld nicht behindert.
Der Dampfer„Königin Emma“ gesunken. T. U. Ainsterdam, 23. Sept. Wie das Handelsblad meldet, ist der auf eine Mine geratene Dampfer„Königin Emma“, der sich an⸗ fänglich noch über Wasser halten konnte, nunmehr gesunken. Die Passagiere konnten sämtlich gerettet werden.
In den Grund gebohrt. Kristiansand, 23. Sept.(W. T. B. Nichtamtlich.) Der schwe⸗ dische Dampfer„Forsvil“ aus Kristineham, mit Kohlen aus Hull nach Stockholm unterwegs, wurde am 19. September durch eine Mine oder ein Torpedo in den Grund gebohrt; die Mannschast ist in Kristiansand gelandet worden.
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Die U⸗Bootfrage.
Nach einer Meldung der Times aus Washington hat
der Associated Preß über die U-Bootfrage folgendes geäußert:
Passagierschiffe werden nicht ohne vorherige Warnung angegriffen, wenn sie den maritimen Code beachten, und sie werden nur versenkt, wenn die Möglichkeit vorliegt, die Men⸗ schen zu retten. Es ist hauptsächlich Sache unserer Feinde, ihre Kapitäne zu instruieren, keine verdächtige oder feindliche Aktion und auch keinen Fluchtversuch zu unternehmen. Es wäre vielleicht am besten, die Anweisungen, Unterseeboote anzugreifen, sowie die ausgesetzten Prämien für solche Taten zurückzuziehen. Neutrale Handelsschiffe einschließ⸗ lich der amerikanischen, werden nicht angegriffen, wenn sie nicht Bannware führen, und' sie werden nur versenkt, wenn die an Bord befindlichen Menschen in Sicherheit sind.
Zum Schluß des Interviews erklärte v. Jagow, die kaiserliche Regierung hoffe bestimmt, daß eine volle Ver⸗ ständigung erzielt wird, die in Zukunft Schwierig⸗ keiten mit Amerika bezüglich der Unterseeboote unmöglich mache.
Der Nieuwe Rotterdamsche Courant meldet hierzu aus Washington: Die Presse bespricht mit Genugtuung das nach Newyork gelangte Interview mit dem Minister von Jagow bezüglich des Unterseebootkrieges. Obwohl sich Re⸗ gierungspersönlichkeiten weigern, Erklärungen abzugeben, so vorlautet doch, daß die versöhnlichen Erklärungen Jagows als ein günstiges Zeichen betrachtet Werden.
Schutzzölle in England.
Seit laugen Jahren spielte in der inneren Politik Groß⸗Britan⸗ niens der Kampf der Schutzzöllner gegen den die englische Wirt⸗ schaftspolittk beherrschenden Freihandel eine große Rolle. Man er⸗ innert sich, daß es insbesondere Joe Chamberlain war, der für die Schutzzölle agitierte, die um das ganze englische Weltreich eine Mauer ziehen sollten und von denen er erwartete, daß sie durch die Ausschaltung der ausländischen Konkurrenz, durch die Sicherung des englischen Marktes für die britischen Kolonieen und des kolonialen Marktes für die englische Industrie den Zusammenhang zwischen den Dominions und dem Mutterlande befestigen würden. Das englische Volk in seiner weitaus überwiegenden Mehrheit hatte aber keine Neigung, darauf einzugehen, da es von Schutzzöllen in erster Linie eine Verteuerung seiner gesamten Lebenshaltung befürchtete. Die Unionisten, die zum Teil sich zum Schutzzollprogramm bekehrt hatten, wurden bei den vorletzten Unterhauswahlen entscheidend geschlagen und wenn auch die letzten Wahlen bei dem in England üblichen Wechsel der beiden Parteien eine Stärkung der Konservativen er⸗ gaben, so behielten die freihändlerischen Liberalen, zu denen mit einem erheblichen Mandatgewinn die Arbeiterpartei kam, die Mehr⸗ heit.
Der Krieg hat auch hierin einen Wandel eintreten lassen. Groß⸗ Britannien führt einen teuren Krieg. zumal es nicht nur seine eigenen Kriegsausgaben aufbringen, sondern auch seinen Verbün⸗ deten finanziell helfen muß. Mit Kriegsanleihen hat man in Eng⸗ land bisher keine allzugünstigen Erfahrungen gemacht und deshalb wurde das neue Budget durch Steuererhöhungen, insbesondere für die hohen Einkommen, sowie durch neue Zölle ins Gleichgewicht gebracht. Autos, Kinofilme, Uhren. Maschinen, Instrumente, Spiegelglas und Hüte sind nun mit Zöllen belegt und die einzigen Einfuhrzölle, die es bisher in England gab, die auf Tabak und Spiritus, sind ganz bedeutend erhöht worden. Mit einem Schlage ist England, der Hort des r 5, unter die Schutzzollstaaten eingerückt. nung hat noch nicht so nasch um⸗ 0 5 die Daily News, bezeichnet die Schutzzölle als eine unnötige und schlechterwogene Maßregel, die zwar nur vorläufigen Charakter hat, aber doch gefährliche Folgen bringen könne. l Natürlich läßt sich jetzt noch in keiuer Weise überblicken, ob Eng⸗ land die Schutzzölle auch nach dem Kriege beibehalten wird. Die Kriegshaltung der sranzösischen 3
Sozialisten. Wie wir seinerzeit berichteten, wurde von der Schweiz aus das Gerücht verbreitet, daß sich innerhalb der französi⸗ schen Partei eine Opposition gegen die offizielle Kriegshal⸗ tung bemerkbar mache. Demgegenüber erläßt der Partei- sekretär Louis Dubreuilh in der Humanité vom 17. Sep⸗ tember folgende Erklärung:„... Der permanente Ver⸗ waltungsausschuß der Partei erinnert daran, daß seine Handlungsweise sowie die der sozialistischen Fraktion die ein⸗ stimmige Billigung der Partei gefunden hat, wie dies aus dem Beschluß der am 14. und 15. Juli 1915 stattgefundenen Konferenz des Nationalrats hervorgeht; in dieser Versamm⸗ lung stimmten die Delegierten der Verbände der Departe⸗ ments für eine Resolution, die mit folgendem Satze schloß: „Der Nationalrat billigt von neuem die Aktion, die der Ver⸗ waltungsausschuß und die Fraktion seit dem Beginn des Krieges unternommen haben, und erteilt ihnen das Mandat, im selben Geiste unbeugsamer Entschlossenheit das Werk der nationalen Verteidigung zu verfolgen.“ Der Verwaltungs- ausschuß erinnert ferner daran, daß dieselbe Aktion und die⸗ selbe Haltung schon am 11. Juli 1915 von den Sektionen von
„Bon den zahlreichen in Kisielln lebenden deutschen Kolo⸗ isten wurden sehr viel von den Russen vor und während des
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Staatsseknatär von Jagow gegenüber einem Vertreter 9523 gegen 334 Stimmen
Paris und der Seine auf ihrer Verbandsversammlung mit und 197 Enthaltungen gebilligt


