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des Jaren und die Söldner Seiner großbritannischen Majestät, son⸗ dern nur von Mordanschlägen auf die Konsuln der Entente und ihre konnattonalen Kaufleute zu melden. Diese Angriffe aber scheinen einen beträchtlichen Umfang anzunehmen und es scheint auch, daß man die Herren Russen bewogen hat, Teheran zu verlassen.
Wie man weiß, hat vor einigen Jahren England, um Rußlands langsamem aber unentwegtem Vordringen nach Indien Einhalt zu tun, Nord⸗Persien dem Zaren überlassen. Und als der auf seine nationale Unabhängigkeit bedachte Teil des Perservolkes, als ins⸗ besondere der kriegerische Stamm der Bachtiaren gegen die schwache, das Land dem Zarismus ausliefernde Regierung Front machte, und die Einführung einer Verfassung und eines Parlaments, des Medschlis erzwang, da rlickten einfach Väterchens Kosaken— als Stütze der Ordnung und der persischen Regierung— in ganz Nord⸗ persien, das heißt in den nicht wüstenhaften Teil des Landes, ein. Alsbald reckten sich die Wahrzeichen russischer Völkerbefreiung in dle Luft und manch ein aufrechter Perser hing daran, auf daß die an⸗ deren erkennen, wie das demokratische England wieder einmal ein Volk befreit hatte.
Zweifellos warten alle nationalen Elemente in Persien nur auf den geeigneten Augenblick, sich den Türken anzuschließen, gleich denen auch Persien sein staatliches Sein gegen das Länderverteilungssyn⸗ dikat des Vierverbandes zu verteidigen hat. Einstweilen aber scheinen die Folgen des jahrhundertlangen Verfalls und der nicht potischen Wirtschaft ein entschiedenes Vorgehen Persiens noch nicht möglich zu machen. Es fehlt den Persern an jenen inneren Erlö— sungstendenzen, die in Stambul einen Enver vom Leutnant zum Leiter des Reiches gemacht haben.... Nach einer offiziellen Peters burger Meldung haben die persischen Gesandtschaften dort und in London erklärt, die persische Regierung unternehme alle erdenklichen Maßregeln, um die Situation in Jspahan zu klären und ebenso die in Südpersien(gegen die Engländer) ausgebrochenen Unruhen zu bekämpfen. Entgegen den Behauptungen, daß die persische Regierung nichts getan hätte, um die Verletzung ihrer Neutralität zu vermeiden, erklärt sie, seit Ausbruch des Krioges ihre ganze Zeit und Aufmerk⸗ samkeit auf die Aufrechterhaltung ihrer Neutralität verwendet zu haben. Es sei eine wahre Herkulesarbeit geleistet worden. Die Re⸗ gierung habe seit Beginn des Krieges alles getan, was in ihrer
lag, um Ausbrüche religlöser oder anderer Animosität gegen die einzelnen Parteien zu verhindern. Als Beweis hierftir könne gelten, daß bei der persischen Regierung sogar gegen ihre Haltung protestiert wurde, die als zu freundlich gegenüber Großbritannien und Rußland hingestellt wurde.
Wir wollen im Interesse Persiens hoffen, daß sich die persische Neutralität zur rechten Zeit und zur Freude des Vierverbandes die — italienische zum Vorbild nehmen wird. Schließlich könnte ja auch das vumänische Beispiel aus dem Balkankrieg von Nutzen sein: warten, bis die andern sich verblutet haben und dann gerüstet auf den Plan treten— auf dem ja ingwischen Nikolai Nikolajewitsch höchst selbst erschienen sein wird.
Anrechnung der Kriegsjahre.
Das Reichs⸗Gesetzblatt veröffentlicht einen kaiserlichen Erlaß, der feststellt, wer als Kriegsteilnehmer anzusehen ist.
Als Teilnehmer an dem gegenwärtigen Kriege gelten: 1. die Angehörigen des Deutschen Heeres, der Marine, der Schutz⸗ und Polizeitruppen in den Schutzgebieten, die wäh⸗ rend des Krieges an einer Schlacht, einem Gefecht, einem Stellungskampf oder einer Belagerung teilgenommen haben, gleichgültig, ob diese Teilnahme bei den deutschen oder den Streitkräften eines mit dem Deutschen Reiche verbündeten oder befreundeten Staates erfolgt ist, 2. die Angehörigen des Deutschen Heeres, der Marine, der Schutz. und Polizeitrup⸗ pen, die, ohne vor den Feind gekommen zu sein(Ziffer J), sich während des Krieges aus dienstlichem Anlaß mindestens zwei Monate im Kriegsgebiet aufgehalten haben.
Als Kriegsgebiet sind anzusehen: a) das Gebiet der Staaten, mit denen das Deutsche Reich und die mit ihm ver— bündeten oder befreundeten Staaten sich im Kriege befinden, einschließlich der Kolonien dieser Staaten und Luxemburg, b) sämtliche deutsche Schutzgebiete, e) die Gebietsteile des Deutschen Reiches und der mit ihm verbündeten oder be— freundeten Staaten, soweit in ihnen kriegerische Operationen stattgefunden haben, d) das gesamte Meeresgebiet und e) das Küstengebiet, soweit sie vom Feinde gefährdet sind.
Denjenigen Kriegsteilnehmern, die sowohl im Kalender⸗ jahr 1914 wie im Kalenderjahr 1915 die vorstehenden Be— dingungen erfüllt haben, sind zwei Kriegsjahre anzurechnen.
Hansabund und Bund der Landwirte.
In der Budgetkommission des Reichstags ist bei der Be— ratung über die Versorgung der Hinterbliebenen von Kriegs teilnehmern verlangt worden, die Pension nach dem Einkom⸗ men abzustufen, das der Gefallene zu Lebzeiten hatte. Der Staatssekretär des Reichsschatzamts erklärte schließlich nach langem Hin und Her, daß der Bundesrat gewillt sei, nach dem Kriege eine Abänderung der Hinterbliebenengesetze in der ge— wünschten Richtung vorzunehmen, und daß bis zur erfolgten
(Aus Nr. 1 der neuen sozialistischen Halbmonatsschrift Die Glocke(Herausgeber Parvus), München, Verlag filr Sozlalwisfen⸗ schaft G. m. b. H., Altheimereck 19.)
Korruption daheim. Während die Regierung so in dem okkupierten Gebiet
wirtschaftete, feierte die Bureaukratie im Inlande die schlimmsten Orgien. Die Mißwirtschaft der Tschinowniks stieg mit der Ausdehnung des Krieges. Die Intendantur, die Artillerieverwaltung, das Rote Kreuz und ähnliche In⸗
stitutionen, auch solche, die unter dem Protektorat verschie— dener öffentlicher Körperschaften standen, bereicherten sich zynisch. Jede Spur von Schamgefühl wurde abgestreift. Die Vermittler zwischen diesen Instituten und den Liefe— ranten entwickelten eine emsige Tätigkeit. Besonders regsam in diesem Geschäft zeigten sich verschiedene Damen der Ge— sellschaft; sie kamen ohne weiteres zu den Lieferanten, den Kaufleuten und Fabrikanten und trugen ihnen Geschäfte an. Allgemein bekannt sind Fälle, das Kommissionen, die aus Generälen der Artillerie sich zusammensetzten, Metallhändler zu sich einluden und diesen unter der Bedingung einer Be— teiligung am Geschäft Preise anboten, die höher waren, als die zuvor von den Kaufleuten selbst verlangten. Als einige Herren an das Rote Kreuz mit dem Angebot kamen, Arznei— mittel zu liefern, wurde ihnen bedeutet, sie sollen sich an einen bestimmten Vermittler wenden. Den Kaufleuten, dio mit solchen Antworten abzogen, folgten auf dem Fuße die „Damen“ und die Vermittler, die ihnen erhöhte Preise au— boten. Die Geschäfte mußten entweder unter Beteillaun—
D
dieser Vermittler abgeschlossen werden oder sie kamen ie
her bekannt gewordenen Mißstände in
Russische Stichproben.
wiederholt sich in dem ganzen immensen russischen Reich.
haupt nicht zustande.
gesetzlichen Regelung auf dem Wege der Unterstützung die Ziele des Antrages möglichst erreicht werden sollten. Das Kriegsministerium hat nun Richtlinien aufgestellt. die bei Gewährung solcher Unterstützungen zu beachten sind. 1
Die Deutsche Tageszeitung bucht dies als einen Erfolg des gemeinsamen Vorgehens des Hansabundes und des Bun⸗ des der Landwirte. Dieser Selbstbeweihräucherung muß entschieden entgegengetreten werden, weil es sich um ein Resultat handelt, an dem alle Parteien, und mit ganz besonderer Energie die Sozialdemokraten mitgearbeitet haben. Uebrigens handelt es sich jetzt bloß um Unterstützungen, die einen Rechtsanspruch nicht begründen. Das Gesetz selbst wird erst nach dem Kriege kommen und es ist noch sehr fraglich, ob es auch nur den bescheidensten An⸗ sprüchen genügen wird. Wenn auch der Schatzsekretär schließ⸗ lich dem Prinzip zustimmte, so ist damit noch nicht viel getan. Jedenfalls aber muß dem Versuch des agrarischen Blattes, die tatsächlichen Vorgänge zu verschieben, entgegengetreten werden.
Die vorzüglichen deutschen Heilmethoden.
Daß Vlamsche Nieuve meldet: von den in sämtlichen Hospitälern Deutschlands behandelten Soldaten wurden in der Zeit zwischen August 1914 und April 1915 88,5 Prozent wieder als Diensttauglich entlassen. Gestorben sind: 1.9 Prozent. Als Dienstuntauglich wur⸗ den 9,6 Prozent entlassen. Vom April 1915 bis August 1915 stieg die Zahl der als tauglich für den Dienst Entlassenen von 88,5 Pro⸗ zent auf 91,2 Prozent, dagegen siel die Sterblichkeitsziffer von 170 Prozent auf 1,4 Prozent. Wenn diese Statistik richtig ist, so bestätigt sich die bisherige Annahme, daß die deutschen Verwundeten bis auf einen kleinen Prozentsatz geheilt und zum größten Teil ihren Dienst weder aufnehmen können.
„Nuinen rechts und links“!
Die Zentrumspresse liebt es, schadenfrohe Betrachtungen über die Vorgänge in der internationalen sozialistischen Arbeiterbewegung anzustellen. Man kann sich— so schreibt der Elsässer(Nr. 266)— den Abgrund„kaum tiefer denken, der sich zwischen den ehedem mit⸗ einander befveundeten Arbeiterparteien auftut.... Ruinen rechts, Ruinen links!“
Die christliche Gewerkschaftspresse stößt in dasselbe Horn. Im Fachblatt der christlichen Holzarbeiter(Nr. 38) lesen wir:„Der Krieg hat der internationalen Sozialdemokratie einen kräftigen Stoß versetzt. Von der internationalen Brüderlichkeit ist zurzeit nicht viel mehr vorhanden. Die harte Wirklichkeit hat dem schönen Traume plötzlich ein Ende gemacht.“ Vielleicht haben die Herrschaf⸗ ten mal die Güte, sich im eigenen Lager umzusehen. Sie würden dann finden, daß von der katholischen Internationale gegenwärtig auch nicht viel mehr übrig ist. Ruinen rechts, Ruinen links!
Die Haltung Griechenlands.
T. U. Athen, 22. Sept. Die Unterredung des Minister⸗ präsidenten Venizelos mit dem Könige führte zu einer völli— gen Uebereinstimmung über die Haltung Griechenlands gegenüber der neuesten Wendung auf dem Balkan. Griechen⸗ land betrachtet ein etwaiges bewaffnetes Eingreifen Bul⸗ gariens nicht als einen Grund, seinerseits aum der Seite Ser⸗ biens einzugreifen, da es durch keinen Vertrag gebunden sei, sich in den Krieg einzumischen.
Bevorstehende englisch⸗französische Offensive?
Senator Henry Berenger, der Vorsitzende des Senats⸗ ausschusses für Munitionsangelegenheiten, veröffentlichte gestern im Temps eine Erklärung, daß der historische Augen⸗ blick jetzt nahe sei, wo England und Frankreich zu dem un⸗ widerstehlichen Vorstoß ansetzen werden, der Frankreich, Belgien, Luxemburg und das linke und rechte rheinische Elsaß⸗Lothringen befreien werde. Frankreich habe genügend Truppen und die Waffen für diese Truppen seien jetzt ein⸗ geschmiedet.
Die deutsche Kriegsauleihe.
Haag, 22. Sept. Holländische Banken erhielten namhafte Zeichnungen auf die deutsche Kriegsanleihe; ferner zeichneten Amerikaner durch die Vermittlung von holländischen Banken 25 Millionen Dollar. 5
Die geheime Kammersitzung.
T. U. Genf, 22. Sept. Eine unangenehme Ueberraschung er— fuhr die französische Regierung durch den eben erfolgten ein stimmigen Beschluß der sozialistischen Kammer⸗ gruppe, die Angelegenheit der Abhaltung einer geheimen Kam—
mersitzung neuerlich vor das Plenum gelangen zu lassen. Die Sozialisten bestehen namentlich darauf, daß der bekanntlich ab— lehnende Kommissionsbeschluß auf die Tagesordnung einer der
nächsten Kammersitzung gestellt werde, um auf diese Weise die seit⸗ mehreren Zweigen
der
Krlegsverhallung und Obersten Heeregleitung bringen. Der Deputlerie Kekote Nn
281 a sugeschrän 15 l 5 asdrücklich, daß die Sozialisten 1 gte Iflicht erachten, 1 wisse Vorgänge bel dem englisch⸗ranszsischen 50 nehmen, sowie die politischen und milttärischen Ere
land Regierungserklärungen zu fordern. 1271 Ludwig Ganghofer verwundet. München,
— 8.5
Augen, jedoch ohne Gefährdung des Augenlichtes, verletzt Ganghofer ist 5 München zurückgekehrt und befindet ärztlicher Behandlung, wird aber in einigen Wachen setzung seiner Kriegsschilderungen
durch ein Dekret des französischen Finanzministers a
diesen Ländern verboten. 1 315 N Gefängnisstrafen für streikende
den die Arbeit wieder aufzunehmen.
Verhaftungen vorgenommen. b
N
gegeben zu haben. Nrlegs notizen. Bei der Ersatzwahl für den verstorbenen
der holländischen Grenze festgenommen.
nähere Angaben gemacht werden konnten.
tötet wurden. Nach einer Mitteilung
infolge unsichtigen Wetters in der Kjögebucht dänisches Se rium überflog.
über Italien und die Schweiz heimkehvenm. Bei Beratung der Schweizer Staats rechnung
unumgänglich notwendig sein.
haushaltes zu decken.
Londoner Polizeistationen Hunderte
gemeldet, um interniert zu werden.
Der Kurjer Litewski teilt mit, daß über Kiew nach 37 Wagen mit galizi den seien.
—
Wie die Regierung, so die Stadtverwaltungen.
Diese Vorbilder ließen natürlich auch die städtischen Verwaltungen nicht ruhen. So wurde z. B. bekannt, daß ein Mitglied eines engeren Stadtrates in Petersburg für die städtischen Militär⸗Krankenhäuser mehrere Zehntausende von Betten, Linnen usw. zu Preisen einkauften, die die ge— wöhnlichen Preise weit überstiegen. Selbst in der Abteilung der städtischen Verwaltung in Petrograd, die über die Unter— stützung der Familien der Kriegsteilnehmer zu verfügen hat, sind Mogeleien festgestellt worden. Unter anderm führten die höheren Angestellten dieser Verwaltung folgenden Trick aus: Für die Zeit nach 4 Uhr nachmittags wurde Ueberstunden— lohn bezahlt. Diese Herren erscheinen nun im Bureau über⸗ haupt erst knapp vor 4 Uhr, um auf diese Weise außer ihrem gewöhnlichen Gehalt auch noch Ueberstundenentschädigung zu erhalten. Hand in Hand mit dieser korrupten Wirtschaft ging ein tolles Luderleben. Obwohl, wie bekannt, in Petrograd von Beginn des Kriegs an sämtliche Branntweinschenken geschlossen wurden, und der Verkauf von Alkohol in Geschäfts⸗ läden und Wirtshäusern verboten war, haben die feinen Restaurants von Köba, Medwed, Konstant nie so glänzende Geschäfte gemacht, nie so viel alkoholische Getränke verkauft wie in diesem Kriege. Was in Petersburg vor sich geht,
Schauerliche Zustände deckte der Kongreß der Bürger⸗ meister in Moskau im Juni ds. Is. auf. Unter anderm er⸗ zählte der Bürgermeister von Archangelsk folgende pikante Geschichte: Er hatte es im Anfang des Krieges übernommen, für die Regierung innerhalb eines Monats eine Million Pud Steinkohle nach Archangelsk frei Schifsbord zu liefern. Der Auftrag wurde von ihm rechtzeitig
zahlt. Zuziehung von Aerzten, Ch beriet während eines ganzen Monats anrüchigen Eiern zu geschehen habe. der Beratung teilte der Krie daß ein Unternehmer den Vor ist ein Pulver zuz verwandeln Kriegsschauplatz schicken könnte. Fabrik zu bauen, brauchte man
doch die Bewilligung des Fabrikneuban
Ausladung der Steinkohlen zu organisieren. Ausladung.
immer nicht ausgeladen worden.
Ruchlof, diese Geschichte erzählte, beiden Händen an den Kopf und rief aus: tun?
Eine Eiergeschichte.
Krieg ausbrach, sammelten sich in Eier an, die zur Ausfuhr nach
für Eier in Petersburg enorm gestiegen war
5 i 300 000 Rubel das Kriegsministerium diese n
erledigt, aber die Staatsbeamten hatten es versäumt, die
faulten die Eier vollständig.
auf der Kammertribüne auch über ge. danellenunter. nisse in Ruß.
2 2 12 7 Sept. Ludmig Gaughoser ist bei Wilng durch eine Sprenggranate an der linken Hand verwundet und an beiden
zur Fort⸗ wieder an die Front gehen.
Gänzliches Ausfuhrverbot von Gemüsen.
Die Ausfuhr von Gemüsen, die bis jetzt nach den ver. bündeten Ländern und nach Amerika gestattet war, wu
Arbeiter.
Petersburg, 21. Sept. General der Infanterie Folow, Chef des Petersburger Militärbezirks, und Fürst Jussupow, der Chef des Moskauer Bezirks, erließen eine Verordnung, die allen Arbeitern die Arbeit auf Verabredung niederzu legen verbietet. Jeder streikende Arbeiter werde mit einer Gefängnisstrafe bis zu sechs Monaten, streikende bei die in Munitionswerkstätten tätig waren, mit einer solchef bis zu einem Jahre fortan bestraft werden. Gegebenenfall komme auch sofortige Verwendung zum Frontdienst in Frag Alle zur Zeit streikenden Arbeiter haben innerhalb 24 Stun Im Petersburger B zirk wurden auf Grund dieser Verordnung bereits zahlreiche
Verhör des ehemaligen Gouverneurs von Tsingtan
Petersburger Nachrichten zufolge hat in Tokio das Ver⸗ hör der in Tsingtau gefangen genommenen Offiziere und des früheren Generalgouverneurs von Tsingtau begonnen die beschuldigt werden, bei der Uebergabe der Festung an die Japaner eine Million Staatsgelder nicht her
konservat ben Reichstagsabgeordneten Grafen Carmer, im Wahlkrelse Steinau Wohlau, ist der Landrat a. D. v. Goßler gewählt worden.
Die am 30. August aus Diez entwichenen französischerß Kriegsgefangenen Vallier, Marius und Bochet wurden a
Den Baseler Blättern wird von der Schweizer Grenze gemeldet
Es war dieser Tage über einen schweren Unglücksfall auf dem
Militärflugplatz in Belfort berichtet worden, ohne daß
Nun erfährt man, daß
in einem Schuppen beim Ausrüsten mehrerer Apparate mit Bomben
eine Bombe durch die Unvorsichtigkeit eines Soldaten explo⸗
dierte, wobei nicht nur der Schuppen und die darin befindlichen Apparate vernichtet, sondern auch zwei Flieger und ein Soldat ge
des däntschen Ministeriums des Aeußern hat die deutsche Regierung ihr Bedauern darüber ausgedrückt, daß am 16. August ein deutsches Luftschif
eterrito⸗
Vergangene Nacht suhren in Lugan d 50 aus Aegypten ausgewiesene deutsche Frauen und Kinder durch, die
erklärte der Bundespräsident Wotta im Ständerat, im Hinblick auf die Tatsache, daß die Staatsschuld der Eidgenossenschaft bei einer weiteren Kriegsdauer in etwa zehn Monaten insgesamt um min⸗ destens eine halbe Milliarde zunehmen werde, würde die Einführung des Tabakmonopols seiner Ueberzeugung nach
5„ Tabaksteuer, selbst mit Biersteuer werde niemals gentgen, um die finanziellen Bedürfnisse des Staats⸗
Meldung des Reuterschen Burcaus: Gestern haben sich bei del 5 8 5 von Angehörigen feindlicher Staaten, die im militärpflichtigen Alter stehen,
Galizien schen Juden zurückgesandt wor
Sie schlugen deshalb dem Bürgermeister vor, auch die Ausladung zu be⸗ sorgen. Da das dem Bürgermeister unmöglich war, empfahl er den Staatsbeamten einen Ingenieur für das Geschäft de Die Behörden konnten sich aber mit diesem
Ingenieur nicht einigen, denn die Herren Staatsbeamten ver⸗ langten von ihm zu ihren eigenen Gunsten 20 Prozent der Kosten. Und so war denn die Steinkohle bis zum Juni noch m gele Als der erwähnte Bürger⸗ meister dem Minister der Kommunikationsmittel, Herrn griff sich dieser 10 50 8 sol 1 In Rußland sitzt überall ein Dieb 1—
Reizend ist auch die Geschichte mit den Eiern. Als der Archangelsk viele Millionen N A dem Ausland bestimmt waren. Man erinnerte sich daran, nach drei Monaten, als der Preis Archangelsk aber hatten der Zeit bereits cen 5 Da ernannte die Regierung eine Kommission unter emikern usw. Die Kommission die Frage, was mit den n habe. In diesem Stadium gsminister der Kommission mit, schlag gemacht habe, diese Eier das man bequem nach dem Um aber die dazu nötige . Während Frage beriet, um schließlich es zu versagen, ver⸗
(Fortsetzung folat
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