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äiehhos ober unmittelbar vor der Schlachtung hat. Es mutz !so beim Versand von Schweinen nach Bayern mit dem ©t* üchtsoerlust bei dem Transport gerechnet werden.
Die bayerische Verordnung verfolgt den Zweck, der stark ^»gerissenen Verschleuderung unreifer, ungenügend entwickelter chweine und damit einer nachhaltigen Schädigung der Schwei- ezucht vorzubeugen. Ausnahmen von dem Verbot sind nur in en Einzelfällen bei Vorliegen eines dringenden wirtschaftlichen edürsnisses zuzulassen. Die Entscheidung hierüber ist den Di- riktsverwaltungsbehorden überlasse».
Ans Frankreich.
Frankreichs bisherige Verluste. Amsterdam, 30. Sepf.
■ ii „Euerre Sociale" hat der bekannte französische Republika :er Raquet über die Dauer des Krieges geschrieben. Er sagt . a.: Die leitende englische Politiei und verschiedene englische Skalier haben den Wunsch ausgedrückt, de» Krieg zwei, drei lahre oder noch länger hinzuziehen. Aber, sagt Raquet, was Frankreich anbetrifft, so ist das nicht möglich, man sagt das in Frankreich allgemein. Jetzt schon sollen die französischen Ver- aste etwa 30 00 00 Mann betragen. Wenn es so weiter eht, wie in den letzten Wochen, dann würden nach oberflach- cher Schätzung die französischen Verluste in einem halben Jahr lwa 1300 000 Mann betragen. Bei diesen Ziffern ist es nicht ötig, zu fragen, ob ein Land solche Verluste tragen lann, ohne 'anomisch zugrunde zu gehen. Ein Krieg von einem Jahr urde Frankreich ruinieren.
Raquet Lutzert sich nicht darüber, ob die Gefangenen bei en 300 000 eingerechnet sind.
Deleasses Sohn in deutscher Eesangenschaft. Halle a. d. 3., 2. Okt. Der Sohn Delcasies, Leut-ant Delcasse, der verludet im Lazarett zu Merseburg Aufnahme gesunden hatte, il gestern als geheilt entlassen und in das Gefangenenlager »cm Halle ubergeführt worden. Er rühmt die sürsorgliche Be- fandlung der französischen Verwundeten und Gefangenen.
Der Marschall von Frankreich. Bordeaux, 2. Okt. Der Matin" meldet, datz ein ministerielles Dekret von, 20. Septem- er die Besoldung eine; Marschall- von Frankreich mit 30 373 ~ ; Axncs sestsetze, was einer Wiederherstellung dieser Würde in rankreich gleichkomme. Das Blatt meint, datz man von die- m Entschlutz gute Erwartungen hahen dürfe und datz man, hne datz ein Name genannt sei, wissen könne, wer im 20. Jahr- undert der erste Marschall von Frankreich sein wird.
Ans Belgien.
Wnhnfinnstatrn der Belgier. Der „Nienwe Rotter- ' .mische Courant" meldet ferner über einen mißglückte., bcl- ischen Anschlag, über den lvir schon kurz berichtet haben, Agende Einzelheiten: Tie Belgier ließen twr einigen
7agen ein halbes Dutzend mit Sand gefiillter schwerer stsenbalmzüge in rasender Fahrt führerlos ins Blinde auf ie deutsche Verbindungslinie lesfahren und darbten, großen schaden anzurichten. Einer dieser Züge kam in Hal an ls gerade ein deutscher Truppentransport die Stadt ver- assen hatte, so daß glücklicherweise nur zwei deutsche Bahn- eomte deni Anschlag zum Opfer fielen. Ter Zug liegt nun IS eins wirre Maste bei Hal. Sofort wurden nun zwei leine Brücken westlich von Hal durch die Deutschen gesengt. Tie kurz daraus ankomiueuden wilden Züge stürz- „ in den Abgrund, ohne irgendwelche» Schaben auzu- ichten.
Belgische Schufte. Brüssel, 2. Ort. (W. B. Nicht- mtlich.) Nachstehender Brief des Grafen Georges dllrsel, -utuaut im 8. belgischen Infanterieregiment, ist in die ionde der deutschen Behörde!, gelaugt:
Zele, 21. Sept. Geliebte Mama! Ich habe Deinen "rief erhalten, aber erst gestern. Ich werde zwei Briefe Treiben, einen durch diesen Saurier und einen andern ans m von Dir angegebenen Wege. -Uns- beiden geht eS sehr at. aber wir find sehr betrübt über den Tod des armen Dolch und des tapferen Henry und ich hoffe, daß diese Per- dämmten Deutschen bald ans unserem Lande verjagt werden. Tn wirst zngegen sein bei unseren, Einzug in Brüs- l. Welch ein Festtag! Alsdann wird sofort ein großer orra, von Streichhölzern und Feuern angelegt an Köln nd überall da, wo wir durchziehen. B o ,, >,» „ abkeine - e, ,v n n d e l e,, ,, n d lei n e Gc , a n g e „ e n :n e h r. ck a n t ö t e t n f, e ?. Wir sind noch sehr reich! wir brauen noch nicht die Einkünfte von Papa, liniere Odvsj.'e , Frankreich und unsere Rückkehr zu Schiss erzähle ich dir. sobald ich Zeit dazu-habe. Schreibt mir. wie es in riissel auösieht, lvenu möglich 'durch denselben Kurier, rlenu Tu Gelegenheit hast, daun besuche n„s hier. Eine Million Küsse für Euch alle, a„> baldige.. Wiedersehen, so ott will. Georges."
Ans England.
Wen,, Englnno nicht sieg!, ist es verloren! In diesem m»e hat sich kürzlich, wie die „Times" berichten. Lord Roje- l-ry geäutzert. Roleber,, erzählte feinen Zuhörern dasselbe carchen über die Hineinziehnng Englands in de» Welt r,eg. das wir von bei, englischen Ministern bereits hinreichend '»neu lieber die Ursachen des Krieges sprach er sich vorsich- -gerwcise folgendermaßen auo;
„Gs war gleichsam wie ein Funke in dem großen Pul- »erturm, den Europas Nationen in den letzten 20 bis 30 Jahren erbaut hatten, wie ein Funke, der plötzlich in der fürchterlichen Pulverkammer Feuer fing, welche Europas Länder mit großen Anstrengungen aufgejühr! haben. Wenn man sich fortgesetzt gegen einander bewaffnet, kommt schließlich ein Zeitpunkt, in dem die Kanonen von selbst s??> los- geben. ober, wie die Volker sagen: „Wir können nicht mehr lange: diese ungeheure Last von Ansaat,en ertraaen. m,e
Neue wageszeiiung. sumsrag, den ». Oktober l»1«.
machen am besten mit einem Schlage der Sache ein für allemal ein Ende." Dies ist absolut die wahre äutzere Ursache zum Kriege. Ob die eine oder andere Persönlichkeit mit Ueberlegung diesen Krieg geplant hat, weitz ich nicht. Ohne sicheren Beweis würde ich es nicht wagen, eine solche Verantwortung aus eines Mannes Haupt zu legen, denn der Fluch der Menschheit würde ihm solgen, wenn dies wahr wäre."
Lord Rosebery braucht nicht weit zu suchen, um solche Leute zu finde,,! Besonders interessant sind „och folgende Worte des englischen Staatsmannes:
„Ihr müßt euch endlich klar werden darüber: Wenn
wir unterliegen, sind wir für alle Ewigkeit verloren. Dieser Kampf ist ein Echlutzkampf für uns oder für den Gegner." Wir können unsererseits diese Worte ruhig gelten laßen. Kitcheners „Millionenheer". Rom, 2. Olt. Die „Agenzia Stesani" bringt Londoner offiziöse Meldungen über die riesigen Schwierigkeiten, die England findet, um das von Lord Kilchener angekündigte „Millionenheer" einzukleide» und auszurüsten. In den Magazinen ist noch nicht einmal der kleinste Teil der nötigen Bestände vorhanden: so gut wie alles fehlt: Gewehre, Kanonen, Maschinengewehre, Unisormen, Winterwäsche, und Wolldecken, Namentlich erregt der Mangel schwerer Feldartillerie Besorgnis, weil deren Herstellung sehr langsam vor sich geht. Die Wersten arbeiten fieberhaft, dä ' der Wackidienst der Flotte, namentlich zu Slurmzeiten, viele Schiffe ruiniert.
Der „schwarze Rabe" aus dem Kriegspsad. Montreal,
30. Sept. Die Begeisterung sür die „heilige Sache Englands" scheint derart groß zu sein, datz sie selbst de» roten Mann aus de» schon so lange nicht begangenen Kriegspsad lockt. Ein Indianerhäuptling, der „schwarze Rabe", hat sich mit den Männern seines Stammes, deren Zahl sich aus etwa 1000 beläuft, der englischen Regierung zur Beringung gestellt, um in Europa zu kämpfen. — Bedauerlicherweise hat die englische Regierung dieses Anerbiete» abgelehnt. Es wäre doch zu schön gewesen, wenn das Farbengemisch der englische« exotischen Hilfskräfte noch um die kupsersarbene Nuance bereichert worden wäre.
Ans Rußland.
Bange machen gilt nicht. Rom, 1. Okt. Nach einer hier verössentlichten Petersburger Reutermeldung wird in Rußland eine große Armee von fünf Millionen Mann gebildet, die unter dem Oberbefehl des Zaren steht, und welche in
Riga, Wilna, Warschau, Lublin und Rovno zusammengezogen wird. Man meint, daß durch diese Armee der feindliche Widerstand weggefegt wird. Die Armee soll gleichzeitig aus Wien und Berlin marschieren. — Diese Armee müßte aus einem schönen Gesindel bestehen!
Unsere Truppen in Tauroggen. Das durch den mutigen Entschluß des Generals Port an der Wende des Jahres 1812 berühmt gewordene russische Städtchen Tauroggen ist vor mehreren Tagen von unseren Truppen besetzt und unter preußische Verwaltung genommen worden. Die „Tilsiter Allg. Zeitung" berichtet darüber: Der preußische Kommandant von Taurog- gen läßt in der von ihm mit Beschlag belegten dortigen russischen Buchdiuckerei eine „Kriegszeitung" fiir Tauroggen" erscheinen, die nach Bedarf mittags gegen 12 Uhr ausgegeben wird. Sie ist nach amtlichen militärischen Meldungen und neuesten Nachrichten deutscher Zeitungen znfammengestellt und wird in deutscher und russifcher Sprache gedruckt.
Fast 2000 russische Offiziere in Deutschland gefangen. Nach einer Meldung in der „Rational-Zeitung" waren bis zum 23. September auf den deutschen Eesangenenplätzen bezw. in den Festungen 1020 russische Osfiziere, darunter 1 8 Ee - ii e r ä 1 e, eingeliefert worden.
A«s dtt Wkl! -ks Islams.
Vor der Nevolntion in Persien. Wien, 2. Okt. Aus Konstantinopel meldet die „Südslawische Korrespondenz", daß nach dort eingetroffenen Nachrichten in Persien der Re- Pollitionsansbruch bcporstche. An der Grenze in Afghanistan sind heftige Kämpfe mit russischen Truppen im Gonge, Fn der Provinz Aserbeidchan bewaffnen sich alle Einwohner gegen Rußland. Der Konstantinopeler „Jk- dc,ni" berichtet unter der Spitz,narkc „Vor der RcPolutivn in Persien", daß die russischen Besatzungstruppen flucht- artig über die Grenze zurückgehcn.
Türkisches Gcncralkonsulat als Lazarett. Wien, 1. Okt. Auf Anregung des türkischen Botschafters Hilm, Pascha wird das- Gebäude des türkischen Generalkonsulats in Serajewo als Lazarett für perwundctc österreichisch-ungarische Truppen eingerichtet.
Konstantinopel, 2. Okt. kW. B. Nichtamtliche Das Amlsblatt wird morgen ein Gesetz Peröffentlichen, ilach dem das mit dem -1. Oktober ablausende Moratorium auf drei Monate mit der Maßgabe verlnngeit wird, das; der Schuldner 2 Prozent der Schnldsiimmc in zwei Monats- rate» z» zahlen hat.
Drntlche Firicgsbriefe.
Von unserem Kriegsberichterstatter.
X.
Eine Rcifr durch Belgien.
Ei» dichter Vorhang liegt zur Zeit über der welch,sio- rische» ecvanbühne i,„ Weste». Schwarze Gewitterwolke:, ziehen über die Kämme der Vogesen und Ardennen »nd verschleiern das wilde Kampfgetümniel zwischen Verdun ,n,d Paris auch den Auge» der Kriegsberichterstatter. Nur ab und zu beleuchtet ein Blitzstrahl in Form eines kurzen Tcl'-
Genebmignng zur Veröffentlichung erteilt am 23. st. 191 I. Der Ebel des Generalstabes dos Feldl,aa >—2
_ Lecke S
fltnmmS unseres Großen Gcncralstabez die Situation ,md zeigt uns, daß cs a»f der ganzen Linie, wenn auch UI, Im schweren Opfern. Vorworts geht. In imbegreiskich -r Verblendung hat Frankreich das schon von „ns in Besitz ge- nommene Reims und damit auch die herrliche Champagne zum Gegenstand erbitterter Kämpfe gemacht, und- soeben trifft die Nachricht ein, daß die Stadt der französische,! -!ö- nigskrönungen mit ihrer herrlichen Kathedrale in Flamm-',, siebt. Damit ist, in Verbindung mit der Nachricht, daß auch die Spcrrfortlinie südlich Pon Verdun beschösse.,' wird, das von uns Kriegsberichterstattern mit Ungeduld erwa-teie Vorrücken zur Front in aller,üichsw Rahe gerückt, und es war deshalb zunächst nicht vielen von uns damit gedient, daß am letzten Sonnabend der Große Generalstab noch, -imen dreitägigen Ausflug nach Belgien dazwischen schob, weil wir ja annehmen niüfsen, daß vieles von dein, ivas wir mm zu erzählen wissen, draußen schon bekannt sein wird. Immer, hin mag dies „nd jenes „och wissenswert erscheinen, zumal ich Gelegenheit hatte, auch zwei Pllstzeu erneut einca Besuch nbzustattcn, die ich schon bei meinem ersten Besuche B-.-l si.-ns sah, und die nun, nach kaum drei Wochen, schon ein ganz verändertes und weit freundlicheres Bild darboien. Wenn -s so weitergeht, wird das reiche Belgien mit seiner dichten Bevölkerung hoffentlich recht bald die Schrecken de? Krieges überwunden haben und einer neuen Blüte entgegen,zeh n, woran mitzuarbeiten unsere neue Verwaltung in Belgien zur Zeit mit erfreulichem Eifer sich bemüht.
Wieder benutzten wir die Kraftwagen des Kaiserlichen Freiwilligen Automobilkorps, die uns gegen einen entsprechenden Kostenanteil zur Verfügung gestellt worden sind, da unsere schönen Kriegswagen mit ihrer Pferdebespannnng die täglich zurücklegrnden Hunderte von Kilometern nicht ;» leisten vermögen. Wir fuhren zunächst die Schlachtfelder von Longlier-Neuf Chateau ab, wo die Armee des Herzogs Albreckit von Württemberg unter blutigen Kämpfen die Franzosen auf französisches Gebiet ziirsickwarf. Noch stehen die Brandruinen der zerschossenen Häuser in grauenhafter Unordnung da, aber schon sind Maurer und Zimmerleute damit besänftigt, die Trümmer fortzuräumen und die Mau- ern auf ihre Fesftgkeit hin zu prüfen. Nur wenige Monate, „nd die Einwohnerschaft der beiden lieblich gelegenen Städtchen wird neue und schönere Stadtteile an Stelle der jetziger traurigen Ueberreste geschossen haben. Mehr und mehr gewinnt man den Eindruck, daß die Städte und Dörfer des belgischen Südens eine solche Auffrischung, wenn auch natürlich nicht in dieser gewaltsamen Form, nötig hatten. Daß der Misthaufen als Zeichen des bäuerlichen Wohlstandes absolut vor den Häusern ausgebroitet liegen muß, ist hier ein fester Glarchenssatz. Tie nächste Folg: davor ist aber auch die Anwesenheit aller Schweine, Kiche und Hühner auf der schinutzigen und holprigen Torsstraße.
An ein Vorwärtskommen der Automobile ist unter diesen Umständen nickst zu denken, und mit vereinten Kräften müssen wir deshalb die Viehcher davonjagen. Das bringt zwar ein wenig Abwechslung in das sonstige so überaus ernste Bild unserer Fahrt, allein, da der Regen unablässig vom Himmel strömt, und keine sonstigen Aufenthalte mit Rücksicht aus die Gefährlichkeit der ganzen Gegend gestattet sind, sind wir bald von Nässe und Kälte geschüttelt, und mancher wünscht sich hinter de» wärmenden Ofen. Aber nur einen Augenblick, denn da passiert unser Wagen ein Regiment Feldgraue, das.seit dem frühen Morgengrau'» unterwegs ist und unsere schlapp gewordenen Kanierader mit lauten, Fkt-udenruf begrüßt, zumal die in den letzt:>, Tagen zu uns gestoßenen österreichisch-ungarischen Kollegen die Ofsiziersmlltzen der verbündeten Monarchie tragen und bei de» Mannschaften dadurch der Glaube entsteht, daß Truppen aus dem Nachbarlaiwe nicht weit seien. Ei» sun- gcr Leutnant aber ruft, als er hört, daß wir Berichterstatter seien, erfreut: Hurrah, die Ente»! und hat demnach die Si- tuatio» am besten erfaßt. Das Wasser läuft den Leuten sczusage» in die Stiefel, in ganzen Bäche» rauscht es die schlüpfrige Landstraße entlang, und a»§ dem grauen Wol- kenhimniel giht cs für den ganzen Marschtag auch „ich! eine» einzigen Lichtblick. Aber trotzdem kein unfreundliches Gesicht, keine müde Gestalt und keine Klage. Keiner auch schaut neidisch dem dadonrollendcn Autoniobil nach. Es geht im gleichen Schritt und Tritt ruft den Kameraden weiter, und indem die Kolonne im Nebel langsam unseren Blicke» entschwindet, hören wir noch den Klang der österreichischen Volkshymne mit Max von Schcnkendors'S dcutsch- paterländiscbem Text dazu „Von der Maas bis an die Meniel!" Wenige Stunden später rollt unser Wagen schon über eine von unseren braven Pionieren gebaute Notbrücke auf das jenseitige Maasufer hinüber nach der Frstiing Givct,
die in ihrer wunderschönen Lage hoch über dem grünen Strome in etwas an die Bastei in der Sächsischen Schweiz erinnert. Aehulich wie in Montmedy, von dem ich gelegentlich unserer Verdunfahrt erzählte, hat auch hier bis zum Kriege eine TornröScheiistmimung geherrscht. Das Sperrsort hatte mit einer „wdcrnen Panzerrüstung und einer tühnen Besatzung den llnseren böse Stunden bereiten könne». Aber statt dessen brauchten zwei österreichische Motor- battcrici, ganze 36 Stunden, um aus der Feste ein Chaos zu machen, während 2.300 Franzosen angstvoll in der tief in den festen Felsen eingebauten Kasematte saßen und sich auch nicht einen Augenblick an dcn Gegner heranwagie». Mi-e cinc nmgestürzle Nürnberger Spielzengschachtel sieht Givet heule aus. Aus der ganzen Feste, die ebenso wie Montmedn „eben der Garnison auch etwa 300 Leuten der Zivilbevölkerung Obdach gewährte, ist nicht ein Haus, aber auch nicht eines, ganz geblieben. Und die Dächer der Kasernen liege, c-nf denen der Pcivathäuser und umgekehrt. Es ist, als wenn das Rieienkind von Burg Nideck im Elsaß hie raghen


