Ausgabe 
14.9.1915
 
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Neue Unternehmung der Alliierten gegen die Dardanellen? T. U. Athen, 12. Sept. Ein neuer Ansturm gegen die Dardanellen im Zusammenhang mit einer diplomatischen Aktion, die Griechenland zur Teilnahme an den Operationen gegen Konstantinopel veranlassen soll, ist nach einer Meldung der Nea Imera für die nächsten Tage zu erwarten. Gegen⸗ wärtig befinden sich drei englische und französische Armee⸗ korps in Stärke von 180 000 Mann auf Gallipoli. Neue englische Verstärkungen in der Surlabucht sollen in Kürze folgen. Die englische Heeresleitung hofft diesmal, die türkischen Stellungen niederzukämpfen. Der Vierverband hat nach derselben Quelle Griechenland für seine Teilnahme an der Dardanellenaktion neue außerordentlich günstige Kompensationen angeboten. Das Blatt Embros meldet aus Mytilene, daß das Oberkommando zu Wasser und zu Lande nunmehr endgültig den Franzosen übertragen worden sei. Eine russische Stimme gegen Serbien.

Petersburg, 12. Sept.(W. T. B. Nichtamtlich.) Rjetsch ver teidigt den Standpunkt Bulgariens, das die Revision des Bukarester Vertrages mit Recht verlangt. Das Blatt fordert, daß die Vierverbandsmächte Serbien ein Ultimatum überreichen sollten, bie geforderten Provinzen an Bulgarien abzuliefern. Rjetsch hält die serbische Antwort für eine Verhöhnung der Verbündeten.

Militärische Maßnahmen Griechenlands. * London, 12. Sept.(W. T. B. Nichtamtlich.) Das Reuterbureau meldet aus amtlicher griechischer Quelle, daß alle in ausländischen Missionen angestellten griechischen Land- und Seeoffiziere nach Athen zurückge⸗ rufen worden sind.

Deutschland und Bulgarien.

Der Leitartikel der Kambang vom 19. 8.(1. 9.) führt aus: Die Aufgabe ist gegeben von der Geschichte: es muß eine selbständige und unabhängige bulgarische Macht ent⸗ stehen auf der Balkanhalbinsel. Unabhängig heißt: poli⸗ tischunabhängig vom Moskauer Reiche. Heute ist nun die Lage die: entweder muß Bulgarien das Schwert umgürten oder auf eine selbständige politische Existenz verzichten. Und seine stärksten Interessen weisen es auf den engsten Bund mit den Mittel⸗ mächten hin, vor allem mit Deutschland. Es kann sich nicht mit Serbien und nicht mit Rumänien verständigen. Die glänzenden Siege der österreichisch⸗deutschen Waffen geben Bulgarien die Möglichkeit, mit einem historischen Feinde abzurechnen. Können Zar und Volk den Welt⸗ krieg ohne Nutzen für Bulgarien vorbeigehen lassen? Müssen

sie nicht die Notwendigkeit erkennen, jetzt oder niemals] aller Votschafter Gerard

die Fundamente der bulgarischen Macht zu legen? Jetzt ist fall, die anfangs angenommen wurde.

ein entscheidender Augenblick für das bulgarische Volk ge⸗ kommen. Vielleicht niemals in seiner ganzen Zukunft wer⸗ den sich solche geschichtlichen Bedingungen wiederholen, wie heute.Die Aufgabe ist gegeben, die historische Aufgabe des bulgarischen Volkes: die bulgarische nationale Einigung und staatliche Festigung ist zur Entscheidung gestellt, und nichts, nichts kann sie lösen als das bulgarische Volk, als die organi⸗ sierte und mit den Mittelmächten verbundene Kraft der bulgarischen Armee.

Bulgarien für die Entente verloren.

Aus Sofia wird von wohlinformierter Seite gemeldet, daß im Lager der dortigen Entente⸗Diplomatie große Nieder⸗ geschlagenheit herrsche. Man habe die Gewißheit, daß der gesamte diplomatische Aufwand seit Jahresfrist endgültig. verloren sei. Die letzte Kraftanstrengung unternahm der in besonderer Mission in Sofia befindliche Minister Cruppt, sowie der englische Gesandte, dessen maßlose Versprechungen aber den Keim der Unehllichkeit enthielten. Nach scharfen Diskussionen zwischen dem englischen und dem russischen Ver treter, der seit Wochen im Hintergrunde blieb, reisten Cruppt und eine Anzahl englischer und französischer Agenten nach Nisch. Cruppi äußerte sich, Bulgarien sei für die

Die Grenzfeve. 5

Eine Erzählung aus dem Heidelgebirge von A. E. Brachvogel. Seppelts seins? mei Buschbergel is es alleinig, i hab's amol erprozessiert, verstehst? Damit schritt er zur Hoftür und starrte hinaus.Und nit aufen Bergel, im Hof is der Ignaz und is eben aus der Kuchel grannt! er's?! und er trat scharf hin vor das Ich ach Gott, Herr, ich an Augenblick hinne gewest! 8 Der Alte sah sie mit langem, finsterem Blick an, dann] f kam's wie Wehmut über ihn, er wandte sich. anni, ruf mer n Ignaz nauf auf mei Stuben, dann gehst du zu der] Resi sei Muttern, der Feve! Sie soll gleich herkommen! 1 O mein Jesus, was hab ich denn getan? Röschen er- griff des Alten Hand und küßte sie.Mei Mutter? Was soll fi denn mei Mutter? Was du getan hast, dumms Ganserl! Nix hast gtan! Dabei schlug er sanft ihre Wange.Ich hab dei Muttern nur was z sagen wegen er deutete mit dem Finger nach der Weltgegend, wo hinaus die Grenze lag, dann drehte er sich um und schritt hinauf in seine Stube, wo er, sein Käppi auf dem Haupte, am Fenster Platz nahm und finster gedankenvoll hinausstarrte. 5 Der verlangte Ignaz trat ein, ein hübscher, kraftvoller i junger Mann, dessen Wasserstiefeln, graue Pikesche und der] h Spitzhut mit Spielhahusfedern den österreichischen Landwirt und Jäger verrieten. In seinem Gesicht kämpften Entschlossen⸗ heit und Verlegenheit. Du bist eben in der Kuchel gwest, Ignaz! Nein ja! Ja, ich bin's gwesn! Und da treibst dich alleweil immer rum, wann ich af m Amt bin! donnerte der alte Herr und trat auf ihn zu.Ka Wunder, wenn d Wirtschaft verschlumpt wird, die Leut nix⸗ nutzig werden und die ganze Sache schlecht einschlagt! Is das mei Dank, damischer Bub, daß d mir a Heidengeld zu Olmütz af der Schul und zu Braune beim Klosteramtmann

Js 2 1 1 schöne Röschen. 1 ich weiß es nich, ob er is

Ja oder nein!

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Gesandten des Vierverbandes sind tragt worden, neue freundschaftlichen zu erheben. Dem gleichen Blatte zufolge verstärkt Serbien seine Truppenaufgebote in Albanien und an der bulgarischen

blätter berichten, meldet der Temps aus Petersburg, daß in dieser Stadt und im Hafen alle um die Stadt im Verteidigungszustand zu setzen. der Nacht sei jeglicher Verkehr untersagt. würden schwere Geschütze aufgestellt, ebenso auf den Höhen, die den Hafen beherrschen.

hat, wie das angenommen und er ist wahrscheinlich

Heeresleitung zurückzuführen, die letzte Verteidigungsstellung auf galizischem Boden unter allen Umständen

verschleckt! Habt Ihr nit die zwei Jahr, daß i ham bin, selbst gsagt, daß das Gut halb mal mehr eintragt und daß ich's zrechtgebracht hab?

sie geht und steht!

Händen in seinem grauen Schopf,

Weißt auch, wen sich d Namen hat!

S gehn schreckliche Gschichten vor! dene Preußen! Sie werden die Fev wird kommen, und und mei leiblich Gschwisterkind, das mei bissel Hab und Gut kriegen soll, wann i sterb de schmeißet sei Herz a so n land

ins Gesicht.Und wer, Herz is genomme, daß ich

Habt Ihr's nit gewußt,

N *

Mutter nit mit Euch Tänze gnug gehabt derohalb? J bin aufgewachsen mit ihr wie da ist die Lieb a afgwachsen, und wann Ihr uns auseinand reißt!

talketer Narr, a Esel!

Lieb, Ohm! Hab i Schuld?

mächten angeschlossen. Dieses Revirement bedeute einen der größten politischen Erfolge der Zentral- mächte. 5 Eine Sozialisten⸗Konferenz für den Frieden.

In der Nähe von Bern hat nach einem Telegramm der Frankf. Zt. dieser Tage eine Besprechung von Sozialisten aus kriegführenden und neutralen Ländern statt⸗ gefunden. An ihr haben u. a. Vertreter der italienischen Kamneerfraktion, französische Syndikalisten, Sozialisten aus Rußland, Schweden und vom Balkan teilgenommen. Die Besprechung galt hauptsächlich der gegenseitigen Orientie⸗ rung. Es soll eine Erklärung für den Frieden veröffentlicht werden.

Deutsche und österreich-ungarische Sozialdemokraten haben an dieser Besprechung nicht teilgenommen, waren zu derselben auch nicht eingeladen.

Die deutsche Sozialdemokratie und der Frieden. Die Justice, das Wochenblatt der Britischen Sozialistischen Partei, bespricht in ihrer Nummer vom 2. September die Reso⸗ lution der Reichstagsfraktion und des Parteiausschusses, in der die Grundlinien des nach dem Kriege abzuschließenden Friedens ge⸗ zeichnet sind. Obwohl die Resolution vollständig im Geiste der Demokratie gefaßt ist, mißfällt sie der Redaktion des genannten Blattes. Sie ruft aus:Das ist doch nichts anderes als Pan⸗ germanismus, wenn auch höflich ausgedrückt und mit internatio⸗ nale Sauce begossen! Die britische Seemacht soll beseitigt werden, aber die deutsche Landmacht soll bleiben. Wir sollen um jeden Preis die wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Kapitalisten sichern und deutsche Gitter zu den Bedingungen der deutschen Kapi⸗ talisten annehmen. Wir sollen ferner die unbeschränkte Entfaltung des deutschen Kapitalismus auf dem Balkan, in der Türkei und Kleinasien sichern. Und eine Mehrheit der sozialdemokratischen Mit⸗ glieder des Reichstags und des Parteiausschusses findet sich in Uebereinstimmung mit diefer kaum verhüllten Verteidigung des deutschen liberalen Imperialismus. Also: jede Verteidigung der deutschen Interessen ist in den Augen der Justice Imperialismus. Wenn es wenigstens Tory⸗ Imperialismus wäre, dann ließen die Genossen der Justice es noch gelten.

Der Schweizer Einfuhrtrust zustandegekommen.

Die Neue Zürcher Zeitung meldet: Nachdem bereits in den letzten Tagen in einem italienischen Blatte das bevorstehende Zu⸗ standekommen des Einfuhrtrustes angedeutet worden war, erhalten wir jetzt aus Mailand die Mitteilung, daß in den Verhandlungen zwischen dem Vierverband und der Schweiz über die Trustfrage eine Einigung erzielt worden sei.

Der deutsch⸗amerikanische Notenwechsel.

Amsterdam, 12. Sept. Aus Washington meldet Reuter unterm 11. September: Die neue Note der Vereinigten Staaten, die der Ber⸗ gestern empfing, bezieht sich auf den Au⸗ griff auf dieOrdund und ist keine ergänzende Note zumArabic

Neue Vorstellungen des Vierverbandes ü in Nisch.

Das Pariser Journal meldet: Die am 10. September beauf⸗ Vorstellungen in Nisch

Genf, 13. Sept.

Grenze. Petersburg im Verteidigungszustand. W. B. Berlin, 13. Sept. Wie verschiedene Morgen⸗

Maßnahmen getroffen seien, Während Längs der Küste

Die Schlacht am Sereth.

W. B. Berlin, 13. Sept. Der Widerstand der Russen am Sereth Berliner Tageblatt meldet, einen sehr ernsten Charakter

auf einen Befehl der Obersten

zu halten.

Die Kühnheit

Das is nit wahr, Ohm! In der Wirtschaft wird nix

Wo is was gefehlt? Wo? Aber in der Kuchel stecks doch! Der Resi laufst nach, wo Is es wahr oder nit? Ja, Ohms is s is wahr! J kann nix davor, i hab's Röserl so lieb wie mein Leben, Ohm, und Der Alte rannte wie unsinnig umher, wühlte mit

den f und in seinem Gesicht piegelten sich Wut, Angst und Schmerz.

Unseliges Geschöpf! flüsterte er mit zitternder Stimme. ein Sinn erwählt hat? Die Resi S a geschändet Mädle, das kein Vatern, keinen ehrlichen

Sei Mutter is e elends, verrufenes Gschöpf in ganzen Gebirg, a Landstreicherin, a wüste Schwarzerin. E allgmein Aufgebot von fangen, ins Zuchthaus

as lauferisch Geschöpf hin!

sich steif empor und sah Höpplen Ohm, hat Schuld, daß mir mei

Der junge Mann richtete

Entente verloren, es habe sich endgültig den Zentral-

schwörung gegen den englischen Staat an England an.

kein Blick geben und dein Sach gmacht hat, die Zeit um is,

gehen.

zer russischen Gegenoffenstve sei um so größer, als die S W be Harter bereits durchbrochen und umgangen Amerika und die 1 i

T. U. Berlin, 12. Sept. Ein Teil der Berliner e druckt ein Telegramm der Kölnischen Ztg. aus Washington

der Erklärung der Baumwolle als Bannware durch den Vie verband die Lieferung von Baumwolle auch nach deutf Häfen durchgesetzt habe. Darüber, ob diese Meldung zut oder nicht, liegen, wie wir erfahren, an zuständiger S bisher noch keinerlei Nachrichten vor.

Kriegsustizen. f

Wie von den zuständigen Stellen versichert wird amtl, Nachweifungen n seit Ausbruch des Krieges nicht 7 öffentlicht ist die Entwicklung des Güterver ehr dauernd eine günstige. Die Einnahmen aus dem Güterver erreichten seit der Wiederaufnahme des vollen, Güterverkehrs u mäßig annähernd die des vorigen Friedensjahres. Im Juli 1015 haben sie sogar die Einnahmen des Juli 1914 um 2,80 P ö überstiegen. Damit ist die höchste Juli⸗Einnahme übertrofsen, d von den preußischen Staatseisenbahnen vorher je erzielt worden i Eine Deputation der Berliner Gastwirte⸗Or gan sationen ist bei dem Polizeipräsidium vorstellig geworden, eine Milderung des Branntwein ver bots zu errei⸗ Es wurde nur zugesagt, daß, um eine gleichmäßige Anwendung Verordnung zu gewährleisten, die Polizeireviere entsprechende struktion erhalten sollen. Eine Milderung der Verordnung, m sie von den Gastwirten erbeten wurde, sei ausgeschlossen sie die Aufhebung des Bundes ratsbeschlusses voraussetzen wi Die Vertreter des 5 wollen sich nicht dabei 0 ruhigen und weitere ritte unternehmen. 5 8 Der 3 Festung Köln hat eine Verordnung län di je 0 lichkeit gegen die nach Lage der Sache billigen Anordnungen ihrer Arbeit⸗, Auartier⸗ oder Kostgeber, ihrer Ve

oder der von ihnen bestellten Aufseher verboten ist.Some die Arbeiter vertragsmäßig zu Arbeitsleistungen verpflichtet ist es ihnen insbesondere nicht gestattet, grundlos die beit niederzulegen, unpünktlich zur Arbeit er scheinen oder dieselbe ordnungswidrig auszuführen. u widerhandlungen oder Aufforderungen dazu werden mit Ge fän 7 mis bis zu einem Jahre bestraft, sofern die bestehenden Gesez keine höhere Freiheitsstrafe bestimmen. 5 4 Ein Maueranschlag gegen den Krieg war in der Nacht zum 1. Mai ds. Js. in Stuttgart an Häusern angebracht worden. Auf den Zetteln, die in starken Worten vont den Krie kosten und den Blutsopfern des Krieges sprachen, war kein Dre angegeben. Die Polizei ermittelte als Drucker den Schri Karl Häring, der zum alten Stuttgarter Sozialdemokra Verein gehört. Häring wurde wegen Uebertretung des Pr Kesetzes angeklagt und zu zwei Wo chen Haft verurteilt. Schöffengericht Stuttgart ließ als straferschwerend gelten, daß Flugblatt nicht dem Frieden, sondern der Erregung von Ur und Aufregung habe dienen sollen. Die Berufung des Ver⸗ urteilten, die sich besonders gegen die Freiheltsstrafe richtete, wurde von der Strafkammer Stuttgart verworfen, Zum Dezernenten für das Schulwesen beim Gouvernement Warschau ist der freikonservative preußische Landtagsabge ordnete Dr. Bredt⸗ Marburg berufen worden. Von freikonservativen Parlamentariern sind im Osten tätig die Reichstagsabgeordneten Schultz(Bromberg), War

muth und Mertin. Auf Befehl der Berner Behörden beschlagnahmte die Lausanner Zensur, wie die Gazette de Lausanne meldet, die S ü tembernummer der dort erscheinenden bekannten Zeitschrift:Biblio Dieselbe hatte einen Artikel vom Dekan der

theque Universelle. Facultd des lettres in Bordeaux, Paul Stapfer, veröffentlicht, be titelt:Die Lehren des Krieges, Gewissensfragen. In demsel

würdigt der Autor die Rolle des deutschen Kaise im gegenwärtigen Kriege in Ausdrücken, die von der Zensur für un

zulässig erachtet wurden. Aus Paris wird wieder eine große Feuers b rau n st ge meldet: In Saint⸗Quen gingen die dortigen Benz in Fast ganz Parfs war in dichte

Lagerräume in Flammen auf. schwarze Rauchwolken gehüllt, und es herrschte lebhafte Be unter der Bevölkerung. Die Pariser Jeuerwehren suchten die bargebäude zu schützen.

In der bei Budapest wurde vom Minister die A

(in Csepel) gelegenen Konservenfabril

rde:' kkordarbeit als dem Interesse der Kriegführung nicht zweckentf prechend im Verordnungs⸗ wege abgeschafft.

Reuter meldet aus Ne wyork: Der hiesige Gerichtshof 5. nele die Auslieferung des Trebitsch Lincoln egen 0

Ausfall gerüstet. Jonaz' letztes Wort aber, so absichtslos es herausfuhr, schnitt ihm wie ein Messer ins Herz. Er dal das Haupt, seufzte schwer und war eine Weile still. Dann hob er das verschwommene Auge.Nazi, d hast recht! Du bist nit der erste, den die Lieb zum Esel gmacht hat, zu am grausligen Esel! Er machte einen Gang durchs Nazi, tu mr an Gfallen! 3 Ohm, ich ja, ich tun! Was denn? n

Du sollst warten vier Täg, sollst der Resi kein Work

Zimmer,

1440 923

1 eee

Ohm, lieber Ohm!! Nix! Scher di zum Teuxel!!

0

Der junge Mann gehorchte sofort. So voll und

nicht an, sagte ihr kein

d Resi nit ansehn kann, ohne daß möcht weinen und juchzen dazu? Ist die Fev etwan seit eut und gestern, was sie ist, oder ist's immer so gewest? daß die Resi a Schwarzerkind ist, da hr sie von klein ins Haus gnomme? Hat mein selige Schswester und Bruder und und Ihr brechet uns 3 Herz,

** d A verflixter Schlankel bist! A nixnutziger, vermaledeiter,

schäumte der Alte auf. Und wann i a Narr bin, bin ich's aus tiefer, herziger Bin i der erste, den die Lieb

kostt hast? Red! Tu s Maul af! ˙

Kampf gekämpft, als Nanni eintrat.

Gnaden erlaubt

essen? fragte zagend Röschen.

sich einen letzten äußersten logen, jest mag sie nit omen.

zehn kannst also z Bett gehn, Nanni, s Reserl f Brauchst a nit z pl n ie Fev in mei ehrlichs Haus k 1 89

oimmen is, i will dr auch 1

Gott vergelt's, Herr, i sag nix! ie Fev, kann doch ihr Maderl amol 2

Das arme, wüste Weib, anschaun, wenn's Eue

Höpplen nickte, dann ging er hinab in die Küche. Wollt Ihr fort, Herr? r b

Wollt Ihr denn nischte n

um Esel gmacht hat?Nit a S ele. Eben hatte der alte Herr sich auf einen neuen, heftigen] Garten? ar we. 155 Geschäfte! Is der Nazi

Fortsetzung

vom 11. September ab, nach welchem Amerika gegen iber 1

erlassen, wonach denim Festungsbereich sich aufhaltenden aus 1 ern beiderlei Geschlechts jede Widersetz

Nir! Scher di zum en bedeckte schmer y, voll sein Gesicht, seine Stimme brach, er winkte Ignaz, ihm sein Herz war, so bange fragend auch Resi, als er. 90 Flur kam, auf ihn

Wort, er preßte nur heftig ihre kleine rauh N . 5 he Hand an sein Brust und stürmte in den Garten. 5 ö

1 lustige Zeit, da sollet 0 warten, und i möcht die Hoftülr a ie ae 1

wird sei Mutter daß d

a neus Sonntagsgwand schenke!

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