Beilage zur Obe

rhessischen Volkszeitung Nr. 207

Gießen, Samstag, den 4. September 1915.

Hessen und Nachbargebiete.

Gießen und Umgebung.

Tre

Die vergessene Armee.

Räder surren, Hämmer schlagen, Essen glühen, Krane tragen, Flammen lodern, Rohre summen, Hähne zischen, Kessel brummen, Schlotgequalm, Sirnenzeichen, Lärm und Hasten ohnegleichen, Darin Männer, ernst und hager, Flinke Frauen, zart und mager, Heben, werfen, sägen, reißen,

1 Drehen, schneiden, ziehen, schweißen 1 Glühend Stahl zu rauhen Waffen, 5 Kriegsgerät sie fertig schaffen,

Pulver und das tödlich Blei, 0 Schleppen sie dem Krieg herbei; 9 Kämpfen hinter kahlen Mauern N Mit Gefahren, die dort lauern, ö Ihr Walstatt sind die Essen, 3 Blaue Kittel ihre Tressen, 8 Heiße Rohre die Kanonen, * Stickig Staub die blauen Bohnen, 5. Schlote ihre Fahnenzeichen, Nimmer sie von denen weichen, Siege: ihrer Hände Arbeit Und ihr Lohn ein stumm Vergessen H. Dechant.

Gemeinschaftsküchen.

In der neuesten Ausgabe der Kriegskost begründet Prof. Karl Oppenheimer sehr treffend einen Vorschlag, dem Gemeindever

rr.

1 0 waltungen und Genossenschaften energisch nähertreten sollten. 6 Oppenheimer sagt:

1 ö Zu der unbestreitbaren Tatsache, daß Großküchen in der Lage 1* sind, eine gute Mahlzeit zu einem billigeren Preise herzustellen, als

dies der Einzelhausfrau möglich ist, weil ja eben bei der Beschaffung des Rohmaterials im Großen, bei Feuerung und Bedienung gespart werden kann, tritt die weitere, daß auch der notwendige Abfall in solchen Gemeinschaftsküchen wesentlich verringert sein wird und eine

50 zweckmäßige Nachverwendung leichter ist.

1 Es tritt also die Schaffung zahlreicher Anstalten für Massen⸗ 15 speisung als ein wichtiges Problem neben so viele andere Er 2 nährungsprobleme, die uns der Krieg gestellt hat; und an die 0 Lösung dieser Frage sollte mit um so größerer Energie und Zu⸗ 10 versicht herangegangen werden, als es gar keinem Zweifel unter- . liegen kann, daß alle diese Hilfsmittel zu Ersparungen aller Art * den Krieg überdauern werden und zu einem bleibenden Besitz 0 unserer späteren Volkswirtschaft zählen werden. Es braucht nicht * gesagt zu werden, daß man auch in diesen Bestrebungen nicht zu ir weit gehen soll. Wo eine Arbeiterfamilie in gesicherten wirtschaft⸗ in lichen Verhältnissen lebt und die Frau entweder keinen eigenen 5 Beruf hat oder durch ihre Berufsarbeit nicht gehindert wird, für fr. Mann und Kinder zu sorgen, wird es natürlich im Interesse des 1 Familienlebens das beste sein, wenn die Frau im Hause die Mahl⸗ 1. zeiten bereitet; hier wird man nur dahin wirken müssen, daß die

N 1 Frauen ihre hauswirtschaftlichen Fähigkeiten besser entwickeln und 1 e sich den Forderungen einer rationellen Wirtschaft anzu⸗ passen. 9 Aber trotz dieser Beschränkung wird doch, und besonders in den größeren Städten, den Gemeinschaftsküchen ein großer Wirkungs⸗ kreis bleiben. Ihre Gäste werden sich im wesentlichen aus drei Gruppen zusammensetzen: aus den unzähligen jungen Leuten beiderlei Geschlechts, die überhaupt noch keinen Haushalt führen, ferner aus den Arbeitern, die weit von ihrer Werkstatt wohnen, und endlich denjenigen, die zwar einen Haushalt haben, deren Frau aber infolge eigener beruflicher Beschäftigung zu einer gebührenden Pflege der Nahrungsversorgung nicht imstande ist. Alle diese Klassen leben heute recht gesundheitswidrig. Vielfach wird über⸗ haupt keine warme Mittagsmahlzeit genommen, sondern durch die gesundheitlich unvollkommenen und relativ kostspieligen belegten Brutterbrote ersetzt. In anderen Fällen finden wir wiederum die Aunvollkommene und unhygienische Methode, daß die Frau ihrem Mann das Essen nach der Arbeitsstätte hinbringt, und die dritte Möglichkeit ist das kostspielige und meist mit überflüssigem Alkohol⸗

genuß verbundene Essen in den Speisewirtschaften, die ja alle 0

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. wegen ihrer Abhängigkeit von den Brauereien auf den Bierumsatz * hindrängen. 1 01 Für die Hunderttausende, die täglich ihre Mittagsmahlzeit in

dieser unhygienischen unsozialen Weise zu sich nehmen, wäre also die Schaffung von Speiseanstalten in größtem Umfange gleich⸗ bedeutend mit der Lösung eines privatwirtschaftlichen ebenso wie nationalwirtschaftlichen Problems. Privatwirtschaftlich, weil in ihnen für billiges Geld eine gesunde und ausreichende Kost verab⸗

Men. Verzehrs von Fleisch und geistigen Getränken herbeizu⸗ ren.

stalten den Geruch derWohltätigkeit an sich;, sie sind

znapp ausreichende Nährwerte dargeboten werden. Aber alle diese

Speisung derjenigen Arbeiter, die in gesicherten Verhältnissen sind

zweifellos solche Stätten meiden, an denen sie das Gefühl haben

beiten und keinen Bier⸗ und Trinkgelderzwang

1 brauchen die Preise nicht hoch zu sein: man kann sogar bei den 1 77 55 1 eee wohlschmeckende ee 1 9155 in ee ringen 1. rauen und leichtere Arbeiter genügt, unter Jsrafe dun stellen Es wird Ihnen sonderbar vorkommen, daß Sie eine solche f flüssiger Fleischmengen in Großklichen für 3545 Pfg. herstellen. Sprache hören, ich bin überzeugt, daß Sie dass Hundert⸗[wurde eine Erhöhung der Gemeindeumlagen in diesem Jahre 0 Der schwer Arbeitende müßte allerdings etwas mehr für seine Sprache hören, ich bin überzeugt, daß Sie dasselbe von Hun der f 800 9 Jah . Mittagsmahlzeit ausgeben. In diesem Preise sind auch schon

Generalspesen in einer Höhe einbegriffen, die es durchaus erlauben

ein Lokal freundlich h ichten 5 ihm alle jene bedrückender

* 1 erzurichten und ihm W 7 Eigentümlichlkeiten zu 7 5 15 die nun einmal in den e 1 1 9. schaf 75 4 en wege eVollsdäegee chen, in. Urteile über die Abonnenten⸗Versicherung. hatte, daß sie, resp. der Leiter der Lebensmittel⸗Kommission, S on Gem E 8 1 8 8.

Gast auch nicht mehr den haben eines Gefühls hat, es sollte ihm] Die Abonnentenversicherung war vor kurzem Gegenstand an der schlechten Qualität des Brotes die Schuld trage. Nach 11 eine Wohltat erwiesen werden, kann das große Problem gelöst 991 8 8 0

den. Die Schaffung solcher Gemeinschaftsklichen ist eins der] Halle. Ein Landrat hatte dort angefragt, welche Stellung die] man nicht in der Lage, der Verteuerung der Lebensmittel

e eee unserer Volksernährung für das nächstes aus: Wenn auch die Ansichten über ein gesetzliches Vorgehen N 8 reiten.

Unser Blatt hat schon in Friedenszeiten nachdrücklich solche Ein⸗ 55. 75 1

6 510 In vielen Städten der Schweiz, ni daß die unbeaufsichtigte Abonnentenversicherung in ihrer

richtungen gefordert. sterhafter Weise durchgeführt.

in Zürich, sind sie bereits in mu

folgt werden kann nationalwirtschaftlich, weil nur auf diesem Wege man dem Ziele näherkommen kann, eine Einschränkung des allzu

Nun existieren in den Großstädten Anfänge dieser Bewegung

darauf angewiesen, für ihre Unterhaltung wohltätige Spenden ent⸗. 25 1 8. 5 5 8. ee

0 f 1 f e n ch um Arbeit bemühen. Einmal zeigt es, wie wenig Ver⸗ N Abseits de der sie in Anspruch solle sich um Zett 5 8

gegenzunehmen, wie sie auch andererseits dem, der spruch stän

kennen. Auch dann

trag in der Budgetkommiss

Wirkung vom 1. September ab erhalten.

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stehender Brief, den die Bremer Bürgerzeitung kürzlich ab⸗

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Jeahutt de Dritt

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ist die Antwort eines Wehrmanne, die sich an einen solchen überklugen Ratgeber wendet: Verzeihen Sie,

Zeit, daß Sie sich darüber aufgeregt haben, daß meine Frau in ihren Sonntagskleidern ihre Unterstützung holte. Als Ihnen

auch als Bezirksleiter des Roten Kreuzes, gar nichts an, ob

meine Frau ihr Butterbrot und ihren Kaffee

Rote Kreuz zahlt, nur zum Allernotwendigsten reicht. 5 Ich und meine Kameraden waren empört darüber, daß man

Sturmangriff in Flandern oder die Strapazen, die wir in Galizien und Rußland durchmachen müssen, auch einmal mitmachen müßten,

daun würden Sie das

Kreuz noch lange nicht das Recht, unseren Frauen jede Zerstreu⸗ ung verbieten zu wollen. Ich freue mich, wenn meine Frau an⸗

Weiter schrieb mir meine Frau, daß man ihr gesagt habe, sie

sichten gar nicht dulden. Sie hat seinerzeit die Arbeit aufgeben

dr . 51 sendsten und een, 1 abbauen anichl, K

nächsten Leit und 240 Handelskammer zu der Angelegenheit einnehme. Er führte mit gleichem Erfolge entgegenzuarbetten.

Erhöhung der Löhne für Verwundete becken einer deraen dean anne und Kranke. zur Behebung der obwal

Die sozialdemokratischen Mitglieder der Budgetkom⸗ des Publikums vorzugehen sein dürfte. mission des Reichstags hatten dort den Antrag eingebracht,] um Mitteilung, ob der Handel die Löhnung der verwundeten und erkrankten Soldaten von auf anderen Gebieten des geschäftlichen Verkehrs, z. B. beim zehn Pfennigen auf 33 Pfennige pro Tag zu erhöhen. Dieses] Verkauf von Maschinen, Versicherungsversprechen des Ver⸗ Verlangen hatte übrigens einer unserer Redner auch bereits] käufers hinsichtlich beim Gebrauch entstehender Schäden vor⸗ im Mai gestellt, ohne daß aber damals ein formeller Antrag kommen. eingebracht worden ist. Auf diese Anregung hin hat das ausgeführt: Die Handelskammer müsse ein Bedürfnis sowohl Kriegsministerium sofort Verhandlungen mit dem Reichs- für die beaufsichtigte als auch die unbeaufsichtigte Abonnen⸗ schatzamt eingeleitet, die zu einem günstigen Resultate] tenversicherung verneinen. Die Abonnentenversicherung habe führten. Als unsere Genossen nunmehr den formellen An⸗zum weitaus größten Teil die Unfallversicherung, in ge⸗ ion einbrachten, erklärten die Ver⸗ringerem Maße die sogenannte treter der Regierung, daß die Angelegenheit bereits in Ord insbesondere die Sterbegeldversicherung, nung sei; unsere Genossen zogen deshalb den Antrag als] Für alle diese Versicherungsarten seien aber so zahlreiche Ver⸗ nicht mehr notwendig zurück und der sozialdemokratische] sicherungsanstalten vorhanden, Fraktionsredner, Abg. Stücklen, stellte darauf in seiner[ überall in unserem Lande aus, daß diese Versicherung auch Rede im Plenum fest, daß die verwundeten und kranken von dem kleinen Manne leicht erreicht werden könne. Soldaten jetzt die volle Löhnung der immobilen Truppen er⸗ nur aber, daß für die Abonnentenversicherung kein Bedürfnis halten. Diese Feststellung war nun aber den Tatsachen in⸗ vorhanden sei, sei sie auch schädlich, und zwar sowohl für sofern etwas vorausgeeilt, als die erforderliche Kabinetts⸗ die Versicherungsnehmer als auch für die Versicherungsunter⸗ ordre noch nicht publiziert ist. Wie wir von zuständiger] nehmer. Für die Versicherungsnehmer sei die Abonnenten⸗ Seite erfahren, steht die Veröffentlichung der Kabinettsordre versicherung, und zwar die beaufsichtigte wie die unbeauf⸗ aber in diesen Tagen bestimmt zu erwarten. Die Kranken sichtigte, deswegen schädlich, und Verwundeten dürften dann die höhere Löhnung mit können,

In der Handelskammersitzung wurde nun dazit

kleine Lebensversicherung, zum Gegenstand.

übten ihre Tätigkeit

weil sie nur schwer übersehen worauf sich die Versicherung erstreckt, häufig Versicherungen in dem irrtümlichen Glauben unter⸗ lassen, bereits durch die Abonnentenversicherung Vorsorge ge⸗ Dazu komme bei der unbeaufsichtigten Abonnentenversicherung noch die Gefahr, daß beim Eintreten sicherungsfalles die Versicherung nicht imstande oder rsicherungsleistung zu erfüllen!

** 1** 1ara 2 a Dievergnügungsfüchtigen Kriegerfrauen. Folsen zur bab Von Leuten, die unter der Not des Krieges nicht zu des Ver leiden haben, ist nach Erschöpfung ihrer Bierbankstrategie nicht willen dieVergnügungssucht der Kriegerfrauen als ein beliebtes Versicherungsunternehmungen würden hierbei ebenfalls ge⸗ Thema oft genug betrachtet worden. Wollte diese Frauen schädigt, weile viele Kreise, die zwockmäßigerweise eins Ver⸗ jemand in Schutz nehmen, dann fänden sich gleich mehrere f sicherung nehmen würden, dies in dem Glauben unterlassen Stimmen, die auf die Kinos die Kuchen- und Bonbonläden, durch die Abonnentenversicherung gedeckt zu sein. Die Han⸗ den Putz und den Staat hinwiesen, was alles mehr denn je delskammer beschloß, in diesem ablehnenden zu be⸗ gerade von den Kriegerfrauen konsumiert werden sollte. Bei richten.. 5 jeder Gelegenheit wurden den Frauen diese ihreSünden Wir haben schon früher darauf hingewdiesen auch vorgehalten und ihnen einzureden versucht, daß sie bei Abonnentenversicherung nichts weiter ist, als eine unlautere einiger Sparsamkeit doch ganz gut leben könnten. Nach⸗ Reklame für gewisse Zeitungsunternehmungen. 1 5

druckte und der an einen Bremer Geistlichen gerichtet war, Gegen mangelnder Kriegs fürsorge

Landorten vielfach Klage geführt. stens erhalten

107 2 ö die Kriegerfrauen nur die Reichsunterstützung; es gibt nur 6 rieggan 0 P. wenige Gemeinden, die etwas aus eigenen Mitteln dazu 5 geben, obwohl sie es könnten. In den meisten Fällen liegt 5 0 der Mangel an den Gemeinderäten, die einen Beitrag zur Unterstützung ablehnen. Hier zeigt sich wieder, wie notwendig stärkere Beteiligung der Arbeiterschaft an den Gem einde⸗ Rußland, den 10. 7. 15. wahlen ist; wäre die Zusammensetzung mancher Gemeinde. Geehrter Herr X.! vertretung eine andere, so würde auch mehr Verständnis für zeihe bitte, wenn ich Ihre Zeit für einige Augen⸗ soziale Dinge vorhanden sein. Für die Zukunft sollten diese blicke in Anspruch nehme. Meine Frau schrieb mir vor einiger Erfahrungen eine Mahnung für die Arbeiterschaft sein, sich fortan besser um öffentliche und gemeindliche Dinge zu be⸗ meine Frau sagte, daß sie nur mit den Schulkindern einen Ausflug kümmern. Uns werden Fälle mitgeteilt, daß sich Arbeiter⸗ gemacht hätte, hielten Sie es noch für nötig, meine Frau zu frauen mit etlichen 20 Mark monatlicher Unterstützung durch⸗ fragen, wo sie die Mittel dazu hernehme. Ich meine, es geht Sie, hungern müssen und keine Möglichkeit haben, noch etwas zu zu Hause verzehrt erwerben. Manche Familie, die einige Spargroschen zurück⸗ oder auf einem Schulausflug. Bei Ihnen mag es ja Usus sein, gelegt hatte, muß diese aufzehren. Anderseits hört man auch daß man dazu großer Mittel benötigt, bei uns geht es auch ohne] von Fällen, in denen vermögende Frauen Unterstützung er⸗ das. Das eine steht jedenfalls sest, daß die Unterstützung, die das hielten.. 5 Aus hessischen Stadtgemeinden. Die Stadtvertretung mit solchen kleinlichen Mitteln versucht, den Kriegerfrauen das in Offenbach bewilligte kürzlich die vierte halbe Leben schwer zu machen. Ich wünschte nur, daß Sie einen Million für die K riegsfürsorge. Bis 1. August waren 1930 000 Mk. einschließlich der 380 000 Mk. betragenden Ein⸗ lungsweise empfinden. Wenn wir auch oft tagelang bei Wasser der Stadt Of h ü Die e ee ungswe den. W Ich 0 0 1 W 2 r S 5 1 2 0. 0 150 705 Uebermenschliches haben leisten müssen, so hat das Rote 920 4 5 1 115 0 e wurde einstimmig

s Beschämende und Niedrige Ihrer Hand⸗ quartierungslasten verausgabt.

Einem Antrag von Beamten- und Arbeiter⸗Korporationen zufolge, n 8 e dere Gedanken z f uch d so lange ich nichts da- städtische soziale Ausschuß Anregung zu einer Teuerungs⸗ . 97 1 eleiteten Volksküchen,] dere Gedanken zu bekommen versucht, un ug 5 soz. gung

n den von den gemeinnützigen Vereinen geleiteten Vo 19 gegen habe, brauchen Sie sich doch noch lange nicht darum zu be- zulage für Beamte, Arbeiter und Bedienstete der Stadt.

75 7 97 Lei 1 aber diese An⸗ 1 Volksspeisehallen usw. Zum großen Teile haben ber sowohl ieee

Hiernach soll jeder verheiratete Arbeiter, dessen Lohn weniger während der Dauer des 5 1 5 257 5 5 4 15 lis der Betreffende hat, der das verlangt; denn wo soll eine] Krieges nach Maßgabe seiner Kinderzahl eine wöchentliche nimmt, das Gefühl auferlegen, daß ihm eine Wohltat bezeugt wird. n ö 00 i 8 0 e 0 N 92 5 8

Dies mag e r Speisang wirklich Armer Aae e ee 5 1 eee Zulage von 1 Mk.(keine Kinder), 1,50 Mk.(12 Kinder), handelt, denen in primitivster Umgebung für sehr weniges Geld Von meiner Frau würde ich es auch aus gesundheitlichen Rück⸗ 2 Mk.(34 Kinder) erhalten.

als 2000 Mk. im Jahre beträgt,

Nach dem gleichen Maßstabe Bediensteten, und Erwerbsbeschränkten 4 Wochen erhalten die gleichbemessene Teuerungszulage. Der Antrag fand einstimmige An: Eine weitere soziale Einrichtung wurde getroffen,

1 57 i ihr Ges Itszust s erforder 8 jetzt bin wurden städtischen 5 8% 2 8 f ems nam 900 müssen, weil ihr Gesundheitszustand es erforderte, und jetzt bin 5

Austalten können für die ösung des Hauplprobhems, manch ide] ich froh, daß sie wieder so weit hergestelle it. Wenn die mittel arbeiter

i 1 J 2 16 jese 11 11 des Roten Kreuzes knapp werden, dann mögen diejenigen, die ge⸗[ Unter Berechnung des Monats zu nich dis gerfnaste Bedeutung erlangen alle dae e eee nug haben, tiefer in den Beutel greisen, und wenn sie das 195 städtischen 9 55 5 5 5 5; 1 ö o ie eine halbe Stunde lang in solches Gra⸗ 0 5 11 u lieber bei der] wollen, dann soll man sie eine 0 g in. ge e e e i ee, Wee] dae g, e de e eee verbleiben Gelöst werden kann dieses Problem vielmehr nur durch! werden sie mit Freuden neun Zehntel ihres Vermögens hergeben. nahme. Schaffung solcher Speisehäuser, die auf durchaus kaufmännischer Es ist 0 cls e 0 indem die Stadtverordneten-Versammlung den Antrag an⸗ Berechnung beruhen und sich don den Bierhäusern Hur ouch 1 folk 1 zu den Kriegerfrauen 77 sondern nahm, jedem zum Kriegsdienst eingezogenen verheirateten unterscheiden, daß sie eben mit einem Minimum an Verdiensd are n denen, die ihre hohen Gehalte bekommen und nichts vom Kriege städtischen Arbeiter und Bediensteten im Arbeitsverhältnis, verspüren. Mit solchen Sachen bricht man nur den Lampfesmut der über 3 Monate bei der Stadt beschäftigt war, mit einem der Truppen, aber stärkt ihn nicht, und eine solche Truppe kann] Anteil von je 10 Mk. bei der hessischen Kriegsversicherung zu versichern. Trotz dieser bedeutenden Mehraufwendungen tausenden auch zu hören bekommen. Ich meine, daß alle, die das] vermieden. In einer Sitzung der Stadtverordneten⸗Ver⸗ g een ib. 455 n 8 1 sammlung in Darmstadt verwahrte sich der Oberbürger⸗ mitzuhelfen, aber nich.. e meister gegen die Vorwürfe der Bäcker-Einkaufs⸗Genossen⸗

t, welche der Stadtverwaltung zum Vorwurfe gemacht

der Erörterung in einer Sitzung der Handelskammer zu Möglichkeit seien jetzt alls Schwierigkeiten beseitigt, doch war

Die Festsetzung