1 Telegramme. . 8 Na
5 Rege Fliegertätigkeit im Westen.
Die Stadt Narew besetzt.
W. B. Großes Hauptquartier, 28. Aug., vorm.(Amtlich.) 1 Westlicher Kriegsschauplatz. Ein französischer Handgranatenangriff auf
(.gnördlich von Münster) wurde abgewiesen.
Auf einem großen Teile der Front war die Tätigkeit der Artillerie und der Flieger sehr rege. Ein feindlicher Flieger bewarf ohne Erfolg Ostende, Middelkerke und Brügge. In Müllheim(Baden) wurden 3 Zivilpersonen durch Flieger getötet.
0 Oestlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls 1 v. Hindenburg.
In den Gefechten nordwestlich von Bausk und Schönberg ist der Gegner geworfen. Ueber 2000 Russen wurden ge— fangen genommen, 2 Geschütze und 9 Maschinengewehre er— beutet. Feindliche Vorstöße gegen Teile unserer Front zwischen Radewilischky und Swjadosze wurden abgeschlagen.
Südwestlich von Kowno schreiten die Truppen des Generalobersten von Eichhorn siegreich weiter vor. Zwischen dem Bobr und dem Bialo⸗Wieska⸗Forst wird verfolgt. Die Stadt Narew ist besetzt.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.
Die Heeresgruppe ist im Vordringen in dem Bialo-Forst und über die Lesna⸗Brawa, deren östliches Ufer sie im Unter⸗ lauf bereits genommen hat.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls
v. Mackensen.
In der Verfolgung ist die Straße Kamienies⸗Litowsk⸗ Myszezyca überschritten. Zwischen dem Ruchawica und dem Prywet⸗Fluß trieben unsere Truppen den geschlagenen Feind vor sich her. Deutsche Reiterei warf gestern bei Samary(an der Straße Kowel-Kobrye) eine feindliche Kavalleriedivision. N Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Unter Führung des Generals Grafen Bothmer haben deutsche und österreichisch-ungarische Truppen gestern an der Wlodalika nördlich und südlich Brzezany die russischen Stellungen durchbrochen. Nächtliche feindliche Gegenangriffe wurden blutig abgewiesen.
Heute früh gab der Gegner nach weiteren Mißerfolgen
den Widerstand auf. Er wird verfolgt.
Oberste Heeresleitung.
Notiz: Radewilischky liegt 10 Kilometer östlich von Schönberg. Swjadosze liegt 60 Kilometer östlich von Nonyewiec. 8
Scharfe Verfolgung der Russen. Russische Rohheit gegen die eigenen Landsleute. W. B. Großes Hauptquartier, 29. Aug., vorm.(Amtlich.) Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg.
Südöstlich von Kowno wurde harnäckiger feindlicher Widerstand gebrochen; unsere Truppen folgen den
weichenden Russen.
Das Waldgelände östlich von Augustow üist durch—
schritten, weiter südlich wurde in der Verfolgung die Linie Dombrowo—Gorodok—Narewka-Abschnitt(östlich von der Stadt Narew) erreicht. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.
Die durch den Bialowieska-Forst verfolgende Heeres— gruppen nähert sich mit ihrem rechten Flügel Scereszowo.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Mackensen. 5 Unter Nachhutkämpfen wurden die Russen bis in die Linie Poddobno(an der Straße nach Fruzana)— Tewli— obryn gedrängt.
Unsere von Süden her durch das Sumpfgelände vor— dringenden Verbände haben den Feind bis nahe vor Ko⸗ bryn verfolgt.
Mit einer Roheit, die unsere Truppen und unser Volk mit tiefem Abscheu erfüllen muß, haben die Russen zur Maskierung ihrer Stellungen Tausende von Ein— wohnern, ihre eigenen Landsleute, darunter viele Frauen und Kinder, unseren Angriffen entgegengetrieben. Ungewollt hat unser Feuer unter ihnen einige Opfer gefordert.
5 Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Die verbündeten Truppen haben den gestern geschlagenen Feind über die Linie Pomorzany—Koniuchy—Kozowa und hinter den Koropiez-Abschnitt zurückgeworfen.
Westlicher Kriegsschauplaßz.
Keine wesentlichen Ereignisse.
— 2
Lingekopf
5
Oberste Heeresleitung.
Der österreichisch · ungarische Tages bericht Der Durchbruch in Ostgalizien. 10 000 Gefangene.
Erfolglose und verlustreiche italienische Angriffe.
Wien, 29. August.(W. T. B.) Amtlich wird verlautbart: 29. August 1915.
Russischer Kriegsschauplatz.
Unsere Erfolge östlich Wladimir⸗-Wolynnsti und an der Zlota⸗ Lipa haben in einer Front von 250 Kilometer den Widerstand des Gegners gebrochen. Der Rücgzug der Russen ist überall durch brennende Ortschaften und zer störte Ansiedlungen gekennzeichnet. Die Zahl der in unseren Hän⸗ den gebliebenen Gefangenen erhöhte sich auf 10 000. Die Truppen des Generals der Kavallerie Freiherr von Pflanzer ⸗Baltin, durch deren vorgestrigen Durchbruch die kroatischen Regimenter und
sesberigtedes groen Huuptzunrtttz.
das Infanterie⸗Regiment Nr. 52 wieder Proben ihrer Tapferkeit
abgelegt haben, folgen dem Feind auf Buczacz. Die aus deutschen und österreichisch⸗ungarischen Kräften zusammengesetzte Armee des Generals Grafen Bothmer dringt über Podhajee und gegen Iborow vor. Die von den Russen in Brand gesteckte Stadt 3borow ist im Besitze der Armee des Generals der Kavallerie v. Böhm⸗Ermolli. Die Kavallerie des Feldzeugmeister⸗ v. Puhallo warf mehrere feindliche Nachhuten und blieb dem gegen die Festung Luck weichenden Feind auf den Fersen. Bei Kobryn, wo unsere Verbündeten weiter Raum gewinnen, stehen den Russen nur mehr die Wege nach Nordosten offen. Oesterreichisch⸗ ungarische Kräfte erreichten in der Gegend von Szereszowo den Südostrand von Bielowiezskaja—Puszeza. Italienischer Kriegsschauplatz. 5 5
Die vereinzelten Angriffe der aliener an der Isonzofront nahmen gestern an Umfang und Heftegkeit zu, erzielten aber wie ge⸗ wöhnlich nirgends einen Erfolg. Im Abschnitt von Doberdo wurde spät abends ein von starkem Artilleriefeuer vorbereiteter Angriff auf den Monte Dei sei Busi abgeschlagen. Vormittags stürmten zwei Mobilmiliz⸗Regimenter viermal den Monte San Michele, drangen an einigen Stellen in unsere Gräben ein, wurden aber überall unter schweren Verlusten wieder hin ausge⸗ worfen. 5
Gegen den Brückenkopf von Görz eröffnete der Feind vor einiger Zeit einen Sappenangriff; unsere Geschütze und Minenwerfer zerstörten jedoch alle näher an unsere Front herange⸗ zogenen Sappen. Der Brückenkopf von Tolmein stand den ganzen Tag unter heftigem Geschützfeuer; diesem folgte ein von zwei Regi⸗ mentern und zwei Alpini⸗Bataillonen geführter Angriff, den unsere Truppen im Handgemenge abschlugen. Ebenso erfolglos waren einzelne gegen die Brücke westlich Tolmein und den Raum nördlich dieses Ueberganges angesetzten Vorstöße, sowie vier An⸗ griffe auf die Front Mrzli⸗Vrch—Sljemme. Auch der gegen den Naum von Flitsch mit beträchtlichen Kräften versuchte Angriff kam zum Stehen. Hier wie überall blieben unsere Stellungen fest in der Hand ihrer Verteidiger. 5
An der Kärntner Front ist es ziemlich ruhig.
Im Tiroler Grenzgebiet dauern die Geschützkämpfe mit wechselnder Stärke fort.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. von Höfer, Feldmarschalleutnant.
* Die großen deutschen Pläne.
Berlingske Tidende meldet aus Petersburg: Wilna wird geräumt. Täglich kommen Ströme von Flücht-⸗ lingen aus Kowno und den umliegenden Gegenden nach Petersburg. Die Flüchtlinge erzählen, daß die russischen Soldaten ihre Wohnsitze in rauchende Trümmer⸗ haufen verwandelt haben. Die Straßen sind angefüllt mit Trümmern von Möbeln und anderem Hausrat. Nur wenige Menschen sind zurückgeblieben.— Man arbeitet nun in Petersburg mit größtem Eifer daran, die Erzeugung der Munition zu verdoppeln. Viele Fabriken sind für die Herstellung von Munition eingerichtet. Die Schüler der technischen Hochschulen bilden Arbeiter aus.— Die Frage des Vordringens nach Petersburg hängt damit zusammen, ob es den Deutschen gelingt, die Bucht von Riga zu erobern und sich dort einen Stützpunkt zu schaffen. Man hält diesen Versuch für ein gewagtes Spiel, weil im Spätherbst das Gelände zwischen Narew und Düna in einen Zustand gerät, der für die Truppenbewegungen der Deutschen beinahe unüberwindliche Schwierigkeiten bietet. Immerhin ist es Tatsache, daß die deutschen Heere in Kur— land so stark ausgerüstet sind, daß man auf große Pläne schließen muß. Man nimmt an, daß die Artillerie in diesem Abschnitt über 2000 Kanonen zur Verfügung hat.
Fortschaffung der Petersburger Kunstschätze.
Aus Petersburg wird der B. Z. am Mittag gemeldet: Vor⸗ gestern abend fand im Petersburger Hofministerium eine Beratung in Anwesenheit des Generaldirektors der Petersburger Eremitage, Grafen Tolstoi, statt. Es wurde beschlossen, die weltberühmte Bildergalerie, wie auch die Kunstsammlungen des Petersburger Alexander-Museums nach Moskau zu überführen. Mit der Ver- packung, die, wie ausdrücklich beschlossen wurde, geheim vor sich gehen soll, wird sofort begonnen. Um die Ueberführung zu ver⸗ heimlichen, werden beide Museen als für einige Zeit geschlossen bezeichnet.
Laut einer Privatmeldung an das Svenska Dagbladet sind die Wertsachen von Petersburg nicht nach Moskau geschickt worden, son⸗ dern nach Nischni-Nowgorod, wohin also das Reichsarchiv, die Bank⸗ kassen, wertvolle Dokumente u. a. m. überführt sein sollen. Es scheint also, heißt es, als ob man fürchtete, daß auch Moskau vom Kriege berührt werden würde.
Der Winterfeldzug in der Rheingegend!
Aus dem Haag wird verschiedenen Berliner Blättern gemeldet: General Joffre hat einen Armeebefehl er⸗ lassen, in dem er seinen Truppen die Notwendigkeit eines neuen Winterfeldzuges ankündigt. Ge— wissermaßen als Trost ist dieser Ankündigung die Mitteilung beigefügt, daß dieser Winterfeldzug sich zum größten Teile in der Rheingegend()) abspielen werde.
Ein englischer Truppentransport
versenkt.
Das Vaderland berichtet: Reisende des Dampfschiffes „Ryndam“, das dieser Tage aus Newyork zurückkam, teilen mit, daß am 15. auf der Höhe der Scilly-Inseln ein englisches Transportschiff mit kanadischen Truppen torpediert worden ist. Von den 2000 Mann an Bord sollen ungefähr 1000 ge— rettet worden sein.
Eine englische Spionageaffäre in Holland.
Wie der Nieuwe Rotterdamsche Courant berichtet, ist in Rotter⸗ dam der Korrespondent einer englischen Zeitung in Untersuchungshaft genommen worden, da er sich der Ge⸗ fährdung der holländischen Neutralität schuldig gemacht haben soll. Auch der Vertreter der Daily Mail in Rotterdam soll in die Affäre verwickelt sein.
Wie die Frankf. Ztg. weiter erfährt, soll es sich um eine weit verzweigte Spionageaffäre handeln.
Neue siegreiche Kämpfe an den
Dardanellen.
Drei Angriffe unter schweren Verlusien zurück⸗ geschlagen.— Beschädigungen feindlicher Schiffe.
Konstantinopel, 28. Aug. B.) Das Haupt⸗ quartier teilt mit: An der Dardanellenfront griff der Feind in der Gegend von Anaforta am 27. August nach artilleristi— scher Vorbereitung zu Wasser und zu Lande unseren rechten Flügel bei Kiretsch Tepe und unser Zentrum südlich Asmakdere an. Er wurde an beiden Orten unter schweren
(W. T.
Verlnfen inis lagen, p Erfolg erzielt zu haben. Bei Kiretsch Tepe 11 wir ein feindliches Bataillon. Unser Ze 11 1 10 re dreimal an. Wir wiesen ihn jedesmal mit sech derholt eie lusten zurück. Unsere Artillerie traf wiederholt einen
1 Transportschiff.
feindlichen Kreuzer und ein 0 115 Bei Ari 3 2 auf dem rechten Flügel fand in der Nacht
vom 26. zum 27. Nugust wiederholt e eee Unsere Artillerie beschädigte ein feindliches Tran 19 und einen Schlepper. Bei Sedd⸗ül⸗Bahr 155 ge ale 5. Artillerie- und Infanteriefeuer. Von den übrigen 9 schauplätzen nichts Besonderes.
Türkische Kriegsziele.„ In Besprechung eines Artikels der Franc ae een f die Vorteile, welche die Türkei aus dem gegen der türkischen ziehen werde, fragt Sabah, welches dee Eren Integrität seien. Sabah führt aus, daß jede Golf pere f der füdlichen Küste Arabiens bis zum persischen 1 198 Wee und die natürlichen Grenzen der Türkei im Kau 5 10 die gestellt werden müssen. Die Besetzung Zyperns 5 hören. Küste Kleinasiens beherrschenden Dodekanesos müsse aufhöre 5 Ein englischer Kreuzer bei Smyrna f gescheitert.. f Konstantinopel, 28. Aug.(W. T. B. Nichtamtlich.) Aus Smyrna wird gemeldet, daß von den zwei U die am 25. August Geubabatli an der Südspitze des Go fe von Kos, südlich von Smyrna, bombardierten, einer scheiterte. Der andere Kreuzer versuchte ihn flott zu f machen, wurde aber durch die türkische Artillerie daran ge⸗ hindert. Der gescheiterte Kreuzer ließ eine bemannte Schaluppe nieder, von welcher vier Mann getötet wurden, die übrigen sprangen ins Meer, um auf den Kreuzer zurückzu⸗ kehren. Die Schaluppe wurde sodann von den Türken samt den Waffen erbeutet. 8 Mann der Besatzung des Kreuzers, die sich auf dem Verdeck befanden, wurden getötet, ebenso vier Mann des anderen Kreuzers. Von türkischen Soldaten geworfene Bomben trafen den gescheiterten Kreuzer, doch war es unmöglich, die Wirkung festzustellen. Türkischerseits wurden ein Mann getötet und einer verwundet. Verantwortlicher Redakteur: Heinrich Noll, Gießen.
Verlag von Krumm& Cie., Gießen. 5 Druck: Verlag Offenbacher Abendblatt, G. m. b. H., Offenbach a. M.
Wochen marktpreise in Gießen am 28. August 1915 5 1.70—1.75 Mk.] Zwiebeln ver Pfund 20— 25 Pfg.
Butter per Pfd.
Milch Liter 24 Pfg.] Blumenkohl ver Stck. 20-50 Pfg. Hühnereier Stück 15—16 Pfg Weißkraut p. Haupt 10- 30 Pfg. Gänseeier Stück— Pfg.] Rotkraut p. Haupt 10—30 Pfg. Käse Stück 8—9 Pfg.] Wirsing b. Haupt 15—30 Pfg. Käsematte 2 Stück 5—6 Pfg.] Kohlrabi per Stück 6—8 Pfg. Tauben ver Paar 1.30— 1.50 Mk. Gurken per Stück 10—25 Pfg. Hühner per Stück 2.00—2.50 Mk.] Kleine Gurken Stück 3—5 fg. Hähne ver Stück 1.50—1.80 Mk.] Bohnen Pfund 15—18 Pfg. Ochsensleisch per Pfd. 1.16—1.20 Pk.] Kopffalat per Kopf 8—12 Pfg.
Kalbfleisch der Pfd. 100—104 Pfg.] Gelbe Rübchen Päckchen 8—12 Pfg. Kuh⸗ u. Rindfl. per Pfd. 112-116 Ufg.] Birnen Pfund 10—15 Pfg. Schweinefleisch Pfd. 160—170 Pfg.] Aepfel Pfund 6—20 Pfg. Hammelfleisch p. Pfd. 96—110 Pfg.] Falläpfel Pfund 4—5 Pfg. Kartoffeln p. Malter 910 Mk.] Pflaumen Pfund 15-25 Pfg. Kartoffeln Pfd. 5—6 Pfg Heidelbeeren Schoppen 20 Pfg.
Wochenmanktverkehr.
Nachstehende Verordnung des stellvertretenden Generalkomman⸗ dos des XVIII. Armeekorps vom 11. August 1915 wird hiermit be⸗ kannt gemacht.
Gießen, den 10. Angust 1915. 5
Der Oberbürgermeister. Keller. Verordnung.
Die Verkäufer auf dem Wochenmarkte, welche ihre Waren im Kleinen verkaufen, sind verpflichtet, an ihren zum Verkauf aufge⸗ stellten Waren den Verkaufspreis in deutlich lesbarer Schrift zur Kenntnis des Publikums zu bringen.
Zuwiderhandlungen unterliegen der Bestrafung nach§ 9b des Gesetzes über den Belagerungszustand vom 4. Juni 1851.
Kokspreise, gültig vom 1. Sept. 1915.
Es koͤstet 1 Zentner ab Gaswerk:
. Stückkoks Nußkoks bei Abnahme von mindestens 6 Zentner 1,40 Mk 1,55 Mk. bei Abnahme von mindestens 36 Zentner 1,35 Mk. 1,50 Mk. bei Abnahme von mindestens 200 Zentner 1,30 Mk. 1,45 Mk. bei Abnahme von mindestens 400 Jentner 1,25 Mk. 140 Mk. bei Abnahme von über 800 Zentner 1,20 Mk. 1,35 Mk.
Im Gaswerk findet nur Verkauf von über 5 Zentner statt, die meisten hiesigen Kohlenhändler verabfolgen Gaskoks auch in Mengen unter 5 Zentner zum Preise von 1,40 Mk. für Stürk⸗ und 1,55 Mk, für Nußkoks pro Zentner. 1
Für die Anfuhr an das Haus werden 10 Pfennig für den Zentner berechnet. Für Abnehmer außerhalb der Gemarkung Gießens ermäßigen sich die Preise außerdem um den Betrag der Oltroi-Rückvergütung von 4 Pfennig für den Zentner.
Gießen, 28. August 1915. 5 1
Städtisches Gas⸗ und Wasserwerk. 174 Steding.
Verstorbene: Frau Sophie Hab icht,
Gießen, 57 Jahre alt.
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Dem Weltkrieg zum Opfer fiel am 22. August in Feindesland unser lieber un-! vergesslicher Sohn und Bruder
walkera
Crofdort, den 29. August 19158. 5 In tiefem Schmerz J
Ludwig Schupp u. Familie.
45 1 r A- 125
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