Ausgabe 
31.7.1915
 
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Beilage zur Oberhessischen

Gießen, ams tag, den 31. Juli 1915.

olkszeitung Nr. 177

Ein Jahr Weltkrieg.

Von Dr. Paul Lensch.

Mit dem 1. August sind 12 Monate seit dem Beginn des Welt⸗ krieges verflossen. Am 31. Juli erklärte der Kaiser das Reich in Kriegszustand und richtete gleichzeitig an Rußland ein auf 12 Stunden befristetes Ultimatum. An Frankreich erging die An frage, wie es sich im Falle eines deutsch-russischen Krieges ver halten würde. Am 1. August erfolgte sodann die deutsche und die französische Mobilmachung. Am 2. und 3. August wurde amtlich erklärt, daß Rußland und Frankreich durch Ueberschreiten der Grenze den Kriegszustand hergestellt hätten. Am 4. August trat der Reichstag zusammen, abends erklärte England dem Deutschen Reiche unter dem Vorwand der belgischen Neutralitätsverletzung den Krieg. Am 5. erklärte Oesterreich-Ungarn an Rußland den Krieg. Am 7. August fiel die Festung Lüttich in deutsche Hände: der Krieg hatte begonnen.

Was wir seitdem erlebt haben, überstieg alles, was die zügel⸗ loseste Phantasie, die vor dem Kriege so gern gerade den kommen⸗ den Weltkrieg als Objekt ihrer Tätigkeit ausgewählt, sich ausge⸗ malt hatte. Am meisten entsprach ihr noch der Beginn des Krieges, der ein überaus lebhafter Bewegungskrieg war und die deutschen Armeen binnen Monatsfrist von Lüttich bis dicht vor Paris führte. aneben kamen die Meldungen über die Leistungen der beiden Waffen, die im letzten deutschen Kriege noch nicht in Frage gekommen waren: der Kriegsschiffe und der Luft⸗ schiffe. Bald aber nahm der Krieg ein völlig anderes Gesicht an.

Aus dem heißatmigen Bewegungskrieg mit seinen unge⸗ heuren Marschleistungen und zahllosen Schlachten wurde der Schützengrabenkrieg, der monatelang nicht von der

Stelle wich, und der an der Westfront bis auf den heutigen Tag seinen Charakter beibehalten hat. Eine Befestigungslinie von der wurde gezogen, Graben an

Zipfel festhalten. ernsthafte Bedrohung der zentral-europäischen Ostflanke nicht mehr bildet. Die verbündeten deutsch⸗österreichisch-ungarischen Truppen stehen vor Riga, Warschau und Lublin, anderthalb Mil⸗ lionen Russen sind gefangen, die russische Armee selber ist aufs schwerste erschüttert. Dafür hat sich Italien den Dreiverbands mächten angeschlossen und ist just in dem Augenblick, als es die Sache der Zentralmächte für hoffnungslos ansah, seinen früheren Verbündeten in den Rücken gefallen. In richtiger Beurteilung seiner politischen Existenzbedingungen hatte dagegen im Oktober die Türkei ihr Schicksal mit dem der Zentralmächte verbunden.

Noch ist ein Ende des Krieges nicht abzusehen. Noch kämpft man erbittert um die Seelen der Neutralen. Besonders die Balkanstaaten Rumänien, Bulgarien, Griechenland will man noch in den Krieg reißen, aber auch in Holland und Dänemark ist eng⸗ lischer Einfluß dauernd am Werke, und wie ernst sich die Ver⸗ hältnisse mit Amerika zugespitzt haben, davon legte der unfreundliche Ton der letzten amerikanischen Note ein nur all⸗ zu deutliches Zeugnis ab. Noch immer versucht die englische Bourgeoisie durch ihren Aushungerungsplan Deutschland zu erdrosseln, und wenn ihr auch der Plan, dem deutschen

Volke dasselbe Schicksal zu bereiten, daß es einst den in den Hungertod gejagten Frauen und Kindern des Burenvolkes be

reitet hat, nicht gelungen ist, so wäre es doch töricht, die ernsten Sckwierigkeiten zu leugnen, die die englische Seeherrschaft und der Aushungerungsplan den Zentralmächten bereitet. Nach wie vor kämpft das deutsche Volk um seine nackte Existenz, und alles andere könnte zurzeit eher Anlaß zu politischen Debatten geben, als die Frage, mit der sich einzelne Kreise beschäftigen: welche feind⸗ lichen Gebietsteile wollen wir annektieren?

In der Tat: an Stoff zu ernstester politischer Belehrung fehlt es nicht. Dieser ungeheure Krieg hat alles, was bisher fest zu stehen schien, wieder in Frage gestellt, und es gibt keinen Menschen, es gibt keine Partei, der nicht dieser Krieg Anlaß zu tiefer Selbst⸗ prüfung gäbe. Ganz besonders gilt das von der Sozialdemo⸗ kratie. Zwei Ansichten waren es besonders, die für ihre Stel⸗ lung vor dem Weltkriege kennzeichnend waren. Allgemein war die Auffassung herrschend, daß die kapitalistische Gesell⸗ schaft einen Weltkrieg unmöglich lange aushalten könne. Die Ernährungsschwierigkeiten der Millionenheere draußen vor dem Feinde würden unüberwinbdlich sein, die Opfer der raffinierten Kriegsinstrumente unübersehbar. Daneben aber würde das zu Hause gebliebene Volk von Arbeitslosigkeit und Ver⸗ zweiflung gepackt werden, Bankerotte würden sich an Bankerotte schließen, die Fabriken müßten ihre Pforten zumachen. die ganze, auf Kredit begründete Volkswirtschaft würde zusammenbrechen. Das Ende wäre das Chaos, aus dem nur der Sozialismus die Rettung bringen könne. Noch in seiner BroschüreDer Weg zur Macht sagte Karl Kautsky 1907:

Der Weltkrieg wird nun in bedrohlichste Nähe gerückt. Der Krieg bedeutet aber auch die Revolution.... Das Proletariat ist heute so erstarkt, daß es einem Kriege mit mehr Ruhe entgegen⸗ sehen darf... Das Proletariat haßt den Krieg mit aller Macht, es wird alles aufbieten, keine Kriegsstimmung aufkommen zu lassen. Sollte es trotzdem zum Ausbruch eines Krieges kommen, so ist das Proletariat heute diejenige Klasse, die seinem Aus⸗ gang am zuversichtlichsten entgegensehen darf.

Von alledem ist das Gegenteil eingetreten. Ob⸗ wohl der Weltkrieg schon ein Jahr dauert, denkt der Kapitalis⸗ mus nicht ans Zusammenbrechen und das Prole⸗ tarfat nicht an die Revolution. Denn auch die zweite sichere Erwartung, die die Sozialdemokratie vor dem Kriege hegte: das siegreiche Erstarken der internationalen Arbeiterbewegung gegen den Krieg hat sich als Illusion herausgestellt. Nicht e r⸗ starkt ist die Internationale, sondern zusammen⸗ gebrochen, und nicht zusammengebrochen ist der Kapitalismus, sondern erstar kt. Er hat, besonders in Deutsch⸗ land, eine Anpassungs fähigkeit bewiesen, die niemand vorher für möglich gehalten.

Die Sozialdemokratie braucht sich dessen nicht zu schämen. Nicht sie allein hat aus dem Kriege zu lernen, nicht sie allein muß erleben, daß viele ihrer Anschauungen, die übrigens den Kern ihrer Weltanschauung nicht berühren, durch die Wirklichkeit

berichtigt werden. Schlimm wäre es nur, wenn sie alle diese unge

heuren Umwälzungen in vermessener Verblendung ignorieren wollte, mit der lächerlichen Behauptung: es ist alles genau so

gekommen, wie wir's voraus gesagt haben; wir haben nichts hinzuzulernen! Als nach dem Zusammen⸗ bruch der Revolution 1848/49 Marx und Engels, die diese Revo lution mit glühender Seele erwartet und sich an ihr kräftig be⸗

teiligt hatten, die Erkenntnis aussprachen, daß an ein Wiederauf⸗ leben der Revolution vorerst nicht zu denken sef, wurden sie von den kurzatmigen Revolutionären, deren Stichwort war: morgen geht's wieder los!, als Verräter und Ueber läufer be⸗ schimpft. Was machte das? Die Geschichte, die unerbittliche Richterin, hat nicht denUnentwegten von damals Recht gegeben, sondern den Marx und Engels, die im rechten Augenblick umzulernen verstanden, und die später offen von sich bekannten: Die Geschichte hat uns damals allesamt Unrecht ge⸗ geben 1

Dem Andenken Jaurds.

Es war der erste Schuß im Weltkrieg, und er traf das Gewissen Frankreichs. Jaures sah sein Werk in Zer⸗ störung enden; er sah den Bergsturz, der alle Arbeit für die Versöhnung Frankreichs und Deutschlands verschüttete. Er sah das Volk der Republik für den Blutherrscher in den Kampf gegen den friedlichen Nachbar ziehen und starb.

Sein Leben galt seinem Volk, galt allen Völkern, war den Arbeitern geweiht. Donnergleich rollte sein Wort über den Erdball, wenn er von den Leiden der Proletarier sprach, wenn er das Furchtbare schilderte, das er nicht mehr zu erleben hoffte, das er aber drohen sah. Er mußte es doch noch erleben, wie das Unheil ins Rollen kam

Sie haben ihn geschmäht, beschimpft, verleumdet. Er achtete es für nichts. Ihm war der Frieden mehr als sein geringes Wohl. Wie er den Lehrstuhl an der Sorbonne seiner Ueberzeugung geopfert hat, so gab er die stille Ruhe des Gelehrtenlebens hin für den Kampf voller Aufregungen, voller Mühsal, für den Kampf um eine bessere Zukunft.

Sein Haus war die Welt, sein Heim die Internationale. Vor allen liebte er sein Volk. Nicht Wehrlosmachung des eigenen Staates war sein Ziel. In seinem BuchDie neue Armee hat er das Programm dafür aufgestellt, wie das volks⸗ arme Frankreich seinen militärischen Rang behalten könne. Das tat er, wie unser Bebel die allgemeine Volksbewaffnung gefordert hatte, um jeden feindlichen Angriff den Grenzen fernzuhalten.

Gälte sein Wort noch die französische Sozialdemokratie würde nicht so, wie sie es tat, auf die Friedensmahnung der deutschen Partei geantwortet haben. So sehr er Franzose war, so wenig war er Poseur. Er hätte nichtRechtstitel aufgestellt, die einen deutschen Stamm unter französische Herr⸗ schaft bringen wollen von Rechts wegen.

Ein paar Jahre noch, ein paar Jahre des wenn auch be⸗ drohten Friedens, ein paar Jahre der Möglichkeit zu arbeiten und er, der im Toben der Chauvinisten unablässig und unbeirrt den Revanchewahn bekämpfte, hätte die Franzosen auch von der schmählichen Allianzmit dem Zaren frei gemacht. Ein paar Jahre freilich, die auch die Ent⸗ wicklung diesseits der Vogesen solchen Zielen nutzbar gemacht hätte. Diese Entwicklung wäre gekommen. Wir wissen, wie sehr der Reichskanzler an der elsässischen Verfassung festhielt und daß er treu zu diesem guten Werke steht, weil er in ihm einen starken Schritt zur Versöhnung m it Frank⸗ reich erblickte; wir erinnern uns des verheißungsvollen Ver⸗ laufs der deutsch⸗französischen Verständigungskommission, und wir stellen schmerzlich bewegt fest, daß die gleiche Entschlossen⸗ heit und Energie, die drüben in Jaurés lebte, hüben in einem anderen glühte, in einem, der den Tod fand, nachdem er Jaures getroffen hatte.

Es sind kaum zwei Jahre her, seit wir Jaures zum letzten Male hörten. Er sprach in Berlin für die Versöhnung der Deutschen und Franzosen. Er mußte deutsch sprechen, mußte mit der fremden Sprache schwer kämpfen. Aber so gewaltig war sein Wort, daß die Tausende aus ergriffener Rührung zu tofender Begeisterung sich erhoben, als der Mann aus dem Westen geschlossen hatte. Im August 1914 würde er in Wien zu den Abgesandten des Weltproletariats gesprochen haben gegen den Krieg, für den Völkerfrieden.

Vorbei aber nicht zu Ende. Wir sind ge⸗ wißt: aus diesem Ozean von Blut und Tränen wird glanzvoll aufsteigen die Erfüllung Deines Werkes, Jean Jaures!

Dann, wenn das Franzosenvolk, längst schon frei von Weltbeherrschungsträumen, längst zufrieden, sein vom Ruhm der Geschichte bestrahltes Land über alles zu lieben, die Auf⸗ rechterhaltung des Weltfriedens zu seinem Ziel gemacht haben wird dann, wenn es mit seinem stärkeren und doch immer noch und trotz alledem für Frankreich fühlenden Nachbar in dauerndem Frieden leben wird, nicht in seinem Schatten, aber au seinem Arm dann, Jean Jaures, wird der Tag deines ewigen Ruhms gekommen sein.

Wir aber denken seiner im Schmerz, in Liebe und in un⸗ erschütterlichen Zukunftshoffnung.

Hessen und Nachbargebiete.

Gießen und Umgebung

N N 7 Jahr, 0 Jahr! des ermordeten Lebensmutes! der Tränen! Jahr des Blutes! der Getroffenen, Gefangenen, Vertriebenen! der so trostlos Zurückgebliebenen! der verwüsteten Dörfer und Felder! der granatendurchbellten Wälder! Und im gleichen Jahre glühte Stern wie Sonne, Nose blühte, Nachtigall sang, Morgen graute, Nebel entwirrte sich, Himmel erblaute,

alles im selben Jahr des Verderbens! Jahr des irrsten Völker sterbens!

Viel Obst teures Obst.

Das Kriegsjahr ist ein vortreffliches Obstjahr. Bäume, Sträucher und Waldboden waren und sind noch voller Segen. So wird aus Oberhessen berichtet:Seit langem haben die Waldungen nicht so reichen Segen an Himbeeren gehabt, wie heuer. Der erste Beerenansatz war wohl infolge der langen Trockenheit vertrocknet, doch jetzt nach den ersten Nieder⸗ schlägen quollen die Beeren nur so hervor und die ganzen Sträucher sehen rot aus. Ganze Eimer voll werden sie aus den Wäldern geholt. Auch eine außerordentliche reiche Aepfel⸗ ernte steht uns bevor. Schon jetzt müssen die Bäume ihrer schweren Last wegen umfossende Stützen haben. Und erst welch glänzende Aussichten auf guten und billigen Honig haben wir. Die Gläser der Imker reichten nicht aus, man mußte zu steinernen Töpfen, ja sogar zu Eimern greifen, um den Honigsegen zu fassen. Auch im Spessart verspricht die Obst⸗ ernte eine außerordentlich gute zu werden. Werden dort bereits schon jetzt Fallobst für Gelee der Zentner um zwei Mark eingekauft.

Jedenfalls ist unsere Obsternte in diesem Jahre zum mindesten eine sehr gute Mittelernte. Und da wir nun in der Kriegszeit mit vielen anderen Nahrungsmitteln sehr sparsam umgehen müssen, freute man sich allgemein schon

Jahr Jahr

Jahr Jahr Jahr Jahr

eingekochten und gedörrten Zustande, einen wohlschmeckenden und nahrhaften Ersatz zu finden. Die gute Ernte berechtigte dazu noch zu der Erwartung, daß das Obft in diesem Jahre verhältnismäßig billig werden würde. Da hat man aber die Rechnung ohne den Wirt, d. h. ohne die Obstzüchter und Obst⸗ händler gemacht. Die Kirschenzeit hatte uns schon hinreichend genug gelehrt, daß man in der Kriegszeit auch bei reichlicher Ernte sehr hohe Preise zahlen muß. Und die weitere Ent⸗ wicklung des Obstmarktes hat uns Preise gebracht, bei denen wir uns fragen mußten: ja warum denn solche Preise bei einer so reichlichen Ernte? Nun, jetzt belehrt uns die Triersche Landeszeitung, ein bauernfreundliches Blatt, daß eben gerade deshalb das Obst teurer wird, weil es viel gibt. Das Blatt schreibt:

Die reiche Obsternte findet diesmal eine bessere Ver wertung, weil ein großer Teil der Ernte für Heeresbedarf verarbeitet wird.... Da nun auch das Publikum sich mehr wie früher dem Konsum der Obstprodukte zuwendet, stehen für unsere Obstzüchter im Herbst gute Preise in Aussicht.

Das Blatt teilt fernerhin noch mit, daß das Fallobst in diesem Jahre um 100 Prozent und darüber im Preise steigen soll, nämlich von 1 Mk. und 1,50 Mk. auf 3 Mk. pro Zentner.

Das wichtige Volksnahrungsmittel wird also nicht des⸗ halb teuer, weil es knapp ist, sondern weil gewisse Spekulanten schon wieder aus der gesteigerten Nachfrage Wuchergewinne ziehen wollen. Diesem unlauteren Geschäftsgebaren müßte die Obsternte durch behördliche Maßnahmen entzogen werden. Mit dazu geeigneten Maßnahmen müßte aber sofort und nicht erst bei der Aberntung begonnen werden, denn es ist in vielen Gegenden üblich, daß der Obstzüchter die Frucht schonauf dem Stamme verpachtet. Schon ehe diese Pachtverträge zu⸗ stande kommen, müßte daher zugefaßt werden. Es muß da⸗ für gesorgt werden, daß wenigstens das noch billig bleibt, was reichlich im Lande vorhanden ist. Das kann das Volk, das täglich soviel schwere Opfer bringt, nun mindestens ver⸗ langen.

Ein Jahr Weltkrieg. Morgen ist es ein Jahr, daß Europa von der Kriegsfurie zerfleischt wird. Wohl niemand hätte damals, als wir die aufgeregten Tage durchlebten, ge⸗ glaubt, daß der Völkerkrieg ein ganzes Jahr lang anhalten und heute noch keine Aussicht auf ein Ende sein werde! Die allgemeine Meinung war: der Krieg wird nur wenige Monate dauern. Wer erinnert sich nicht noch den vielfach recht prahlerischen Inschriften, welche ausrückende Soldaten an den Eisenbahnwagen angebracht hatten, wie zum Beispiel:Am 1. September Siegesfeier in Versailles und ähnliches! Es ging aber nicht so schnell, wie überhaupt manches anders kam, als man glaubte. Seit der Zeit sind Millionen junger, blühender Menschenleben zugrunde gegangen, unermeßliche Werte sind vernichtet werfen wir aber die Frage auf: Warum dies alles?, so werden wir niemand finden, der sie beantwortet. Niemand vermag zu erklären, welchen Zweck diese noch nie dagewesene Vernichtung solcher Massen Menschen und Güter haben soll. Und manches andere haben wir in diesem Jahre erlebt, was wir früher nicht für möglich ge⸗ halten hätten. Was wir auf dem Gebiete wirtschaftlicher Mognahmen heute schon gewöhnt sind, wurde noch vor einem

Jalßze und einigen Wochen in das Reich des Unmöglichen

darauf, im Obst, sei es nun im frischen oder eingelegten oder