Ausgabe 
29.1.1915
 
Einzelbild herunterladen

*

r

2

. n t

2

U

Inserate kosten die 6 mal gespalt. Kolonelgzeile oder deren Naum 15 Pie. Bei atößeren Aufträgen Ra att. Anzeigen wolle man bis abends 7 Kr für die folgende Nummer m der Expedition aufgeben

10. Jahrgang

eltkrieg.

Obere

rgan für die Juteressen des werktätigen Volles der Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete.

7 Die Oberbessische Volkssenune erschernt jeden Werktag Abend in Sießen Der Abonnements preis beträgt wöchentlich 15 Pfg. monatlich 0 Wfa. emschl. Bringerlohn Durch die Bost bezogen viertelijäbrl.1 ME

2472

3

Nedaktien und Expedition Gießen, Babnbofstraße 23, Ecke Löwengasse. Televbon 2008.

Gießen, Freitag, den 29. Jaunar 1915 4

Amerika und der

3

1

r. 24

*

S

a

*

*

Die amerikanischeNeutralität.

In Europa lebende amerikanische Bürger haben ein Protest Commitee gebildet, welches den folgenden beredten Aufruf erläßt: . Wix, Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika richten diesen Aufruf im Namen der Gerechtigkeit und Menschlichkeit, im Namen der Neutralität und des zukünftigen Friedens an unser Volk, an die gesetzgebenden Körperschaften und an die Regierung unseres Landes, auf daß die Ausfuhr jedweder Waffe und jedes Lotes Pulver aus unserer Heimat verhindert werde, die bestimmt sind, dem Menschenmorde in Europa zu dienen. Wir erkennen zwar die Tatsache an, daß ein solcher Export seitens privater Firmen nach dem Buchstaben des Gesetzes zulässig ist, wissen aber dessenungeachtet, daß unsere Exekutive und Gesetzgebung einer solchen Ausfuhr Einhalt gebieten können, wenn

sie entschlossen die Bahn strengster Neutralität be⸗ treten, einer Neutralität, die durchdrungen ist vom Geiste der Rechtschaffenheit und sich stützt auf die öffentliche Meinung.

Der Präsident der Vereinigten Staaten hat die Gewährung

eines Kriegsdarlehns an Frankreich verhindert, und hierdurch hat unser Land sich selbst vorgeschrieben, was recht und billig ist. Diese selbstgeschafsene Norm verpflichtet uns vor dem Gesetz und vor dem Urteil der ganzen Welt, eine Neutralität einzuhalten, die rechtlich wie moralisch unaufechtbar ist.

Nie in der Geschichte der Völker sind Aufträge von so riesen⸗ haftem Umfange von irgend einem Lande übernommen worden wie die, welche Amerika zur Zeit anfertigt, um die Fortführung des europäischen Krieges zu ermöglichen.

Ist Ihnen diese Tatsache bekannte

Wo bleiben unsere Friedens⸗Gesellschaften?

Wo bleiben unsere Frauen⸗Organisationen?

Wo bleiben unsere Kirchen⸗ Gemeinden?

Gleichviel wem wir Amerikaner als Individuen oder als Nation unsere politische Zuneigung entgegenbringen, bisher ist es eine Tatsache gewesen, daß wir als Nation an erster und führender

Stelle die Friedensbewegungen der Welte gefördert haben. Sind wir gewillt, auf unsern Vorrang als Friedensstifter zu verzichten? 5

Die internationalen Geschäftsverbindungen zwischen unserem Vaterland und Europa sind ausgedehnte und freundschaftliche ge⸗ wesen. Wir protestieren gegen ihre Vernichtung zugunsten einiger Weniger. Sollen wir um eines vorübergehenden Geschäftsprofites willen unauslöschlichen Haß künftiger Geschlechter auf uns laden? Menschenalter werden den Makel, mit dem wir uns beflecken, nicht zu tilgen vermögen! Auf grauenvollen Schlachtfeldern sterben Menschen für ihre Ideale; und wir sollten nicht wirken und Opfer bringen können für unser Ideal, den guten Namen Amerikas?

aus unseren Fabriken nicht nur nach England, Frank⸗ reich und Rußland, sondern auch nach Japan! Wir unter⸗ stlitzen dadurch nicht nur die Rüstungen der Europäer gegenein⸗ ander, wir geben damit auch fremden Völkern Kampfmittel Geschieht das im Einverständ⸗ Man mache sich ein

2 2 2 1 . 2 2 . 2 2 2 2 8 1 2 2 2 E 2 = 5 822 D* 8 EI 3 D 8 8 8 8 2 D S

längert wird.. f

Amerikas unbegrenzter Vorrat an totbringenden Werkzeugen

wird eine unabsehbare Hinausdehnung dieses Menschenmordens

bewirken. 5 5 f Wenn sich die Wetterwolken des Krieges verzogen haben. wolrd unser eignes Land mit dem Blute unserer europäischen Brlider besudelt sein! Unsere auf militärischem Gebiet de kacto be⸗ stehende Teilnahme an die sem Krieg wird Europa zwingen, seinen letzten Mann einzusetzen! 2.

Wir protestieren im Namen der Verwandtschaft und der Ehre aller Völker: wir protestieren im Namen der leidenden Frauen: wir protestieren im Namen der hilflosen Kinder; wir protestieren im Namen aller lebenden Wesen gegen die Mitschuld unseres Landes an dieser Menschenschlächterel. 5

Es ist unser Glaube, daß unser Volk nicht gewillt ist, dem Vermächtnis der Rechtschaffenheit zu entsagen, das ihm von den Pilarim⸗Vätern überkommen ist. Es ist unser Glaube, daß unser Polk den Willen hegt, sein politisches Ansehen als Vorkämpfer des Friedens zu wahren: es ist unser Glaube. daß jetzt oder nie die Zeit zum Handeln gekomemn ist! In diesem Glauben richten wir unseren Protest und unseren Appell an jeden Ameri⸗ kaner, der sein Vaterland liebt und dem das Wohl der Welt am Herzen liegt. 45.

Unterzeichnet von den in Europa ansässigen Amerikanern, deren Unterschristen an die Bundesbehörde in Washington gesandt werden. 3

Die Unterschriften werden in Holland, Dänemark, Secrieden. Norwegen, Spanien, Italien, Oesterreich-Ungaru und in der Schweiß seit einiger Zeit durch besondere Ausschüsse aesammelt. Um dem Protest eine möglichst intensive Wirkung zu sigtern, ist er an über 7000 Personen und Gesellschaften in den. Vereinigten Staaten gesaudt worden, zuerst an den Präsidensen Wilson, an 0 Staatssekretär des Auswärtigen Brnan, an alle Mitaliedar. 977 Senats und des Repräsentantenhauses, alle Gouverneure, ee

Geistliche, Universitätsprofessoren usw., an über 2000 mahrhaf neutrale Zeitungen, alle Frauenvereine, Friedensgesellschaften⸗ Logen, Geheimgesellschaften, Handelskammern u. a. Nicht nur in

Gewehre, Kanonen, Patronen, Dynamit und Bomben gehen!

Europa, sondern auch in den Vereinigten Staaten sammelt das

American Protest Commitee Unterschriften von gleichgesinnten

Landsleuten. Gleichzeitig mit dieser Massenkundgebung sind in den

politischen Kreisen Washingtons die Friedensgesellschaften und

Frauenorganisationen sowie hervorragende Geistliche am Werk. *

Die Vossische Zeitung schreibt über die Flanderns durch amerikanische Waffen:

Zum Dank dafür, daß England Amerikas Handel und zum Teil unterbindet, liefert Amerika den Engländern Waffen, wodurch diese in den Stand gesetzt werden, die flandri⸗ schen Küstenstädte zu zerstören. Während die amerikanischen Zeit⸗ ungen unausgesetzt über die angebliche Verwüstung Belgiens durch die Deutschen jammern, senden sie den Engländern säglich ganze Schiffsladungen von Granaten, welche die schönen Badeorte Seebrügge, Blankenberghe, Ostende, Middelkerke, Westende, Lom⸗ bartzyde und viele andere teils schon vernichtet haben, teils weiter vernichten sollen.

Wenn die Deutschen eine von den Franzosen zur Deckung oder Ausspähung benutzte Kirche bombardieren, kommt bie ganze moralische Entrüstung Anglo-Amerikas zum Ausdruck, wenn aber England erklärt, sein Ziel sei, 65 Millionen Menschen auszuhungern, sowie den Handel, von dem ein großer Teil dieser 65 Millionen Menschen nach dem Kriege leben würde, zu zer⸗ stören, so beeilt sich Amerika, durch Waffenlieferungen die Er⸗ reichung dieses hohen Zieles zu begünstigen. Nach der Moral der amerikanischen Blätter ist aber das Bombardement militärisch be⸗ nutzter kirchlicher Bauten barbarisch und jeder Entrüstung wert, dagegen der Versuch der Aushungerung von 65 Millionen Men⸗ schen höchst anglo⸗moralisch und deshalb jeder Unterstützung würdig. 15 2 N

Die fehlenden Verluftlisten in Frankreich.

Paris, 27. Jan.(W. B. Nichtamtlich.) Wie der Temps meldet, antwortete der Kriegsminister Müllerand guf das Erxsuchen der Liga für Menschen rechte um Veröffentlichung amtlicher Verlustlisten, der Zeitpunkt für die Veröffentlichung sei noch nicht gekommen, da die Regierung annehme, daß eine große Anzahl Soldaten gefallen sei, ohne daß hierüber volle Gewißheit bestehe. Viele seien zweifellos auch unter den Händen des Feindes gestorben, welcher nur mit großer Verspätung und wahrscheinlich ungenaue Nachrichten übermittle. Durch Irrtümer könnten aber die Familien unnötigerweise in Trauer versetzt werden. Sobald die Umstände es erlauben, werde die Regierung die Listen veröffentlichen.

Man täuscht uns, man betrügt uns. (Ctr. Frkft.) Die Agence Havas teilt

Zerstörung

belästigt

die schlimmsten Andeutungen und leumdungen enthält, wird von geheimnisvollen Händen von Haus zu Haus getragen. Gegen solche niederträchtige Hand⸗ lungen gibt es nur eine Maßregel. Die gerichtliche Unter⸗ suchung ist eingeleitet worden, um den Urhebern und Mit⸗ helfern dieser Verbreitung nachzuforschen. Alle, die sich daran beteiligten, werden mit der strengsten Strafe belegt werden.

Die Wahrheit über die Helgoländer Seeschlacht.

Der Frankf. Ztg. wird aus Berlin geschrieben: 5.

Ueber die Seeschlacht bei Helgoland liegen jetzt Einzelheiten vor. Danach ergibt sich, daß England vergebens in seinen Berich⸗ ten es so darzustellen suchte, als sei das Seegefecht zu Ungunsten Deutschlands und zu Gunsten der englischen Marine ausgelaufen, als hätte nur die deutsche Marine Verluste und nicht auch die eng⸗

lische. Denn es ist einwandfrei durch die deutschen Schiffe sestge⸗

stellt worden, und zwar durch drei einwandfreie Stellen, daß au ch ein englischer Schlachtkreuzer zum Sinken ge⸗ bracht worden ist. Das Gesecht hat sich etwa so abgespielt, daß von deutscher Seite vier Panzerkreuser, eine Anzahl kleine Kreuzer und zwei Torpedobootsflottillen aus der deutschen Bucht auslaufend den Kurs gegen die englische Küste nahmen. Wahr⸗ scheinlich werden den Panzerkreugzern die leichteren Streitkräfte zur Aufklärung vorausgefahren sein, wähvend die Torpedobootsstreit⸗ kräfte bei den großen Kreuzern zurürkblieben. Plötzlich wurde ein englischer Schiffsverband gesichtet, der den Kurs von England aus nach Deutschland hin nahm und offenbar patrouil⸗ lierte. Bei einem Abstand von etwa 120 Seemeilen von Helgoland sichteten die deutschen Schiffe das englische Geschwader. Der deutsche

Admiral des Kreuzergeschwaders, Hipper, nahm sofort einen Kurs

in südöstlichr Richtung, offenbar um den Gegner nach der deutschen Küste heranzuziehen, wo vielleicht in der Nähe von Helgoland die deutschen Mittel der Scekriegsührung Geltung kommen konnten, als auf offener See.

Meiten an Helgoland heran.

auf eine Entfernung von etwa 70 9 eröffnete der

Als die Gegner sich gesichtet hatten, Admiral sofort das Feuer. der seine Flagge auf derSeydlitz gesetzt hatte, e ö unmittelbar. Die deutsche Schlachtfront war so, daßSeydlitz der Spitze fuhr undBlücher den Schluß bildete. begann, fernt. legene

an über eine

Die englischen Streitkräfte verfügten

höchstens 25

schwader mit mindestens 28 Seemeilen bei allen Schiffen rechnen konnte. Obwohl auf englischer Seite diese überlegene Geschwindig⸗ leit vorhanden war, hatte der Gegner zunächst nicht versucht, näher 1 naukommen. Erst bei Schluß des Gesechts war die Entfernung. en den beiden kämpfenden Geschzwadern auf 15 Kilometer her⸗ ken. Der Feind richtete sein Feuer anscheinend sofort sehr stark auf das SchlußschiffBlücher, um dieses, das ihm als das schwüchste erschien nieder zu kämpfen. DerBlücher erlitt bald eine Maschinenhavarie und mußte zurückbleiben. Die übrigen deutschen Schiffe setzten aber ingwischen das Gefecht fort und konnten sich nicht weiter um den zurückbleibendenBlücher kümmern. DerBlücher legte sich über, feuerte aber trotzdem kräftig wei f die feindliche Linie. Diese Gelegenheit des Zit⸗ rickbleibe gten die englischen leichteren Streitkräfte, vor allen Dingen die englischen Torpedoboote, um sich demBlücher zu nähern, zumal dieser wegen feiner Schiffslage nicht imstande war, von allen seinen Geschützen noch Gebrauch zu machen. Den englischen Torpedobooten gelang es, unsermBlücher den Todes⸗ stuß zu versetzen. Um 12 Uhr 37 Minuten sah man auf ihm eine heftige Explosion und dann versank das Schiff in die Tiefe. Es ist aber sicher und unbestreitbar festgestellt, daß derBlücher, noch ehe er zum Sinken gebracht werden konnte, zwei englische Torpedobootszerstörer in den Grund bohrte. Ein weiterer englischer Torpedobootszerstörer würde von einem unserer Unterseeboote vernichtet. Die englischen leichten Streitkräfte näherten sich, nachdem ste denBlücher niedergekämpft hatten, der Stelle, wo er in den Grund gesunken war, und nahmen die Ueberlebenden auf. N deutschen Schiffen. die sich inzwischen von demBlücher weiter entfernt hatten, war es nicht möglich, sich an dem Rettungswerk zu beteiligen. Das Gefecht wurde schließlich von dem englischen Admiral abgebrochen. Der Grund hierfür ist nicht veche ersichtlich. Vielleicht befürchtete der englische Admiral, der auf der Lion seine Flagge gesetzt hatte die Anwesenheit deutscher Unter⸗ seeboote, oder was noch wahrscheinlicher ist, vielleicht wurde er ver⸗ anlaßt, den Kampf abzubrechen, weil das zweite Schiff 55 einer Kampffront ausgeschieden war. Um dieses Schiff zu retten, brachen vielleicht die Engländer das Gefecht ab. Es ist festgestellt, daß auf dem ersten Schiffe der feindlichen Limie eine recht erhebliche Schlagseite vorhanden war Das Schiff lag stark über. Auf dem zweiten Schiffe entstand bald ein großer Brand. Das erste Schiff war derLion, das zweite Schiff derTiger. Auch miissen sonst bei den englischen Schiffen erhebliche Havarien eingetreten sein, denn die feindliche Linie war zum Schluß des Kampfes auseinandergerissen und in zwei Gruppen zerteilt. Das Auseinanserfallen der englischen Schl g linie läßt darauf schließen, daß schwere Maschinenhava⸗ rien eingetreten sein müssen. Weiter steht fest, daß ein eng⸗ lissches Linienschiff zurückbleiben mußte und ganz aus der Schlachtlinie ausfiel. Eines unserer deutschen Torpodo⸗ boote, das ebenfalls wegen eines kleinen Maschinendefektes zurück⸗ bleiben mußte, sah plötzlich in dem Pulverdampf vor sich ein eng⸗ liches Linienschiff auftauchen, das bereits überltegend war. Dem deutschen Torpedoboot, das übrigens heil und unversehrt nach House zurückgekommen ist, gelang es, auf dieses überliegende Schiff zwei günstige Torpedoschüsse abzufeuern,

die den

englischen Schlachtkreuzer zum Sinken brachten. 5 Dieses Sinken ist einwandfrei beobachtet worden: non dem Torpedoboot, das ihm den Todesstoß beigebracht, von unserem PanzerkreuzerMoltke und von dem unser Geschwader begleitenden Zeppelinkreuzer. Vielleicht war dieser Verlust des einen englischen Schlachtkreuzers auch mit eine Veraulassung für den englischen Admiral, das Gefecht abzubrechen. Die leichten Streitkräfte, die die großen Schiffe begleiteten, sind auf beiden Seiten nicht weiter in Aktion getveten. Ebenso haben die Torpedo⸗ boote, abgesehen von den beiden oben erwähnten Fällen, nicht in

die Schlacht eingegriffen. 5 . Seegefecht zieht, so steht

in verstärktem Maße zur In dieser Kurs⸗ richtung verlief nun das Seegefecht, das etwa drei Stunden dauerte, nach der deutschen Bucht zu, und die Kämpfe des Schiffes kamen bis

englische Der deutsche Admiral Hipper, widerte Als der Kaanpf waren die Gegner etwa 20 Kilometer von n ent⸗ ilber⸗ Geschwündigleit, denn der deutsche Admiral mußte auf den alten PanzerkreuzerBlücher Rücksicht nehmen, der nur Seemeilen fahren konnte, während das englische Ge⸗

Wenn man das Resultat aus dem 6 zweifelsohne fest, daß die englischen Verluste größer sind als die deutschen, denn auf deutscher Seite ist nur der veralteteBlücher gesunken mit seinen 16 000 Tonnen, gegenüber dem verlorenen modernen Schlachtkreuzer mit 28 000 Tonnen. Auch sonst haben die deutschen Schiffe unter dem englischen Feuer nur; sehr wenig gelitten. Nur ein. Schiff hat einen Volltreffer erhalten. der ge⸗ ringen Materialschaden und einige Menschenverluste herbeigeführt hat. Von den deutschen Torpedobooten ist, um das gegenüber den englischen Berichten festzustellen, weder eins gesunßen, noch irgend eins irgend eine Beschädigung oder Menschenverluste zu verzeichnen. Von den deutschen kleinen Kreuzern hat nur einer eine Schußverletzung erfahren, die unbedeutend ist und die uns zwei Tote zugefügt hat. Auf der englischen Seite sind dagegen, abgesehen von dem lüntergang des modernen Schlachtschisses, starke Materialschäden sestgestellt worden und zwar mit völliger Sicherhekt. Aus den englischen Berichten geht ja hervor, daß de. SchlachtschiffLion einen Unterwassertreffer er⸗ halten hat, der Las Vollaufen einiger Abteilungen zur Folge hatte. so daß das ff von derIndomitable abgeschleypt werden mußte. Auch dem SchlachtkreuzerTiger sind nach englischen Berichten 10 Tote und 11 Verwundete vorhanden. Das beweist. daß unsere Schüsse hinter den Panzerschutz eingedrungen sind, und wahrscheinlich außerdem noch einen großen Materialschaden ver⸗ ursacht haben. Weiter haben die Engländer, wie ebenfalls eim⸗ wandfrei Jfestgestellt ist, drei Torpedoboote verloren und dazu kommt weiter, daß der englische TorpedobootsgerstörerMeteor! nach englischen Berichten ßo schwer beschädigt worden ist. daß er ebenfalls ins Schlepptau genommen werden mußte. Daß auf deutscher Seite der Name des untergogangenen englischen Schlachte zs nicht sestgestellt werden konnte, hängt mit der großen Eutsernung zusamamen, in der sich die modernen Scckämpfe abzuspielen pflegen.

Natsirlich werden die Esighi

e deutschen Fest⸗ ht den Sieg

den