Ausgabe 
26.1.1915
 
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Die russische Niederlage in der Bulowir a

Ueber die russische Niede i i lage in der Bukowina 8 dem Berl. Lok.-Anz. telegraphiert: Die Bedeutung des 5 1 0 Jakobeny ist besonders auf politischem Ge⸗ iete sehr groß. Nachrichten aus Rumänien zufolge

hat die dortige Oeffentlichkeit mit fieber hafter Span-

nung den russischen Vorstoß gegen Siebenbürgen verfolgt D große östereichisch-ungarische Sieg hat das russis ch 2 Prestige in Rumänien stark erschüttert. Militärisch bedeutet die Erstürmung von Kirlibaba das Ende der russischen Offensive im Osten auf lange, wenn nicht dauernd.

f Von Lodz bis Lille. 0 Stettin, 25. Jan.(W. B. Nichtamtlich.) Seit gestern 9 Personenverkehr Ostrowo-Lodz aufgenommen worden sodaß man nun auf deutschen Bahnen von Lodz nach Lille verkehren kann..

1 5 8 Friedens⸗Nobelpreis.

Stockholm, 25. Jan.(TC.) Hiesige Blätter melden der Golos Noskwy zufolge, daß der diesjährige Nobelpreis für den Frieden König Gustav zuerkannt werde. Das Preiskomitee besitzt eine Handhabe dafür, daß König Gustav von Schweden durch die Her⸗ beiführung der Zusammenkunft der nordischen Könige in Malmö ee rde i abgewendet habe. Wie groß sein Ver⸗

ust sei, werde sich, so schreibt das russische Blatt 0 d

Kriege herausstellen. 5 1

2 2 Partei⸗Nachrichten. Zur Erklärung des Parteivorstandes

in letzter Nummer unseres Blattes wird uns noch geschrieben: Die sustematisch von einigen Parteigenossen in der Presse des Aus⸗ landes genährte Ansicht, als ob gegenwärtig der Standpunkt Lieb⸗ knechts dieselbe Verehrung in der deutschen Partei finde als im Ausland unter Freund und Feind, treibt die sonderbarsten Blüten. Von dem Reuterschen Telegraphenbureau wird aus Amsterdam folgende Nachricht verbreitet:

8 Am ster dam, 16. Januar 1915. Rotterdamsche Courant.

London. Lieb knecht teilte den Führern der Internationale

mit, daß unter den deutschen Sozialisten eine Bewegung gegen

den Krieg sich bemerkbar mache und daß die sozialistischen Ver⸗ eine nahezu ohne Ausnahme seinen Standpunkt teilten und sich gegen den Krieg erklärten.

Die Mitteilung könnte man sibergehen, wenn sie nicht in der Parteipresse des Auslandes Aufnahme gefunden hätte und dort den Eindruck hervorruft, als ob die Partei sich von dem Stand⸗ punkt abwende, den die sozialdemokratische Fraktion am 4. August und 2. Dezember 1914 im Reichstag eingenommen hat. Dass ist be⸗ kanntlich nicht der Fall. Abgesehen von einer kleinen Gruppe von Personen, die seit Jahren bemüht sind, der Partei eine Tendenz zu geben, die jede Reformarbeit verwirft und nur das re⸗ volutionäre Schlagwort handhabt, ist die große Masse der soztalistischen Arbeiterschaft überzeugt, daß die Stellung der Partei die in den gegebenen Verhältnissen allein richtige ist. Das ist in Deulschland dieselbe Gruppe wie in Frankreich die anarchistelnden Wortführer, die allerdings jetzt in Frankreich schweigen, weil sie doch soviel Korpsgeist haben, daß man in einer solchen Zeit der schwieri⸗ gen erusten Situation des Landes nicht der eigenen Partei in den Rücken fallen darf. Noch weniger findet sich unter ihnen Einer, der das Verlangen hat, ihrem Anhang der staunenden Menge vorgeführt zu werden, weil er allein die Sache des inter⸗ nationalen Sozialismus vertrat. So zerrissen das Partei⸗ leben in Frankreich ist, so empfindet doch jetzt keiner den Ehrgeiz, in dieser erregten Stimmung für seine Person den Glo⸗ rienschein zu erwerben, daß er der Sache des Proletariats treu geblieben sei. Das zu erreichen, ist nie so leicht gewesen als gegenwärtig unter der Erregung, die im Kriege in allen Ländern die Menschen beherrscht.

In Deutschland ist man nie für den Krieg gewesen. Und dicse Stimmung ist in der gesamten sozialdemokratischen Partei von Beginn des Feldzuges dieselbe geblieben, aber das enthebt uns nicht der Verpflichtung, den heimischen Herd zu schützen gegen Ost und West. Solange diese Gefahr besteht und sie besteht unge schwächt fort, gibt es kein zurück. Wir wären sehr erfreut, wenn dieselbe Stimmung zum Frieden, die in beiden Erklärungen der sozialdemokratischen Fraktion zum Ausdruck kommt, auch bei den Bruderparteien des Auslandes Widerhall gefunden hätte. Aber die Erklärung der französischen sozialdemokratischen Partei, die sie außerhalb des Parlamentes abgegeben hat, um jede Mißstinmung unter den bürgerlichen Parteien zu vermeiden, ist eine Fanfare des Krieges, nicht eine Sehnsucht zum Frieden. Zum Frieden gehören in diesem Augenblick zwei, denn zu diktieren ist der Friede gegenwärtig nicht. Ein Stim⸗ mungswechsel besteht in Deutschland nicht, das mag Allen ge sagt sein, die darauf hoffen und die durch falsche Berichte aus Deutschland die Kriegsstimmung im Auslande an⸗ fachen.

Hessen und Nachbargebiete.

Gießen und Umgebung.

Einschränkungen der Staatsverfassung.

Das Stellvertrende Generalkommando des achtzehnten Armeekorps teilt mit: Der Stellvertretende kommandierende General hat die Artikel 5, 6 und 27 der preußischen Ver⸗ fassungsurkunde und die entsprechenden Artikel der hessischen Verfassungsurkunde außer Kraft gesetzt, um eine mit benach⸗ barten Korpsbezirken übereinstimmende Rechtslage zu schaffen. Die Maßnahme steht weder mit der Kriegslage noch mit der Haltung der Bevölkerung und der Presse in irgend einem Zusammenhang

Die betreffende Bekanntmachung lautet: 5 505

Nachdem durch Verordnung vom 31. Juli 191⁴ sür den Be⸗ zirk des 18. Armeekorps der Kriegszustand erklärt worden ist ordne ich auf Grund des§ 5 des Gesetzes über den Belag erungs zustand vom 4. Juni 1851 und gemäß Artikel 68 der Reichsver⸗ saffung an: 1

Für den ganzen Bezirk des 18. Armeekorps werden bis auf weiteres außer Kraft gesetzt: 2

1. Die Artikel 5, 6 und 27 der kunde vom 31. Januar 1850; 3 5 95 5

2 Die 7 7 23, 33 und 35 der Verfassungsurkunde für das Großherzogtum Hessen vom 17. Dezember 1820.

Der kommandiexende General: l Freiherr v. Gall, General der Infanterie.

Es sind demnach folgende Artikel der Hessischen Ver fassungsurkunde außer Kraft gesetzt: f 3 7070

Artikel 23: Die Freiheit der Person und des Eigentums 1 dem Großherzogtume keiner Beschränkung unterworfen, als welche Recht und Gesetz bestimmen. N 5 5

Artikel 33: Kein Hesse darf anders, als in den durch n

und die Gesetze bestimmten Fällen und Formen verhaftet un. straft werden. 5.

Keiner darf länger als 48 Stunden über den Grund 1 8

Verhaftung in Ungewißheit gelassen werden und dem ordentlich

Preußischen Verfassungsur⸗

Richter soll, wenn die Verhaftung von einer anderen Vehörde ge⸗ schehen ist, in möglichst kurzer Frist von dieser Verhaftung die er⸗ forderliche Nachricht gegeben werden. 1 Artikel 35: Die Presse und der Buchhandel sind in dem Groß⸗ gerzogtume frei, jedoch unter Befolgung der gegen den Mißbrauch bestehenden oder künftig erfolgenden Gesetze. 19 8 sind demnach die verfassungsmäßigen Sicherheiten für die Person und die Presse aufgehoben und einzig in die Entscheidung der Militärbehörde gestellt.

i Feldpakete werden im Januar nicht befördert, wie bereits mitgeteilt wurde. Warum das nicht geschieht, geht aus folgender Veröffentlichung hervor: Wie bereits am 21. Januar bekanntgegeben wurde, findet im Januar keine An nahme von Feldpaketen durch die Militärpaketdepots statt. Veranlaßt wurde die Maßregel durch die überreiche Versorgung der Truppen mit Feldpaketen und Liebes⸗ gaben anläßlich des Weihnachtsfestes. Durch die Militär⸗ paketdepots gingen nicht weniger als acht und eine halbe Million Weihnachtspakete. Dazu kamen Millionen von Liebesgabenpaketen. Vielfach konnten die Truppen die ihnen zugegangenen Pakete kaum bewältigen. Da ferner im Osten bisher noch nicht ein⸗ mal alle Pakete den Truppen zugeleitet werden konnten, sah sich das Kriegsministerium veranlaßt, die im Januar beab⸗ sichtigte Annahme von Feldpaketen nicht stattfinden zu lassen. Etwa Mitte Februar werden dagegen die Militärpaket⸗ depots dauernd geöffnet werden.

Eine Mahnung an die Bauern. Bauernblatt richtet der

755 Im Bayerischen bekannte Zentrumsabgeordnete Dr. Georg Heim ein ernstes Wort an die Landwirte, indem er U. a. schreibt: Hegner hoffen, uns aushungern zu können. Ihre Hoffnung soll zuschanden werden. Dazu ist vor allem notwendig, daß wir erstens im Frühjahr die Fel der bestellen. Schwer ist die Aufgabe für euch, bei den vielen Händen, die fehlen, aber guter Wille und Tapferkeit erreichen viel. Vor allem nehmt unter den Pflug, was ihr unter den Pflug nehmen könnt. Baut möglichst viel Frühgemüse. Baut in diesem Jahre Sommerbrotgetreide, Wei⸗ zen und Roggen, soviel als möglich. Für die nächste Zukunft aber erwächst uns eine andere Pflicht. Haltet mit eueren Getreidevorräten nicht zurück, sonst kommt die Enteignung. Durch ein Gesetz, das der Reichstag am 4. August 1914 beschlossen hat, kann einem Be⸗ sitzer von Getreide, der es nicht auf den Markt bringt, diese Getreide weggenommen werden. Das ist ein hartes Gesetz, aber Not kennt kein Gebot. Wer mik seinem Getreide heute zurückhält, ist ein Freund unserer Feinde, ein Bundesgenosse derer, die uns hassen und verfolgen, die euere Söhne im Felde morden. Jetzt Ende Januar kann kein Bauer mehr behaupten, er habe sein Getreide noch nicht gedroschen. Wo wirklich durch außergewöhnliche Verhältnisse der Drusch noch nicht vor sich gegangen ist, wird das in den nächsten Tagen der Fall sein. Gebt euer Getreide ab! Es ist Pflicht eines jeden Bauern, sein Getreide sobald wie möglich zum Verkauf zu bringen. Das ist notwendig für die Wehrhaftigkeit, not⸗ wendig zur Ernährung des Volkes und notwendig zur Er⸗ nährung unserer Soldaten im Felde...

Verwertung der Küchenabfälle. Wie wir hören, be⸗ absichtigt die hiesige Stadtverwaltung eine Verwertung der Küchenabfälle in aller Kürze vorzunehmen. Der Durch⸗ führung dieser Maßnahmen stehen nicht geringe Schwierig⸗ keiten entgegen. Sie wird namentlich ohne verständnisvolle opferwillige Unterstützung unserer Hausfrauen kaum möglich sein. Wahrscheinlich wird zunächst in einem Stadtteil der Versuch gemacht werden.

In Inpan als Gefangener. Japan gefangen sind, scheint es nicht schlecht ist es doch ganz bedeutend besser, als bei den Russen. Aus einem im Vorwärts veröffentlichten Briefe eines Westfälinge ent⸗ nehmen wir folgendes:Am 17. November endlich erreichten wir die Bucht und alles eilte an Deck, um die wunderbaren Reize dieses S nlandes, die schon die Bu infahrt bot, zu bewun⸗

Die

Unseren Landsleuten, die in zu gehen, jedenfalls

dern. Dschunken, Dampf⸗ und Kriegsschiffe belebten den Hafen, und an den grünen Ufern zogen sich reizende Dörfer, die Häuser

Berg

sämtlich in zierlichen japanischen Baustil, den steilen hinan. Am 18. morgens, lagen wir im Hafen von Heroshima vor Anker und an dem rechten Ufer staute sich eine mehrtausend⸗ köpfige, neugierige Menschenmenge. Auch von hier aus hatten wir eine sehr schöne Aussicht auf das echt japanische Hafen⸗ und Landschaftsbild. Nach einer wörderlich langen Bahnfahrt er⸗ reichten wir dann unser Endziel: Himeji. In Itosaki begrüßten wir die japanische Sonne, zauberisch schön war der Aufgang, sie ist

ja auch des Japaners Stolz. Berg⸗ und Seepartien von unbe⸗ schreiblicher Schönheit wechselten während der Reise. Die

Tempel und Torbögen in Onomieki trugen kunstvolle Holz⸗

schnitzereien. Mandarinenbäume hingen voller Frucht. Auch die anderen Städte, Fukuyama. Kasaoka, Mitsuishi und Kamigori

strotzten von naturalischen Reizen. Hier dehnten sich üppige Neis⸗

felder aus, es war gerade Erntezeit, dort zogen sich heilige Bam⸗ bushaine am Bahndamm dahin. Durch Tunnel und über⸗ Flüsse

ging's, und oft war ich im Zweifel, ob wohl die Rheingegend oder diese schöner sei. Ich glaube die letztere ist's. Nach 13 Stunden Bahnfahrt war Himeji erreicht, wo uns ein Tempel als Be⸗ hausung dient. Eine wahre Augenweide bot uns das Innere und Reußere desselben. Die eleganten Formen, Holzschnitzereien der antiken japanischen Baukunst sind in diesen Bauten verkörpert. Vom Tore an, bis zum Brunnen und den Tempeln selbst trotzt alles von dieser einzig schönen Architektonik. Die phantastisch ge⸗ schnitzten Giebel erregten die größte Bewunderung. Gediegen sieht es aus, wenn die Japanerinnen auf ihren eigentümlichen Holzschühchen, ein Kind auf dem Rücken und beide im bunten Ischans dahintrippeln. Es sind wirklichlieblich, kleine Dinger⸗ chen. Du siehst, liebe Mama, daß unser Gefangendasein hier im Japsenlande gar nicht so übel ist. Der Japaner selbse ist ehr freundlich und zuvorkommend, wir werden in jeder Be⸗ ziehung tadellos be handelt, ich wenigstens bin damit vollauf zufrieden.

Stadttheater. Zur Erstaufführung von Heinrich Lees Schauspiel aus dem Befreiungsjahr 1813,G r i ne Ostern, im heutigen Dienstagabonnement sei aus einer Besprechung, der Post über die Berliner Erstaufführung folgendes angeführt: Unter den Stfsicken, die dem Sinn unserer Zeit entsprechen, wirkt Heinrich Lees fünfaktiges SchauspielGrüne Ostern als eines der erfreulichsten. Es hat nicht nur den erwünschten patriotischen Rhythmus, sondern es befriedigt auch als künstlerische Leistung. Seine Stärke rußt in den Genrebildern und in den gut ge⸗ schauten Typen, die stets wirken. Die anheimelnde Stimmung bleibt das ganze Stiick hindurch und schwillt am Schlusse zu der gewaltigen vaterländischen Melodie an, die wir jetzt wieder recht verstehen.

Landwirtschaft scheint es demnach nicht so schlimm zu sein. Aus Schotten wurde dieser Tage berichtet, daß dort in kurzer Zeit für 155000 Mk. Goldstücke gesammelt; u. a. in Laubach 30.000 Mk., Gedern 22 000 Mk., Ulfa 10000 Mk. usw. Wie schon oft bekannt ge⸗ geben, handelt es sich darum, der Reichsbank Gold zuzuführen, die dafür Papiergeld in dreifacher Menge ausgeben kaun. Die ge⸗ nannten Summen sind, wie gesagt, für die kleinen Orte ganz be⸗ deutend; zumal, wenn man in Betracht zieht, daß schon viele Leute ihr Gold in Papier ausgewechselt haben. Bei ber Arbeiter⸗ bevölkerung in den Ludten könnte man die Goldfüchse jetzt mit der Laterne suchen, en warde sie höchstens noch in ganz ver⸗

einzelten Exemplar antreffen. reit? rledbera-Büdingen.

* Friedberg. Die Kreditüberschreitungen Mark auf. Dic letzten Si

8

nimmt zur Deckung der Anleihe von 50000 timmte in ihrer

hat Pfund Bratfle wurst 86 Pf Diese Preis wurden 5 sind übrigen

esetzt. Danach kosten: ein 86 Pfg., Leber- und Blut⸗ und Fleischwurst 1 Mk., Kraft. Für Dauerwaren

Kraft. zt. Die oben angegebenen

dauchfleisch 1 1,10 Mk ö g trit sofort hstpreise noch nicht festgesetz s ziemlich hoch. bereis Metzlar. Familien⸗Unterstützung. Der Landrat in Wetzlar gibt wie⸗ bebannt, daß Gesuche un Unterstützung für Familien der 5 C alkommando, noch an ium usw. zu richten sind, 5 Wetzlar) an die vom Zorsitzender der Landrat in Wetzlar ist. Der Beschlu er Kommission, heißt es in der letzten Bekanntmachung, ist endgültig; es gibt also keine Berufung Den gleichen Bericht g auch das Landratsamt in (Westerwald) in Zeitungen des dortigen

1 sondern einzig und allein Kreistage gewählte Komen

Kreises

La) bekannt.

g. Ausnutzung des Waldes Durchhaltung unserer Vichbestände, die dem Lanwirt bei der jetz

pheit und Teuerung 8

önnen die Waldbesitzer nahane von Waldstreu u nen in ihre Waldungen freige i möglicht es, das Stroh als Rauhfutter für die Pferde und Rinder einzusparen. Der Vieheintrieb ersetzt Futter und Weideland. Zur Winterzeit kommt er nur für Schweine in Frage, denen er in Eichenwaldungen sogar zur Mast dienen kann. In den Kreisen der ländlichen Viehbesitzer in Preußen scheint es noch nicht ge⸗ nügend bekannt zu sein, d seine Forsten bereits

bald nach dem Kriegsau ecke geöffnet hat. Die Regierungen sin 15

dvieh und Schwei⸗ Die Streunutzung er⸗

wirtschaftsminister ichst weitem Um⸗ und den Eintrieb

wirtschaftlichen ist gegenüber de

heblich ermäßigt, bei besonderer 3 Viehbesitzers kann auf sie gänglich verzichtet wer⸗ für gesorgt, daß die masttragenden tung durch den Eintrieb der Tiere eln in umfangreicher Weise nutzbar

ide fi ein oder durch Einsammeln der Ei gemacht werden können.

Von Nah und Fern.

In Wachenheim(Pfalz) Remshard ihre Pflegemutter e Frau wurde von dem Mädchen rücklings mit Hacke niedergeschlagen und alsdann ägen schwer mißhandelt. Die Frau ist leben verletzt. Die Täterin ist verhaftet, sie hat bere nis abgelegt und; anden, daß sie ihre Pflegt wollte. Die Beweggründe sind noch nicht bekannt.

Telegramme. Tagesbericht deb Großen Hauptguartiers.

Lebhafte Gefechte bei Chalous und im Elsaß Vergebliche Vorstöße der Russen in Ostpreußen W. B. Großes Hauptquartier, 25. Jan., vorm.(Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz: In der Gegend Nieuport und Ypern fanden Ar⸗ tilleriekümpfe statt.. 8 Südwestlich Berry au Bad ging uns ein vor einigen,

Tagen den Franzosen entrissener Graben verloren. Lagers von Chalons

Während gestern nördlich des nur Artilleriekampf stattfand, kam es heute dort auch zu In⸗ fanteriegefechten, die noch andauern. 5 5

Im Argonnenwalde nördlich Verdun und nörd⸗ lich Toul lebhafte Artillerietätigkeit. 5

Die französischen Angriffe auf Hartmanns wei 1 kopf wurden sämtlich abgewiesen. Die Kämpfe im Walde sind für die Franzosen sehr verlustreich. Nicht weniger als 400 französische Jäger wurden tot aufgefunden. Die Zahl der französischen Gefangenen erhöht sich.

Oestlicher Kriegsschauplatz:

In Ostpreußen Artilleriekämpfe auf der Front Lötzen östlich Gumbinnen und nördlich. Der Feind wurde von unserem Feuer gezwungen, einzelne Stellungen südöstlich Gumbinnen zu räumen. Nordöstlich Gumbinnen wurden feindliche Angriffe unter schweren Verlusten für die Russen abgeschlagen.

Im nördlichen Polen keine Veränderung.

Oestlich der Pilica ereignete sich nichts Wesentliches.

Oberste Heeresleitung. *

* N

2 4 2.

Die Seeschlacht in der Nordsee. Der englischeSieg.

Die Engländer sind geradezu in Verzückung geraten über den großen Seesieg, den ihre Schiffe angeblich über die deutsche Flotte errangen. Dieser ganz unberechtigte Jubel zeigt als Reaktionserscheinung nur, wie tief vorher die Niedergeschlagenheit in England gewesen sein muß. Der Siegesjubel gründet sich auf folgende Berichte über den Aus⸗ gang der Seeschlacht: i 13

Das Bureau Reuter verbreitet folgende Meldungen über die Seeschlacht in der Nordsee:Heute Morgen wurde ein deutsches Flottenunternehmen auf der Nordsee verhindert. Der deutsche KreuzerBlücher wurde in den Grund. gebohrt zwei andere deutsche Kreuzer wurden schwer beschädigt. Die

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Mittelkauf. D

gefährlich ein Geständ⸗ nutter töten

von Goldgeld auf dem Lande zeigt sich, daß

Beim Sammeln 5 0 Summen vorhanden sind, mit derNot der

davon ganz erhebliche

englischen Schiffe sind alle wohlbehalten.