Organ für die Interessen des werktätigen Volkes der Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete.
Die Overbessische
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Gießen, Mittwoch, den 20. Jaunar 1915
10. Jahrgang
nementspreis beträgt wöch ch fg. 1 0 0 Bo eimschl. Bringerlobn Durch 05 aden 8 0 Nr. 16 dpen 25 1 0 nes un wacher f 8 ssen, J 0 e Heydebrands Kriegsrede.
1 Der Führer der konservativen Partei, Herr v. Heydebrand, hat am letzten Sonntag in Magdeburg eine Rede gehalten, die in vielen 1 Wunkten allgemeine Zustimmung finden wird, in einigen anderen 1 Aber doch starke Bedenken hervoruft. Wenn Herr v. Heydebrand 0 den Ereignissen, die dem Kriegsausbruch vorausgingen, einiger⸗ naßen kritisch gegenübersteht, wenn er die Frage aufwirft, ob Lieses alles so kommen, ob uns der Krieg in der Welt so ziemlich ö allein finden mußte, so gibt es sicher viele in Deutschland, die 1 Niese Zweifel mit ihm teilen. Spricht doch zu gleicher Zeit Herr 5 Theodor Wolff im Berliner Tageblatt im Zusammenhang mit den Aeichen Ereignissen von einer„gehäuften Fehlersumme“. Die 0 Sozialdemokratie ist naturgemäß am weitesten davon entfernt, xlles, was gewesen ist, vollkommen zu finden, sie stimmt aber mit Len Kritikern von rechts und links darin überein, daß durch keiner⸗ ei Erwägungen die Verteidigungspflicht des deutschen Volkes in iesem Kriege irgendwie eingeschränkt werden kann. Wenn Herr i Heydebrand sagt, es gebe heute in ganz Deutschland keinen Nenschen, der nicht der Meinung ist, daß das deutsche Vaterland erteidigt werden muß, so kann auch sie diesen Satz vollinhaltlich unterschreiben. f
Man darf weiter mit Befriedigung von der Erklärung des nservativen Parteiführers Kenntnis nehmen, daß die politischen Barteien im Reiche jetzt anders zu einanderstehen.„Man wird Jiemals vergessen, daß der Gegner einst das deutsche Vaterland nitverteidigt hat!“ Man wird also dem Gegner in Wahlrecht und Serwaltung keine kränkende Ausnahmebehandlung mehr zuteil verden lassen. So muß der Ausspruch des Herrn v. Heydebrand, venn er einen Sinn haben soll, verstanden werden.
Daß im übrigen Herr v. Heydebrand in militärischer wie in virtschaftlichen Fragen bei seinen alten Auffassungen geblieben ist, vird ihm niemand verübeln, doch wird erlaubt sein, in diesen Funkten auch in Zukunft anderer Meinung zu sein. Herr v. Heyde⸗ rand hat die Verdienste derer gepriesen, die das bestehende Heer⸗ vesen und Schutzzollsystem aufgebaut und erhalten haben, durch sie 11 die militärische wie die wirtschaftliche Verteidigung Deutschlands
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ichergestellt. Dazu ist zu bemerken, daß kein Mensch in Deutsch⸗ agt, bite und jemals die Absicht hatte, das Vaterland wehrlos zu machen, erhaltene mid daß kein Mensch gewollt hat, daß in Deutschland weniger Brot terjacken, trzeugt werden solle. Ueber die Mittel, mit denen das Ziel zu er⸗ zu sti pichen ist, hat es aber Meinungsverschiedenheiten gegeben und Mrd es auch in Zukunft Meinungsverschiedenheiten geben. Da ten herr⸗ cher niemand das bestehende Heerwesen und das bestehende Zoll— n Liebes⸗ tem in diesem Augenblick reformieren will, kann die
Liskussion ruhig auf gelegenere Zeit vertagt werden. Von aktuellstem Interesse ist dagegen, was Herr v. Heyde⸗ ö 555 über den künftigen Frieden sagte. Er führte dazu folgen⸗
bs aus: 9 N„Der Frieden der da gemacht werden wird, darf nicht nur echnet 1 ein Frieden der Diplomatenkunst sein, sondern einer, den das itwe, geb. ö ganze Volk versteht und billigt. Eine Sicherung unserer Ver⸗ hältnisse, würdig unserer Opfer. Nichts wäre furchtbaxer, als — wenn dieser gewaltige Krieg ausginge mit einer Enttäuschung für unser Volk. Schon manchmal hat uns die Feder verdorben, 15 was das Schwert geleistet hatte. Jetzt, wo wir allein in der Welt stehen, werden wir auch maßgebend über das zu bestimmen un e bhaben, was schließlich werden soll.“ 8 f * N Das ist alles eher als ein klares Programm. Hinderte uns 2 naht der Respekt vor den geistigen Qualitäten des Redners, so — itren wir fast versucht, das bekannte Wort auf ihn anzuwenden: 0 zr weiß zwar nicht recht genau, was er will, aber er will es ent⸗ 0 et stieden. Man kann Herrn v. Heydebrand zustimmen, wenn er sagt, önne
Diese Enttäuschung würde sicher ein⸗
ir unser Volk ausginge. 5
hreitungen wäre und wenn der erhoffte Fieden im Innern ausbliebe. 8 g des Fiedens und im inneren Fortschritt sieht ein gewaltiger Teil des bolkes das eigentliche Ziel des Krieges. Danehen wird es aber utürlich immer Leute geben, die mit keinem Frieden zufrieden em werden, entweder weil er ihnen zu früh kommt oder weil er bezug auf Veränderungen ber Landkarte nicht das bringt, was von ihm erwarteten. Es wird den Militärs und den Diplo⸗ naten schwer sein, alle ausschweifenden Wünsche zu befriedigen, auf diesem unbegrenzten Gebiet gehegt werden. N 0
Für einen Politiker von weitem staatsmännischen Blick wäre E eine schöne Aufgabe, die Bierbankstrategen und Dilettanten der Leltpolitik auf den Boden der nüchternen Tatsachen zurückzuführen. Fer bedauern, daß sich der konservative Parteiführer dieser Auf⸗ ebe nicht unterzogen hat Wie liegen denn die Dinge? Wir ümpfen—„allein“ wie Herr v. Heydebrand mit einer kleinen läbertreibung sagt— gegen eine Weltkoalition, hinter der eine wölkerung von 700 Millionen Menschen steht. Dadurch brauchen vr uns nicht bange machen zu lassen, und ein Blick auf die Kriegs⸗ ne zeigt, daß dazu nicht der geringste Anlaß besteht. Wir wollen us aber auch nicht einreden, daß wir am Schluß des Krieges die nßeschränkten Diktatoren der Welt sein werden, die allein zmaß⸗ gehend zu bestimmen haben, was schließlich werden soll“. Es ge⸗
9 Abt,
ud weder vernichten noch verkleinern läßt, und daß sie mit uns
seten, wenn der Frieden nur das Signal zu neuen Kriegsvor⸗ 5 i 5 politische und soale in den Provinzen.
In der wirklichen Sicherung des Union fordern eine Lohnerhöhung.
ge- waren 82 Delegierte erschienen, die. n igt, wenn wir die Gegner zur Einsicht zwingen, daß sich Deutsch⸗ Vor Eingang in die Tagesordnung kam es zu einem kleinen Zwi⸗
ehnen müssen, wie wir mit ihnen werden rechnen müssen.
19 1 15 noch andere starke 1 170 17 1215 gibt unt ie schwachen ihr Recht auf Existenz haben! Ei 5 e sich seiner Verantwortung bewußt ist, soll zwar das Vertrauen
ber nicht über den Zweck der Verteidigung hinaus utopistische effnungen wecken, denen die Enttäuschung folgen muß. .* 2*
ie sollen nicht schalte walten können, als ob sie allein auf der recht neugierig darauf zu sein,. N lle e a 170 werden nicht vergessen dürfen, daß es Nach einiger Diskussion wurde beschlossen, der Konfereng einen ver⸗
Ein Politiker, hinauskomplimentziert wupden.
Die„teilnehmenden“ Engländer.
Amsterdam, 18. Jan.(Ctr. Frkft.) Die Nation meldet: Es erreigt Teilnahme in England, daß ein russischer Arbeiterführer namens Adamowitsch, der Sekretär der Seeleutegewerkschaft in Rußland, durch die igyptische Polizei ausgeliefert worden ist. Er ist kürz⸗ lich zu lebens länglicher Zwangsarbeit ver⸗ urteilt worden, während zahlreiche seiner Kameraden niedrigere Strafen erhalten hatten. Sie waren nicht wegen politischer Verschwörung oder irgend eines anderen ge— fährlichen politischen Verbrechens angeklagt. Ihr Verbrechen bestand allein darin, daß sie eine Zeitung veröffent⸗ licht hatten, ohne sie der Zensur zu unterwerfen und zwar geschah dies in Friedenszeiten. Die Zeitung war ein kleines Gewerkschaftsorgan, das sich vor allen Dingen mit Berufsangelegenheiten befaßte und keineswegs eine revo— lutionäre Linie einhielt, obgleich die Zeitung in ihrer Tendenz sozialistisch war.
De„teilnehmenden“ Engländer wissen natürlich, daß die englische Polizei in Aegypten den Unglücklichen aus⸗ lieferte. Und sie sind einverstanden, daß England sich mit dem russischen Staat, der solche Verurteilungen veranlaßt, verbündete, um— die„Freiheit Europas“ zu retten vor den barbarischen Deutschen!
Euregung unter der enolischen An beiterschaft.
Die Erregung der englischen Arbeiterschaft über die Teuerung findet ihren Ausdruck darin, daß die Daily Citizen die Kriegsberichte auffallend hinter die wirtschaftliche Kampagne zurückstellt und auf die Erhöhung des Tonnenpreises Kohle von 1½ auf 3 Schilling hinweist. Sie greift die Schiffseigner wegen der unmotivierten Wucher⸗ tarife an. Verschiedene Arbeiterkomitees fordern das Ein— greifen der Regierung gegen den Kohlen- und Getreide—
wucher. Der Nationale Arbeiterkriegsausschuß wählte zur Untersuchung ein achtgliedriges Subkomitee. Bowerman tadelt, daß die Regierung ihre Bemühungen zur Preis-
kontrolle eingestellt habe, die Teuerung sei besonders drückend, weil vielfach nur kurze Zeit gearbeitet werde. Das neuge⸗ wählte Parlamentsmitglied Anderson fordert die Nationali⸗ sierung der Kauffahrteischiffe. Die Arbeiterpartei werde eine Parlamentsdiskussion fordern. Der Sekretär des Transport- arbeiterverbandes, Williams, erklärt, die englischen Reeder mißbrauchen ihr durch die Ausschließung der deutschen Schiffe satsächlich gewonnenes Monopol. Die Docker und Seeleute hätten doppelten Lohn fordern können, die Reeder aber stellten ihr eigenes Interesse dem Volksinteresse voran. Die Ver⸗ teuerung der Transportarbeit beträgt 10 Prozent, die Schiffs- eigner aber schlagen 400 Prozent auf. Aus allen Großstädten wird eine regung gemeldet. In Glasgow,
stei gende Er⸗ Birmingham,
ichts wäre furchtbarer, als wenn der Krieg mit einer Enttäuschung Leeds stellten die Gewerkverbände die Teuerungsziffern fest.
Die Daily Citizen berichtet von der wachsenden Erregung 8000 Bristoler Mitglieder der Docker— Die Reeder beschuldigen in der kapitalistischen Presse die Docker, daß sie durch hohe Wochenlöhne von 4 bis 5 Pfund die Teuerung verursachten. Ben Tillett weist im Wochenblatt der Hafenarbeiter die Bös— willigkeit dieser Behauptung nach, der Durchschnittslohn be⸗ trage 30 bis 35 Schilling pro Woche. Es sei auch unwahr, daß im Londoner Hafen überreiche Arbeitsgelegenheit vor⸗ handen sei, wenngleich mehr Nachfrage als gewöhnlich sei. Der Generalsekretär der Docker-Union, Sexton, weist dasselbe für Liverpool nach, wo die Docker ihre Lohnforderungen wegen des Krieges zurückstellten. Die Daily Citizen bezeichnet die Lage der Unorganisierten und die der Familien von Kriegs⸗ teilnehmern als unerträglich.
Die schottis e J L. P.
Aus London wird dem Vorwärts geschrieben:. 5 Die schothische Landesorganisation der Unabhängigen Arbeiter⸗ partei hat soeben ihre Jahreskonferenz in Glasgow abgehalten. Es
76 Ortsorganisationen vertraten.
schenfall. Es wurde die Entdeckung gemacht, daß sich unter den Zu⸗ hörern vier Goheimpolizisten befanden. Die Behörden scheinen also f wass die J. L. P. tut und plant.
d daß traulichen Charakter zu goben, worauf die Geheimpolizisten höflich
Nach einer Aussprache des schon damals kränklichen und in⸗
es deutschen Volkes in seiner Verkeidigungskraft stärken, er soll zwischen lelder schwerer erkrankten Genossen Keir Hardie wurde
über die eingebrachten Resolutionen beraten. Die erste Resolutivn enthielt eine Bekräftigung des internationa len Glaubens der J. L. P. und wurde einstimmig angenommen.
Eine Resolution, die die Aus stoßung aller jener Mitglieder der J. L. P. forderte, die die Rekrutierungskampagne der Regierung unterstützen, wurde abgelehnt. An deren Stelle wurde ein Amendement angenommen, das die Mitglieder der J. L. P. auf⸗ fordert, die Rekrutierungskampagne nicht zu unterstützen.
Eine von der Glasgower Ortsgruppe eingebrachte Resolution, die den Vorstand der J. L. P. zu seiner kriegsfeindlichen Haltung beoglückwünscht und Bedauern darüber ausspricht, daß Mit⸗ glieder der parlamentarischen Arbeiterfraktion mit Vertretern der Bürgerlichen an Rekrutierungs⸗Versammlumgen teilnahmen, wurde angenommen.
Eine lution, die den Austritt der J. L. P. aus der Ar⸗ beiterpartei für den Fall forderte, daß der Parteitag der Arbeiter⸗ partei die Haltung der Fraktionsmehrheit zum Kriege billigen sollte, wurde a bg elehnt. Dagegen wurde eine Nesolution angenom⸗ men, die bedauert, daß die Arbeiterpartei beinn Ausbruch des Krieges keinen außerordentlichen Parteitag einbevief, um über die Haltung der Parte Kriege zu entscheiden.
Einstimmig wurden Nosolutionen angenommen, die die Ar⸗ beiterpartei auffordern, für die Verstaatlichung der Rüstungs⸗ industrie, für das Verbot des Rüstungsexports einzutreten. Ferner wurde gefordert, daß kein Krieg ohne die vorherige Zustimmung des Parlaments erklärt werden dürfe; einstimmig wurde auch gegen die geheime Diplomatie protestiert und die demokratische Kontrolle der auswärtigen Politik gefordert. 1
Die Konserenz war in jeder Beziehung überaus erfolgreich Ant hat weit größere ersprießliche und wichtige Arbeit geleistet, als in diesen Resolutionen zum Ausdruck kommt.„
Beschießung von Swakopmund.
Berlin, 18. Jan.(W. B. Amtlich.) Nach Meldung des Gouverneurs von Deutsch⸗Südwestafrika wurde am 21. Oktober 1914 die offene un verteidigte Stadt Swakopmund von den Engländern beschossen, nach⸗ dem schon vorher der Kommandant des in der Walfischbucht liegenden Silfskreuzers„Kinfaunce Castle“, Kapitän Crampton, wiederholt die Beschießung angedroht hatte.
Schweden und England,
Stockholm, 18. Jan.(T. U.) Die Beschlagnahme des für schwedische Rechnung von Amerika abgehenden Kupfers durch die Engländer beginnt verhängnisvolle Störungen im schwedischen Wirtschaftsleben hervorzu⸗ rufen. Eine Reihe großer Betriebe hat infolge der Kupfer- knappheit Arbeiterentlassungen vornehmen müssen. Die Er⸗ bitterung über das englische Vorgehen gegen die Indu⸗ strie der Neutralen ist in Schweden unzweifelhaft im Wachsen,
England und Amerika. N
Ritzaus Bureau meldet aus Washington: Das Kongreß⸗ mitglied Lybeck beantragte die dringliche Behandlung eines von ihm am Samstag eingebrachten Beschlußantrages, nach dem der Präsident bevollmächtigt wird, den Handel mit jeder Nation zu verhindern, welche die amerikanische Schiffahrt entgegen dem Völkerrecht unterbricht. Die Vorschläge geben dem Präsidenten das Recht, die Auslieferung der Schiffspapiere für Schiffe und Ladung zu verweigern, die nach solchen Ländern bestimmt sind, sowie andere Regierungsmaßnahmen anzuwenden, um den Handel mit diesem Lande zu verhindern.
Vollmar über den Krieg.
Genosse v. Vollmar Kopenhagener konservativen Zeitung Nationaltidende an ihn gerichtete Frage über die Stellung der deutschen Sozialdemokratie zum Kriege mit folgendem Schreiben: 5
„Sie wünschen, daß ich Sie darüber unterrichten soll, welche Haltung der deutsche Arbeiterstand zum jetzigen Krieg einnimmt. Zur Beantwortung dieser Frage bedarf es nicht vieler Worte. Es ist wohlbekannt, welches Ziel die politische und wirtschaftliche Vertretung des Arbeiterstandes sowohl als auch die Sozialdemokratie in den freien Fachvereinen er⸗ streben, welche harten Kämpfe sie seit vielen Jahren mit den Regierungen und den herrschenden Klassen geführt haben. Aber jetzt, wo Deutschland von außen bedroht ist, müssen die inneren Kämpfe in den Hintergrund treten und auf eine günstigere Zeit verschoben werden. Gegenwärtig ist das deutsche Volk in seiner Gesamtheit nur von einem einzigen unzähmbaren Willen durchdrungen, nämlich das Vaterland, zeine Unabhängigkeit und seine Kultur gegen die Feinde ringsum zu verteidigen und nicht früher zu ruhen, bis diese besiegt sind. Es gibt keinen Deutschen, der nicht jedes noch so große Opfer brächte, wenn es verlangt wird, um dieses Ziel zu erreichen. Wenn man hieran im Auslande zweffelt, wird man eine große Enttäuschung erleben.“
Hriegskosten.
Das englische Finanzblatt Economist stellt neuerdings wieder Berechnungen über die Ausgaben der am Kriege beteiligten Mächte an. Das Blatt berechnet die englischen Ausgaben bis Ende De⸗ zember auf 178 000 000 Pfund Sterling. Der englische Schatkanz⸗ ler hat vor einigen Monaten die Kriegsaufwendungen für ein
amtlicher
antwortete auf eine von der


