werfung der russischen Gewaltherrschaft müsse das Ziel des großen Kulturkampfes sein, der jetzt gegen die russischen Schlächter geführt

werde. 2275 NussischeSeesiege.

Der Petersburger Kriegsbericht vom 10. Januar meldete, daß die Russen sämtliche türkischen Schiffe in den Häfen Surmene, Hierzu ist zu be⸗ merken: Diese Häfen sind offene Städte und die zerstörten Schiffe Einwohnern gehörten. Also Städte angriffen leere 1 8 ent⸗ 1 töteten und verwundeten, bewiesen, wie weit sie davon entfernt sind, den sie in der zivilisierten Welt Anspruch daß derartige Ausschreitungen, die sich Vergelt⸗

Nizeh und Chopa in den Grund gebohrt haben.

waren unbemannte Barken welche haben die Russen, indem sie offene zerstörten und durch die Beschießung von Privg gegen dem Völkerrecht und der Menschlichkeit Einwohner

von Privatwohnungen

Platz zu verdienen, auf den machen. Es ist bedauerlich, täglich erneuern, uns schließlich dazu ungsmaßnahmen anzuwenden.

Russische Spionage in Bulgarien.

zwingen werden,

Bukarest, 17. Jan.(T. U.) Wie die Blätter melden, zurde in der letzten Zeit in Sofia ein ausgedehntes russisches welches der russische Gesandte sogar unter der übel⸗ zahlreiche be⸗

ausführliche

Spionagenetz aufgedeckt, Sawinski in allen Kreisen der Bevölkerung, Schuljugend unterhielt. Neuerdings wurde beleumdete Frauensperson verhaftet, bei der lastende Schriftstücke gefunden wurden, u. a. Berichte an die russische Regierung. Amerikanisches Kriegsmaterial für Rußland.

Kürzlich berichtete die New Nork willigendampferNowgorod mit

eine

gangen sei. end. die an Ort und Stelle Erkundigungen einziehen ließ,

am 10. Dezember nicht weniger als material, in der Hauptsache Profjektile, über Nowgorod verladen worden. 30. und 31. Dezember in züge mit großen amerikanischen Geschützen und Granaten ein,

Wladiwostok an Vord nahm. Pittsburg(Vennsulvania] in den drei Tagen vor dem zember 125 000 Tonnen sonderen Art Stacheldraht. die eine englischen Meilen haben, von 4 Millionen Dollars, spielte schleunigste Lieferung gedrängt.

Japan und die franzö ichen Hilferufe.

Petersburg, 16. Jan.

Gesamtlänge

weisen. Die Zeitung Asahji äußert sich merkt, wer andere zum Siege brauche, d verloren.

Graf Okuma über die Aufgaben Japans. Petersburg, 16. Jan. dung der Nowoje

deutung Jarans zu öffnen.

World, daß der russische Frei⸗ 32 Waggons Kriegsmaterial, darunter vier große Geschütze aus einer pennsylvanischen Fabrik, von Port Viktoria(Britisch⸗Columbien) nach Wladiwostok abge⸗ Nach der in Seattle erscheinenden German Free Preß, sind aber die Lieferungen für die russische Militärverwaltung noch viel größer gewesen. Mit der Canadian Pacific⸗Bahn sind aus Pennsylvanien 165 Waggonladungen Kriegs⸗ schwere Belagerungskanonen und Ferner trafen am Vancouver allein neun lange en, ie der Dampfer der russischen FreiwilligenflotteTambow sofort für Ferner sind in den Drahtfabriken 5 = Draht, darunter 25000 Tonnen einer be⸗ von 275 000 Rußland bestellt worden. Der Preis, dabei keinerlei Rolle, nur wurde auf

(Etr. Frkft) Aus Tokio werden dem Slowo lange Auszüge aus sapanischen Blättern gekabelt, die alle die fran⸗ösischen Hilferufe, teils höflich, teils schroff. zurück besonders schar f; sie be⸗ er habe schon

(W. B. Nichtauntlich.) Nach einer Mel⸗ Wremja hat Graf Oku ma in der Zeitung Koku⸗ min folgendes erklärt: Japan habe größere Aufgaben, als über die unbedeutenden deutschen Kolonien zu verfügen. Seine Auf⸗ gabe bestehe darin. Europa die Augen über die wirkliche Be⸗ Der Stille Ozean liege schon im Bereich des japanischen Einflusses. Die Japaner könnten jetzt das Prestige ihres Reiches zu einem Aufschwung bringen. Ein

3 Schweden, die vier Holländer Troelstra, Vliegen, van Kol und Roode, sowie der italienische Deputierte Ordino Morgari. Die Konferenz ist eine Fortsetzung der vor mehreren Wocher in der Schweiz abgehaltenen Beratung verschiedener neu⸗ traler Sozialdemokraten und hat ebenfalls nur einen vor⸗ läufigen Charakter. Die schwe izerischen Sozialdemo⸗ kraten schlagen die Einberufung einer neuen Konferenz vor,

Die amerikanischen Sozialdemokraten schlagen sogar einen großen internationalen sozialdemokratischen Kongreß vor. Beide Vorschläge werden von der Kopenhagener Konfe⸗ renz behandelt. Diese wird sich nicht mit dem Kriegsaus⸗ bruch oder der Stellung der Sozialdemokratie der verschie denen Länder zum Krieg beschäftigen, sondern ihre Aufgabe in der Unterstützung der Volksstimmung neutraler Länder, die den Abschluß des Krieges fordert, suchen. Die Möglich⸗ keiten don Vermittlungsvorschlägen auf einer Grundlage, die das Selbstbestimmungsrecht der Völker sichert, sollen erwogen werden. Das Ziel ist eine Einschränkung künftiger Rüstungen und obligatorische internationale Schiedsgerichte. Das nächste praktische Ziel der Konferenz ist das Ersuchen sozial⸗ demokratischer Reichstagsgruppen verschiedener Länder an die Regierungen betreffs einer Untersuchung der Möglichkeit einer Initiative zum Kriegsabschluß, eventuell mittelst eines gemeinsamen Auftretens der Regierungen neu⸗ traler Staaten.

Das Regierungsorgan Politiken bespricht die Konfe⸗ renz freundlich, bezweifelt aber den vorläufigen prak⸗ tischen Erfolg der Konferenzbestrebungen. Die Konfe⸗ renz sei sympathisch zu begrüßen, weil damit ein Anfang der Friedensbestrebungen gemacht werde. Wenn auch der Zeit⸗ punkt etwas zu früh sei, müsse doch die Wahl Kopenhagens als Konferenzort befriedigen, weil dadurch Dänemar ES Neutralität stark unterstrichen werde.

Die französischen und belgischen Sozialisten.

Genf, 16. Jan.(Ctr. Frkft.) Die Gruppe der sozjalistischen Kammerdeputierten hatte gestern in Paris im Beisein der Mi⸗ nister Sembat und Guesde sowie des belgischen Ministers Vandervelde eine Zusammenkunft. Dieser überbrachte einen Vorschlag der englischen und belgischen Sozialisten über eine Kon⸗ ferenz der Sozialisten der Verbündeten⸗ in der die Be⸗ dingungen näher geprüft werden follen, unter denen der Krieg fort⸗ zufetzen sei, sowie der Standpunkt der einzelnen Dolegierton über den Krieg näher erörtert werden könnte. Die Gruppe zeigte sich für den Vorschlag eingenommen, faßte aber keinen endgültigen Beschsu ß. Die Mitglieder der Gruppe gaben ihre Ansicht für Fortsetzung des Krieges bis zum vollständigen Sieg der Verbündeten kund. Ueber die Zusammenkunft selbst wurde kein Protokoll ausgegeben.

Vliegen, der Privatmann!

Amsterdam, 16. Jan.(T. U. Privattelegr.) Das sozial⸗ demokratische Organ Het Volk kommt auf den Glückwunsch zurück, den der sozialdemokratische Abgeordnete Vliegen an den früheren deutschen Reichstagsabgeordneten Weill gerichtet hat und erklärt, daß Vliegen diesen Glückwunsch als reine Privatperson geschrieben hat und nicht als soziailistisches Kammermitglied. Das Blatt fügt hinzu, daß es selbstredend besser gewesen wäre, wenn Vliegen sein Schreiben unter⸗

daß die

an der Vertreter aller neutralen Länder teilnehmen sollen. 9

Seen

befindet, äußerst

Es wird erwartet, daß stellung der Personalien des keit beschleunigen werden und daß Genosse Horwitz bald auf freien Fuß gesetzt wird, da Irrtum schleunigst aufklären muß.

Die Einfuhrscheine. l

Zwischen dem Berliner Tageblatt und der Deutschen Tageszeitung ist aus Anlaß der Brotversorgung Deutschlands während des Krieges eine Auseinandersetzung über die Ein⸗ fuhrscheine entstanden. Das Berliner Tageblatt(Nr. 22) schließt seine Darlegungen mit der Feststellung dieser Tat⸗ sache:Noch im Juli vorigen Jahres, also unmittel- bar vor dem Kriegsausbruch, sind durch das System der Einfuhrscheine 700 000 Doppelzentner Weizen und 800 000 Doppelzentner anderes Getreide, im ganzen also ein und eine halbe Million Doppelzentner Brotgetreide ausgeführt worden. Hätten wir dieses Getreide im Lande behalten, dann wäre von einer Knappheit an Brotgetreide keine Rede, und die Vorschriften über dieStreckung unseres Getreidevorrats hätten ch höchstwahrscheinlich erübrigt. Wir verstehen danach nicht ganz, wie die Deutsche Tageszeitung behaupten kann, daßdas System der Einfuhrscheine durch diesen Krieg glänzend gerechtfertigt worden sei. Das Gegenteil ist offensichtlich

der Fall. Der Kampf vor Warschau. Kopenhagen, 18. Jan.(T. U.) Aus Petersburg lassen sich die Blätter melden, daß trotz des schlechten Wet⸗ lers die deutschen Stellungen bis vor d Festungsbereich Warschaus vorgerückt sin Eisenbahnzüge befördern täglich Tausende von Persone der Warschauer Zivilbevölkerung nach Bjelostok. 1

Nufsische Niederlagen in den Karpathen.

Krakau, 18. Jan.(T. U.) Naprzod meldet aus Karpathen: Das erste Legionsregiment unter dem

2

S. 2 2 2

mando des Leutnant Zsosenkowinski hat den Russen bei

eine schwere Niederlage beigebracht. In 16 Angriffen wurd das ganze Benderregiment vernichtet. 3000 Russen bede die Walstatt. 11 Offiziere und 600 Mann wurden gefa genommen, drei Maschinengewehre und viel Kriegs

lassen hätte. Es müsse nochmals betont werden, holländische Sozialisten⸗Partei auf dem Standpunkte der strengsten Neutralität stehe.

Ein merkwürdiges Verbot.

unbewaffneter Friede sei kein wahrer Friede, da die Diplomatie ohne militärische Unterstützung machtlos sei. Die Ver⸗ stär kung der Armee und Flotte Japans sei notwendig. Okuma schließt seinen Artikel mit der Erklärung, daß, wenn es der Regierung nicht gelingen werde, sich in den Wahlen die Mehrheit zu

sichern, das Kabinett seinen Abschied nehmen werde. Die sozialdemokratische Friedenskonferenz in Kopensagen.

Aus Kopenhagen wird der Frankf. Ztg. vom 17. be⸗ richtet: Die sozialdemokratische Friedenskon⸗ ferenz wurde heute vormittag hier mit einer gehe imen Heute nach⸗ öffentliche Friedensdemon⸗ wobei verschiedene Konferenz Dänen, 4 Norweger

Sitzung eröffnet, die morgen fortgesetzt wird. mittag findet eine stration in der Rathaushalle statt, Konferenzvertreter sprechen werden. nehmen 17 Vertreter teil, nämlich 5

An der

In Aba, an der itallenischen Grengstation, liegen wie der Mlin⸗ chener Post geschrieben wird, viele Waggons mit Waren, die für Deutschland bestimmt sind, darunter Lebensmittel. Diese Waggons kennen aber seit Wochen nicht befördert werden, weil die österreichi⸗ sche Regierung eine Verordnung hinausgegeben hat, derzufolge für olle Waren, für die in Oesterreich ein Aussuhrverbot besteht, auch die Durchfahrt nicht zu gestatten ist. Wir in Deutschland könnten ver⸗ schiedene Waren, besonders Lebensmittel, gut gebrauchen; Italien und auch Rumänien würde sie uns liefern. Auch die Durchfuhr von Deutschland nach Italien ist nicht gestattet, so daß unser Außen⸗ handel geschädigt wird. Das bayerische Vertehrsministerium hat sich, wie die Münchener Post härt, telegraphisch nach Berlin gewandt, um die Reichsregierung zu vevanlassen, die Aufhebung dieses Ver⸗ botes zu betreiben.

rial erbeutet. Der Kommandant des ersten Korps herzog Josef Ferdinand, hat dem Legionskommanda seine höchste Anerkennung für diese Leistung ausgespro Eine Reihe von Legionären wurde zur Auszeichnung vo schlagen. l Die englische Rekrutenaushebung stockl! Haag, 18. Jan.(T.-U.) Wie die Times aus Rotterdam fährt, ist die für Mitte Januar angekündigte Verschiffung von Mann kanadischer Truppen auf Ende Februar verschoben Gründe für die Hinausschiebung der Truppentransporte siy

genannt. 5 aber wohl angenommen werden, daß noch nde

die genüge

eee

Angahl von Maumschaften vorhanden ist. Di

Afraja.

Ein nordischer Roman von Theodor Mugge.

Paul Petersen sprang von seinem Sitz auf und schrie mit aller Kraft seiner Stimme:Halt! ein Schelm und Verräter wie du verdient weder Glauben, noch daß man ihn anhöre. Ehe du klagst, vernimm, wie du angeklagt wirst. Seit langer Zeit bist du es, der die Lappen gegen den Frieden dieses und mißhandeit worden, Wohnungen wurden angezündet, Vieh ist gestohlen Damit nicht genug, bist du es, der di frommen Bestrebungen hindert, den christlichen Glauben zu verbreiten. Mit Zwang und Drohungen bestimmst du deine Du selbst bist ein

Landes aufhetzt. Reisende sind beraubt

und fortgetrieben.

Landsleute, den Götzendienst fortzusetzen. Heide, bei dem keine Mühe der Bekehrung fruchtete.

bringst dem Jubinal Opfer, betest in den Steinkreisen, ver fluchst und verspottest die christliche Lehre und stehst mit dem Teufel in Verbindung als ein Hexenmeister und Zauberer. Ich klage dich aller dieser schändlichen Verbrechen an und will Ich, der Richter von Tromsö, lege Hand an dich und verhafte dich im Namen des Gerichts und der

sie dir beweisen.

Gesetze! Nehmt ihn fest und führt ihn fort!

Dieser Befehl wurde einer Schar von Amtsboten und jungen Männern gegeben, welche sich zu beiden Seiten um den Lappen aufgestellt und ihn von seinen Begleitern abge drängt hatten; aber schon bei den letzten Worten hatte Mar strand den alten Mann vor sich hingeschoben, und kaum war Petersen fertig, als die starke und gebietende Stimme des

dänischen Junkers antwortete.

Ich protestiere gegen solche Gewalttat, rief er,die da · Wenn dieser Mann keinen Glauben verdient, so will ich Zeugnis für

mit umgeht, den Gemißhandelten zu unterdrücken!

ihn abgeben.

Spart Eeuer Zeugnis für Euch selbst auf, sagte der Schreiber.Ihr werdet es bald genug nötig haben. Greift

zu, Amtsgehilfen!

162

Du

Erst seht hierher! erwiderte Marstrand.Hier liegt das Opfer, und dort sitzt sein Mörder! Er tat einen raschen Schritt bis an die Bahre, riß die Hülle ab, und alle Hände sanken nieder. Die Leiche Mortunos mit der Todes⸗ wunde an der Stirn lag vor ihnen.

Vogt von Tromsö, sagte Johann inmitten der laut⸗ losen Stille,ich fordere im Namen des höchsten Richters auf Erden, im Namen des Königs, Gerechtigkeit von Ihnen. Sie sind die erste Magistratsperson in diesem Lande, Sie müssen jeden Verbrecher verfolgen, und wenn es Ihr eigener Neffe wäre.

Der Vogt saß starr auf seinem Sitze. Seine geballte e] Faust zuckte hin und her, wütender Zorn war in seinem roten aufgedunsenen Gesicht; er hätte den Ankläger niederschmet⸗ lern mögen.

Das ist eine falsche, verabscheuungswürdige Beschuldi⸗ gung, sagte Paul, der seine volle Ruhe wieder erlangt hatte. Ich hätte nicht nötig, darauf zu antworten, aber ich will es tun, damit meine Mitbürger und Freunde nichts Uebles von mir denken. Sie klagen mich an, Johann Marstrand, bringen Sie Ihre Beweise vor, damit jeder diese höre.

Vor zwei Tagen, begann der Kläger,erschienen früh am Morgen in der Nähe der Kilpisjaure drei Männer, die sich den Zelten Afrajas näherten und endlich bei ihm ein⸗ traten. Es war der Sorenskriver Paul Petersen, Olaf Vei⸗ gand von Bodöen und Björnarne Helgestad. Sie gaben vor, auf einer Jagdpartie gewesen zu sein, wurden freundlich empfangen, bewirtet und verließen nach einer Stunde die Gammen wieder. In der Nacht aber kehrten sie zurück, ohne Zweifel von einem vierten begleitet, denn man hat die Spuren von verschiedenen Fußpaaren gefunden, und ein zer⸗ brochenes Messer trägt den Namen Egede im Heft.

Diese vier Männer, begleitet von einem Hunde, drangen in das kleine versteckte Tal, das am Fuße des Kilpis liegt. Dort schlief in einer Hütte die Tochter Afrajas, welche Gula heißt und vielen bekannt ist. Sie überfielen das Mädchen, banden es, wie zerrissene Bänder dies beweisen, verwüsteten die Hütte, zerstörten Eigentum und schleppten die Gefangene

fort. Nach einigen Stunden wurden sie verfolgt und einge⸗ holt. Mortuno, der Neffe dieses Greises, scheint zuerst enk⸗ deckt zu haben, was geschah. Er wollte die Geraubte befreien, aber eine Kugel streckte ihn nieder, und hat Paul Petersen diese wirklich nicht selbst abgeschossen, so hat es einer feinen Genossen getan. Hier aber ist ein halb verbranntes Papier, der Propf eines Gewehres, aus dem der Schuß gefallen ist. und dies Papier ist das Stück eines Briefes, den Petersen geschrieben hat. Es ist seine Handschrift, mag er es leugnen wenn er kann. N g

Ich leugne es gar nicht, sagte Paul verächtlich, als ihm das Stück hingereicht wurde,aber ich leugne bei meiner Ehre, bei meinem Gewissen und bei Gottes Allmacht! daß dieser Lappe von meiner Hand gefallen ist. Ehe ich mich ven teidige, will ich zuvörderst einige Fragen an diesen Ankläger richten. Sie wissen so genau den Hergang zu erzählen. Waren Sie in der Nähe oder waren Sie zugegen, als man den Toten fand? l

Marstrand schwieg. 1

Es ist nicht möglich, daß Afraja an den Balsfjord 9 schickt hat, um Sie aufzusuchen. Die Zeit war zu kurz daz auch weiß man, daß Sie seit mehreren Tagen schon hren Gaard verlassen haben, angeblich, um an den Malangerstol zu reisen. Dort sind Sie nicht gewesen. Sie waren somit an dem Kilpis bei diesen Lappen, mit denen Sie seit la 9 genauen Umgang haben, wie dies nie sonst ein Norman Auß 1 Ich habe Ihnen über meinen Umgang keine Rechen schaft abzulegen, sagte Johann, unter dem mißfälligen Ge murmel der Umstehenden. 1 ö

Für den Augenblick nein, in der Folge aber gewein! rief Paul;jetzt genügt es zu wissen, daß Sie in den Gan men dieses alten Missetäters steckten. Ich bekenne fe mütig, daß Sie die Wahrheit sagten, daß ich mit me Freunden Björnarne und Olaf an dem Kilpis war, und will vor allen Ohren hinzufügen, was uns dazu antrieb. 15

(Fortsetzung folgt.)