Ausgabe 
9.1.1915
 
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Landesteile durch die Deutschen Unversuchungen anzustellen. Mit⸗ glieder der Kommission waren: Herr Descambres, Bürgermeister von Chauny, Herr Soulier, Mitglied des Roten Kreuzes, Mitglied der Handelskammer Chaunn und Stadtvat, Graf de Brigode, Bürgermeister von Folembray, Herr Navarre, Weinhändler und Beigeordneter Folembray.

Die Kommission suchte selbst die Feld ihrer Tätigkeit zu machen wünschte. vom 2. bis 7. November in 2 Städten in Barisis, Amigny⸗Rouy Sinceny, Folem 1 Noyon, La Fere, Crépy⸗en⸗Laonnois ihre Erhebungen angestellt. Die Verhandlungen führte Herr Descambres. Er stellte überall die Frage, ob Gewalttätigkeiten, Rohheiten gegen Frauen und Kinder, Brandstiftungen oder mutwillige Zerstörungen von Eigentum vorgekommen seien. Allenthalben wurden

von

Ortschaften aus, die sie zum

Sie hat in den Tagen und 5 Dörfern, nämlich bray, Anizy⸗le⸗Chateau,

diese Fragen ausnahmslos verneint. Es wurden der zwei Jahre und Monate lang dicke Aktenbände in ferner Gefangene verhört. Dabei ergab sich. daß deren Be⸗ den Züricher Gerichten füllte, ist als Opfer des Weltkrieges

und menschlich war. In Anizy⸗le⸗ Chateau hatte die Kommission Gelegenheit, in Gesprächen mit den Kriegsgefangenen selbst festzustellen, daß sie vom Augenblick der Gefangennahme an durchaus kameradschaftlich behandelt worden waren. Die Verpflegung wurde gelobt. Es war den Gefangenen gestattet, den Ihrigen Nachrichten zukommen zu lassen. In einem der aufgenommenen Protokolle wird ausdrück⸗ lich auf das kameradschaftliche Verhältnis hinge⸗ wiesen, das sich zwischen den Gefangenen und der Bewachungs⸗ mannschaft herausgebildet hatte. Der Biirgermeister von Chauny, Herr Descambres und Herr Soulier, Mitglied des Roten Kreu⸗ zes in Chauny, bezeugten, daß ihnen von französischen Verwun⸗ deten auf Befragen immer wieder erklärt worden sei, sie wären in deutschen Lazaretten genau so sorgsam gepflegt worden wie die deutschen Verwundeten. Dagegen äußerte die Kommission ihr Befremden über die dünnen Leinwandanzüge, in denen die Marokkaner ins Feld gezogen waren und die schlecht zu der kühlen Jahreszeit paßten. 8 An die von Herrn Descambres vorgelegten Fragen schloß sich vielfach eine ausführliche, oft stundenlage Ausspvache, sodaß die Vertreter der Gemeinden volle Gelegenheit fanden, der Kom⸗ mission alles zu sagen, was sie auf dem Herzen, hatten. Ueberall wurde besonders dankbar anerkannt, daß die deutschen Militär⸗ ärzte auch die notleidende Bevölkerung versorgten und daß die Truppen überall den Armen Suppe und Brot brüch⸗ ten. Herr Leveque, der Bürgermeister von Sinceny meinte sogar, der arme Teil der Bevölkerung wünsche vielfach eine lange Dauer des Krieges, da manjetzt alles von den deutschen Truppen er⸗

hielte. Allgemein wurde endlich festgestellt, daß sich der Verkehr wischen dem deutschen Militär und der französischen Zivil⸗

bevölkerung von Tag zu Tag angenehmer gestalte.

Verbrüderung auch im Osten. Einem Feldpostbrief aus Ostpreußen entnimmt Frankf. Ztg. folgendes: Gestern(27. Dezember) habe ich einen Tag erlebt, der mir Zeit meines Lebens unvergeßlich sein wird. Wir lagen hier in unseren Schützengräben den Russen auf 50 bis 60 Meter Ent⸗ fernung gegenüber. Die Russen hatten mehrmals Sturmangriffe auf unsere Gräben gemacht, waren aber stets mit schweren Ver⸗ lusten zurückgeschlagen worden. Ihre Leichen lagen zum Teil schon vierzehn Tage bis auf 15 Meter vor unseren Gräben. Gestern vormittag wurde durch Zeichen den Russen zu verstehen gegeben, daß wir etwas mit ihnen zu verhandeln hätten. Die Abgesandten trafen sich zwischen den Gräben und es wurde eine Waffenruhe von zwei Stunden zur Beerdigung der toten Russen vereinbart. Um 1 Uhr erschienen die Russen mit Tragbahren und Spaten, worauf auch wir die Gräben verließen. Es gab ein allgemeines Händeschütteln und lebhafte Unterhaltung. Wir gaben den Russen, von denen viele deutsch sprachen, Speck, Brot, Zigaretten, Rum und Zeitungen. Sie erklärten, in ihren Zeit⸗ ungen stände zu lesen, daß sie immer Sieger seien und viele von uns gefangen nähmen; sie wollten keinen Krieg mit uns; England sei an allem schuld. Wir besuchten dann die russischen Schützengräben, die Russen die unseren. Viele wollten gar nicht mehr heraus und wollten sich gefangen geben: wir mußten 17 mit Gewalt aus den Gräben heben, erklärten ihnen aber, sie abends kommen sollten und zwar in Kolonnen, wir wür⸗ den dann nicht schießen, während der Waffenruhe könnten wir sie nicht behalten! Ein Offizier und einige Mann blieben trotz alle⸗ dem, sie meinten, beiGermania sei es gut, sie habe Zi⸗ garren, Zigaretten, Speck und Wutki. Germania schieße auch gut, sie treffe immer in den Kopf. Unser Leutnant und Kom⸗ pagnieführer ließ sich mit einem russischen Offizier zwischen den Schützengräben photographieren. Vor den beiden Offizieren

Afraja. Ein nordischer Roman von Theodor Mügge.

Ou er, schrie sie auf.Wenn er es wüßte, er stände bei mir. Wie schlecht seid ihr alle, niedrig und schlecht. Johann! Johann! Zur Hilfe! zur Hilfe!

Sie wird wahnsinnig! schrie Petersen. Mann, Björnarne?

Björnarnes Gesicht glühte jetzt, Wut funkelte in seinen Augen. Wie eine Feder hob er den leichten Körper auf, als wollte er ihn an einem der kantigen Steine zerschmettern. Aber in der nächsten Minute hatte er Gula auf den Sattel gesetzt, und den Zaum ergreifend, lief er mit dem Pferde rasch durch das trümmervolle Field der Reisajaure zu.

Egede sprang mit seinem Hunde voran und suchte den besten Pfad, Olaf folgte, und als sie ein Stück entfernt waren, bestieg Paul das andere Tjer und klopfte befriedigt dessen Nacken.Los wären wir sie, sagte er,und nun trage mich zu meinem Liebchen, alter Nik, damit ich heute abend ein süßes Willkommen feiere. Er warf einen Blick auf den Toten, vor dem das Pferd zurückprallte.Bist ein Narr, Nik, ein toter Lappe beißt nicht; er ist gerade so viel wert wie ein toter Normann. Lieben und erreichen, was wir wollen, das ist es. Und nun habe ich sie, Helgestads Geld Afraja, den elenden Dänen ich habe sie alle in meinen Fingern. Bei Jubinal und Pekel! Keine Macht soll diese Finger öffnen!

Er horchte auf, denn es war ihm, als hätte er fernes Geschrei gehört; dann trieb er sein Tier an, und da dies jung und gelenkig, arbeitete es sich rasch durch Geröll und Ge strüpp, bis der Reiter über die moosbedeckten Fjelder am Snibotjok im vollen Lauf hinjagen konnte.

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Als Marstrand aus seiner Bewußtlosigkeit erwachte, ge. schah dies, weil ihm eine Flüssigkeit auf die Lippen getröpfelt wurde, deren scharfer Geruch und Geschmack seine Lebens geister aufregten. Er öffnete seine Augen und überzeugte sich nach und nach, daß er in einem weiten, hohen Raume sei,

handlung gut

die

154

Bist du ein

gefallen, von niemandem beweint. Die hundert Angeklagten das Hauptdelikt war die mehr oder weniger gewaltsame

würde auch eine kle

knien zwei Mann von uns, dahinter stehen russische und deutsche Soldaten im Halbkreis. Die Bilder sollen den Offizieren an ihre Heimatsadresse über Schweden später zugesandt werden. Um 3 Uhr verabschiedeten wir uns von den Russen in herzlicher Weise. Die Russen wünschten uns fröhliche Weihnachten und drückten uns die Hände und einige erklärten auch, sie würden ehestens zu uns kommen. In der Nacht kamen, auch 4 Offiziere und 35 Mann. Vier Russen waren vorgeschickt worden, um Handbomben zu werfen, sie lieferten uns aber die Bomben ab und gaben sich uns gefangen. Nach unserer Rückkehr in die Schützengräben wurde uns gesagt, wir sollten nach Möglichkeit vermeiden, den ersten Schuß abzugeben. Drei Stunden ver⸗

gingen auch friedlich, dann fiel von rufsischer Seite der erste Schuß, es blieb aber bei vereinzelten Schüssen, und die Ar⸗

tillerie schoß überhaupt nicht. Der Züri er Generalstreikprozeß,

Stillegung der öffentlichen Werke haben zwar den Papier⸗ berg schon längst nicht mehr ernst genommen, immerhin ine Strafe den angeklagten öffentlichen Beamten im Avancement schaden. In der Sistierungs⸗ Urkunde macht die Negierung das angenehm zu lesende Ge ständnis, daß infolge der Solidarität der als Zeugen ver⸗ nommenen Arbeiter die jetzigen Angeklagten rein zufällig herausgegriffen sind, daß also ebensogut zehntausend oder zwanzigtausend andere auf die Anklagebank gehören. Da zudem ein großer Teil der Angeklagten im Wehrkleid die Grenze verteidigt, wäre die Weiterführung des Prozesses ein Unsinn. Auch die bürgerliche Presse, die den Beginn des Prozesses bejubelte, ist jetzt mit dem regierungsrätlichen Rückzug einverstanden, nur ein konservatives Blatt fordert, daß künftig bei Generalstreiks die Bürger selbst auf die Straßen gehen sollen, um Ordnung zu machen. Vor dieser Spießbürgerparade wird die Arbeiterschaft nicht erschrecken. Der Weltkrieg mit seinemBurgfrieden war für die Züricher Regierung eine günstige Gelegenheit, den Prozeß, der für sie nur eine Blamage bedeutet hätte, da ja die Mehr⸗ zahl der Bevölkerung nicht gut auf die Anklagebank zu bringen ist, aus der Welt zu schaffen. Der Generalstreik vom 12. Juli 1912 ist auf diese Weise sogar juristisch ein Erfolg geblieben, obwohl dies niemand erwartet hatte.

Dank an die Schweiz.

(W. B. Nichtamtlich.) Meldung der Schweizeri⸗ Der deutsche Gefandte und der franzö⸗ die Gelegenheit des Neujahrempfanges, Händen des Bundespräsidenten den für die in der Schweiz bei Be⸗

Bern, 7. Jan. schen Depeschenagentur. sische Botschafter benutzten um dem Bundesrat zu wärmsten Dank ihrer Regierungen ginn des Krieges ins Leben gerufenen Bestrebungen zur Linderung des Loses der vom Kriege Betroffenen auszudrücken. Der deutsche Reichskanzler sprach in einer sehr herzlich gehaltenen Note dem Bundespräsidenten anläßlich der zum Abschluß kommen⸗ den Heimschaffung internierter Zivilpersonen den Dank für die Leistung des betreffenden Bureaus und anderer menschenfreundlicher Bestrebungen unseres Landes im Namen des deutschen Volkes aus und drückte den Wunsch aus, daß die Schwei⸗ zerische Eidgenossenschaft auch fernerhin dem schönen Ziele nach⸗ gehen könne, die Schrecknisse des Krieges durch die Betätigung ausgleichender und versöhnender Nächstenliebe zu mildern.

Von den ausländischen Sozialisten. Die Frankf. Ztg. teilt mit: Auf der internatio⸗ nalen Sozialisten⸗Versammlung in Kopenhagen werden voraussichtlich nur Dänemark, Schwe den, Norwegen und Holland, vielleicht auch noch die Vereinigten Staaten vertreten sein. Eine andere sozialistische Versammlung wird dieser Tage in London stattfinden. Hier werden zwölf der bekanntesten Vertreter der sozialistischen Parteien Belgiens, Englands und Frankreichs sich über die Kriegslage aussprechen; u. a. werden dort Vandervelde, Keir Hardie und Longuet anwesend sein. 5

zackiges, düsteres Gewölbe hing über ihm, durch Nacht und Schatten blitzte zuweilen ein rotes Licht, doch nichts unter⸗ brach das lautlose Schweigen. Nach einigem Besinnen und Betrachten erinnerte sich der junge Mann, was zuletzt mit ihm geschehen sei; aber dies war nicht das Zelt in den Saitasteinen, nicht Gulas Hütte, nicht das Tal, der Wald, der Bach. Er saß in der Ecke eines Felsenpfeilers am Boden, in einem Spalt flammten ein paar Fichtenzweige, und vor ihm hockte eine Gestalt, in welcher er ohne Mühe Afraja erkannte. Die wüste Schwere in seinem Kopfe verließ ihn, und je mehr er seine Gedanken sammelte, um so mehr war er überzeugt, daß er sich in einer mächtigen Höhle befinde. Zugleich fiel ihm ein, was er verschiedentlich von dem Vorhandensein dieser Höhle gehört hatte, und mit neugierigem Erstaunen ließ er seine Blicke umherschweifen, die unbefriedigt zu dem schweigsamen Gefährten zurück⸗ kehrten.

Bist du es, Afraja? fragte er, indem er sich auf⸗ richtete.

Ich bin es, war die Antwort.

Und was ist das? Wo sind wir? In einer Höhle?

Du sagst es, antwortete der greise Mann.

Was soll ich hier? Wie bin ich hergekommen?

Jubinals Boten trugen dich, er wollte es so. Stehe auf und folge mir. Sprich nicht, frage nicht, aber laß deine Augen sehen und deine Ohren hören.

Er nahm die brennenden Spähne aus dem Spalt, zog einige andere hervor, die im Vorrat waren, und schritt voran. Der leiseste Ton schallte verzehnfacht von dem Gewölbe wie⸗ der, der Fackelschein fiel in Klüfte und Gänge. In der Nähe funkelten die tiefhängenden Wände, als wären sie mit zahl⸗ losen Diamanten oder Sternen besetzt. Kristalle schossen aus gelblichen Steinmassen hervor und bildeten Tafeln, Spitzen, haarförmige Netze der seltsamsten Art, und jetzt spaltete sich die Felsenwand, und Afraja leuchtete in einen abwärts füh⸗ renden Gang, während sein Begleiter einen Ausruf der Be wunderung nicht unterdrücken konnte.

Es war ihm, als hätte er in den glänzenden Laden des größten Juweliers auf Erden geschaut. Von dem strahlen⸗ den Gefunkel wurden seine Augen geblendet; das war Metall,

Die Tragödie eines Japaners. Wir lesen in der B. Z. am Mittag: In dem chinesischen Hsincheng auf der Schantunghalbinsel hatte vor einiger japanische Leutnant Nag a ta Selbstmord durch Harakf gangen, angeblich weil er, nach japanischen Blättern, der Sp bezichtet worden war. Nunmehr wird aber von den Peking Daf News durch Veröffentlichung eins Schreibens, das der Versto kurz vor seinem Tode an Pekinger Bekannte richtete, zweisels festgestellt, daß Leutnant Nagata. der erst kürzlich aus Berlin z gekehrt war und ein Kommando vor Tsingtau übernehmen soll sich entleibte, weil er nicht gegen seine früheren den schen Kameraden kämpfen wollte. Leutnant Nagata ha längere Zeit in einem deutschen Kavallerie⸗Regiment Dienst getz

Burgfrieden und Gefängnis.

An 15. Januar soll Genossin Luxemburg wegen vor mehr als Jahresfrist in Frankfurk a. M. gehaltenen R

eine einjährige Gefängnisstrafe antreten. Der Vorwä hatte in einigen äußerst ruhig gehaltenen Zeilen, die er

Mitteilung dieser Tatsache hinzufügte, die Frage aufge worfen, ob die Einziehung der Genossin Luxemburg zur Ver büßung einer so empfindlichen Freiheitsstrafe mit dem f genanntenBurgfrieden vereinbar sei. Darauf antworte die Tägl. Rundsch. mit folgenden schmutzigen Schimpfereier Das ist grotesk. Der Ausbruch dieses Krieges hat d angeblich von der gesamten Sozialdemokratie geteilte Auffassun der Genossin Luxemburg zur hirnlosen Fratze gemach Und heute, da wir jeder einzelne umter uns am eigenen Lei empfinden, daß das von der Genossin Luxemburg mit Kot u Geifer bespiene deutsche Heer umser kostbarster Besitz wirken die hysterischen Gehässigkeiten der Luxemb nur um so widerlicher. 0 Es gibt in der Sozialdemokratie und natürlich erst r außerhalb der Sozialdemokratie viele, die mit der Genossin Luxemburg nicht immer derselben Meinung sind. Es gib aber keinen anständigen Menschen, der für die Ausschres tungen des alldeutschen Hetzblattes ein anderes Gefühl habe könnte, als das des Ekels und der Verachtung. Ein Blatt das sich freut, wenn eine geistig hochstehende Frau wege einer als gesetzwidrig befundenen Meinungsäußerung für ein Jahr ins Weibergefängnis gesperrt wird, hat auch sicher nicht den Beruf, die Weltmission des deutschen Volkes zu verkünden. Es kann der Sache des deutschen Volkes nur schaden und sie vor aller Welt kompromittieren wie es die Tägl. Rundschau ja allezeit getan hat. 5 Das Berliner Tageblatt bemerkt zur gleichen Ange legenheit: 1 Angesichts der völlig veränderten. Lage, durch die auch die Agitation der Frau Luxemburg Milizsystoms für absehbare Zeit erledigt ist, darf man anne daß auch hier das Gnadenrecht des Königs zur Anwendung

men wird. Kriegselend.

Aus Offenburg wird uns geschrieben: 4 Am 4. Januar 1915 ging ein Transport französischer Zi listen durch Baden, um über die Schweiz nach Frankreich zun zukehren. In Offenburg wurde ein mehrstündiger Aufenthalt macht, um den 351 ungllicklichen Menschen ein gutes Mitla zu verabreichen. Die armen Menschen boten einen herzzer Anblick. Es waren Bewohner der vom Krieg verwüsteten den des framzösischen Lothringen(Meuse⸗Departement). Sie f und haben auch alles verloren. Was sie dem Leibe tragen und in kleinen Bündeln mitschleppen, ist

T.

über die runzeligen Wangen der Mütter schleppen G gen Männer, die Kriegsdienste leisten die Unglücklichen für die Verpflegung und für die milden In Savoyen betritt dieser Schub zerschmetterter Exi wieder französischen Boden. Die Berliner Polizei gegen das Börsengesch Der Vorstand der Berliner Börse hat soeben folg Bekanntmachung erlassen, die in den Börsensälen zum Au hang gelangt: 10 Nach einer Mitteilung des Herrn Polizeipräsidenten den Herrn Staatskommissar bei der Berliner Börse sollen

krystallinische Silber! Er hatte von Märchen gehört, Grotten, wo alles Silber war, wo Blumen und Bäume Silber wuchsen, wo silbernes Moos aus dem Boden sproß hier sah er das Wunder staunend vor sich. Von der hingen Blätter und Ranken nieder, große strahlende Blume und Gewinde. Aus den zackigen Wänden ragten sie und um gitterten gediegene Stufen, die darunter wie in Netzen un Grotten lagen. Ungeheure Reichtümer waren hier ohn Mühe zu sammeln. Dieser unförmige Greis besaß mehr, al je in eines Königs Schatzkammer gelegen. In seinen Lumpen seinen Lappen ging er zwischen diesem glänzenden Erz, welches die Welt zu haben ist, und was wollte er daft kaufen? Eine entsetzliche Wüste ohne Haus und Baum, di Freiheit, in dieser Wüste wild umherzuirren.. 1 Afraja neigte seine Fackel nieder und beleuchtete schweiger eine Reihe großer Töpfe und alter Kasten, die unter de Wölbung standen. Sie waren mit großen Geldstücken g füllt, grün und blind von Feuchtigkeit und Schmutz. 6 trat mit dem Fuß auf den größten Haufen und rührte dar umher. Das mußte der Schatz sein, den seine Vorfahren se Jahrhunderten aufsparten: aus diesen alten Töpfen mußte e die Speziestaler an den Balsfjord geschafft haben, ohne de sein Vorrat sonderlich abgenommen hatte. Ohne ein W zu sprechen, sah er Marstrand an, und ein tr Lachen bewies, daß er mit dem Eindruck zufrieden wa Es ist kein Traum! sagte Johann, an seine fassend.Ich sehe es wirklich! Das sind meine Hände, d ist mein Kopf. Kannst du zaubern, Afraja? Ist es Blen werk oder Wahrheit?! a Ueberzeuge dich, antwortete der Greis, indem er mals an den Kasten stieß.Nimm, was du willst, be es im Sonnenschein. Er riß eines der Geflechte los u legte es in Marstrands Hand.Was du siehst, fuhr er sas, ist nicht das Beste, was ich weiß. Im Enare Traesk 9 es andere Höhlen, größer als diese, ganz von Silberad durchzogen, und alles sollst du haben, alles soll dein sein hast gesehen, was noch nie ein Mensch sah. Ich habe. hierher geführt, damit du erkennen kannst, daß besitze, mein Werk zu vollenden. Hilf mir, du bist l liebe dich. Dankbarer will ich dir ie dein

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schweres, vollwichtiges Metall das war Silber, das reine

dessen Umfang sich ins Unbegrenzte verlor. Ein seltsam

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