Ausgabe 
6.1.1915
 
Einzelbild herunterladen

4

1 1 5 2 * ö* 1 5 1 0 5 5 N 4 f 5 11 . 5 f 1 8 1 1 5 5 5 15 3 8. 1 90 90 ö 8 Organ f J äti 8 ür die Interessen des werktätigen Volkes 4 1 er Provinz Oberhess d der N. ovinz erhessen und der Nachbargebiete. Die Oberbessische Beltssettuns erscheini ar. ö ben bet 1 5 e 0 10 Redaktion und Exvedition Inserate kosten die mal gespalt Kolonelzeile oder deren Raum 15 Wfa. eier 0 Wfa. ernschl. Bringerlobn Durch die Bost e Giehen, Babnbofftraße 28, Ecke Ldwengaßse. Bei größeren Aufträgen Rabatt Anzeigen wolle man bis abends 7 Hor * eljährl. E Telepben 2008. für die folgende Nummer in der Expedition aufgeben Nr. 4 N ittwe 5 a * N Gießen, Mittwoch, den 6. Januar 1915 10. Jahrgang U be. 95 dor. einz u. .* = Der englische Handelstrte 0 Die Nussen in der Bukowina Prozeß gemacht. Das Todesurteil wurde ohne Aufruf voll⸗ übe er eng 1 E Han E 8 rieg. Mailand, 4. Jan.(Etr. Frkft.) Der Secolo neldel aus free Andere alte Veteramen unseres Dorfes haben ebenfalls glühen Das Korrespondenzblatt der Generalkommission der] Bukarest: Die Russen rücken schnell in der Bukowina vor und ihr Leben dafür bezahlt, daß sie gegen Preußen während des nac, zewerkschaften Deutschlands weist in einem ausführlichen Artikel] haben Sereth, Radautz, Hatna, Zelleden und Suczawa besetzt. Die ie, 5 ber En englischen Handelskrieg auf die Mithilfe hin, die eng⸗ Oesterreicher verschanzen sich bei Dornawatra in den Karpathen. Die amtliche Untersuchung hat ergeben, daß an der ische. der englischen Bourgeoisie in ihrem Kampfe Der Untergang der Formidable ganzen Erzählung kein wahres Wort ist. Ueber die Ver⸗ 1 egen. Arbeit leisten. 5 00 7 nehmung des Bürgermeisters Stef von Thiaucourt liegt ein bang f.. ̃ A ˙· Französische Preßstimmen. von diesem und zwei Offizieren unterzeichnetes Protokoll Daly, e. 3. B., r i sorderung, 5 Jari 7 775 j 5 3 37111 1 5 7 J unt ich en in der Aniformschneiderei mehr zit besen gen beim 1 8 Pa 55.(A. B. Nichtamtlich⸗ Der Untergang vor, das in wörtlicher Uebersetzung wie folgt lautet: eehmerverbande volles Verständnis gefunden habe. Manche große des englischen LinienschiffesFormidable hat in Frank⸗Herr Stef, Bürgermeister von Thiaucourt(Meurthe und b. 8 en 95 deutschen Arbeiter bereits durch Enge reich einen erheblichen Eindruck gemacht. Die. Molle) ena, muh et rei bal 8 5 5 änder ersetzt. Allgemein sei das leider noch nicht gelungen, weil] Blätter trösten sich damit Schiff artikel im Matin vom 22. Oktober Lale erhalten hat. 775 ie Deutschen vielfach die Zuschneiderposten inne und da⸗ Echo de Ports 15 0 5 92 0 1 5 1 e betitelt ist:Ein Veteran von 1870 und seine Frau durch die Ne urch auf die Besetzung der anderen Stellen großen Einfluß hätten.. Teicheneach uns zugegangenen Nachrichten] Deutschen erschossen daß dieser Artikel absolut falsch ist, daß i kuch sonst gäben die Deutschen zu Klagen Anlaß und sein Verband wurde derFormidable von einem deutschen Unterseeboot] kein Haus in Thiaucourt durch die Deutschen verbrannt und auch perde danach trachten, sie auszuschalten und dem englischen Ar⸗angeschossen. Die Vergeltung wird nicht auf sich warten] keine Person erschossen worden ist.

Herr Stef würde bereit sein, seine Erklärung eidlich zu ver⸗

eiter eine Chance zu geben. Der Vorstand des Britischen 5 sichern.

Leite lassen. Der Temps schreibt: We irklich ein deutsches ßisen⸗ und Stahlarbeiterverbandes läßt sich in 10 Heine,

ner Kundgebung folgendermaßen vernehmen: Die Pflicht unserer Mitglieder während des Krieges besteht Farin, bei der Ueberwindung der Deutschen auf wirtschaft⸗ lichem Gebiete zu helfen. Die Unternehmer werfen sich hon in den großen Kampf, um den deutschen Handel zu (robern. Ohne unsere Anstrengungen aber wird deren Kampf utzlos bleiben wir müssen zusammen siegen! Keine brbeitsniederlegung mehr, kein Wegbleiben von der N rbeit! Jede wirkliche Schwierigkeit kann und wird leicht durch der mit unserer Organisation und den Lohnämtern geregelt wer en aber nur, wenn es sich wirklich um Dinge handelt, die Ab- ilfe fordern. Auch bei der Werbetätigkeit für ein zu schaffendes eng⸗ ö ches Millionenheer haben sich die englischen Arbeiterführer it wenigen Ausnahmen beteiligt. Gewerkschaften und politische Drganisationen der Arbeiter stellten sich in den Dienst der Werbe tigkeit, die Unternehmer übten ihrerseits einen Druck auf Filftärtaugliche Arbeiter aus und die gegen Arbeits⸗ igkeit versicherten Arbeitslosen sollen ebenfalls nach den Be⸗ ichten der Tagespresse mit Entziehung der Arbeits⸗ losenunterstütz ung bedroht worden sein, falls sie sich im alle der Militärtauglichkeit nicht anwerben ließen. Der Erfolg Far dementsprechend. Nach einem im Daily Citizen wieder⸗ egebenen Bericht, den zwei führende Gewerkschafter, Robert Emillie(Vorsitzender der Bergarbeiter) und Harry Gosling Borsitzender der Transportarbeiter), für das nationale Kriegs- Utkomitee der Arbeiter der Kommission des englischen Unterhauses um 7. Dezember erstatteten, haben sich insgesamt mindestens 25 470 Gewerkschaftsmitglieder in die Anwerbungslisten eintragen ssen, davon 109 860 Bergarbeiter, 45 000 Eisenbahner, 10 000 Jostangestellte, 15000 Gasarbeiter und ungelernte Arbeiter. Die Aste enthält weiter u. a. 2960 Schuhmacher, 2700 Stahlschmelzer, 00 Schiffszimmerer, 1400 Eisengießer usw. Viele Zehntausende un Transportarbeitern seien weiterhin angemeldet, überhaupt sei de Liste noch sehr lückenhaft. Das erklärt bekanntlich die relativ kringe Arbeitslosenziffer in England, wobei noch hinzukommt, daß Ungland nicht nur für den Bedarf der eigenen Heeresverwaltung, ndern auch für denjenigen seiner Verbündeten sehr große riegsaufträge bekommen hat. Bis Ende November hatte uch den Times die Northamptoner Schuhindustrie bereits 1000 000 Uiefel für die französische Armee geliefert und kleinere Lieferungen ten für die Belgier erfolgt. Uniformen werden für Frank⸗ teich sowohl als Belgien und Rußland von England ge⸗ hefert zusehr gestiegenen Preisen. Trotzdem ist bekannt⸗ Uh die englische Aus fuhr in den vier Kriegsmonaten enorm Frückgegangen, im November bereits um 45,12 Prozent, also on nahezu auf die Hälfte des Friedensstandes. Der Artikel des sorrespondenblattes der Generalkommission schließt deshalb mit Volllem Recht: 2 Vielleicht müssen sich die englischen Exporteure schließlich ein⸗ astehen, daß das verhaßte Deutschland selbst in Friedenszeiten ein afserer Abnehmer ist als Frankreich und Rußland in

einen

Anbei stellt die Ziffer des englischen Exportrückgangs nur ne Sie

eil der Handelsverluste des britischen Weltreiches dar. atthält ja lediglich die Ergebnisse des Außenhandels Englands, deer nicht seiner Kolonien. Und der von den wenigen deutschen luslandskreuzern dem Handel und der Schiffahrt Großbritanniens ugefügte Schaden ist darin auch nicht enthalten. Wenn man aus diesen Ergebnissen des englischen meges gegen Deutschland Schlußfolgerungen ziehen, darf, so kann zun zweifellos sagen, daß der Versuch, u nsere wirt⸗ haftliche Existenz zu vernichten, zum Scheitern rurteilt ist. Der Schaden, den Deutschland erleidet, bleibt guch seinem Widersacher nicht erspart. Die englischen Politiker stceinen sich über die Grundlage der deutschen Volkswirtschaft lenso sehr zutäuschen, wie sie die Möglichkeiten, Deutschlands lißenhandel während des Krieges zu erobern, überschätzen. der Weltkrieg hat eben die Aufnahmefähigkeit des Weltmarktes gemein geschwächt, zum Teil inhibiert. Da sind noch keine Foberungen zu machen. Und nach dem Kriege wird wie vorher srjenige auf dem Weltmarkte Erfolge erzielen, er dle besten Waren zu den angemessensten Prein an durch tüchtige Kaufleute vertreiben kann. Der deutsche mternehmungsgeist wird durch den! Krieg ebenso enig vernichtet werden, wie die Tüchtigkeit deutscher sgenieure und deutscher Arbeiter. In dieser Hinsicht brauchen vr uns also wegen des Ausganges des Weltkrieges nicht zu be⸗ duruhigen. Ueber bie milttärischen Aussichten ist hier nicht der rt zu reden. Aber soviel kann hier den Führern des ente det bernichtungsfeldzuges gegen unsere wirtschaftliche Existenz gesag werden, daß wie bisher, so auch für die Folge alle Schichten s deutschen Volkes in der Abwehr der eng, sschen Absichten einmütig zusammenstehen werden.

Handels⸗

sriegszeiten, von der Zahlungsfähigkeit ganz abgesehen.

Unterseeboobt den Untergang desFormidable verursacht hat, so hat die deutsche Unterseeschiffahrt eine neue kühne Dat vollbracht. Es darf an Churchills Worte erinnert wer⸗ den, daß England jeden Monat einen Ueberdreadnought verlieren könne, ohne daß seine Vorherrschaft zur See er⸗ schüttert werde. Die Liberts schreibt, die englische Flotte sei mächtig genug, das Meer von dem Schwarm von Unter⸗ seebooten zu säubern, die mit einer Kühnheit vorgingen, welche unbedingt gebändigt werden müsse. Lyon républicaine erklärt, Deutschland gleiche die Unterlegenheit seiner Hochseeflotte durch seine hervorragende Ausrüstung für den Unterwasserkrieg aus. Die englische Admiralität werde wahrscheinlich andere Maßregeln anwenden, um den plötzlichen mörderischen Angriffen entgegenzutreten, welche zu ernsten Fehlern in ihren Berechnungen führen könnten, wenn ihnen nicht Einhalt getan würde. Die Leiden der Geretteten.

Von dem torpedierten LinienschiffFormidable sind noch 13 Mann gerettet worden, die in einem Kutter bei Lymeregie an gespült wurden. Der Kutter hatte schwere Stunden durchmachen miüssen, ehe er das Land erreichte. Ursprünglich hatten sich 60 Mann an Bord des Kutters befunden, die von dem untergehenden Schiffe abgesprungen waren. Infolge Entkräftung starben nach und nach eine Reihe von ihnen und nachdem der Kutter 21 Stunden unterwegs gewesen war, bis er von einem Küstenwächter entdeckt wurde, befanden sich noch 20 Lebende und 6 Tote an Bord. An Land starben dann noch 7 Mann, ebenfalls infolge vollständiger Erschöpfung. Die übrigen Geretteten wurden zur Pflege in ein Krankenhaus geschafft.

Die Besatzung derEmden kämpft weiter

Den Basler Nachrichten zufolge ist in Mailand eine Meldung aus Shanghai eingetroffen, daß der Hafenkapitän von Rangun in Britisch-Burma die die benachbarten Ge⸗ wüsser befahrenden Schiffe vor dem DreimasterAgosha gewarnt habe, welcher mit deutschen Matrosen, dem Reste der Besatzung derEmden und vier Maschinengewehren an Bord seine Operationen gegen die Handelsschiffahrt fortsetze und bereits viele Küstenfahrzeuge versenkt habe; auch der KohlendampferOxford sei von den Deutschen genommen und in einen Hilfskreuzer umgewandelt worden. Diese Schiffe seien der Verfolgung durch die Flotte der Verbünde⸗ ten bisher immer entronnen.

Indische Hilfstruppen. 0

Ein Brief des Giornale d'Jtalig aus Kafro berichtet: Sämt⸗ liche nach Aegypten dirigierten indischen Truppen wurden Ha über Kopf nach Frankreich geschickt. wechsels ist Furcht der Engländer, daß die muselmanischen Inder nicht gegen ihre Glaubensgenossen kämpfen würden.

Der Gipfel des Blödsin ns.

Ein offenbar seiner Sinne nicht mehr völlig mächtiger Engländer hat den Vorschlag gemacht, gegen den Staats- sekretär v. Tirpitz vor englischen Gerichten ein Verfahren einzuleiten und ihn in contumaeiam zu verurteilen, weil die deutsche Flotte englische Küstenstädte beschossen hat. Dem Pariser Journal hat dieser Vorschlag so imponiert, daß es nun seinerseits vorschlägt, vor Pariser Gerichten Strafver fahren gegen die deutschen Heerführer wegen Land⸗ friedensbruchs einzuleiten. Die Urteile sollen sofort voll- streckt werden, sobald einer der Verurteilten in französische Gefangenschaft geraten würde.

Widerlegte Schwindelmeldung.

Der Matin brachte am 22. Oktober 1914 eine Schauer⸗ geschichte, wonach die Deutschen in dem Orte Thiaucourt einen alten, schwerkranken Mann, Veteran von 1870, und seine Frau standrechtlich erschossen haben sollten. Der Sohn der Leute soll in einem Brief geschrieben haben:

Mein Vater hatte das Verbrechen begangen, ein alter Veteran von 1870/1 zu sein. Die Deutschen haben seine Denk⸗ münze in seinem Schvanke entdeckt, und dann wurde ihm der

Der Grund des Truppen⸗

Thiaucourt, 11. Dezember 1914.

Der belgische Kardinal Mereier und die deutsche Verwaltung in Belgien.

In den belgischen Kirchen wurde ein Hirtenbrief des Kardinals Mercier verlesen, der sich auch mit der gegenwär⸗ tigen politischen Lage Belgiens beschäftigt; es heißt in dem Brief: f

Beachtet wohl, daß ich von euch nicht verlange, eine eurer

Hoffnungen preiszugeben. Im Gegenteil, ich halte es für meine

Pflicht, zu bestimmen, was ihr im Gewissen verantworten könnt.

gegenüber der Macht, die unser Land überfiel und deitweise großenteils besetzt hält. Drefe Macht ist keime gesetzliche Autori⸗

tät. Infolgedessen seid ihr im Innern eures Herzens ihr weder

Achtung, noch Anhäuglichkeit, noch Gehorsam schuldig. Die ein⸗ zige gesetzliche Macht in Belgien ist das, was unserem König. seiner Regierung und den Vertretern der Nation zugehört. Sie allein sind für uns Autorität, sie allein haben ein Recht auf Zu⸗ neigung in unseren Herzen und auf unsere Unterwerfung. Aus sich selbst würden die Handlungen der öffentlichen Verwaltung des Besatzungsheeres ohne Kraft sein, aber die gesetzlichen Autori⸗ täten ratifizieren stillschweigend diejenigen Maßregeln, die gerecht⸗ fertigt werden durch das allgemeine Interesse, und aus dieser Ratifikation allein erhalten sie allen ihren rechtlichen Wert. Be⸗ setzte Provinzen sind keine eroberten Provinzen. Ebensowenig wie Galizien eine russische, ist Belgien eine deutsche Provinz. Indessen ist der besetzte Teil des Landes in einem tatsächlichen Zustand, den es loyal ertragen muß. Der größte Teil unserer Städte hat sich dem Feind ergeben und muß die Bedingungen, welche bei der Uebergabe unterzeichnet wurden, respektieren. Von Beginn der militärischen Operationen an haben die Zivil⸗ behörden des Landes entschieden die Bürger ermahnt, sich jeder feindlichen Handlung gegen das feindliche Heer zu enthalten. Diese Ermahnungen bleiben in Kraft. Unser Hcer allein hat zu⸗ sammen mit den tapferen Truppen unserer Verbündeten die Ehre und das Recht, des Landes zu verteidigen. Erwarten wir vom Heere die definitive Befreiung. N

Der klerikale Rotterdamer Maasbode, der den Brief zuszugsweise veröffentlicht, glaubt, daß von deutscher Seite scharf gegen diesen Brief des Kardinals Mercier vorge⸗ gangen wird. So sollen bereits in verschiedenen Pfarreien Haussuchungen vorgenommen und der Brief beschlagnahmk worden sein. b

Der Verkehr mit Archangelsk.

Keistiania, 4. Jan.(Ctr. Fkft.) Die Schiffahrt nach Archangelsk ist noch im Gange. In Norwegen hat Rußland ein paar uralte Eisbrocher angekauft. Der Verkehr nach und von Archangelsk ift augenblicklich lebhafter denn je, da man nun täglich mit dem voll⸗ kommenen Einfrieven des Hafens rechnen muß. Weit vor Archangelsk müssen alle Ladungen umgeladen und über den Eisweg nach dem Hafen geschafft averden, da die Eisbrecher jetzt schon nicht mehr fähig sind, die Eisschicht vor Land zu durchbrechen. Mengen von Lebensmitteln, Butter, Eier usw. gehen von dort südwärts nach Eugland, wofür nordwärts hauptsächlich Kriegsmaterial verschickt

wird. Die Schweiz und England.

Zürich, 4. Jan.(Ctr. Frkft.) Die Neue Zürcher Zei⸗ tung bringt unter der Aufschrift:Wohin steuern wir? einen geharnischten Protestartikel gegen die wirtschastliche Schädigung der Schweiz durch die englische Willkür, welche die Einfuhr der für die Schweiz bestimmten Konsumartikes verhindert.

Rumänien will den Krieg?

Paris, 4. Jan.(Ctr. Frkft.) Der rumänische Abgeord nete Diamandy, der auf einer Agitationsreise über Rom in Paris eingetroffen ist, erklärte dem Petit Parisien, Ru: mänien werde bei Frühjahrsbeginn nach Beendigung der diplomatischen und militärischen Vorbereitungen Oesler⸗ reich-Ungarn den Krieg erklären.

Ein franmösisches Konzentrationslager.

Rom, 4. Jan.(TV.) In dem durchaus franzosenfreund⸗ lichen Corriere della Sera wird das Konzentrations⸗ lager von Rochefort geschildert, wo an 800 Deussche und Oesterreicher untergebracht sind. Das Lager besteht in einer Kaferne, wo die Zivilgefangenen schlimmer als Sträflinge be⸗ handelt werden. Die Leute. unter denen viele Gebildete find. welche