Rr. Z30
Seife I.
Jleue Tageszeitung. Donnerstag, den i. Oktober 181«
Liirnpciiiiie 3 ioiif)cini v. i). -K.
Nachruf.
Sfuf dem Felde der Ehre fanden den Heldentod unsere langjährigen treuen Mitglieder
Kn Georg Kaufmann
und
Herr
Wir verlieren in den Dahingeschiedenen treue Freunde, zwei unserer tücdtigsten Atitglieder und eifrige Förderer der Turnsache. Ein ehrendes Andenken werden wir Ihnen stets bewahren.
Rodheim v. d. H., den 1. Oktober 1914.
Der Vorstand.
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Danksagung.
Für die vielen Beweise inniger Teilnahme und für die aufopfernde Pflege der Krankenschwester Margaretha, während der schweren Krankheit meines geliebten Mannes, des Kaufmannes
Theodor Aßmus
sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Strack am Erabe, für die große Beteiligung der Vereine und der übrigen Bevölkerung am Leichenbegängnis und für die zahlreiche Kranzspende sage ich auf diesem Wege den aufrichtigsten Dank.
Echzell, den 29. September 1914.
Thekla Astmus.
G l.
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Gallensteine.
Hatte ich doch früher gewußt, daß die ltZr»»-l*e»y,»e»4e ein io mild wirtendes und doch so vorzügliches Mittel gegen Gallensteine find. Ich lut fo unaussprechlich an Eallensteinlolilen, daß schließlich nichts anderes übrig blieb, als die Gallenblase hcraus- nehmen zu laßen. Leider war die Folge davon eine schrecklicher Nachdem die Wunde vernarbt war. kamen die Koliken wie zuvor ja noch furchtbarer. Nach jeder Mahlzeit bekam ich Magenkrämp e und Erbrechen. so daß ich bis fast zum Sklctt obmagerte. Mein Zustand war ein hoffnungsloser und qualvoller, und als ich wieder operiert werden sollte, ließ ich cs nicht zu und griff zu den Du»- pilic» Gleichzeitig legte ich mir ein etwa 20 cm breites Du»- ptkaffer wie einen Gürtel um den Leib. Wie ein Wunder verspürte fast augenblicklich Linderung, die Kämpse und das Erbrechen ließen nach und ich tonnte wieder bester essen. Nach 3—4 Wochen hatte ich bereits lg Pfund zugenommen. Nach einigen Wochen bekam ich noch einmal 2 Tage lang heftige Kolik, wobei der zu- ruckgeblie.ene Gallenstein, der bei der Operation nicht gefunden worden war. abging. Bon dicfem Tage an, während ich Pillen »nd Salbe weiter nehme, habe ich bereits 1 Jahr lang weder Kolitcn. noch Krampfe, noch Erbrechen -c. gehabt und außerdem weitere 2.> P und zugenommen, so daß ich mein altes Gewicht wieder habe und alle schweren Hausarbeiten wie früher verrichten tan», ja daß ich mich noch lebensfroher und gesünder fühle. — Im vergangenen Sonimer haben die Dunvillen und -Salbe meinen Junge» Max. als er an Masern erkrankte, innerhalb 3 Ta en wiederhergestellt. desgl. später bei einem Anfall an Diphtherie und Halseniiündung. D. S. (1.30) D. P. (1.30) D. 7. (2 0). Darmstadl. 22. 9. 1912. ,
Frau S. Müllers „ . (Untcrfchrifl ortsgerichtlich beglaubigt.)
Bon mc vertagendem Erfolg gegen Flechten. Binjchäd-n. -Katarrh. Influenza, Keuchhusten, Rheumatismus. Ischias Hexenschuß und Brandwunden. 4
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Dienstag, den k. Oktober 1914 vormittags
im Rathause zu Stammhcim die nachverzeichneten Lieferungen vergeben werden:
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Los 4) Erd-, Rohrverlegungs-, Pflasterer- fierun-sarbeiten zur Herstellung ftraßenabfahrten Los 5) Etwa 55 cbm Basaltpflastersteine 2. Sorte zu 22 Mark für den etirn und etwa 280 cbm Raultpflaitersteine. mindenens 20 cm hoch, zu 7 Mark für den cbm frei Baustelle anzuliefern 3l70,—
Los 6) Etwa 415 chm ton- und lehmireien Gruben and
frei Baustelle anzuliejern 1245,—
Los 7) 2' 5 lfdm Zementrohrs und 78 Bösch-ngsstücke bester Güte, 30 cm Orv frei Baustelle anzu- liefern 910,50
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Die Verdingungsunterlagen liegen bei uns und bei Eroßh: Büigermeifterei Stummheit» zur Einncht offen. Angebote in Prozenten des Voranschlags find bis zum obigen Teiinin verschlossen und mit der Aus chiift: ./Angebot Feldbereinigung ^lamm- heiin' versehen, der Eroßh. Bürgermeisterei ctanimheini einzureichen. Friedberg, den 20. September 1914.
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Kekanntmachung.
Die Auszahlung der Quartiercntfchüdigungcn für die Zeit vom 16. August bis 1. September l. I. (Landsturm-Bataillon) wird wie folgt vorgenommen: v) Für de» Stadtteil Friedberg:
am Montag, den 5. Oktober, vormittags von 8—12 Uhr und nachmittags von 2‘A —6 Uhr für die Anwohner der Kaiser-, Lurwig-, Bismarckstrahe und Mainzertoranlage: am Mittwoch, den 7. Oktober, vormittags von 8—12 Uhr und nachmittags von 2 %—6 Uhr für alle übrigen Straßen; b) für den Stadtteil Fauerbach:
am Samstag, den 1». Oktober, vormittags von 8>4—11)4 Uhr im Rathaus daselbst.
Um das Zahlgefchäft zu erleichtern, wird den Empfangs- berechiigtcn empfohlen, sich schon vorher über die Zahl der tat- fachlichen Berpflegungstagc unter Abzug der auswärtigen Wache», für welche leine Vergütung erfolgt, zu verläf- figen.
Friedberg, den 30. September 1914.
Der Bürgermeister;
Stahl.
Kekannlmachnng.
Ich bringe hierdurch zur öffentlichen Kenntnis, daß bei der am 29. September 1914 vorgenommenen Auslosung von Aktien des städtischen Schwimmbades die nachstehenden Nummern gezogen worden find:
Litra A Nr. 6.
Litra B Nr. 7 14 20 24 26 51 86 120 14«.
Die Einlösung der gezogenen Aktien erfolgt von- ' April 1915 ab. bei der Stadtkaffe.
Friedberg, den 30. September 1914.
Der Bürgermrister;
Stahl.
Für das 1!oke Frreit?
Wäsche und Eebrauchsgegcnstände.
Es gingen weitere Gaben ein: Von den Damen des Gustav« Adolf-Frauenvereins: 12 neue Bieberhemdcn, 15 P. Fußlappen. 27 P. neue Socken, 3 P. Pulswärmer; N. N.: 2 P. neue Socken; Frau Louis Hirsch: 2 Pfd. Tee, 12 neue Taschentücher, 3 P. getr. Unterhosen, 6 P. Fußlappen, Tabak; Frau Holler:
1 P. neue Socken; Frl. Blum: 1 P. neue Socken, 5 Gläser
Obst; lliigenannt: 6 Taschentücher, 9 Handtücher, Zigarren,
Tabak. 1 Hemd, 3 P. neue Socken; Frl. Will: 1 P. Socken;
Frau Bankoorstand Fro»»»e: 6 P. neue Socken, 1 Armbinde; Frau Korcll. 3 P. neue Socken; Frau Itter: 1 P. neue Socken; Frau E.:2 P. neue Socke», 2 P. Pulswärmer; Gemeind- Holz- houscn durch Pfarrer Elotz: 3. Gabe 3 getr. w. Hemden i neue Unterjacke, 1 neue Unterhose, 4 P. Pulswärmer, 3 P. neue Socken, 1 Glas Bienenhonig; Ungenannt: 1 P. neue Socken,
2 getr. Hemden, 9 P. getr. Socken; Frau Hecht: 3 neue Unterjacken. 20 Waschlappetl, 37 gehr. Taschentücher; Frau Gendar- mcriewachtmeistcr Frick: 2 P. neue Socken, 2 Etas Eingemachtes, 20 Eicr^ Gemeinde Rockenberg: Tabak, Zigarren, Zigaretten. Wllrsclzuckcr, Schokolade. 2 Tosen Kassec, 1 Dose Tee. 2 Psund Seife, Streichhölzer. 1 Schinken, Echwartcmagen, 15 P. neue Socken. 1 P. getr. Socken. 1 getr. Hemd. 8 neue Taschentücher; Metzgcrnieistcr August Wols. Rockenberg: 8 Würste: Ee- incinde Nieder-Florstadt (3. Gabe) gesammelt durch die Gemeint--. schioesier: 8 lein. Hemden. 17 neue wall. weiß. Hemden, 8 neue " cberhcmden, 2 getr. Hemden, 1 P. Unterhosen, 24 Handtücher, : neue Bettücher, versch. Binden, 7 P. Kniewär- ttter. 2 neue Bettbezüge, 3 Ohreukappen; Frl. Hampel: 1 Paar neue Socken, Frl. Grlpp: 1 P. neue Socken: Frau Lokomotivs. Ball: 1 P. neue Socken, 2 P. Pulswärmer, 8 P. Fußlappen. 1 getr. Hemd, Bäcker Kratz. Schwalheim: 1 Kiste Zigarren, 300 Zigaretten, lt Glas Bienenhonig, Gurken.
Frau Steinhardt: 3 P. Hausschuhe, 5 P. neue Socken. 8 Taschentücher; Frau Lehrer Wilthcis: 1 P. Tee, 1 P. Zucker, 2 P. Zwieback, 2 P. getr. Socken, 3 getr. Hemden; Herr Adolf Hensel-Dorteliveil: 2 P. Schuhe. 2 P. neue Socken. 1 P. Kniewärmer, 5 P. Pulswürnicr. 3 Taschentücher. 4 P. Schokolade, I Dose Kakao. 6 P. Zigaretten, 4 Waschlappen, 2 neue Hemden, 1 P. Unterhosen. 18 Fußlappen, 5 Binden. 3 Paket Pfcsfer- münz, 3 Psund Kernseife; Frau Lehrer Wilhelm: 3 P. neue Socken, 1 getr. Hemd, 1 Paket Tee; Frau Direktor Michenfel- der: 9 getr. Hemden; Geschwister Schloß: 3 P. neue Socken. l2 neue Taschentücher; Frau Lehrer Wirtwein: 2 P. neue Socken,
1 Wurst; Erna Wirtwein: 2 Pulswärmer; Frau Stößinger:
2 Kittchen Schokolade; Ungenannt: 1 Kistchcn Seife,


