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»tut xagesjeituitg. Donnerstag, oen 24 . September 1914
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englischen Kreuzers „Amphion" aus dem Mittelmeer die Nachricht kam, man habe dort nach dem Auftreten der beiden deutschen Kreuzer „Soeben" und „Breslau" Möbelstücke eines englischen Kreuzers auf See treibend aufgefunden. Es wurde zunächst die Vermutung gehegt, daß es sich nur um den Panzerkreuzer „Warrior" handeln könnte, der wahrscheinlich bei dem Beginn des Kampfes Möbelstücke über Bord geworfen habe. Später wurde aber gemeldet, daß man auch andere Schifssteile des „Warrior" aufgefischt hätte, und nun kommt von England die Bestätigung, dag der Kreuzer gesunken ist. Er war stark armiert, seine Schnelligkeit betrug 25,5 Seemeilen in der Stunde,
Jus Cksanltergtbms örr Iniften Kriegsanleihe».
Berlin, 23. Sept. (Amtlich.) Aus die Kriegsanleihen sind gezeichnet wörden:
1 318 199 800 Mark Reichsschatzanweisungen 1 177 205 000 Mark Reichsanleihe m. Schuldbucheintragung 1 894 171 200 Mark Reichsanleihe ohne , Schuldbucheintragung
zusammen 4 389 576 009 Mark.
iUuf viekrlngm kr Algier bei töwen.
Aus Löwen erhält die „Köln, Bolksztg," vom 17, Sept, Mitteilungen über die in und bei Löwen von Donnerstag vergangener Woche bis einschließlich Sonntag Nachmittag 2 Uhr gelieferten Erfechte und Kämpfe,
Nachdem schon am Donnerstag verschiedene kleinere Plänkeleien stattgesunden hatten, wurde die Lage am Freitag gegen Mittag ernster. Der Feind drang bis etwa zwei Kilometer zum Bahnhof, L ö w c n vor und überschüttete de» Bahnhof mit Granaten und Schrapnells, Unsere tleiue Besatzungstruppe, meist alte Landfturmleute, mußte vor der feindlichen lleber- niacht (es sollen drei Divisionen unter persönlicher Führung des Bclgierkönigs gewesen sein) langsam zurückgchen. Von der Bahnhofsbesatzung siel ein Mann. "Drs^tzöpig der Belgier befehligte, im grauen Auto drei Kilometer vor Löwen haltend, vas Kefecht selbst. Kaum aufgefahrcn, überschütten indessen unsere Haubitzen den Feind derartig, daß dieser nach kurzem Widerstand den Kamps ausgab und der rechte Flügel ins Wanken geriet. Inzwischen war auch schon vor dem Bahnhof Jn- santerie ausgestiegen, direkt ins Feuer geraten und mit »nver- xlerchlichcr Bravour vorgegangen. Der Feind erlitt schwere Verluste, Das Eefechtsseld, das unsere Artillerie unter Feuer genommen hatte, war mit Leichen Lbersät, während unsere Artillerie weder Tote noch Verwundete hatte, ein Beweis, wie schlecht die feindliche Artillerie schoß, In eiliger Flucht zogen sich die feindlichen Kräfte zurück und nisteten sich in der Gegend von Aerschot ein.
Am Samstag früh erging der Befehl an unsere Truppen zum entscheidenden Vorgehen, Um cinhalb sechs Uhr früh standen sämtliche Teile an den vorgcschriebenen Punkten, und kurz nachher wurde unsererseits angcgriijcn Unsere Artillerie griff mächtig an beiden Flügeln ein, und die Erde bebte unter dem unaufhörlichen Kanonendonner, Es war wunderbar, mit welcher unvergleichlichen Bravour sich unsere Truppen schlugen. Der Kamps wurde schrecklich, als bekannt wurde, dag in die Erde cingegrabene Franktireurs unsere Artillerie nahe herankommen lietzen und dann die Bcdienungsmannschasten niederzuschieben versuchten. Wie haben unsere Jungens, namentlich die Sccbataillone, diesen Schurren das Handwerk gelegt. Gegen Mittag war der Feind aus seiner Position gcworsen und ging, fortwährend hartnäckigen Widerstand leistend, langsam zurück, obwohl er sich in vierfacher Uebermacht befarid, Eegen 5 Uhr abends war er vollständig geschlagen. Der Feind wurde während der Nacht zum Sonniag und den Sonnlag Vormittag über unlcr unserem Artillcricfeucr über Hegst op den Berg bis in die Nähe von Antwerpen zurückgeschlagen. Seine Verluste müssen sehr schwer gewesen sein.
(fnormr IMüflc kr We-i ki
Mit welch' ungchcnren die Nüssen die Einnahme
von Lcmbepg erkaufen mussten, das sie nun, nach den Siegen Hindcnburgs, wohl nicht nichr lange werden halten können, geht aus einem Ct, Petersburger, also zugunsten der Russen gcsärbten Bericht des „Rictsch" hervor, Es heißt darin: An einem bestimmten Morgen wurde der kurze Befehl gegeben, nach Lemberg vorzurückcn. Und dann begann die Schlacht, die vier Tage lang von Morgengrauen bis zum Eintreten der Du» kelheit währte. Die Gegenangriffe der Ocfterreicher wurden mit der größten Erbitterung ausgesührt. Während die Russen vorriicktcn, waren sie buchstäblich einem Hagel von Blei und Eisen ausgejetzt. Der Vormarsch wurde ausserordentlich erschwert durch das bergige Terrain der Gegend, in der zahlreiche Krater-Ocsfnungen ehemaliger Vulkane (?) ausgezeichnete natürliche Verjchanzunge» bieten. Alle diese Positionen waren durch starke Abteilungen vertcidigi. Die »aiürlichen Hindernisse waren so große, daß die künstlichen Verlcidigungswerke eine weniger wichtige Rolle spielten. Die Russen hatten sehr unter Durst zu leiden, da die Gegend arm an Wasser ist. Während die Nächte schneidend kalt waren, herrschte am Tage eine unerträgliche Hitze, Beide Parteien kämpften mit äußerster Hartnäckigkeit, Zwei Tage lang wurde um die Forts gekämpft, Ein Hagel von mordendem Blei wütete über beide Armeen und verursachte enorme Verluste, Schließlich kamen wir kurz nach dem Abzug der Oesterreichcr nach Lemberg hin- cin," — Es ist erfreulich, von feindlicher Seite bestätigt zu hören, daß die Lesterreicher sich gegenüber der erdrückenden Uebcr macht der Russen sehr tapfer gehalten haben und daß der Besitz der strategisch minder wichtige» Stellung vom Feinde sehr teuer erlauft war.
Günstige AnsWeri im Mosten.
Krakau, 2i. Sept, Die „Rowa Reforina" erhält »on einem hervorragenden militärischen Fachmann folgende Mitteilung: Trotz dem furchtbaren Uebermaß, mit dem sich die Ras sen aus Galizien geworfen haben, hat die österreichisch,unga rische Armee die Rüste» nicht über eine acwine Grenze dinaus
gelangen lasten. Trotz der Uebermacht mußte die russische Armee Halt machen und konnte nicht verhindern, daß sich eine Konzentration unserer Armee auf günstigem Terrain vollzog. Diesem wichtigen Ereigniste gegenüber mußte sich die russische Uebermacht passiv verhalten. Darin ist ein deutliches Zeichen einer günstigeren militärische» Lage zu erblicken Heute steht unsere Armee in einer neuen Position versammelt und wartet auf den Befehl zum wciieren Kampfe. Die Armee »nd ihre Füh»r sind bereit, die neu ausgcarbciteten Pläne mit aller Vehemenz zur Durchführung zu bringen.
Die Ersdenmg von Maubengc.
Ein österreichischer Festungsartrllericleutnant, der an der Belagerung von Maubeuge teilgenommen hat, richtete an seine Wiener Angehörigen einen Brief, den das „Neue Wiener Tageblatt" veröffentlicht und dem das „Berliner Tageblatt" folgende Stellen entnimmt:
„Ergreifend war der Augenblick, als sich die ersten deutschen Truppen nach Abzug der französischen Garnison gegen Manbeuge in Bewegung setzten und die deutsche Militärmusik den Radetzky-Marsch uns zu Ehren hinausschmetterte. Mir schossen für einen Moment die Tränen in die Augen, ober nicht mir allein! Zum erstenmal nach langer Zeit wieder österreichische Musik und noch dazu diese Musik und in diesem herrlichen Augenblick! ....
Am 5. September gegen 4 Uhr nachmittags kam ein französisches Automobil mit weißer Fahne in das deutsche Hauptquartier und fragte den Oberstkommandicrendc», einen prachtvollen alten Haudegen, ob er unter gewissen Bedingungen die Uebergabe der Festung annehmen würde. Da schlug aber der deutsche Befehlshaber mit der Faust auf den Tisch und rief: ,,Was, Bedingungen? Bedingungslos bis 8 Uhr'abends, oder ich schieße die ganze Bude in Grund und Boden," In begreiflicher Erschütterung ist daraufhin der Franzose abgezogen. Nun hat man nicht gewußt, ob der Oberstkommandierende sechs Uhr nach französischer oder nach deutscher Zeit gemeint hatte. Als es »ach deutscher Zeit 8 Uhr war, wurde cs jedoch klar, welche Zeit der Kommandeur gemeint hatte, denn er befahl die Fortsetzung der Beschießung. Kaum hatte diese aber eingesetzt, als auch schon in rasender Fahrt das Auto mit der weißen Fahne aus Maubeuge herauskam. Der Kommandant nahm den Brief, den der Parlamentär überbrachte, entgegen und sagte nichts weiter als „Schießen einstollen!" und damit war die bedingungslose Uebergabe von Maubeuge angenommen, . . ,
Als die Engländer dann als Gefangene vorüberzogen, schrieen wir alle auf vor Wut, denn wie soll nicht alles wahren Haß gegen die Engländer, diese infamen Verräter am Germanentum und an der weißen Raste überhaupt, empfinden,"
Die Kathedrale von Reims.
Großes Hauptquartier, 22. Sept, (Amtlich). Die französische Regierung hat behauptet, daß die Beschießung der Kathedrale von Reims keine militärische Notwendigkeit gewesen sei. Demgegenüber sei folgendes festgestcllt: Nachdem die »Franzosen die Stadt Reims durch starke Vcrschanzungen zum Hauptstützpunkt ihrer Verteidigung gemacht hatten, zwangen sie uns selbst zum Angriff aus die Stadt mit allen zur Durchführung möglichen Mitteln, Die Kathedrale sollte auf Anordnung des deutsche» Armeeoberkommandos geschont werden, solange der Feind sie nicht zu seinen Gunsten ausnutzte. Seit dem 28, September wurde auf der Kathedrale die weiße Fahne gezeigt und von uns geachtet. Trotzdem konnten wir auf dem Turm einen Beobachtungsposten seststellen, der die gute Wirkung der feindlichen Artillerie gegen unsere angrcifende Infanterie erklärte. Es war nötig, ihn zu beseitige». Dies geschah durch Schrapnellseuer der Feldartillerie, Das Feuer schwerer Artillerie wurde auch jetzt noch nicht gestattet und das Feuer eingestellt, nachdem der Posten beseitigt war.
Wie wir beobachten können, stehen Turm und Aeußeres der Kathedrale unzerstürt. Der Dachstuhl ist in Flamme» aus- gcgangen. Die angrcifende» Truppen sind also nur so weit gegangen, wie sie unbedingt gehen mußten. Die Verantwortung trägt der Feind, der ein ehrwürdiges Bauwerk unter dem Schutz der weiße» Flagge zu mißbrauchen versuchte.
Russische Lügen.
Wie», 23. Sept, Amtlich wird mitgeteilt: Die Meldungen der Presse der Triple-Entente über angebliche russische Siege in Galizien grenzen an das Lächerliche, Die Etgländer wollen wissen, daß sich eine nuferer siegreichen Ar- uieen in Galizien nur noch auf 60,000 bis 80,000 Mann belaufe, In Paris beruhigt man sich mit der Nachricht, unsere Verluste betrügen mehrere hunderttausend Mann und die uns angeblich zu Hilfe gekommenen deutschen Korps hätten den Riickzng antreten müssen. Man vermeint, unsere Festungen würden keine Rolle mehr spielen. Wen» inan den Gegner derart einschätzt, können lleberraschunge» nicht l ansbleiben.
£nlpi : rn Art fid) nid)} finfanp.
Wien, 23. Sept. (Nichtamtlich.) Tie „Südslawische Korrespondenz" uieldet aus Sofia: Nach Informationen ans unterrichteten Kreisen ist sestzustellen, daß die Sendung deS Präsidenten des Londoner Balkankoiuitees, Bürten, vollständig gescheitert ist, und die Bemühungen Bortons, die leitenden Kreise in Bulgarien zu einer Aenderung der bisherigen Haltung zu bewegen, erfolglos- geblieben sind. Sowohl der König als auch das Kabinett siladoslawo haben Burton darüber nicht in, Zweifel gelassen, daß man in Sofia die eilige- schlagene Richtung der bulgarischen Politik für die allein für das Land richtige hält und nicht daran denkt, von ihr abzu- gehen.
Die Stimmung in der Türkei.
Die Leipziger Verlagsbuchhandlung K, F, Koehler stellt de» „Leipziaer Neuesten Nachrichte»' den Brici eines türkischen
Geschäftsfreundes aus Konstantinopel zur Verfügung. Der in deutscher Sprache geschriebene Brief lautet:
„, . . . Es gilt! Fast rings herum find die Deutschen mit Feinden umgeben, die cs auf die Ausnahmestellung, welche Deutschland seiner riesigen Arbeit verdankt, aus die Früchte dieser segensreichen Arbeit und auf die ungeheuren Fortschritte, welche ja die deutsche Nation zur größten in der Welt machen, abgesehen haben. Aber auch nie war Deutschland so fest, so einig, so mächtig,' so opferwillig wie in dieser ernsten Stunde! Deutschland, das in seiner titanischen Fricdensarbeit unerreicht dasteht, ist auch fürchterlich in seiner Macht! Und Gott sei Dank, da haben die Deutschen bereits angefangcn, ihren Feinden die Schwere ihrer Faust fühlen zu lasten. Aus jeder Brust in der Türkei der teure Wunsch eines baldigen deutschen Entscheidungssieges, Es schauderte hier jedes Herz vor Freude, als man die Nachrichten von den deutschen glücklichen Wasscntatcn erfuhr. Es gereicht mir bei dieser Gelegenheit zum besonderen Vergnügen, Ihnen mitzuteilcn, daß ich seitens Seiner Exzellenz des türkischen.... Ministers beaujtragt bin. Ihnen seine persönlichen, aufrichtigen Wünsche für das Waf- fcnglück Deutschlands auszudrücken."
Ilnprrlälfifjlirit kr ringrborftiru Miere in Aegypten.
Zuverlässig wird aus Kairo gemeldet, daß die dortige» eingeborenen Offiziere auf Befragen ihrer englischen Vor- gesetzten einstimmig erklärten, daß sie es von sich weisen müßten, gegen die Kalifatsmacht zu kämpfen, falls der Krieg zwischen Aegypten und der Türkei ausbräche. Diese einstimmige Kundgebung hat bei den Engländern Bestürzung hervorgerufen. Sämtliche eingeborenen Offiziere wurden 24 Stunden später nach dem Sudan verschickt.
Südafrika und der Krieg.
Aus Köln wird gemeldet: Die „Köln, Ztg," ersährt sibel Holland: Die „Times" melden, daß im südafrikanischen Abgeordnetenhaus die Anträge auf Beteiligung am Krieg a b g «- lehnt wurden.
Auch in Persien gürt es.
Konstantinopel, 22. Sept. (W. B. Nichtamtlich.) „Tardschuman-i-Hakikat" bespricht die Verhängung des Kriegszustandes und andere außergewöhnliche Maßnahmen und militärische Vorkehrungen, die der russische Statthalter Gras Woronzow-Daschkow im Kaukasus anordnete. Das Blatt glaubt, daß der Grund hierfür in der Wahrscheinlichkeit liege, daß Persien die augenblickliche Lage benutze, um den englisch-russischen Vertrag vom Jahre 1908 über di> Teilung Persiens in Interessensphären zu kündigen. D>ts Blatt sagt: Selbst wenn die persische Regierung den Vertrag unbeachtet laste, und keinen amtlichen Schritt unternimmt, stehe doch außer Zweifel, daß verschiedene Stammeshäuptlinge diese Gelegenheit nicht unbenutzt vorüber- gehen lassen würden. Nachrichten aus Persien zeigten, daß bei zahlreichen, so gut wie unabhängigen Stämmen eine Erregung vorhanden sei. Diese Stämme seien so stark, daß die persische Regierung sie nicht zurllckhalten könnte. Sie könnten die Beleidigungen durch die Engländer und die Russen in den letzten Jahren nicht vergeflen, besonders die Aufhängung des als heilig angesehenen Nationalhelden an dem größten religiösen Festtage.
Australische Zorge wegen Japans.
In dem Organ der australischen Arbeiterschast wendet sich cin australischer Bürger, W, Pitt, gegen das Kriegsbündnis mit Japan, Er behauptet, die englische Regierung habe Japan nicht nur Kiautschou, sondern auch Reu-Euinca und Sa- nioa versprochen. Mit dem Erwerb dieser deutschen Besitzungen würde der Einfluß Japans in bedenklicher Weise gcstei- gert. Es sei eine lächerliche Heuchelei, wenn Japan sich al- Erhalter des Friedens aufspiele, Pitt schließt seinen Artikel, wie wir dem „Vorwärts" entnehmen, mit folgenden Worten-
„In der Tat, das Ultimatum Japans an Deutschland ist eine Bedrohung des Friedens im Fernen Osten. Es ist ein Schritt, der für Australien und Amerika von den schlimmsten Konsequenzen sein kann. Wie Deutschland, so hat auch Japan nie ein Hehl daraus gemacht, daß cs einen „Platz an der Sonne" fordert. Nun, jetzt hat es dazu die beste Gelegenheit Japans Vorgehen, bedeutet eine Kriegsdrohung an die ganze Welt," ->,
Dir Verluste des kntldjfn Heeres w«ihren- kr ersten sechs Kriegsmacht».
In der „Straßburger Post" finden wir die nachstehend» Zusammenstellung Uber die bisherigen Verlust- der Deutschen Es sind gefallen: 258 Offiziere und 3063 Mann (bemerkenswert die hohe Zahl der gesallcnen Ossizicre), verwun d c t sind 571 Ossizicre und 12,858 Mann, vermißt werden 43 Ossiziere und 4633 Mann, Die Gesamtvcrluste sind also 872 Ossizicre und 28,354 Mann, Hierbei ist zu berücksichtigen, daß etwa 28 Prozent der Vermißten allmählich sich wieder ein- sinden und 48 Prozent in Eesangcnjchasb (meist verwundet) gefallen sind, von den Vermißten sind rund 2880 als lebend abzurechnen, so daß nur etwa 1808 als tot (teilweise ermordet) z» gelten haben. Von den 13,223 Verwundeten find 27 Prozent leicht verwundet und nach Wochen wieder verwendungsjähig, so daß 8580 Mann als Schwerverwundete nur dauernd aus- sallen. Der dauernde Ecsamtvcrluft für das Heer beläuft sich aus 5388 Tot- (einschließlich der als tot zu geltenden «ermiß ten) und 8588 Schwerverletzte, insgesamt 13,800 Mann.
Rette Bitte des Krorrprirrzen.
Berlin. 19. Sept. Das „Deutsche Armeeblatt" hat vom
Kronprinzen folgendes Telegramm erhalten: V * ^


