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Blatt schließt, die gegenwärtige Lage Oesterreich-Ungarns erwecke Staunen, selbst bei den Optimisten,
Skandinavien vergißt nicht.
Christian i a, 16, September, Der englische llo .istaats- selrctär Armann äußerte in einer Unterredung mit dem Lon- roncr Korrespondenten der hiesigen „Astenpostcn" wegen Rußlands Haltung zur Neutralität Skandinaviens, daß Petersburg nie daran rühren werde. Auf die Entgegnung des Korrespondenten, daß Schweden und Norwegen gerade von Rußland einiges befürchten, sagte Armann, diese Furcht werde zweifellos io» Deutschland ausgcmuntert uud aus naheliegenden Gründen rücksichtslos ausgenützt,' Deutschland arbeite daraus hin, Haß -nd Mißtrauen zwischen R"-siand und Skandinavien zu säen, kin hiesiger Politiker, den der Korrespondent daraus sprach, antwortete: Wir vergessen 1808=09 ni cht. Damals ließ Rußland ein Gleiches versichern und inarschierte ein paar Tage daraus gegen Schwede» und stahl uns Finnland.
Sven Hcdin in Deutschland.
Der bekannte schwedische Cchriststcller und Patriot Sven H e d i n ist in Berlin eingetrofscn, um sich angesichts der im Ausland über Deutschland im Umlauf gesetzten Lügennachrichten persönlich von der Wahrheit zu überzeugen.
Feldpakctiendnngen.
Eine Besördcrung von Privatpäckcreicn durch die Feldpost Hat noch nicht eingerichtet werden können. Um jedoch dem Publikum Gelegenheit zu geben, seinen im Felde stehenden Angehörigen Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstände, die in Feldpostbricsscndungcu nicht verschickt werden können, zukom- mcn zu lasten, hat das stellvertretende Generalkommando des 18. Armeekorps Einrichtungen gctrossen, durch die Privatpaket- jcndungcn bis zum Gewichte von 5 Kg, an im Felde stehenden Offiziere, Mannschaften usw, des 18, Armeekorps oder 18, Re- kcrvearmeekorps durch Berrnittlung von Militärbehörden ohne vliiwirfung der Feldpost befördert und ausgehändigt werden.
Wer unter Benutzung dieser Einrichtungen ein Paket, das wie schon erwähnt, nicht über 5 Kg. wiegen dars, an einem im Felde stehenden Hecresangehörigen schicken will, hat diese Sendung als gewöhnliches Postpaket mittelst Paketkarte an den für den Feldtruppcnteil zuständigen Ersatztruppenteil zu schicken oder unmittelbar bei diesem abzugeben.
Welche Ersatztruppenteile für die einzelne» im Felde siebenten Truppenteile zuständig sind, kan» an de» Annahmeschaltern ln Ersahrung gebracht werden.
Auf den Sendungen muß außer der Adreste der Ersatztruppenteils, an den das Paket mittels der Post zu senden ist, auch di« genaue Adreste des eigentlichen Paketempfängcrs unter Beisetzung sämtlicher notwendigen Trupprnteilsbezeichnnngrn »»gegeben sein.
Die Adreste würde z B für eine der 18. Kompagnie-Infanterie Regiments Nr, 108 an gehör ende Person wie folgt zu laute» haben: ' ~ *
An {
das Ersatzbataillon Insmrterie Regiments Rr, 168
in Offenbach <Mains
zur Weiterbeförderung-an:
18 . Armeekorps
25. Infanterie-Division 49. Infanterie-Brigade Infanterie-Regiment Rr, 168 3. Bataillon 10. Kompagnie Gefreiter der Reserve X.
Aus der für die Beförderung aus der Post an den Ersatz- Iruppcntcil bcizugcbcnden Paketkarte hat die Adresse ebenso zn lauten, von den Truppenbezeichnungen genügt jedoch die Angabe des Regiments und der Kompagnie.
Absonderliches ans Paris.
Von Julius Adler, Friedberg i. S,
Jetzt, da unsere braven Truppen wieder 'mal im Begrisfc flehen, der „Lichtstadt" einen, allerdings ganz unerbetenen Besuch abzustatten, ist es wohl am Platze, über die Sonderlichkei- tcn der Pariser Bevölkerung einiges zu sagen und bereit» Mit- geteilres wieder aufzusrischen. Es gibt kaum irgendwo eine naivere Bevölkerung, als gerade in Paris, Der Pariser, ziemlich aller Kreise, ist naiu, sentimental, rührselig, mit einer Eier nach Sensationellem, die so krankhaft ist, daß sie oft bi» zur Grausamkeit geht. — In den Zeitungen nehmen die Berichte über Unglückssälle und Verbreche» den Hauptplatz ein und werden die Mo:dtatc» haarklein eizahlt, unter Beifügung der Photographien der Herren Mörder: bei Hinrichtungen werden Extrablätter srüh morgens ausgeschriecn, urft allen Einzelheiten über die Haltung, die Henkcrsmahlzeft, die letzten Worte des Delinquenten, — Andererseits ist das Volk aber auch wieder von einer unglaubliche» Sentimentalität. Wenn die zahlreichen Straßcnsäager — von denen jetzt z. B, einer an die Front fuhr, um de« Truppe» «ul anzusingc» — ihre Schmacht- Fetzcn ertöne» lasten, in der Art wie:
Si tu veux faire ton bonheur,
Warguerite, Marguerite!
Si tu veux faire ton bonheur Marguerite, gnrde ton coeur!
Lus deutsch:
Willst du ewig glücklich fein, -
Margcrcte, Margerete!
Willst du ewig glücklich sein, — — -
Gleichen, Hut' dein Herzelein!
* Dann sammelt sich schnell ei» zahlreiche-, begierig lau- tchendes, laut mitstngendes Pudlitum und kein Auge bleibt tränenleer.
Eine Bevölkerung mit solch' kindlichem, sentimentalem Thar alter kann den» au» aus bi. «ml-»bt>chst. Ae« »age-
iftcue Tageszerlung. Montag, den 2i. September 1914
iührt, ausgebeutet werden, Ding«, di« anderwärts unmöglich wären, erscheinen hier natürlich.
Nachstehend seien, unter zahllosen Beispielen, einige wenige aus den letzten Jahren genannt. Da war Madame Thcrcse Humbert, genannt „Eagrande Therese" mit ihrem Kastcn- schrank, der angeblich die „Millionen der Crawfords" enthalten sollte, die natürlich nur ihrer Phantasie entstammten. Diese sagcnhastcn englischen Brüder Erawsord, die niemand gesehen hat, hatten ihr ihre ungczählicn Rcichtümcr in dem verschloste- ncn Schrank zur Aufbewahrung gegeben: der eine der Brüder sollte mit der Tochter der Humbert verlobt sein, der später Alles zusolle, — Die Humberts hielten nun, angeblich in Erwartung der Rückkehr der Crawfords, ein glänzendes Haus: alle Minister und große Persönlichkeiten verkehrte» dort: cs ging jahrelang fürstlich zu: Alles machte sich eine Ehre daraus, der hochangcschenen Madame Huinbcrt Geld, Wagen, Pscrde, Autos, Kleider, Wäsche, Hausbcdars aus Pump zu geben. Schließlich fand sich doch ei» Mißtrauischer, der Lärm schlug. Die Justiz mischte sich in die Sache, der famose Kastenschrank
wurde amtlich geöffnet und war--leer, total leer!! Nie
hat je ein Gläubiger auch nur einen Centime von den hergc- gebenen Millionen wiedergcsehen! — — Was bedeuten aber dies« armseligen paar Millionen der Madame Humbert gegen die hunderte (600—400) Millionen, die anläßlich der Vertreibung der geistlichen Orden flöten ginge». Damals hatte der französische Staat auf die ganzen enormen Vermögen der Orden Beschlag gelegt: ein Liquidator, namens Duez, wurde ernannt, Derselbe verstand cs, mit seinen Kumpanen dieses ganze Ricscnvermögcn teils durch, teils auf die Seite, zu bringen, Als er Rechenschaft ablcgcn sollte, waren nur noch -inige traurige Milliönchen vorhanden. Doch der fehlende Hauptteil kam weder durch die Gerichtsverhandlung noch durch die Bcr- urteilung Duez's je wieder zum Borschcin. —
Eine ungeahnte Fertigkeit im Hineinlcgen der guten Leute muß auch der köstliche Banquicr Röchelte bcseffen haben. Er gründete eine Anzahl Schwindel Gesellschaften, angeblich zur Ausbeutung eines Glühstrumpf-Patentes, einer kolonialen Bank usw,, in Wirklichkeit aber zur Ausbeutung Derer, die nicht alle werden. Das Geld der Gimpel floß ihm in Strömen zu: er war in de» höchsten Kreisen zu Hause, Als dann Ebbe in brr Kaste eintrat und er verhaftet werden mußte, ließ der erste Staatsanwalt sein« provisorische Freilastung zu, angeblich weil dieselbe nötig wäre, um seine verschiedenen schwebenden Geschäfte, die für die Oefsentlichkeit „vom größten Interest«" seien, in Ordnung zu bringen. Natürlich verduftete Rochette auf Nimmerwiedersehen, Es kam zu erregten Kammer-Debatten über das Verhalten de» Oberstaatsanwaltes, der Minister usw, und fast zu einer Ministcr-Anllage. Aber, du lieber Gott, warum soll man diese braven Leute beschuldigen, da doch viele der Opfer Rochette'» selbst noch immer felsenfest an ihn glauben, den widrigen llurständen sowie seinen Feinden sein „lln- ftlfit" zuschreiben.
Der Chemiker Lemoine hatte nur ein einziges Opser, das er dafür desto gründlicher rupfte und zwar um die Kleinigleft von 4—5 Millionen, Lemoine behauptete, das Problem der künstlichen Diamanten-Herstellung " gelöst zu haben. Er fand in Werner Beit, Dircltor der südafrilanischcn Diamantenver- ciniguug, einen Gimpel, der ihm immer neue Millionen „für di- kostspieligen Versuch«" zustopste und sich mit Begeisterung über die Schmelztiegel beugte, in deren Aschcnhaufen »ach beendigtem Schmelzen die schönsten Diamanten erschienen, — die Lemoine selbstredend vorher hineingeschmuggelt hatte. Beit hatte beabsichtigt, die künstlichen Diamanten als natürliche plötzlich auf den Markt zu werfen und die ganze Konlurrenz, auch seine eigene Bereinigung, zu vernichten. Er war also nur ein betrogener Betrüger.
Erheiternd ist auch die Episode jenes jungen Landstreichers, der, in Paris verhaftet, eine fremde rätselhafte Sprache sprach, z, B, folgender Satz: „Benfie, bleikön, gennen, wonmir, geal,
nrcnle, samzu" woraus niemand klug werden konnte. Die gelehrten Profcstoren der Sorbonne, Frankreichs höchster Universität, untersuchten den Fall eingehend und dekretierten schließlich, daß es sich um „Agrach", die Sprache eines angeblichen, seltenen, fast ausgcstorbencn, indischen Bolksstammes, der Agrachcn, handle. Wochenlang wurde über den Fall diskutiert und geschrieben. Der junge Strolch- wurde überall herum- xesllhrt, gut genährt und beherbergt — und als er sich genügend herausgejüttert hatte, konnte er plötzlich seine „Agrachcn"- Sprache im reinsten Französisch erklären. Er hatte einfach in jedem Wort die zweite Silbe zuerst genommen bis zum Ende des Satzes, dann hatte er, im Satz von hinten anfangcnd, je die erste SUbe dahintergestcllt, wonach (wie Jedermann leicht durch Untcrnnanderschreibcn kontrollieren kann) obiges aus dem Satz hergeleitet ist: „Sie können mir alle zusammen gewogen bleiben". — »
Schön genassührt hat das gute Publikum auch der Pfarrer von Chantenay bei Paris, der in Begleitung einer guten Freundin durchbrannte und, um die Sache etwas zu verwischen, am Rande eines nahe bei seinem Wohnort gelegenen Gehölzes seinen Hut nebst Soutane liegen ließ. — Sofort hieß es, er sei entfährt oder von politischen Gegnern ermordet worden. Man suchte die Gegend meilenweit nach ihm ab, unter anderem auch mit einer Hyäne, die unbedingt die Leiche finden sollte. Schließlich entdeckte man ihn in einem Vorort Brüsiel's, — ohne Hyäne, aber in Dejellschost der betrcssenden „Dame" ganz sidel hausend und sich über seinen „Tob" amüsierend.
Gegenwärtig treibt in Paris Monsieur Cochon „Präsident de la föderativ» internationale des locataires" — Herr Schwein „Präsident der internationalen Mieter-Vereinigung", sein Unwesen, Dieser Herr, besten ungewöhnlicher Name (sein richtiger Famil,en-R«mr> viel zu ferner Volkstümlichkeit mit beigetragen hat, hat sich zum Beschützer der aus die Straße gesetzten Mieter kleiner Wohnu»ge» ausgeworscn. Allerdings ist zu bemerken, daß in Pari» Mangel an kleinen Wohnungen herrscht und baß Familien mit großer Ktnderzahl sehr schwer ankonimea. Liegt nun «ine solche Familie aus der Straße, so packt Moich Eocho» netst einige» Gleichgesinnten ihr bischen Hab und- Ent aus einen Handwagen und sährt sie mit Kind und Kegel »ach dem ersten öffentlichen Gebäude, ln dn« a
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unbemerkt hineingclangt, So hat er schon Familien in Kq fernen, Schulen, im Rathaus, ja einmal jast im Präsid.-nten- palast, dem Elyscc, cinquartiert. — Auch wenn ein Mieter mit seinem Hausherrn Differenzen hat: Herr Cochon ist der Ansicht, der Hausherr sei im Unrecht, so zieht er mit seiner Bande, mit allen möglichen mißtönenden Instrumente» versehen. an und führt vor dem Hause eine Katzenmusik und einen Höllen Skandal auf, — Die Polizei kann nichts dagegen tun, da die Bevölkerung, der so etwas ein gefundenes Frcstcn ist, stets für Herr» Cochon Partei ergreift,
Oekonomierat Schüler f.
Karlsruhe, 19. Scpt, Im Alter von 04 Jahren starb heute in Jrcibnrg der Präsident des badischen Bauernvereins, der frühere Reichstags- und Landtagsabgcordncte Ockonomie rat S ch L l e r. Er gehörte dem deutsche» Reichstag als Mitglied der Zentrumsftaktion von 1900 bis 1012 an, wo er den 7, badischen Rcichstagswahlkrcis Offcnburg Kehl vertrat. Dem badischen Landtag gehörte er von «891 bis zu den vorjährigen Neuwahlen an: er lehnte aus Gesundheitsrücksichten eine Wiederwahl ab. Mit dem Verstorbenen ist ein warmer und tatkräftiger Freund des Bauernstandes dahingcgangcn, der seine ganze außergewöhnliche Arbeilskraft der heimischen Landwirtschaft gewidmet hat. Im vergangenen Jahre weilte er zur Kräftigung seiner Gesundheit in Bad Nauheim, Wir hatten Gelegenheit, ihn zu sprechen und glaubten ihn wieder hcrge- siellt. Leider hat die Hossnung betrogen. Die deutsche Land Wirtschaft wird ihrem verstorbenen Borlämpscr ein ehrendes Andcnlcn allezeit bewahren.
Aus .der Heimat.
Friedberg, 21. Sept. (Ta hört doch verschiedenes ans!) Eins Dame aus Friedberg teilt uns mit: Am Samstag subr ich mit dem Schnellzug, der um 12,58 Uhr hier ankommt. In Betzdorf mußten auf Anrcgling des B a h n ö o f - - Vorsteher? sämtliche Fahrgäste 1. Klasse, darunter mehrere deutsche Berwrindetc und Frauen mit kleinen .Kindern, ihr Abteil verlassen, um — einigen n u v c rw u n d e t ' n französischen Offizieren Platz zu machen, — Unsere deutschen Verwundeten wurden z, T- in den Gep.'ck- wagen nntergcbracht. In Gießen beschwerte sich ein toae'e rer deutscher Feldwebel, der auch verwundet war, über di'se Anordnung und er erreirlstc mich, daß die Franzosen lvicd-r aus ihren l. Klafsc-Abicilungen heraus, die dann von den dcutschen Verwundeten wieder cingen-omu-cu wurden.
Friedberg, 2t. Sept, Bei den Postanstalten werden fortan auch Feldpostkarten mit Antwort znm Verkauf bereit gchal ten.
* Friedberg, 21. Sept, Die gestrige Erstausführung des Bo tcrländischen Schauspiels Familie Psannluch" fand seitens de: zahlreich erschienenen B»suchcr eine sehr beifällige Ausnahm, Gespielt wurde durch die Thcatcrgesellschast I, Breiholz ganz vortrefflich. Das Publikum wurde durch das von echt patrio tischem Geist erfüllte Stück zu hoher Begeisterung entstammt Heute Montag finden noch zwei Aufführungen statt, deren Bc such wir angelegentlichst empfehlen.
* Frankfurt o. 911., 19. Sept. Das Polizeipräsidium hat nunmehr das neue Gebäude am Hohenzollernplatz bezogen.
Frankfurter Wetterbericht
* Boraussage: Wolkig, meist trocken, kühl, nordwestlich«
Winde.
Am Mittwoch, den 23. Septemder findet zu friedberg
Schweinemarkt
statt.
vrrtin m ilntelWiiiig armr r Kinder Jt IfMfrijs.
Die Entleerung der Sammelbüchsen am 10, September, bei der in anerkcnnungswertcr Weise die Angustineischüler der Gymnasial-Untcrselunda Schenk zu Schwcinsbcrg und H, Bögler behilflich waren, hatte folgendes Ergebnis:
Will 32 Pfg.l Schybsda 90 Pfg,: Sauer —; Kaiserhof 7 Psg,: Hess, Hof öl Psg,: Ellcrmeier 1,00 Schweinsborg- Bahnhof 2 Küffner 6 Psg,: Rcuß 3 Psg,: Scherf 20 Psg,, Neu 36 Psg,: PH, Sleinhäußer 90 Psg,: Eambrinus-Dürk 0>
Psg,: Hotel Weith 20 Psg„' Koch 0 Psg,: Rupp 08 Psg,: Dil- lcnburger 4 Psg,: Windeck 6 Psg,: Knorr —; Hinkel 0 Psg,: Soinc 10 Psg,: Eteul 30 Psg,: Burghotcl 77 Pfg,: Zoll 44 Ps,: Ratskeller 5 Psg,: Dietrich 10 Psg : Guckelsbcger i Psg,: Ro- senschon It Psg,: Eripp 3 Psg'! Mehring —; Probst, von her Donnerstags-, Freitags- und Samstags-Kegelgesellfchast 1,72 Musch 20 Psg,: Hotel Trapp und Ense 04 Psg,: Schill.-r- linde 12,09 M-, Schütz 2 Friedrich 46 Psg,,' E, Sempf 00 Ps,: A, cheibel —; Kölsch 11 Psg,: Winter 88 Pfg,: Rupp —; Weiht 9 Psg,: Kühner 10 Pfg,: Casino 94 Psg,: Saalbau 13 Psg,: Rees 41 Psg,: Drei Schwerter —; zusammen 31. 33 M., worüber wir hiermit dankend quittieren.
Aus Beschluß des Borstandes sollen unsere Sammelbüchsen während des Krieges zu Gunsten des „Roten Kreuzes" zurück- gestellt werden und ersuchen wir deshalb, die verehrten Herren Gastwirte recht sreundlichst, unsere Adolsstürme bis aus Weiteres i» gute Bcrwahrung nehmen zu wollen, damit alle Gaben den ausgestellten Sammelbüchsen des Roten Kreuzes zufl-eßen. Für den Voestaud:
Jean Dörr, Vorsitzende», Prof, Wakz, Rechner,
Verantwortlich für den politischen und lokale» Teil: O t t o Hi r schel. Friedberg: fiir den Anzeigenteil: K. Schm i dt. Friedberg. Druck und Verlag der „Neue« Tageszeitung", A, G. Friedbcra i. H.


