Ausgabe 
4.9.1914
 
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Ceffe l

Todes-Anzeige.

Hiermit die traurige Nachricht, daß heute I Abend 7 Uhr unser lieber, guter Vater, Schwieger­vater und Großvater

Herr Christian

Müller

| ganz unerwartet sanft dem Herrn entschlafen ist. Holzhausen v. d. H., 3. Sept. 1914.

Ji» Nanieii Her liejiriuifuiöfii Kiüterbükbknkll: Karl Weisbrod.

Tie Beerdigung findet Sonntag, den 8. September, I nachm. 1 Uhr vom Trauerhaufe Weisvreds Rühle ans statt.

Betrifft: Feldbereinigungsmelioiauonen Stammheim.

Arbeitsvergebung.

Mittwoch, den !>. September 1914, vormittags 10"', Uhr sollen im Roihause zu Stammhcim die nachoerzeichneten Arbeiten vergeben werden. Voranschlag:

Los 1: Herstellung eines Grabens vo: dem Waldbezirk

Winterberg ' 621,60 Mk

Los 2: Verschleifung des Holzachferweges in Flur XV 1765,

Los 3: des Raines hinter der Schlohschule 401,50

Los 4: der Raine A und B im Korntal 453,25

Los 5: des Raines am Viehtried (hin-

terer Teil 572,75

Los 6: Verschleisung des Raines am Vichtrieb (vor­derer Teil) 622,

Los 7: Verschleifung des Ealgenweges 359,75

Los 8: der Raine in Flur XV Nr. 107 3 /io

und 20:°/» 1512,

Die Arbeiten werden an^ Dienstag. den 8. September lfd. Is. Interessenten an Ort und Stelle vorgczeigt werden. Zufam- mcnlunst vormittags 8 Uhr auf der Bürgermeisterei Stammheim.

Die Verdingungsunterlagen liegen bei uns und bei der Großh. Bürgermeisterei Etammyeim zur Einsicht offen. Angebote in Prozenten des Voranschlages sind bis zunl obigen Termin ver- chloffen und mit der Aufschrift: ,,Feldbereinigung Etannnheim" »ersehen, der Grotzh. Bürgermeisterei Stammheim einzureichen.

Friedberg, den 2. September 1914.

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Neue Tageszeitung. Freitag, den 4. September 1814

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und fchriftl. Arbeiten empfiehlt sich älterer erfahren. Kaulmann. Anfragen unter dir. 2337 bei, die Expcd. der Reuen Tageszeitung.

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Bürger Friedbergs!

Die gegen den Feind ziehenden Söhne unserer Stadt sollen die beruhigende Gewißheit haben, daß ihre Lieben daheim versorgt sind und nicht zu darben brauchen und auch den Verwundeten und Kranken die nötige Pflege zu Teil wird.

Der Einwohnerschaft unserer Stadt wird es daher eine freudige Aufgabe sein, den von den Vätern und Söhnen verlasienen Familien unserer Mitbürger mit allen Kräften beizustehen und auch die Mittel bereit zu stellen, die für die Pfltzge der Verwundeten und Kranken erforderlich sind.

Fn gleicher Weise gilt es aber auch für diejenigen, die durch den Krieg um Arbeit und Brot gekommen sind, zu sorgen und sie wenigstens vor Hunger und Not zu schützen.

Die Stadtoerordneten-Bcrsaminlung hat deshalb beschlossen, ähnlich wie in

anderen Städten eine

Zentralsammlung für Kriegssürsorge

cinzurichten.

Wir richten deshalb an die Einwohnerschaft die herzliche Vitt-, die Durch­führung dieser Aufgabe durch reichliche Geld- und sonstige Spenden zu unterstützen. Spenden werden von den Unterzeichneten Vereinen und im Stadthaus, Zimmer

Nr. 4 cntgcgengenonimen

in Burgunder-Eelce, ausgewogen 1 I, Pfund 30 Pfg., empfiehlt

Friedrich .'Viichcl

Kriebbcrg i. H.

Scv Bürgermeister: Stahl.

Alice Frauen Be rein :

Nebel.

Verein vom Rote» Kreuz:

E e o r g i. Frjedbergcr Hilfsverein:

_ K leberger.

Dekaimtmachmrg.

Um die gewaltige noch zur Verfügung stehende Dolkstraft für die Landesverteidigung nutzbar zu machen, werden ln näch­ster Zeit Neuausitellungen von Truppen auch beim 18. Armee­korps stattsinden.

Dank dein sehr großen Andrangc von Freiwilligen sind Mannschaften hiersiir in reichlicher Zahl vorhanden. t.'s ist aber erwünscht, immer mehr Offiziere und Unteroffi­ziere zur Ausbildung dieser jungen Mannschaft heranzu­ziehen. Alle Offiziere und Unteroffiziere des Ruhestandes, welche sich dazu fähig Hallen, insbesondere solche, die sich noch körperliche» Anstrengungen gewachsen fühlen, werden deshalb aufgefordert, sich fofort zum freiwilligen Wiedereintritt bei dem Bczirkskommando ihres Wohnortes zu melde

Frankfurt a. M., den 23. August 1914.

Stellvertretendes Eencratkommando, 18. Armeekorps.

Infolge Aufstellung von Nellformationen ist noch eine sehr große Anzahl von ehemaligen aktiven Offizieren und solchen des Bcnrlaubtenstandes für Aufstellung von Ncu- formationrn erforderlich.

Ehemalige aktive Offiziere und Offiziere des Benr- laubtenstandes, welche sich zu einer solchen Verwendung be­reit erklären, wollen sich bis spätestens 12. September 1914 unter Angabe der Tienstverhältnisfe bejm Bezirkskommando mündlich oder schriftlich melden. Bei dem großen Bedarf an AusbildnngSpersonal ist ihre Inanspruchnahme selbst bei beschränkter Dicnftsähigkcit unbedingt nötig. Wünschen be­treffs Derwendnngsart- und Ort wird, wenn irgend tunlich­entsprochen werden.

Ferner werden diejenigen Beamten, die für unabkönnn- lich erklärt wurden, aber überzeugt sind, daß die Grunde für ihre Unabkömmlicheit nicht mehr fo zwingend sind, auf­gefordert, sich bis 12. September 1914 beim Bezirkskonunan- do zur Verwendung im Heere zu melden, lieber ihre Ab- könnnlichkeit wird das Generalkommando entscheiden.

Großh. Bczirkskommando.

von Branconi, Major und Bezirkskommandeur.

Für unsere Verwundeten

sind Bücher und Zeitschriften in solch reicher Menge einge­gangen, daß es unmöglich ist, allen einzelnen Spendern zu danken. Ter Tank unserer verwundeten Krieger, deren nianchnial sehr kühne Wünsche nach Lesestoff erfüllt werden konnten und in Zukunft noch werden erfüllt werden können, sei darum hiermit allen hiesigen und auswärtigen Spendern aufs herzlichste ausgesprochen. Wir bitten nun bis zu einem etwaigen neuen Aufrufe von weiteren Zusend­ungen absehen zu wollen

Professor Werner.

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Betr.: Eicherhcitsmatznahinen im Kriege.

Dekanntmachung.

Wegen dringlicher Besetzung einer Anzahl Sicherheits­wachen innerhalb des Stadtgebiets für die nächste Zeit reichen bic sich seither z» diesem Zwecke freiwillig zur Verfügung ge­stellte» Bürger nicht aus.

Ich fordere daher sämtliche dahier anwesenden Ortscinwoh- ner von dem vollendeten 28. bis zu dem vollendeten 48. Jahre auf, sich umgehend, und zwar in der Zeit vom 3. L Mts., vor­mittags 710 Uhr bei der Polizeioerwaltung In Zimmer Nr. 8 des Stadlhauses zu melden.

Friedbeig, den 2. September 1914.

Der Bürgermeister: Stahl.

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Da es in der jetzigen Kriegszeit schwierig ist, Kohlen für mit Dampf betriebene Dreschsätze zu erhalten und außerdem das elektrische Dreschen wesentlich billiger, be­quemer und vorteilhafter ist (3°/° höherer Ausdrusch), hat sich die Bau- und Betriebsleitung der elektrischen Ueberland-Anlage der Provinz Oberhessen in zuvor­kommender Weise zur Stromabgabe für besagten Zweck bereit erklärt.

Landwirte, die eventuell gesonnen sind, sich des schönen und guten Angebots bedienen zu wollen, wird seitens des Landwirtschastskammer-Ausschusses angeraten, sich gefl. an die elektrische Ueberland-Anlage der Provinz Oberhessen in Friedberg zu wenden, vvn welcher die Stromlieferungsbedingungen etc. erhältlich sind.

ist nicht aufgeschlagen und kostet im Zentner und Einzel- ocrkauf den gleichen Preis wie seither. Leere Salz- säcke die ganz und sauber sind werden zurückgenommen.

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