Ausgabe 
3.9.1914
 
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TU. !06

Reue Tageszetiung. Donnerstag o«n S. September 191»

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im Frieden weggenommcn wurden. Die Marquise v. Pompa­dour. die damals die sranzösische Politik beeinslutzte, schrieb schon 1753 norahnend an den französischen Gesandten in Lon­don:Ich beklage Sie ausrichtig, im Lande des Roaftbeess und der Unverschämtheit leben zu muffen, und bezweifle nicht, daß Sie noch weit mehr den schlechten Spitzfindigkeiten und dem faulen Geschwätz dieser stolzen Inselbewohner ausgesetzt sind. Diese wollen, so scheint es, den Krieg und sind nur um einen anständigen Vorwand verlegen Das einzige und grötzte Verbrechen, deffen sich Frankreich in ihren Augen schuldig ge­mocht hat, ist eben das, seine Kriegsmarine ausgebaut zu haben."

3000 freiwillige Flieger.

Berlin, 2. Sept. Aus den Ausruf d. Rcichsmarineam- tes, die Gründung eines Freiwilligcn-Mrrinc-Flieger-Korps betreffend, haben sich in wenigen Tagen über 3000 Kriegs­freiwillige gemeldet. Von diesen konnte zunächst nur eine beschränkte Zahl eingestellt werden. Die Gesuche, die ei» sehr beredtes Zeugnis von dem Jntercffe und dem Drang nach Be­tätigung im Dienste des Vaterlandes ablegen, alle einzeln zu beantworten, ist dem Kommando des Marine-Flieger-Korps nicht möglich gewesen. Bei weiterem Bedarf wird aus die vorliegenden Anmeldungen zurüägegrisfen werde».

Dum dnm-Geschosic.

Berlin, 2. Sept. (Amtlich). Unsere Armeen haben, wie ßhon gemeldet, den gefangenen Franzosen und Engländern Tausende Jnfantcriepatroncn mit lies ausgehöhlten Eeschotz- spitzen abgcnomme». Die Patronen besandcn sich zum Teil noch in der mit dem Fabrikstcmpel versehenen Packung. Die maschincnmätzige Anfertigung der Geschosse ist durch Zahl und Art unzweifelhaft sestgestellt. Im Fort Longwy wurde eine derartige Maschine oorgesunden. Die Patronen wurden also von der Heeresverwaltung den Truppe» in dieser Form gelie­fert. Gefangene englische Ossizicre versichern aus Ehrenwort, dasi ihnen Munition für die Pistolen ebenfalls mit derartigen Geschaffen geliefert worden sei. Die Verwundungen unserer Krieger zeigen die verheerende Wirkuckg dieser Dum-Dum-Ge- schoffe. Während Frankreich und England unter grober Ver­letzung der Genfer Konvention Geschoffe zulasfen, deren Ver­wendung ein Merkmal barbarischer Kriegssührung ist, beobach­tet Deutschland die völkerrechtlichen Bestimmungen genau. Im gesamten deutschen Heere wird kein Dum Dum-Geschvtz ver- vendet.

Darlehknsl-nsstnichrine ;» 2 nnb 1 Mark.

Berlin, 2. Sept. Durch einen unter dem 31. August nachträglich betanntgemachtc» Veschlutz des Bundssrats ist die Reichsschuldenvcrwaltung nunmehr ermächtigt worden, nutzer den Darlehnskaffcnscheincn zu 5 Mark und zu 20 Mark auch solche auf Beträge zu 2 und 1 Mark auszustellen. Dazu wird bemerkt: Nachdem die Silberausprägung wesentlich vermehrt und erhebliche Beträge kleiner Geldmunzn in den Verkehr ge­leitet sind, soll die Ausgabe von Darlchnskaffcnscheinen in Be­trägen von 2 und 1 Mark ein weiteres Mittel darstellen, um dem Mangel an kleinen Geldzeichen, der sich in der ersten Zeit nach dem Kriegsausbruch zeigte, zu beseitigen.

Ledairfcicr in Berlin.

Berlin, 2. Sept. Schon seit den Morgenstunden stehen aus her via triumphalis, die sich von der Gardeartilleriekaserne bis zum Königlichen Schlotz erstreckt, Kopf an Kopf die Ein­wohner Berlins, um das Einbringen der erbeuteten Geschütze zu schauen. Oeffentlichc und private Gebäude sind beflaggt. Die Stadt bietet einen festlichen Anblick, Jlrt 11 Uhr setzte sich der Zug bei der Gardcartillerielaferne in Bewegung. Die er­beuteten russischen, französischen und belgischen Geschütze wer­den von erbeuteten Kosakenpserd.-n gezogen.

Ans Frankreich.

verzweifelt« Stimmung in Frankreich.

Zürich, 2. Sept. DieNeue Züricher ZcUung" meldet: Seit dem Einireffcn der Nachricht von Eharleroi herrscht in Paris unverkennbar Entmutigung. Man sah nur noch maffenhast mit den Zügen antommcndr Flüchtlinge aus Bel­gien und Noidfiaukreich, die sich in eine!» elenden Zustande icsandcn, in lange» traurigen Zügen die Boulevards belebte» and Hilfe und Aufnahme begehrten. Die Preise sicht ein, datz grötzere Zurückhaltung nötig ist. Der Bericht des Senators Gervais imMatin" über eine Meuter jf 15. Armee­korps bei üunennte hat einen Enlriistunassiurm hervor- gerufen. Die armen Teufel mutzte» als erste ins Feuer und wurden furchtbar dezimiert. Den sranzösische» Berichterstat­tern verbot die Armeeleitung, den Operationen zu folgen. Zu Gunsten der Engländer wurde eine Ausnahme gemacht, was das zeitweilige Verbot derTimes" für Frankreich zur Folge hatte.

DerM a t i n" verösjcntlicht den Brief eines französischen Soldaten, wahrscheinlich eines Angehörigen des befestigten Lagers von Paris, welcher inlereffante Schlaglichter auf die Geistesverfassung des französisch.n Volker wirst. Der Schrei­ber sagt: Den Soldaten wird Zuversicht für die Zukunft cin- geslötzt, aber es gibt zwei Umstände, welche uns mißfallen. Ais unser Bataillon ans Eilmärsche» unter Strapazen dnrch Or>. schäften kam, zeigten die Leute immer er.-he Gesichter und traurige Blicke, finstere eotirneu und iührtcn die Taschentücher au die Augen. Es geht doch lein Lcichenzng vorbei, sagten dazu die Soldaten. Wir hätten mit Stolz u>:d Freude in den Krieg ziehen können, mit Lächeln selbst in den Tod. Ader die ses Lächeln wollen wir auch bei andere» sehen. Wer weint, w drinnen bleiben Die Truppen brauchen eine freudige und >u»ersichtliche Begrützung beim Durchzug. Zweitens bedrückt »ie Soldaten der Anblick der schmächtigen und blaffen Kinder, welche wie hungrige Hunde »ach den Resten der Mahlzeiten halckien. Tn den Quartieren sallen Reiben vcn »nglücklieben

Frauen auf, welche die Ucberreste der Suppen und der weg- geworsenen Brotrationen zusammensuchen in einer Weise, welche das Herz zerreitzt. Der Briesschrciber fragt: Gibt es

denn keine öfsentliche Armenunterstützung mehr in Frankreich, keine Liebesgaben, kein Geld? Wir marschieren frohgemut, verlangen aber, datz es nicht mehr vor uns Frauen gebe, welche weinen, hinter uns Kinder, welche hungern.

Die Verbindung Paris London unterbrochen.

Nach einer Londoner Meldung des AmsterdamerTcle- graas" haben die Deutschen anscheinend die Verbindung ParisLondon zerstört. Bis 7 Uhr abends langten gestern keine Telegramme mehr in London an.

Tic deutschen Flieger über Paris.

Am Montag Abcnd 6 Uhr erschien abermals ein l-eut- scher Acroplan über die Stadt. Er flog hauptsächlich über dem Börseuvicrtcl. Die erste Bombe explodierte mit furcht­barem Knall, aber ohne größeren Schaden onzurichten, ans einem alten Häuschen bei der Nationalbibliothek. Von der benachbarten Kaserne wurden Schüsse auf den Acroplan ab­gegeben, ohne zu trcssen. Der Acroplan flog dann gegen die Oper und ließ ans die Rnc Hannovre eine Bombe fallen. Andere Bomben fielen in der Nähe des Bahnhofes Saint Lazare, drei auf die elektrische Zentrale, die letzte wurde auf den Nordbahnhof geworfen. Im ganzen sollen die Bomben- würfe fünf Opfer gefordert haben. Ans den Flugplätzen Bnc und Dille Coubley bereiten sich gepanzerte und bcwasf- ncto Flugzeuge Por, den deutschen Apparate» cntgegenzu- treten.

Wieder ein dentscher Flieger über Pakts.

Berlin, 2. Sept. DerBerliner Lokalanzeiger" meldet aus Rotterdam vom l. September: Gestern warf von neuem

ein deutscher Flieger Bomben auf Parti, die keinen Schade» verursacht haben solle». Heute erschien wie­derum ein deutsches Flugzeug über Paris.

Einem neuen Sedan cntgsgcn.

Der nationalistische Major und Abgeordnete Driant, ein Schwiegersohn Boulangers, hat vor einiger Zeit ein Buch veröffentlicht mit dem Titel:Einem neuen Sedan

e » t g e g e n". Diesem Buche entnimmt dieKöln. Ztg." fol­gende bemerkenswerten Stellen:

Hätten scharfsichtige Franzosen vor 1870 allerorten dem Lande zugcrusen:Man stützt euch in einen Abgrund, indem man euch gegen Deutschland hetzt: die Armee ist nicht kriegs­bereit, die Festungen sind leer, die Deutschen sind zehnfach stär­ker und zahlreicher als ihr", mit welcher Dankbarkeit hätte man ihre patriotischen Warnrufe anerkannt! (?) Die Lage ist heute wieder dieselbe geworden. Was sage ich, sie ist noch schlimmer geworden! Dewitz, wir haben Befestigungen, Pro­viant, ein EeschUtzmaterial, wie wir es 1870 nicht hatten: wir sind selbst in gewiffen Punkten bester ausgestattet als unsere Nachbarn, aber das moralische Element fehlt. Die srühere Or­ganisation, Führung und Disziplin haben wir nicht mehr. Un­ter solchen Umständen in den Kampf zu treten, wäre ein Ver­brechen, das an Wahnsinn grenzt. Aber in Frankreich gibt es Leute, führende Persönlichkeiten, die das Land um englischer Intcrcffcn willen in das ungeheuerlichste aller Abenteuer stür­zen.

Wenn man uns heute zu einem Kriege gegen Deutschland

hetzt, so wird es ein Unglückskrieg sein. Wir werden geschla­gen werden wie 1870. Noch vollkommener sogar wird die Nie­derlage sein: denn wir werden heute Beispiele von Panik und Feigheit erleben, wie sic unsere Väter nicht kannten. Sie wa­ren schlecht geführt, aber sie verstanden zu sterben, und in den grotzen Schlachten haben sie ihre Ehre gerettet. Heute aber sind bei uns Taufende von Franzosen davon überzeugt, daß das Vaterland dieses Opser nicht mehr wert ist, das so viele Gene­rationen vor ihnen gebracht haben. Ich weiß sehr wohl, es klingt banal, zu sagen, eine Armee ohne Disziplin sei eine ver­lorene Arnice. Und doch mutz ich diese Banalität wiederholen, weil die Disziplin in der sranzösischen Armee ausstirbt, ohne datz die höheren Sielten sich darüber beunruhigen, weil die Armee zugrunde geht, ohne datz die Nation sich darüber auf­regt. Und das ist leider die Wahrheit und das Uebel: die

französische Armee hat keinen Führer mehr.

Ans Dciflien.

Ein Zeppelin über Auiwerpcn.

tleder Kopenhagen wird aus Antwerpen vom 2. September gemeldet:

Ein Zeppeliiilvsischiss erschien heute früh über der Stadt und erössncte ein hcstigcs Bombardement, das gro­ßen Schade u anrichtete. Es gab viele Tote. Einzelheiten fehlen noch.

Dies: Meldung wird aus Rotterdam folgendermaßen be­stätigt:

Heute früh 3 Uhr erschien wiederum ein Zeppclinlustschijs Lire Antwerpen. Das Lnstjchisj wurde mit Gewehr- und Ka- »»Nk»se::ctz beschossen. V

Not in Brüstet.

In Brüssel greift das Elend um sich. 38 000 arme Fa­milien sind ohne Nahrung. Der Gemcindcrat versammelt sich, um hetsend einzugreisen. Der Grotzhcrzog von Mecklenburg wohnt im Rathaus. Das Militärkommando befindet sich im Ministerium. Das Schloß wird als Lazarett benutzt.

T.e völlig unsinnige Hatz gegen die Holländer ist in Brüssel in den letzten Tagcer wieder zum Ausbruch gekom­men, da sich die Brüsseler micht ausrcden lasten, Holland habe den Durchmarsch deutscher Truppen erlaubt.

Ein englischer Flieger wurde In der Nähe von Ostende von Dcntschen heruntcrg cschosscn.

In M e ch e l n wurde beim Bombardement Rubens be­rühmte BildDer wunderbare Fischsang" in der Liebsrauen- lirche v e r u > ch t e t

Aus England.

Eine englische Anerkennung über die deutsche Kriegs- führung.

London. 2. Sept. (SB. B. Nichtamtlich.) Ter Spezial- korrcspo,ident derTimes" sandte aus Amiens einen aus- führlichen Bericht über die Kämpfe der letzten Wochen, in dem cs heißt: Das Vorrückcn der Deutschen vollzieht sich in:t beinahe unglaublicher Schnelligkeit. Nachdem Ehmeral Joffre das Zurückgehen auf der ganzen Linie anbefohlen hatte, ließen die Deutschen, ihren besten Kriegsrcgeln fol­gend, dem zuriickzicheuden Heere keinen Augenblick Ruhe u. setzten die Verfolgung unaufhörlich fort. Flugzeuge, Jeppe- linluftschisfe und gepanzerte Automobile wurden gegen den Feind wie Bogcnpfcile abgcsandt. lieber die Tapferkeit der Deutschen zu sprechen erübrigt sich. Sic marschieren in tiefen Abteilungen beinahe geschlossen vor. Fallen Reihen unter dein Artillcriefcncr, so stürzt neue Mannschaft vor. Tie Uebermacht der Deutschen ist so groß, daß man sie eben­sowenig wie die Wogen des Meeres aufhaltcn könnte. Die Uebcrlegenhcit der Deutschen in der Zahl der Geschütze, be- sonders in Maschinengewehren, die sie mit außerordentlicher Wirkung gebrauchen, der ausgezeichnet organisierte Erkun dungsdienst mit Flugzeugen und Zeppelinlnstschifsen sowie ihre außerordentliche Beweglichkeit sind die Gründe für des Glück der Deutschen.

Kitchencrs zweite Armee.

Amsterdam, 2. Sept. Nach einer Meldung desNicu- wen Rotterdamschen Courant" aus London herrscht dort große Zufriedenheit über den starken Zukauf zu KitchenerS zweiter Armee, die bekanntlich 100,000 Mann stark werden soll. Aus London allein seien sechstausend Mann gekom­men für eine Acht-Millionen-Stadt in Wahrheit gerade keine große Zahl. Es mangelt zudem an Acrzten. Die holländischen Blätter weisen darauf hin, daß die neuen eng­lischen Mannschaften keinen großen Wert hätten, da sic erst ausgebildet werden müßten und bei dem Herüberschrsfen auf den Kontinent in kleineren Abteilungen lediglich Kano­nenfutter darstellen könnten.

Aus Rußland.

Die Russen fange» an die Niederlagen einzugrstelj-n.

Petersburg, 11. Sept. (W. T. B,) Ein Communique aus dem Stabe des Generalissimus besagt: Im südlichen Ostpreußen führten die Deutschen erhebliche Verstärkungen pon der ganzen Front herbei und griffen mit erheblich über­legenen Kräften unsere beiden Armeekorps an. Dies? er­litten schwere Verluste durch schwere Artillerie, welche die Deutschen aus den benachbarten, an der Weichsel gelegenen Festungen herangebracht hatten. In diesem Kampfe fiel der General Samsonow. Wir sind weiter in Fühlung mit dem Feinde und haben neue Verstärungen herangesührt. Auf der österreichischen Front werden die hartnäckigen Kämpfe fortgesetzt.

Ei» ruffischer Militärzug verunglückt,

Wien, 2. Sept. (W. B. Nichtamtlich.) Nach eine? Meldung aus Kielce ist ein voll besetzter russischer Militär­zug beim Passieren der letzten vor der Festung Jwangorcd über die Weichsel führenden Brücke infolge Einsturzes der Brücke in die Weichsel gestürzt. Tausend Mann und meh­rere Offiziere sind ertrunken, mehrere Maschinengewehre sind verloren gegangen. Der die Brücke bewachende Sol­dat wurde verhaftet, da man an eine böswillige Beschädig­ung der Brücke glaubt.

Lodz von den Verbündeten beseht.

Mailand, 2. Sept. Nach osfiziellen Mitteilungen aus Petersburg gibt die russische Regierung zu, daß in Süd- polen außer Petrikau, Konsk, Radom und Opotow die wich­tige Fabrikstadt Lodz von den deutsch-österreichischen Trup­pen besetzt ist.

Dom DoUran.

Kriegerische Stimmung in der Türkei.

Rom, 2. Sept. Aus Aegypten wird gemeldet, daß England eine kleine Flotte von Kreuzern und Torpedojagern an der syrisch-palästinischen Grenze kreuzen läßt, weil Gerüchte umlaufen, die Türkei sammle in Syrien ein Heer, um in Aegypten einzusallcn.

Mailand, 2. Sept. Nach römischen Informationen des Corricre della Sera" droht die Gefahr eines griechisch- türkischen Krieges nach dem Scheitern der Bukarcster Verhandlungen unmittelbar. Nach den deutschen Erfolgen sei der Kriegsminister Enver Bey absolut entschlosten, den Feldzug zu beginnen. ". > j

Die Haltung Bulgariens.

Sofia, 2. Sept. Me die Blätter melden, wurde die große Wardarbrllcke bei Eucmcndschs von den mazedonischen Revolutionären vollständig zerstört. Jnsolge der unaushör. lichen Verfolgungen der Mazedonier durch die serbischen Be­hörden beginne die Gärung unter der Bevölkerung gefährliche Formen anzunehmen, so datz weitere Anschläge zu erwarten seien.Kambana" wendet sich gegen di« unaufhörlichen Aus- sorderungcn der russischen Panslawisten, Bulgarien möge Ruß­land zu Hilsc kommen, und sagt, alle diese Hilseruse könnte» höchstens die rustischen und serbischen Werkzeuge in Bulgarien rühren. Das bulgarische Volk werde dagegen ein kaltes, ver­schlossenes Herz bewahren. Die bulgarische Selbstverleugnung gehe nicht so weit, datz Bulgarien sich selbst das Grab grabe wie die endlosen russischen Ausrufe verlangen.

Russische Ansragc in Sofia. -

Wien, 31. August. Die Südslawische Korrespondenz nieldet ans Soria: Ssasanow richtet« an das bulcwrisM