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©eite 3.
Dos »nbeftrttte» gtöfcte emopäische Kulturval, deieinst an den
Anstiftern rächen, daß »lbion die Geister, dt- es rief — wer weig, IN wie kurzer Zeit — vergeblich wieder loszuwerden lachen wird, daran ist nicht zu zweifeln. Doch das nützt im Augenblick nichts,' zunächst heißt es für uns: mit der durch Englands Hinterlist geschaffenen Erschwerung unserer Lag« UNS abzufinden. Und das werden wir. Daß an der frechen mongoli- lchen Ucberhebung das großmäulige leistungsunfähige Russen- tun, seinen guten Anteil hat, liegt aus der Hand. Da» jammervolle Unterliegen des russischen Riesenreiches, seine schmählichen Niederlagen aus dem mandschurischen Kriegsschauplatz,
'ie nackte Enthüllung der in allen Kreisen seines Millunien- hceres herrschenden moralischen Verderbtheit haben den Mongolen den Kamm schwellen lasten. Der Japs hat in seinem Eeg- ner Rußland von 1904=05 seine Ueberlegcnhcit über die weißen Rasten überhaupt sestzustellen geglaubt, und die ungeheuerlichsten, userlosesten Wünsche und Träume sind in seinem von Hause aus zum Größenwahn neigenden Hirn zum Ausbruch gekommen. Die Zornsader schwillt uns, wenn wir jener nur eines Fußtritts würdige und zur Genugtuung Ganz-Deutschlands auch amtlich nur einer solchen Behandlung gewürdigte „Ultimatum" lesen, in welchem die Regierung eines Mongolenherrschers sich erkühnt, uns die Absicht zu einem in der Geschichte einzig dastehenden Raube an fremdem, an deutschem Gut anzulündigen und uns für die Anerkennung dieser Räuberei und für die Unterwerfung unter den Willen eines Diebes eine Frist zu setzen. Und das alles unter des perfiden Albions Fittigen, das alles ruf An- tiften des englischen „Gentleman", desten innerste Wesensart in der Person des schlimmsten Intriganten aller Zeiten, König Eduard VH., ihre Krönung und ihren vollendeten Ausdruck gefunden hat.
Aber, warte nur ab, „du stolzes England", kn den Himmel wachsen deine Bäume nicht! Millionen deutscher Fäuste drohen deinem schuldbeladenen Haupt Mit Abscheu wird fortan in Haus und Schule, in Familie und Oeffentlichkeit dein Name bei uns genannt werden. Schämen sich doch, wovon immer häufigere Beweise zeugen, selbst deine eigenen Landeskinder in Entrüstung und Empörung deiner verbrecherischen Politik! Lautete es doch kürzlich aus einer englischen Feder in deutschen Zeitungen: „Wir wollen hierourch dem deutschen Volke unsere Erkenntlichkeit beweisen für die Gastfreundschaft, die wir sei» Jahren in Deutschland genossen haben und auch in der jetzigen Zelt noch genießen. Gleichzeitig wollen wir unserer Entrüstung Ausdruck verleihen über den ungerechten Krieg, den die gegenwärtige englische Regierung, deren Handlungen wir ver- urteilen, unseren germanischen Brüdern aufgezwungen hat." Wohl ist uns das eine Genugtuung, aber nicht teilen können wir das Bedauern der unter uns weilenden zahlreichen Söhne und Töchter deines Landes darüber, daß du uns den Fehdehandschuh hingcworfen, wenn man diesen Ausdruck ritterlicher Kampfansage auf dein unrühmliches Tun anwenden dürfte. Rein, nicht nur mit grimmiger Wut, auch in dem belebenden Gefühl innerster Befriedigung über deine endliche Entlarvung haben wir den Kampf ausgenommen. Vorbei ist die Zeit bei ner Heuchelei, mit der du immer wieder das zum Vertrauen neigende deutsche Gemüt wistentlich getäuscht hast. Wir fürchten dich nicht und würden dich nicht fürchten, auch wenn du die dreifache Zahl der Schiffe hättest, die du schon jetzt — zu deiner j Schande sei es gesagt! — nicht mit Söhnen deines Landes zu bemannen vermagst. Laß dir von deinen noch unter uns weilenden Landsleuten erzählen, was sie in diesen Tagen in Deutschland gesehen und erlebt haben, laß dir von ihnen berichten, wie mit unseren, von aller Welt bewunderten und von dir — gib er nur zu! — gefürchteten Blaujacken Ganz Deutschland, soweit cs nur einen Arm rühren kann, sich danach sehnt, dich so zu strafen, daß noch nach Jahrhunderten die Alten den Zungen davon erzählen sollen. Schlimmer als den Moskowiter hasten wir dich, du Störenfried und Vergewaltiger der gesamten kultivierten und nicht kultivierten Welt!
Gewiß, du hast es fertig bekommen, in unsere erhebende Freude über die beispiellosen Wasfenersolge unseres herrlichen, unvergleichlichen Heeres und unserer unbegrenzt wagemutigen Flotte einen bitteren Wermuttropjcn zu schütten — Kiautschou! Aber — das schwören wir dir — das Blut unserer bis in den Tod getreuen Tapseren da draußen wird über dein schuldhaftes Haupt kommen. Sei auf der Hut, perfides Albion! Den ersten Schlag —) der deutschen Faust hast du bei Maubeuge »erspürt — quem dcus perdere vult, dementat. (Wen Gott verder- hen will, den schlägt er mit Blindheit). 1
i **) Der zweite, noch deutlichere, ist Inzwischen bei St. Lluentin ersolgt. u -7-
Sedan!
„Welch eine Wendung durch Gottes Fügung!" So schloß im Jahre 1870 König Wilhelm feine Depesche über den Sedansieg. Mit diesem Königsworte kann Alldeutschland auch heute den Sedantag begrüßen. Durch Gottes Fügung ist uns nach 4-1 Jahren wieder ein Sedan beichic, den. Der Sedangeist feiert an diesem Sedanfeste in unserm Volk in Waffen sein Auferstehen. Er lebt so überwältigend stark, er wirkt so sieghaft, er dringt so unaufhaltsam vorwärts, er erweist sich so herrlich und fast über Erwarten wunderbar, daß wir abermals in Bescheidenheit und' Demut lue König Wilhelm bekennen: „Welch eine.Wendung durch I!. ttcö Fügung!" i ■?
Die Waffenlosen, die unsere Heere' in diesenk beispiel- A l'c» Völkerkriege seither vollbracht haben, stellen zusammen militärisch wie moralisch, einen Gesamterfolg dar, der dem von Sedau im Kriege 1870 kaum nachsteht. Wir ernten jetzt den Segen des Sedangeistes, den wir vier volle Zcchr- zehnte hindurch jedes Jahr aim Sedanfeste gepriesen,-gehegt und gepflegt haben. lSedan: so lautete Hon 1870 an bis zum Ausbruch dieses Weltkrieges für uns das Kernwork der Zuversicht, das alles aussprach.,toaSTWirhvn vaterländischer Begeisterungil. Opsumuk, imKriegSbereitschaft. u. Krlegs- tüibtiakeit fort und t(rf bjt»K«äE^l"»en"^et>o-rchekdsn von '
Jf*a< nages^uung. Dienstag, Mn 1. Ssptemver ist«
um dem Sedanfiege ebenbürtige
erfährt an diesem Sebanseste das eigenem Erleben. " Heuer, 1911, .müssen auch die Franzosen wieder empfinden, was 1870 Sedan^ihnen gesagt hat. Einsichtige unter ihnen haben vor einem zweiten Sedan gewarnt. „Einem neuen Sedan entgegen" iiberschrieb vor acht Jahren ein französischer Major namens Driant, der Schwiegersohn des Generals Boulanger eine Schrift, die Frankreich vor einer Niederlage, wie sie vor 14 Jahren Sedan gewesen war, behüten wollte. Der Genannte ließ dieser Schrift alsbald eine zweite folgen, die die Frage, die sie als Aufschrift trug: „Ist Deutschland uns überlegen?" enfichieden bejahte und die Warnung vor eineni neuen Sedan erneuerte. Solche Warnungen sind vergeblich gewesen. Ter Sedangeist des Selbstvertrauens, des Siegesbewußtseins, der Ueberlegenheit folgt wieder untern Fahnen. v • ' ~i
Fahnen heraus!
Depeschen, Extrablätter künden Uns Sieg auf Sieg aus Ost und West,
Drum laßt der Tapferleit uns winden Die Kränze zu dem Jubelfest,
Laßt derer würdig uns erweisen,
Die mutig fest in Schlacht und Graus Dem Feinde drauß die Zähne weisen!
Fahnen heraus!
Flaggt Firsten, Fenster, Tor und Giebel,
Laßt Haus für Haus die Fahnen wehn.
Laßt ohne kleinliches Gegrllbel Den Nachbarn tief ins Herz uns sehn!
Gebt Fahnen in die Kinderhände,
Daß sie Begeistrung lösen aus Im kindlichen Gemüt behende!
Fahnen heraus!
Vom Schlachtfeld kommen schon in Si^-en,
Genesung suchend Krieger an,
Die uns durch Wunden offenbaren.
Wie sie sich schlugen Mann für Mann Eilt ihnen, die ihr Blut vergießen,
Entgegen mit Hurra-Gebraus Und holt, sie dankbar zu begrüßen,
Fahnen heraus!
Die ihr mit Gütern seid gesegnet.
Bedenkt, es könnt' auch anders sein,
Daß uns das Mißgeschick begegnet,
Und welsch wird unser deutscher Rhein,
Betet zu Gott, der uns in Güte Siegreich geführt durch blut'gen Strauß.
Daß er auch künftig uns behüte!
Fahnen heraus!
Da gibt's lein zaghaft müßig Plaudern,
Wo's gilt, der Helden wert zu sein.
Die Leib und Leben ohne Zaudern Dem Baterlandc freudig weih'»,
Drum aus die Herzen, auf die Hände,
Ein jeder kehr' sein Bestes raus
beut an „Rcu-Dcutschlands" Zukunftswende!
Fahnen heraus! * 1 *
-Eduard Preiset, Eltville.
... -
Ans der Heimat.
• Fricdbcrg, 1. Ccpt. Aufklärung. Um den vielen Anfragen, die bei der Geschäftsstelle des „Roten Kreuzes" ein- lausen, gerecht zu werde» und alle Mißverständnisse, die auf- treten, zu zerstreuen, teilen wir Folgendes mit: Da in Friedberg leine Vereinslazarette vom Roten Kreuz, sondern nur militärische Reseroelazarette errichtet worden sind, haben sich die Verhältniste sür uns wesentlich verändert. Das „Rote Kreuz" mußte für alle Fälle Vorbereitungen trcficn. Wir haben Kurse für Helferinnen und Sanitätsmannschaften eingerichtet, haben Damen und Herren gebeten, sich uns zu den verschiedenartigsten Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen, um unsererseits wieder allen Anforderungen, die an uns herantreten, gerecht werden zu können. Wir haben uns den Anordnungen unserer Vorgesetzten Behörde und vor allen Dingen denen der Militärbehörde und des Sanitätsamts zu fügen. In Friedberg hat das „Rote Kreuz" nur für die Ueberbring- ung der Verwundeten und Kranken nach den Lazaretten, für Sanitätswachen, sür Besorgung von Krankenschwestern, ausgebildeten Pflegerinnen und Helferinnen zu sorgen, soweit di« Lazarettverwaltung solche nötig hat. Eine Liste von Damen, die sich zu Licbesarbeitcn angemeldet haben, ist an die Laza- rcttverwaltung eingereicht worden und bitten wir alle diejenigen, welche noch nicht zu Dienstleistungen aufgefordert sind, sich zu gedulden, auch an sie wird von der Lazarettverwaltung ein Ruf erfolgen, da noch lange nicht alle Betten mit Verwundeten belegt sind.
Zweigverein vom Roten Kreuz, Friedberg i. H, '* Friedberg, 1. Sept, Die Firma Fr. Weber, Kaiserstrabe 62 hier, verkauft zum Preise von 10 Pfg. die bekannten Fähnchen und Schleischcn zum Anheften an die Brust. Es sind diese kleine Fähnchen bei besonderen Tagen, großen kriegerischen Ereignissen ganz nette patriotische Kungpsungen. Wir legen Unseren Lesern ganz- besonders ans, Herz, diese Fähnchen recht oft zu kaufen, da die Firma den ganzen Erlös hierfür dem Roten Kreuz zuwcndet. - ■
»*,, Ober-Rosbach, 1. Sept, Dte Kriegsbcgeisterung macht sich In den Tageszeitungen in gar vielen entsprechenden Kriegsgedichten kund, und lönni« jetzt schon, rvenn diese Kriegspocsil zusammengcstellt würde, zein. dickes Buch herausgegcben werden. In der „Bad-Rauheimer Zeitung" Nr. 191 vom 20. Aug. fanden wir auch ein solches Gedicht, welches hier besonders interessiere» dürfte. Es handelteLstch , um den 68jährigen ^Kriegsfreiwilligen RentmeisterEarl Langenbach Hn'Bad-Narrhelm. Derselbe hak bereit» den Feldzug 1970 71 ipiiloemachk.-»'welchgErr dreimal verwundet wurde. Als am
.1870 würdig -ir-ivertzg,. Doge zu emngen>3?% '^Das Sedan bedeutet,
ganze deutsche Volk aus.
1. August die Mobilmachung erfolgte, reiste er sofort von seiner Plantage in Westfalen, wo die Gartenarbeiten seine Lieblingsbeschäftigung war, nach Bad Nauheim zurück, und um 11.1:1 Uhr desselben Abends fuhr er wieder im D Zuge nach Potsdam: hierbei mußte er wegen Ueberfüllung des Zuges die ganze Reise stehend mitmachcn. Andern Tags meldete er sich bei seinem früheren t. Garde-Regiment z. F., wo er auch als Un- terossizicr bei der 8. Kompagnie eintrcten konnte. General Blankenstein, der hiervon hörte, begab sich zur Kaserne und er erkannte auch sofort den alten Heldengreis, dessen Kompagnie chef er während des Feldzuges 1870-71 gewesen war, Rentmeister Langenbach war früher längere Zeit Jagdpächier in hiesiger Gemarkung und zwar vom 2. Jagdbezirk. Dos erkühnte Gedicht hat folgenden 'Wortlaut:
1870>1914.
Das Volk tritt in Waffen, da eilt herzu.
Ein Krieger von Siebzig und opfert die Ruh Sein Haus und sein Gut in Wcsisalcn Und folgt des Krieges Signalen.
Er findet ein Garde-Regiment,
Man nimmt ihn auf, ob auch keiner ihn kennt,
Den Hünen, den starken Germanen,
Den tapseren Veteranen.
Ein Hauptmann von Siebzig hört von seiner Tat Er eilt zur Kaserne, er sucht den Soldat,
> , Den cs daheiin nicht gelitten.
Der streiten muß, wie er gestritten.
. - Da feh'n sich die zwei in's Auge hinein.
Und „Langenbach!" ruft cs und „Blankenstein!"
-* Umarmt hat im Sturm ohne Gnaden
„ Der Hauptmann den Kameraden.
Und über dem Weltkrieg von ll schwebt
, Der Geist von 70 die Seele durchbebt
1 Ein Siegcsrus, ein Kampfestosen _f „Run Gnade euch Gott, Franzosen,"
* Klein-Karben, 1. Sept. Am Sonntag abt.i * 1 '' den SO. d M. wurde eine Versammlung unter Leitung des Herrn L-h- rers Kost abgchaltcn, in der über die gegenwärtige Lage gesprochen wurde. Der Saal des Gastwirts Ochfcnhirt war gut beseht. Als Redner traten auf die Herren Jakob Schwind Pfarrer Schad, Hrch. Neuland und Hrch. Jörg. Eine Sam g lung kiir das Rote Kreuz wurde vorgcnommen und cs ergab dieselbe 37 Mark, was aber nur der Anfang ist: es werd e noch weitere Veranstaltungen getroffen. Verschiedene Mädche, haben sich angeboten, sür unsere draußen im Felde stehende! Soldaten Strümpfe zu stricken, Hemden zu machen und alle- weitere, was dazu gehört. Fräulein Mid hielt eine Ansprache und erklärte sich bereit, mitzuhclsen an allem, wo es fehlt Sammlungen von Obst und Gemüse zum Einkochen sollen »er anstaltet werden. Herr Pfarrer Schaad will für die crsorder tidjen Rex-Gläser sorgen. Auch wurde vo» allen Vereinen die unser Klein-Karben hat. schöne Beiträge geopfert. Vor den beiden Vereinen, Spar- und Kreditverein und Biiig-r verein unter Leitung des Herrn Karl Gcibel sind bereits ’ ie nötigen Maßregeln getroffen worden und wir sind bestrebt, das Möglichste zu tun, was wir leisten lönnen. HossenUich ist bald wieder eine Versammlung und alle die gefehlt haben, können und sollen sich darau beteiligen, denn es ist eine hoqe Sache und Pflicht eines jeden Deutschen, daß er seine Schuldigkeit tue.
* Rkiidcl, 1. Sept. Für etwa 16 bis 20 eingezogene Mannschaften aus hiesiger Genieinde wurde eine Kri.'gsver- sichernng abgeschlossen. Eine Anzahl Einwohner hat die Prämienzahlung für dieselben übernommen. Tie Sannn- lung für das Rote Kreuz ergab bis jetzt die Suninic vo» nahezu 1300 Mark. Die Sannnlniig wird w-.'iler fortgesetzt.
* Frantsurt a. M.. 31. August. Auf dem heutigen Mort! erlitten die Kartoffeln einen erheblichen Preissturz. Sie gingen gegen die Vorwoche im Großhandel um eine Mark, I!N Kleinhandel um 1.60—2.00 Mark pro Kilogramm im Preist zurück. Bezahlt wurde im Großen 6—7 Mark, im Kleinen 8,50—9.00 Mark für 200 Kilogramm.
* Franlsurt a. SM., 31. August. Aus dem heutigen Haupt vichmartt in Frankfurt blieben die Preise für Schweine, die in den letzten drei Wochen durch erhebliche» Preisrückgang allmählich wieder auf ihrer früheren Höhe angelangt sind, de ständig. Einen Preisrückgang von 5—10 Psg. zurück pro Psd Schlachtgewicht. Auch Bullen und Kühe machten eine Rück wärtsbcwegung gegen die Borwoche durch, wenn auch nicht in so bedeutendem Maße wie bei den Rindern.
* Frantsurt a. SM., 1. Sept. Im hiesigen Eilgüterbahnhos entgleisten gestern in früher Morgenstunde sieben Wagen eines Eüterzuges. Der Schaffner Adam Weber aus Bischosshcim (Kreis Hanau) wurde dabei van einem Wagen zermalmt. Der Materialschaden ist bedeutend.
* Frankfurt a. M., 1. Sept. Der hiesige Landwirtschaftliche Verein hat der Zentralsammlung für Kriegsfürsorge 20 000 Mark überwiesen.
* Wiesbaden, 31. August. Der am Samstag in der Dotz heimerstraße auf dem Rückweg von einer Uebung nach der Stadt an einem Schlaganfall plötzlich verstorbene Hauptmann beim Landwehr-Ersatz-Bataillo» Robert Schleußner mm Ob?r- urscl war aus Homburg v. d. H. gebürtig und stand im 00. Lebensjahre. Als altiver Offizier gehörte er früher dem 97. Infanterieregiment in Saarburg an.
flirrfilirftt Anzeigen.
Gottesdienst in der Stadtkirch«,
Mittwoch, de» 2. Sept., abends $'/, Uhr: Kriegsvinan
dacht: Herr Pfarrer Ritter.
Gottesdienst im Stadtteil Fauerbach.
Mittwoch, den 2. Sept., abends '/,9 Uhr: Kriegsbittan-
dacht: Herr Pfarrer Zatzmann.
Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto Hi rs chc l, Friedberg: für den Anzeigenseil: K. S ch in i dt, Fviedberg. Druck und Verlag der „Renen Tageszeitung".
I A ffl . Stricbbcra i. H.


