Ausgabe 
1.9.1914
 
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Beite 2

Sie. CT*

80 Kilometer vor Paris ~1

Aus Paris wird gemeldet: Deutsche Truppen sind, am Sonntag in Lompiegne (80 Kilometer von Paris)

angekommen. Die französische Militärbehörde kündigte an, dast, da die Militärtransporte nunmehr beendet seien, die Zi­vilbevölkerung genügende Gelegenheit habe, in Zügen, die mit doppelter und dreifacher Wagenzahl ausgestattct wer­den sollen, Paris zu verlassen. In Paris habe man bis zuletzt gehofft, daß der deutsch- Vormarsch durch die ver­schanzten Lager von La Fcre und Lagon sowie durch die natürlichen Hindernisse der Bodengestaltung ausgchalten wer­den würde. Nunmehr tröstet man sich damit, dasi das deutsche Heer infolge der riesigen Anstrengungen und Verluste e:- schöpst sei, während die Franzosen noch über starke und frische Reserven verfügten.

deutscher FliegerüberParis.

Die erste Kunde von den nahenden Deutschen brachte e-n deutsches Flugzeug, das in einer Höhe von 2888 Me­ter um Mittag eine ganze Stunde über Paris schwebte und drei Bomben herabwars. Die erste Bombe siel auf eine Druckerei. Die zweite explodierte vor einem Bäücreibcsitzer, der an der Kaste saß: der Mann wurde durch Splitter leicht verwundet. Die dritte siel in die Rue Recolette: zwei Frauen wurden hier schwer verwundet. Die Bevölkerung glaubte zu­erst, dast eine Gasexplosion vorliege, und lief an den Stellen zusammen, wo die Detonationen gehört wurden. Bald er­schienen Feuerwehr, Polizei und Bürgermeister und sperrten ab. An drei Stellen liest der Äeroplan mit Sand beschwerte Säcke fallen: diese enthielten 2 '/ Meter lange Banner in den deutschen Farben sowie Schreiben des Wortlauts:D >s deutsche Heer steht vor den Toren von Paris; es bleibt Euch nichts übrig, als Euch zu er­geben!"

Ans Brüssel mtfc Löwen.

Amfterdam, 31. August. DasHandelsblad" meldet, daß Bürgermeister Max von Brüstsl sich die gröstte Mühe gebe, um Zwischenfällen vorzubeugen. Er hat einen strengen Po!i- zeidienst mit Hülfe der Bürgcrwehr eingerichtet, die mit Sa­bel und Revolver bewaffnet ist: Postbeamte tun Hilsspolizei- dienst. Auf dem Kongrest-Platz, der die ganze Unterstadt be­herrscht, stehen auf die Stadt gerichtete deutsche Kano­nen. Der deutsche Kommandant überlätzt die Kontrolle voll­ständig dem Bürgermeister und die Belgier dürfen ruhig ihre Rationalsarben im Knopfloch tragen und die Nationalsahne an den Häusern flattern lassen.

Aus Löwen meldet dasHandelsblad": Es ist Tatsache, dast Militär den llebcrfall der Löwcner Burger geleitet hat, da zwei Maschinengewehre bei diesen gefunden wurden. Die innere Stadt von Löwen ist nahezu völlig zerstört, darunter die Kathedrale, die alte Tuchhalle und die Universität mit der Bibliothek.

Die Zustande in Albanien.

Dalona, l. Sept. Zwischen den muselmanischen Aufstän­dischen und der Bevölkerung ist ein Uebereinkommen erzielt worden. Die rot-schwarze Fahne wird gehistt werden. Die Aufständischen werden als Freunde in die Stadt cinzichea, nachdem die Absetzung des Fürsten und der Regierung aner­kannt worden ist. Notabeln von Balona werden unter grober Begeisterung der Bevölkerung von der Stadt Besitz ergreifen.

(nhu kuMchtt ilNippt» in (Öftrer.

Amsterdam, 28. August. Churchill teilte im Unterhaus mit, dast neue englische Truppen IN Ostend: gelandet seien.

DieTimes" berichtet hierüber, dast der Gemeinderat in Ostende zunächst die Landung von Truppen wegen der hiermit verbundenen Beunruhigung der Hotelgäste, die aus vom In­nern geflüchteten Belgiern bestehen, abgelehnt, aber später an­genommen habe. Wegen der «rosten Anzahl der in Ostende anwesenden Flüchtlinge wurden sämtliche Badekutschen als Schlafstätten eingerichtet.

Lille von Franzosen geräumt.

Köln, Sl. August. Aus Antwerpen wird derKölnischen Volkszeitung" gemeldet: Die französische Besatzung von Lille, nngesähr 58 800 Man», hat die Stadt verlassen, um s'ch weiter südlich nach der Ostfront zu wenden. Sie nimmt dabei den Weg, der unter den Geschützen von Mauüeuge vorb.d zieht. Die Folge ist, dast Lille eine ojsene Stadt geworden ist. Bon gro­ber strategischer Bedeutung, so fügt man von französischer Seite hinzu, ist cs nicht. Die Behörden von Lille haben die­selben Mastnahmcn getroffen, wie vorige Woche. Nachdem die eigenen Truppen die ganze Siadt verlassen hatten, zog sich der Präfekt des diorddcpartemcnts noch Tiiniirchen zurück. Auf Befehl des Bürgermeisters von Lille wurde die Polizei enl- waftnet. Die Bevölkerung wird durch Ausrufe zur Ruhe er­mahnt und aus das inögliche Herannahcn der Deutschen voröe- reitet. Ein in Lille bisher erschienenes Blall hat sein Erschei­nen eingestellt, UN! nicht unter die deutsche Zensur zu geraten.

Gugland Im Stammbuch.

Die Kriegsausgabe der ZeitschriftDie Lese" veröfsent- ilscht folgende zeitgemäße Erinnerung. Als die Engländer im Jahre l7l,l sich erboten, im Krieg zwischen der Türkei und Rußland o>: Vermittlerrolle zu übernehmen, schrieb der Grotz- wesir -. :i f:r. englischen Gesandten in Konstantinopel:

?lvrvstherr iührt für sich Krieg und schlietzt für sich Frier Er tan» seine» Stlaven, seine» Dienern und seinen Untertanen trauen, er lcnnt ihre Gesinnungen, hat ihre Ta­genden erprobt und kann sicher aus ihre Treue rechnen, eine Tugend, die schon lange aus eurem Winkel von Europa ver­bannt ist. Wen» alle Christen die Wahrheit sagen, so kann man sich doch nicht auf die Engländer vcrlasien: sie verlausen das Menschengeschlecht. Wie koinmt ihr nun zu dem Anerbic- te«, untere Vermittler bei Rustland zu weiden? Wir brauchen

9ttut Tageszeitung, »itnetag, den 1. September 131*.

weder eure Freundschaft, noch eure Hilfe, noch eure Vermitt­lung. Geld ist eure Gottheit, und daher ist der Handel alles bei euren Ministern und bei eurer Nation. Kommt ihr denn, uns an Rußland zu verkaufen? Nein, lasset uns selbst mit un fern Händeln fertig werden! Weg mit eurer Vermittlung zwi­schen der Pforte und Rustland! Es ist immer eure Sache ge­wesen, das ganze Menschengeschlecht in Sttcit zu verwickeln und hernach vermöge eurer Treulosigkeit Nutzen davon zu ziehen. Wir wollen von euch nichts mehr hören, und desha'b besohlen wir.euch, auf diese Schrift nicht wieder zu antworten "

Die Kunde uoti den -rutschen Siegen in tondon.

Kopenhagen, 29. August. Der LondonerDaily Te­legraph" beklagt sich über die äutzerst strenge Zensur, die cs un­möglich mache, Nachrichten von der Front zu erhalten. Alles, was aus den sparsamen Meldungen zu erfahren war, ist, dast eine entscheidende Schlacht an der Nordsront im Gange war, und die Deutschen einen Flankenumgehungsversuch gemacht haben, besten Erfolg noch unbekannt war. DieDaily Mail" meldet aus Lille, dast die Deutschen zwischen Tournai und Lille die Verbündeten zurückgedrängt haben. Die Bevölkerung flüch­tet nach Paris und den Hafenstädten. Der Vormarsch der Deutschen durch Luxemburg und von Metz nach Diedenhofc» mache graste Fortschritte. DieDaily Chroniclc" berichtet aus Amsterdam, dast ei» grober Teil von Mcchcln zerstört sei.

Die Anfilchne der -milchen Siciusbotiiijaft.

Königsberg i. Pr., 29. August. (W. B. Nichtamtlich). Die Nachricht von dem Siege der deutschen Truppen im Süden unserer Provinz wurde in der Provinzialhauptstadt mit grober Freude ausgenommen. Bald nach dem Bciaiint- werdcn der frohen Kunde erschienen überall aus össentlicheu und privaten Gebäuden Flaggen. Die Glocken aller Kirchen läute­ten zur Feier des glückliche» Ausganges des dreitägigen Rin­gens, als besten Rückwirlung nunmehr die baldige Befreiung der ganzen Provinz von dem eingcdrungencn Feinde schosst wird. Auch in den Prooinzstüdten fand die Siegesbotschaft frohesten Widerhall.

Berlin, 29. August. (W. B.) Zu dem Siege im Osten sagt dieB. Z. am Mittag":Run atmen wir befreit, im tief- sten beglückt und dankbar aus. Auch Rustland hat die un­widerstehliche Kraft des deutschen Heeres gespürt, auch Rustland sicht seine Truppen geschlagen und verfolgt von den unseren. Wo ist ein Beispiel in der Geschichte für das Heldentum, das in diesem riesenhaften Ringen die deutsche Wehrmacht an den Tag legt, Wo ist das Volk, das eine» so ungeheuren Krieg mit solcher Wucht zu führen imstande ist? Freilich, noch ist nicht die ganze russische Armee zermalmt, aber nun haben wir die Gcwistheit erlangt: dieser Tag wird uns leuchten!"

Kr ist tan a, 38. August. (W. B. Nichtamtlich).Morgen- blahet" schreibt zu den deutschen Siegen über die Fran­zosen: Nicht von einem Kriegsglück ist hier die Rede, sondern 58 Illhre hingebenster Arbeit der einzelnen Obersten bis zu je­dem Untersten haben dies zustande gebracht. Man spricht von einer Junkerherrschaft! Aber man sehe die deutschen Offiziere im Dienst. Man must cingcstehen, dast die Macht nicht in den Händen einer unfähigen Oberklasie liegt, die nicht weist, was Arbeit bedeutet, sondern bei Männern, die bis zum äustersten von der Hingabe für ihren Lebensberuf erfüllt sind. Deutsch:! Flcist und Genauigkeit sowie die lürperliche Gesundheit des deutsche» Bolkes sind die Quelle der deutschen Siege. Wir glauben, dast der Siez den Deutschen nur »och entrisien werden kann durch eine noch nicht dagewesene Genialität der gegneri­schen Heerführer.

Konstantinovel, 38. August. (W. B. Nichtamtlich). Die gesamte türkische Presse zählt die grasten d e u t s che n Siege mit Genugtuung auf. Die Meldungen über die deutschen Siege ruse» in der hiesigen deutschen und österreichisch-ungari­sche» Kolonie sowie bei dem türkischen Publikum fortgesetzt leb­hafte Freude hervor. Der Abgeordnete Ubeidullah, der vor drei Jahren in einem Peraer Theater bei einer dort abgehalte- ncn Protestocrs.immlnng gegen die englisch-russische Politik in Persien eine begeisterte Rede für Kaiser Wilhelm und Deutsch­land gehalten hatte, stattete gestern in Begleitung von drei ara­bischen Notabeln aus Mekka dem deutschen Botschaster einen Besuch ab, um ihm seine Glückwünsche anlästlich der deutschen Siege auszusprcchcn.

Dum dnm Geschosse.

Berlin, 31. Aug. In Longwy ist eine maschinelle Ein­richtung gesunden worden, die dazu gedient hat, die Gewchr- und Karabinergeschosse oben abzuplatten und mit einer von der Spitze ausgehenden trichterförmigen Ausbohrung zu ver­sehen. In den Taschen französischer und englischer Soldaten hat man zahlreiche Dumdumgeschosie, d. h. hohle Bleibüchsn! gesunden. Durch die Entfernung eines Teiles der aus hartem Mciall bestehenden Geschostmantelfpitze tritt beim Ausschlagen der weichere Eeschostkcrn »ach vorn heraus, legt sich frei und verursacht besonders grausame und mit unnötigen Leide» ver­bundene Verwundungen. Deutschland sieht sich genötigt, mit den ollerschürsstcn Mastregeln vorzugehcn, wen» diese Geschosse von unseren Feinden »och weiter verwendet werden sollte».

kin Lkluch beim englischen KMnilgskorps.

Rach der englischen Niederlage bei St. Quentin hat eine Schilderung besonderes Interesse, die ein Kriegsiorrespon- dcnt des dreibundseindlichcn MailänderE-rrierc dclla Sera" seinem Blatte über die Qualitäten des englische» Landungs­korps vor einigen Tagen gesandt hat. Diese Schilderung stammt aus einer Zeit, da in Italien sranzofenfteundlichc Kreise noch die Engländer als halbe Verbündete ansahe» und wohl die stille Hosfnung nährte», die britischen Truppen wurden das Gewicht sein, das die Wage zu Gunsten der Triple-Entente werde ansschlagcn lassen. Da nun die Sache anders gelansen ist. können wir Deutschen aber in schmunzelnder Befried'«»»« die Schilderung des italienischen Bewunderers lezen. Denn diese gepriesene Arme«, die nach der Schilderungweit mächtiger war als ma» meinte". tit von einem Teil des deutsche» Heeres

innerhalb einer Woche zu Bode» geworfen, geschlagen und ge­fangen worden. Der Bericht lautet:

In Boulogne endlich habe ich die englischen Truppen entdeckt. Hier aber habe ich ihrer nur zu viel auf einmal ge- sehen. Boulogne macht heut« den Eindruck einer französischen Stadt, aber mit englischer Besatzung. Man sieht englisch- Sol- baten zu Fuß. auf dem Rad, zu Pferd, im Auto, aus den Stra- sten. in den Bars, >n den Speisehäusern, Gasthäusern, Geschäf­ten, aus den Promenaden und selbst im Stadtgarten, wo sie französischen Kindermädchen den Hof machen. Alle hg-en die kurze Pfeife, die je nach der Tages, oder Nachtstunde mehr oder weniger gefüllt ist.

Schon aus dem Bahnhof stiest ich auf ein Regiment Schot­ten, prächtige Kerle, in stolzer Haltung mit ihrem Kakilöckchen über den nackten Knien, init Kalistrümpfen, an denen nur die Ausschläge die schottischen Farbe» zeigen. Aus dem Kops trugen sie die charakteristtsche Zipfelmütze, aber auch die war kalifarben Die Menge bewunderte sic aufrichtig, am meisten die Frauen die sich sehnsüchtig hinter den Gittern des Bahnhofs drängten und Beifall klatschten. Rach den Schotten kam ein anderes Re­giment vorüber, Infanterie, die mit praktischer Eleganz unifor­miert war. Auf das KommandoRührt Euch" brach eine fröh­liche, manchmal lärmende Unruhe aus: immer wieder hört, man ein Lied, auf das alle lachend einstimmten:Are yen, downheartcd?" (Seid ihr niedergeschlagen?)Olein!" Die Hei terkeit wurde noch größer und der Enthusiasmus erreichte der Höhepunkt, als vom Fenster eines Gasthauses gegenüber den Bahnhos eine Dame, vielleicht eine Engländerin, die Infante­risten fragte:Are you downheartcd?"

Um eine annähernde Borstellung von der Genauigkeit und bis ins kleinste gehende Sorgfalt zu haben, mit der die Englän­der ihre Expedition aufs Festland durchgeführt haben, inust man die Kais am Hafen von Boulogne gesehen haben. Hier stehen nebeneinander Hunderte von offenen Wagen, auf denen starke Karren stehen, die alles enthalten, was eine Armee irgend braucht. Vom Heu und Stroh für die Pferde bis zu Hundcrt- tauscnden von Bisquitschachteln für die Soldaten. Die Bis- quits waren in weihe Holzkisten so stark und sorglich verpackt, dast ich von weitem Munitionskisten zu sehen meinte. In einem anderen Winkel des Hafens standen, scheinbar verlasseir and doch bereit, im Notfall sofort loszufahren, Hunderte von Chas­sis für Automobile und mächtige Lastfuhrwerke. Die Kraftwagen der Intendantur mit fahrbaren Feldlüchen und Backöfen find Juwelen von Reinlichkeit und Eleganz.

Bor dem Ausmarfch nehmen die Engländer ihr Frühstück mit Bisquits und Marmelade. Französische Soldaten, die an den Eisenbahnwagen Wache stehen, nähern sich voll Verwunde- rung über dieses Esten. Die Engländer lachen und ziehen aus ihren Säcken eine Sorte von Blechbüchsen nach der andern her­vor. Da vielleicht das eine oder andere Regiment einige Tage warten must, bevor es an seinen Bestimmungsort weiter geschickt wird, haben die Engländer auf den Hügeln von Boulogne ein prunkvolles Zeltlager aufgeschlagen. Es ist vollkommen ausgc- stattet, dast nicht einmal ein Platz zum Fußballspiel fehlt. Seit Tagen schon führt ein Regiment ums andere an Boulogne vor­über. Die Soldaten sind tapfer und unbesorgt, als ging es zu einem Sportfest. Eine Engländerin erzählte mir, sie habe in ihrer Heimat rührende Abschiedsszenen erlebt, als die Truppen wcgreisten. Als die Mannschaften aber erst eingeschisft waren, verschwand aus den Dampsern schon im Acrmeikanal jede Trau­rigkeit nnd zwischen Trank und Lied begann dasAre you downheartcd?" zu triumphieren.

Wie stark mögen die bisher auf dem Festland ausgeschiffte r englischen Truppen sein? Es wäre ein Verbrechen, darüber Ge naues zu sagen oder die Richtung zu verraten, die sie eingcschla- gcn haben. Wir können nur das jagen, dast sie ein Heer bilden weit mächtiger als man meint und daß ihre im Verein mit den französischen Truppen in den letzten Tagen mit großer Beschleu­nigung vorgenommenen Bewegungen zur Aussicht berechtige», dast sie binnen kurzem Proben einer festen Organisation a.blcgen werden.

Englisch-inongolischt §iilbrnchs-AK1ien-Kese!!- schilst") (mit imbkschmlttt keMenlifizkeit.)

Nicht kurze, nicht lange Worte wären imstande, die Empö­rung auch nur annähernd zu schildern, welche das freche soge­nannte Ultiatum der Gelben von Tokio in deutschen Lanoen hervorgerufen hat. Deutschem Wesen geradezu widrig in äuße­rer Erscheinung und Gebaren, sind die leider so überaus zahl­reichen Vertreter dieser Rasse mit steigendem Unwillen bei uns gesehen morden. Immer wieder hörte man die Frage:'Tuen wir wirklich recht daran, dieser Gesellschaft im deutschen Hause Aufenthalt zu gewähren? Welchen Zweck hat es, diese Gelben an unseren Fortschritten aus den verschiedensten Gebieten teil­nehmen zu lassen? Sie werden ja doch einmal alles, was sie gering erhascht und ausgesogen haben, gegen uns wenden. Aber wir werden wohl erst klug werden, wenn der Schaden da sein wird." Nun haben sich die ewig Lächelnden auf Strümpfen, oder was sie sonst an ihren unteren Gliedmaßen tragen oder nicht tragen, aus dem Lande geschlichen; sicher haben sie den Wink hierzu schon vor längerer Zeit von der amtlichen Vertre- tung ihres asiatischen Heimatlandes erhalten.Gut, daß die Bande raus ist" hat es sich seit dem 19. August herzerleich­ternd aus der Brust von Tausenden unserer Landsleute, na­mentlich in den Großstädten, die alltäglich den Anblick dieser Landplage hatten, gerungen.Zurück kommen uns diese Her­zensfreunde und Gesinnunzsgenosien unserer Kanalvettern nicht!"

Dankbarkeit in politischen Dingeir ist eine seltene Erschei- uim8. In Ictvlcr Linie hätten wir sie von der obengenannten Firma erwartet. Daß sich die Aufhetzung der Mongolen gegen

) Aus demDeutschen Osfizicrblattdas seit Kriegsaus­bruch als wöchentliches Nachrichtenblatt für das Offizierkorps im Felde erscheint. Preis vierteljährlich Mk. 1.75. Jede Post- nnstalt nimmt Bestellungen entgegen. Die Hefte können im portofreien 50-Gramm Feldpostbrief ins Feld nachgesandt wer­den.