Ausgabe 
28.8.1914
 
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W». *01

teil, beroiefen sie i« jeder ihrer Kundgebungen und in allen ihren Taten, datz sie unerschütterlich bei dem Throne Seiner Majestät stehen, eingedenk ihrer Vergangenheit, ihrer Kultur und ihres Eides," Wir drucken, so sagt das Blatt, diesen am Geburtstage des Monarchen erschienenen Artikel ob, nicht nur wegen seine» unmittelbaren Zweckes, sondern auch deswegen, weil das, was darin von dem kroatischen Volke gesagt wird, in gleichem Matze auch von dem tschechischen Volke gilt, non unse­rem Verhältnis zum Thron und zu den, crlauchlcn Herrscher­hause.

Maulhelden.

Amsterdam, 27, August, Der englische Ministerpräsident Asquith schlug dem Unterhaus vor, König Georg solle an den König der Belgier eine Adresse richten, worin er erklären solle, England sei fest entschlossen, auf jede Weise die Unabhängigkeit Belgiens zu unterstützen und das öffentliche Recht in Europa zu bewahren. Welchen Schutz die Unabhängigkeit Belgiens bei England gesunden hat, haben die letzten Wochen gezeigt, Datz der englische Premier nach den unerhörten Völkerrechisbrüchrn Secräubercien und dem schamlosen System, den Krieg zu einem Raube des Privateigentums auch zu Lande auszunutzen, von der Entschlossenheit Englands spricht, das öffentliche Recht in Europa zu schuhen, mutz selbst den in Staunen sehen, der die britische Tugendheuchelc! als ein Requisit der englischen Politik als etwas Gegebenes hingenommen hat.

DieTimes" vom 12, August enthalten folgende Darlegung ihres Militärfachmannes: Der Feldzugsplan Kitcheners basiert aus der Notwendigkeit, sich für einen Krieg von langer Dauer vorzubereiten. Selbst wenn alle unsere Verbündeten zerschmet­tert sind, so werden wir den Kampf sortfetzen, bis der Feind am Boden liegt, England ist wie die Dogge, die den zermal­menden Griff ihrer Fangzähne nicht eher lockert, bis die Beute wehrlos ist.

Dazu ist zu bemerken, datz es auch Doggen gibt, die alt ge­worden sind, deren Zähnen verfault sind und nur noch locker im Maul sitzen. I

Erbprinz Lnitpold v. Bayern f.

München, 27, Aug, Erbprinz Luitpold von Bayern ist heute in Berchtesgaden verschieden. Er war an einer Hals­entzündung erlrankt,

Erbprinz Luitpold ist der älteste Sohn des in den letzten Tagen viel genannten Heerführers, Kronprinzen Rnpprccht und oer Herzogin Marie Gabriele in Bayern, Prinz Luitpold war in Bamberg am 8. Mai 1901 geboren, stand also im 11. Lebens- jahre.

DieNorddeutsche Allgem, Zeitung" schreibt zu dem Able­ben des Pri-rzcn Luitpold von Bayern:

Als ein schwerer Schlag trifft das Ableben des jungen Sprosses aus dem Hause Wittelsbach den Kronprinzen Rupp- recht, die Königlichen Erotzeltern und das ganze bayerische Herrscherhaus, Mit den Leidtragenden teilt das Bayernvolk den tiefen Schmerz über den herben Verlust, den sin unerforjch- lichcr Ratschlutz der Vorsehung gefügt hot. Aber auch autzer- halb Bayerns wird in allen Gauen des deutschen Vaterlandes die Kunde von dem Hinscheiden des jugendlichen Prinzen, der zu den schönste» Hoffnungen berechtigte, herzlichstes Mitempfin­den wecken,"

Der nun»ie"rige Erbprinz ist der 9 Jahre alte, am 3, Mai 1905 zu München geborene Bruder des Verstorbenen, Piinz Albrccht Luitpold Ferdinand Michael von Bayern.

Ein liehnslMsnitritr Erial! kg

Kankisiminsttrs.

Mit Freuden wurde es allerfeits begrüßt, daß unsere Be­hörden fest zugegrisfen habe» und den Versuch, die R»t der Zeit noch durch eine willtürliche Steigerung der Preise für Lebeus- und Bedarfsmittel unjercr Bevölkerung zu vergrößern, im Keim erstickt habe». Zu diesen Versuchen gehören aber nicht nur die Preissteigerung, auch in anderer All rann der Bezug der Waren erschwert und somit eine Knappheit, die wieder zur Verteuerung führt, erzielt werden. Das ist das Versagen eines jeglichen Kredits, wie es von verschiedenen Großsirmen grübt wird. Man weiß, datz unser gesamtes Gc- schäftslebe» «um große», wenn nicht größten Teil auf den Kre­dit aufgebaui ist. Wie soll nun ein kleiner Geschäftsmann, der selbst durch die Kriegsereignisie in Mitleidenschaft gezogen ist, auf einmal alles in bar bezahlen könne», Manche Eroßfirmcn gehen darin fo weit, daß sie sogar von Kunden, mit denen sie niitnnier 20 Fahre und noch länger in Eeschüstsveibindung ge­standen haben, selbst bei Ileinen Postsendungen Barzahlung ver­langen. Aber in noch einer anderen Weise erschweren einige Großsirme» den Warenbezug: sie verlangen nämlich die Ab-

aahmc der Waren in einer Menge, die für Keine Geschäftsleute oft viel z» groß ist und die ebenfalls weit über das Maß dessen hinausgeht, was in gewohnter Weife i» normalen Zet­te» bezogen worden ist. Auch das erschwer! den Warenbezug and ist zu verurteilen.

Es ist deshalb mit Freuden zu begrüßen, daß sich der Han- bclsminister in einem Erlaß, wenigstens gegen den einen Miß­stand, gegen die Kreditwährung, wendet. Die betr, Verfügung lautet:

Der Minister für Handel und Gewerbe hat, so wird amtlich bclannigegcbeii, aus vielfachen Beschwerden ersehen, daß zadl- reiche Gewerbetreibende ihren Abnehmern mitgeteilt haben, sie könnten jetzt Lieferungen nur noch gegen Barzahlung ausführen. Die Forderung der Barzahlung im Verkehr zwischen Kausle»- fc» kann unter Umstünden durch den Zwang der Verhältnisie ^rechtfertigt sein: sie darf aber nicht ahne dringende Rot zw» »llgenieine» zeschustlichrn Grundsatz erhoben werden, da hier, durch das gesumte Wirtschafislebe» schwer gefährdet wird. Die nachdrüc liae Mahnung, die der Deutsche Handelstag soeben an seine Mitglieder gerichtet hat, weist mit Recht darauf hin, daß, wer dnrch sein unnötig rigorose, Verhalten die Jnteressen der Allgemeinheit verletzt, Gefahr läuft, datz ihm felbst von den Banken, insbesondere der Reichsbank, der Kredit entzogen oder wird. Der Minister erwartet, daß alle beruieucn

«Heue atageszenunx. tfteuag. Den 28. Axgojt 1914,

Stellen die Mahnung nachdrücklich unterstützen, Datz an die

Einsicht der Beteiligten nicht umsonst appelliert wird, zeigt üb­rigens ein Rundschreiben von angesehenen Firmen des Berliner Ecsenwarrnhandcls, die unter Ausgabe des anfangs eingenom­menen schroffen Standpunktes die Frage der Kreditgewährung

der Vereinbarung im Einzclfall Vorbehalten wollen.

Hoffentlich bedarf es gegen den zarten, oben gerügten Miß­stand keiner weiteren behördlichen Mahnung, sondern es ge­nügt, wenn öffentlich darauf hingewiesen wird.

(fin Jepptli» -iu kr Arbeit.

Zerstörung der Gasanstalt.

Im Anschluß an bic Meldung von dem Erscheinen eine? Zeppelins über Antwerpen möchten wir noch bemerken, daß es dein Luftschiff gelang, diirch einen wohlgezielten Wurf die Gasanstalt zu zerstören. Man koniite die Wirkung die- ses Wurfes daran erkennen, daß plötzlich sänitliche Lichter in einer Hälfte der Stadt erloschen. Der Zeppelin wurde von den Belgiern heftig nnter Feuer genommen, jedoch »ich! ge- troffen, und traf gänzlich unversehrt am 28. morgens um 4 Uhr auf dem Hei,»weg über Lüttich ein,

Streng aber gerecht.

Straßburg i. Elf., 27. Aug. (SB. T.-B,), DieMär- chiiiger Nachrichten" melden aus Dahlheim in Lothringen: Nachdem ain 20. August aus Häusern der Ortschaft limter- rücks auf unsere Truppen geschossen worden war, wurde aiif Befehl das Dorf in Grund und Bvdru geschossen imd dein Erdboden gleichgemacht, Dahlheim lag im Kreise Chateau- Satins und zählte 286 Einwohner."

Von der Ostgrenze Galiziens.

Rcitergrsechtc. Ein heimtückischer Ncörrfall.

Wien, 27. Slug. (W.T.B.) Ans dem Kriegspress.'ga n» tier wird amtlich gemeldet: Eine hervorragende Waffenrat der ans Honved-Kavallerier bestehenden 5. Kavallerie-Di- vifion wird nachträglich bekaiiiit. Die Division hatte am 16, August die schwierige Airfgabe erhalten, die russische Grenz- silherung am Sbruz zu durchbrechen, um feftznstellen, ob sich daliiuter stärkere Kräfte befänden. Boi Satanow gelang die Erzwingung des Uebergangs nnd der Einbruch in russi­sches Gebiet. Die Kavallerie stieß südwestlich von Kuzinin auf überlegene feindl, Kavallerie, die von Infanterie unter­stützt wurde. Der Feind wurde trotzdem von den Ungern in die Flucht getrieben, Ti« Verfolgung kam erst am näch­sten Abschnitt des Swetriz-Baches zui» Stillstand, wo sich bei Goroüek russische Verstärkungen festgesetzt halten. Ob­wohl ein Angriff nicht Sache der Reiterei war. griffen die Honveds doch den Feind in seiner befestigten Stellung an, wobei sie größere Verluste erlitten. Der Kampf bewies, datz in dieser Gegend sich stärkere russische Kräfte befanden. Nach der Lösung ihrer Ausgabe quartierte sich die Division bei Satanow ein. Nachts überfielen die Ortsbeivohner, ver- niiitlich verstärkt durch versteckte Soldaten, die schlafenden Honveds. von denen eine Anzahl getötet wurden. Darauf­hin wurde der Ort strafweise niedergebrannt. Rach dem Vorfall sanimelte sich die Honved-Divifion wieder voll'om- nien schlagfertig. Eine genaue Angabe der Verluste wäh­rend de? Vorstoßes nnd infolge des Ueberfalls ist noch nickst mögstch, da sich einige kleinere Abteilungen lind einzelne Reiter erst ans einein weiten Uinweg dem Gros anschließrn können.

Oesterreich und Italien.

Wien, 27. August. Das offiziöseFremdenülatt" tritt der Auffassung entgegen, datz der Dreibund erschüttert sei, weil Jtnlien neutral bleibe. Wenn Italiens Stelliuig t:n Mittclmeer befestigt werde, sei das auch für seine Blindes- genosten wertvoll. Seit deni KriegsanSbruch ist dies die erste sympathische Aentzerung gegen Italien, ans der auf eine Klärung des Verhältnisses- geschlossen w"* - *.

De? italienische Botschafter

kehrt nach Berlin zurück.

Rom, 2l>. August, Botschafter Bollati ist heute Vornrittag nach Berlin abgcreist.

Das ist eine Nachricht, die wir mit besonderer Genugtuung begrüßen zu dürfen glaube». Verschiedentlich wurde hier schon im Laufe dieses Jahres hervorgehoben, wie aufrichtig, eifrig und verständnisvoll Herr Bollati für dis Festigung und Ver­tiefung der deutsch-italienischen Beziehungen unausgesetzt wirk­sam z» sein sich bemühte, Ass er vor wenigen Wochen nach Rom reiste, haben wir das beton! -mb waren sicher, uns nicht zu täu­schen. Die Rückkehr Herrn Ballacks ei folgt nunmehr, nachdem di- Periode des Wartens zu Ende gegangen ist und eine Reihe glänzender deutscher Ersosge auf dem westlichen Kriegsschau­plätze Zweifeln und Ungewißheiten anderwärts über den Gang der Dinge jeder Baden genommen worden ist, Während der letzten zwei Tage sind nach längerer Pause in kürzester Folge eine Anzahl italienisch:r Regierungserlläriingen erschie­nen, die alle ohne Ausnahme bezwecken, deutsche und österrei­chisch-ungarische Ztveiscl an der Aufrichtigkeit und Festigkeit der Reutraliät Italiens zu zerstreue»,

Mmster-Krist und Mid in frnnkrfiiJj.

Pari s, 27, August, In der Absicht, dem Ministerium eine breitere Basis zu geben, hat Ministerpräsident Diviani gestern dem Präsidenten dce Republik das Entlassungsgefuch des gan­zen Kabinetts überreicht. Der Präsident hat es angenomnicn und Viviani mit der Neubildung des Ministeriums beauftragt. Am Abend unterbrettete Viviani dem Präsidenten folgend« neue Ministerliste: Präsidium: Viviani (»hne Portefeuille), Justiz: Briand, Auswärtiges: Deleasse, Inneres: Malvy, Krieg: Mil- lerand, Marine: Augagnene, Finanzen: Ribot, öffentl. Un­terricht: Sarrant, öikentliche Arbeiten: Scmbat, Handel: Thom-

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Minister ohne Portefeuille: Jul, Euesde, Zum Gouveineue von Paris ist anstelle des Divisionsgeneral Michel Gen-ral Gallien! ernannt worden, Michel hatte um ein Kommando

unter Eallieni g-b-ien. Morgen soll ein Erlaß im Amtsblatt crcheineu, der provisorisch für die Kriegsdauer gestattet, bei dr-r Beförderung von Offizieren vom Dienstalter abzusehcn, (Soweit >ft man also schon in Pnris! Dann wird raohl auch ^die Revolution nicht mehr lange aus sich warten lassen.

Vanderbilk über den Krieg.

Eiuein Mitarbeiter derBreslauer Zeitung" hatte in

Genna ein Gespräch mit dem Ehef der berühmten amerika­nischen Finanzdynastie Banderbilt.

Bon allen kulturellen Erriingenschaften der deutschen Nation abgesehen," sagte Vanderbilt.die einzig in der XMt dastehen, und die auch von England nie und niniiner über- troffen iverden können, hat kein Land ein so grotzes Lebens- Interesse wie Nordamerika an dem Wohlerg. ... Den sch- lands, Unter keinen Umständen können wir uns unsere» besten Kunden totschlagen lassen. Unsere Handelsbezieh, ungen mit Deutschland sind zu stark und zu innig, als daß ein Schlag, der Deutschland ins Herz träfe, nicht auch uns treffen und tödlich verwunden würde. Ich stehe nicht an, es als die größte Schmach des 20. Jahrhunderts zu bez-ckch- nen, daß England seine Hand zu dem ungeheuerlichsten Ver­brechen geliehen lmt, das seit Bestehen zivilisierter Nationen von durch verblödendem Fauatisinus und gehirnkrankem Chauvinismus geeinigten sranzösisch-dekadenten und russisch- barbarischen Völkern verübt worden ist, und ich bin über­zeugt, daß die Geschichte ihr einstimmiges Verdammungs- urtoil gegen die Staatsmänner in England noch mehr aus- drllcken wird, als Frankreich nnd Rußland. Ich kann viir nickst denken, daß die englische Regierung ihr Volk lange hin­ter sich haben wird. Ich glaube weit eher, daß dieses Volk de» veranlwortlickien Staatsinännern über ein kurzes den Prozeß nracheu und daß England den Krieg am ehesten ein­stellen wird. Denn nächst Amerika hat England daS emi­nenteste Interesse an der Erhaltung Deutschlands. Das de­generierte Frankreich ist loert für den Untergang. An Frank­reich verliert Slmerika ebensoviel nnd ebensowenig wir an Rußland, das für uns denJnbegriff alles Scheusäligen bil­det, Unsere Wünsche begleiten Deuffchland, daß es durch diesen Ozean von Blut und Elend hindurch sich die Kraft bewahrt, ein neues, herrliches, sriedferftges Europa unter deutscher Führung zu schaffen. Wer so viel Kulturgüter her­vorgebracht hat, wer durch Disziplin, Organisation, Fleiß und Schöpferkraft die rückhaltlose Bewunderung von Gegen­wart und Ziikuiist heraussordert, der hat das volle R:cht, zu leben und zu gedeihen. Ich müßte an Himmel und ewiger Gerechtigkeit verzweifeln, wenn dieses Deuffchland durch einen einzigen ruchlosen Akt der Barbarei zugrunde gehen sollte."

Englische Henker.

Die offizielle englische Mitteilung über den Untergang desAmphion" macht das folgende edle Geständnis: Die von derKönigin Luise" zunächst geretteten, dann gesanden genommenen überlebenden deutschen Mannschaften wurden unten im Vorderraum des KreuzersAmphion" eingesperrt. Als derAmphion" dann aus die deutsche Mine auflies, wurden, nach dem britischen Communique, die zwanzig Deutschen im Vorschiffealso buchstäblich von ihrer eigenen Mine zerrissen."

Dazu die folgende Erläuterung: Wenn ein Schiss ans eine Mine läuft, so sind 98 Prozent Wahrscheinlichkeit daftir vorhanden, daß es mit dem Vorderteil die Mine berührt, und sie so zur Explosion bringt. Andere Teile des Schiffes würden meist »ur dann in Betracht kommen, wenn es rück­wärts fährt, oder bei hartem Drehen mft einer seiner beiden Seiten gegen eine Mine stößt. Das Normale ist aber dic Berührung von Mine und vorderstem Teile des Schiffes, eben weil die Vorwärtsbewegnng des Schiffes normal ist. Der Kommandant desAniphion" wird nach Zerstörung der Königin Luise" der Ansicht gewesen sein, daß es dem deut­schen Dampfer gelungen sein werde, vorher eine Anzahl Minen zu legen, daß derAmphion" somit mit der Möglich­keit rechnen müsse, in jenen Gewässern auf eine Mine zu stoßen. Da sollten dann, so hat der edle und ritterliche Ka- pitän desAuiphion" kalkuliert, zunächst die gefangenen Deutschen daran glauben. Er ließ sie unten im vordersten Rani» unterbringen, also da, wo sie beim Auftreffen des Schiffes auf eine Mine deren Wirkung unmittelbar auSge- seht sein mußten. Der edle Kapitän hat richtig gerechnet, und so konnte das amtliche Communique freudig berichten, die ans, demAmphion" gefangenen Deutschen seienbuch­stäblich von ihrer eigenen Mine zerrissen" worden.

Das sind die Engländer, das Volk, welches sich als da» von Gott anserwählte ansieht, das gewohnt ist, mit den Tönen heiligster Entrüstung überGreuel" aus dem Balkan oder anderswo zu sprechen, dasmit der Bibel in der Hand im Dienste der Meiischlichkeit die Welt erobert hat?'

Die raffiniert vorbereitete Hinschlachtnng der gefange­nen Deutschen auf deniAmphion" soll demstammvee- wandten Volke" ebenso wenig vergessen bleiben, wie das, was geschehen ist nnd alles das, was noch geschehen wird.

Bekanntgabe der Verluste.

Berlin, 26. August, DerReichsanzeiger" veröffentlicht folgende Bekanntmachung de» Ministerinins der Innern: Jin Interesse einer schnellen nnd zuverlässigen Bekanntgabe der Verluste der Armee wahrend des gegenwättigen Krieges sind folgende Einrichtungen gettosfen worden: Erstens, di« Bertnft- liften werden als Anlagen de»Deutschen Reicheanzeia:r»"