Ausgabe 
27.8.1914
 
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Wr. 200

©eile

;» größer, als sich die Truppen von den Engländern und Fra», rosen betrogen glauben. Seit 14 Tagen jagten sie, wurde und beständig Hilse versprochen, und wenn es daraus ankam, stan­den wir allein »nd mutzte» uns tot schietze» lasten.

Mit allem Eifer werde» die Beseitigungen von Antwerpen verstärkt: inzwischen rücken die deuischen Truppen vor. Sie Ha­ien alle Berbindungen mit Antwerpen durchschnitten. Man staubt, datz die ersten Vorpojtcngefechle unmittelbar bevorstehen. Deutsche Aeroplane haben die Forts überslogen: sie wurden be­schossen, doch, soweit man erkennen konnte, ohne Erfolg. Bei der Schlacht bei Löwe» sind, wie es scheint, Franzosen und Enq- liinder Z» spät gekommen, doch müsse» auch sie an dem Streit leilgenommen haben, denn unter den Tausenden von Berwunde- !e», die nach Antwerpen gebracht worden sind, besinden sich anch Engländer und Franzose».

Der Fahneneroverer v. Lagarde.

Die erste sranzösische Fahne, die im Gefecht bei Lagarde nor Limeville in deutsche Hände fiel, ist, derWeser-Zta." ;ufolge, von einem Westfalen genommen worden. Der In­fanterist Fischer aus Rimbeck (südöstlich von Pader- born) entriß sie in verzweifeltem Nahkampse dem französi- schen Fahnenträger.

§ic Ftldpg^ arbdtfi rradinäOia

Berlin, 26. Aug. (W. T. B.) Dem Generalstab geben sahlreiche Zuschriften zu, deren Verfasser sich über verspätete Zustellung von Feldpostsendnngen an ihre im Felde stehen­den Angehörigen oder von diesen nced der Heimat beklagen. Der Grund für diese verspätete Zusendung bestand in den einschränkenden Maßnahmen der obersten Heeresleitung, die im Interesse der Verschleieritng unserer Absichten unbedingt geboten waren. Das siegreiche Vorgehen auf unserer gan­zen Front hat jetzt die Möglichkeit gcTttvaffcn, alle Beschränk­ungen fallen zu lassen. Die Feldpost wird von mm an mit der gleichen Negelmäßigkeit und Schnelligkeit arbeiten, die in den früheren Feldzügen allgemeine Anerkennung gefun­den haben.

Der Generalgnartiermeister: v. Stein.

Englishmen.

In den Werbeämtern von London melden sich angeblich täglich große Massen von jungen Männern. In l l Tagen werde, wie es heißt, wieder ein Heer von 166,600 Mann in Bereitschaft sein. Sie sollen nur kommen, ein warmer Em- pfnng harrt ihrer.

000 000 KmpfrtiwWge In Oeßmeich.

Wik», 24. Aug. Es ist nicht nur die volle Zahl aller Einberufenen unverzüglich zu den Fahnen geeilt, sondern es haben sich nicht weniger als 800,600 Freiwillige gemeldet. Die beiden Kaiserreiche, die So nl- r an iter kämpsen, gaben zusammen also über ztoei Millionen Kriegsfreiwillige I» verzeichnen.

Alt Frliu;glki! 'm Den MiüMMtr.

Mehrere Blätter melden, das sranzpsischk Detachement

»or Skutari sei gleich den übrigen Detachements von Skn- !ari obgezogen und habe sich nach Montenegro begeben. DieReichspost" bemerkt hierzu: Wenn sich die Franzosen dort vielleicht an der Seite der Montenegriner zu kämpfen 'ntschließen, wie das deutsche Detachement m-t unsere» Truppen bei Dardiste, wäre die Entwickelung de? deutsch- 'ranzösischen Krieges ans einem originellen neuen Kriegs- 'chanpkak nicht ganz dinmöglich.

ssiii dnilllhsr (rinfnH Ir; die föjjlslunk?

Nach einer Reutrniieldru.g in.

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yübwcstafrikn einen Einfall in

die Kdpkrlonie. Ihre

-türke sei imbc'annt, doch sei bcv.il ifrifantern erfolgt.

13 ein Znsoinmenstaß mit

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Oesterreichisch« Deanite werden

t:i bici.n Tagen aüreisen,

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Jen besetzten Gebiete Russisch Polens

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SS ien, L6. August. UeLer de

ii hocl.-hrr.',;» Befehl des

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w Elisabeth'' schreibt das

.Freindriiblall":

Eines der erhebendsten Momente in dielen Kriege ist die deutsch - österreichische Lu u desto c u e. I:n Kampfes- ieuct auf« neue geschmiedet und gestählt, kennt sie lern- Gren- zcn, keine Entsernung. Mit vereinten Krusten werden die Tapfere» von Tsingtau, welche die l.,"crl:u:.- Treue adelt, lämpsen bis zuur letzten Blulstropsen. Der d sch« Kamerad kann auf uns rechnen, wir weichen nicht vc» i'-.-n, rächt zu Land und nicht z» Wasser." Das ..Fremdenblatt" betrat, die Erobe­rung von Slum sei «in Ersolg von Colon i:r und einziger ätrt, datz man kaum begreifen könne, detz er in blotz drei Wo­chen errungen werden konnte. Der drutlch« Feldzug in Belgien werde ein ewiger Ruhmesblatt in dir glvn-chcn (beschichte res irdischen Lölkes sein.

^ Die Eockeeillsche W -sensebrik in drutsiben Händen.

Stottertet«, 21. Aug. Nach ein ;;i Berum desNevwe Nolterdamstlntn Courant' au? Maastricht ist die berühmte Waffou- und Muniiiousjabrik von Eockeril! in S-ariug bei Lüttich von, deutsche» Oberkoiumoichautcu mit Beschlag be­legt worden. An der Fabrrk ist eine Prollamatior, ange­schlagen worden, welch« besagt: Bon heute c-.j übernehme ich sie Verwaltung über die Eoekerillsche Fabrik. Das P.-rio- nal bleibt in seiuen Stellungeu. Tic Arbeiter habe-, sich ,t«üa au uicinc Bcicble zu halte». Ab re Löhne inerden

liieue Tageszeitung. Donnersrag. o«n 27. August 1011

! ihnen garantiert. Wegen der Lebensmittelteuerung wird

j das preußische Kriegsministenum lvährend des Krieges ih- nen eine Lohnerhöhung von 50% bewilligen. Wer seine Arbeit genau verrichtet und wessen Verhalten nichts z» wün­schen übrig läßt, wird gut behandelt werden. Wer Schwie­rigkeiten verursacht, Sabotage verübt, oder die Fabrikate vorsätzlich beschädigt, wird vor das Kriegsgericht gestellt und sehr streng abgeurteilt. Die Arbeit wird soweit möglich in allen Abteilungen wieder ausgenommen.

Der Stndthauptmn»» von Petersburg standrechtlich erschossen.

Petersburg, 23. Aug. Wie verlautet, wurde der bis­herige Stadthauptmann standrechtlich erschossen. Uebcr die Ursachen zirkulieren verschiedene'Versionen. Es soll der be­gründete Verdacht gegen ihn bestehen, daß er Anstifter des jüngsten Streiks gewesen seif andere wieder behaupten, er sei der Spionage zugunsten eines fremden Staates über­wiesen worden.

Keine Angst vor Vkrgistmges an glüjjcn, Wasser- ifihiitp rnii Kimmen.

Berlin, 26. August. Die Besorgnisse wegen angeblicher Vergiftungen oder B er s e u ch u n g en von Flüssen, Was­serleitungen und Brunnen, worüber seit Beginn des Kriegszu­standes aus den verschiedensten Landesteilen unverbürgte, aber die Oeffentlichkeit stark beunruhigende Gerüchte in die Presse gelangten, stellten sich bei näherer Nachforschung durchweg als unbegründet heraus. So hatte z. B. das Fischsterben in der Weichsel bei Thorn, das den Verdacht der Vergistung des Wassers hervorrief, leine Ursache in der Ableitung von Abwäs­sern einer russischen Zellstofsabrik in die Weichsel: ein Vorgang, der auch in Fricdenszelten häufig cintritt. Ebensowenig habe» sich die behaupteten absichtlichen Infektionen von Wasserlei­tungen mit krankheitserregenden Bakterien (z. B. Cholerakei­men) und auch die befürchteten Vergiftungen von Wasserweiks- behältern mit Zyankali und dergleichen bewahrheitet. Abge­sehen davon, datz solche Berseuchungen und Vergiftungen, wenn sie wirklich schädlich wirken sollen, viel schwieriger auszufühlen sind, als man allgemein anzunehme>r pslegt, da sie umständliche Vorbereitungen und besondere Vorkenntniffe erfordern, so ist auch durch die Anordnungen der Behörden Sorge dafür getra­gen, datz die Wasserleitungen auf die gesundheitliche Beschaffen­heit ständig beaufsichtigt und ihre Vorratsbehältei dauernd be­wacht werden. Wo aber auch nur der Verdacht der Verseuch­ung einer Wasserleitung auftritt, da lätzt sich bei dem heutigen Stande der Kenntnisse jede (befahl durch die unverzüglich aus- sührbare Behandlung des Wassers mit kleinen, die Eenießbar- keit nicht beeinträchtigenden Zusätzen von Chlorkalk beseitigen. Eine Beranlossung. sich der in Friedenszeiten gewohnten Ver­wendung des Leitungswassers zu enthalten, oder etwa durch Abkochen, Filtration oder dergl. vor seiner Benutzung etwas Besonders zu tun. liegt also nicht vor.

200 Millionen Wnrlr Krieoskontribnijon non Schien.

Stockholm, 28. August. Offiziell wird einem Londoner Telegramm zufolge mitgeteilt, datz Deutschland von Brüssel eine Kriegskontrrhution von acht Millionen Psund Sterling, das sind 166 Millionen Mark, fordere. Das Reuterbureau teilt mit. datz die Deutschen seiner beschlossen hätten, in der Provinz Lüt­tich eine Kriegesteuer von vierzig Millionen Marl zu erheben.

Bleriot über den Wert des Fliegers.

Paris,. August. D l e r i o t erklärte die zerstörende Wirkung der von den Flugapparaten geworsenen Bomben für gering. Um bemerkenswerte Resultate zu erzielen, müßte man Tausende von Apparaten zusammenziehen.

Wlhliune llmtralität Italiens.

Rom, 26. August. DieAgenzia Stefan!" veröffentlicht folgend« Mitteilung: Einige Blätter benutzen die Gelegenheit des Konklave, entweder um mit diesem Ereignis die Ab­sicht der Negierung, neutral zu bleiben, in Zusammenhang zu bringen, oder um glauben zu machen, datz die Mobilmachung, die »ach einen: vollkommen phantastischen Gerücht nahe beoor- jlehen sollte, eben wegen des Konklaves verzögert worden sei. Um diese Behauptungen zu widerlegen, genügt es zu bedenken, datz die Regierung ihre wohlüberlegte feste Entscheidung zugun­sten einer wachsamen Neutralität getrosfen hat, als nichts das nahe Ableben des Papstes voraussehen ließ. Die Regierung könnte niemals ihre die höchsten Interessen der Nation beties- feuden Entschlüsse Erwägungen unterordnen, die gegenüber die­sen höchsten Interessen zurncktreten, obwohl sie an und für sich wichtig find. Die Wahrheit ist, datz die Regierung ihre von der überwiegenden Mehrheit des Landes gebilligte Haltung ans- r.Äterhölt. Die klare, sichere Auffassung der wirklichen In­teressen des Landes kann und dars nicht getrübt werden durch irgendwelche Strömungen der öffentlichen Meinung, die mehr oder weniger küustttch genährt werden.

Deutsche Kriegskriese.

. Von Paul Schweder.

II.

Der nächste Morgen findet uns im Hauptquartier Seiner Majestät. Wo es sich befindet, ist zur Stunde noch tiefes Ge­heimnis und mutz es auch vorläufig bleiben. Aber das darf ich schon verrate», datz Heer und Führer voll Freude über den Sieg bei Metz sind. In den Räumen eines Gymnasiums haust unsere oberste Heeresleitung, und in einigen wenigen Zimmern konzentriert sich der ganze Mechanismus dieses größ­ten aller bisherigen Kriege, bei dem zum ersten Male wohl die Dreifronten-Iheorie in so gewaltiger Ausdehnung in Frage kommt. Zahllose Telegraphen- und Telephonleitungen lausen in dem Harne aulammen, um den Kaiser und den Großen Ge­

neralstab des Feldheeres in ununterbrochener Fühlung mit den Heeren einerseits und Berlin andererseits zu erhalten. Mit ei­ner seltenen Ruhe wickelt sich der ganze Mechanismus ab. noch ruhiger vielleicht, als selbst dar Leben und Treiben im Grossen Generalstab tn Berlin, weil hier ein jeder sich der gewaltigen Grütze des Momentes doppelt würdig erweisen «ächte. Vom Eeneralstabsches bis herab zum ergrauten Landsturmmann. der als Posten, zusammen mit Reservisten und Landwehrlenten, das wichtigste Gebäude dieser Tage bewacht. Alle» ist abge­sondert oder ganz entfernt, was die Aufmerksamkeit der otersten Heeresleitung auch nur irgendwie ableiioii könnte, und Zs ist es auch ganz selbstverständlich, datz nur unter Lllerjchärsste. Kon­trolle, der selbst Seine Majestät sich unterwirft, die Arbeit st, dein Hause sich vollzieht. Mit grosser LiebcnLwürdig.eit emp­fängt uns der Chef der Presseabteilung im Großen Generalstab, uns nähere Informationen über die jüngsten Ereignisse an der Wcstgrenze zu geben.

Wir hären aufs neue, daß sich die Herren nach wie vor ans keinen Fall an die Lügenmeldungen der feindlichen Presse keh­ren, sondern nur durch Taten aus dem Schlachtfeld: die Un­richtigkeit der gegnerischen Meldungen dartun werden. Ferner sollen wir noch, wenn irgend möglich, in den nächsten Tagen größere Reisen zu verschiedenen Verwundeten- und Gefange­nenlagern unternehmen, um uns selbst davon zu überzeugen, wie schwindelhaft die Erzählungen unserer Gegner über die schlechte Behandlung find. Man erzählt uns von den in der lungsten großen Schlacht gefangenen Südfranzosen, die allen Ernstes glaubten, sie würden wegen der großen Zahl der b reits gefangenen Truppen einfach füsiliert werden, und die voll Lobes über die ihnen wiedersahrene Behandlung sind. Aber auch von unseren Mannschaften hören wir, datz sie durch die letzten Ersolge nur noch fröhlicher »nd siegesreicherer geworden find und strenge Manneszucht halten. Unmittelbar an die Front wird man uns natürlich zur Zeit, wo wieder größere Operationen im Gange sind, noch nicht lassen, da jeder Untätige nur stören wurde. Aber irgendwelche unnötigen Absperrungen sind keineswegs geplant, da wir ja nichts zu verschweigen haben.

Und nun zu der Schlacht vom 21. und 22. August. Der Sieg, den unsere Truppen da unter Führung des Kronprinzen von Bayern erfochten haben, kann unbedenklich als eine sehr große Waffentat bezeichnet werden und ist auch strategisch von erbeblicher Wichtigkeit. Roch find die endgiltigen Zahlen nicht voll bekannt, aber wir find noch weit hinter dem vollen Erfolge mit unseren ersten Angaben zurückgeblieben, weil wir auch nicht in einem einzigen Fall gezwungen sein möchten, etwas zurückzu­nehmen: das überlassen wir nach wie vor unseren Gegnern. Die Franzosen sind mit mindestens acht Armeekorps gleichzeitig zwischen Metz und den Vogesen und gegen das mittlere Elsaß vorgegangen. Sie hatten Saarburg erreicht und standen etwa auf der Linie Saarburg-Dieuze-Chateau-Salins-Delme. Ueber die Vogesen drangen st« zu der gleichen Zeit in das Elsaß ein. Es war eine Front von etwa hundert Kilometer Länge. Mit Truppen aller deutschen Stämme, unter hervorragendster Mit­wirkung der Bayern, gingen wir mit gewaltiger Energie vor. Am 26. waren di« Franzosen bereits überall gcworsen und am 21. wurde der Donon genommen. Unter unaufhaltsamen Vor­dringen eroberten wir eine Ortschaft nach der anderen, und schlietzlich bildete die allgemeine Flucht der Franzosen das Ende der zweitägigen heißen Schlacht. Sie ziehen sich inzwischen aus die Linie Tonl-Epinal zurück. Die Zahl der eroberten Ge­schütze wird wohl auch weit größer sein, als zunächst in vorsich­tiger Schätzung angegeben wird.

Run kurz zu Brüssel. Es ist von uns besetzt und zwar nicht zu knapp. Lüttich hat uns nicht eine Minute ausgehal­ten, sondern wir find durchaus überall da, wo wir zu dieser Zeit sein wollten. Unser« schwere Artillerie hat großartiges geleistet, denn die grössten Panzertürme wurden schon von den ersten Schüssen wie Paketen hochgeworfen. Mit dem Wunsche, dass cs so weitergehen möge, schieden wir und dachten still bei uns: Lieb Vaterland, magst ruhig sein.

Es ist ein ganz eigenartiges Gefühl, in einer deutsche« Stadt zu sitzen, die bereits seit Tagen das Oberhaupt des Rei­ches, den Großen Eeneralstab, die höchsten Würdenträger, die Leiter unserer Regierung und daneben mehrere Tausend Ein­wohner beherbergt, ohne daß eine Kunde von ihr nach außen dringt. Gleich einem Dornröschen liegt sie da, und gewiß nicht weniger reizend. Hier kann man noch die absolute Ruhe fin­den, die sonst überall im Reiche von Extrablattrusern, erregten Menschen in den Straßen, Truppentransporten, Wagengerassel, Casehauslärm und Sttaßenbahnverkehr verdrängt ist. Ein ewig heiterer Himmel lächelt über der Idylle, die vielen Tausenden schon Erholung und Anregung geboten hat. Man glaubt zu träumen, wenn man plöWch auf einem Pariweg einen hohen Herrn in der Uniform eines preußischen Generalleutnants cutj- tauchcn sieht, der sonst in der Berliner Wilhelmstraße Geschichte niacht und jetzt auch hier, trotz seiner militärischen Eigenschaft, die Zügel der Regierung fest in der Hand hält. Dann wieder tutet eines der kaiserlichen Automobile hoch oben auf einer der waldigen Anhöhen, und schließlich sitzt man im Hotelspeisesani inmitten von ausländischen Militärattachees, die hier wild um- heclausen und ganz erstaunt die wunderschöne Landschast be­trachten, die durchaus nicht für Mars, sondern sür die Musen bestimmt erscheint.

Roch sind wir Journalisten also weit vorm Schuß. Aber der Große Eeneralstab sorgt schon dasur. datz uns die Zeit nicht allzu lang wird. Reben einem mehrmaligen Appell, der sich a» den Tag'en, wo die Postanweisungen von zu Hause einlau seu, zu einem förmlichen Löhnungsappell auswächst, gibt e: strategische Unlerrichtskurse. Eeländebesichtigungen und kritische Besprechungen der Gesamtlage. Man lernt hier an einem Tage mehr, als daheim aus dicken Lehrbüchern in einem Jahr. Im übrigen geht es uns Berichterstattern nicht anders als dem großen Publilum daheim. Wir glaubten auch, datz nun Schlag ans Schlag kommen mutz, und haben setzt Gelegenheit, zunächst in unendlich langer Reihenfolge all die vielen, viele» kleinen Einzeldinge kennen zu lernen, deren volle Beherrschung allein den »ollen Erlolg eines lolckien RöllerringeNL. rot« wi r «1 setzt