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.linmensfWnritbe* ist. Auch tu den gemischtsprachigen Lan- oesteilen wird jetzt klar, wie fest dir Kulturgemeinschast an»
Zusammenhalt gegenüber unseren Feinden im Weste» und dem barbarischen Gegner im Osten, der vergeblich mit gleißenden Morten sein« Jahrhunderte alte Schuld zu übertün-
zen sucht. Den tiesbeglückenden Eindruck dieser ersten Kriegs-
oochen von Lüttich bis zum Liege bei Metz kann nichts ichr auslöschen. Einig in Not und Tod, fest zusammenstehend
a Prüfung und Sieg, so wird unser Volk in dem gewaltigen iingen, das begonnen hat, unüberwindlich sein! Tief ingeprägt trägt jeder von uns dos Bewußtsein in sich, für eine gerechte Sache einzustehen, und deshalb ist bei jedem auch >ic Ucberzcuoung so unerschütterlich, dag wir es schaffen werden, Wen rührte cs nicht, in seine» Hcrzenstiesen, zu sehen, wie unsere Familien in Dorf und Stadt, Arme und Reiche ahne ein Wort der Klage ihre Väter, Brüder und Söhne da- 'lingebcn, als trügen sie das fromnie, tapfere Wort mit sich, las Roon vor Düppel seinem Freunde Perthes schrieb' „Als unsere Söhne auszogen, da haben wir sie schon wegge- leben, ganz und gar, Kehre» sie einst unverletzt zu uns zurück, io sind sic ein neues Geschenk unseres gnädigen Gottes," Welch nn Kinderspiel damals — und es war doch eine weltbewegende Leistung — , gemcsicn an der unerhörten Aufgabe, die unserem Zoll heute zu lösen bestimmt ist. Schon sind Taten vollbracht, die sich an die größten Krtegsleistungen des deutschen Jolkes würdig anreihcn. Größere werden und müssen folgen Mir müssen siegen! Ehern steht der G jchluß in allen Köpfen und Herzen und ehern wird ihn die weitere Tat bewähren, Wir find von einem dichten Lügengewebe üngesponncn. Wenn die Kriege mit Druckerschwärze und Zei- iungspapier ausgefochtcn würden, jo wäre Deutschland jeutc mausetot. Es ist immer sranzösische Art gewesen, sich von phantastischen Selbsttäuschungen wiegen zu lassen, bis dann das Erwachen und der Zusammenbruch in derselben Stunde kam. Mit dem ungeheuren Lügenapparat aber, der in diesen Wochen von den Franzosen und Engländern in Bewegung gesetzt wurde, ist noch ein ganz bestimmter Zweck verfolgt worden: Es war ein Kampf um die Seele der Neutraler» und es handelte sich darum, die neutralen Staaten iui» Stellungnahme gegen Deutschland »nd Oesterreich- Ungarn zu bewegen, ehe die Tatsachen des Schlachtfeldes das enischeidendc Wort fprachen. Heute ist der erste große Sieg, der zählt, in aller Welt bekannt, und damit ler Schleier der Täuschung zerrissen. Unsere Ar- uce bestand ihre Probe glanzvoll über alles Maß, Oanlbar und stolz grüßt Deutschland seine tapferen Söhne!
(Orftrrrfidjiirijr Si nt ararn Mand.
Dien, 22. Angs (Wiener Korr.-Bur.) Don dem russischen Kriegsschauplatz« lassen sich schöne Erfolge nnierer schneidigen Kavallerie vermelden. In Tomaszow wurde eine feindliche Truppendivision überfallen, zwei Kosakenre- gimenter rnrd eines ihrer Ulanenregimenter mußten jlnch- ten. Der Angriff einer russische» Kauallcriedivision ist znsnmmengebrvchcn. Eine ihrer Brigaden wurde bei Tui- enkn vernichtet, die andere bei Kamionka-Strunirlowa sehr stark mitgenommen. Unsere Flieger erzielten bei außerordentlich kühnen Flügen, die sie weit in russisches Gebiet hriicmsührtcn, vorzügliche Ausklärungsrejuitatc und riefen durch das Hcrabwerfcn von Bomben große Verwirrung in den feindlichen Lagern und Trains hervor. Auf dem südöstlichen Kriegsschauplätze wurden östlich von Visegrad und Nudo etwa 39 serbische Bataillone mit zahlreicher Gebirgs- Fcld und schwerer Artillerie nach hnrtnäctigcii Kämpfe» an, 29. und 21. d, M. auf der ganze» Linie geworfen. Es handelte sich dabei um die Schmua-Division (erstes Alff.e- bot, vier Regimenter Infanterie, ein Kavallerieregiment, ein Artilleriereginiciit, und je ein Acgi>,ieiit erstes, zweites und drittes Airfgebot der Trina-Division),
WTB. Dien, 22. Ang. Die in der Nichkmg ans Sc-kol eorgedrungene feindliche Kofakendivision der Bortruppen, verstärkt durch Infanterie, wurde gestern von unseren Truppen angegriffen und nach kurzem Kampfe zurückge- schlagen, wobei eine Brigade vollfommen zersprengt wurde. Zahlreiche Olesangenc wurden gemacht und viel Kriegsmaterial erbeutet.
DTD. Dien, 22, Airg. Tie Blätter melden: Die Stalt- baltrrei deräifentlrcht folgendes- Eomuiuuique: Tie feindliche Kavallerie, die sich gestern in den Grcuzgegenüen im Norden von Lemberg bewegte, ist ans der ganzen Linie zu.'ück- grworsen worden. Sie zog sich fluchtartig zurück. Auf feindlicher Seite ist ein Eleueral gefallen: ein General ist verwundet in da? Garnisonlwspita! in Lemberg übergeführt worden. Der Feind hatte viele Tote und Verwundete; auch sind viele Gefangene gemacht worden.
WTB Krakau, 22. A>ig. Tie Zcitimg ,.Czas" meldet: Zwischen der ostcrreichisch-nugarischen Armee »nd russischer Kavallerie hat bei Kielze ein Kampf stattgefundrn. Die Russen wurde» geschlagen und wußten Kietze räumen.
Niederlage!» der Serben.
Wien, 22. Aug. Auf dem Vormarsch nach Valjevo haben unsere Truppen östlich von Viirgrad—Tudo—Evat 30 serbische Bataillo»«: mit zahlreicher Artillerie nach hartnäckigen Kämpfen vorgestern und gestern nwj der ganzen Linie geworfen.
Don der serbisckz-bnlgarischeu Grenze wird gemeldet:
Di ' östenroichisch-mwinrnche Armee ist im erfolgreichen Borrüacn ins Innere von Serlüc» begriffe», Die Serben sind v,:r allen Seiten h"d äugt infolge der erlittenen ungc- hcnrrn Verluste. In Risch herrsche eine Panik. Unzählige serbisch: Flüchtlinge fnchten eine Zufluchtsstätte in den bulgarischen Grenzortcn. Nachdeni in Risch kein Platz mehr
Ein iiknllifas vktoistkMknt in Sfrbirn.
f* Set li ff, 28. Anglist. Aus Set oj emo ging heute nach- mittaa iolgcnoe Mclduna beim Adnffraistad der Marine ein:
Am 20. August Serbcnstelluug, Höhe Sö4. bei Pifegrad t
genommen. Eeesoldaten in erster Linie. Drei tot, zwei Offiziere 21 Mann verletzt. Verhalten Mannschaft mustergültig. (Eez.) Major Schneider.
Es handelt sich um unser Skutart-Detachement, das sich nach Abzug von Skutari den österreichischen Operationen angeschlossen hat.
Oester reichn'chc Taktik.
Wien, 22. August. Amtlich wird gemeldet: Mit dem Eingreifen Rußlands in den Kampf zwischen Oesterreich llngarn und Serbien waren wir genötigt, unsere ganze Kraft für den Hauptkampf im Nordostcn zusammenzufassen. Damit wurde der von der Oeffentltchkeit vielsach als Etras- expedition aufgefaßte Krieg gegen Serbien von selbst zu einer die Hauptcntscheidung kaum berührenden Nebenaktion Nichtsdestoweniger ließen die allgemeine Lage und die Nachrichten über den Gegner eine Offensivaktion zweckmäßig erscheinen, die aber mit Rücksicht auf die vorstehend dargelegten Gesichtspunkte nur als ein kurzer Vorstoß auf das feindliche Gebiet gedacht war, nach desien Gelingen notwendigerweise zu der früheren zuwartenden Haltung zurückzukehren war, um bei Gelegenheit abermals zum Schlage auszuholen. Dieser kurze Ossensivstoß erfolgte denn auch zwischen dem 13, und dem 18, August durch einen Teil der im Süden verwendeten Kräfte mit hervorragender Tapserlcit und Bravour und sührte dazu, daß er säst die ganze serbische Armee auf sich zog, deren mit großer numerischer Ucberlegenheit geführte Angriffe unter schwersten Opfern an dem Heldenmut unserer Truppen scheiterten, Daß auch diese zum Teil bedeutende Berluste erlitten, ist bei dem an Zahl weit überlegene» und unr seine Existenz kämpfenden Gegner nicht zu verwundern. Als unsere aus dem serbischen Gebiete weit vorgedrungenen Truppen am
18, ds. abends nach ersüllter Ausgabe den Befehl erhielten, wieder in ihre ursprüngliche Stellung an der unteren Drina und Save zurückkehren, ließen sie auf dem Kampfplatz« einen vollständig erschöpften Gegner zurück. Unsere Truppen halten heute die Höhen aus serbischem Boden und den Raum um Scha> batz besetzp Im südlichen Serbien befinden sich die aus Bosnien dorthin oorgedrungenen österreichisch-ungarischen Truppen unter fortwährenden Kämpfen im Borgehen in der Richtung auf Baljewo, Wir können voller Beruhigung den weiteren Ereignissen entgegensetzen, deren Verlauf das Vertrauen rechtfertigen wird, dessen unsere unter den schwierigsten Verhältnissen kämpfenden und mit einer Laien undankbar erscheinenden Ausgabe betrauten braven Truppen vom 13, bis
19, sich wieder in vollständigem Maße würdig gezeigt haben.
Es Mt gut in Oesterreich.
Budapest, 23. August. Im Klub der Nationalen Arbeiterpartei erliärt« der Honvcdminister Hazai auf Beilagen über die Bedeutung des heutigen Eommuniqucs sowie über die Lage folgendes :
Als offenherziger Soldat sage ich immer die Wahrheit, wie sie auch sei. Ich vermag auf das bestimmteste zu erllären, daß zu einer pessimistischen Auffassung keinerlei Grund vorliegt, ich kann im Gegenteil erklären, daß es mit unserer Sache in Serbien gut steht. Die dort operierenden Truppen lösen trotz des Uebergewichts des Feindes heldenhaft ihre Aufgabe. So gelang es, die Serben zurückzuwerfen. Eben heute habe ich die Nachricht erhalten, daß unsere Truppen aus dem südöstlichen Kriegsschauplatz über 3 8 serbische Bataillone besiegt haben. Das Communique, das einzelne mißverstanden haben, bezweckt ausschließlich, zu erklären, daß sich die großen, entscheidenden Ereignisse nicht im Süden, sondern im Norden abspielen werden. Ich erkläre offen, wie die Lage ist, wie ich auch mit männlicher Offenheit sprechen würde, wen» die Lage nicht so wäre. Ich wiederhol«, daß wir mit den bisherigen Ergebnissen zufrieden sein können, denn es ist gelungen, dem Feinde riesige Verluste beizu- bringen. Man muß sich jedoch, wie ich bereits erklärte, vor Augen halten, daß der entscheidende Kampf eben geführt wird.
Den Worten des Honoedministcrs folgten langanhaltcndc Eljenruf«.
Eine italienische Erklärung.
Rom, 22. August. Die in einigen italienischen und auswärtigen Müttern erschienenen Nachrichten über gewisse Missionen, welche von der italienischen Regierung den italienischen Politikern bei den fremden Regierungen gegeben worden seien, oder über Missionen, welche auswärtige Politiker in Italien durchgeführt haben sollen, entbehren jeder Begründung. Die italienische Regierung, die sich bei ihrer Haltung von der strikten Beobachtung der erklärten Neutralität leiten läßt, seht regelmäßig ihre internationale politische Handlungsweise mit Hilfe ihrer offiziellen Vertreter im Ausland« auseinander, wie sie durch ihre fortdauernden sreundschastlichen Beziehungen mit den fremden in Rom beglaubigte» Vertretern bedient wird. }
Das erste eiserne Kreuz.
Berlin, 22. Ang. Das erste Eiserne Kreuz von 1911 empfing ans der Hand des Kaisers, wie die „Rene G.ffell- sehcfftliche Eorrespcmdenz" meldet, der Haiipffnann v. Har- bo» vom Generalstab, der an der Erstürmung von Lüttich teilnabm und unmittelbar nach deni Fall von Lüttich noch Berlin entsandt wurde, um dem obersten Kriegsherrn als Augenzeuge über diese» glorreichen Sieg der deutschen Dassen zu berichten.
von mein Mich-Klimpftt.
Von den Angehörige» eines Lütticher Mitkämpfers, eines Magdeburgers, wird der „Magd. Zig." der folgende Fsldpost- brics sreundlichst zur Versügung gestellt:
,.......5, August 1914.
Nur zu wenigen Notizen bin ich wahrend des Mobilmach- ungstagcs und der ersten Tage gekommen: wir haben schwer
gearbeitet und benutzen jede Minute freie Zell zum Schliffe».
Tag und Nacht, Morgen und Abend gehe» ineinander, fle find gleich geworden, und Ihre Einteilung wird deshalb Lberslüssig
Ich sitze neben dem einen meiner Geschütze innerhalb unserer Schutzwälle. Die ganze Batterie ebenso wie die benachbarte vierte und sechste schlafen an den Geschützen seit etwa einer halben Stunde. Nur an jedem Geschütz wachen zwei scharfe Augen sür die Sicherheit ihrer Kameraden. Wir haben heute belgische Forts und Batterien beschossen, die sich seit einer Stunde ausschweigen: anscheinend haben wir ihnen den Mund gestopft.
Vor uns liegt in kaum 499 Meter Entfernung eine Bergixerks- aniage, und ganz dunkel geht mirs durchs Gehirn, daß ich ei- genttich Bergmann bin: mir war das im Gewühl der Mobil machung entfallen.
Da kracht wieder ein Schuß, wieder einer: das sind zwei Mörser der schweren Artillerie des Feldheeres, die uns im Kampfe gegen die Forts unterstützen. Wir wissen, bei jedem Schuß Kaliber ob Freund oder Feind. Es lernt sich jo was in kurzer Zeit, Jst's Freund, so wünschen wir ihm glückliche Reise, ist's Feind, dann hören wir ihn näher »nd näher sausen, wenige Augenblicke nach der Ankunft des Geräusche? kommt auch das Geschoß, surrt hier oder da entlang oder fährt fauchend über unsere Köpfe, um Ivo bis 299 Meier hinter unserem Rücken zu krepieren. Lange steht die Sprengwolle noch in der Lust, Die Geschütze der Fotts haben augenscheinlich eine zu weite Entfernung, wir haben noch keinen Tresscr vor der Front gehabt, nur wenige dicht hinter der Front. Und noch nicht die geringste Verletzung während des heutigen Artilleriegefechts!
Lüttich (Zitadelle), Samstag, den 8, August, Die Ortsangabe zeigt, daß wir erfolgreich vorgegangen sind. Allerdings haben wir unglaubliche Strapazen gehabt, aber mit gutem Mut überwunden, seit Dienstag nicht aus den Kleidern gekommen. Tag und Nacht marschbereit: geschlafen, sobald nur eine Minute Zeit dazu war, Nachtmärsche, nächtliche Kämpfe, insbesondere die stete Bereiffchaft ohne jede Pause, durchweicht von oben bis unten.
Der schlimmste Kampf war die Eroberung einiger Forts vor Lüttich, Hier hatte ich einen Sonderposten mit effiem einzigen Geschütz, stand in einer kurzen Ettaße und feuerte Granaten gegen einen Stern de» Forts, anscheinend «it gutem Erfolg. Ich führte dann mein Geschütz nach, sammelte zugleich mehrere andere, so daß ich schließlich fast mit einer ganzen Batterie beim Sammelpunkt anlam. Der Anblick der halbverbrannien Dörfer, der verwundeten Menschen und Pferde war so schrecklich, daß man einfach gefühllos wurde. Das gemeine ist, daß die belgische Zivilbeoöllerung in den eroberten Dörfern und Städten beim Vorbeimarsch aus unr schießt ans dem Hinterhalt. Ich fand schließlich auch noch eine Kompagnie Jäger, die ich sich anschließen ließ, jo daß ich ein richtiges kleines Detachement zusammen hatte, Nach kurzer Zeit begann die Straße sich mit belgischen Gefangenen und mit fartgeworfe- nen llniformstllcken zu füllen. Wir sind jetzt so weit, daß wir irgendeinen Zivilisten auftteiben und ihn auf unsere Geschütze setzen unter der Verwarnung, daß er sofort erschossen würde, wenn weiter auf uns geschossen wird. Die Leute winken nun, wenn es nötig ist, Gott sei Dank habe ich bisher den Befehl zu Exekutionen nicht zu geben brauchen.
Gestern biwakierten wir auf einer Höhe über Lüttich und haben, nachdem wir die Festung vergeblich zur Uebergsbe ausgefordert hatten, etwa 24 Stunden lang die Stadt beschossen, U. a, bekam auch ich hierbei ein Geschütz und konnte mir aus- suchcn, welches Gebäude ich beschießen wollte: die Post, Bahnhof usw. Ich erwischte u. a. die drei großen Gasbehälter der Gasanstalt. Nach einer Viertelstunde waren Löcher drin, aus denen das Gas mit großen Flammen herausbrannte. Die Stadt brannte an vier oder fünf Stellen. Sie liegt in dem schonen Maasial und ist von großen Hügeln nach allen Seite» umgeben.
Die Belohnung für unser« Arbeit war der gestrige Einzug In Lüttich: ein wunderbares Erlebnis, in eine eroberte Festung etnzuzieben. Jetzt sitzen wir auf der Zitadelle, die wi, gestern beschossen haben.
(Hute Beute.
Berlin, 23. August. Wie dem „Berliner Lokalanzeiger' aus Aachen gemeldet wird, wurden in Lüttich unter anderem zwei große Eeldschränke erbeutet, die den Lütticher Kriegsschatz von sünseinhalb Millionen Franks enthielten.
Lin fantlifar Vorstoß nach Lritilch-Wafrika.
Berlin, 22. Aug. „Daily Graphic" meldet aus Rai- robin, der Hauptstadt von Britisch-Ostafrika: Die britische Station von Taweta an der Westgrenze von Britisch-Lst- asrika ist gestern vom Feinde besetzt worden. Die Stärke der deutschen Streitkräfte dürste 100 Mann betragen habe». Das englische Pressebureau fügt hinzu, daß es noch keine Bestätigung dieser Nachricht hat.
vie Willig einer engl. Erjatzarmee gelcheitert.
Budapest, 22. Aug. (W. ®.)' Der Pcster Lloyd m ldet, daß der Plan, eine englische Ersaharme« von 900,01)0 Mc-nn znsammcnzubringen, völlig gescheitert ist, da bloß 2001) Mann sich znm Kriegsdienst gemeldet haben. Kein einziger Arbeiter hat sich anwerben lassen. Trotzdem versichert die englische Kriegslcitnng, daß sie in rinigen Wochen 100,000 Mann gesammelt haben werde. . '
Alt-England als bekränfackaat.
lieber Englands Pläne zur See berichtet die« „Rerik Züricher Zeitung" nach einer Mitteilung, die der Londoner Berichterstatter der „Tribnna" seinen» Matte gemacht hat. Danach soll die britische Admiralität zunächst nicht beabsichtigen, die deutsche Flotte auszusuchei» und zur Schlacht zu zwingen. Sie will sich darauf beschränke»», ü» der Nordsee die Seeherrschaft zu behaupten und die frairzosijchcn Küsten gegen eine deutsche Landung zu sichern, sie will ferner bemüht sein, den deutschen Seehandel zu vernichte» nnd die deutschen Kifften »„ blockieren (einstweilen M lie^


