Nr. 19»
einet Anregung vorliegen muß, die in einet freundschaftlichen Unterhaltung zwischen dem Fürsten Lichnowsly und Sit Edward ©tco erfolgt ist. alo die Frage erörtert wurde, wie ein wirllicher Kamps zwischen der deutschen und sranzösischen Armee vermieden werden tönne, solange noch die Möglichkeit besteht. daß ein Einverständnis zwischen Oesterreich und Rußland zustande kommt. Sir Edward Grey wird den Fürsten Lichuowoky morgen srüh sehen, um sestzustellen. ob ein Mißver- stündnis aus seiner Seite oorliegt. © e o r g."
Telegramm des Kaiserlichen Botschasters in London an Le» Reichskanzler vom 2. August 1911:
„Die Anregung des Sir Edward ©rey. die aus dem Wunsche beruht, die Möglichkeit daueriider Neutralität Englands zu schassen, ist ohne vorherige Stellungnahme gegenüber Frankreich und ohne Kenntnis der Mobilmachung ersolgt und inzwischen als völlig aussichtslos aufgegeben. Lichnowsky."
Der Schwerpunkt der von Deutschland abgegebenen Erklärungen liegt in dem Telegramm Kaiser Wilhelms an den König von England. Auch wenn ein Mißverständnis in Bezug auf einen englischen Vorschlag vorlag, so bot doch das Anerbieten des Kaisers England ©elegenheit, aufrichtig feine Friedensliebe zu beweisen und den deutsch-französischen Krieg zu verhindern.
(finf jrtc Kugel trifft ja nicht!
So unzweifelhaft es ist. daß der Krieg ungezähltes Weh Huben und drüben verbreiten wird, so ist doch die Furcht vielfach übertrieben. So mörderisch die Waffen auch heute ausgebant sind, so sind auch die Dcckungsmaßregeln bessere geworden, so daß heute noch der Spruch gelten kann:
Leb' wohl, Louise, wisch ab dein Gesicht ■ Eine jede Kugel, die trifft ja nicht
Zur rechten Zeit ermahnt der Reichstagsabg. Schwarze die Gattinnen, Mütter und Brüder nicht zu verzagen, wenn der Mann, der Sohn oder der Bräutigam in's Feld zieht, denn die Hoffnung auf Wiedersehen besteht nicht nur, sie ist sogar wahrscheinlich.
Er führt dann aus:
Man darf wohl ruhig behaupten, daß die Verluste der Schlachten 1914 nicht stärker sein werden wie 1470—71. lieber die Zahlen der Verluste in den Schlachten des Krieges 1870—71 hört man ganz merkwürdige Begriffe. Die Schlacht von Gravelotte, zweifellos die schlimmste des ganzen Krieges. sollte ganz ungeheure Verluste an Toten gebracht haben. Ich habe von 20,000, 30,000 und noch mehr gehört. Ich möchte deshalb, um den Beteiligten doch ein gewisses Bild über die Anzahl von Toten in einer großen Schlacht zu geben, die Berlustliste der fünf größten Schlachten von 1870 bis 71 geben. Die Zahlen stimmen zwar nicht ganz mit anderen Veröffentlichungen, sie sind aber die sichersten, da sie im Statistischen Amt von Preußen durch den bekannten Statistiker Engel durch Einzel-Zählkarten festgestellt sind: tot verwundet vermißt zus. ©raorlotte 18. August 4449 15,269 '.939 20,577
Monvikle 16. August 3289 10,282 1249 14,820
Wörih 6. August 1628 7,456 1444 10,539
Sedan 2. September 1637 6,483 012 9,032
Artenay 2. Dezember 580 2,969 570 4,119
Man ersieht sofort aus diesen Ziffern, daß die Zahl der Toten selbst in diesen schrecklichen Schlachten im Verhältnis zu den Hunderttausenden von Kombattanten nicht übermäßig hoch ist. Noch klarer wird das, wenn man die Durchschnittszahl der Toten zu der Zahl der Krieger betrachtet.
Tie Kopfzahl der Kombattanten 1870—71 betrug im Durchschnitt 797,950 Mann. Sie hatten einen Gesamtver- Inst von 128,739, also 161 auf 1000 Mann. Davon waren tot 30, verwundet 113, vermißt 18. Weiter ergeben die Ge- samtzahlen für Gefallene, nachträglich an den Wunden und Krankheiten Gestorbene, daß e? nicht so schlinim ist, als man anniinmt. Auf 1000 Soldaten kamen im Durchschnitt an gefallenen oder gestorbenen 45,89. Mit anderen Worten: von 22 Soldaten, die nach Frankreich gingen, kamen 21 wieder und nur einer war gefallen oder gestorben.
Auch die Zahl der Gefallenen nach den einzelnen Truppenteilen betrachtet, ergibt dasselbe Resultat. Am gefährlichsten soll es ja bei der Infanterie fein. Hier hatte die meisten Toten das 16. Regiment, nämlich 532. Dann kommt gleich mit einem großen Sprung nach unten das 11. Regiment mit 354, das 52. mit 352, das 2. Garderegiment mit 345, das 44, mit 336, das 1. Garderegiment mit 330, da? 85. mit 313 und das 3. Garderegiment mit 308 Toten. Alle übrigen Regimenter hatten unter 300 Tote, 42 sogar unter 100 Tote, und das 18. Regiment keinen einzigen Toten, sondern nur 29 Verwundete und 2 Vermißte. Und jedes Jn- fanteriereginient zählt doch 3000 Mann.
Geringer waren die Verluste bei den Jägern und noch weniger bei der Kavallerie. Bei der Feldartillerie waren es auch nicht so viele wie bei der Infanterie. Für die Verwundeten besteht der Trost, daß da? Mantelgelchoß glatt durchschlägt und schneller heilt.
Also weg mit der unnötigen Angst und den Kopf hoch! Deutsche Frauen, empfehlt Eure Krieger dem lieben Gott und denkt, daß nicht gerade Euer Sohn, Euer Mann der 22. lein muß. der nicht wiederkommen sollte.
Wik iütdirnrr fine halbe Million nener Zolbalkn aufbringtn will.
Man schreibt uns: Jeder Kenner der englischen Heeres- oerbältnisse wird ungläubig die Achseln zucken, wenn er tcn der Ausbringung einer halben Million Soldaten durch den neuen Kriegsminister hört. Selbswerständlich muß das Gewicht auf das Wort „Soldaten" gelegt werden, da schließ- lich diese nur unserer Truppe gefährlich werden können. Gerade an wirklich ausgebildeten Soldaten ist nämlich, was .in der Dresse kaum beachtet wurde, loaar »nwkindlick».-- Man-
Neue Tageszeitung. Samstag, den 22. August 1914
ßcl in der englischen aktiven Heimatarniee. Nach deni letzten Budget für das Jahr 1914— 15 sollen rund 135,000 Mann für die Erpeditionsarmee in England vorhanden sein. Der tatsächliche Stand wird aber nur auf rund 125,000 angegeben, so daß demnach jetzt allein 10,000 Mann für die „stets kampfbereite" Erpeditionsarmee fehlen. Hierbei ist aber nicht etwa britische Gleichgültigkeit der Armee gegenüber schuld, sondern man hat im Gegenteil alle Anstrengn-. n gemacht, um die Lücken auszufüllen. Daß es nicht gelangen ist, liegt nanientlich an den Mißerfolgen bei der Rekrutier- ung des Söldernerheeres, die nicht mehr zu vertuschen sind. Selbst die im allgemeinen minderwertigen Elemente, die sonst in der Armee durch Einstellung ihre Zuflucht fanden, sind weniger wie bisher geneigt, den lockenden roten Rack anzuziehkn.
Es kommt weiter hinzu, daß besonders die Werbeagenten für die Marine mehr Erfolg haben als für die Armee. Im Jahre 1909 wurden noch 32,500 Leute angeworben, im Jahre 1013 sind rund 180,000 Engländer ausgewandert. Daß unter diesen Umständen der Ersatz des Expeditions- Heeres, auf das Belgier und Franzosen so bestimmt rechnen, großen Schwierigkeiten begegnen wird, kann man sich we!,l denken. Man braucht deshalb die Qualität der englischen Erpeditionsarmee an sich nicht niedrig einzuschätzen. Nach amtlichen Angaben soll das Expeditionskorps während der ersten 6 Monate nur auf einen Nachschub von 150 Offizieren, 13,500 Mann und 1200 Pferden rechnen. Tie Armeereserve und Spezialreserve sind gleichfalls nicht in der gewünschten Stärke vorhanden. Die Territorialarmee, die das Mutterland verteidigen soll, ist in ihrem Bestände noch viel weiter ab von der gesetzlichen Grenze. Statt rund 300,000 Mann sind laut Etat 1914—15 nur rund 240,000 vorhanden. Es fehlen also 60,000 Mann. Wie unter diesen Uinständen eine halbe Million „Soldaten" neu aus der Erde zestampst werden sollen, wird jedem unerfindlich erscheinen.
Belgische Kriegsgefangene.
Uebcr die belgischen Kriegsgcsangcnen entwirft Ernst Lo- renzcn Hagen in der „Rh. Wests. Ztg," folgende Schilderung:
„. . . . Der Zug naht. Ein donnerndes Hurra wälzt sich durch die weite Halle. Ein endloser Zug mit ©üterwagen. Vor den geössncten Türen stehen unsere tapferen grauen Zungen, das geladene ©ewchr in der Hand. Braunvcrbrannt sind sie: nicht mehr frohe Freude liegt in ihrem Antlitz, wie noch vor wenigen Tagen. Ernst spricht heute draus, feste Entschlossenheit: die Erkenntnis dessen, was Krieg ist, prägte den männlichen Ausdruck.
Und dahinter die Belgier: scheu, verschüchtert, in Uniformen 6. ©arnitur, schmutzig, geflickt, verlottert. Die wüste Kopsmähne erhöht den Eindruck der Unordentlichkeit. Man Lietet ihnen trockenes Brot. Gierig strecken sich die Hände aus, schnell wird das, was man ihnen reichte, anderen gegeben, die sich schämen, ihr Antlitz zu zeigen.
Kein Schimpswort wird laut aus dem Bahnsteig. Aber die Menschen drängen sich an die Wagen, lassen sich die fremden Uniformen zeigen, die betroddclten Kappen. Und nicht lange dauert's, da ist ein schwungvoller Handel im Gange: die Belgier reißen die Kokarden von den Mützen, die Knöpfe aus den Röcken, verschenken die Kappe», um hier ein paar Pfennige, dort eine Tüte voll Zigarren einzutauschen. Soll man sich nicht schämen, über diese großen Kinder, die da nach Zungenart Tauschhändel abschließen, um nachher im Hause oder in den Kneipen mit diesen Siegeszeichen zu triumphieren?"
Zch dränge mich an einen unserer Soldaten. „Was sind's für Soldaten, die da drinnen?" „Schlapp und feige sind sie," sagt er. „Eine ganze Kompagnie davon stand schußbereit. Zhr H-uptmann kommandierte Feuer! Niemand schoß. Und als wir heranstürmten, stand nur noch der Hauptmann da, alle seine Leute waren verschwunden."
Run stehe ich bei einem Belgier. „Belgien kaput!" mein ich. „Schab nix," meint er, „©erman — sein Soldat", sagt er und deutet auf einen unserer Leute vom Sanitätskorps. „Belgien deutsch!" ruft ihm jemand zu. „Schab nix", meint er, „deutsch bester!"
Und nun noch ein Blick auf die fremden Ossizicre. Sie sitzen hinter den Vorhängen der Personenwagen. Zch erhalte die Erlaubnis, einen sprechen zu dürfen.
Zn fließendem Deutsch fragt er, ob der Deutsche Kaiser tot und in Berlin Revolution sei. Französische Zeitungen hältens ihnen gemeldet. Ich muß natürlich alles lächelnd zurückweiscn. Er klagt übers belgische Militär: es hätte völlig versagt, nur die gedienten Mannschaften hätten gefeuert, die Reservelcute hätten nicht geschossen oder zur Erde gehalten. Und dann will er etwas von der Senne misten. Alle Welt sagt ihnen, sie kämen in die Senne. Mit c>» paar Worten muß ich ihn aufklä- ren.
Und wieder setzt sich der Zug in Bewegung. Wieder ein Tücherschwenken, rin Winken, ein Hurra. Gleichzeitig läuft aus dem anderen Bahnsteig ein Transportzug ein. Eine Begeisterung wird ausgelöst, die nicht zu beschreiben ist. Hoch unsere Soldaten, tönts, Hurra, und dann i» brausendem Sang: „Lieb Vaterland, magst ruhig sein, fest steht und treu die Wacht am Rhein!"
Frisch aus, mein Volk! '
Verspätet zur Mobilmachung am 2. Anglist 1914.
Frisch aus, mein Volk, die Hand ans Schivert!
Kein Säumen und kein Zagen!
Zu schirnien gilts den deutschen Herd
In diesen ernsten Tagen.
Ter Feind' sind viel int West und Nord
Und auch im fernen Oste»
Drum kling der Nus, du deutscher Hort:
..Ein jeder o»t dem Polte»!"
__________keile t
Bon Maas zur Memel, Etsch bis Belt,
Ihr Krieger, zu den Fahnen!
Tie deutsche Treu' soll schaun die Welt,
Trum vor wie unsere Ahnen.
Mit @ott drauf los, mit Kraft ans Werk;
Jetzt soll der Stahl nicht rosten!
Der Feinde Scharr soll deutsche Stärk Und deutsche Schläge kosten!
Mitt Gott zieht ans in jede Schlacht, *
Mit Gott tut ruhig kämpfen.
Und ist auch groß der Feinde Macht,
So ist sie doch zu dumpfen,
Trum ans mit Gott, durch Kampf zmn Siez!
Straft Mörder und Barbaren In dem uns aufgczwungnen Kriegs Gott schirm die deutschen Scharen!
Klag nicht, du Weib, klag nicht, du Braut Ihr Mütter, laßt das Weinen!
Nur felsenfest ans Gott vertrant,
Gott schützt »nd schirmt die Seinen.
Langd. 9. August 1914. Neinh, Fritz II.
Ans Klier Welt.
Koblenz, 19. August, Vor dem Kriegsgericht der Festung Koblenz-Ehrenbrcitstein kam der », den ersten Mobil,nach- ungstagcn berichtete Anschlag aus de» Eiscnbahntunnel bei Ko- chcm an der Mosel zur Verhandlung. Der Lngeschuldigte, ©astwirt Nicola, aus Kochem, der nach früherer Meldung bereits erschossen sein lollle, wurde unschuldig befunden und ,rei- gesproche». Der ihm durch die Untersuchungshaft erwachsene Schaden soll ihm ersetzt werden.
Beleihung von Hypotheken durch die Landcs-Hypolhckenbnnk.
„Da die vom Reich errichteten Darlehenskassen Hypotheken nicht beleihen dürfen, hat sich die Landcs-Hypoihekcnbant bis auf weiteres bereit citlärt, Peivatpersonen, die ein berechtig tcs Kreditbcdürsnis glaubhast machen, gegen Verxsändu»! crststclligcr Hypothclen an ©rundsiücken, die im ©roßherzogtum Hessen gelegen find, Darlehen zur Verfügung zu stellen.
Zm übrigen erteilt die Bank aus Anfragen jede gewünschte Auskunft über die Bedingungen und die weitere Behandlung der Angelegenheit."
K> iegsstistung aus Mitteln der Säuglingsjürsorge.
Die ©roßherzogin hat bestimmt, daß entbehrliche Gelder aus dem Patronat der Großh. Zentrale für Mutter- unb Säuglingsfürsorge dem großen vaterländischen Zxieck zu- gclührt und verwundeten Krieger» und ihren Pslegcrinnen in hessischen Lazaretten zugute kommen solle». Vorerst sind 5066 Mark zum Ankauf von Krankcnsesseln und Krankentischen, die in den neu eingerichteten Lazaretten nicht vollständig vorhanden sein tönne», vorgesehen: sie bringen Verwundete» und
Schwestern eine große Erleichterung. Anträge zur Ueberwei- sung von Krankensesseln und Tischen sind von den hessischen Lazaretten zu richten an Freiin Georgina von Rotsmann, Dar,71» stadt, die Schriftführerin des Patronais.
Mcherlijch.
Ein Andachtsbuch für die Kriegszeit gibt der als Bcrfaf-
scr von Erbauungsbüchern weithin bekannte Tübinger Univer- sitätsprosesior Dr. von Wurster, der frühere Direltor unseres hessischen Predigerseminars, heraus. Das kleine Büchlein das in den nächsten Tagen erscheinen und nur 15 Psg. losten soll, wird in dieser ernsten Zeit von vielen Christen mit Dank begrüßt werden. Rach Umsang und Format kann dies „Kriegsgebetbüchlein für Familie und Haus" ins Gesangbuch eingelegt oder eingchcftet werden. In Orten, die keine Buchhandlung haben, werden gewiß die Psarrämicr die Besorgung des Hcft- chcns gern übernehmen.
Kirchliche Anzeigen.
Evangelische Gemeinde.
n. Sonntag »ach Irin., 23. August.
Gottesdienst in der Stadtkirch«»
Dorm. 9% Uhr: Herr Pfarrer Diehl.
Anschließend Beichte und HI. Abendmahl.
Mittags 2 Uhr: Katechismuslehre für die Mädchen sStadt-- lirchc) Herr Psarrcr Ritter.
Abends 8K Uhr: Herr Direktor Schoell.
Götter* :e; f ':> der Burgkirche.
Vorm. 814 Uhr: Herr Pfarrer Klcbergek.
Vorm, ll Uhr: Kindcrgottesdicnst: Herr Pfarrer Dich!.
Gottesdienst im Stadtteil Fauerbach,
Vorm. 16 Uhr: Herr Pfarrer Zatzmann.
Anschließend Katcchismuslehrc für die männl. Zugcnd.
Knthvlliche Gemeinde.
12. Sonntag »ach Pfingsten, 23, August,
Gelegenheit zu beichten Samstag nachm, von 5 Uhr, Sonntag früh von v.8 Uhr an.
K7 Uhr: Frühmesse.
8 Uhr: Singmesse mit Predigt,
J410 Uhr: Hochamt mit Predigt,
Nachm. 2'A Uhr: Srgensandocht: danach Monatsocrsamm- lung des Jungsrauenvereins,
Mittwoch und Freitag Abend 8K Uhr sind die aus Anlaß der Kriegsnot vorgcschriebenen Andachten.
Feierabend Friedberg.
Sonntag, den 23. August: Bortrag: „Dom Krieg".
Der Bahnhofsdienst zur Erfrischung durchfahrender Truppen ist ausgehoben.
Zweigverein vom Rote» Kren».
Friedberg i. H.


