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Ueber die persönliche Schuldfrage schreibt Haeckel:

»Wenn man einer einzelnen Person in führender und ver­antwortlicher Stellung den geätzten Teil dieser ungehenerlichen Blutschuld znschieben will, so kann weder der schwache russische Zar Nikolaus II., noch der ehrgeizige Präsident der sranzöfischen Republik Poincoi: in Frage kommen, sondern einzig und al­lein der ränkevolle englische Minister Sir Edward Step, der seit langen Jahren an dem grotzen eisernen Spinnennetze ge­webt hat, von dem Deutschland rings umsangen und erwürgt werden soll. Er hat jetzt den rechten Augenblick für gekommen erachtet, um den Knoten zuzuziehen und den natürlichen Tod­feind Englands, das slawische Rutzland, als Spietzgesellen zur Ermordung des verhatzten Deutschland zu benutzen. Indessen ist ja Sir Edward (Step nur der Testamentsvollstrecker des ver­storbenen Königs Eduard VII., jenes fluchwürdigen Fürsten deutschen Geblütes, dessen wichtigste Tätigkeit während seiner ganzen Regierungszeit in der vollständigenEinkreisung Deutschlands" bestand."

Haeckel schließt mit folgenden Worten:

Hoffen wir, datz die Nemesis der Geschichte dafür gerechte Vergeltung üben wird, und datz der verjüngte Phönix des ger­manischen Genius ans der Asche dieses kolossalen Weltbrandes neu gestärkt und veredelt hervorgehen wird!"

Wohl noch mancher bisheriger Bewunderer Englands In Deutschland wird in ähnlicher Weise umlernen, wie es Haeckel hier zum Ausdruck gebracht hat!

Eieq oder Tod!

(Ein Feldpostbrief).

Don einem unserer Schriftsetzer, der die Setzmaschine mli her Kanone vertauscht hat, erhielten wir nachstehenden Feld­postbrief: ,

....... 16. August 1914.

' Lieber Herr H..... ,l > !

Es gibt in der Tat kein schrecklicheres Work als Krieg. Was in diesem einen Wort alles eingeschlossen ist, lätzk sich nicht in Worte Neiden. Will man nur sinnen, wie es zu Hause geht, bei Familie, Kindern, so schwirren einem tausende von Gedanken durch den Sinn. Wie es zu Hause geht, ist vortreff­lich in einem Gedicht von I. Rüsch in derSfrutzburger Neuen Zeitung" verfaßt, welches lautet: *..

3» Haufe. ___

Dorm Häuschen da spielen die Kinderlein Es ist ja so herrlich im S onn enschein Sie jauchzen, sie spielen und tollen.

Eie ahnen es nicht, datz im Sturme die Welt,

Datz draußen der eiserne Würfel fällt Und dumpf die'Geschütze grollen!

Am Fenster da sitzet mit traurigem Blick Die Mutter und denkt an vergangenes Glück Und nieder rinnen die Tränen. y SB* weilt nun der Datei, wo steht er im Feld? vielleicht ist er heut schon gefallen als Held . . .

Das Herz will oerspringen vor Sehnen!

Eie faltet die Hände in bitterer No*.

Gott schütze den Pater vor frühem Tod Und schenke ihn wieder den Kleinen,

And kehrt er zurück uns nach schrecklichem Krieg,

And hat miterkämpfet den herrlichen Sieg, ~ >

Du werden vor Freude wir weinen! , . !

Das Gedicht spricht Bände. Wir, die wir unser Berufs­handwerk mit der schweren Kanone vertauscht, Frau und Kin­der verlassen mutzten, um für Kaiser und Reich unser Leben zu lassen, dürfen freilich obige» trefflichen Worten nicht nachfinnen, wir müssen und schworen, den hinterlistigen Feinden Rache für unsere verlassene Familie, dies gibt jedem einzelnen von uns doppelte Kraft, um bis zum letzten Blutstropfen auszuharren. Nur s» können wir unseren Familien dienen, um den Feind unserem heimischen Herd abzuhalteu, den wir auf längere Zeit vielleicht immer verlassen mußten. Mit Gott für Kaiser und Reich, Sieg oder Tod, nur dies ist unsere Losung. Unsere Batterie besteht aus lauter Kameraden vom 32. bis 39. Lebensjahre, X verheiratete Ehemänner mit mehr oder weni­ger Kindern: welch' ein Jammer würde Hereinbrechen, wenn wir, was Gott verhüten möge, aufgerieben würden. Aber mutig wollen wir kämpfen. Deutsche Disziplin, deutsche Treue zu Kaiser und Reich, ist alle» überlegen und konnte mancher die Begeisterung unserer Truppe» sehen, sie fie ins Feld dem kode entgegenziehen, das Herz mußte ihm vor Freude hüpfen: nir halten schon Tausende und Abertausende Gelegenheit zu ehe». Junge aitive Kameraden, Reservisten, Landwehr ersten aud zweiten Aufgebots, es geht blos er» Zug durch die deutsche Armee. Am Freitag sind in Strassburg drei französische Ka­nonen und 4 Munitiouswageii angctommen, die von unseren Truppen erobert wurden. Cie fanden vor dem Kaiserpalast Ausstellung. Eine unzählige Wenge, dicht aneinander gepreßt, begleitete sie nach dem Platze, der bald fo dicht besetzt war, daß lerne Stecknadel auf die Erde fallen konnte. Ich ließ mir auch die Gelegenheit nicht entgehen, und fuhr, als wir einige Zeit dienstfrei waren, nach Stratzbnrg. um diesen historischen Mo­ment mitzuerleben. Hierbei mutzte ich auch traurige Momente mit in Kauf nehw.m, »oiu Eüterbahnhofe aus fuhren die Autos mit verwundeten deutschen Soldaten. Eie wurden in Straßburger Lazarette Uiitergebracht. Auch sind hier einige Transporte französischer Gesangener cingetrosfen, welche sich einer sehr gnten Derpfkegung zu ersreuen habe». Es sind alte Männer mit blutjungen Franzosen vermischt, es mutz also Irantreich schon alle waffeiifähigev Männer auf die Beine ge­bracht haben.

t Was die Stimmung der El süßer s ü r Deutschland ist, ton­ne» wir uns getrost beruhigen, es herrsch« überall Erbitterung, weil Frankreich die russisch serbische Gemeinheit unterstützt. Wir haben, da wir jetzt mitten unter diesen leben, mehrmals Hfeabezügliche Beweise erlebt. And bann mit Gott für Kai- Mi »ad Reich. « «....._

Anrechnung der Kriegsdienstreil.

Uns Zuschrifterr ersehen wir. dich vielfach ZwrifZ dar­über bestehen, ob und wie weit die Kriegsdienstzeit auf die noch abzulcifiende Militärpflicht angcrechnet wird, eine Frage, die für die jetzt erst gestellungspflichtigen und na­mentlich für die Kriegsfreiwilligen von Bedeutung ist, von denen ein großer Teil die Einjährigen-Berechtigung hat. Dazu ist zunächst zu bemerken, daß eine Anrechnung des Kriegsdienstes unter allen Umständen stattfindet. Sogar die Dienstzeit, die vor dem Beginn des 18. Lebensjahres, also vor dem Beginn der Wehrpflicht, fällt, gilt im Kriege als Dienstzeit. Für jeden Teilnehmer an einem Kriege wird zu der wirklichen Dauer der Dienstzeit ein Jahr hin- zugerechnet. Der Kaiser bestimmt, was als Kriegsteilnah iie anznsehen ist und unter welchen Voraussetzungen bei Krie­gen von längerer Dauer mehrere Kriegsjahre anzurechnen sind. Die Zeit einer Freiheitsstrafe von mindestens ein- jähriger Dauer, sowie die Zeit der Kriegsgefangenschaft wird nur unter besonderen llinständen auf die Dienstzeit auge- rechnet.

Ilnlere Srotvcrsorgnng.

Dr, Gras von Schwerin-Löwitz, der Vorsitzende der Deutschen Landwirtschasts-Eesellschast, schreibt in derDeutsch. Tageszeitung":

Heute gilt es den tatsächlichen Beweis dafür zu erbringen, datz der unserer Landwirtsachst gewährte Schutz sie in den Stand gesetzt hat, unser Heer und Volk auch in einem Kriege, der nahezu jede Zufuhr aus dem Auslande abschneidet, sKb- ständig zu ernähren. Ich halte die in dieser Hinsicht geäutzer- ten und an einzelnen Stellen bereits durch ungebührliche Preis­treibereien zum Ausdruck gelangten Befürchtungen für voll­kommen unbegründet, wenn nur mit der erforderlichen Sorg­falt und Sparsamkeit verfahren wird.

Unsere Brotkornernte betrug im Durchschnitt der letzten 19 Jahre nach der Reichsstatistik 149 962 666 also fast genau 166 Millionen Doppelzentner, im Jahre 1913 aber rund 173 Milk. Doppelzentner. Nach den mir bisher aus den ver­schiedenen Landesteilen zugegangeneu Mitteilungen wird der Ertrag der diesjährigen Ernte im ganzen nicht wesentlich hin­ter dem des Vorjahres Zurückbleiben. Ich will ihn aber sehr vorsichtig nur auf 166 Mill. Doppelzentner schätzen, wovon 16 Mill. für Saatkorn abzuziehen sind, so datz 146 Mill. Doppel­zentner für die menschliche und tierische Ernährung bleiben. Dazu kommen die alten Vorräte an Korn und Mehl bei Land­wirten, Händlern, Mühlen und sonstigen Verarbeitern in Höhe von minöesteirs 16 wahrscheinlich über 26 Millionen Dop­pelzentner. Das ergibt für menschliche und tierische Ernährung bis zur neuen Ernte mindestens 166 Millionen Doppelzentner, immer vorausgesetzt, datz die Ernte unverdorben eingebracht und sorgfältig vor Verderben bewahrt wird.

Für di« Ernährung von Heer und Volk wird im Kriege nicht wesentlich mehr Brotkorn erforderlich als im Frieden, da die Kopfzahl der zu Ernährenden die gleiche bleibt. Ich will aber diesen Bedarf etwas höher als den bisherigen Durch- lchuittsverbrauch, d. h. auf volle 2 Doppelzentner pro Kopf der Bevölkerung statt aus di« bisher angenommene Menge von 1,71,8 Doppelzentner schätzen. Das ergibt einen Bedarf für menschliche Ernährung bis zur nächsten Ernte von höchstens (67 Millionen mal 2) ist 134 Millionen Doppelzentner.

Es bleibt hiernach also auch bei diesem B^arf immer noch ein Ueberschutz von 186134 ist 26 Millionen Doppelzentner, wenn nur kein Brotkorn unnötigerweise zu tierischer Ernäh­rung verwendet wird. Und hieraus wird daher von vorn­herein mit der grötzten Entschiedenheit Bedacht zu nehmen sein.

Kein Zentner Brotkorn, welches zur menschlichen Nahrung taugt, darf verfüttert werden. Dagegen müssen alle inländi­sche» Futterquellen von vornherein mit der größten Sorgfalt ausgenutzt werden.

Bei solcher Sorgfalt besteht keine Gefahr für eine ausrei­chende Ernährung unseres Volkes und unseres Heeres. Die einzige Unbequemlichkeit, welche freilich einem Teil unserer Verbraucher nicht erspart werden kann, ist die, sich wieder etwas mehr an den Genuß von Roggen- anstatt Weizenbrot gewöh­nen zu müssen. Das läßt sich nicht vermeiden. Aber nicht ein­mal eine ungebührliche Lebensmittelteuerung braucht einzu­treten.

Tue dazu jeder das Seine!

Aus der Heimat.

Friedberg. 19. August. Dom 15. August verkehrt zwischen Franlfurt und Gießen je ein Eiiterzug in jeder Richtung bis auf weiteres. Die Züge befördern Lebensmittel aller Art und Vieh, Futtermittel aller Art, Apotheker- und Arzneiwaren, medizinische und optische Instrumente, Mineralöle, Spiritus vergällt, Waffen, Hefe, Druckpapier für Zeitungen, sowie Sen­dungen der Heeresverwaltung als Militärgut oder Privatgut dieser Verwaltung. Außerdem verkehrt ab Friedberg 9,26 ein und Eilgut. Die Züge bejörbern hauptsächlich Güter für Sta­nd EUgut. Die Züge befördern hauptsächlich Güter für Eta- tronen des Direktionsbezirks Frankfurt a. M.

Rendel, 17. August. Bei der Sammlung für das Rote Kreuz gingen inkl. Kirchenkollelte in hiesiger Gemeinde 54 M ein. Der Kriegerverein bewilligte 66 M, der Turnverein 39 M, die anderen Vereine werden folgen. Nächsten Sonntag soll in der Gemeinde eine zweite Sammlung stattinden.

- Ans der Wetterau, 18. August. Während die Stadtbe­wohner ihren Opferst»» für die im Feld« stehenden Krieger nnd deren hier notleidende Angehörige naturgemäß durch große nnd kleine Geldspende», je nach Vermögen, betätigen, geben die Bewohner des flache» Landes von dem Ueberslutz, den Haus, Garten und Feld biete», i» reicher Fülle. Eine geradezu rüh­rende Opferwilligkeit i» dieser Richtung entfalten gegenwärtig die Bewohner unserer Wetterau. Aus allen Dörfern fahren täglich hochbeladene Wagen mit Brot. Wurst. Fleisch, Eiern, Milch. Sveck. KarloUeln GemÄe usw. nach den Sammel- und

vertetlungsstelleu. Vielfach haben sich die Gemeinden schon organisiert und schicken geschlossen ihre Gaben zur Linderung der Rot fort, so die Ortschaften Langenhain-Ziegenberg, Oker

ben, Nieder Wöllstadt, Schwalheim, Steinfurth, Wölfersheim Ockstadt, Kaichen u. a. Das Vorbild dieser opserwilligen ©: meinten verdient weiteste Rachahmung.

Gicsic». 16. Aug. Nach längerem trockenen Detter setzte heute nachmittag ein ergiebiger Regen ein. Dirk der Erntearbeit hat es seither gut geräumt. Die Smnnierfrnc! t ist schon zum größten Teile ab und in den Dörfern brum­men schon die Dreschmaschinen, auch Krümmet wird :i,i und ei,-gefahren. Die Kornäcker sind allenthalben schon mit Futtererbsen, Wicken und Rüben bestanden, Nach vm fo viele Landwirte ihre Felder verlassen und zum gemein­samen Kampfe aufs Feld der Ehre gezogen sind, ist es lob­enswert, daß sich die Dorsbelvahuer gegenseitig bei den dringenden Erntearbcitcn unterstützen, auch, sind von, Wan- bcrvogel viele junge Leute aufs Land gezogen um sich dort nützlich zu machen. Hoffentlich wird auch die in Aussicht stehende gute Kartoffel- und Gcmiiscerntc noch glücklich ge- borgen und es so der deutsche» Landwirtschaft ermöglicht den Beweis zu erbringen, daß sie ihrer vornehmste» Aufgabe, der Versorgung des deutschen Volkes mit Brot und Lebeusmit- tcln, vollauf gerecht wird.

Gießen, 18. Aug. Da außer dem Königreich Monte­negro nun auch noch Acgyptenland an Deutschland den Krieg erklärt hat, dürfte es sich, zur Bercinfachuug der ksse- sckläftssührung, vielleicht empfehlen im auswärtigen Amte in Berlin ein Büro zu errichten mit der AufschriftHier werden Kriegserklärungen entgegrngcnommen." Auch könnte dort alles so vorbereitet werden, daß jedem Diplomaten, der um Ausfertigung seiner Pässe bittet, die Antwort gegeben wird:Hier bitte, sie sind schon ausgcfertigt". Es wäre dies ein neuer Beweis deutscher Schlagfertigkcit, der jeden- falls seine Wirkung nicht verfehlte.

* Weiteeshain, Kr. Eietzen, 17, August. Die Sammlung zu Gunsten des Roten Kreuzes hat in unserem Orte, das etwas über 566 Seelen zählt, die schöne Summe von 886 Mart «ge­be», gewiß ein erfreuliches Zeichen von dem Opfersinn der Be­wohner unserer Gemeinde.

* Frankfurt a. M 17. August. Auf dem heutigen Haupt- viehmarlt in Frautsurt, auf dem feit der Mobilmachung die Preise erstmalig wieder notiert wurden, was vor allem von den Produzenten begrüßt wurde, zeigte sich besonders aus dem Schweinemarkt, wo 1636 Schweine angetrieben waren, ein be­trächtliches Emporfchnellen der Preise gegenüber der letzt.» Notierung vor der Mobilmachung. Bollsleischige Schweine von 86166 Kilogramm Lebendgewicht notierten vor der Mobil machung 6263 Pfg., vollsleischige Schweine unter 86 Kilogr. Lebendgewicht 66-61 Pfg. und solche von 10012» Psd. Le­bendgewicht 6062 Pfg. pro Psd. Schlachtgewicht, während sie heute zu 7375 bezw, 70 75 Psg, pro Psd. Schlachtgewicht gehandelt wurden.

» Hessen-Nafla».

* Meerholz, 17. August. Wie jetzt bekannt wird, iss der Schwager des Grafen Gustav zu Pfenburg und Büdingen Meer­holz, der Prinz Friedrich Wilhelm zur Lippe, Oberst und Kom­mandeur des 1. Hannoverschen Jnsanterieregi,»ents Rr. 74 >» Hannover bei dem Sturm auf Lüttich gefallen. Der Prinz ergriff bereits schwer verwundet die Fahne des Regiments und trug sie hocherhobe» seinen Truppen voran, als mehrere iernd- liche Geschosse den beiden durchbohrten, sodatz er tot niedrrsank. Prinz Friedrich Wilhelm ist ein Bruder des verstorbenen Graf regenten Ernst zur Lippe and ein Onkel des jetzt regierenden Fürsten Leopold IV. zur Lippe und stand im 66. Lebensjahre. 1565 vermählte er ssch mit der Gräfin Gisela zu ysenburg und Büdingen in Meerholz. Bor drei Jahren kommandierte Prinz Friedrich Wilhelm die 11. Jäger in Marburg, in welchem Truppenleil zwei seiner Ressen, die Prinzen Friedrich Wilhelm und Ernst zur Lippe als Leutnants stehen, die bereits auch ins Feld gerückt sind.

Der Wachtposten.

Melodie: Steh' ich in finst'ier Mitternacht »so- Aus stillem Posten stand ich Wacht,

Wo ich ein kleines Lied erdacht:

Vom lieben Deutschland, das in Not,

Ringsum vom Feinde wird bedroht.

Mein Vaterland, so hehr und groß Fürcht'st weder Russe, noch Franzos,

Ilnd auch den Briten nebenbei.

Haust sie zu Schanden alle drei!

Denn deine Sache ist gerecht,

Der Andern ihre aber schlecht:

Drum hat der Deutsche frohen Mut,

Läßt gern für's Baterland fein Blut.

So magst du bleiben immerdar,

Ei» einig Bolk, getreu und wahr,

Und wie auch stets der Würfel fällt- Fürcht'st du nur Gott, und nicht die Welt!

H. S l a u b a ch.

Frankfurter Wetterbericht

Voraussage: Ziemlich heiter, trocken, tagsüber wärmer,

nördliche Winde.

.,Römerbmnnen

Hervorragendes Tafelwasser.

Verantwortlich fiir den politischen und lokalen Tcik: O < t o Hirsches, Friedberg: für den Anzeigevterk: K. Schmidt. Friedberg. Druck und Verlag derNeuen Tageszeitung", 8T. Friedbero i. H.