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Mangel» j» vermindern. Die» kann geschehe» durch sorg- faltige Ausnutzung der vom Hackfrnchtbau gelieferter«, gut- icrmengen, durch Einschränkung der Spiritus- und Rübcn- zuckerfnbrikation und durch Bcrfütterung eines leiles der Juckcrrübencrntc in frischem oder später in getrockneten« Zustande, durch unifangrciche Trocknung des Rüben- und Kartoffelkrautes und eines möglichst groben Teiles der zu erwartenden großen Kartoffelernte dieses Jahres. Durch die Kartoffeltrocknung können die bedeutenden Verluste, die bei der gewöhnlichen Aufbewahrung der frischen Kartoffeln durch Veratmung und Fäulnis entstehen, eingeschränkt und die Erntcinengen, die sich in Deutschland jährlich au« etwa 40 Millionen Doppelzentner belaufen, für die menschliche und tierische Nahrung nachhaltig ousgcnuht «vcrdcn. Die Zucker- rübc komnit in ihrein Nährwerte Krastsulterniitteln gleich-, Ferner lieben sich durch sofortige Aussaat von Wasjecriiben hinter früh gccrntctcin Getreide, durch Verwendung von Serradella und anderen Gründüngungsbcständen als Vieh- suttcr noch in diesem Herbste erhebliche Futtermassen ge- winucu und für 1915 durch Ansaat von Rotklee unter Win- teirübscn in den für Hüljensrucht bcstiinmten Schlägen — sotveit die Hülsenfrucht nicht ganz sicher ist — und durch Ansaat von Inkarnatklee als Zwischenfrucht oder von Johau- nisroe, u niit vicia villofa selbst auf leichteren Bode.« sehr früh nutzbare Fnttcrnicngen schaffen. Hinter d esen .'önnte dann sofort d»rch Anbau von Runkel- oder Kohlrüben eine zweite Futtererntc für 1915 vorbereitet werden. Dringende Pflicht der Landwirtschaft ist cs, eine Verschleuderung deS Viehbestandes zu vermeiden. Namentlich dürfen Milchkühe und Zuchtsäue. Schweine oder gesunde Kälber nicht vorzeitig zu Schlachtzwecken abgegeben werden. Diese Tiere liefern bei normaler Wintcrsüttcrung bis zuin richtigen Zeitpunkte ihrer Abschlachtung eine unverhältniSmätzig größere Fleilch- inenac als bei vorzeitiger Schlachtung. Auch der Garten ist für die Zucht von Obst und Gemüse sorgsältig an?zu- > utzen. Alle nicht dem sofortigen Verbrauche dienenden Oiartcusrüchte sollten, soweit irgend möglich, durch Trocknen oder Einkochcn konserviert werden. Der Mangel an Zugtieren wird die diesjährige Feldbestellung auberordentlich erschweren. Um diesem die Ernte 1915 direkt gefährdenden llebelllaudc vorznbeugcn, mutz jeder Krastpftug nutzbar gewicht werden. Kein vorhandener Pflugniotor, Dampfpslug oder elektrischer Pflug darf auch nur einen Tag ungenutzt stehen I Kein Besitzer eines Kraftpfluges darf bei dessen Derinietung die jetzige Notlage durch übertriebene Forderungen ausbeuten: eine solche Ausbeutring würde die Mög- lickchcit die Dolkscrnährnng durch Erzeugung der Nahruugs- niitlel im Jnlandc zu sichern, schwer beeinträchtigen und zu ähnliche» Maßnahme» Anlaß geben, wie sic zur Bekämpfung des Wucher? mit Gegenständen deS täglichen Bedarfs bereits erlassen sind. In den Fällen, in denen von einem Zwischen- sruchtbau für Futtererzeugungs- oder andere Zwecke obgesehen wird, empfiehlt es- sich, statt des sonst nützlichen Schälen? der Stoppel mit dem Krastpftug gleichzeitig die Saatfrucht für die Winterung oder die Wintersturzftucht für die 1915 zu bauende Frübjahrssrucht in der für diese erforderlichen Tiefe anzulegeu, denn zu einer Wiederholung der Pflugfurche werden meistens die notwendigen Zugkräfte fehlen
Aus dem heN. tandlag.
Dcr hessische Laudtag dürste, wie wie erfahren in der fetzigen Zusamniensehung voraussichtlich zu einer Nottagung kinberuscn werden, in welcher verschiedene wichtige Matz- nahmen mit Rücksicht auf die Kriegslage beraten werden sollen. Die Landtagslvahlen werden voraussichtlich vcr- sch ben werden.
Aufruf.
91» die Bcwohlicr des Kreises Fricdberg
In der nächsten Woche werden Einwohner (vorwiegend Fronen und Kinder) dcr Festung Metz hier eintreften, die cm? militärischen Gründen ihre Heimat verlassen niüssen. Wir sind zur Unterbringung und Verpflegung, deren Kosten r e Stadt Metz trägt, aus Grund des Kriegsleistnngsgesctzes
«suchtet.
Sie alle habe» die Trennung von Angehörigen, die dem gsnif gefolgt sind, erfuhren. Umsomehr sind wir der .engung und Zuversicht, daß Sie bestrebt sein werden, Landsleuten aus dem Rcichsland, die der Krieg vo«n Er- : rer und Heimat losgcrissen hat, nach Kräfte«« zu helfen d ihnen zu zeige», daß die Fremde solche Opfer zu wür- :n« weiß.
Sir fordern Sie daher auf, die mit der Unterbringung tragten Behörde» in ihrem schwierigen Werk durch frei- a«u ge Meldung und Bereitstellung von Liebesgaben für die ■■ ,i der Reise mitgenommenen Landsleute na chMöglihkeit •..« unterstützen. Sie alle wissen und haben das durch die herigen Waft-nor folge bestätigt gesunden, daß Unsere : leger in dcr Front ihre ganze Kraft in treuer Pflichter- ».,lg einsetzen. Bleiben Sie dahinter nid»« zurück »nd ge« Sic unleren Briädern ans dem heiß erkämpften eichslond, daß der Heimat gemeinsames Band uns olle umschlingt.
Fricdbrrg. den lt. August 1914.
Großh. "lreisamt Frirdbrrg.
Frhr. Schrnck
Aus der fieimat.
• Dfemfelta, 12. August. Don einem Mühkensahrwerl rvurke bas ziveijährtge Kind des hiesigen Einwohners Buchenau überfahren »nd auf dee Stelle aeiötet.
Neue sageszeilnng. Donnerstag, den ir. August iliis
* Reichelsheim i. k. SB. 12. August. Auf Anregung de« Ortrpsarrer» Loge! beschloß man hier die Errichtung eines Lazaretts zu 80 Betten. Die Pflege der Verwundeten übernehmen die hiesige» Frauen und Jungfrauen. Diese» Beispiel praktischer werktätiger Liebe einer kleinen Landgemeinde verdien! Nachahmung.
' Gießen, 12. A»g. Wer seither noch im Zivcifel über die Haltung Rußlands zu diesem Kriege war, der kann auS den Worten des Zaren an die Duma ersehen, worum cs sich für Rußland handelt.,. Wir verteidigen nicht nur die Wurde und Ehre unsere; Landes, sondern wir kämpfen auch für unsere slawisiben Brüder, unsere Glaubensgenossen und Blutsverwandte", heißt es in der Ansprache des Zaren, also um die Serben und sonstige Balkanvölkcr unter russische Oberhoheit zu bekommen, wurde gegen Deuftchland und Oesterreich mobil gemacht und mit Lug »nd Trug der Welt- krieg begonnen. Sind es auch der Feinde gar viele, die gegen uns stehen, sie werden cs alle bereuen, wenn e? zu spät ist, denn daß Deutschland sich wie ein Mann erhebt und eine unüberwindliche Macht zu seiner Verteidigung kcreit sieht, hatten sic alle nicht erwartet. In unserem Gießen, sah es seither aus wie an einem Wassenplatz ersten Ranges. In den Kasernen, auf den Höfen dcr Schulen und Nntcrrichts- anstalte««, überall dasselbe Bild, Anrückcn der einberufinen Mannslhasten zu den Fahnen, immer neue Tausende brachten die Züge, welche, von einigen Reservisten an« Bahnbos abgcholt «inlcr den Klängen „Dcr Wacht am Rhein" und „Hoch Deutschland hoch in Ehren" durch die Stadt zu ihren Sainiuelplätzcn zogen. Auch der Andrang von Freiwilligen ist, wie in einer Universitätsstadt nicht anders zu erwarten, ein cnoWier. In Gruppen stehe«« die jungen Studenten an den Toren dcr Aushebungslokale und sobald einer dcr ihren herauskommt und zu irgendeinem Truppenteil angenommen ist, bekommt er von allen Seiten aufs freundlichste gratuliert »nd die Hände geschüttelt. Unerschütterliche Siegeszuversicht beseelt alle, die zum schwere» Kampfe ziehen. Als kürzlich morgens die Meldung von der englischen Kriegserklärung hier bekannt wurde äirdcrtc ein junger Vaterlandsvcrteidigcr die Inschrift „Eilgut nach Paris" auf verschiedenen Eisenbahnwagen in : „Eilgut nach London via Paris." — Ans einen Feind niehr, kominls gar nicht an," sagten seine Kameraden. Auch sonst wird hier von allen Seiten, durch die Stadt, Private und Vereine in großen« Maßstabc vorgcbengt, für die Wunden tvelche der Krieg schlägt und gegen Elend, da? er bringt. Man sicht, daß an der Spitze der städtischen Verwaltung ein Offizier steht, dcr cs ernst mit seinen Pflichten nimmt «md alles tut was in seien Kräften steht. An den städtischen Gießsäfter ist über der Gosse, welche zur Strußeu- besprcngung dient, ein Rohr mit vier Krahnen angebracht, an denen ebensoviel Trinkbecher befestigt sind. Stehen nun jetzt größere Abteilungen Reservisten und Landwehrmänner in glühendem Sonnenbrand auf ihren Sammelplätzcir, dann fahren diese Fässer zwischen die Mannschaften und jeder kann seinen Drirst mit frische,» Trünke löschen. Daß nnse e Eisenbahnen eins dcr wichtigsten Mobilmachungsmittel sind, hat sich diesmal so rcck»t gezeigt, und die Anwohner derselben fragen sich erstaunt, woher konn««en alle die Millionen, welche sie befördern. Ihr aber, Ihr Landwirte, die ihr abseits unserer Bahnlinien wohnt und jetzt mit der Einbringung der Ernte beschäftigt, noch die Landwehr und den Landsturm zu den Waffen schickt, seid uichesorgt um Heim und Herd und die Zukunft unseres Vaterlandes, wir haben gesehen, daß das deutsche Reich eine Macht an unsere Grenzen schickt, die, wenn Gott ihr seinen Beistand leiht, unüberwindlich ist, und wenn es sein «nnß, die halbe Welt in Trümmer schlägt.
* Frankfurt a. M, 12. Aug. Mit dem Zeichen des Roten Kreuzes am Anne, niit einer großen Gcldk,;e, ciii.’t mächtigen Aktenmappe und in dcr Mütze sammelte ein gewisser Willi Berntheiin ans dcr Rat Bcilstraße Beiträge für das Rote Kreuz und erhielt sic reichlich. Er gebrauchte das Geld für sich und sälschic auch die Samniellisten. Dcr Srhtiündler wurde ain Dienstag durch Zufall entlarvt nnd verhaftet. — Die 35jährige Ehefrau des Oberlehrers Dr. Freudenbcrger hat ihrem Leben gewaltsam ein Ende gemacht. Ein langwieriges Leiden hat sie in den Tod getrieben. — Für hervorragende Waffentaten des 18. Armeekorvs stellten die Herren I. C. Junior und Direktor I. Wolfs dem Koinmandierenden General je 1999 Mark zur Verfügung.
* Frankl'irt o. SU., 12. August. Die hier wohnenden und zur Zeit hier weilenden Amerikaner hielten im „Frankfurter Hos" eine starkbesuchle Versammlung ab, in der die Bildung eines Vereins beschlossen wurde, der sich mit allen Kräfte» der hier notleidenden deutschen Kriegersrauen und -Kinder widmen will. Eine Sammlung für die deutschen Familien, deren Ernährer im Felde stehen, ergab eine bedeutende Summe.
* Fe-nksurt a. M., 12. August. In zahlreichen Fällen haben hiesige Hausbesitzer Frauen und Kinder pan im Felde stehenden Mietern aus der Wohnung gewaltsam gewiesen, weil diese mit der Miete im Rückstand geblieben sind. Dar Garnisouslommando wendet sich aus diesem Anlaß an die Stadt und ersucht diese, um Beseitigung dieser schreiende» Hartherzigkeit seitens d-r Hausbesitzer. Es droht, sall» die Repressalien gegen die armen Leute trotzdem nicht unterbleiben, die Siame» dieser Hauspaschas rücksichtslos an den Pranger der Leffentlichkcit zu stellen. Diele dieser gewissenlosen Besitzer werden sich auch durch diese Drohung nicht rühren lassen.
Frankfurt n. *?., 12. Aug. Tie Verpflegung unserer im Felde stehenden Armeen dürste sich insolge der a-'sreichead en Automobilverbindungen nnd der ausgiebigen Verwendung von Konserven in vielfachen Formen rasch nnd leicht voll-ie- hen. Ganz anders war dies 1879. Am 13. August tauch,? zum erstenmal in Berliner Blättern die Nachricht von einer Ersindung des Kochs Grünebcrg auf. Dieser bot der Heeresverwaltung eine aus gehackten Fleisch- , b Erö'en- mebl hergeslclltc Wurst zur Verwendung in der Armee <-;«. Die Vertuche aetonocn olonzend. lie wurden soiort >>» --- a
ßeni angewcndct. Die Wurst bewährte sich als eins der praktischsten Ernährungsniittel für die Soldaten nach jeder Richtung »,«d erlangte eine Volkstüinlichkeit, die den Krieg überdauerte. Dem Erfinder der Erbswurst wurde ein hoher Staatsprcis für die dem hungcriiden Kriegcrmagen erwiesene Wohltat auSgezahlt.
Hrssen-Nasia».
* Feiedrichsdork i. T.. 12. August. Auf Posten hat sich der zuni Bohnnberwachungsdienst herangezogene 30jährige Speng lern-eister Sorg mit seinem Dienstgewehr durch zwei Schüsse getötet. Die Tat wurde in einem Anfall von Schwermut verübt.
* f Anspach, 12. August. Der hiesige Turnverein 'cschloß, von seinem Vermögen, welches über 2000 Mark beträgt, vor lärig 2000 Mark zur Gründung eines Hilfsausschusses für Kriegehilse zur Beringung zu stellen.
* ! Usingen, 12. August. Hier wurde die Errichtung eines Kinderhortes für die Kinder der zu den Fahnen Einberufenen vom evangelischen Frauenverein beschlossen.
* f. Seelenberg, 12. August. Hier verschieb im Alter vor 7ä Jahren der älteste Gemcinderechner des Kreises Usingen Herr B. Er» st. Sein Amt verwaliete er 48 Jahre lang zur größten Zufriedenheit seiner Vorgesetzte» und in bestem Einvernehmen mit den Ortsbürgern, auch «var er in« Besitz des all- gemeinen Ehrenzeichens.
* f- Oberursel, 12. August. Sei dem Ausschuß sür Kricgs-
h'ffe sind an freiwillige Gaben bis jetzt an Geldbeträgen gezeichnet 183t Marks an Liebesgaben sind eingegangen: Mehl, Kaitefseln, Pflaumen: zur Versügung gestellt wurden: ver
schiedene Zinuner mit mehreren Veiten, ein ganzes Hans, so- wie eine ganze Villa: weitere Zuwendungen folgen.
* Idstein, 12. August. Die Stadtverordneten»^!.', mlung bewilligte in einer außerordentlichen Sitzung sür die .!n!er> stützung notleidender Kriegersamilieu 10 000 Mark. In de, Stadt werden während des Krieges 238 Frauen und Kinder aus Metz Unterkunft finden.
Skarktnbnrg.
* Darmstadt, 12. Ang. Bei den« Erfatz-Balailloa de Infanterie-Regiments Nr. 115 werden von« 13. Mobil:, ich- »ngstage ab (14. August) wieder Freiwillige cingeit ellt. Zahlreiche Ersatz- und Reserveleute sind inzwischen bei den verschiedenen Regimentern als übrczählig vorerst Wiede.' zur Entlassung gckoininen, müssen sich aber für eine späte,' .-!I-- rufnng event. in einigen Wochen bereit halten.
* Roßdorf b. Darmstadt, 12. August. An den Pranger ge hört der hiesige gutsituierte Landwirt Philipp Erünewald Während kaum eine deutsche Familie davon verschont bleibt ihr Scherflcin mit Freuden zu de» Opfern dieses großen nnd heiligen Krieges beizuttagen, scheint dieser kaltblütige Egoist jedes Gefühl» für die hohe Ausgabe jedes Vaterlandssreundc bar zu sei». G. ist bisher allerdings von den Beschwerden des Krieges, die Jedermann trejsen, außerordenllich begünstigt ge wesen. Seine beiden Söhne, die beide das inilitärpftichüge Alter haben, sind militärfrei, seine beiden Pjerde wurden bei der Pserdemusterung Nicht benötigt, jo baß er sie behalten konnte und in der Lage war, mit Hülse dieser Kräfte rascher, wie jeder andere seiner Mitbürger seine Ernte nach Hause zu bringen. Anstatt nun einem stillen aber selbstverständliche» Uebereinkvmmen gemäß, den Nachbarn usw. beim Heimschafsei' der Ernte zu Helsen, verweigert Erünewald dies ausdrücklich und begann ruhig mit dem Umpftiigen der abgeerntete» Felder. Schon hierdurch wurde vielfacher Mißmut im Orte wach Seinem Eebahren setzte nun G. dadurch die Krone aus, daß er aus die Aussage von Einquartierung mit Pferden erilärte, er habe keinen Platz, um Pferde stellen zu können. Als nun daraus hingewiesen wurde, daß er die Pferde in die Scheune stellen könne, und die Einquartierung wirklich eintras, ging G. soweit, daß er kurzer Hand die Scheune mit Frucht belegte unt zu dreschen begann. Es ist nun allerdings Anzeige an zuständiger Stelle erfolgt und wird diesem ruclpchlslase» Menschen wohl die Strafbarkeit seines Verhaltens llar gemacht werden, doch empsiehlt es sich zur Warnung sür Andere, dieses Verhol, ten weiteren Kreisen bekannt zu geben.
Kirchliche Anzeigen Gottesdienst in der Stadtkirche.
Freitag, den 14. August, abends 8 y, Uhr, Kriegsbittan dacht, Herr Pfarrer Ritter. — Anschließend Feier des hl Abendmahls.
Franksnrter Wetlerbericht.
Voraussage: Ziemlich heiter, trocken, war«», nordöstliche
Winde.
Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto Hi r s chel, Friedbcrg: für den Anzeigenteil: K, Sch in i d t, Fricdberg. Druck »nd Verlag der „Neuen Tageszeitung". A. G„ Friedberg i. H.
Liebesgaben.
Als geeignete Liebesgaben für unsere tapferen Krieger im Felde, unsere Verwundete, Kranke und Genesende in der Heimat find besonders zu empsehlen:
Zigarren, Zigaretten, Kautabak, Tabak, Pseisen, Ehokolade Kernseife (keine seinen parfümierten Seifen), Hemden, Unterhosen, Striimpse, sür die kältere Zeit Stauchen, Leibbinden aus Flanell, (Pulswärmer), Unterjacken, für die Lazarette: Nachthemde» nnd Unterhosen, alles weiß, nicht farbig, ferner: Taschentücher und Pantoffel.
Wir bitten alle geeigneten Liebergaben an der E e - | d) ii f i 6 ft e 11 e des Roten Kreuze», Haagstraße 18, abzugeben, van wo ste je nach Wunsch des Gebers, auf dem Krtegs- scharplahe oder in der Heimat Verwendung finden.
„Römerbrunnen"
Hervorragendes Tafelwasser.
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