Ausgabe 
28.12.1913
 
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* pieses Blatt erscheint wöchentlich einmal. 8

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Aufwärts!

Gemeinschaftsblatt für Hessen.

Redakteur: Stadtmisstonar Herrmann⸗Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber⸗Cassel, Pfarrer Mockert⸗Frankfurt a. M. und die Prediger der Pilgermtisston. Verlag der Buchhandlung der Pilgermisston. Druck von Otto Meyer in Gießen, Ludwigstr. 30.

Nr. 52.

Sonntag, den 28. Dezember 1913.

6. Jahrg.

SSS SSC CSK CCC Ke.

Hufwärts im Glauben! Hufwärts zum Licht! Gott wird uns geben, Was uns gebricht.

Hufwärts und vorwärts! Frisch auf der Bahn!

In Jesu Namen

Und bimmelan!

Seliges Wort!

Hilvesterglocken.

Psalm 90, 1. Herr Gott, du bist unsre Zu flucht für und für.

3 icht im Silvesterrausche, nicht mit leichtfer . 2 tigem Neujahrswunsche gehen wir von einem Jahr ins andere; den ersten Schritt tun wir in dem Namen, der über alle Namen ist, den das Evangelium des heutigen Tages uns auf die Lippen legt. In Jesu Namen heben wir Herz und Hände heut empor zu dem ewig treuen Gott, der durch Jahrtausende hindurch sich erwiesen hat als Fels im Meere, der in all den Wogen, die unsere Seele umspülen, uns der einzige Trost und Hort für Zeit und Ewigkeit ist: Herr Gott, du bist unsre Zuflucht für und für.

Wenn in der letzten Nacht des Jahres die Uhr zum zwölften Schlage aushebt, wenn die

Aufwärts!

Hufwärts und beimwärts!

Freude und Wonne Wird uns einst dort!

sich Zeit und Ewigkeit.

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Hufwärts auf steilem, Dornigem Pfad! Den uns der Heiland Vorgezeigt hat!

Aufwärts, doch fröhlich, Sicher den Schritt, Geht doch die Liebe Jesu stets mit.

SS SSS SSC C.

Glocken von allen Türmen läuten, wenn stumm die Hände sich drücken, oder in Lob und Bitte der Mund sich öffnet, dann ist es, als vermählten Schauer der Vergänglich keit umfangen uns, aber Tröstungen der Ewigkeit halten uns.

Manche Hand hat in dem letzten Jahre sich von uns gelöst, manch liebendes Auge sich ge schlossen; aber einer ist geblieben bei allem Grüßen und bei allem Abschiednehmen: Herr Gott, du bist unsre Zuflucht für und für!

Das neue Jahr liegt vor uns wie ein pfad loses Meer; wer will unser Führer werden? Was wird es uns bringen und was uns nehmen? In fünf Bildern, eins immer ergreifender als das andere, schildert unser Psalm die Vergänglichkeit und Hinfälligkeit der Menschen. Wer will sagen: ich bin stark? Wer mag sich vermessen, zu denken, er würde unermüdet seine Straße gehen? Nicht