Menschenherz zu seinem einzigartigen Heiland lommt,
kriecht es in allen möglichen Höhle und Schlupf⸗ winkeln selbstgemachter Religion herum. Ja gar viele Wege der Menschen gehen doch am Kreuze Christi vorbei. O ihr Kreuzesflüchtlinge, kommt heraus aus euren Löchern des Aberglaubens! Seid nicht abergläubisch, sondern gläubig.
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Ein Beweis der Echtheit des Christentums.
Ein gottloser Mensch Spöttereien gegen das Christentum zu rechtfertigen, auf das schlechte Benehmen einiger Mundchristen. Da fragte ihn ein verständiger Mann:„Haben Sie schon bemerkt, daß sich jemand über das schlechte Benehmen der Ungläubigen gewundert hätte?“„Nein,“ erwiderte der junge Mensch.„Nun, merken Sie denn nicht, daß Sie dem Christentum die größte Ehre antun, die man ihm nur antun kann, wenn Sie von seinen Bekennern eine viel bessere Aufführung erwarten, als von den Leuten, welche denken wie Sie? Wenn die Christen sogar nach ihrer Meinung heilig sein sollen, ist das nicht ein Beweis, daß die Religion der Christen selbst heilig sein muß?“ Und der Spötter konnte darauf nichts erwidern.
berief sich, um seine
Rettersinn.
Dr. Torrey erzählt von einem Studenten, welcher in der Nähe von Chikago am Michigan⸗ see bei kaltem Wetter zehnmal zu einem geschei⸗ terten Schiffe schwamm, um die Hüften gebunden, um jedesmal ein Men⸗ schenleben zu retten. Aufs äußerste erschöpft ging er dann zu dem Feuer, das seine Freunde am Strande angezündet hatten. Dort stand er zähneklappernd, blau, halb erfroren und suchte ein wenig Wärme in seine erstarrten Glieder zu be— kommen. Als er dann aber noch Männer und Frauen mit den Wogen kämpfen sah, ließ er sich nicht halten und rettete noch weitere sieben Menschen, indem er freudig immer von neuem sein Leben wagte. Er verfiel infolge der übergroßen An— strengungen in ein hitziges Fieber, aber in seinen Phantasien sprach er nicht von den 17 Geretteten, sondern von den vielen Untergegangen und klagte laut:„Hätte ich nicht noch einen retten können?“—
Sprich, lieber Leser, was tust du für die vielen Unbekehrten um dich her, die gleich jenen in Gefahr stehen, für die Ewigkeit umzukommen?
Cersammlungs. Anzeigen
(Versammlungen innerhalb der Landeskirche)
Bezirk Gießen.
Stadtmission Gießen, Löberstraße 14. Jeden Sonn tag 1½ Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; 8 ¼ Uhr: Versammlung. 4½ Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch: 8 ½ Uhr Bibelstunde.
Sonntag, 13. Juli: Nordeck und Wißmar, 15. Juli Alten- buseck, 17. Kleinlinden.
Grünberg(Frankfurterstr. 23.): Jeden Sonntag abends 8 Uhr: Versammlung.
Bezirk Lich. Lich, Butzbacherstr. 17. Jeden Son ntag 12 Uhr, Sonntagsschule. 4 Uhr: Jungfrauenstunde, 8½ Uhr: allgemeine Versammlung. Sonntag, den 13. Juli nachm. 3 Uhr:
Gemeinschaftsfest in Zu khardsfelden.
15. Oberbessingen, 16. Ettingshausen, 17. Burkhardsfelden. Bezirk Sellnrod.
Jeden Sonntag, 12 Uhr: abends 8¼ Uhr:
Redakteur: Stadtmtsstonar Herrmann-Gleßen. der Pilgermtsston.
Sell nrod: Sonntagsschule
Versammlung.
Überlässest du sie dem Verderben?—
Sonntag, 18. Juli,% Uhr: Helpershain, Unter⸗Seiber⸗ tenrod, Wohnfeld, Klein⸗Eichen. Bezirk Alsfeld. Stadtmission Alsfeld(am Kreuz). Jeden Sonntag um 11 Uhr: Sonntagsschule; abends 8 ½ Uhr: Versammlung. Freitags: Bibelstunde. Sonntag, den 13. Juli: Maar, 5 Uhr Lauterbach, 8 ½ Uhr Alsfeld. 7 N und Jungfrauenvers. durch Schwester Anna: 15. Juli Kirtorf, 16. Storndorf, 17. Altenburg.
Bezirk Großen-Linden.
Sonntag, den 13. Juli 3 Uhr nachm. 8 Jahresfest in Lützellinden. Abends Vers. in Kinzenbach und Leihgestern.
Bezirk Nieder-Weisel. 15. Juli Gambach, 17. Nieder-Weisel, 18. Butzbach,
Sonntag, den 20. Juli, nachm. 3 Uhr: Gemeinschaftsfest in Münzenberg
20. nachmittags 3 Uhr: Fauerbach, abends 8 Uhr: Kirch⸗ und Pohlgöns, Münzenberg, Nieder-Weisel.
Bezirk Friedberg.
Vorstadt zum Garten Nr. 8: Jeden Sonntag Abend und Donnerstag Abend 8½ Uhr Versammlung.
Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Mockert⸗-Frankfurt a. M. und die Prediger Verlag der Buchhandlung der Pilgermtsston.
Druck von Otto Meyer in Gießen, Ludwigstr. 30.
nachdem er sich ein Seil


