es ist mir, als hätte ich es schon oft gesehen, und doch war keiner meiner adeligen Bekannten so voll Hoheit und Kraft. Wer warst du, schöner Engel?“ „Ich war deine Waschfrau,“ sagte die andere.
ae.
Alexander Mackay.
In der Biographie des großen Uganda— Missionars lesen wir, daß sein Vater, ein pres⸗ byterianischer Prediger im Norden Schottlands, im Jahre 1849 eines Tages vor lich unbedruckten Karte Afrikas stand. Er be⸗ trachtete die vielen leeren Stellen der Karte, die nur die Worte:„Unerforschtes Land“ trugen. Ohne daß der Prediger das Klopfen an der Tür vernommen hatte, war das Dienstmädchen, mit einem neugeborenen Kindlein in den Armen, in das Studierzimmer getreten, und hatte, hinter ihrem Herrn stehend, gesagt:„Ich habe Ihnen ein Ge⸗ schenk gebracht, mein Herr“. Aber auch diese Worte hatte der in die Karte vertiefte Mann nicht gehört, und als er nach einiger Zeit des Mädchens gewahr wurde, sagte er:„Siehst du diesen birnenförmigen Erdteil, Anna? Obgleich das ganze Innere des großen Landes noch ganz unerforscht ist, wird das Panier des Kreuzes doch
der noch ziem⸗
noch einmal im Herzen des Kontinents aufge⸗ pflanzt werden. Freilich, vielleicht nicht während ich oder du am Leben sind“.—„Vielleicht während des Lebens Ihres Sohnes, Herr Prediger, und es mag sein, daß er selbst daran beteiligt sein wird“, war die Antwort des Mädchens. Jetzt erst wandte sich der Vater von Alexander Mackay um und sah in den Armen des Mädchens seinen neugeborenen Sohn. Jubelnd rief er:„Ein Junge, ein Junge! Bring ihn näher ans Licht, Anna, damit ich ihn besser sehen kann“. Das kleine Kindlein wurde der große Missionar, der mit unsäglichen Mühen und Gefahren das Evan— gelium unter den Bewohnern von Uganda verbreitete, und der die Grundlage zu den herrlichen Siegen des Kreuzes daselbst legte. Die Baganda aber selber sind Missionare geworden, die benachbarten Stämmen die Kunde des Kreuzes bringen in Regionen, die bis jetzt noch kaum ein weißer Fuß betreten hat. Ihnen waren jene Regionen nicht unbekannt; denn in den Tagen Mackays besuchten
und die, die sich widersetzten niederzumorden. Ist das nicht ein Lohn für Missionsfreunde?
„
Cersammlungsanzeigen
(Versammlungen innerhalb der Landeskirche)
Bezirk Gießen.
Stadtmission Gießen, Cöberstraße 14. Jeden Sonntag 1½ Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; 8¼ Uhr: Versammlung. 4½ Uhr: Christlicher Verein junger Männer.
Sonntag, den 6. Juli nachm. Beuern. abends Altenbuseck,
Bezirk Alsfeld. Stadtmission Alsfeld(am Kreuz). Jeden Sonntag um 11 Uhr: Sonntagsschule; abends 8 ½ Uhr: Versammlung. Freitags: Bibelstunde.
Sonntag, 6. Juli nachm. s%½g Uhr: Versammlung im Freien in Storndorf. 8. Juli Lingelbach, 9. Schwarz, 10. Eifa.
Bezirk Sellnrod.
Sellnrod: Jeden Sonntag 12 Uhr: Sonntagsschule, abends 8 ¼ Uhr: Versammlung. Sonntag, 6. Juli nachm. ½3 Uhr: Groß-⸗Eichen, Köddingen, Ober⸗Seibertenrod und Ruppertenrod. 5
Bezirk Friedberg.
Vorstadt zum Garten Nr. 8: Jeden Sonntag Abend und Donnerstag Abend 8 ½ Uhr Versammlung.
Redakteur: Stadtmisstonar Herrmann-Gießen. und die Prediger der Milgermtsston.
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Mitarbeiter:
Verlag der Buchhandlung der Pilgermisston.
Sezirk Schotten. 5 Jeden Sonntag Abend ½9 Uhr Versammlung in Schotten.
Bezirk Großen-Linden. 6. Juli Großenlinden, nachm. 3 Uhr: Vortrag von Herrn Prediger Müller⸗Hamburg über die Arbeit unter den Verlorenen Hamburgs. Abends 8¼ Uhr in Hörnsheim, derselbe Redner; ferner Vers. in Allendorf, Leihgestern, Münchholzhausen.
gezirk Lich. Lich, Butzbacherstr. 72 Jeden Sonntag 12¾ Uhr Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenstunde; 8 ½ Uhr: allgemeine Versammlung. Sonntag, den 6. Juli 3 Uhr nachm.
Gemeinschafisfest in Villingen, Versammlungen in Lich, Burkhardsfelden und Wohnbach, 8. Dorfgill, 9. Watzenborn, 10. Langsdorf.
Bezirk Nieder-Weisel. 10. Juli Nieder-Weisel, 11. Butzbach, 13. nachm. 3 Uhr:
Gemeinschaftsfest in Münster
13. abends 8¼ Uhr: Niederweisel, Fauerbach, Kirch- und Pohlgöns.
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Pfarrer Sperber⸗Cassel, Pfarrer Mockert⸗Franktfurt a. M., Druck von Otto Meper, Gießen.
sie dieselben Stämme, um sie zu Sklaven zu machen,
Versammlungsanz. ꝛc. bis zum 4. Juli erwünscht.


