Arbeiter Christi.
Ein Schriftsteller sagt:„Wenn die Gnaden— gaben des heiligen Geistes in uns sind, so werden sie aus den Fenstern schauen,“ und wenn Christus wirklich in unsern Herzen wohnt, so wird Er bald in unseren Gedanken, Worten und Handlungen gesehen und gespürt werden. Wir werden leben, wie Er lebt, dienen, wie Er dient; geduldig, aufmerk- sam, selbstlos und gütig sein, wie Er war. In unserm täglichen Leben sollen wir kundgeben, daß das wahre Leben des Herrn Jesu, das für uns dahingegeben wurde, uns mitgeteilt worden ist. „Und tragen nun allezeit das Sterben des Herrn Jesu an unserm Leibe, auf daß auch das Leben des Herrn Jesu an unserm Leibe offenbar werde.“ Unser Leben mag nach„‚menschlichem Maße ge— messen sehr arm, schwach und gering sein, aber wenn Christi Leben in uns und durch uns strömt, so werden wir sicher zu den Erfüllungen Seiner herrlichen Absichten der Liebe und des Mitleids
für eine gefallene Welt mit beitragen. Mit unsern
Füßen sollen wir Aufträge der Barmherzigkeit bringen; mit unsern Lippen von Seiner Liebe und Treue erzählen; mit unsern Händen sollen wir Werke der Freundlichkeit und des liebevollen Erbarmens tun; unser ganzes Wesen soll reichen Segen von Hilfe und Freude auf unsere Um— gebung ausströmen.
Vermehren durch Ausstreuen und durch Vor—
enthalten arm werden, Ersparnisse durch Verluste
erzielen und durch Sparen verlieren ist der Gipfel
des Absonderlichen für ein fleischliches Herz, aber
es ist der erste und wichtige Grundsatz von Christi Lehre. Das Schmähwort:„Er hat andern ge— holfen und kann sich selber nicht helfen“, war eine große unbewußt ausgesprochene Wahrheit.
Jesus selbst konnte nicht fruchtbringend werden,
ehe er nicht wie das Weizenkorn in die Erde ge—
fallen war, um zu sterben. Seine Freunde sagten, Er verlor Sein Leben. Aber war dies Leben verloren, als Jesus gekreuzigt wurde?
Wer kennt nicht den gesegneten Gewinn von Christi Leben durch Sein Opfer und Seinen Tod? War Marias Salbe vergeudet oder ver—
loren, als sie das Glas zerbrach und sie auf den
Herrn goß? Wer dächte daran, wenn sie sie nicht
ausgeschüttet, vergossen, geopfert hätte?
werden, ehe das Gesetz für die Selbstopferung der beherschende Grundsatz unseres Lebens geworden ist. Jemand sagt:„Der Altar steht im Vorder- grund eines jeden Lebens, und man kann nur
um den Preis des Edelsten und Besten in uns
an ihm vorbei. Es liegt mehr Größe in fünf
Minuten Selbstverleugnung, als in einer ganzen
Lebenszeit voll Selbstsucht und Selbstbefriedigung.“
n Uersammlungs- Anzeigen
(Versammlungen innerhalb der Landeskirche) Stadtmission Gießen, Cöberstraße 14. Jeden Sonntag 1½ Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; 8 Uhr: Versammlung. 4½ Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Sonntag, den 9. Februar, nachmittags Nordeck, abends Wißmar, 11. Altenbuseck, 13. Kleinlinden. 16. nachm. Beuern, abends Altenbuseck, 18. Beuern.
Bezirk Großen-Linden. Vom 9. bis 16 Febr. Evangelisation in Großenlinden durch Prediger Goebel-Hagen i. W. Am 9. u. 13. Febr. Vers. in Allendorf. 16. Vers. in Allendorf, 18. Hörnsheim, 19. Lützellinden, 20. Allendorf, 21. Großenlinden.
ezirk Alsfeld.
Sonntag, 9. Febr. Maar, Lauterbach, Storndorf u. Ober⸗ Breidenbach, 11. Kirtorf, 12. Ober-Breidenbach, 13. Storn⸗ dorf, 14. Altenburg, Leusel.
Sonntag, den 16. Febr.: in Maar und Lauterbach:
Frauen- und Jungfrauenversammlungen von Schwester Anna Eigenbrod: Sonntag, den 16. Febr.: Altenburg, Alsfeld. 17. Lauterbach, 18. Maar, 19. Lingelbach, 20. Schwarz, 21. Eifa. Bezirk Lich.
Sonntag, den 9. Febr. Dorfgill, Watzenborn, Ettingshausen, und Ober⸗Bessingen. 11. Dorfgill, 12. Watzenborn, 18. A
Sonntag, den 16. Febr. 7 Uhr abends: Gesang- und musik fest in Lich. 18. Ober-Bessingen, 19. Ettingshausen, 20. Burkhardsfelden. l
GBemeinschaft Bellnhausen. Vom 10. bis 16. Febr. im Vereinshause: Fibelstunden zur Erweckung und Dertiefung des Glaubenslebens Vormittags 10—11 Uhr Gebetsstunden; nachmittags 2—4 Uhr:
Biblische Vorträge.— Vom 10.— 16. jeden Abend 8 Uhr:
Evangelisation in der Gastwirtschaft des Herrn Jost in Fronhausen. Sonntag, den 26. Febr. von 10—12 Uhr: Gebetsstunde;
Ebenso- wenig kann unser Leben ein Segen für die Welt
12 Uhr: Sonntagsschule; 2 Uhr: Philadelphia-Nonferenz.
Abends 8 Uhr: Evangelisation in Fronhausen im Saale i
des Herrn Jost.
Bezirk Schotten. 9. Febr. Versamml. in Schatten, abends/ 9 Uhr. Vers. für Männer des Bezirks Schotten in Nidda nachm.
½8 Uhr. 11. Nidda, 12. Schotten, Bibelstunde; 13. Selters.
16. Febr. um 12 Uhr: Sonntagsschule in Schotten, abends 9 Uhr: Versammlung; nachm. 3 Uhr: Betzenrod. 18. Nidda, 19. Bibelstunde in Schotten, 20. Lißberg.
Bezirk Nieder-Weisel.
8. Febr. nachm. 2½ Uhr: Maibach, Butzbach; 8 Uhr: Nieder-
Weisel, Kirchgöns. Vom 9. Febr. bis a 16. Febr.: Epangelisation in flieder⸗Welsel von Prediger Wiechert. Jeden Nachm. 3 Uhr: Bibelstunde und jeden
Abend 8 Uhr: Vortrag. 16. nachm. 3 Uhr: Gemeinschafts⸗ 8
fest in lieder⸗Deisel. 12. Febr. Münzenberg. i 18. Febr. Gambach, Kirchgöns. 19. Griedel, 20. Nieder⸗ Weisel, Männerchor. 21. Fauerbach, Butzbach. 23. nachm.
3 Uhr: Münster, Münzenberg; abends 8 Uhr: Nieder⸗ Weisel, Gambach, Kirchgöns. 1 Bezirk Friedberg. f 2
9. Febr. nachm. 3 Uhr: jahresfest in Friedberg. 11. Bön⸗
stadt, 12. Schwalheim 14. Dorheim und Nauß eim. 16. nachm. 3 Uhr: Leidhecken, 18. Assenheim, 19. Stammheim, 20. Vilbel 21. Nauheim.
Redakteur: Stadtmtsstonar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Mockert⸗Frankfurt a. M. und die Prediger
der Pilgermission. Verlag der Buchhandlung der Pilgermisston. Druck von Otto Meyer in Gießen, Ludwigstr, 30.
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