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eine köstliche Perle gesucht und gefunden häben,
Raschen Schrittes holt er einen Arbeiter ein, der in einer leichten Bluse bald bis auf die Haut durchnäßt war.„He, Freund! kommt ein wenig unter meinen Schirm“, sagt er zu ihm, und Bankier und Blusenmann gehen unter dem Schirm, Schulter an Schulter, Herz an Herz. Da geht dem Blusenmann sofort das Herz und der Mund auf, er klagt dem unbe— kannten Herrn, wie er unverschuldet seine Stelle verloren habe und vergeblich seit langer Zeit Arbeit suche, er wisse sich kaum mehr zu helfen. „Habt Ihr denn auch am rechten Ort ange— klopft?“ fragt ihn der Herr dazwischen.„Ja, überall, wo ich irgend denken konnte, es wäre etwas für mich. Oder wo meinen Sie denn?“
erwiderte mit mißmutigem Seufzen der Arbeiter. „Ich meine, wo's heißt: Rufe mich an in der
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Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen!“ gibt ihm der Kaufmann zur Antwort, deutet mit wenigen Worten noch an, wie er's machen müsse, sagt dem Arbeiter auf seinen Wunsch, wer er sei und wo er wohne, und dann gehen die beiden mit herzhaftem Hände— druck auseinander. Nach etlichen Tagen erscheint der Blusenmann auf des Kaufmanns Büro: „Gott grüß Euch, mein Herr!'s hat geholfen! Ich danke Ihnen hunderttausendmal für den guten Rat, ich will ihn meinen Lebtag nicht vergessen.“
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Dulden und herrichen.
Faßt neuen Mut;
Erobert die Welt für Jesum! Kämpft bis aufs Blut:; Jehova führt uns zum Sieg!
Ein echter Soldat Jesu Christi geht in den Kampf. Kämpfen bedeutet Entbehrung, Arbeit, Hunger, Wunden und Leiden, Kummer und Tod. Was liegt uns an Soldaten, die wohl Soldaten heißen, aber in Wahrheit keine sind; denn sie können eins nicht— kämpfen. Das Kämpfen macht den Soldaten erst zum Soldaten. Auch ein Streiter und Soldat Jesu Christi muß mit Kampfessinn erfüllt sein; wo der fehlt, da fehlt das Wichtigste. Denn was nützen uns Soldaten, die alles mögliche können, nur nicht kämpfen?
Dafür sind sie ja eben Soldaten geworden, daß
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sie kämpfen. Wehe dem Volke, dessen Soldaten in der Stunde der Gefahr nicht kämpfen können! Wehe aber auch den Soldaten selber!
Seht doch die Millionen eurer Mitmenschen, 15 der Gewalt des Verderbhens anheimgefallen ind. himmlischen Heerscharen über eine Armee unent— schiedener sogenannter Soldaten Jehovas sagen, die singen und Reden halten und lesen und die traurige Lage der Dinge sehr gut beurteilen können, die sich aber mit ihrem Zuschauen und Reden und Studieren völlig zufrieden geben und fast garnicht kämpfen, um vorzubeugen und zu retten? O, was soll man von Bekennern und Nachfolgern Christi sagen, die nicht kämpfen? Soll man etwa ihre Rechtgläubigkeit, ihre Gelehrsam— keit, ihr theologisches Wissen, ihr würdevolles Auftreten rühmen? Das und noch mehr könnte man vielleicht von ihnen sagen; nur das Eine trifft nicht bei ihnen zu: Sie sind keine Soldaten. Ein echter Soldat und Streiter Christi denkt nicht an sich selber; seine Gesundheit und sein Leben ist ihm nicht das Höchste, Kämpfen ist seine Freude; wo der Kampf am heißesten ist, da ist sein Element.
Wunderbar, aber doch wahr.
Christian Scriver schreibt einmal:
„Wenn man herbe und bittere Früchte als Ingwer, Quitten, Schlehen mit fließendem Zucker uͤbergießt, so werden sie anmutig, zart und süß.“
Gewisse Früchte sind im Naturzustand so herb und bitter, daß sie niemand ohne große Not genießen würde. Aber wie zu Scrivers Zeiten, so verstehen wir's auch heute noch, diese Bitter⸗ keit zu überwinden, und dieses gelingt so gut, daß gerade die herbsten Früchte den angenehmsten Geschmack erhalten und darum selbst auf die Tafeln von Fürsten und Königen gesetzt werden. Es ist also die durchgreifende We welche die herben Früchte nutzbar macht und sie zu hohen Ehren brachte.
Wie mit den bitteren Früchten, so ist es auch mit den Menschen. Von Natur sind sie auch herb und bitter, und einer macht dem andern das Leben so schwer, daß man allenthalben darüber klagen hört. Und ohne Uebertreibung kann man daher sagen, daß die größten Nöte und der tiefste Jammer auf Erden in der natürlichen Bitterkeit
Was wird wohl Jesus, waͤs werden die—


