Ausgabe 
19.1.1913
 
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der Menschen ihren Grund haben. Es macht hierin auch niemand eine Ausnahme, denn wir sind allzumal Sünder.

Aber, Gott sei ewig Lob! wie die herbe Frucht durch den Zucker, so wird der natürliche Mensch durch die Gnade in Christo Jesu um gewandelt und verändert. Das ist zwar wunder bar, aber dennoch wahr. Und diese Umwandlung geschieht so augenfällig, daß der überlegende und gewissenhaste Apostel Paulus von den Christen in Ephesus, die die Umwandlung erfahren hatten, sagen kann:Ihr waret weiland Finsternis, nun aber seid Ihr ein Licht in dem Herrn. Von der Finsternis zum Licht kann es eine größere Umwandlung geben?

Die Frucht des Glaubens.

Der Agent einer Bibelgesellschaft in Korea erzählt die Geschichte eines jungen Mannes mit Namen Thun, der als erster in seinem Dorfe die Jesuslehre annahm. Durch sein treues Zeugnis wurde sein Vater gesegnet, so daß er im Glauben an Christus starb. Der junge Mann weigerte sich nun, seinen Vater nach heidnischen Gebräuchen begraben zu lassen. Darüber erhob sich ein Sturm der Entrüstung. Mit Hilfe des Kolporteurs und einiger Christen aus einem andern Dorfe trug er den Leichnam seines Vaters fort und ließ ihn

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Oersammlungs anzeigen

(Versammlungen innerhalb der Landeskirche)

Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, CLöberstraße 14. Jeden Sonntag Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; Uhr: Versammlung. Uhr: Christlicher Verein junger Bezirk Gießen Land. Jan. nachm. Beuern, abends Altenbuseck,

änner.

Sonntag, 19. 21. Beuern.

Grünberg(Frankfurterstr. 23.): Jeden Sonntag abends 8 Uhr: Versammlung.

b Großen-Linden.

Vom 19. bis 26. Jan. finden im Vereinshause zu Allendorf

jeden Abend um Uhr, an Sonntagen um nachm. Evangelisationsversammlungen statt.

19. Hörnsheim, Großenlinden, Leihgestern; 21. Hörnsheim, 22. Leihgestern, 24. Großenlinden.

Sonntag, 26. nachm. 2 Uhr, Brüderratssitzung in Allendorf.

Bezirk Nieder-Weisel. 21. Gambach, 22. Münzenberg, 23. Nieder-Weisel, Männer⸗ chor; 24. Butzbach; 26. nachm. 3 Uhr: Fauerbach, abends 8 Uhr: Nieder-Weisel.

christlich beerdigen.Mein Vater soll nicht be⸗

erdigt werden, als ob er für immer tot sei, sondern

wie einer, der an das ewige Leben geglaubt hat. Seine Verwandten stießen ihn hinaus aus dem Dorfe und or erlitt geduldig den Verlust seines Hauses, seiner Felder, seines Lebensunterhaltes und blieb ein treuer Christ. die Zeit, wo die Früchte seines Ausharrens offen bar wurden. Sechzig seiner Verwandten traten zur christlichen Kirche über. Ein Jahr darnach erlebte er die Freude, zu sehen, daß das letzte Haus in seinem Dorfe christlich wurde.

Aufopferung unter den Noreauern.

Dr. George Heber Jones in Korea stellt fest, daß 85% der Arbeit in diesem Lande von den Eingeborenen getragen wird. Die Koreaner ver stehen es zu geben. anche verpfänden ihre eignen Häuser, um die Schulden der Kirche zu tilgen.

Gewöhnlich werden bei den Koreanern die Häuser mit Stroh gedeckt, nur die reichsten unter ihnen können sich Ziegeldächer leisten. In einem Dorfe hatten die Leute eine Kirche gebaut, aber sie mußten sie schließlich mit Stroh decken, weil sie kein Geld mehr hatten. Als einer der Christen, der ein Ziegeldach hatte, sah, daß des Herrn Haus schlechter gedeckt wurde als sein eigenes, gab er

sein Ziegeldach für die Kirche und nahm das

Strohdach auf sein Haus.

Bezirk Friedberg.

Vorstadt zum Garten No. 8: Jeden Sonntag und Donners⸗ tag abends Uhr Versammlung.

Bezirk Alsfeld. Stadtmission Alsfeld(am Kreuz): Jeden Sonntag um 11 Uhr: Sonntagsschule; abends 8 ½ Uhr: Versammlung. Freitags Bibelstunde.

19. Jan. Maar und Lauterbach, 21. Lingelbach, 22. Schwarz, 23. Eifa.

Bezirk Schotten.

19. Jan.: Sonntagsschule um 12 Uhr: Sonntagsschule, Versammlung in Schotten abends ½9 Uhr; in Betzenrod und Selters um 3 Uhr. 21. Nidda: 22. Bibelstunde in Schotten; 23. Lißberg.

Bezirk Lich.

Lich, Butzbacherstr. 17. Jeden Sonntag 12 Uhr

Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenstunde; Uhr: allgemeine Versammlung.

19. Dorfgill und Ober-Bessingen, 21. Dorfgill, 22. Watzen- born, 23. Langsdorf. 5

Bezirk Sellurod.

Stellnrod: Jeden Sonntag Abend 8 Uhr Versammlung.

Redakteur: Stadtmisstonar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Mockert-Frankfurt a. M. und die Prediger der Pilgermisston. Verlag der Buchhandlung der Pilgermisston. Druck von Otto Meyer in Gießen, Ludwigstr. 30.

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Doch endlich kam