Ausgabe 
12.1.1913
 
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welt als das höchste Ziel gelten, möglichst viel zu erwerben und zu besitzen, so gilt doch vor Gott als die höchste Menschentat, mög lichst vielen zu helfen und viele zu beglücken. Das ist Christentumz denn es ist Menschen

tum. Lalsche Sicherheit.

Die Midianiterkönige Sabah und Zalmuna befanden fich mit den Trümmern ihres Heeres auf der Flucht vor Gideon. Sie wähnten sich bereits in Sicherheit, als sie zu Karkor an der Karawanenstraße ihr Lager aufschlugen. Sorglos gaben sie sich der Ruhe hin. Keine Vorsichts⸗ maßregel wurde getroffen. Kein Wachtposten wurde aufgestellt, der das Herannahen des Feindes hätte melden können. Das sollte sich bitter rächen. Es war ihr völliger Untergang. Wir lesen Richter 8, 11:Und Gideon zog hinauf auf der Straße derer, so in Hütten wohnen,... und schlug das Heer; denn das Heer war sicher. Eine Niederlage infolge falscher Sicher- heit. Wie verhängnisvoll! Unbemerkt konnte sich der Feind an den ahnungslosen Gegner heran

nahen, ihn überrumpeln und schlagen. Ist das nicht die Geschichte so mancher Niederlagen in deinem Leben? Es gibt eine berechtigte Sicher heit, wo die gläubige Seele singt: 0 Sicher in Jesu Armen, sicher an seiner Brust, Ruhend in seiner Liebe, da find ich Himmelslust

Diese Sicherheit hat nichts zu tun mit jener anderen, wo man sich gehen läßt und nicht in der Waffenrüstung bleibt. Wie gefährlich das ist, er⸗ sieht man aus obiger Begebenheit. Laß dich nicht in diese falsche Sicherheit einwiegen. Warum kommen so viele aus dem Fallen und Aufstehen nicht heraus? Sie bleiben nicht wach. Forscht man nach den Ursachen, so stellt sich heraus, daß das Gebet, das Bibellesen und die Gemeinschaft mit andern Gläubigen vernachlässigt wurde. Man ließ sich gehen. Daher die Niederlagen und Rückfälle.

Unser Feind ist stets in Waffen,

Nie kommt ihn der Schlummer an.

Wirst im Eifer du erschlaffen,

O so ist's um dich getan! G. Bieber

i ersammlungs⸗Anzeigen (Versammlungen innerhalb der Landeskirche) Stadtmission Gießen, Cöberstraße 14.

Jeden Sonntag Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; Uhr: Versammlung. Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Sonntag, den 12. Januar, nachmittags Nordeck, abends Wißmar, 14. Altenbuseck, 16. Kleinlinden. Bezirk Großen-Linden.

12. Jan. Allendorf, Großenlinden, Hörnsheim, Leihgestern, 14. Hörnsheim, 15. Lützellinden, 17. Allend orf, 17. Großen

Linden. Bezirk Alsfeld.

Sonntag, 12. Jan. Maar und Lauterbach.

14. Kirtorf, 15. Oberbreitenbach, 16. Storndorf 17. Alten⸗ burg, 18. Leusel.

Bezirk Nieder-Weisel.

12. Jan. abends 8 Uhr; Frauen- und Jungfrauenstunde in Kirchgöns.

Vom 13. 19. Evangelisation in Kirchgöns; Jeden Abend 8 Uhr Vortrag.

15 nachm. 2 Uhr: Gemeinschaftskonferenz in Kirchgöns. Text 1. Petri 2, 110.

12. nachm. 3 Uhr: Fauerbach; abends 8 Uhr: Nieder-⸗Weisel, Münzenberg, Butzbach Blaukreuzstunde.

19. nachm. 3 Uhr: Münster; abends 8 Uhr: Nieder-Weisel.

Bezirk Lich. 2 Lich, Butzbacherstr. 17. Jeden Sonntag 12 Uhr: 5 Sonntagsschule. 4 Uhr: Jungfrauenstunde, Uhr: allgemeine Versammlung. Sonntag, den 12. Jan. Watzenborn und Ettingshaußen, 14. Villingen, 15. Wohnbach. g Bezirk Schotten. 12. Januar um 12 Uhr: Sonntagsschule, abends ½9 Uhr: Versammlung in Schotten, nachm. 3 Uhr: Betzenrod. 14. Nidda, 15. Bibelstunde in Schotten, 16. Selters, 17. Ranstadt.

Bund vom weißen Kreuz Frankfurt a. M. Wingertstraße 15.

Samstag, 18. Januar, abends 8 ½ Uhr: Vortrag für Eltern und Erzieher, gehalten von Herrn Rektor Trappmann⸗Barmen. Thema:Die Erziehung unserer Kinder zur Keuschheit. a Sonntag, den 19. Januar, Vormittags 9½¼ Uhr Besuch des Gottesdienstes. e 11 Uhr Weihestunde mit Feier des Heil. Abendmahls. Uhr: Referat von Herrn Rektor Trappmann mit anschließender Besprechung:Wie treiben wir eine ge segnete Weißkreuzarbeit? 5 8 Uhr: Große Werbeversammlung. Sittlichkeitsvortrag. Redner: Ein Frankfurter Arzt und Dr. Kertz 5

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Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen.

N Mitarbeiter: 5 und die Prediger der Pilgermisston. Verlag der Buchhandlung der Pilgermisston.

Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer mockert-Frankfurt a. N., Druck von Otto Meyer, Gießen,