J;r. 5*
nvt firrrofirl?!?fct. Wir sind mich fiir kleine Ansiedlnngen,
für Eingeborenenkalturen. Notwendig ist eine Verbesserung der f.'.nitnrcn Verhältnisse. Auf jeder Station sollte ein landwirtschaftlicher Assistent angestellt werden, der dasür sorgt, daß die Schwarzen lernen, rationelle Landwirtschaft ->, treiben Der sozialdcniokratische Vorwurf, daß der Reichs- tag kritiklos zu allem Ja und Amen sagt, ist ganz unberech- tigt. Das beweisen die Verhandlungen in der Budgetkom- misou. Die Missionsschulen müssen den Regierungsschulen völlig gleichgestellt werden. Auch die sozialdemokratischen Wähler verstehen die Haltung der sozialdeniokratischen Fraktion in Kolonialfragen nicht mehr. (Sehr richtig!) Die Entwickelung der Kolonien geht vorwärts. Es sind alle Aussichten vorhanden, das, es in Zukunft noch besser wird. (Beifall im Zentrum.)
Abg. vr. Paaschc (natl.) hielt den 'Eisenbahnbau schon aus incnschlichcni Interesse für geboten, damit der eingeborene Arbeiter Frau und Kinder zur Arbeitsstätte mit- nehmen könne. Daher sei auch eine weitgehende Arbeiter- fürsorge, aber auch ein Zwang zur Arbeit nötig. Gesorgt müsse auch fiir einen weiteren Rückgang des Alkoholisnius
tvcrden. ^
Abg. Naumann (Fortschr.) wies dem Reichstage die Pflicht zu. die Frage zu beantworten, ob er die Kolonialaus- gaben auch verantworten könne. Bei der Schilderung der Bahnbauten habe man immer ihre energische Förderung durch Herrn Dcrnburg vergessen, der auch viel zur Belebung der einheimischen Stimmuug getan habe. Seine (des Red- rs) Freunde seien Freunde der Kolonien, aber nicht des rhandenen, sondern dessen, was werde und komme.
Abg. Roskc (Soz.) nahm für seine Partei in Anspruch, > der Besserung der Verhältnisse durch scharfe Kritik mit- wirkt zu haben und forderte Einschränkung der Prügel- >afe, die er eine Scheußlichkeit nannte. Der Bahnbau ver- rößere nur die Ausstandsgefahr, deshalb könne seine Partei acht flir ihn eintretcn.
Abg. Erzberger (Zentr.) erklärte das Einverständnis seiner Freunde niit der Rede des Staatssekretärs, lehnte aber eine Verteilung des Tätigkeitsgebiets zwischen den Konfessionen ab, weil dies einen Gewissenszwang bedeuten würde.
Mittwoch: Fortsetzung.
Aus dem hefl. Landlaa.
Zweite Kammer.
Die II. Kauwler setzte gestern ihre Beratungen über das Budget unter den, Vorsitz des Vizepräsidenten Korell mit der Debatte über Kapitel 10, Staatseisenbahnen fort.
Abg. Jvutz (wild) wünscht bessern Ausbau der Ober- hessischen Bahnen und fordert anstelle des Automobilverkehrs den Bau von elektrischen Bahnen.
Abg. Wiegand (Zentr.) hasst, daß mit dem Bau der Bahn Benshcim—Lindcnfels auch das alte Projekt Fürth— Weinheim seine Erledigung finde, dessen Weiterführung nach Erbackl—Miebelstadt sehr zu erstreben sei. Sehr verbesserungsbedürftig feien auch die Zugverbindungcn Heppen- Heini—Worin?—Mannheim usw.
Abg. vr. Osann (natl.) gibt dein Wunsche Ausdruck, daß man in Zukunft darauf Rücksicht nehme, bei dem Bau der Bahnen nicht so oft, wie bisher die Verkehrsstraßen zu bc- nutzen, dann könnten die bisher beklagten häufige» Unglücks- fällc vermieden werden. Bezüglich der Lohnverhältnisse der Eisenbahnarbeiter müsic in den letzten Jahren ein sehr erfreulicher Fortschritt konstatiert werden. Durch die neue Lohnordnung werde mit dem 1. April eine durchgehende Besserung einheitlich geschaffen. Unmöglich dnrchzuführcn - der Wiinsch der sozialdemokratischen Abgeordneten, de» ährigen Arbeitern gleiche Löhne zu bezahlen, wie den ren Arbeitern. Man müsse hier, wie auch bei den Be- .en nach dem Alter und der Beschäftigung einen Unter- :ed machen.
Die Abgeordneten Berthold (soz.), Finger (natl.) und ißner! (soz ) bringen verschiedene Einzclwünsche vor.
Abg. Schott (natl.) fordert, daß nian auch dort Bahnen baue, wo der Verkehr noch nicht zu Stande gekommen sei. Redner führt Beschwerde, daß die Bewohner der Orte Arms- belm, Flonheim rmd Wendelsheim zu stark zu den Kosten der Bahn berangezogen ivorden feien.
Abg. Molthan (Zentr.): Die Wünsche der Riedbewohner bei dem Bau einer elektrischen Bahn durch da? Ried können hoffentlich berücksichtigt werden, doch müsse die Balm in Gustavsburg und nicht in Bischofsheini einmünden. Redner bringt noch den Wunsch vieler Unterbeamten, betr. die Vermehrung der Freikarten zur Berücksichtigung der Eisenbabn- direktion vor. Betr. die Revision des Eisenbahnvertrages, ist Redner nach wie vor der Ansicht, daß es nicht schwer sei, fest- zustellen wie weit s. Zt. vor Uebernahme der Hessischen Lud- wigsbahn deren Rentabilität derart künstlich geschmälert worden sei, daß die Teilungsziffer einen sehr nachteiligen Einfluß aus den Vertrag ansgeübt hat. Der Wunsch nach einer Revision werde besonders bei kleineren Ueberfchüsfen immer lebhafter kommen.
Abg. Bähr (Bbd.) entgegnet dem Vorredner, daß er nach wie vor auf dem Standpunkt stehe, daß eine Revision not- wendig sei. Er kommt dann auf sein altes Schmerzensfind die Bahn Hanau-Büdingen zu sprechen und kann den Standpunkt der Regierung nicht verstehen, wclckw sonst nicht so rücklichtsvoll sei, wenn cs sich um Fcldbereinigungen drehe, daß sic hier auf die Wünsche von Büdingen Rücksicht nähme. Demgegenüber tverde die Gemeinde Langenbergheim, wel- cher durch die Regierung große Versvrcchuugcn gemacht iviirden, durch den jetzigen Zustand außerordentlich benach- tc,l>gl, hier müsse entschieden bald Abhilfe eintretcn. Viel- Ezchit la"» sich dies durch elektrischen Betrieb efiirlchkcu Da-
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mit könne man sicher viele Schwierigkeiten überwinden.
Redner führt dann Beschwerde über die geringe Zahl von
Ranck-erabteilungen in den v°Zllgen und Triebwagen. Der Eisenbahndirektion gebühre im übrigen Dank für ihr Ent- gegenkommen in vielen Angelegenheiten, doch laste sich nicht alles erfüllen. Redner bringt dann Beschwerden über schlechte Verbindungen auf einzelnen oberhesfischen Strecken, wie über den Verkehr mit Darmstadt. ^
Abg. vr v. Hclmolt (Bbd.) frag! stach dew Stand des BahnbaneS Friedberg—Ranstadt und betont dessen große Bedeutung für die beteiligten Orte. Er richtet an die Regie- rung die Anfrage, ob sie bereit sei, für den Fall, daß die Beteiligten sich auf den Bau einer elektrischen Bahn einigten, bei den Ständen die Bewilligung eine? enfiprechenden Staatszuschusses zu beantragen. Dann trist er entschieden für den Bahnbau Büdingen—Hanau ein. Die Regierung könne auf die »achstäglichen Bedenken von Büdingen nicht so viel Rücksicht nehmen, nachdem eS sich schon im Jahre 1006 mit allen anderen in Frage kommenden Orten zur Gelände- stellung bereit erklärt und die Gemeinde Langenbergheim durch die Verzögerung außerordentlich geschädigt sei. Büdingen werde durch die Bahn keinen Nachteil erleiden, vielmehr an Verkehr gewinnen. Er -rkundigte sich weiter, wann die Errichtung einer Güterverladestelle auf dem Bahnhof Erbstadt-Kaichen zu erwarte» sei. Zum Schlüsse bringt er verschiedene Einzclwünsche wor, insbesondere den, daß der Frühzug, der im Somnier in Friedberg um 6,30 Uhr ein- kifft, auch in Wintermonaten gefahren werden möchte.
Abg. Fenchel (Bbd.) hat dem Wunsche der Regierung folgend, verschiedene Wünsche durch Eingaben vorgebracht. Hofft aber, daß er auch von der Regierung entsprechende Unterstützung finde und Beschleunigung cintrete. Dringend nötig sei die Errichtung einer Haltestelle in Lindcnsiruth, das viele Arbeiter nach Gießen zurückbringe und sich bereit erklärt habe, Gelände und sonstige Kosten zu tragen Sehr berechtigt sei der Wunsch eines Stationsgebäudes in Westerfeld. Wenn sich Dank der Regierung die Zustände ans der Butzbach—Lichcr Bahn gebessert hätten, müsse die Firma Lenz & Co. doch zur Schaffung besserer Anschlüsse angehalten werden, auch sei es nötig, eine lieber- oder Untcrfükirung in Lich herzustellen, damit die durch das viele Rangieren auf der Staatsbahn vorkommenden Verzögerungen aller Art verhindert würden. Ruppertsburg verlange an die Hauptlinie ongeschlossen zu werden. Im Uebrigen empfehle es sich endlich die Strecken Butzbach—Lich, Lich—Griinberg— Griedel—Oberkleen und Bad-Nauheim in die Eisenbahnge- meinschast zu übernehmen.
Schluß Uhr. — Nächste Sitzung Mittwoch 0 llhr.
Tagesülrerstcht.
Deutsches Deich.
:: Di« Beisetzung Kardinals Kapp. Gestern vormittag versammelte der Rus der Glocken aller katholischen Kirchen Breslaus eine große Trauergesellschaft in dem von Tannengrün und schwarzem Flor prächtig ausgeschmücktcn Dom. Zn den Längs-Ecitenschissen des Doms nahmen die Fahnenordnungen Ausstellung, im Mittelschiff die geladenen Gäste. Hier bemerkte »um als Vertreter des Kaisers den Herzog von Ratibor, als Verketer des Königs von Sachsen den Erbgrasen Schönborn- Elauchau, den Fürsten von Plcß, Oberpräsident Dr. v. Günther, die Regierungspräsidenten von Liegnitz und Oppeln, die Dekane aller Fakultäten der Friedrich Wilhelm Universität, kommandierender General von Fritzclwitz, General der Kavallerie Frhi. v. Pästbcrg, der frühere kommandierende General des 6. Armeekorps v. Woyrsch, der Landeshauptmann Frhr. v. Richt- bofen, Oberbürgermeister Matting, zahlreiche schlesische Landräte usw. — Kurz nach 10 llhr langte der Trauerzug aus dem fürstbischöflichen Palais unter dem Glockengeläut aller katholischen Kirchen und unter den Klängen des Miserere im Doin an. Den Zug erösfneten Chorknaben mit Leuchtern, denen Domherren, Prälaten, der Doinprobst, Wcihbischos Dr. Augustin und die übrigen Bischöfe folgten. Unter letzteren bemerkte man den Bischof von Paderborn, Dr. Schulte, den Bischof von Königsgrätz Otto Doubrava, den Bischof von Ermland Dr. Bludau, den Bischof von Luxemburg Koppes, den Bischof von <;-riida Dr. Schmitt, den Bischof von Hildcsheim Dr. Bertram, Weihbil-bof Dr. Litowsk, Posen, W-ihblschos Kloske-Gnesen u. s. w. Unmittelbar vor dem Sarge schritt der Kölner Erzbischof o. Hartmann, belleidet mit der schwarten Pluriale und schwarzer Mitra. Darauf folgte der Sarg mit der Leiche des Kirchen- lürstcn, geschmückt mit den priesierlichen und Bischofs-Znsignien. Am Kopsende des Sarges war der Kardinalshut befestigt. 12 Geistliche trugen den Sarg in den Dom. Hinter dem Sarge schritten die Nichte des Kardinals. Frl. Eckcrmann und der Neffe, Kaplan Bertram, Geheimsekretär Dr. Negwer sowie die Verwandten und Freunde des hohen Toten. Der Sarg wurde unter Orgelspicl vor dem Hochaltar in einem Katafalk seitwärts an der Gruft ausgestellt. Der Hochaltar und das Pros- bitcrtum waren reich mit Draperien geschmückt. Zm Deckenge- wälbe hingen reiche Euirlanden mit Flor behängen. Nach einem Präludium der Orgel bestieg Kanonikus Dr. Herbig die ebensalls schwarz drapiert- Kanzel, um die Trauerprcdigt zu halten. Der Trauerrede lag das Bibelwort zugrunde: Du wirst ein Prophet des Allerhöchsten genannt werde». (Luk. 1. 00 bis 70). „Ein Führer auf dem Wege des Heils, ein hoher Priester hat seinen Laus vollendet. Er war berufen, Licht und Friede» zu bringen. Er bereitete den Weg des Herrn und kühlte die Herzen zrun Heiland. Des Herrn Gnade sei mit ihm. Er hot sein Werk vollbracht und legt nun den Hirtcnstab nieder, um Gott zu danken. Er gibt seine reichen Talente seinem Herrn zurück. In schlichter Einfachheit, bald „ach der Priestcr- ioeihe, erschien er berufen, in höherer Stellung zu wirken. Das Arbeitsfeld in Fulda übernahm er in schlimmer Zeit und voll- brachic dort, was man erst i» Zahrzehnten hätte erhoffen kön »>u (t.r üti-'itnüm Ni» NU-gleichend- Friedcnotätioke-t. Bald
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trat er an die Spitze des deutschen Episkopats, nachdeii^H7 reit» die Aufmerksamkeit Leo XIII. und der vaterländisch., Behörden aus sich gelenkt hatte. Er verstand es, Licht ünt Frieden zu geben. Zn seiner Breslauer Diözese gründete , geistliche Bildungsanstalten. Diesen Anstalten widmete „ seine besondere Fürsorge und bat für sie bei der Allgrmeinh.-u mit Erfolg. Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenig. Die Zahl der Priester stieg zusehends. Der verblichene Kirchen sürst errichtete, vollendete oder erweiterte nicht weniger al:. Kirchen, Klöster oder Bildungsansialten. In selbstloser 5 ^ gebung setzte er seine ganze Persönlichkeit für diese Auszal, ein. Seinem starken Glauben entsprach auch sei:'.- Hefe Tu- gendhastigkeit. Zn den Kreisen seiner MZdijchöse wirkte dsist Tugendhastigkeil bezaubernd, sodaß man ihm bald die Leiiu. g der Bischosskonferenz Ubcrirug. Bestiminend war sein Einfluß der so viel Heil gestiftet hat, in ganz Deutschland. Er predig» die Einheit der Kirche und erweckte noch in seinem letzten Hir, tenbriese die Begeisterung von Papst und Kirche. Unsere Tanl- barkeit wird immerdar sortwandeln und darin gipfeln, indem wir seinen Spuren folgen auf dem Wege des Lichts und des Friedens." Gegen 11 Uhr erreichte die Trauerrede ihr Cnb.\ Hieraus legte Erzbischof Dr. Hartmann die Meßgewänder an. um unter Assistenz der Domherren Prof. Dr. Buchwald iw) Prof. Dr. Nickel ein feierliches Requiem zu cekebrleren. Dane, wurde der Sarg in die Ernst gesenkt.
:: Keine neuen Militärsordcrungen. Eine Auslage de. Hirschsichen Telegraphenbnreaus an unterrichteter Stelle hat er geben, daß an der Meldung von einer beabsichtigten neuen zr« ßcn Militärvorlage,.die für artilleristische Zwecke sowie mehrung der Kavallerie eine halbe Milliarde fordern würde nicht» wahres ist.
England.
:: Eussragettenanschlag aus ein berühmte» Gemälde. Ein,
Suffragette unternahm gestern ein sinnloses Attentat in de: Londoner Naiionalgalerie, das der Kunst einen unermeßliche, Schaden brachte. Sie zerhackte mit cinein Beil das beruh:,:: Bild von Belasquez „Die Venus mit dem Spiegel", das sich j:i 1000 im Besitze der Nationalgalcric befindet. Der Schaden i, läuft sich aus annähernd eine Million Mark. Es gelang d! Wärtern, die wütende Megäre zu verhasten, doch ist der Sch« den unreparicrbar.
Bon, Balkan,
:: Das Wahlergebnis in Bulgarien. Die amtlichen Stelle« publizieren soeben folgende Ziffern: Es haben bei den Wahle» erhalten: die Regierung 128, der Bauernbund 50, die Demokra- tcn 20, die Narodniaken g, die Radikalen 5, die Zankowisten 2 die zwei sozialistischen Fratkionen je 10, insgesamt die Opposition 117 Mandate. Die Regierung hat in Altbulgarien im zwei neue Sitze gewonnen. — Der Zuwachs kommt ihr fast ausschließlich aus den neuen Gebieten. Dir Zahl der Mandate da Bauernbündler ist von 48 auf 50 gestiegen, die der Demokrat«« no» 14 aus 30, der Narodniaken von 5 auf 9, der Zankowistc» von 1 auf 3. Die Radikalen haben ihre Sitze behauptet. Di« orthodoxen Sozialisten sind von 19 aus 10, die aemigigttn von 17 aus 10 zurückgegangen: ihre Verluste zeugen vom Abst- der Mißstimmung gegen den König.
Vereinigte Landwirte
Versammlung
atu Donnerstag, de» 12. März, abends 8 Uhr, in
Gvrrliedrrkach
bei Höchst a. M.
Redner : Redakteur H i r s ch e l - Friedberg.
Zahlreicher Besuch willkommen.
Sund der Landwirte.
* Fauerbach v. d. H» I I. März. Wie wir das in Faner
bach gewohnt sind, so hatten wir auch am letzten Sonme: einen gcsüllten Saal. Es mögen an 120 Zuhörer, auch aut den Nachbarorlcn Osthcim und Hochweisel gekonunen sein Den Vorsitz führte unser Vertrauensmann G g. B e rf c-r Herr Hirschel - Fricdbcrg verbreitete sich über die Vor tommnisse auf wirtschaftlichem Gebiet und unterzog naiuenk lich das Krankcnkassengesetz einer ausführlichen Besprechung Er fand allgemeinen Beifall. Nachdem verschiedene Aw fiagen gestellt und beantwortet wurden, fand die schön vr" tauscne Versammliing ihr Ende.
Aochwasicr-Uachrichlcu.
Tie anhaltenden Regengüsse der letzten Tage haben überall Hochwasser gebracht. Aus Wornis, Bingen, Koblcn? und anderen Orten wird gemeldet, daß der Rhein sciln User überschritten habe. Auch der Main ist bedenklich (! c stiegen, wenn auch eine Hochwassergefahr noch nicht versiegt In Ofienbach und Frankfurt sind die Keller der am Fluid liegenden Häilser überflutet und die gärtnerischen UsciM lagen überschwemmt.
Bei A s ch a f s e n b n r g trat der Main auf nntel irdischem Wege in die Braunkohlcnzechc „Gustav" ein > im überschwemmte die Kohlenfclder. Der Betrieb wurde iK stört. Tie ausgedehnte Brikettfabrikation liegt auf esinsu Zeit still. Tie große elektrische Ueberlandzcntralc der 3-'"!- erleidet jedoch keine Eiiibnße. Der Sachschaden ist sehr b.- deutend. Die Arbeiter konnten sich rechtzeitig in Sickd'rh- ' bringen. j .
Durch das Stauwafler des Mains ist die Kinzig ' l>! ^ der erheblich gestiegen und bat bei Rückingen und Lang:- selbold wieder alles unter Wasser gesetzt. Vo>i dem B-'b' dämm der Stockheim—Vilbeler Bahn sind durch das rat - Wachsen der Nidder große Strecken unter Wasier fl,K '
Durch das Hochwasser der Nidda haben sich 3" “O» l ' Seiten der Mai»-Weser-Bahn unübersehbare Wagenlu-u-,, gebildet. D<is Dark Li a r b c i m ift von der Station 11


