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Lreirag. den 1.5. Februar 1914
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Ileb erficht.
— Die Lenrialiasprltion »es Mililärorrlrhrowrjr»» Hai aus tbrund der erneuten Unglücksjalle aus dem Flugplatz Jo. hannioihal den Oftizirrcn ftas Fliegen »us ftieiem Platze i»
lange »rrftoim, dir seitens der Sejelljchaft durch eine neue Platz, und Fliegerorftnung, Anstellung von einer ausreichenden Zahl von Beamten und enliprechende Vervollkommnung aller jonfiigen Einrichtungen die «bewahr gegeben ist, daß sich jolche Vorlommnisie nicht wieder ereignen können
— Sei» vorgestern find im «bgrorftnrtenhause Verhandlungen zwilchen den bürgerlichen Parteien im Gange, die darauf abzielen, die disherige unbeschrankte Reftesreiheit zu degreazen, Zentrum und Nationalliberale wären geneigt, die Dauer der Reden aus zwei Stunden sestzulegen. während die Konjer. vativen den Rednern nur eine Stunde bewilligen und dann das hau» des ragt wisien wollen, ob e» geneigt (ei, den Redner weiter anzuhören.
— Der Wilfterer, her im Eikartsberger Forst den Förster Ludwig erschoß, wurde gestern in Apolda verhaltet. Es ist der Arbeiter Max Morgenstern, mit ihm konnte sein Genosie, der Arbeiter Hermann Hanisch. sestgenommen werden. Beide Ver. hasteten find geständig.
— Aus Wien wird gemeldet: Die sozialdemokratische Par. teikeitung veranstaltete gestern vormittag einen Demonstra, t>»ae>ug der Arbeitslose», der ohne jeden Zwischenfall verlies. Die Manisestanten versuchten, durch die Ringstraße vor das Rathaus zu ziehen, um dort Reden zu halten, wurden aber von der Polizei daran verhindert.
— Die Bemühungen Venlzelo, und Pafitsch. Rumänien zu« Anschluß an den Ballanbund zu bestimmen, sollen ergeh, nisla» geblieben sein. König Karol habe diesen beiden Staatsmännern wiederholt erklärt, er wünsche sein Land unabhängig ,nd srei von Bündnissen zu sehen.
— Rach einer Kabelineldunq aus Rewyork. »rangen siebe» b«wassnete Banbite» in da» lripoli Restaurant im „Italienischen Viertel" von Newgork ein und knöpsten den Gästen sämtliche Wertsachen und all« baren Gelder ab, indem sie ihnen Dolche an die Kehle und Revolver an die Schläfe setzten. Ein Mann, der sich widersetzte, erhielt einen tödlichen Schuß in den Unterleib.
— Brüsseler Blätter verössentlichen einen Brief au» Dima, wonach im belgischen Kong» schwere Unruhen allsgebrochen
(eien. Im Kasai-Distrikt soll ein Richter von Eingeborenen au» dem Stamme der Dakete angegrissen worden sein. Wie verlautet, wurden während de» Kampfe», der den ganzen lag über dauerte, drei weiße Soldaten und <5 Eingeborene getötet. Die Regierung bereitet eine Expedition ins Innere vor,
Dentlch Gstafribn.
Der bisherige Gouverneur unserer ostasxikanischen Kolonie Freiherr v. Rechenberg ist, wie gemeldet, nunmehr i» den Ruhestand versetzt worden, nachdcin er bereits seit säst ztr ei Jahren keinen Dienst mehr tat. Mit ihm scheidet einer unserer besten Kolonialbeamicn ans dem Dienst, wenn gleich es auch an scharsen Angxissc» auf ihn auS verschiedenen Lagern nicht gefehlt hat. Zweifellos must anerkannt wer- den, daß während seiner sechsjährigen Verwaltung unsere Kolonie sich kräftig weiter entwi-kelt hat Ter Außenhandel von Deutsch-Ostasrika hat sich in dieser Zeit verdoppelt: die Ein» »nd Ausluhrwcxle sind von 36 Millionen aus nicht weniger als 82 Millionen Mark gestiegen. Noch bedeutender haben die eigenen Einnahmen deS Schutzgebietes zngrnow- mcn: sie haben sich vervielfacht, indem sie sich von 4 auf 17 Millionen erhöhten. Ebenso ist der Zuschuß des Reiches, der früher einen beträchtlichen Teil der allgemeine» Dcr- waltungskostcn decken nuißte, aus ziemlich die .Hälfte hcruu- tergegangen: er wird nur noch zur Bestreitung des niili- tärischen Schutzes verwendet. Auch hinsichtlich des Eften- bahnbanes hat man während seiner Amtsführung in Ost- nlrika wesentliche Fortschritte gemacht. Fm Jahre 1906 ver- silgle mau dort nur über 330 Kilometer Bahn, während das Reh jetzt eine Ausdehnung von 1600 Kilometer angenommen lat. Gerade in diesen Tagen ist man mit der Gleissprtze der Jr.i uijika Bahn bis zum See vorgedrungeu. ES muß bei . r Gelegenheit fiervorgeboben werden, das', gerade dem . stj„ Eintreten deS Gouverneurs und seiner guten an ,-olitik dieicS bedeutsame Werk zu danken ist Durch l ie Finanzpolitik Rechenberg» ist man in Ostasrika sogar in ' : Lage, aus Mitteln deS Schutzgebietes selbst, neue Bafin- - ' :,:i baue», in einer Gesamtlänge von 570 Kilometer.
vVrr von Necheuberg lein Amt anirat. w.are>i die Der»
. v iu der Kolonie wenig günstige, nach eben beendeicm : i.f-c waren die Erwerbskräste des Landes erheblich f>> jii.väcl.t und Seuilien unter Menslljen und Vieh traten hin- zu die Lage zu verlchlechtern. Da setzte die Tätigkeit Rechen- ein, und nenn seine Maßnahmen auch mehrfach auf 7 ütio» stießen. so hat er doch, wie oben gezeigt, durch sein 7 . .t, unseren deutschen Besitz kräftig gesördcrt, und das : . cd . ,h der Gegner billigerlveise zugeben müssen. Deuisch- 7 ' "ir.i hat zweifellos noch eine große Zukunst vor sich, der Gr: d ist hierzu gelegt, und in der Gelchichte diekes Schutz
gebietes wird der Name Reckn »bergs für iunuer iu Einen verzeichnet sein.
Httfrlands Ankenpolitilr.
Al» vor ivenigen Jabren nach der schwere» öslerrcichiich tei bischen Krise, die beinahe auch Dcutschland in i>cn Strudel mit Iiiiiejngezogen hätte, zwissinn Teiitlchlnud »nd Rußland die Potsdaiiier Abiuaäuiuge» zu Staude kamen, glauble nian, daß niiniiichr aus lange Zeit hinaus wieder ei» Herz- liches und allsrichtiges Berbältuis .lviichen deu beide» Nech- barläuderii gestärkt sei. Diese Criolartiiugen filiieacu :idi auch zu erfüllen, bis der Balkaukrieg kam und ei» neues Erwache» des Pauslavisnius sich zeigte, der kübner de»u je sein Haupt erhob und iu deu bodiiint Kreisen beim Hose ein- flußreiche Gönner fand. J„i Verlause der Wirren war land meist auf der Gegenseite zu suche», lind namentlich in' der albiulischen Frage bereitete es in Gemeinlclaft mit Frankreich den übrigen Mächte» die größten Schwierigkeiten. Judesseli schien abermals eine Wendung zum bessere» ein- ,'»treten, als die beidc» uiaßgcbklideli Leiter der russische» Politik, die Herren Sassonow mit» Kokowzew, kurz hiuter- eiuander in Berlin weilten und bei dieser Gelegenheit recht freundliche Worte fallen ließe,>. in der ausgesprochene» Absicht, daß diese weiteste Verbreitung sändeii. Inzwischen kam aber die Entseiidiiilg der dculickw» Militärmission nach der Türkei, und wie mit ciucnt Schlage hatte sich das Bild völlig versch>oben, in Kvnstc.ntinopcl wurden allerlei Jntri- gen angezettelt, »in da? Wirken der deutschen Mililärorgani- satoren niäglichst illnsorisch z» machen, lieber das Verhältnis zwischen Teiltschland »nd Rußland hat ci nun in der russischen NeichSdluua eine Erörterung gegeben, in der aus eine Anfrage eines Deputierten über die Er»eueru>ig des russisch-deliticheu Handelsvertrages, ob Deutschland wohl Rußland Schwierigkeiten ans internationaleni Gebiete bereiten könnte, Sassonow erwiderte, er teile die Bedenken des Abgeordneten »nd werde die Anfrage im Ministerrat zur Sprache bringen, Gleichzeitig machte Sassonow die Mitteilung, daß er seinerzeit gegen die Ernennung des Generals Lima» von Sanders zum Konuliandanke» d,S erste» tür- kischen Armeekorps in Konstantiuopel protestiert habe. Das sind wenig friedlich klingende Worte, die in ihrer Kühle Aus- schcn erregen niülscn. Zeigen sie doch klar und deutlich, von welcher Gesinnung jetzt die leitenden Kreise i» Rußland beseelt sind, obwohl Teiltschland wahrlich zu irgend welcher Vcrstiuimlliig keinerlei Anlaß gegeben hat. Die Militär- missio» wird lediglich zum Vorwände gevominen, die neue Cchwenkling der rnssischen Außenpolitik zu begründen. In Wahrbeit sind es die ininilavistische» Kreise, die wieder Oberwasser haben, und vor denen Herr Sasionow, »ni sich zu halten. kapituliert hat. Das eröffnet recht unangenehme Ans- I liefe, »nd nicht bloß auf politischem, solider» auch aus wirt- lchaftlichen Gebiete dürsten namentlich bei der Erneuerung der Handelsverträge große Heuniinngeii zu Tage treten. Das ninß naturgemäß b-siderscits gereizte Stimmungen Hervorrufen, die für die gesamte internationale Konstellation keine sehr günstigen Wirkungen nach sich ziehen würden
^ciitlcher Heichstafl.
Im Rcichsiage wurde die Besprechung des Reichsver- sicheriingsamts und der Denkschrift über die Rücklagen der Beiussgcnosscnschaften fortgesetzt.
Vor Eintritt in die Tagesordnung erteilte der Präsident r>i\ Klicmps dem Abg, Bauer (2oz.) nachträglich einen Ordnungsruf, der am Mittwoch gesagt hatte, die Reichsver- sichcrungsordnuiig sei ein Hohn aus den Anspruch der Arbeiter aus gesetzliche Gleichberechtigung. In dieser Bemerkung liege eine Beleldigung des Reichstages und des Bundesrats, die der Rcichs-Versicherungs-Ordnuiig ihre Zustimmung erteilt haben,
Abg. Irl (Zciitr.) begründete eine Resolution, daß die Vorjchrlsten über Bereitstellung der Rücklagen für de» gc- Iverblichen Pcrsonalkredit, namentlich für das Handwerk, bald erlassen werden sollen.
Abg, Schulcnburg (nath) stimmte der Resolution z» und meinte, die Reichsversichernngsordnung sei wirklich nicht so schlecht.
Abg, Toormann (Fortschr.) bezcichnete die Besürchliing daß die BcrusSgenosienschastcn dem gewerblichen Leben zu grche Kapitalien entziehen, als unbegründet.
Geh, Regicriingsrat Aurin betonte, daß Anregungen stets ein williges Ohr im Reichsamte finden. Bei Ablauf der jetzt geltenden Beitrogsfestsetzung sollen die gemachten <e Nahrungen berücksichtigt werden.
Aog. Sirbrnbürger (kons.): Wir sind einverstanden, daß die Denkschrift an die Konimission verwiesen wird. Nicht die Konservativen haben daS Gesetz so gemacht, da die Großbetriebe besonders begünstigt werden. Wir stehe» zwar auf dem Bodel, deS Gesetzes, können aber die Gleichmacherei, die bi.idurchgeht, nicht billigen. Tic neuen Lasten für die Ticnst- detenverslcherima betragen für ein mittleres Gut iabrltcki
etua 1000 .tr. (Hört, hört!) Die Lrl.stranleukasien g her. de, de, Dieujtbotcnversicheriulg sehr rücksichtslos vor, B iu Cckwnebei'g. Man lässt jick. „„erhörte Sckiikanen h dcu kouuueu. Eine Kraukenkassc «ollie «iberhaupt „ich, aas h<>bcu, von der Tienstherrfchast Kaution zu fort m. In einem Berliner Vorort wurden von einem IlnterstaatS- fcfretiir 1000. V Kaution verlangt, von einem dreifachen Mih lionär 180 Jt Was sagt d« Staatssrkxelär dazu : lich ist. daß t n öeu Wahlen zu deu Krankenkassen nickst Uder. >11 die Sozialdemokraten gesiegt haben. (Beifall reck-IS.) Die burgerliciien Parteien müsse» weiter zusammcuhalte». Auch die Bet'öiüeu niüsfen ei» onstuerksaine« Auge l ab»,,, d unit »ia,l sozialdemokratische Agitatoren in Vorstands,unter» bc- stätigt tverdeu. Wir vcrlangeu mehr Fiirsorge für deu Mit- Klstaud. vl sonders für das Handwerk. Die Behörden haben die Pflicht, die Handwerker besser zu bezahlen. Neben Orts- kranke,ikasfeu sollte man a»n, Landkrankenkassen erri-hle». hiue große Freude, die ich Ihne» nickst vorenlhalte» Ivill, hat mir neulich ein Blatt gcniacht, von drm ich so etwas „och nie behaupten konnte, nämlich das „Berliner Tageblatt". ES teilte mit, daß Parbtstprechnuge» stattgesunde,, Iwttni, um »eben OrtSkrankciikasseu Landkrankenkassen zu errichte». Am Schlüsse schrieb cS: „Tie einzige Losung der Frage wäre die Errichtung von Landkrankenkasse», mit denen auch die jieie Arztwahl cingesührt werden muß," Anschließend muß ich die Bemrrkuugcn d.'S Abg. Bauer zurücktveise», der sa-,te, daß ein Ti.'njlbote froh ist, tvcnn er nicht deu Arzt der Herrschaft zu nehmen braucht, DaS Gegenteil ist der Fall, ZentrumSresolutio» nehmen wir an, (Beifall rechts.)
Etatssekretär Or, Trlbrück: Die vorgebrachten Vorwurfe gegr» die Reick>»verst«htzru»gsordi»i!ig kan» ich liier nicht vräsc». Es handelt sich i» der Mehrzahl der Fälle »in Bejchweldeu darüber, daß die preußisck>e» Provinzial- und Lokalbehörden Verordnung des Ministers nickst durstigen,last haben. Zweifellos gehöre» diese Fragen nicht vor de» Forum de» Rcist^tages, sondern des preußischen Landiegs. Tie sogenannte Reistw-lcitung, der Neistislauzler (Zutusc: Sogenannte?), hat nicht ei» allgemeines Aussichtsrccht bezüglich der einzelnen Bundesstaaten. Er ist lediglich dazu vcrpstichtel, dafür zu sorge», daß die Gesetze gruudsählich richtig durchgeführt werde». Ich bi» bereit, alle Fälle zu prüfen, »ud ich werde mich mit deu, Minister für Haudel und Gewerbe in Verbindung setzen. Tan» wird sich 'vahrjch, m- lich Herausstellen, daß die Vorwürfe, es fei gesetzwidrig vrr» sahren, unter allen Umständen unberechtigt sind, ES Wirt sich dann ferner heransstellen, ob tatsächlich zwischen bei» preußischen Handclsminister »nd mir Disserenzen Über die grundsätzliche Anssassiing des Gesetze» bestehen. Ich werde dann das Erforderlist,e i» die Wege leite». Im übrigen h> u- tclt es sich bei den meisten Beschwerdesällen nicht um Be- schtverden gegen die Mangelhastigkeit des Gesetzes, sondern um Beschwerden gegen die Durchsührung. Da» ist an und für sich nicht wunderbar. Ten» die Arbeite» sind Behörden überlassen, die bisher wenig oder gar nichts dainit z» tu» hatten. Es ist unrecht, wrn» man de» preußisil » Lokalbehördeu vorwirst, daß sic gesetzwidrig handeln, W,r- tcn sie abl Das G>setz niuß sich erst cinlcben, dann wird es auch feinem Sinn und Geist eutsprechend zur Durchssihru/q kommen. Auch bei zahlreiche» anderen vjesetze» kam ,un . r zuerst ein Stiinu von Besstsit'erden, die im Laufe der Z, st aus ein Miuimuni zurückgeschraubt wurden.
Abg, Behrens (W. Vgg.) hatte gegen die Landkranl- >>- kasscn die größte» Bedenken, da sic teurer werden wärt ,,, wie die Ortskraukenkasjen und begründete zwei Resolutioma auf Abänderung gewisser Versist.'erungsbcstimmungc».
Ministerialdirektor Easpar ging aus die Frage des Ab- geordnete» Sicbcnbiirger ei», ob die Ortskrankenkassen vo > Herrschaften, die ihre Dienstboten anderweitig versichern Kaution verlange» können, ein »nd gab die AnSkunst, daß die Frage nur von Falle zu Fall erledigt werden löniic. Aus die Sck>asfung von Landkrankenkassen habe der Reist>«kanz! r keinen Einfluß, jedoch habe er in den bisherige» Fällen die Zweck-näßigkeit derselben anerlannt.
Abg, Selbmann (To,,): Unlere Beschwerden kann ma» nicht damit abtun. daß cS unbedeutende Klagen sind. Wenn einem Arbeiter die ihm gebührende Rente verweigert o*' r gekürzt wird, so ist dos keine kleine Klage, sondern ei- Lebcnsftagc. Die Versicherungsanstalt in Schlesien hat ci.i ungeheures Vcrniögcn angesamniclt, aber trotzdem weist ‘,e die Anträge aus Rcntenbewilligung in steigendem Maße ab.
Abg. Gras Westarp (kons,): Tic Landkrankenkalse» haben weder etwas Diluvianilches. noch Antidiluvionisches, sondc,-, cnlsprest>en den prattischc» Bedürfnissen, namentlich d- - preußischen Ostens. Als di- Versichcrungsordnung bc schlossen wurde, waren wir diejenigen, die daraus drangen, daß die Bcstiunnungc» über die Landkrankenkassen drin tlic- (en. Wir sind darum im Lande angegriftcn worden. Jetzt werden vo» weiten Kreisen, die nicht zu nieiner Partei ge- hören, für die Dienstboten Landkrankenkassen gcjordcrt, und gerade aus diesen Kreisen sind auch die Besck-werden über b-e Ortskrankenkaisen heworgeaan-'-n Unicr Stav!.»""" von


