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JJr. 34
Neu« Tageszeitung. Dienstag, den 10. Februar 1914
Nach der Bestimmung r«i Referenten für die „ächstiährigen
Berichte der Landwirtschastskammeru wurde die Tagung vom stellirlretenden Vorsitzenden mit einem Hoch auf den Kaiser geschloffen.
Ans der Heimat.
* «lieft nt, 10. Febr. (Schüfe des Verhairdluugsberichts fm Prozeß Griinewald Winkler.) Verschiedene alte Herren w >on als Zeugen ebenfalls der Ansicht, daß man deni 54. joMflcn Abg. Giiinclvold keine» so jungen Kartellträger hätte schicken dürfen. Ter Beklagte aber wieS durch die Zeugen Dr. Thur» und Dr. Beck nach, daß Abg. Grünewald sie vor acht Jahren ebenfalls als 21jährige Studenten mit der Ueberbringung einer Forderung an den Rechtsanwalt und Notar Metz in Nidda beauftragt habe, und verlchiedene alte Herren gaben nun zu, daß mangels eines älteren Kar- tellirägcrs eben nichts anderes möglich sei und dann auch ein junger Mann angenommen werden müsse. Rechtsanwalt Schneider, als Vertreter Grunewalds. ergreift mmmehr das Wort zur Begründung der Anklage. Er teilt die Beleidigungen, deren sich der Abg. Winkler schuldig gemacht habe, in drei Gruppen: 1) Der Vorwurf der Feigheit in der Presse, 2) Ein Schreiben an Rechtsanwalt Hill in Mainz, 3) Der Vorwurf der OffizierSentlassnng und Entziehung der Korps- schleife, woraus der Beklagte die SatisfaktionSunfähigkeit des Klägers ableitet. Er beantragt Bestrafung nach 8 135 und 136 des Strafgesetzbuches. Ter Privatkläger Jnstizrat Grünewald hält es für unmöglich, das; ein strtisfaktions- fähiger Abgeordneter für Vorkomninisfe innerhalb des Parlaments gefordert werden könne, weil dann z. B. nur Landwirte und Kauflente ufw. unter dem Schutze der Immunität ständen. Auch hätte Abg. Winkler ihn vorher beleidigt und zwar durch die Benierkung der Freisinn leiste der Sozial- denwkratie Vorspanndienste. Ebenso bätte Beklagter die „Frankfurter Zeitung" beleidigt und dieselbe sei ein Blatt seiner Partei. Die Ablehnung einer Forderung sei nicht imnier eine Feigheit. Der Beklagte hätte sich auch durch seine ank den Ehrenhandel bezüglichen verschiedenen Veröffentlichungen Mver vergangen, denn das Geheimnis einer Tuellverhandlnng dürfe unter keinen Umständen der breiten und blöden Menge gegenüber bekannt werden. Er habe das Bewußtsein, daß hervorragende Männer sei» Verhalten für korrekt hielten »iid er sei nicht wegen einer unehrenhaften Handlung sondern wegen Ungehorsam gegen die Weisung nncs Ehrenrates mit schlichtem Abschied au? seinem Offi- üerSverhältnis entlassen norden. Zum Schlüsse bat er das Gericht, ihm durch eine Bestrafung deS Abg. Winkler die Genngkming zu verschaffen, nach der er seit 14 Monaten lichze. Abg. Dr. Winkler, Beklagter, gab zu, daß er die Be- merknng, der Freisinn leiste der Sozialdeinalratie Dorspann- dienste gemacht habe, doch sei dies eine täglich zu hörende Wahrheit, durch die sich der Kläger nicht beleidigt fühlen köinile, zumal er s, Z. als der liberale Fabrikant Klingspor in Gießen kandidierte, im „Gießener Anzeiger" erklärt habe, Klingspor sei zwar liberal, aber er gäbe seine Stimme doch dkm Sozialdemokraten. Ter Kläger 'ei iatisfaktiousiinfübig, denn Offizierskorps und Ehrenrat hätten gegen ihn "nt- Ichieden und er sei wegen Nichtannahme einer Forderung mit sch'ichtem Abschiede entlassen worden. Für seine Aussage, die „Frankfurter Zeitung" kann «chreiben rechts und kann schreiben links, brauche er nur auf das Verhalten dieser Zeitung bei den Frankfurter Stadtverordnetenwahlen und bei den Reichstagswahlen hinzuweisen. Wen» er von dem kleinen a der „Frankfurter Zeitnng" gesprochen höbe, so fei domit nickit der Abg, Grünewald sondern Dr. Arnheim ge- meint gewesen. Alsdann verlas der Beklagte die Stelle m ,4 einer Rede Grünwalds in dem früheren Prozeß Metz, worin der Kläger für ältere Herren unter verschiedenen Umständen die Ablehnung eines Duells für gerechtfertigt hält und Wort- lich bemerkte: ich behaupte aber, daß das Gros der alten Korpsstudenten auf demselben Stondpnnkt steht, besonders w»mn es praktisch wird. Hieraus «vnrde die Urteilsverkün- diguna auf nächsten Freitag festgesetzt.
• Bom v^,t,»er<p 9. Febr, In Herchenhain verstarb der nsährig« Landwitt Nikolaus Schäfer, ein Beteran aus dem ba-
düchcn Feldzug 1849 gegen die Reuolutionür«, Er nahm auch in dein deutschen Kriege 1866 teil.
* Fvanisnrt a. M., 9 Febr Unter den Kindern d«s Stadt- Bornheim ist ein« Diphteriiis-Epidemi« ausaebrochen di«
i Its Ni ihrer« Opfer sorderte In d«r Brenta uoschul« mußten wnirer« Klaffen geschloffen werden.
Hrnen-Rasiau
' r. Oberorsek, 9. Febr. Aus der letzten Stadtuerardneten. itzung ist folgendes heroorznhcbeni Dr. Dochmahl wird durch i-n Stadtveroidnetenvorsteher «inzeführt und durch Handschlag >:rp,lichtet. - Bei den bis jetzt Nattgefundenen Solzverstei- zerungen war folgendes zu konstatieren: Die erste Bcrst«ig«rung mußte abgebrochen werden, weil zuletzt keine Gebote mehr ob- gegeben wurden. Allerdings waren hier Wellen dabei di« nicht mehr so gern getauft wurden Bei der zweiten «ersteige- rung waren di- Prerie hölier nnd bei der dritten io hohe Preii« erziel», wie noch me Bier Raummeter kosteten bis zu «9 MI Wegen einer Arbeitslosen-Unterstützung entspinnt stch ein« län-' <z-ie Debatte. Bürgermeister Füller bemerkt hierzu, er habe bereits im Jahre 1908 den Versuch gemocht, mit dem Arbeirs- nai< 7 reejs, cs ist ihm aber nicht gelungen, weil sich kein« Leute gemeldet haben. Es sei damals iogar ein« Versammlung abge- halten worden, weil speziell die Landwirte geklagt haben, daß ste keine Leu!« bekäme». Er habe sich damals mtt verschiedenen Kreisen in Verbindung gefetzt, vier bis i-chs Wochen leien Aus- Hänge gemocht worden, dabei haben sich noch lein« vier Mann gemeldet. Stadtverordnetcr Reiß bemerkt noch hierzu, er halte von einem Arbeitsnachweis nicht viel. Im Winter würden üch viele Leute melden und im Sommer seien leine da. Siadtvcr- ordneter Dr. Dochmahl Ist mit einigen anderen für den Ar- b-itso.ichweis. Schließlich wird dci. Antraa des Oraaniiarion-r-
ausfchuffes geg«n die Stimmen de, 4 fogialdcmolratrichen Ber- <ret«r angenommen, nämlich, daß feitens der Stadt «in Arbeitsnachweis auf paritätischer Grundlage errichtet wird und es fallen ln Familienväter, die arbeitslos find, autzerordentlichc Unterstützungen ge>rhlt werden. Der Magistrat fall hierüber von Fall zu Fall entscheiden und er stillen ihm die lustigen Mittel zur Bersügung gestellt werden.
* j. Obe-Iirsel, 9. Febr. Die Stadt hat für Beseitigung des Schnees 1750 Mark und für Rotstandsorbeiten, noch außer den bereits früher ausgeworfenen 2009 Mark, weiter« 1999 Mark bewilligt.
* x Usingen, 9. Febr. Bei der am hiesigen Seminar ftatt- gefundenen Abgangsprüsung haben sämtliche 36 Examinanden bestanden. Auf Grund ihrer vorzüglichen Leistungen bei »er ichristlichen Prüfung waren fünf von der mündlichen Prüfung befreit.
* jr. Oberhochstätt, 9. Febr. Gestern feierten die Eheleute
Port das Fest der goldenen Hochzeit.
* Höchst o. M., 9. Febr. Ende Januar stellt« sich bei der Gendarmerie Harburg der Feilenhau«, Max Lommel von Remscheid mit der Beschuldigung, er habe einen Mord begangen. S. gab an, daß er am 2, Februar v I. bei Höchst a. M. mit zwei Helfern «inen Arbeiter ausgeraubt und den Monn dann ln den Main geworfen habe. Lommel wurde dem Amtsgericht Donan- wörth vorgeführt. Es sind Erhebungen «ingeleitet, inwieweit die Angaben des Berhafteten der Wahrhett entsprechen.
* Sindlingen, 10. Febr. Ein feit zwei Jahren zwilchen der politischen Gemeinde und der katholischen Kirchenge- rneinde schwebender Prozeß um die Unterhaltung des Turmes der Kirche ist nunmehr zu Gimsten der katholischen Gemeinde entschieden worden.
Hochhrim, 19. Febr Am 3. Febrnar fand am Main und auf dem Main «ine größere milrtättsche Hebung statt, wobei die Eisdecke verschiedene Male zum Manöverplatz diente. Es wurden sogar Kanonen über das Eis trans.pottiert.
Aus der Rhön, 9. Febr. In dem Dorfe Kleinsaffen wurde die 78jährige Ortsarme Gertrud Schmidt von einem Schlitten überfahren und dabei ungewöhnlich schwer verletzt. Ihr wurden ein Arm dreimal, der andere einmal, »In Bein «lnmal und da, andere zweimal gebrochen. Außerdem brach ste den Oberkiefer und bas Rafenbeln.
Eingesandt.
(Für Arttlel unter dieser Rubrik übernimmt di« Schristlettung nur di« preßgesetzliche Berantworttiugl.
Goeßen, 5. Febr. Dir „Oberhesstsche Bolkszeitung" behauptete in einer ihrer Nummern (Anfangs Dezember 1913). ich hätte in meiner Broschüre: „Gießener Millionen-Schuldenwirt- schaft" mit falschen Ziffern operiert und di« Schulden der Stadt Frankfurt auf den Kopf der Bevölkerung mit zirka 199 Mark zu niedrig angegeben Dabei nnrd ober verschwiegen daß ich meine Broschüre schon vor einigen Monaten geschrieben Hab« und daß sich darnach erst durch Hinzukommen der Kosten sür den Osthafen in Frankfurt die Schulden um 1,4 Millionen Mark erhöht haben. Die „Oberheff. Volkszeitung" kann ganz beruhigt lein und ich bin verstchert, daß, wenn es den Sozialdemokraten ln Gießen mit ihren Ansprüchen an den Stabtsäckel für Gehaltserhöhungen uiw. irachging«, auch hier sich die Schuldenlast wieder vergrößert. Als Beweis der Wahrheit meiner Ausführungen will ich aber hier eine ganz unparteiisch« Quell« an- sühren, nämlich den .Franks. Generalanzeiger" vom 9. Dezdr. 1913. der ein« Zusammenstellung der Finanzoerhältniffe sämtlicher heffen-naffauiicher Städte bringt, aus der hervorgeht, daß Gießen mit feinen 22 999 999 Millionen Schulden 899 Mark pro Kopf, alle diese Städte übertrifst. Nach dieser Zusammenstellung betragen nämlich di« Schulden pra Kopf in den folgenden Slädten:
289.4 Millionen 671.68 Mark
87.0 Millionen 591.58 Mark 17,9 Millionen 462.48 Mark 9,7 Millionen 432,20 Mark
6.1 Millionen 412,12 Mark 3,9 Millionen 314.56 Mark 6,6 Millionen 307.19 Mark
6.2 Millionen 283,30 Mark 42.5 Millionen 272.89 Mark
4.0 Millionen 232,22 Mark
1.1 Millionen 104.97 Marl Diese Zahlen sprechen wohl für jeden mit großer Deutlichkeit. Die Oberheff. Bolkszettung" wird aber auch weiterhin dir Finanzverhältniff« der Stadt Gießen im rosigsten Licht« mal«n und denken, die Arbeiter glauben» doch. Daß ich di« Schulden dkl Stadt Eieß«n, Marburg und Franksurt a. M. ganz genau angegebeir Hab«, möge auch das Oberhcisiiche fozlal- demokrattschc Volksblättchen mit leinen Herren Redakteuren Vetters und Noll in Gießen, ln der von mir End« 1913 heranr- g«gcben«n Broschüre:
Gießener
Millionen Schnldenwirtfchaft
1899
v. d. H
Frankfurt a. M. Wiesbaden Hanau Fulda Homburg Eichwege Biebrich Marburg Kaffel Höchst Limburg
809 909 Mark Schulden 1913
22099 999 Mark Schulde,, und aus dem „Frankfurter Generalanzeiger" vom 9. Dezember 1913 «riehen. Daß lch die Schulden der Stadt Frantfurt a M. pro Kopf der Bevölkerung nicht mit zirla 190 Mark zu wenig angegeben habe, können die Herren Vetters und Noll auch aus der vorgenannten Broichür« und ebenfalls dem frankfurter Generalanzeiger" vom 9 Dezember 1913 entnehmen, nach den in leiden Quelle» enthaltenden Angaben ist die Differenz nur 45 Ml, 68 Pfg,: vergleiche „Generalanzeiger": 671 Mk. 68 Pig.
Broichure: 626 Ml,, bleibt, wie obne geiagt, «in Unterschied von 45 MI, 88 Psg, Di-ie klein« Differenz liegt in der verschiedenen Annahme der Bevölkerungszahl zwischen mir und dem „GeneralanPigcr der Stadt Frankfurt a. M". Wer von uns beiden den kleinen Fehler gemacht hat. dürften schon den beiden gerecht denkenden Männe, der „Oberheff, Bolkszettung" in Gliben -naNi r.i>4] ausiindla aeinockrt rnexven. Aber das
dürste wohl an der Sache nichts ändern, daß man dem Gießener Stadtparlament ruhig Vorhallen kann, es sc, im Schuldenmachen groß und es habe wohl unter sämtlichen deutschen Slädten am besten verstände,>, sich hierin in aller Kürze den erste» Preis bei irgend welcher Gelegenheit zu holen. Auch die Eie- ßcncr sozialdemokratischen Stadtoerordneten haben nicht am wenigsten dazu beige tragen und können sich eben so gut wie die bürgerlichen Sladtverordncten mit samt dem Oberbürgermeister brüsten und rühmen, dieses Kunststück fertig gebrach! -u haben, daß der Handwcrler- und Erundbesitzerstanü in Gießen, durch die gewaltigen drückenden Lasten, die nur allein auf die Schuldenwirtfchol>er«i in Gießen zurückzusühren sino. einer nach dem andern umsällt und kapuk geht. Dir fozialdemokratiichen Stadtverordneten haben unter Mithilfe der akademisch gebildeten Sozialdemokraten in Gießen somir ihr Ziel erreicht, um dem Handwerler und Mittelstand sein Ende ziemlich in die Nähe rücken Helsen. Joh. 8 g Psasf.
Marktbericht.
Franksurte« Getrerie »gilt. Montag den 9. Februar 191*
Weizen, hiesiger und Weneraaer Mar! 19.69 — 1!>.Uä, aus dem Lande adgehoil Ml. 18,59—1-.69. ,rhe sicher
MI. 19,60—19,65, Manitoba Mt. 21,75—13,-'S Ame-itaner Redwinler Ml. 0>.09—00,01, San as Ml. 22,75,-24 51 ru1 1 >■ a,«t Rilola,eff Mt. 22,75 —24,25. Saronska 'Mt. 22,00—22,50, .Ute Mt. 21.75—22.25 Azima Ml. 21,-5-22..5. La -plaia Ml 0 ,90—90,00. rumäniicher Ml. 00,0 >—90.90, Molto Malta Kt
90.00— 00,00 Rozgen. hiesizer Mk. 16,25—16 35 au, o. Lank
abgeholi Mk. 15,50—15,80, ruff. Mk. 00,90—50.00. Aiueiiiaae, Mk. 15,50—15,60. mmäntscher 00,9> —00,0 1 . gu t; yrestge
Atl. 17,0—17,50, Piäl.er Ml. 17,51—18,00, tinfiirt): Mt.
17.00— 17,25, Riedgerste Mt. 17,50 — 13,00, ungarische Mi. 00.00—00,00, Futtergerste Alt. 09.0 —00,00. ,ja t »e iieru. Wetterauer MI. 16.00—17.50. lurhesftscher MI. 15,75—18,75 baqeriicher Mk. 16.00—17.50, La piaia OJ£l. 17,00—1 .00. IN- sischeiMk. 17,00—19.00. Mais Mixed 2(1.00,00—00,00. Sonaumats MI. 00,0 >—„0.00, La Plata Mt. 14,80-15,M Ode ga M-. 9.00- 09,00 russisch. M. 90,90—00,00, Eincanoin Mt. 19.0 >—1 .25.
Weizenmehi: hiesiges Nr. 0 Mi. 35.50-30.7,, üü» deutsches Mk. 00,00 — 09,00, Nr. I Mk. 29,50—25,: 5, iuddent ches Alk. 00,90—90,00, Rr. III Ml. 26,50—26,75, üdoeulsches iiii 00.00—00,00, Rr. IV Ml. 22^0—22,75, chddenliches Mi. 00,0 .- «0.00. Raggcnmetzl: hiesiges Nr.0Mt. 2.tch0— :4,»i0, jIi.ji -jJiS.
23.50— 24 OO, Nr. I MI. 22,50—23,00. -rutterarlitci Weizrn^chaien
10.50— 19.7.,, tberzenkleie Mk. 10,00 10,25, Rozgenileie Mi. 10.00 —10,50 Weizen-Futtermehi MI. 12,00-14,90, Brerireoer . eiroan. Ml. 12.50-13,00 Aialzketme Mk. >2,00-12,25. Rapskuchen uul.
12.50— 13.99 Palmkuchen Mk. IS.00-I5L5, Futter-erste Ml. 1302 —13.75
Bei guter Nachfrage für vollwichtig« (72—89 Kg > War« konnte Landweizen am heutigen Aiarkte etwas höhere Pieiie erzielen und wurde einzeln bi» zu 29 Mk. bezahl». Roggen weniger beachtet. Gerste nur verein.zell in guten Qualitäten gehandelt. Haser fest und höhe, bezahlt. Mehl ruhig, Fulrcr- arttkel, besonder, Weizenschalen und Kleie knapp und nur zu erhöhten Preisen in effektive, Ware zu haben
Amtliche Notierung der Franlrfnrtcr Vieh- marktpreile vom D. Februar.
3um Vertäu, aanoen 1193 Rinoer, oacnnirr 358 Och cn 64 Bullen. 771 Färien UN» Kühe. 241 Kälber, 202 Scha e 2433 Schweine.
Uebeao.
«chigcht-
Preis« Ul» 1 Zentner
qewtchi
Jt
1 qewl X)t
! Jt
1.
A. Ochsen:
,> 1. ooUUeiicki. ausaemäitetr hoänisn Schlachtwerls. 4—7 Jahre alt 2. Die noa, nicht gezogen haben (uiige,achte) .......
b) >unae »cochige Nicht ausgemailele und ältere ausgemastr«» . . , .
c) mtiKto genährte lange, gut genährte älter» .,,,»»»»»«.
8. Butt»»:
,l volliieiiltiige. ausaemäitete höchsten
Schiachttverls.......
bl voUiieilcknae längere.....
v) mätzip genähne I»»ge »Nb gut aenöbrte älter« , . . .
0. ((allen und Kühe:
■) voUiteinhlge ausaemanele Färsen hostnien Schlacknwerts . . , .
b) voUiieiichige. ausaemättete Kühr bääilen LckilaitNMer«« bi» »>7 3
c) 1. wenig gut enrwickelle Färsen 2. altere ausgemä,t«le Kühe . .
ckl mania aenahrie Kuh» und Fällen e> aerina aenäbrl« Kübe »nd Färl-n 0. Gerina genäkrres stunavieh (Fresierl 11 Kälber:
,1 Toppeliende, leinste Mast....
5 ) leinste Mai Kälber......
c) miiii-r- Man- and beste Sauotäibei ä) geringere Mast- und gute Saugkälber, ol g-rina-r» Louakälber > , , ,
Ul. Sck>a»e:
,> Weidemaftjchale:......
b) .......lammet und Mafthammel .
c ) geringere Aiajihammei und Schale ck) moma aenahrl« Dämmet a. ötSan
lMerzichaiel ..... .
XV. Fettlchweia«:
a) Fettichwelne über 3 rfu Lebendgewicht
vl vuuiikiichige Lckiweine über 2% Zlr
LebendgewickN ......
c) oolliiföii iüe -chweine über 2 Ztr
Uevendarwicht.......
d) voUileisckna» Schweine dis zu 2 Ztr Ledendaewichl
ei tleilchiae Schweine......
() Sauen .....
Am Rindermarkl in Ochsen reger, sonst langsamer Handel: cs wird nahezu ausverkaust. Kälber, Schase und Schwei»« werden ruhig gehandelt: Schweine hinteriassen etwas lleber-
stand. — Bon Montag. 2. März ab sinden die Märkte, abgesehen von den Domierstag-Eroß. und Kleinviehmärtten, wie der von 8 —12 llhr vormittags fiat*
50—54
46-49
43—45
48-51
44-47
00-00
47-50
43-47
43-40
38-42
a2—: 6 2o—30
90-93
80-89
79—83
"0-85 77—M
00-00
84 -90
80- 4
83-88 72 - '0 64-72 67-0/
60- 64 107 109
54—61 y - 99
50-o2
85 - .89
43- 44 94 _ 98
r I
52.5- 55
52.5— 55 57,5 - 55
67 -68 67-69 67 63


