Beilage zur „Neuen Tageszeitung".
Vt. 34
Diensll-y, drn 10. Februar 1014.
7. 3nt|rnuun
Gedenklage.
>0. Februar. 1808 (?. Weber, lflksckichtsschrriber, ßcb. —
1888 Prof. Lebe recht Wagner f.
pnhjarim Königin üb« öulgaritns Ltidkn.
Unlei dem Inlognito einer Gräfin Earlowo hat sich die liönigin Eleonore von Bulgarien längere Zeit ln Men ausze- holten. Sie liest sich von einem Mitarbeiter der .Menen Freien Presse" interviewen. Der Bericht über diese» Interview, das am Sonntag in der „Neuen Freien Presse" erscheinen wird, wird mir zue Verfügung gestellt. Die bemertenswertesten Siel, len seien wicdergcgeben:
„Wozu von mir und meiner Tätigkeit reden?" sagt« di« Königin. „Es gibt Dinge, di« viel wichtiger sind! Ding«, über tu man endlich sprechen muh. weil di« Welt noch immer nichts von ihnen weih Sie hier oben lesen mir die Bericht« über dl« politisch« Situation unsere, Land«, Aber lehen Sie, von dem ungeheuren Elend, da» ln Bulgarien herrsch! — wer mcih etwa, davon? Wer weih etwas davon, dah wir heute noch über KO 000 Flüchtling« im Lande haben, di« wir ernähren, die wir kleiden, denen wir rin Dach geben sollen — di« Negierung hat alle, getan und tut alles, um zu Helsen, aber unsere Mittel sind erschöpft. Ich denl«. da ist es doch Pflicht der internationalen Presse, einzugreisen Aber dt« europäischen Blätter brachten nichts darüber, vielleicht war «» ihnen zu wenig wichtig. mir aber drückt dieses Elend, da» jeder Beschreibung spottet, da, Herz ab. und ich bin froh, mich einmal darüber aus- sprechen z» können."
Der Adjutant muh mit Taten und Zahlen aushclse». und so entrollt di« Königin rin Bild de, Jammers, des Elends, wie !, erschütternder nicht gedacht werden kann.
Der zweit« Balkankrieg ward» gegen dt« Bulgaren entschie- cen. und ihr« Stammesgenossen in Mazedonien und Thrazien bekamen di« furchtbar« Hand der erbarmungslosen Sieger zu sühkdn. Was nicht massakriert wurde und nur irgendwie lonnte. lieh Hof und Heimat im Stich und slllchtet« nach dem Königreick> Bulgarien. Sosia war di« Hossnung und da, Ziel eller dieser un-glücklichen Flüchtling«, deren Zahl mit 100000 »ich« zu hoch gegrisfen ist In drei Massen und aus drei Wegen hrömten sie der Hauptstadt Bulgarien, zu. Den kürzesten und rm wenigst«» gesäbrlirhfte» W«g hatten di« von den Serbe» Vertriebenen, wen» auch ihr Elend noch groh genug war. Dagegen war der Zug der Flüchtlinge aus Südmazcdouic» und Thrazien ein wahrer Zug des Grauens. Hinter sich hatten sie sie Feint« vor sich die Mau«r des Rhodopegebirges, durch das air ein einziges Tor, das Desilec von Kresna, nach Bulgarien hri Aniang Juli, gleich nach Ausbruch de» zweiten Krieges. ' gönnen nun von allen Seite» di« flüchtenden Bulgaren auf diese» Krcsna Defilee zuzuströmen. Es waren säst ausschlleh- I'ch üfteidcr Kinder und Greif«, denn die Bajonette der Sie- I r batten die Männer der Mühseligen der Flucht enthoben. Ans ihren armseligen Ocktzenkarren, oft zu zweit oder zu drttl ins einem abgetriebenen Esel, noch häufiger aber zu Fuh wo» drrten dies« Unglückseligen nordwärts und hotten nichts mehr bei sich als ihre zerrissen«» zerlumpten Kleider. Man schickte den Unglücklichen Brot und Kleider, abe, die Mittel waren zu beschränkt und das Elend zu groh. Dazu brachten diese Aermstcn k-er Armen entsetzliche Krankheit«» mit, Dyscntherie. Cholera, Fleckipphus und Scharlach. Auf den kleinen schmalen Närrin drängten sich Zchntansende vnd Zehntausend« zusammen, nnter denen der Tod kuribibar« Ernte hielt Nur pan» wenioe» qe-
lang cs, sich durch das Kresnalal hinauszuschleppen, die and«, ren blieben aus dem Wege liegen. Wen di« Seuche verschonte, erwürgt« der Hunger.
Die Königin war sofort in all« diese Distrikt« gereist, hatte Geld. Kleider und Nahrungsmittel genommen, um die Unglück Uchen nicht nur moralisch zu trösten, sondern ihnon auch wirklich zu Helsen. Ein -rohe» Zentralkomitee in Sofia wurde eingesetzt. Unermüdlich war die Königin in diesen ganzen Ge bieten unterwegs Wo sie hinkam, loh sie aus dem tillege halbverfallen« Grabhügel und sah die noch Lebenden ohne Obdach aus der Stroh« liegen. Dl« Spitäler waren überfüllt mit Verwundeten. und dt« Schul«-» genügt«» nicht, um die Flüchtigen auszunehmen. Von der Küste des Aegäilchen bi» an di« des Scknvaizcn Meere» zog sich «ine ununlerbrochenc Kette dieser Lager de, Elend». All« die Ortschaften jener Gegenden waren überfüllt. E» wa, ein furchtbare» Sterben unter ihnen, besonder» unter den Kinder,». Da» Kresnatal ist ein grohc» Kin- drrgrab.
M'nn möglich »och schlimmer — wenn r» eine Steigerung noch geben kann — war di« Not der Flüchtlinge, die von den Türken vertrieben worden waren. Sie slüchtcten in di« Wälder, j» denen sie «inen Mona! zubiachtrn, und kamen endlich »och Konstantinopel, von wo ein rujsiicher Danrpser sic »och Varna bracht« Halb nackt kamen sie da an. mit.zerrissene» Ja h«n. die Cholera und die schwarzen Vtaltern i» ihrem Gefolge. Ueber siebentausend Menschen muhte das Nein« Varna iu>i>!«h nien. siebentausend Iianlr, halbverhungert« Menschen. In einem Aquarium hatte man über tausend Frauen und Kirrder untergebracht. aber man muht« sie dort halten wie Gefangene, denn di« Vlaltern wüteten unter ihn«»! man muht« einen Mi- litäikardon um diese» Ha», des Elends Zieh.» Und aus den Steinslichen lag:» di« Kinder «nd starben z», Duhe-rttn dahin.
Im Anfang hatte man noch di« Hoffnung, die Leut« repatriieren zu können. Aber Bulgarien blieb von all seinen Eroberungen nichls als Wcftlhraziin. Dahin muhlen die Flüchtling« ZU Fuh zuiückkehrcn. Aber ihre Höfe waren verbrannt, ihre Felder verwüstet, die bittere Not warte!« ihrer arch in der Heimat. Man hätte ihnen Bauholz geben müssen, Biiftcl, Ackeibaugerät« — aber zu all dem gehörte Geld, und das halte man nicht mehr. Ueber 60 006 dieser Unglückseligen sind heute noch in Bulgatien. Die Regierung l)üt bis jetzt olle, getan, um sie wenigsten» vor dein D>,hungern z» bcivnoren. Man batte ihnen Mehl geliefert und Kleider, hatt- den Frauen Strickwolle geg-ben. damit sie sich Strirmpse stricken lonnten. al>er die Vorrar« rrschöpflqn sich, und das Wenloe, was in:» noch hatte, konnte Man auf den vereisten, verschneite» Wegen nicht mehr iransj-ortiei.n Der Winter ist furchtbar, erua: »rungslos. Die Regierung bat. um die armen Menfchen vor dem Erfrieren zu reöi-en, sie in d> Sind!« »nd Dörfer verteilt. Aber «s ist kein Brennholz da. kein Mehl, lei» Geld, und von Tag zu Tag wird die Frage furckubi-rer: Ällas fall geia,:h-en. um diese armen Heimatslost» vor dem Erfrieren ur o Verl» nqern zu bewab-e»?
Ueber ein« Stunde dauerte di: Audienz. An ihren« Schluife sagte die Königin: „Dir Welt nr»h wissen, wie traurig es bei uns aussieht! sie muh an ihr: Pflicht erinnert ruerdtn. auch uns z» helft», wie sie vielen anderen Völker» g.-holf n har. Denn das Elend war furchtbar und wird f. immer mehr Kein Mensch kann sich ein« Vorstellung von de,» nrocheu. was meine Augen geie'ren »ns mein« Ohren gehört haben."
Die grolre Fandmirtlchaftc.m^lls;.
K u. H Berlin, 7. Februar.
Das Prcuhftch: Landes OelonomiekoNegiun, bcri«? heule > «r dritten und letzten Sitzungstage den wichtigste» Punkt lei- e diesjährigen Tagesordnung, de» neuen Fidcilommrtz . Gefti entwurf. Berrchterfraltcr rvoicn Landrot a. D Graf Par! v. Wartenburg und Iuslftra« Dietrich (Prenzlaus Nach nu'. ständiger, »ater «-„schlitz der Oesten,lichte!» geführter Bo,- tung. wurde eine Entlchlietzung angenommen. i„ der e» u n heitzl.
Das Kgl. Landes Oekonsmlekollegium halt cs für danken», wert dah der vorlicg-endc Gesetzentwurf mittelst des allgemeinen Erfordernisses landesherrlichor Gcnebrnrgung die Möglich krit bietet, bei Ncucrrichtung oder Erweiterung von Fieeilom- missen wirischaftspolitischen und volkswirtlchasllichcn Gnttch», punkten allgemein Rechnung zu trage». Nachdem verschicdene Bestimmungen des Entwnrss gebilligt sind, heiht es weiter: Die Zulasinng von Stommichulde» und in, Zusammenhang damit die Zulassung der Eröffnung des Konkurse» über do, Fid.-ikonr- mihvermöge» sind als zu weitgehend abzuändern. Rcchtsgc- ichäftlirhe Srommlchnlden sollten imr zugclasfen werden, wenn sie dringlich erkennbar gemacht Iverden Di« Vorlchrrfte» über das Aiiseinandersalleii mehrerer ln einer Hand beftndlicher Fi- leikommiffe entlmltcn »inen zu grohc» (Eingriff in das Fanrt. lienrecht. Znm mirrdesten darf die Trcirrrung nur vovgeichrieben werden bei einer gewitzen Gröhe der einzelnen Fidrikomnriiie. Das Landes OekonemiokoNeginm bittet die Kgl. Staatsregle rung. daraus hinzuwirken, dah im Anschluh an den vorliegenden Gesetzentwurf ein« einhcftllibe Regelung de, Fidelkornmihiecht, in Preuhen zustande kommt Es hält ferner zur Erholtung eines lelstungssähigen mittlere» und kleine» Grundbesitzes i» der Familie den alslalbige» Erlah gesetzlicher Borschriftcn srlr dringend erwünscht.
Hierauf besprach die Perstrmmlung Mahnohnren zur Färde- Lbcr die „Begründung einer Gesellschaft zur Förderung de, kus Gerhardt fBerlinj. Die Versammlung beschloh. sür weiteren Ausbau der Viohvrrstrberung ein,;utreten unter der grun». Intzlichen Forderung von Staatsbeihilsen.
Geh. Regierungsrat Pros. Dr. Delbrück (Berlin) referiert« über die „Fegründung einer Gcstllschast zur Förderung de, Baues und der wirttchaftlich zwcckmahige,, Verwendung der Kartoffeln". Der Referent empfahl folgenden Antrag, der an. genommen wurde: „Das Landes Orlonomiekollegium nimmt
Kenntnis von der bcvoistcl-rnden Errichtung einer Gcsclllchasl zur Förderung des Baues und der wirrlchaftllchen zweckmähi- gen Verwendung der Kartoffftn und eurpfiehlt den landwirtschaftlich.» Körperschaften die Gejellsthaft in ihre» Bestrebungen »ach Möglichkeit zu rörtern, besonders bei Durchführung der Kartofftllullur Versuch.', der Verbreitung der Trockcnlartoffeln als Futtermittel und endlich der Konservierung der Kartoffel» durch Einsäuerung, letzter« auch für mittler« und klein« Bc- Nnbe Dos Landes Ockonomillollcgiunr cmpsiehlt seiner den Landwirtschastskammorn geeignete Beamte zum Besuch der im Institut für Gährungsgewrrde abzuhaltenden Einsäuerung» kurse zu entsenden"
In der Debatte über den Antrag klagte Freiherr ». Wan g"nb»im. dah bei der Borlorgung de, deutschen Volke, mit Fleisch Bayern versagt habe Es seien von Bayern gar kein« üchr rine nach Rorsdrutschland gr-liefer» woraon, sodah die Kar» lojicln in Farm von Trackenkarlofteln nach dem Süden und We. sren abgegeben werden muhreir. Redner erbat für di« neue (sie- srllichakt eine staatliche Beibtls- von 20 000 Mark
Znm Pflnyeifen.
Rpnran von M. Priggc-Brovk. lg (Fortsetzung».
Sie zuckte die Achseln.
„Ich wäre auch lieber mit Dir allein", sagte sie bedauernd
Um zwölf Ubr trennte» sich die Gaste. Arm i» Arin schritten die Geschwister dem Marktplätze zu. Im Mondlicht glänzte da? weihe Schild über der Türe des Pflugcisens.
„1650" las Roscmarie. „Mir wird allemal lveich ums -ycrz. wenn ich dis lese. Geht es Dir auch wie mir, mein Heinz?"
„Anders-vielleicht. Ich lebe der Gegenwart, baffe auf die Zulnnsl uud räume der Vergangenheit keine Rechte rin. Aber ich liebe sie und kan» manchmal träumen. Zum Leben bedarf ich des Heute. Ta? ist der Unterschied zwischen uns beide». Du lebst nur der vergangenen Zeit."
„Ich habe unseren Vater gekannt und weih, wie er gc- 1 i(6I hat", antwortete Rosemaric. „Hättest Tu das Gluck gehabt, von ilmr geführt zu werden. Du würdest meine Liebe zu nnsercin allen Hanse besser verstehen."
„Auch mir ist das Pflugeiscn lieb und wert. Ich werde einmal wiedcrkebren. und später, wenn ich erst die Examina hinter mir lmbe. liier lebe», Bücher schreiben »nd Erreri- i..nie machen. Dazu wird mir kein Ort in der werten Welt lieber sein und besser taugen."
„Gott geb's."
Reseinarie senszte
Schweigend blickten die zwei voin Beischlag aus dir • !o!;dbe,chi.'nii,e Sladt z» liircit Fützen. Fern rauschte der Strom, die Flut zog leise, im Garten flötete ein Pirol. So ,:abni Dollar Heinz da-Z Bild der Hciinot mit sich in die fremde.
Seine tzteiie fiibrte den jiingen Mann lveit über das in das Innere des fremden Landes. Selten
erreichte ein Brief seine Lieben dahcini, seltener konnten sie schreiben.
Roseniarie war inanchnr.ck zumute. als fei ihr Herz fckst-n gestorben, wenn sie monatelang nicht? von ibnr erfuhr.
lieber dem Garten briitele die Sormnersonne. Selbst unter den -schaftigci» Bönnien blieb er tegssiber schwill, dagegen war cs in den Mauern de? alle» Pssiigeisen» cr- aurckcnd tirhl.
Tie Abende pflegten die Irenen im Hof unter de. Linde zuzubringc»! Jakob (rblcrs vertrug die Abendlust nicht. Er frirchtele seine ärgste Feindin, die Gicht, auch wurde er zusehend i schwächer.
Am liebsten lehnte er in seinem Zimmer am Fenstec- breit und »alnu von dar! ans an der Unterbaltung der !!»- lenirtzend?» teil. In diese Tage siel rHinz's Geburtstag.
„In denken, dast ihn inckst einmal unsere Gdanken erreichen können", seufzte Rosemarie.
„DaS ist nur halb so schlimm, .ftrud. D -ft nur. al-.- Tein Vater dransien war und l-.ür oft Monate c-limc brach,ich! bfciben. DaS war eine sorgemwlle Zeit. Dein Vater l-rell die Sarge »in die Firrna. Seinem Unterm -innngsgeifl verdankt sic ihre Grütze. Heinz reist z» seiaein Vergnügen in der Welt herum."
„Der NNternehmungsgeisBs:eckt i n urnl in »bin, den bat der Vater seinem Jungen vr'r.rlft. Ick> verstehe, datz es Heinz in die Fremde treibt."
tztoseinaric schwieg. Sie batte sich im lieber schwang des Trennirngsschnierzes mit ihrem Bri:de, anegeiöhnt und ihm, lr>as sie Fahnenflucht nannte, perzleb.:». Aber zufrieden konnte sie doch nicht sein. Nach ihrer Meinung beging Heinz ein Unrecht.
Wenn er wenigstens nach seiner Rückkehr andere» Sinnes wart Seit Raseniarie a» ihres Bruders Stelle getreten, lernte sie die Zeit bester verstehen. Wer auf der Höhe bleiben wollte, nrutzte energisch weiterst: eben »nd zusrhen, datz man ihn nicht überflügelte. Mit einfachem Lkaufcn und Der- kaufen war's nicht mehr getan. Man bandelte nickt mehr
mit Bedacht und nahm sich nicht Zejt, zu prüfen, ob dieser oder jener Einkauf der Firma dienlich sei. Dank der Macht de-7- Telegraglie» beinrrksielligtc man Ein- uud Verläufe mit- tr lst de - bels. Uetz Rielenjunrinckn für Werte umgehen, die tick: einfkrverlen nur ans dem Papier befanden, und verha»- delle die Ernte oft schon aus dem Hali».
llnglMftftiche Summen gingen ans diese Weise ein. ebenso lerrnl lauideu sie verloren, denn diele Gesckiäste öfsnelen der lvildesten Spekulation Trrr und Tor.
Iokob Ehlers frk-ifttette den eisgrauen jiopf dazu. Ihn freute das Geschäft nicht mclrr. „Es ist, als habe ich keinen Teil nrehr d au", sagte er. „Wenn ich früher für zelm- Inusend Speziesielrr Tee ausgab, so hatte ich vorher die ver- fchiedenfien S->- >r ans ihren Wert geprüft. Jetzt genligl ein Federstrich, ich habe mein Elcld verdient, es zweimal nni- geiehl. wich drbei jt’ff’f mal vorn Platze gerührt. Schön kann ich d.>:- »ich! finden."
„Ich- auch nrchl. Ohm", versicherte sein: junge Mitarbei- l.-rin. „Wenn wir uns aber ousschlictzen, bleiben wir zurück. Sei frei, datz u ir wieder aus der Höbe sind."
Rosrmarie sprach die Wahrheit. DaS Ha»S stand fester dci-n je. W. ui nur der Alte nicht jo klapprig gewardrn! Er hielt fast nichts >e:'>r a»S. An warmen Tagen fotz er im Garten und überblickte das alte Hans, dem sein Leben gehörte.
Seine (Sedanken sckw-.-iflen rückwärts und bevölkerten die Umgebirng mit liebln, längst vergangenen Gestalten. Rur »ngcrn fand er sich i» die G.-genwarl zurück, wenn ihn die Angestellten srörtcn oder der Postbote Briese brachte.
Schwere Männerschrrtte fnirschten im jties. Der alte Mann erwachte ans seine» Träumen. Er rieb sich die Augen.
„Was bringt Ibr?" fragte er den Postjosef, der vor ihm stand.
„Nicht viel, Herr Ehlers", antwortete der Bote. .Die Zeitungen nnd»zw:i Briese tiir Fräulein Hern," rFerllctzung solgtl.


