Ausgabe 
5.2.1914
 
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Beilage zurNeuen Tageszeitung".

r:r. so

Donnerstag, den 5. Februar 1014.

7 )atjra"un

Virdrnktaar.

R. Januar. 1705 PH. Jak. Sponcr st. l8Lj Lug. Wrlh. Dieckhoss, luth. Prsf. der Ttioologie, gob. 3HG4 Moritz Veit, Buchhändler, t, Berlin. 1H81 Ludw. Storchs Dichter, st.

lirairrunariujfftjlfl in ^lln^Cotiirin^n.

Tic Regierungskrise in Elsust-Lotbringen hat zuin Teil dad»> seine Lösung gesunden, dich znni Staatssekretär der bisherige Ober-Präsidialrat Graf v. Roedern, und zum IlnlerstaatSselrclär Freiherr v. Stein ernannt worden sind.

ÄlbünS hkfl. Mkhrsukttink in Alltrbslh Wen).

Bus Einladung des Varorter des Verbandes Hessische, V«r< ':hr»-Ve>«ine, als welch», z. Zt. der Verkehrs-Ausschuß der

Nergstratze im Amt befindlich ist, traten di« Mitglieder des Ar­beitsausschusses am Freitag, den 30. Januar >» Frankfurt a M. zu einer Sitzung zusammen. Es war di« sechste Sitzung lm lausenden Geschäftsjahr.

Der Vorsitzende. &m Rentner Sieben Auerbach, be­grüßt« dt« «rlchienenen Herren au» den 8 Provinzen, die Her­ren Helm ttziehen, Stahl und Waltmann-Bad-Rauhelm, Herbst, Worms, Wollt Darmstadl, Weidtmann . Re» Isenburg, Diet­rich Ossenbach, v. Schod Bentheim, Türck Seeheim und «rössncte die Sitzung um halb 8 Uhr. Dl« Herren aus Mainz und Bin­gen hatten sich entschuldigt.

De reichhaltige Tagesordnung galt t» der Hauptsache in- ere». organljatorischen Fragen, wie Finanzlage, Absatz de» - «titschen Verlehrsbuches. Verhältnis zum Bund Deutscher Per- > bisverein«, Unterstützung lokaler Eisenbahnwünsche durch den i-rrband, Beteiligung an der Leipzig«, Ansstellung für Buch­gewerbe und Graphik 1914 und an den beiden grohen Ausstel­lungen in Köln und Düsicldors 1915, sowie an der permanenten Dioramen Ausstellung Hcsi. Städte und der Bergpres-e in Bad- klaulxim, Verleihung von Klischees aus dem Bisi""» Ver bondes an gewerblickie Unternehmen. Mitteilung . über di«

projektierte Gründung «ine, Vertehrsveibonde» im Odenwald, Rertartal und der südlichen Bergstraße.

Bei dem schönen solidarischen Verhältnis der Mitglieder de» Verbandes Hessisch:! Verkrhrsverein« untereinander, das bisher oberster Grundsatz bei alle« Maßnahmen der Verbandes war, kamen sämtlich Fragcn zur besriedigrnden Lösung. Ins­besondere wurde jestgestellt, datz di« Finanzlage des Verbandes bei dem End« Marz ablaufcnden Geschäftsjahre günstig fein wird. Bezüglich de» Hesi. Verlehrsbuch wurde bejchlosien, daß künstig Bestellungen nich mehr an di« Druckeret, sondern an den Vorort zu richten sind, der alsdann der Druckeret den Aus, trag übermitteln wird. Das Verhältnis de« Verbandes Hess. Verkehrsvereine zum Bund Deutfchr Verkehrsverein« wurde infolge der vom Bund ausgehenden tielfeitlgen Anregungen als günstig für den Verband angesehen, überhaupt der rührigen Tätigkeit de» Bunde», der natürlich in allen seinen Matz nah­men nur ganz grotzzügig Vorgehen kan», voll« Anerkennung ge- zollt. Es uMerliegt gar keinem Zweisel, datz der Bund Deut- schr Verkehrsvereine als ein« äuherst segensreich Einrichtung für di« Förderung der deutsch» Verkehrsinteresien anzuschcn ist. E» wäre sehr wünschnswert, wenn sich unstre Mitglieder aus­nahmslos zur Zahlung ein«, Eztrabeitrages a» uns sür den Bund entschlietzen würden, damit durch Ueberweisung eines grä- tzeren Betrages aus dem Erotzherzoglum Hesien unser notwen- oiger Einslutz aus di« Bandesleitung gestärkt werden könnt«. Es ist nicht als ausreichnd anzusehen, datz der Verbandsvorsitzende auch dem Vorstände des Bunde» angehort. Die lokalen Eisen­bahnwünsch der Mitglieder sollen nachdrücklichst durch den Vcrband unterstützt werden. Von einer Brtciligung an der Bugra-Lcipzlg 1914 (Ausstellung sür Buchgewerbe und Gra­phik) soll mit Rücksicht auf den zur Verfügung stechnden be­schränkten Raum abgesehen weiden, dagegen wurde angeregt, datz di« einzelnen Verein« zu den Ausstellungen in Köln und Düsieldorf 1915 in ihre« heimatlichen Kreisen chut« schon Stel­lung nehmen möchten. Ein« nächst« Arbeit» Ausschutzsitzung wird sich mit dieser Frage bereit» beschäftigen, ebenso auch mtt der Frag« drr zeitigen Wiedereröffnung der Dioramen-Aur-stel- lung der Hesi. Städte und der Bergstrotze in Bad-Rauchim tm Frühjahr diese» Jahre». Da» Ueberlasien resp. Ausleihen oon Klischees aus dem Bestaube de, Verband«» an geschäftlich: Un­ternehmen soll künftig «tngeschränkt werden. Die Gründung «ine» Verkehrsvcrbande» im Odenwald, Reckortal »nd der süd­lichen Bergstroh« wurde sympathisch begrüht. Dl« Tatsache, datz Gegenden, in denen derarlig« Einrichtungen noch nicht vor­handen sind, die Rotwendlgbeit erkannt haben, der modernen Bewegung, di« der Förderung der Verkchrsverhältntsi« dient, sich nicht länger verschlietzen zu können, wurde als sehr erfreu­lich bezelchnet. Es wurde jedoch als «in« Selbswerftändllchkelt angesehen, datz der Vorsitzende des Nachbarverbande», des Ver. kehrs-Ausschusics der Bergstraße in Auerbach, der zur Zeit auch Dorfitzenoer des Verbandes Hesi. Verkehrsveretae ist, auch den, Vorstände de» neuen Verbandes angehör«» muß, um ein er- spiießliche, Zusammenarbeiten der ganzen Gegend herbeizufüh- ren. Mit Worten des Donles an dt« anwesenden Herren für 0 S rege Jnteresie, das sie den Verbandlungen «ntgrgen gebracht

hatten, schloß der Vorsitzen»« grgen b Uhr b!« wchloerlaule, Sitzung.

^ahlnnflsunfälsiyt fmn cu.

®** juristische Brtrnchtnng.

Son Dr. Han» Eies kc. Leipzig.

^ic schütze ich mich vor Verlusten durch ztblungsmi- s.-higc Kunden? Ru«, am sichersten zweifellos d,n.1> g,»--.! möglichste Porsicht. Jeder Gescküft-mann l>at ir-d.o g,-.i,jf schon z» wiederholten Malen rr» sich selbst ersosirr». d-'l- >h-, kein Verstand der Verständigen mit absoluter Sicherheit tv, peschlisllichen Schlappen infolge eines z« Unrecht h.-toill, rter Kredits belliitet. Hier verbietet besondere Eile eine genau« Nachprüfung der Verhältnisse eines sicher aiistreteudeii Knn- den. der sofort ein größeres Geschäft mitus .rbfchli, sien möchte: dort kreditieren wir einem anderen zufolge des gün­stig lautenden, leider aebr falschen Berichte« einer Aus- k.inftei. fkrirz, die Fülle der Möglichkeile», waruni wir trotz aller Vorsicht dnrch faule Zahler gesrlxidigt werden könne», ist schier unerschöpflich. Darmn sei an dieser Stelle zweier Rcchtsbebelsc gedacht, die uns da« Bürgerlickrc Gesetzbuch an dir Hand gibt, um »ns tocnigslcnS cinigeriiiaste» t>»r kredil unwürdigen Personen zu schützen. Ich möchte di, beiden Falle, u,n leichter verständlich zu werde», an ,e einem Bei­spiel klar legen dürfe».

Nehnien wir also an, ein Itausinaua geht zur Erwefte- rung seines Gesrlhistsrrcise« ans die Tour, einige Firmen zu besuchen, mit denen er »och nicht in Verbindung steht. Tie BesnchSreisc scheint sich auch gut zu lohnen. Vornehmlich ein Kunde gibt ihm einen stattliche» Auftrag mit, gu - den, ei« hübscher Verdienst heranSfchant. Tr erfahrt der Km'- Uiann bei seiner Rückkehr, datz genrde dieser .Kunde zu den »sichersten Zahlern der ganzen Umgegend gestört. Ein Risiko, wie c« die Lieferimg der Bestellung an den unztiv.-r- lässigen Kantonisten bedeuten würde, möchte der Konsul. >m natürlich keinesfalls ringehe». Was ist hier wohl zu tun? Ein Kaufvertrag ist zweifellos abgeschlvsse», Mitl, n must die Ware geliefert werden. Den» daS Bürgerlich» Gos-tz-uich sagt ja ausdrücklich, daß der Kaufvertrag de» Verkäufer i -: Pflichtet, dem Käuser das Gekaufte zu übergeben nab d->? Eigentum daran zu besckiasfeti. Müstle also wirtlich .' -r Kaufinann, der bei Vertragsabschluß ' öle Verhält,liss: d> Auftraggebers nicht kannte und darum das Geickpisl ab- schlost, liefern, obschon er mit einiger Bestimmtheit da.uit kalkulieren darf, dritz er auf Zahlung dafür kam» reckm.-n kau»? Nein, er findet vielmehr in den Vorschrift-.» .. Bürgerliehen Gesetzbuches einen Ausweg eröffnet. Als er den. Anderen die Erklärung abgab, einen Kaufvertrag ab- Icksiiestcn zu wollen, befand er sich nämlich über die Kr dit fähigkeit seines Käufers tm Irrtum. Er kann feine Er­klärung darum anfechtcn, wenn anzunehmen ist, dast o, sie bei Kenntnis der Sachlage und bei verständiger Würdig.:,i des Falles nicht abgegeben haben würde. Jiu vorliege.ide.r

gol;verstrillrr«nyrtt

der viräflichru ttberlörstcrei Laubnch.

>.> Aiauiag. den 9. Februar noch Zu,am,»enlunft 10V. Ube »rs der Kreiesira;e Laubach Schottin, am Einzana in die obere regbrücke bei Re. t. Au» Th,-tasdtegel Buchen Rm, 339 Scho, rer I und 2. 5U 31» Prugci I. und 2, Kl.. SO Sticke, 60 Rer er- prüael, v Lärchcnpriigci (1,5 m. Ig.s, 1.« Eichcnnutzprügel ,2 m. ig.t, t Ercherrgaurrr ... Kl, 6,20 Fm. Dos Holz sitz> !«ft^ »n bek'Alratzc Laii-ach Schellen, teil- an chaujsieitcn Waldwegen, 2. Minuten co t e:t Slarion Lanbacher aialB. entfernt. Bia» r.nterstrichen» Nummern lammen nicht zum Ausgebot.

2.) Dienstae. den 10. Februar nach Zrgammenlonit lg Uhr l aus der Ehausiee Allenhaia Pktrrsheimrrhot .rr .-!r :'t t l.s °«i Ra-serrvurd Buchen Nnr. >27 Scher er I. Kl., ;:ci. izer I. Kl, i rrei l Stammprügelj. 7,ä Stöcke, 37 R iseiprüget,

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Zag-Berpach^rmg.

Dsnrrrstag. den 12. Februar 191S. ne.< r. 1 . 1 ttlr soll im ri«', cu Na haue.au! die am .letzten Fsbrurr 3. 5 «. täu -g: Feld

Älotcrial sür die im Februar erscheinende Fattnnchrszeitung wird in der Eetchäst-steile der \ Reuen Tageszeitunz entgegen, geno itDielt.

Für bas am 13 . 14. ».Juni 1911 in Himbach stattnndende

Btj'irkrskii m. Fahiirmveiht

ioltcii die Plätze für karusiell, Tchtetzbude und len'tige Vcrkauss und ttjflniliguttpsBuOcn vir eben werden sowie Druckerei- > 1 . iogslige Feftariitel. Bewerber wolle» Ihre Offerten bis zntn. Februar lt4 nachm. 8 U,r wo es auch vergebt» wird an Forstwarl Reichert Vorsitzender de» Krieger- ueieins Himbach einzu.eichen.

öaldjog» ljirka - Hel.ee takte-..-, a-.l 'i.Jahir' 7l d |l«| n

t . ret w.roeu Das 7-cedgebut rst >n .-,g.ut»u >«, 1 Hi. II IIIIU L'nlll 1,1

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Bkoseld, den k. Februar 19! I.

Grozherzogl. BLizermeiitcr Schäfer.

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Samstag, den 7. Februar, nachmittag» 2 Uhr. lall die ver

Gemeinde Buro-Gräsenrobe zustehende Jagd, bestehen o aus 27,9 Morgen Wald r nb lböO Morgen Fels, aus den, Rathaus d,roter aus neun Fahre verpachtet werden. Dle Haltestelle Erüstadt-KatcheN lFrtrdberg-Hanauer Bahnt liegt rm Fogdgediel und dl« Storion Rteder-Wöll ladt lMain Weser.Bnhn) Itz 13 Minulen vom Jagd­gebiet entseint.

Burz-Gräseurode. den 2p. Fanuar 1914.

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