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Dieuslay. den 27. Januar 1914.
7. Jaljrgang
eue Tageszeitun
t ’**?' Vertrag. SegelmoBlge SeiUfle,, „Cer »»„.irr av. «rar»". .,9« »pinn-ube". S.,»«a»e.i.: «er den Poftanftailen Mk I«
dc, den Agenten monatlich öl Pi- mzu tritt Postgebühr »Orr Teägerlohn. Anreisen: Germ»,eil- 2V Pfg., lokal- ,5 PIg.. Anzeigen o°n -uswäns werden durch Po „.»Mna nne erho ben _ Eriullmtflsotl Friedberz. »chr.Nle.tnng und Verlag Friedberg sHesten,, H-nauerittaße 12. genuprecher 18. P-ftscheck-Lanta Nr «83». «Mt Feanltu», a VI
llcbcrl'idji.
— Dir Voinnteesnchung gegen den Lehrer Tagner aus
Degerloch ist .ibncftf>It>ffcn. «or kn- u:i,',eriri>t Heilbnnin >st der Termin der Haiiptverln'näl - »z?setzt. Tic Anklage lautet auf l.» vollendete Merke • ' Se.urlod) und Mi.hl- Ooitffn, gehn Mordversuche in Mühlhausen und neun Vrr- lrechen der vorsätzlichen Brandftistuna.
— I:f Gerüchte, das; Lesterreich Ungar» und Italien allein oder mit anderen Mächten Truppen nach Albanien oder Kriegsschiffe in die albanischen Gewässer zu schicken beabsichtigten, werden in Wiener maßgebenden »reisen entschieden demrutiert.
— Ter bekannte englische Aviatiker Tibbs stürzte gestern abend ans dem Flugselde von Salisbnrz, ab und war sofort tot.
— Aus dem Militärflugplatz von Enatrovientos ist Leutnant Nainos, der Sohn eines Generals, aus iOO Meter Höh abgestürzt. Er war sofort tot.
— Nach einem Telegramm aus Larrache hat eine Bande von Rifskabvlen die Farm eines spanischen Pächters über- lullen und ihn selbst »nd seine Tochter ermordet. Die uabylen nahmen sein "jähriges Kind und das gesäurte Pieh aus ihrer Flucht ins Innere mit sich.
— Eine albanische Bande von >50 Mann unter dein Kommando von Sali Budkan und Nalian Panariti überschritt die griechische Grenze, besetzte das Tors Frreka im Bezirk Eolonia »ird nahm drei Mann der sogenannten „heiligen Schar" gefangen.
— Eine Depesche aus Guadeloupe meldet, daß der fran- zässschr Aviatiker Rehbaud am vergangenen Samstag bei einem Schauslug in Basic Teere auS 30 Meter Höhe abstürzte und auf daS Dach einer Fabrik siel. Er starb infolge innerer Verblutung wenige Stunden darauf.
— Präsrdent Wilson bezeichnet- die Meldung, daß Kon» ticadiniral Fleischer den Befehl erhalten habe. Truppen zu landen, uni siir den Fall von HuertaS Sturz den Eisenbahnverkehr zwisck>en Meziko-Stadt und Veracruz aufrecht zu er- halten, als eine interessante Erfindung. Wilson erklärte, Huertas Herrschaft gehe langsam ihrem natürlichen Verfalle entgegen.
— Wie Depeschen aus San Franziko melden, hat dort rine starke Flutbeweguug stattgefunden, die Ueberschwenr-
ringen im Gefolge hatte. Der Ort Santa Barbara ist voll- r-mmen abgeschnitten. Um das Schicksal der mehrere Tausend Hopfe starken Bevölkerung ist man sehr besorgt.
— Frau Josephine Amend, eine in der Newhorker Ge- sellschast wohlbekannte Millionärin, beging gestern Selbst- inord, indem sie sich aus denr 12. Stockroerk eines Hauses auf die Straße stürzte. Frau Amend hatte vor einiger Zeit ihren Gatten durch den Tod verloren und zeigte seit jener Zeit Zeichen von Geistesgestörtheit.
Weitere sranwlilchc Rüstungen.
Obwohl erst wenige Monate ins Land gegangen sind, daß in Frankreich die letzte große Heeresvorlage durckzgebracht wurde, in deren Ausführung man noch im Begriff ist, kommt von der Seine her Kunde, daß in der Kammer neue Heeres- kredite in beträchtlicher Höhe gefordert werden sollen. So sehr überraschend kan-, das nicht, denn auch wir in Deutsch- lc.nd haben ja mehr wie einmal die Erfahrung gemacht, daß bei Militärvorlagen immer wieder sich ein hinkender Bote .-instellte, in der Gestalt von NachtragSsorderungen, indem rch bei d'r Durchführung herausstellte, daß hier und da noch bilden vorhanden sind, die der Ausfüllung bedürfen. Co auch in Frankreich In der Kammer ist jetzt der bereits vor einiger Zeit angekündigte Gesetzentwurf eingebracht worden, der sowohl die einmaligen Ausgaben für die Einführung der dreijährigen Dienstzeit enthält, wie auch die Ausgaben für die Beschleunigung der die Nationalverteidigung betreffen- den Arbeiten; auch eine Verbesserung des Materials, namentlich der Festungswerke und der Truppenübungsplätze, ist vor- lesehen. Der sür das Jahr 1913 festgesetzte Betrag beziffert üch auf mehr als 300 Millionen, während die Sonderaus- , aben sür 1914 mit nicht weniger als 487 Millionen angesetzt . arderr sind, wovon aus die Betvassnung ungefähr die Hälfte lN'ällt, während die übrige Summe für andere Zwecke ver- a-andt werden soll. Jnr Marirreetat sind für die einmaligen Ausgaben 135 Millionen ausgesetzt, u. a. sollen drei Auf- klärungsschisse gebaut werden, rrnd des weiteren verlangt man 39 000 000 Franks für die Organisation der Marine- luitschisfahrt. Das sind reckst respek'able Summen, die zwei- irllos im großen uird ganzen von Kammer und Senat a»ge- uommeir werden dürsten. Nuir aber fragt sich, wo man die Deckung hernehmen soll, denn für 1913 und 1914 belaufen jicki diese Ausgaben auf nicht weniger als 924 Millionen Frank. Hierüber schweigt sich der Entwurf bezeicktziender- weise völlig aus, weil man wohl im Schoße der Regierung selber noch nicht recht weiß, woher man das Geld nehmen seil. Ten Ministern mag in ihrer Haut nickst ganz wohl sein, denn es wäre nicht ausgeschlossen, daß auch sie über di Frage stolpern, genau wie das vvranoeaanaene Kabinett.
„fort mit )rm iluttrnoll!" «Irr:
»irr mit lfm ftatiiiijßll!
Ter große Eifer, mit dem unsere Linkenpoliliker in Deutschland bis zu den Baffer,nannen hingegen jede Erweiterung unseres Agrarzolltarifs zu einem lückenlosen Schutzzolltarif, also auch gegen Einführung des fehlenden Milch- und Rahmzolles, angehen, hat kühne Hoffnungen bei den Landwirten unserer Nachbarstaaten ins Leben gerufen. Tänisckx- und schwedische Blätter weisen ganz naiv darauf hin, daß die von den deutschen Agrariern immer wier monierte Umgehung deS Butterzolles durch die rapide anschwellende Einfuhr zollfreien Rahms doch am besten <d. b. siir die Skandinavier) durch Aufhebung de» deutschen Butter- zclles aus der Welt geschasst werden könnte. Natürlich, den ausgehobenen Butterzoll kann niemand mehr umgehen, und wenn man sck>on einmal beim Aufräumen ist. muß natur- und sinngemäß auch der »iäsezoll fallen. Vielleicht würd-n die klugen Skandinavier noch darauf Hinweisen, daß es unlogisch sei, nach Beseirigung des Zolles sür alle Molkereiprodukte den Milckst>iehzoll aufreckst erhalten zu wollen usw.
Unseren nördlichen Nachbarn ist der deutsckie Butter- und Käsezoll angeblich nur deshalb ein Dorn im Auge, weil er es ihne unmöglich mache, mit den russischen und holländischen Molkereiprodukten auf dem deulsckzen Markt zu konkurrieren. Nun, Rußland und Holland haben doch denselben Zoll zu tragen und würden an einer Zollanfhebung ebenfalls teil- »ehmen, die Konkurrenzverhältnisse würden diesen gegenüber sür die Skandinavier also keine Verbesserung erfahren. Erleichtert würde ihnen und ebenso allen übrigen Butter- und Käseerportstaaten (Sckstveiz, Italien,'Oesterreich, Frankreich u. s. w.) nur der Wettbewerb mit den deutschen Prodrlzenten werden. Das würde eine so schtoere Schädigung der deutschen Viehzucht im ganzen, nickst nur der Milchviehhalter bedeuten, ganz abgesehen von dem Zolleinnahmeverlust von vorläufig mindestens 20 Millionen sür die deutsche Reichskasse, daß die Herren Skandinavier wohl die Hoffnung aus Erfüllung ihrer freundlichen Anregung werden fallen lassen müssen, die Unrgehung des deutschen Butterzolles durch Auf- Hebung desselben zrr verhindern. ES wird ihnen da auch nichts nützen, daß sie in liebevoller Fürsorge für die deutschen Konsumenten die Behauptung ausstellen, diese würden mit besserer Butter versorgt werden, wenn der jetzt aus Skandinavien eingesührte Rahm schon an seinem llrsprungsorte, als wenn er erst wie jetzt in Deutschland zu Butter verarbeitet werde. Diesen „Vorteil" können wir den deutschen Verbrauchern besser dadurch sichern, daß wir Milch und Rahm nicht nrehr zollfrei von überall her über unsere Grenzen her- einlassen, sondern die fernere Umgehung unseres Butter- und Käsezolles durch eine heute bereits auf 410 000 Doppelzentner im Werte von 36 Millionen Mark angewachsene Rahmeinfuhr unlohnend machen. Ter Parole: „Fort mit dem
Lutterzoll!" setzen wir die nach allen Gesetzen der Logik und der volkswirtschaftlichen Fürsorge süe unsere Viehzüchter brsser begründete entgegen: „Her mit dem Rahmzoll!"
M 2t) IHiüioitrn !Harh nne Silbrrmiinirn.
Die „Deutsche Parlaments-Korrespondenz" schreibt: Gegenwärtig liegt dem Bundesrat eine Vorlage der Reick>sregierung auf Neuausprägung von Silbermünzeu für 20 Millionen Mark vor. Es sollen Dreimarkstücke für 12 Millionen, Zweimarkstücke siir 3 Millionen und Einmark- stücke für 5 Millionen Mark ausgeprägt werden. Trotz der reichlichem Silberprägnugen der letzten Jahre zeigt sich in den Kassen der Reickp>bank immer von neuenr ein „nzureicktzmder Bestand an Silbermünzen. Im vergangene» Jahre find für 15 Millionen Mark Dreimarkstücke. 3 Millionen Zweimark- stücke und 2 Millioueu Einmarkstücke geprägt, mithin insge- samt für 20 Millionen Mark. Daneben wurden noch Fünf- marlstücke für 2» Millionen Mark geprägt. Tie Zunahme der Nachfrage nach SUbermünzen beweis», daß die im Münz- geseh sestgelegte Lnote von 20 Mark Silbergeld auf den Kops der Bevölkerung keineswegs zu hoch gegriffen ist. Wenn die neuen Prägungen dnrchgesührt sein n>erdeu, wird sich die Ouotc erst rund aus 18 Mark aus den Kopf der Bevölkerung stellen' Tee bei den Silberprägungen erziel!- Münzgetmnn ist bekanntlich zur Schaffung der außerordentlickieir Süber- reserve in Höhe von 120 Millionen Mark bestimmt, die Deutschlands finanzielle Kriegsbereitschaft stärken soll
Prtnßijcher Landtan.
Abgeordnetenhaus.
12. Sitzuirg vom 28. Januar, vorm. II ilhr.
Am Ministertisch: Handelsminister Tr. S h d o w Aus dem Platz der Abo. Dittrich lZt.) prangt aus Anlaß des 7.Y Geburtstages «in prächtiger Blumenstrauß.
Zur Beratung steht di« Interpellation Tr Wagner lsrerl , über die Abhilfe der bei der Dienstbotemversicherung in den Ortskraiikenkasien hervoegeleelenen Mißstände. Hont- lrmrn, ster Tr. Svd-.w erklärt sich zur Beantwortung der Jn'eepella.
I tio» bereit
«l-q. Tr. 20 a g n e r ssrelk I I» dem Gesetz »der du- Treust- Me’i Versicherung sind viele WiLerjpriich,- und Beslimmuuqen
deren werltragend,- Wertung man nicht absehen tonnte weil die Erfahrung fehlt». Die «er sicher uv« d.r Dienstboten in den ge» i;e,r Städten ist eine Miltelsiandssrage ersten Ranger. Di« Haussraue»^haben fast durchgängig die Kosten allein zu «rage».
ihrem Interesse liegt die Angliedernng an eine möglich« billige -Harte-- Tie Tienstdoten stellen jetzt fel>on immer da! "'"lb lieber,ummt die Herrschaft auch die Kossenkosten. T o sind aber in den Ott»krank«,chass«ii wegen des große» Risikos sehr hohe. Es Ware daher die Versicherung der Dienstboten in den Landkronkenkassen. die überall .zu errichten wären, zu wünschen. Bei den Besieiungsanitägen machten die Beewaltungen tee Ori-krontenlasien »st zu buecaulralische- sn-wieiigteiten. Ich Mächte wünsche», daß dem Arbeitgeber die ptioa!« Rückvee- sicherung gestattet wiilde Di« Organisation der Otlslranken k.lssen hat völlig versagt, da» .zeigen die bekannte» llonflikte Ivit den Acrzten. Tie vceträge mit den alten Aerzten louebei: gekündigt und neue «erzte p,gezogen, die. jte-mb mit den »ct hältnissen. den Ausgaben nicht iminer gerecht werden tonnen.
Handelsminister Tr. Sgdow: Aus die Reichsversicher,
„ngsordirung will ich hier »ich« me,,i erngchen. Ta» Reichoge. setz besteht „nd hat die Zustimmung aller Parteien gesunden. Man Hai gefragt, weshalb die Liaatsregieeung nicht im 20ege der Lanbcsgesetzgebr,ng „och ei,re besondere Tienstdolenvcrsiche. rung für Preußen eingejührt Hobe. Ich bezweisle. daß ein Lan- dcsgesetz siir Preußen vorielle gebracht haben könnte. Man hätte Hamit di« Eriichiung von Landliairkenkassen unmöglich gemacht überall da. wo die Landkrantenkossen ohne Hinzunahme der Dienstboten nicht leistungsfähig st,u>. «ei den Loudtranten- tasten handelt es sich um Kasten für londw. Arbeiter, die di« Hauptzahl der Bersicherten ausmachcn und da muß überall im Einversiändnis mit dem Landwirtschastsminister vorgegangen werden. Wie weit Landkrankentassen aus dem Lande leistungsfähig sind, wird in erster Linie »ach den vom Landwietschasts. minister vertretenen Jnteresterr entschieden. . Wo keine Land- kiantenkast« für die ländliäzc Bevölkerung errichtet sind, ist dos überall mit Zustimmung des Landwirlschasisministcr» gcscheh.-n. Rach dem Gesetz kann überhaupt di« Errichtung einer Landlran, kentast« nur da unterbleiben, wenn mit Genehmigung de» Orls- versicherungsamtes das verflcherungsamt nach Anhöiung der Beteiligten da, Bedürfnis verneint. Wenn trotz der vo» den Regierungsbehörden überall crteil<e» Anregung dazu im gan. zen nur 4VV Landkrankenlasten errlchtet worden sind, so ,st daa schließlich durchwegs in Uebereinstimmnng mit den Regiceungs- präfldenten geschehen. E» ist gar nicht möglich, die Soche von der Zentrale aus ohne Rücksicht aus das lokale Bcdürsnis zn entscheiden. In zwei großen Städten im Westen legte dc, G. meindeverband in einem Falle deir geoßlen Wert darauf, daß die Dienstboten in die Oetskrankenkaste hineinkän,en, weil sonst die verwaltuirg der Ortskeankenkvste durchweg sozialdemokratischen Einslüsten anheimgesallen wäre: in dem anderen Fat wurde eine Landlrankontaste süe nötig gehalten, weil die Orts, krankenkaste so von sozialdemotralisck-en Einslüsten durchdrungen sei, daß die Dienstboten, wenn sie dahineinlümen, auch diesen Einslüsten ausgesetzt sein würde». sZuruse der Soz.: Ent. sttzlich!) Wenn eine Landkeontenkaste irgendwo nicht e,richtet wurde', wo nackcher das Pedllrsiris dafür sich herausstellt, ist keil! Unglück: denn das Gesetz gibt di« Möglichkeit, auch di« nachträgliche Errichtung einer Landkrankentasse znzulajje,,, und da» Olcroersichcruiizsamt kann die Genehmigung zu dem Absehen von der Erricht,,ug einer Landkraiilenkasie zurückziehen, so daß sie dann errichtet werden muß. (Beisatt rechts, Hört, hört! b
d. Soz > Gewiß können berechiigte Interest«,r der Di«i>sth.-rr-
schastcn daran bestehen, eine Landkianlenkaste sür Dienstboi-, auch an Orten zu haben, wo «ine Orlstrankenkass« besteht. Dir Unterschiede zwischerr Land- und Ortskrantenlasjen sind, soweit es sich um Großstädte »der Vororte von solchen hanoett, ga« nicht so sehr m den Leistungen wahrzunehmen, Tic Leistung« i der in den Berliner Vororten Friedenau und Wilmersdors errichteten Landkronkcnkasten sind ziemlich dieselben, wie die der Oirslranleiikalsett Berlins und seimr anderen vororle. Einig« dieser Kasten, sowohl Land-- als Oitskraiilentasten, haben aller, dings 39 Wochen Krankc«in»erstützi>iig. ander« nur 2«! Woche», die eine ober di« andere Ortskrankenkasje govährt Familieu'-:- hilse, die aber für die Dienstboten keine Bedeutung hat. » .> die finanziellen Bedingungen der beiden Kastenviten zu plöz« siercn. sehlr e« noch an Elsahrungen: aber jedensall-, ist d->«
Risiko bei Dienstmädchen sehr viel geringer, als b-i sehr viele« Industriearbeitern. (Sehr richtig!) las liegt an den beste,«« Wohnungen, der besseren verpslegun, und ouch daran, daß im Erkeantungsloüe in stärkerem Muß« Srankenhauspilege «,-» trill. 20e'«ntliche Uiriersch-edc ater bestehen in dcir veitrögct zu beii beiden Kaste-rarte» Es ist nicht zu leugnen, daß nortz den vtzt g-niachten Anschlag n d.e «ertrage in den Landkrar« tentasicn einiger großen Städte oder Vororte niedriger sind, al» nir die Ortslranlenkasten in diesen Keine:,rten. sHört.
häe,') Trl wichtigste Unter,chied zwisch.-n Oitskrankenkassci, und Landlrankenkasien besieht in der Organrsali-n. Bei d-k Litstiantenkasten werden Vorstand und Ausschuß von Arbeit.
e. tern und »rbeitnehmein gewählt, bei den Landtr-nkenko,^n u-eiden Vorstand, Ausschuß und vo,sitze:.d:r von der G-inc>nde ernannt. Die Di<nsltzeees4)allen habe, ein b 'rchügtes p:- ,eiest: trran, daß ihre Dienstboten nicht in die politi'ch« ckg^ tarion der -c eltemokrate» bineingezogrn werden, l- or , tz-


