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,t«»c Tageszeitung. samsiag. Le» 2t. Januar 191»
Lene Z
Münrvkrlrrechen.
Sine jurijtijche Plauderei.
Bon Tr. Han» L i e st e, Leipzig.
Da d.i» Geldhunger weder (glück noch überragender Verstand i.ere Gel itcr sind, jo beginnen die betört«» Jünger der Goldes. »hinnüchiig, redlich ZU erwerben, ln ihrem Wahne ver- kicä.nijchrr Weise Geld zu wachen, ein srevcnlUches Uuterjan- gc.i, dar jegliche Gesetzgebung mit schärfsten Strasen zu ahn ,n verheizen muh. Ein Blick in unser Strafrecht aber gibt rin fesselndes Bild in dl« Werkstatt euer Verächter staatlicher Ordnung mit ihren m<»i»igsachen Mochenschastcn. Da begegnet UNS, um die schlimmste und gefährlichste Kilbe zuerst zu betrachten, der Falschmünzer, Sein ehrloses Handwerk heisst ihn Metall, oder Keldpapier nachmachen, um er dann in Verkehr zu bringen. Falschmünzer aber ist auch der, der echtem Celde durch Veränderungen den Schein höheren Werts aber P-rrufcnem durch irgend welche Manipulationen den Anschein eines noch geltenden gibt. Die Falichmünzerei besteht mithin m Nachahmen von Kcld. Darum ist das Einwerjen eines ein chen Bleistückes lediglich vom Kewicht« eines Rükels in einen .irhnpfennigautomaten nicht die Tat eines Falschmünzers, Denn in der Bleischcib« soll »icmanden das Bild eines Gro- i che ns »ergeläuscht werden warum sie auch dem Vorbild« des Zehners absolut nicht entspricht; nachahmeu aber heisst zum ss erw.chstl» ähnlich machen; es »nutz dem Geld ein trügerischer Schein verliehe» werden. Doch ist dann der Täter dem Ersetz '.ch nicht verfallen. Vielmehr beherrscht den straswllrdigen i". .scher obendrein bei seinem Tun die Triebfeder, das falsche < :le als echtes in den Verkehr zu bringen. Welche Absicht er rrmir verfolgt, spielt leine Rolle; cs geuügt sein Klaube, der Kmpsüagrr werde in der Fälschung echtes Geld erblicken, Dcs- rlb vollzieht sich die Strenge des Eesetzes beispielsweise auch ;» einem, der als armer Teufel Falschgeld fertigt, um es voll enatischer Verblendung in den Opferstock zu werfen; denn auch cr hat nachgemachtes Eeld in Verkehr gebracht. Da aber der Zweck das Mittel nie zu heiligen vermag, mutz ihm das Schwurgericht mindestens zwei Jahre Zuchthaus zudiktiereu. es fei denn, fein« grotzc Torheit brächte die Geschworenen zur Zubilligung mildernder Umstände; denn nur in diesem Falle wäre die Tat schon durch Gefängnis fühnbar,
Di« Kipper und Wipper, jene bekannten gewissenlosen Münzherrn der 17. Jahrhundert«, die gutes Geld cinschmolzen und geringhaltige, daran» prägte», erinnern an einen weiteren Münzsievel, dessen unser Recht desgleichen strafdrohend ge. denkt, E» ist di« Wunzveriingerung, Ihrer macht sich schuldig, wer «die Mctallstück« irgendwie verringert und als vollgültig in Verkehr dringt; wer kippt »nd wippt. Das blohe Ansgeben solch verringerten Geld«», da» Wippen allein, ist nur dann stiasbar, wen «s gewohnheltsmassig ober im Einvrr. ständnis mn d-m Wipper vonstatten geht. Sonst find Leute, di« verringern-, Geld vertun, vom Arm rächender Nemesis Vicht zu erreichen. Den Frevel des Kippens und Wippens aber ahnde, Gesänge », evcnniell verbunden mit Geldstrafe.
Doch nun zum Abschieben von falschem Geld«, Eine scharfe Zweit-l>a-.g >st hier bringend vonnöten. Während wir nämlich die eine Kl.sse deier, dir Falschgeld abschieben, Verbrecher he p-n. ins Zuchtdaus schicken nnd ihr Handeln bei allem Verständnis für menschliche Fehler doch als rnchlor »nd schwer verzeih.ich emp.ndcn, erschöpft fich die Sünde der zweiten Kinsse rank vc.i:u eignen Wahrnehmung bisweilen in blan. Icr Eedanl-nlosizlrit, Mit den eigentlichen Böfewichtcrn nun sind wi, ,--.<h am Ende. Cie fertigen falsches Geld an oder »crsäpchen «S, zunächst ohne die Absicht, es in den Verkehr zu biing-n. Vi.llelch! wollen sie damit ander« über ihre Kredit- unwü» i lauschen, vielleicht wollen sic damit prahlen, vielleicht oll «e 'ynen als Spielmarten bienen, kurz und gut, es ist nicht angefertigt, um als cchles Geld unter das Publikum zu wandern Ei» solcher Plan wirb vielmehr In den Fälschern erst reif, nachdem die Münzen sir nnd fertig sind. Sein« Verwirklichung aber eröffnet den Missetätern die Pforte des Zuchthaus s, die sich auf mindestens zwei Jahre hinter ihnen schlie- tzen, «in Schicksal, da; auch derer harrt, die sich nachgemachies od.r versaischtes Geld van dritter Seite beschossen und in Der. kehr bringen. Unser Milleib ist ihrem Geschicke sicher, auf der anderen keile aber erschein- uns ihr Treiben doch so gefährlich und ft'vol, datz die Stoatsraison die Härte mehrjähriger Zucht- haussi:>se in unseren Aug«n kategorisch sordert.
Jetzt ober naht fich UNS ein Missetäler aus Gedankcnlostg- leit. Ein Hunderter ist Ihm gestern nacht gewechselt worden. Von diesem Wechselgelde zahlt er nun heute morgen am Schal, tell seines Postamts acht Zehnmarkstücke aus ein« Poftanwci- sung ein. Einer der Goldfüchse aber stötzt ans lebhafte Mitz- billigung des Scholteibcumtcn, Der Beamte läßt ihn mehr, such vor fich aus die Platte fallen, besteht ihn, beklopft ihn »nd weist ihn schliesslich als gefälschtes Gelb znilick. Der Eigen- llliiicr toill's nicht glauben nnd holt sich aus kompetenter Stelle Gewissheit, die freilich ganz zu feinen Lasten ausfällt: man hat ihm in der Tat unechtes Gold ausgehangen. Nun ist er um zehn Marl ärmer. Indessen, er beschließt, die Mitwelt mit der srivllc» Errungenschaft zu beglücken, „Ich selber bln ja wahr- schuldlos und sehe nicht ein. worum ich Sünden von ruschen abügen toll. für die ich doch garnichts lann. Ein
и, errr, der mir das Eeld nichtsahnend abnimmt, wirb aber
Nicht geschädigt; denn entweder er gibt es auch nichts. hu.iid weiter, oder er denkt und handelt, wenn er die Ee- !+’>!;.. bemerkt, wie Ich nnd weiß fich daniit desgleichen gegen Einbuss.» ;u schützen" Gedacht, getan. Der Umsatz geht in : Nom Geschäft der Stadt auch glatt vonstatten. Widrige Zn. iiiliig,eiten aber zerren di« Sache an» Licht. Das Cchöffenge- i'ib; mier.nt infolgedessen mit einem Monat Gefängnis gegen t,i. Schuldigen, Denn wer faliches Geld bekommt, die Un- echiheit ichnctzlich erkennt, das Geld aber trotzdem weiter gibt,
к. :D mit Gefängnis bis zn 3 Monaten »der mit Geldstrafe dis ,u 300 Mar« bestraft.
Einem Bekannten plagten vor einiger Zeit andere aller, dings ganz unnütze Bedenken. Ihm halte man «in falsches Zweimarkstück bchändigt. Um nun ja njchr etwa ans Versehe» damit zu bezahlen, halt« u «« aus der Börse acnomme» und
in di« Westentasche geborgen. Ab r o Schrecken! A,n nächsten Morgen bemerkt er, datz das Zweimarkftiick aus seiner Berbaü-
nung verschwunden »nd im Drange der Geschäfte doch versehentlich als Zahlungsmittel auszegeben worden ist. Natur, lich ist da in solchem Falle alle Angst vor Entdeckung »nd Strafe gänzlich grundlos. Denn Lässigkeiten können uns nach dieser Richtung nie nnd nimmer in den Maschen des Gesetzes straucheln lassen; das veimag vielmehr einzig uno allein böse Absicht,
A«is aUrr Weit.
enstritt Der Gast, der znm ersten Mal am neue» Stadlthealei bei n>ls auftrilt. ist hekanntl ch in Folge feiner urwüchsigen, iiutürlichen Kemit i.nd feiner i ib., - -ürdig-u P-- io n iiti-kei, «in Liebling des Münchener Publikums, wie des deutschen Kaisers, zu dem er öster noch Berlin als Gast geladen wird Hesse,' Rnstan,
* Gricshci», n. M., 23. Ja». Ist der vergangeue» lst'aclff lttiiedrn niis einer Wirtschaft in der W.lldstrnhe duich Ein biuch Wurstlvareii. Spirituosen und etlva 60 Jl bares Geld gestohlen. Als Täter koinait ein Fremder in Frage, der sich am Nachmittag in den Grsträumen recht auffällig benahm
Der Wcinbcrgschütz als „Wildschütz." Das Ehrenamt eines Weinbergstlnitzen versteht in Frcrnenstein trotz zweimaliger Bestrafung wc/n-u Jagdvergehens der Johann Wilhelm Burkhardt von dort. Im November d. I. wurde er dabei beobachtet, wie cr in einem Weinberg mit seinem Schiestprügel „arbeitete". In einer Richtung, nach der er einen Schutz abgegeben, bemerkte der Förster Haubrich einen noch zappelnden Hasen, Tie Wiesbadener Schöffen hielten in diesem Falle den Ehnmfchütz wieder für den Wildschütz und belegten ihn mit 20 M Geldstrafe.
Verhaftung einer Gifttnörderin, Ein schreckliches Verbrechen, das in gewisser Hinsicht an die Taten des Giftmörders Hopf erinnert nnd vielleicht sogar durch den Prozess gegen Hopf angeregt worden ist. wurde i» Enmbrai oufgchcllt. Eine 30- jührige Frau vergiftete vor acht Tagen ihren Tater, den 60- jährigcn Lccompte, mit Arsenik und brachte ihrem Bruder, dem 34jährigen Jules Lecompte, gleichfalls dasselbe Gift in Speisen bei. Die Aerzte halten anfangs ben Tod des alten Mannes der ausserordentlichen Kälte zugeschrieben. Durch den Tod des Bruders der Oklavi Lcconrptc, der Eiftmischeii», arismerk- sam geworden, schritt man zur Obduktion, die das Vorhandensein von Eist in der Leiche ergab. Sie wurde sofort verhaftet. Es konnte ihr nachgewiefen werden, dass sic sich das Eist vor 10 Tagen besorgt nnd es zunächst an einer Kuh erprobte, die infolae der Vergistuug einging.
Er» russischer Gcndclcutmint als Mörder. Drr russische Eardetentnant von Kolsakoff hat eine« dreifachen Mord unter besonders tragischen Umständen begangen. Er befand sich mit mehreren Freunden und Freundinnen in einem Cafe nnd liefe die im Lokal konzertierende Zigeunerkapelle auf eigene Rcch- nvng mehrere Stunden lang spielen. Eine Zigeunerin, in die er sich verliebt hatte, verfolgt« er unaufhörlich mit Liebesan- trägen. Als der Vater des Mädchen» sich dieses verbat, schoss der Leutnant ihn ohne weitere, nieder und verletzt« das junge Mädche» gleichfalls durch mehrere Nevolvcrschüssc, Auch auf die anderen Zigeuner, die auf ihn «inftürmten. feuerte er Schüsse ab und tötet« «inen von ihnen fowic verletzte er zwei andere schwer. Er wurde verhaftet.
Durchgegangener Rechtsanwalt. Der Rechtsanwalt Zimmermann in Bilseck (Obpf) ist unter Hinteriassnug zahlreicher Gläubiger burchgegongen. Bei der in Gegenwart eines Gerichtsvollzieher, vorgenom,neuen Oesjnung des Schreibtisches fand man rtne leer« Kassette und ein Hühneraugenpflaster.
Blutschande. Ach« Tage nach dem Tode feiner Frau verging sich der 52 Jahr« alte Bäckermeister und Hausbesitzer Fr. Taver Schwarz von München an seiner 21 Jahre alten Tochter Marie. Auch an einer 15jährigen Tochter und feinem zehnjährigen Kinde erlaubte sich Schwarz «nzüchtige Manipulationen, Das Landgericht München verurieilte Schwarz zu zwei Jahren Zuchthaus nnd 10 Jahren Ehrverlust,
Rab'nmftifinng eine; Unbekannten. Ein amerikanischer Multimillionär, der nicht genannt sein will, hat eine Summ« von 75 Millionen Dollars ausgeworfen, um allen amerilani- fchen Hospitälern 5 Gramm Nadimn zu verschaffen, die aus- fchlietzlich zur Behandlung von Krebskranken bienen sollen. Der Präsident der Ecfellfchaft zur Erzeugung chemischer Produkte. Fanneru, teilte die hochherzige Stiftung der Minenkommission des Repräfentanienhaufes mit nnd erklärte, daß der Stifter weder Carnegie noch Rockefeiler fei. Das Radium wird aus den radiumhaliigen Werken von Colorado gewonnen. Der Preis eines Gramms Radium beläuft sich ungefähr auf IW 000 Dollar, In 5 Jahren hofft man soviel Radium gewonnen zu haben, datz man dem Willen des Stifters gerecht werden kann. Die zu gewinnende Menge beträgt ungefähr 2W Gramm,
Falfchmiinzerprozrtz in Warfchan. Ein in Warschau noch nicht dagcwefener Riefenprozetz gelangt demnächst gegen eine FaljchmLnzerbande vor dem Bezirksgericht zur Berhandknng, Es stehen 72 Falschmünzer, darunter drei Frauen, unter der Anklage, falsches Geld in Umlauf gebracht zu haben. Nenn Rechtsanwälte haben die Verteidigung übernommen,
Einsturz eines Turmes. Wie aus La Rochelle gemeldet wird, ist der Nichelieur-Turm. der zur Erinnerung an die Belagerung des Jahres 1620 errichtet Ist, eingestürzt. Die Schuld an dem Einsturz soll ein englisches Kohlenfchiff tragen, dar entgegen den, Verbot sich am Turm festgemacht hatte,
Familientragödie, Der Oberzollassistent Schwoilo in Dresden versucht- sich nnd feine Familie zu vergiften. Die 17jähr. Tochter ist bereits gestorben. Die Eltern liegen lebensgefährlich verletzt im Krankenhaus«, Finanziell« Schwierigkeiten haben Schwatlo zu der Tat getrieben
Ans der Aeimat.
* Giessen. 24. Jan, Der morgige Sonntag bringt im hi«, sigen Stabttheater nachmittags eine Wiederholung des spannenden Schaufpielr „Die Zarin" von den Ungarn Lengyel nnd Biro, das mit feinen hochinteressanten Eharakteren, feiner fpanncudcn überaus wirlungsvoll gesteigerten Handlung de» Zuschauer in seltenem Matze in Bann zwingt. Vorzügliche Darstellung »nd glänzende Ausstattung düijen dieser Voisiel- lung unserer Bühne nachzcrnhmt werden, — Am Sonntag Abend findet ein Gastfpicl von ganz besonderer Anziehungskraft statt, in dem der berühmte bayerische Hofjchaujpieler K. Dreher von Riünchen. der Gründer und Entdecker der „Schlier- seer" in der Vanernposs« „Aäaeiblnt" als Dorsbader „Zanaerl"
Geschäftliches.
D!« dtutsch« Pferdezucht hat sich im Lauie der Jahr« zu einem Faktor entwickelt, Ser im Wirtsachiksleben unseres Volles eine bedeutende Nelle spielt und der dem Natioualwesey von Jahr zu Jahr steigende Weile Zuwachsen lässt Nicht zum ivenigstcn verdient gemacht ha, sich um diesen kraftuolic» Ans, lchwung der deutschen Ps-rdezticht die spezicll sür de» Bedarf des Züchters gefchasicnc sogenannte ZuchtpferSeversichernug, Sie ist cs und wird cs in immer wachsenden, Matze und uuier vic len Opfern fein, die cs dem sargsame» Züchter ermöglicht. Sie gerade in der Pferdezucht unausbleiblichen schwere» Jehlschlage zu mildern und den Betroffenen vor grösserem Verluste zu bewahre,,, Dasjenige Unternehmen, das auf diesem Gebiete die <zühruug unter den deutschen Didhv-isicherungs - Ecfellichaften innchat und im scharfen Wettbewerb erfolg' eich drhaupre! die Allg-me „c Deutsche Bictzversicherungs ^ Gesellschaft a zu Berlin SW, 48, Friedrichstratze 31. Dieselbe verficher: massigen, festen, d, h, unter allen Umständen nach'chutzsr, Prämien in ihrer Sparte Zuchttierversicherung trächtige f teu einschliesslich der zu erwartenden Fohlen, und zwar eis. r gegen alle Verluste infolge Todes oder notwendiger Tö,u - die in ursächlichem Zusammenhänge mit der Tiachtigknl o, , Geburt stehen .letztere aber gegen alle Schäden, die den Toa oder die Nottötung bedingen überhaupt, vnbejchadet der Todesursache, Verluste insolg« Pe.ndruchs, Lungenentzündung usw, unterliege» bei Fohlen mithin ohne weiteres gleichialls der Entschädigungspflicht, Roch stets ist die Sparte Zvckrrler Versicherung seit ihrer Einführung von Jahr zu Jahr um da- nigsteus IM Prozent tn ihrer Entwicklung gestiegen, und damit hat sich ihre Notwendigkeit für den Züchter am besten be wiesen. Allerdings sind auch die Schäden ganz bedeutend« ee- westn. denn i» der Abfahlpcriobe 1911=12, während welch i ca, 16608 Stulen und Fohlen mit weit über 7 Millionen MI, und ausserdem noch ein« grössere Anzahl Zuchthengste versichert waren, wurden ca, 2 Prozent der versicherten Stuten und über 20 Prozent der versicherten Fohlen entschädigt. Wir glauben daher, unseren Lesern eine Eeschäftsverbindung mit der Ali gemeinen Viehoersicherungs-Eesellschaft a, G zu Bcrliu nur bestens empfehlen zu können.
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vom 23. Januar 1914 der
Mitteldeutsche» Creditbank
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