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Nr. 13

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mein stürzte ein Eeriist «in, Lar zum Montieren benutzt wurde. Die auf dem Gerüst beschäsllgren Arbeiter stürzten mit dem Gerüst nur einer Höhe von 8 Meter in die Tiefe. Drei Arbei- >-.« erlitten schwere Verletzungen, zwei wurden leichter ver­sitzt. Di« Ursache ist aus Ueberlastung der Gerüstes zurückzu- iiiljicn.

Berhaftang eines römischen GelreidcNeserantcn. Großes

Aufsehen erregt in Nom die Derhastung der größten römischen Getreidelieferanten für die Armee, Magnani, deren Gründe noch geheim gehalten werden. Ein entlassener Angestellter Magnani», Eoncalonieri, hatt« einem sozialistischen Abgeord­neten Eeschäflsbriese sür die Summe von 8 880 L.re angeboten, um Erpreffungsmanöver gegen den Getreideliescranten zu be­gehen Der Abgeordnete übergab di« Briesschasten der Poli­zei Sic müssen anscheinend so starl belastend geroeien sein, daß sich die Behörden zur Verhaftung Magnanis gezwungen iahen,

Brand in der Sinncrsabrik in Karlsruhe. Am 19. Januar abends gegen 18 Uhr brach in der Elevatorenanlage des Silo­speichers der Sinnergesellschast in Karlsruhe durch Selbstent­zündung Feuer aus, das durch die Fabrikfeuerwehr nach eini­ger Zeit gelöscht weiden lonnte. Wie die Direktion der Ge- scNlchait mitteilt, erleidet der Verleb leine Unerbrcchung, Der Schaden soll nicht erheblich sein,

Ciscubahnzusammeustotz aus dem Mosel Eüterbahnhos, Aus dem Moscl-Eütcrbahnhos ist rin Gllterzug aus einen still- stehenden Wagen angesahren. Zwanzig Wagen sind zum Teil vollständig zertrümmert Das Maschinenpersonal konnte sich durch Abspringen retren.

Von glühenden Schlacken verbrannt. Auf der Schlacken­halde der Bernhardihütte bei Kattowitz legte sich «in junger Arbeiter in Unlennnis der Erfahr, die ihm drohte, zur Ruh« nirtcr und war bald eingeschlasen. Am anderen Morgen fand man seine halbverkohlte Leich« aus.

Eine schnelle Heirat. Wie derDaily Mirrer" berichtet, hat d e drahtlose Telegraphie unter merkwürdigen Umständen eine Heirat zustande gebracht. Es handelt sich um die Ehe­schließung der bekannten englischen Schauspielerin Maud An­drews, di« sich augenblicklich aus einer Vorstcllungstournee in den Vereinigten Staaten befindet, Sic ging an Bord des cng- I tzchen PalcldamxsersCaiieran", der im Hafen von Newyorl lag und nach den Bermuga-Fnseln abgehen sollte. Der kurze Besuch von kaum einer Viertelstunde genügt«, für die Schau- spftlerin, um in heiliger Leidenschaft zu dem zweiten Oss zier z» entflammen. Sie fragte ihn lurzer Hand, ob er sie heiraten wolle. Der bestürzte Offizier erwiderte ausweichend. Ande­ren Tages sandte ihm tue Schauspielerin ein drahtlos«, Tele­gramm, das ihm aus dem Weg« nach den Bermuda-Inseln er­reichte. Es lauteten graben Sie mir eigentlich erklärt, daß wir verlobt sind? Ich weiß es nicht mehr ganz genau. Es ist sebr unangenehm. Antworten Sie mir bitte!" Bon allen Zweifels ualen befreite sie ein Telegramm des Offizier, fol­genden Wortlauts: ,Zch habe es zwar nicht gesagt. Aber wenn Sie es wünschen, kann er ja geschehen." Das letzte Telegramm enthielt dar beglückte Ja der Maud Andrew». Es ist anzuneh­men, daß di« rn«rgische Frauenwelt Englands und Amerila, das Beispiel Maud Andrews nachahmen wird.

Aus der Heimat.

* Fricdbcrg, 23. Jan. Um einer Verzettelung des der- käuflichen Privatgrundbesitzes an auswärtige Spekulanten dorzubeugcn, kaufen neuerdmgs die Gemeindeverwaltungen selbst oder die örtlichen Bauernvereinigungen in Oberhclsen die Ländereien gemeinsam an. Ebenso sind diese Körper- schasten beniüht, wo eS angängig ist. die in ihren Gemarkim- ge» liegenden Güter von Großgrundbesitzern zu erwerben und sie in kleinere Parzellen für Kleinbauern umznwandeln: diese Maßnahme ist im Interesse der Seßhafttnachung eines guten Bauernstandes sehr zu begrüßen und zur Nachahmung warn, zu empfehlen.

* Frankfurt «. M., 22 Jan. Als am Montag vormittag ein Mjühriger Schornsteinfeger aus der Fürstenbergerstrotze auf einem Dache ein«, Hans«, im Grünebnrgwcg beichästigt war. rutschte er aus dem glatten Dache aus und stürzte in die Tief«, wo er regungslos liegen blieb. Von Hauseinwohncrn wurde er in den Hausgang getragen und die Rettungswache aus der Münzgaffe heibeigerusen. Diese stellt« schwere innere Berletznngen. sowie eine erhebliche Quetschung der Rückenwir- belsaulc lest und verbracht« den Schwerverletzten nach dem Bürgcrhosiptal. wo er bedenklich darniederliogt.

Frankfurt a. M., 22. Jan. An der Dorteiweilerftroße war oer 56 Jahr« alte Taglühner Kleininger mir dem Befchaeiden von Bäumen be-'chäftig,. Durch einen Fehltritt stürz,« er vom Daum auf das Straßcnpftaster. wo er bewutztlos liegen blieb. Durch die R-tlnngswache wurde er mit schweren inneren Ver­letzungen nach dem Marienkrankenhause verbracht.

* Frankfurt a. M., 23. Jan. Das gestern und heute in der Stadt verbreitete Gerücht von dem tödlichen Unfall eines Schulknaben auf dem Main, bestätigt sich nicht. An den zn- Itändigen Stellen ist nichts davon bekannt. Auch in der be­treuenden Schule wird niemand vermißt.

«ranksurt a. M., 23. Jan. Wie ichwer vielen Leuten die Steu-zahlung wird, zeigt eine Statistik über die Mah. Hangen und Pstindungcu der letzten Jahre. Mahnunegn wurden rund 336000. Pfändungen 136000 angeordnet. Von 80 000 vollzogenen Pjändungcn erwiesen sich 64 975 als Iruchtlos, also 75 Prozent.

z-rüen-Nasia».

* k Oberursel, 23. Jan. Der Geheim« Provinzsolschnlrat Dr.^ Rasier ans Caffcl hielt in der höheren Mädchenschule «ine umsoffende Rrvisio» des gesamte» Unterrichrsbctriebes. be. b-ss Ausbau der Anstalt zm Lycinm. ab. Auch die Pläne iiir de.i Erweiterungsbau haben dem Königlichen Provinzial- jchulkol'eg.um Vorgelegen.

Lbcrurscl, 23. Jan. Die Stadt plant zum Ausbau der höheren Mädchenschule eine umfangreiche Erweiiernng der äL-chulgebäude. Dem Provimialsckmlkollegium wurden die

Neu« Lageszrrrung. Freitag, aen 23. Jaguar 1914»

Pläne bereits eingereicht: auch Schulrat Qr. KaUer-Kassel unterzog die Anstalt dieser Tage einer Besichtigung. Von dem Ergebnis dieser Revision dürste es abhängcn, ob die Schule zu einem Lyzeum ausgestaltet wird.

* Bad Homburg v. d. H., 23. Jan. Der langwierige Stteit der Stadtverwaltung mit der Nachbargemeinde @ou- zenheim über die Verlegung der am Gonzenheimer Dille», viertel belegnen Hamburger Klärbecken ist jetzt durch mini­sterielle Entscheidung zu Gunsten Gonzenheinis entschiedet, worden. Homburg soll ein neues Projekt nach dem söge- nannten biologischen Verfahren vorlegen, sich aber bezüglich des Baugeländes mit Gonzenheim zu einigen versuchen und sich bemühen, der Anlage einen Platz unterhalb des Ortes zu erhalten. Ein Verbleiben der Anlagen an der gegen­wärtigen Stelle inmilten der Gonzenheimer Dillcnkolonie müsse aus gesundheitlickicn Gründen als ausgeschlossen gelten.

* %. Usingen, 23. Jan Rechtsanwalt Dr. Elsas hier ist znm Notar ernannt worden. Lehrer Krämer hier erhielr auf feinen Wunsch zum t. April eine Lchrerstclle in Vrnubach a Nh. Zum gleichen Tag ist Lehrer Hugo Schmidt zu Lkris- lel hierher versetzt.

' jr. Eichbach 23. Jan. Im Saal« des Gastwirts Nutz -and der erste Famiiienabcnd des hiesigen Fronenvereins siatt. Eine stattliche Anzahl Frauen füllte den Saal bis ans den letzten Platz. Herr Pfarrer Eottroald rrösfnctc di« Feier mit einer Ansprache lind zeigte alsdann an der Hand von LichtbildernLuthers Leben". Di« »ortrcsiftchen Ansführnn. gen landen reichen Beisall. Den Abfchlnß bildete ein Kassee- kränzchen. welche die Anwesenden noch lang« beisommenhielt. Herr Gastwirt Ruß hatt« keine Mühe gescheut, seine Gäste gut zu bewirten. Ganz besonderer Dank aber gebührt Herrn Pfar­rer Goilwald, der es versteht, seinen Kemeindeglicdcrn ans al­len Gebieten näher zu kommen. Man trennt« sich mit dem Wunsche, solcher Veranstaltungen öfter teilhaftig zu werden.

* Wiesbaden, 23. Jan. Der Rosiausiche Dichbändlerverein hielt am 21. Januar unter seinem Vorsitzenden Isaak Kahn. Biebrich a. Rh. ein« ans allen Teilen Naffaus sehr gut besuchte Generalversammlung ab. Der Vorsitzende besprach zunächst die harten Onarantänebestlmmungcn, die angesichts der erneut drohenden Gefahr der Einschleppung der Mank- und Klauen­seuche d«r Vorstand der Landwirsichaftskammer für den Regie, rungsbezirk Wiesbaden der 19. Vollversammlung der Kammer am 28. Dezember v. I. nteibreitet hatte, damit der Regier­ungspräsident zu Wiesbaden aus Grund des Gesetzes wegen der Abwehr und Unterdrückung van Viehseuche» sür die Zeit der Gefahr der Einschleppung der Seuche zum Erlaß veilchörs- ter Bestimmungen ermächt gt werde. Es war gefordert, daß in den Regierungsbezirk zu Nutz- und Zuchtzwecken eingeführ. teu Wiederkäuer und Schweine im ersten Erenzort einer Un­tersuchung unterzageu werden. Aus energisches Eintreten der Kammermitglieder Feger.Falkenstein und Leber-Bierftodt sowie der Departemenistierarztes Geh. Beterinärarzt Peters- Wiesbaden wurde der «ingebracht« Antrag dahin angenom­men. daß nur für die aus verseuchten oder seucheverdächtigen Gebieten in dem Bezirk «ingefühlten Tiere seder Art einer Quarantäne zu nnterftelle» seien. Dies iei jetzt durchgefühtt und zwar auf alles Bieh aus den Provinzen Oft- und West, prenßen. Der Biehhandek, so führte der Borfitzende aus. habe selbst da» größte Interesse an dieser Quarantäne, ihm liege gerade so wie dem Landwirt daran, den Bezirk senchen- srei zu halten. Dir Versammlung folgte mit lebhaftem In- tercffe diesen Ausführungen. Der Borsitzende des Bundes der Diehhändler Deutichlands in Berlin, Hermann Daniel Dier- darf. hatte ein Schreiben an den Vorsitzenden des Raffauiichen Biehhändlervereins gerichtet, ln dem er auf tue Notwendigkeit hinwies und auf die Borteil«, die in der groß dnrckrgeführten Organisittion liegen. Bus diesen Gründen sei der Wederan- schluß des Raffauiichen Viehhändlervereins an den Bund zu wünschen. Nach lebhafter Diskussion wurde mit großer Majo­rität gegen 9 Stimmen, bei Stimmenthaltung des Vorsitzenden der Beschluß gesatzt, den Wiedereintritt n cht zu vollziehen. Tie Metzger in Wiesbaden und die in Worms sind die ein­zigen in Westdeutschland, die auf ihren Viehmärkten bei ei. nem ausgeführten auf nicht sofort den Vehhändlern den Kaufpreis zahlen müffen. Eine Aenderung in dieser Hinsicht in Wiesbaden ist von Vorstandsmitgliedern des Raffauifcheu Viehhändlervereins erwogen worden, dahingehend, daß bei der Urbsraabe des Wiegescheins des vettauften Viehes an den Metzger iofort dem Händler der Kauspreis zu entrichten fei. In der heutigen Sitzung wurde eingehend dieser Punkt behan­delt, hauptiachlich bei Brieiliganq von Beringcr-Bodcnbcim, Isido, Meyer - halzhanie» a. d. Aar, Hermann Heß . Wies- br.den, Jakob Heyum-Rückershansen, Jos. Leoi - Biebrich, Siegmund, Ehrenfeld.Lausenselden und der Borsitzend«. Es wurde besonders darauf h'.ngewiesey, daß es für den Vieh­händler, der doch zu dem Handel- und Dcwsrbestand gehöre, nicht gezieme, sich sozusagen als KoNektant. ja Handwerks- bursche oder gar als Bettler behandeln zu lasten, wenn er nach nach Wachen sich bet seinem Schuldner ratenweise das Geld holen muffe. Man einige sich tahln, eine Kommission zu wählen, die mit dem Vorstand der Fleischer.Innung Wiesba­den üb«: diesen Punkt verhandeln und das Ergebnis der dem­nächst zu brrusenden Generalversammlung unterbreiten solle. Zum Schluffe berichtete be- Kassierer Ehienfeld-Stauscnielden über die Kaffenvcrhältniffe de? Vereins im Jahr« 1913. Ein Uehcrschnß »an 886,88 Mark ist zu verzeichnen. Entlastung erfolgte.

* F. C. Wiesbaden, 21. Fan. Gestern um die Mittags­zeit wurden die Bewohner der Weltknrstadt durch die Nach­richt in Aufregung versetzt, daß in der Jahnstraße Nr. 5 ein Raubinord verübt worden sei. I» dam Pnrterrcsteck des ge­nannten Hanfes wohnt der Milchhändler Wendelin Schweitzer, der seit einigen Jahren mit- seiner Frau ein Milch- und Rohmgcscksäft betreibt. Früher war Schweitzer in der Kronenbrauerei in Wiesbaden tätig. In der Friihe jeden Morgens gegen 6 Uhr verließ Schweitzer mit seinem Milchkarren das KanL. um seine Kunden, bonptiächlich in

dem Welbritzviertel. mit Milch zu versorgen, .oay.evd seine Ehefrau eine Stunde später dem Milchgeschäii nachgeht und die Kunde» in dem um ihre Wohnung liegenden Straßen und die Nachbarschaft bedient Deshalb kehrte Frau Schweitzer stets früher als ihr Gatte nach Hanse zurück. Die Tätigkeit der Eheleute hatte sich wahrscheinlich ein Mieter ad notam genommen, der seil dem 14. Januar bei ihnen sich eingemietet, na.chdein das von ihm bezogene Zimmer kürz­lich von einem der Söhne der Eheleute Schweiver. wegen Verheiratung geräumt wurde. Schweitzer hatte versäumt, diesen seinen Mieter nach Raine und Stand zu tragen, dock» fall er Mitte der 20-r J<rhre sichen und Holzarbeiter lein. Das Vertrauen der Mietvlcnte halte sich der Mieter durch sicheres Auftreten und Vorauszahlung der Miete erworben, des weiteren dadurch, daß er angab. er habe be-eits selbst leine Anmeldung bei der Polizei vollzogen. Gestern trüb verrichteten die Eheleute in gewohnter Weife ihre Geschäfte. Die Ehefrau Schweitzer wurde »m lOVJ llbr noch bei Kun­den iu der Fahrstraße Nr. 6 und beini Kohlenhändler Brill, Jnhrstraße Nr. 3 gesehen. Als ihr Mann um 12*4 Uhr heimkehrte, fand er die Wobnrrng verfchlossen. Als ihm uicbl geöffnet wirrde, stieg er durch ein Fenster voin Hose aus ein »nd sah seine Fron erwürgt an die Bettstelle in dem Zimmer des Aftermicters fcstgebunden, Gesicht und Hals dick anae- schwollen. Schweitzer schrie um Hilfe, die Bewobuer de« Hauses liefen zusammen. Tie Erdrosselte war aber, als man sie abschnitt, bereits eine Leiche. Es sollen, wie nian hört. 200 M Bargeld und ein Sparkassenbuch fehlen. Ancki wurde bei der Leiche kein Pfennig, trotz der vereinnab,,,tan Milchgelder, gesunden. Von dem Raubmord ist in der immerhin belebten Jahrstraße und trotz dem sich in trag- lichem Hanse ein reger Verkehr abwickelt, zumal im Hinte-- hau- der Maler Gustav Hildebrandt lein Geschärt betreibt, absolut nichts bemerkt worden. Man nimmt an. daß der oken gekennzeichnete Astermieter, der jetzt spurlos v'rschwun- den ist und von dem Namen und Stand fehlen, dieser Raub­mord begangen hat Polizei und StaatSanwoltickioft traten bald an, Ort der Tat ein und nahmen den Tatbestand a»i.

* F. C. Wiesbaden, 22. Jan. Eine schwer Härte de? Gesetzes zeigte sich gestern in der Strafsache gegen den 19 Jahre alten Taglöhner Oskar Kreis von hier, der am 20. Dezember 1912 aus dcui Gasnutomaten in der elterlickien Wohnung nach Erbrechen desselben, 1.25 M. am 22. Novem­ber 1913 ans einem anderen Aiilomaten 3.16 <M. entwendete. Trotzdem das Objekt nur 4.41Ä ausmochte. Iah sich das Ge­richt außer Lage, eine niedrigere Strafe als die im Geleh vorgcschricbcne von 1 Jahr 1 Tag Gefängnis auszulprerben, niif die es erkennen mußte, da schwerer Diebstahl im Rück- kall vorlag. Es beließ den Angeklagten trotz der hoben Strafe ans freiem Fuß und gab ihm anheim, durch ein Ge­such an die Staatsanwaltschaft eine Erniedrigung dicser Strafe herberzuführen.

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vom 22. Januar 1814 der

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