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fn'n dir Seuche durch Li« Abschlochtuiigen zum Stillstand ge. brachl ist, und wir können der Hoffnung Ausdruck g«b«n, st« ganz zu unicrdrücken, vorausgesetzt, daß nicht von Rustlund rin« neue Verseuchung eintritt. Es ist ganz selbstredend, dast »ur dann abgejchlochiet werden kann, wenn durch die Abschlach- iung die Möglichkeit gewährt wird, dast die Seuche nicht weiter um sich greift. In allen den Milt", in den«» die Maul- und Klaue >!chc sich bereits über einen grasten Bezirk verstreut rnd sich schau illver viele entfernt liegende Höfe verbreitet hat, vird i ist abgefchlachlet, weil die Abschlachiung da zwecklos «in i .de. Natürlich gehen wir bei den Mastnahmen der Abjch . >! ung auch nicht vom Standpunkt des einzelne» Be. sitzeis aus. Wir fragen nur. ob die Abschlachtung Erfolg haben u iid oder nicht. Es ist merkwürdig, dast sich in der Provinz Schienen, wie ich von dem Herrn Vorredner gehört habe, die kleinen Besitzer sich beschwert haben, dast lediglich bei ihnen Vrch abgefchlachlet würde, bei den Großgrundbesitzern aber nicht. Ich must Gelegenheit nehmen, einmal sehr ener. gisch gegen diese Unterstellung zu protestieren. lBeisall rechts). Von so lleinlichen Gesichtspunkten, wie sie hier meiner Verwaltung vorgeworsen worden sind, lassen wir uns selbstverständlich nicht leiten, fDeisall rechts). Es ist lediglich von dem Negierung,spräsidenten darauf ausmerkiam gemacht worden, dast die Absch'achtung nickst mehr eintreicn solle, wenn sie vor. aussichtiich nicht mehr Helsen würde. Bon der Abschlochtung von Zuchttieren ist aus der Erwägung heraus Abstand genommen worden, dast sie für den Besitzer «inen sehr erheblichen Rächtest mit sich bringen, der in Geld nicht geschätzt werden an», (Sehr richtig! rechts). Aber selbst Zuchttiere sind dann obgeschiachtct worden, wenn «s notwendig erschien und unter Umständen Ersolg veihicst. Dast vor den Erostgrundbesitzern lein Halt gemach! worden ist, bitte ich daraus zu entnehme», dast in Schlesien in einem Falle über 106, in einem anderen über Ist« Tiere bei einem Besitzer abgeschlachtet wurden. (Hört! Hört! rechie).
Rbg. Bä reck« fkons): Au» eigener Kenninis kann ich bestätigen, Last die Dorwürjc gegen die tandw. Verwaltung unbegründet sind. Es ist lediglich nach sachlichen Eesichispnkten verfahre» worden. Wir selber lrcte» immer für völlig gleich, niätz'ge Behandlung von Grast- und Kleinbesitz «in, lBeisall rechlr). Derartige Angriffe, wie sie Abg. Wcnle erhoben hat, werde» immer an der Wahrheit der Tatsache» scheitern. sBei- fall rech!;). Der Schade», den durch die jetzige Art der Seu. chenbelämpsung di« Schweincbesitzer erlitten habe», ist so grcst, dast es nicht so weiter geht, sonst wird die Viehhaltung so weit eingeschränkt, dast wir eine merkliche Fleischtenerung bekomme». E» must eine Sachverständigen - Konferenz «inberufen werde», dir dies« Frage prüft.
La»dwirlschastsminifter Jrhr, «. Schormeler: Mein«
Ausführungen richteten sich nicht gegen den Abg. Meyer.Diep. bolz, mit desie» Ansichten ich vollkommen üdereinftimm«, soa- dern gege« den Abg. Wenke.
Abg. Bern dt (3ti): Der Grostgrundbesttz ist weit mehr von der Seuche detrosjcn worden, als der Kleinbesitzer, Die W stenschafr n-uh praktisch: Versuche in der Seuchenbekämpfung «»stelle«. Alle Theorie ist grau,
Abg. Dr. Mugdan sForlschr.): Es must doch gesagt werden, Last die Kagen seit Jahren von den Kleinbesitzern erhoben werden Ich bin ja überzeugt, dast die meisten dieser Klagen anderechligt sind. Um aber jeden Verdacht zu vermeiden, sollt« man einheitlich Vorgehen und kein« Ausnahmen machen bei Le» Zuchttieren. Wenn die Ausführungen der Herr» Ministers richtig sind, dann hat die Abtötung keine» Wert.
Abg v. Pappen he im (konj,): Wenn der Herr Abgeordnete Wenke so schwer« Vorwürfe erhob, so mustt« er sich erst vergewissern. welche Unterlagen da sind. Di« Ausführungen woien so recht ein Beweis, mit welchen Mittel» Zwietrachl gesät wird zwischen Groß, und Kleiniesitz. Wenn Sie, Herr Abg. Wenke, solche Beschuldigungen erheben, so ist die Tendenz nM-t mistzuvcrstehen. Wir weisen diese Tendenz mit Entschie. Lenheit zurück. lBeisall).
Abg. Dr. Roes ick« (Ions): Durch die Abtötung der Herden erwachst den Besitzern großer Schaden. Sir werden in ihrer ganzen Existenz geschädigt; denn der Wert der Herden tästt sich nicht e-nsach nach der Zahl bemessen. Er must dafür Sorge getragen werden, dast die Besitzer möglichst bald wieder ihren Bestand ergänzen können. Schärfste Bekämpfung der Seuche» ist notwendig. Tatsächlich ist dt« Seuche aus dem Ausland eingeschleppt worden. Wir müssen doch wieder dahin kommen, sie gänzl ch auszuroite«. Di« Erhöhung de» russischen Schwei»«kontinge»>, hat auch nicht zur Verminderung der Scuchcngesahr beigetragen. Alle gesetzlichen Bestimmungen müsie« auch aus da, Ausland Anwendung finden (Beif. rechtss.
Abg. G o c b e l (Ztr.s gab der Befürchtung Ausdruck, daß >» Oderjchlesten die Einsuhr lebender Schwein« ganz verboten werden könne, das verneinte jedoch Unterstaatssekictär Köster — Beim Kapitel Forderung der Viehzucht wird di« Regierung ersucht, ein« Dentschrist vorzulegen über die zur Heb- ung der heimische» Biehzucht getroffene» Mastnahmen. Feiner wird die Regierung ersucht, die Lage de» Jmkerftander zu besser». Dazu brachte» die Abgg. Wachhorst de Wente (nl.) E ckr r.Winse» (nl.), Mölj (fonj.), Brorr (Ztk) besondere Wünsche «x>i. Der La»dwtiisachstrm.niste, sagt« diesen Wünschen zum Teil Berücksichti^ing zu. Dt« Hebung der Geflügel, zu che liege der Verwalt»,>g am Herze», und er werd« gern beim Kinnnzni lutster für Einstellung grösterer Mittel «intrelt»,
Abg. «. Gostlrr lkons.) erklärt« seine Zustimmung zu de» not »navideralen Anträge. De« Wunsche der Imker aus Hermessetzung der Meng« de» steuerfreien Zucker» sei Rechnung zu trugen. In ähnlichem Sinne sprachen die anderen Redner.
Der Landwirijachstsminister gab bekannt, dast «ln« Ra. pelle zum Nahiungsmittelgesetz in Vorbereitung sei, dt« den Eigenschaften der Honig» gerecht werde» soll«. Den Imkern solle» »nrch di« Lnndwirtschajtrkaminer» Rittet bereit gestcüt «»erde».
Abg. L i« » e w i st lkons.) trat sür Hebung der Ziegenzucht «ta. — Rach Annahme de» nattonalltberolen Antrages verengt, sich da» Haus auf Freitag.
' Schl«» Kols, s Uhr.
Neue Tageszeit»»,. Freitag. den M. 3«n»«t
Ans dem hefl. Knndlag.
Zweite Kammer.
Der Finanzausschuß der Zweiten Kainmer behandelt« i« seiner gestern fortgesetzten Eiatsberatung zunächst Kapitel 65 Fonds für öffentliche und gemeinnützige Zwecke und beansta,»- dete, wie schon früher, dast hier ohne Nachweis der Verwen. düng jedenfalls ohne Einflust der Kammer auf di« Verwendung vsfentliche Gelder der Negierung zur Verfügung stehen. Nachdem die Einkünfte der Fonds durch die Abgaben der Feuer- versicherungsgesellschasten gesetzlich sestgelegt sind, ist e, selbst, verständlich, dast die Abgevldnelen der Kammer bei »er Der». ivendung mitzuwirken haben. Dassebe wird auch bei Kapitel 42 Jnvaiidcnsonds ausgesprochen. Es sollen wegen Angelegenheiten nochmals mit der Regierung Verhandlungen statlsinden. Dann wird in der Deralung aus da» vorgestern abgesetzte Kap. 40 Lchrerinnenseminar zurückgegrifsen und fand, wt« auch das folgende Volksschulen keinen Widerspruch Bei Kap, 42 a Ju. gcndpslozc wird von einer Seite prinzipiell gegen die Der- witligung der Mk. 36696, sowie auch gegen die Mehrforderung von Mk. 15 ovo Einspruch erhoben. Bei Kap. 45 Privaterzieh- ungs. und Besserungsanstalten wird angeregt, daß die Zu- schüsie vcrgrösterl weiden. Kap. 69 Kreisgeomeler gibt Beran- lasiung, die Lage des Geomelerwesens in Hesien überhaupt zu behandeln, insbesondere wegen der schlechten Anstellungsver- hältniste der Geometer 2. Klaffe. Auch hier soll mit der R«. gierung wegen einer Reorganisation verhandelt werden. Dl« folgenden Kapitel gaben bis zum Kap. Landwirtsachflskammer keine Beanstandung. Hier hat die Regierung di« von der Landwirtichaftskammer verlangte Mehrforderung von Mark 53 ovo mit dem Hinweis abgelehnt, daß die eignen Mittel der Landwirtichaftskammer sich selbst steigern würden. In Kap. Eichwesen sind durch die rcichsgcsetzlichen Bestimmungen Mark 46 666 Mehreinnahm« vorgesehen. Die übrigen Kapitel der Ministeriums des Innern finden ohne Debatte Annahme In der Abteilung Ministerium der Justiz wird bi« schlechte Lage der Eerichtsaffefforen behandelt, die allzulange auf Anstellung warten mästen. Auch die Lage der Aktuariatsastistenten, für die 10 neue Stellen vorgesehen önd, wurde besprochen Bezüglich der Aspiranten ans die Hilfsgerichtsschreiberstellen »sw. sollen in Zukunft nicht mehr mit den Schreibgehilfen bei den Amtsgerichten gleichgestellt werden, doch wird hierüber noch, molr mit der Regierung verhandelt. In Kap. 94 Zentralbau wesen sollen vor Bewilligung einiger Forderungen Besichtig, ungen stattfinden. Bei Kap. 96 Allg. Fond, für Aurhülfe usw. wird, wie im Kap. Ministerium de, Innern die Mehrforderung von Mt. 5VVV gestrichen. Bei dem gesamten Kapitel de» Ministerium» der Finanzen finden mit Ausnahme des oben erwähnten Geomcterwcsens kein« Beanstandungen statt. Dann wird di« nächst« Sitzung auf kommenden Mittwoch anberaumt.
Tages« Irrlicht.
Veutlchrv Neick.
Sie »kn«« Männer hl Elsas, Lothringen. Wie die
„Neue Zeitung" von gut unterrichteter Seit« erfährt, wird sich die neue Regierung folgendermaßen zusammenietzen: Statthalter wird General von Hoiningen, der jetzige Kommandeur de» 14, Armeekorps, Staatssekretär der jetzig« Beztrksprästdent v. Puttkammer, Unterstaatssekretär des Innern der Beztrksprä- sident von Gemmingen und Unterstaatssekretär der Justiz Ober, landesgerichspräsident Molitor.
:: Die Haussuchungen im Zigaretten-Trust. Die Haussuchungen bei den Dresdener Zigaretrenfabrikrn werden mit der geplanten Einführung eine» Reichsmonopol, für Zigaretten begründet. Ben sehr gut unterrichteter Seite wird dem „Ber. liner Tageblat" mitgeteil, daß bei der Regierung schon seit längerer Zeit Verhandlungen schweben, «in Zigaretlenmonopol «inzuführcn, Es ist bereits im Reichsamt de» Innern rin bi, in die kleinsten Details ausgearbeiteter Entwurf vorbereitet worden. In Dresden find Gerücht« «usgelauch, daß der Staatsanwalt die Haussuchungen angeordnet habe, weil der Verdacht bestehe, daß ln den vorangegangenen Prvzesten mit den Antitrnstrrretnen verschiedene falsche eidesstattliche Ber- ficherungen abgegeben worden sind,
Aerztekonflitt >n Braunschweig. Der Abbruch der Bei- Handlung«, zwischen Aerzten und Ortskrankenkaste ist vorgestern Abend erfolgt. Es ist zu einem vollständigen Bruch gekommen, weil der Vorstand der Ortskrankenkaste ahgeiehnt hat. die Beiträge und Beschlüste de» Berliner Vertrage» vom 22. Dezember 1913 anzuerkennen. Di« Regierung ist ersucht worden, Dermittlungsverhandlungen einzuleiten.
Oesterreich
:: Di« Frag« der Bazillenlieserun, im österreichischen «b- georduetenhau». In der gestrigen Sitzung de» Abgeordnete». Hauses brachten der Abg. Jro unb Genostea eine Interpellation belreff» der Verkaufs von gezüchteten Bazillen und Reinkult,, reu an den Giftmördcr Hopf zu Frankfurt «. M. von dem Krahstchen Museum in Wien «in. In der Jnterpellali», heiß« er u. Im Verlause der gegen den vielfachen Eistmörder, Hopf geführten Schwuigerichtsprozest«, wurde vom Gerichtshof festgeftellt, daß der Mörder von dem Wiener Institut Krahl Museum Reinkulluren der furchtbarsten Bakterien be. zogen hat. Dl« Jnkerpellanten fragen fragen den Mtnisier. ob er geneigt sek sofort verschärfende Bestimmungen über die Züchtung und den Verkauf von Bakterien «nd Relnkultnren zu treffen.
Stahl» »d,
:: Mastenstroik. Gestern stnd anläßlich de, Jahrestage» der Demonstrationen im Jahr« tüvs all« Fabrikarbeiter Peter», burgs in den Massenstreik getreten Rach eingetroffenen Met. düngen au, Rig, und andere» Orten find auch dort die Arbeiter vieler Fabriken au, dem gleichen Anlatz in de» Ausstan» getreten.
England.
:: Die »»tscheidende Äabineltssitzung. Kur, nach 3 Uhr trat bai Kabinett zu seiner mit Spannung erwarteten Sitzung zusammen. Alle Minister waren anwesend. Man olaubte allaemtn. dost dag Fioitenbudoet de» Hauvinunkt
Seile 2
der Diskussion bildete. Es wurde jedoch ferne offizielle v-'ct. lautbarung ausgegeben. Die Ankunft der Minister w-:,d. von einer großen Volksmenge erwartet, die den eiittroiianV; Kabincttsmitgliedern je nach ihrer Beliebtheit mein ed.i minder lebhafte Ovationen bereitete. Das Interesse an dem Ausgang der Beratungen ist außerordentlich groß. In ein geweihte» Kreisen ist man der Ansicht, dag die Entscheid.,n noch heilte in irgend einer Form bekannt gegeben wird.
Vom Balkn».
:: Die gespannten griechisch.türkischen Beziehungen Ter „Tanin" beurteilt die Wiederaufnahme der diplomo- tischen Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei mit sehr geringem Optimismus. Das der Regierung l. kanntlich sehr nahestehende Blatt schreibt: „Mögen die
Großmächte init so viel Voten bonibadicren, als sie wollen. Sie werden niemals seine günstige Antwort bezüglich der Abtretung der Inseln Chios und Mhtilcne erhalte». Wem, der neu griechische Gesandte, dessen Amtsantritt hier mit einem Konflikt beginnt nur die üblichen Instruktionen b.! »ud Griechenland fortfahrt, sich hinter Europa zu vers.-.ru- zen, dann tut man gut, von der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen nicht viel zu erwarte» " DaS Blatt meldet weiter die Griechen hätten auf der Jni ll Meis, di: sic während des Waffenstillstandes widerrechtlich besetzt hätte», Ausgrabungen vorgenommen und das Grab eines Königs, das einen Schatz enthalten habe, aufgedeckt, Tie Pforte habe Schritet wegen der Rückerstattring der Altertümer unternommen.
:: Die Türkei und die Julrlsrage. Die Südslawische Korrespondenz nieldet aus Konstantinopcl: Wie wir erfahren, hat der Großwesir, Prinz Said Halil, bei dem gestrigen diplomatischen Empfange auf der Pforte mit den meisten Botschaftern eingehend über die Insel nage gesprochen. Der Großwesir erlärte, die Türkei werde die vorgeschlagene Lösung nie akzeptieren. Die Pforte weise daraus hin daß sie während der Londoner Fricdensverhandlungen den, Vorschläge der Mächte zustimmte, ihnen das Sck cksal der Inseln anzuvertranen, was soviel bedeute, als d>ß sie eine vollständige Abtretung der Inseln on Griechenland nickt ak- zeptiert hat.
Navteinachrichten.
Die pommerschrn Kousrrvarivr» gcgr» Demokratisierung Stettin, 23. Jan. Gestern fand vier ein außerordentlicher Parteitag der pommerichen Konservativen statt, der von mehr als 4000 Personen besucht war. Nach einem Vortrage des Generals der Kavallerie v. Bietrnghoff über „Kaiiergrwali und Porlamentsberrlckiaft im Lichte der Zober- ner Bor gange" wurde auf Anregung des Präsidenten des preußiichen Ah» «ordneten bause« von Sckrwerin-LSwitz fol- gende Entfchiießmlg angenommen:
«Die heute zu mehreren Tausenden auf ihrem Parteitage versammelten Konservativen erblicken in den bei den letzten Reichstagsverhandlungen hervorgetretenen Bestrebungen der demokratische-i Parteien, die konstitu-.io- nellen Grundlagen der Rcichsversassung im Sinne de, parlamentarischen Regierung zu verschieben und in die oberste Kommandogcwalt des Kaisers einzugreilen, zur» zeit die größte Gefahr sür den Bestand de? Reiches, Sie sind bereit, mit allen Bolkskreisen und Parteien gemeinsam zu arbeiten, die noch jetzt auf dem Boden unserer monarchischen Reichsvcrfassung stehen. Wir erwarten, daß die Regierung unentwegt und entschlossen jeder Verschiebung dieser Grundlagen und jedem Angriff aus die oberste Kommandogewalt des Kaisers mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln entgegentrete, und werden hierin die Regierung stets aufs kräftigste unterstüben,"
Nach Animhme der Resolulion wurden Ziistimmnngs- telcgramme an den Kricgsminister und den Obersten von Reuter gesandt.
Bund der Landwirte.
Arie-berg-Farlerbach
Am SamStag, den 24. Januar, abends 8 Uhr, findet eim
Versammlung
in der Gastwirtschaft von Wilhelm Sang statt, in der die Herren Landtagsabg. vr. v. H e l m o l t und Redakteur Hirsche! über den Wehrbeitrag und OrganisationSsragen sprechen.
Alle Mitglieder des Bundes der Landwirte und der Bereinigten Landwirte, sowie alle Interessenten sind frennd- lichst eingeladen.
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Am Sonntag, dev 25. Januar, nachmittags 3 Uhr, findet
in
Nieder Elchbach
in der Gastwirtschaft »on Schüttler eine
Versammlung
Natt.
Redner: Redakteur H i r s ch e l - Friedberg. Tagesordnung: Der Wrhrbeitrag.
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» «►
Montag, den 26. Januar, abends 8 Uhr,
in Büdesheim.
Redner: Herr Redakteur H i r s ch e l - Friedberg.
Me Interessenten sind hierzu freundlichst eingeladen,


