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Ans der Heimat.

* Frirdberg, 23. Jan. Gestern fand die Versteigerung der hiesige» Pfarräcker statt, «echt viele Stcigerungsiustige waren erschienen und recht ansehnliche Preise wurden erzielt.

* Friedberg, 23. Jan. Die diesjährige Kaiscrgrburt»-

tcgsfeier des Kavallerie- und Train-Vereins findet an»

Sonntag, den 25. ds. Mts., im Saalbau statt.

* F 6. Friedderg, 23. Jan. Der Bund der Viehhänd­ler Deutschlands in Berlin plant eine Versicherung gegen die Manl- und Klauenseuche.

* Friedbrrg, 23. Jan. Der lang andauernde Frost rich- tet unter der Dogelwelt von Tag zu Tag gröber« Verheerun­gen an. Ueberoll findet inan im Freien unter den Hecken, in den Straßengraben die Leichen der kleinen und groben Sänger. Vor allem sind cs Finken, Ammern und Amseln, dir den Witetrnngsu »bilden zum Opfer fielen: aber auch die sonst so zählebigen Spatzen und selbst die weltcrharten Krähen erlogen der Kälte und dem Hunger. Zu allem »eberslnsi sind seit etlichen Tagen auch schon gröbere Scharen von Staren in ihre froststarrende Heimat znrllckge- kihrt; von der Not getrieben, betteln sie vor den Fenstern ilncr Gastgeber. Ersrculicheiweife wird jetzt in zahlreichen Ortschaften und Gemarkungen ein Hilfsdienst für die Vogel- Welt organisiert, der dieser wenigstens Futter in reichen Mengen zur Verfügung stellt.

* Frredderg, 23 Jan E V. Im Mittelpunkt de, von der

Evangelischen Bereinigung dahler für den 21. Januar in den Saalbau e »gerufenen Deutschen Abend stand der Bor- .rag de» Herrn Planer» Rehwald au» Heppenheim, der sich übrr die kirchlichen Berhältnilse England, verbreitet«. Der Redner schilderlr nach einem kurzen geschichtlichen lleberbsick die Unlerschled« der verschiedenen dortigen Kirchen, sowie jum Teil aus Ouunb eigener Anschauung die Wirksamkeit und die derzeitigen Bewegungen innerhalb derselben. Ti« Wärm« und lebhasle Ursprünglichkeit de, Vortrag» erzielte» cmpsnnzllche Hörer, namentlich auch für die Lehren, di« sich jiir den deutsch:» Prolestantismu, daraus ergeben, und dl« auf Elaubenszuv-rsirlst und Hosinungaseeud« Hinweisen, auch wenn di« Weg« de» Gotleswerke» nicht immer gleich verständlich sind. Der Vortrag war umrahmt »an einigen, der Feier an. gepaßt:» Liedern, die gemeinsam gesungen oder von dem Evan. »ircherrgesangvcrein dahier unter beifälliger Ausnahme vorge- rragen wurden. Vorzüglich gesielrn de, Solovortrag der Frl. Lina Diener, sowie de» von dieser und Frl. Lina hleronimu» dahier vollendet schön vorgetragen« Duett: «Ich harrte de»

Herrn, Geschichtliche Treue und Lokalstolz erheilchcn, -« er- wulnen. daß un» die Feier auch mit den anmutigen Verton­ungen zweier Lieder' .Frühling" undDe irische Treue" vom Leiter de» hiesigen Kirchengesangverein». Herrn Psarrer Kle­briger angenehm überrascht«. Im Schluß»»«« von Herrn Dt- l'itor D. Schnell dahier wurden allen Mitwirtenden gedankt und in zum Teil humorvolle Einkleidung dl« Eindrücke de» lilbend» verliest. Interesiant war der Rückblick, de» der Ver. .isleller in der Begrüßungsansprache den, wie immer, am Deul'chen Abend sehr zahlreich Erschienenen gab. Danach war der diessähr ge Deutsche Abend dt« ^hnt« Wiederholung Lin», lila, und Richtung der Perrinrarbeit ergib» die nachsolgend« Ä tun» der s'weiligen Redner und Dortragsthrmeir: 1901 lilllet.'igall): Luther und Bismarck 1905 (JBoiS): Der Pro- lilfnllorui» ol» eine Macht des Fortschritt». 1908 <Weit. brock,!)' Luthe», und Nationaldenkmal. 1907 (Bickelhauptj: 7 .r rollo ose Berus der deutschen Frau. 1908 (Gebhard):

Ulrich von Hullen. 1909 ((Edef): Der Protestaniismu» al« Kuliiiil-Iltor. 1010 (Bichtoldsheimer): Königin Luise UN»

ihre Zeit. 1911 (Schmoll): Freiherr von Slein. 1812 (Henning): Die drutsche Kultur und die Bibel. 1913 (Kop- sirmamis' Die deutsch« Frau.

* Frirdberg, 22. Ion. Gesnisite Lento sind zurzeit beim . fiUtir die K ipitnlonten für dos llnterossizierkorps. Jn- r'olge der siorkon Horesverinehrung sind inebrere tausend rroiie ilntrrosstzrerstrllrn geschossen worden, die nun über- nll Lücken entstehen lasten. Bei allen Tnivpcnteilcn wird daher mit allem Nachdruck darauf hingewirkt, das: für aus­reichenden Ersatz gesorgt wird. Vielfach werden Gosreitc >>cckS Einholung des elterlichen Konsenle« ans Sondernr- lanb nach Hanse geschickt. Bei dem gegenwärtigen Stand unsere? Geschäfts- und Erwerbslebens dürften tiefe Maß- l ah nen wolil auch von Erfolg gekrönt fein.

* Lneiihriui. 23. Jan. Der 25. Januar ist zur Freude leä ganzen Ortes hrrangennht, wo unser bewahrler und be­liebter Männer-Gelangverri» unter der Leitung fein«* Dirigenten. Herrn W. Bäckel. eine Abcnduntcrboltnng bei stdrstrorrt Thomas veranstaltet. DaS Programm ist sehr nett insammeri gestellt.

" Ssird Nauheim, 23. Jan. Beim Schlitstchnblmiien auf dem großen Teich kam der Buchhändler Hermann Burk so »»glücklich z» Fall, dasi er einen ickrwercn doppelten Bei»- bnrch erlitt »nd sofort in ärztliche Behandlung genommen werden ninsitc.

* Holzhaiisru v. b. H. 23. Jan. Unser Bürgermeister Wikbelm Becker, ist am Mittwoch abend an einem HeiMlage gestorben. Für unsere Genie,nd« bedeutet sein Tod der einvkindlichste Verlust, d-nn der Verstorbene bat kitf ganz.- Kräite in den Dienst seiner Gemeinde gestellt :»d dir Ge'chätte mit einem nachabmungSwerten Eifer und sit seltener Pflichttreue erfüllt. Auch persönlich war Bür- Ocrmeisler Becker, der eS nur auf ein Alter von kill Jahren gebracht hat. ein liebenswürdiger und angenehmer Mann, der es p.'rstandeii hat. sich allieitig Freunde zu erwerben. Ihnen und der Gemeinde wird der Verstorbene unvergesiiich rer». Da ivrnige Wochen vorher der Beigeordnete gestorben ii: jo steht nuninebr unsere Gemeinde vollständig verwaist da. Gestein Abend wurde eine Gemeinderatssitzung rinberufcn. um z» diese!» AnSnahmczustanb Stellung zu nehmen und - ii Provisor»»» >n fdwffcn. Auk alle klällc dürste die neue

Neue x»,,**«»»*. gttn««, do» n. 3o»«or tu«.

Bürgermeistcrwahl baldigst anzuberaumen sein, damit unsere

Gemeinde wieder ein Oberhaupt bekommt.

* Bönstadt, 23. Jan. Der hiesige Turnverein ..John" hält am Sonntag, den 85. Januar, tm Saale de» Herrn Gastwirt August Wiegand sein diesjähriges Winterver- gnügen ob. Das Programm ist sehr reichhaltig. Mulika- lisch« und theatralische Aufführungen wechseln mit Turner- grnppcn. Soloszenea und dergleichen ab. Der Abend ver­sprich» ein genußreicher zu werben.

* Eichen, 23. Jon. Der GesangvereinLiedertafel" be­gebt am 25. Januar Kaiser? Geburtstag mit einer Abend- unterbaltting mit Ball. Froh« SangeSweifen. gut eingc- »bte Theaterstücke und Soloszenen füllen da» Programm. Auch ist Jungnd Alt Gelegenheit geboten, da« Tanzbein zu schwingen. Di» Feier findet im Saale de» Gastwirts Herrn Ehr Hch. Merz statt.

* Berstadt, 23. Jan. Unser Kriegerverein hat ei sich nicht nehmen losten, auch in diesem Winter eine Abend- nnterhaltung zu veranstalten. Am 25. Januar findet diese statt. Die Zusammenstellung des Programms ist gut gelun­gen. Lustige Soldatenstücke wechseln mit lebenden Bildern. Kuplet« und dergleichen mehr ab.

* Babenhausen ll. 23. Jon. Der Lehrer Sch., bisher an der Bürgerschule zu Schotten, wurde gestern unter dem Verdacht, ein Sittlichkeitsvcrbrechcn an einem Knaben be­gangen »» haben, verhaftet und in das Amtsgefängni« nach Ulrichstrin gebracht.

* Li<h, 23. Jan Für den Eintrist ln di« 8. Eeminarklasle

(Vorseminar in LIch) mutz der Schüler erreicht haben, «ntwe. der da» Ziel einer guten Volksschule oder noch Obertertia einer höheren Schul« versetzt sein. In der Aufnahmeprüfung, die am 2. April, vormittag» 8 Uhr beginnt, sind von dem Schüler nachzuweisen: einige Gewandtheit tm mündlichen und schriftlichen Ausdruck, ziemliche Vertrautheit mit der deutschen Rechlichreibung, sowie Sicherheit und Gewandtheit tm Rech, neu (hauptsächlich Bruchrechnen. Rechnen mit Münzen. Matze und Eew'chte, bürgerliche Rechnungsarten), da. Wichtigste in den Realien. Gut« Beanlagung ist rbensalls Dorbeding- nng. Der Anmeldung (schriftlich mit 1.50 Mk Stempel) sind belznfüzrn: Geburt»., grüner Impfschein, Bermügensnach. weis. Schulzeugnl»: auch ist vorherig« kielsärzltiche Unlew

suchung de» Schüler» nötig.

Hrstrn Nalla«.

* r. tbeäoenwlesbnch, 23. Jan. Psarrer Spehr ist auf feinen Wunsch zum t. Aprll h. I entlassen. Er übernimmt ein« Lech rerstrlle am Gymnasium zu Züllichau tn Brandenburg. Dt« da. durch sreilverdend« zweite Psarrstell« wird durch da, Konflsto. rium beletzt. Herr Psarrer Spehr war 12 Jahr« am hiesigen Ort tätig. Rack» langem schweren Leiden starb der hiesig« Gcmetndrrechner Born Zwanzig Jahre lang hatte er seine» Amte» mit der größten Gewlsienhaftlgkeit gewaltet und durch sein freundliches, zuvorlommendes und stilles Wesen sich vtek Fieund« erworben. Auch hatte er längere Zeit da, Amt de, Slande»l>eamten und Echledsmanner de» hiesigen Bezirk» be­kleidet. Sei ihm die Erde leicht.

* I. Vrandobcrndors, 23. Jan. Das Wild, besonders das Hochwild, hat sich ln den letzten Jahren mehr vom Keblrg zn. rückgczogen. wegen der Brunruhigung durch di« Touristen und Autos und ist zum Teil nach dem Kiel» Usingen und ln di« benachbarten Wälder abgewandert, Durch dl« hohen Jagd- verträge haben di« betr. Gemeinden ein« erhöht« Einnahme, auch ist die Rogulerung des Wildschadens geregelter wir früher.

* Sossenheim, 23. Jan. Der Kaufmann Hermann Bach, mann ans Frankfurt erlitt in der Nähe de? hiesigen Bahn­hose« einen Schlagansall, dem er sofort erlag. Die 8eid>c wurde erst nach geraumer Zeit anfgesunden.

* Relkhrim. 23. Jan. Der Ackerknccht Robert Manen periel in Kirdorf »iiter einen abstürzenden Nusibonin. Er ci litt einen schweren Beinbruch und niusite dem Krankcn- banse »"geführt werden.

* Soden <u T., 23. Inn. Asten Zeitungsberichten zu­folge sind cs i» diesen Tagen gerade 00 Jabrc her, dasi sich während de? strengen Winters von 1853 z 1854 in den Ge- n>ork»ng7n von Soden und Unterliederbach ein Wolf zeigl«. Ob da? Raubtier erlegt wurde, darüber berichtet die Chronik nicht». Jedenfalls siandellc es sich um einen Ueberlänfer.

* F E. Wirsbndrn, 21. Jan. Als recht rabiater »nd re­nitenter Mensch zeigte sich am 22. Oktober v. I. der Fuhr- mann Franz Konrad an? Toksieiin. als er in der Wörth- ktrnsie von einem Polizeibeamten zurecht gewiesen wurde, weil er ans seinem Schneppk.irren sah. Ten Beamten belei­digte und bedrohte er. griff ihn tätlich an, leistete ihm Wider­stand nnb veeubtr durch diesen Austritt aroben Unfug, indem er seinen Fohrsckiein de» weiteren nicht vorzeigte, falschen Namen angah und laut schrie. Degen all dieser Misietnlen belegten ihn die Schössen mit l Monat Hast »nd 3 Wochen Gefängnis.

* F. C Wirsbndr», 23. Jan. Tie Wahl des LandeSratS Ananstin von der LondeSdircktion in Wiesbaden zum Stodt- rat der Stadt Cbarlottcnburg bat die Allerhöchste Bestätigung gefunden. Ans seiner bisherigen Stellung wird Stadtrat Augustin am 3t. Januar d. I. ausscheiden.

* F. G. Wiesbaden, 23. Jan. Die türfiufwn Offiziere, die in dem letzten Balkan krieg, vor allem bei den Kämpfen um Eschatnldscha zum Teil schwer verwundet in Wiesbaden in einer Villa der Frankfurtcrstraße. Erholung suchten und fanden, sind bi» auf einen wieder in ihre Heimat zurück- gekebrt.

* F. C Wiesbaden, 23. Jan. Eine Klage gegen den König von Preußen bat der Regisieur am Wiesbadener Hof- lheater. Linsemonn angestrengt, weil er al» Regisseur nicht so wie es ihni zusteht, beschästigt werde.

* F. G. Wiesbaden, 23. Jan. Die bekannt« WarenhauS- Aktiengcsellschaft Leonhard Tietz war drauf und dran, in Wiesbaden ein modern eingerichtete» großfügige« Waren- bous auk dem HouSarnubltüsk -kriedrichstraße 42. Ecke Kirch-

gaste und Friedrichstraßr zu errichten. Trotzdem die ge-

nannte Gesellschaft einen hohen Kaufpreis für da» Grund- stück bot, konnten Verkäufer und Käufer bi» jetzt noch nicht zusammenkommei».

* Ruvkrl, 23. Jan. I» der Grimmschen Wirtschaft zn Villmar überfielen drei Bursche» den Wirtssohn, als dieser ihnen da» Lokal verbot, und verletzten ibn durch Mesicrstiche am Kopf und an der Brust i» schwerer Weise Die Roblinge wurden vr,haftet.

Aus Ttarkenburg.

* Egklsbacki, 23. Ja». Durch einen Fehlschlag bracht, sich ein hiesiger Holzarbeiter mit der Art eine schwere 4Vr- lctznng am Fuße bei.

* Lkligensladt, 23. Jon. Do» einem tragischen Geichick wurde eine hiesige Tchnbuiackn'isamstie hrimgrsucht, indci» die Frau bei der Geburt des 20. Kinde« slard.

Darmstadl, 22. Jan. Da» Glockenspiel splelt von heute ab zur ganzen Stunde:Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren": und zur halbe» Slunde:In allen meinen Taren, laß ich den Höchslcn raten".

* Darmstadt, 22- Jan. Ern siecher lkeberfall wurde am Montag oben» gegen 7 Uhr aus ein au, W eslmden zugereiste, Drenstmädche, begangen Es war auf brr Suche nach einer Slelle und nach den Lausireien tm Begriff sich in einer Wirb schaff in der Alezanderstratze etwa» zu stärken. Sic prüiie vorher nochmal» den Inhalt ihrer Barschaft aus der Strotze, che sie tn da» Lokal eintrcten wollt« und halt, gerade ein Fünsmarkslück tn der Hand. o>» ihr von unbekannter Seite plötzlich da, Geldstück au, den Fingern gerissen wurde und ein da» verblüfft« Mädchen zu sich kam und dem nach der Alistadt laufendrn Dieb richtig nachlausrn konnte, war »er srcchr Räu­ber in de» engen Gassen versck>wund«n. Sie kann über den Tä­ter keinerlei Angaben machen, glaubt aber, datz e» «in älterer Man» in Arbetierklridern war

* BUrstadt. 22 Ja». Al, der Fabrikarbeiter Martin Obl von hier um Uhr von der Dahn nach Haus« ging, wurde er von diel betrunkenen Burschen überfallen und mit Birrslaschen so geschlagen, datz er bewutztlo, zu Boden fiel. Er trug drei schwere Verletzungen am Kopse und am Rücken davon und sein ltnler Daumen ist ihm aus dem Gelenk gerissen. Die Täler wurden scsigenommerr.

Ans aller Welt.

* Beihilfe für die Olympischen Spiele. Bel den nächsten Olympischen Spielen im Jahre >016 in Berlin ist vorgesehen, Kämpfe zu Pferde" zu veranstalten. Diese Kamps« haben während der Stockholmer Olympiade wo st« zum ersten Male vorgefühit wurden, lebhafte» Interest« gesunden un» waren -vo» großem Erfolge begleitet gewesen. Auch bet den Olym­pischen Spielen ln England haben vor allem di« Pferde aur Ostpreußen di« größten Erfolg« errungen. Offiziere von alle» hervarragende« Armeen haben an diesen Pämplen teilgenom- men. Er fft daher sicher, daß dies« Kümpfe zu Pferde bei der Olympiade 1910 tn Berlin «Ine rege Beteiligung finden und Offizier« aller prominenler Heer« des Erdenrund» dazu ein. wessen und an ihnen teilnchmen werde». Für da, deuisch« Halbblutpferd haben dies« Kämpfe zu'Pserd und diese Prüf, ung der Pferde eine besonder» hervorragend« Bedeutung. Sie werden de» deuffchen Halbbtutpsrrde» vetstung«sähigkest vor aller West klar darlegen und «, dadurch andere» Ländern «mpsehlen. Ein günstiger Errolg für die deutsche Pferdezucht wird darin liegen. Ruf und Wertschätzung dz, deutschen Pfer­de» werden steigen. Eine llnlerstützung dieser Brranstaliung ist nun gerade jetzt derhalb von den maßgebenden Pserdezncht- vereinen in den preußischen Provinzen angeslrebi und soll setz! erst recht nach dem Bekanntweiden de, ablehnenden Beschlns. se» der Budget-Kommission de» Rcichsiagev wegen de» Reichs- zuschustes zu den Olympischen Spielen 1916 mit allen Kräften pekuniär gefördert werden Auch die LaudwirlschrslLfam- mern, in deren Bezirken die Pserdezucht slorrert, wollen, wie wir hören, pekuniär in di« Schranken treten.

Niesen in Preußen. Ein ckraraktcrislrsche» Polizeisiirck- ckren »vor, demBerliner Tageblatt" zvtolge, dreier Tagt Gegenstand einer Behandlung vor dem Scsiösfengericht in Bunzlau. Ein Bürger war von der PolizeiveNvallnirg mil einem Strafmandat bedacht worden, west er eine» Nachts aus dem Marktplatz zu laut geniest habe. Ter Bestrafte erhob Widerspruch. Vor dem Schössengericht erklärte er. daß er nach dem Verlaffen eine» w>rrmen Lokals meist Niesans.illc bekomme: da» sei auch an jenem Abend der Fall gewesen. Von de-n Dcrteid'ger des Angeklagten wurde darauf siinge- wicsen, daß c» nicht Sache der Polizei sein könne, da» Niesen der Einwohner unter Kontrolle zn stellen, »nd e» sei nichi angängig, in dieser Weise gegen einen Bürger vorzngehcn DaS Gericht erkannte auf Freisprechung.

Ein Sohn dr« Kronprirrzru erkrankt. Prinz Hubertus, ein Sohn de« Kronprinzen, ist an Keuchhusten erkrankt.

Wie au» dem heutigen Inserat bervorgeüt. dauert der billige Massen-Derkauf fertiger Hrrren- und Knaben Garderobe in der WirtschaftZur Windeck" nur noch vier Tage.

He», und Strohmartt zu Frantlnrt «. M Angekahren wa. re» ll Wagen he». Bezahlt würben 2 - 883 20 Mark für 50 Ktl«. Zufuhren au» Oberhestea und den Kreisen Honan »»'« Dieburg.

Frankiurirr Werrerberrckri

v»r»u»s»g«: Vorwiegend heiter, trocken, teii, Zunahm de» Froste», östlich« Winde.

Leran,wörtlich s d Schristteitung: Otio H > r I ch e I. Frirdberg für den Anzrigenteil: Karl Schmi dt. Friedberg t. H Dr,< ». vertag d.Reuen Tageszeitung" A -S. Frtcdberg i H

Gedenket der hungernden Äögei. vergeßt den treuen Hotkund nickt!