iirfiwwilKTia mm t u l m beschiß der h ie sig« f btm tbronrm. den .lnterttcht i* seiner Schote aus oinen Aserttag zu verlegen und ilvar so. das, der größer» Teil der kkntrrttchtsstvnden in di« Periode der stillen Zeit (Minders fällt Die notwendige Fest.
siellung wird vom Bofftand noch durchbernten werden. Ge- werbeschnlrot Meyer gtbührt der Donk der ganzen Bersamm» !u»z, da er in sachgemäßer Weise Nachteil» und Borteil« de, teikherigen wie de» neuen System« zcrglniderte. Nach Klar, legung der Berhältnijs« wurde obengemnmltu Beschluß einstimmig angenommen »nd nach der Wahl der Delegierten zum Berbarrdstag konnte der Barsitzende. Ranrermeiitrr Wilhelm Mögt 3. di« anregend verlaestene Bersammlung schließen
* Trai« Horlofs, 13. Jan. Hier wurde ein achtjähriger Junge von einem Hunde in den Hals gebissen, so daß ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte.
» Trais Horlnft d. Hungen, 13 Jan Wie immer Sei solchen Todesfällen, fo veranstoltetrn auch dlesmal dl« Gesamtbelegschaft »er «rube .Friedrich' einschließlich tar Vaggeiurbei. ter, ein« Sammlaag für d«n kurz vor Weihnachten zum Tod« vernnglilckren jugendlichen Arbeiter Kammer au, Obdornhosen. Li« ergab die ansehnliche Summ« von ISO Mark, di« den schwer geprüften Eltern überreicht ward«.
* Butzbach, 13. Jan. Ter Großherzog hat der „Tarm- städter Zettung" zufolge den Direktor des Landeszucht- lmuses Mariensckloü. .Hauptnuurn a. D. Bornemann, ans sein Ansnch n aus dem Dienste entlassen imd ihn znni großherzig, sichen Major ,\ la suite der Infanterie ernannt.
* Münster b Lich. 13 Jan. Hier »erstarb ün 88. Leben» fuhr der Attblirgerrnetster (iinbiin, eine bekarrnt« Pev- sSallchchit.
* Gießen, 15. Jan. Seit einigen Tagen ist hier der kaufmannrlebrling Chr. Leipold verschwunden. Man bat ermittelt, daß L mit einer jungen „adligen Dame" auf die Reise gegangen ist. Die Verwandten des jungen Mannes sind der Ansicht, daß die Geliebte des Leipold eine verkappte Agentin der stanzösischen Fremdenlegion fei. Die Polizeibehörde dagegen glaubt, daß es sich um die Verführung des junger, Mannes durch eine liebestolke Person handele.
* Gießen, 13. Za« Die hiesigen Handwerker nehmen Siel, lnng M der von der Stadt geplant«« Regelung der Löhne der städtischen Arbeiter. Zedvnstrll» können dir Handwerker auch aon der Stabt verlange,,, daß ihnen ebenfall» ein Tarif zugebilligt wird. Wir werden demnächst darauf zuiückkommen.
* Ei« Obeihess«. Am 1«. Januar beging der OM di« ländu lichen Genossensckmsten in Dänen» hoch Verdi,nt« Pfarrer Enst. B a i st in Westheim in Franken, der bi, zum Jahve 1877 i«e Ulfa tm Kreis« Büdingen gestand«», feinen 00 Geburtstag Batst lst 1834 in Erüirbug. w« sein Baber Kreisrat war, g» doren und ist ein Bruder des im Jab« 1812 in Gießen »;» sto,heuen Geheime» JnjUzrat Baist, Das Geburtstagskind b«. iuchle da« Gyniiurfürm ,» Büdingen uitt» studierie in Eiehen. Baist Ist her Berfaffer einer Reihe volkstümlicher Erzählungen, in denen ee vor allem die Zustände seiner hessischen Hermat schilderte.
* Landwirtschaftlich« Borteng» Sonntag, den t« Januar.
nachm, halb 5 Uhr in Gränberg im „Englischen Hof". Bor. trag über: „Haltung. Pslege. Zucht der Ziege". Referent:
"HjHrt Land»irkschoftsiehver Tamm. Lich — Dienstag, den 20 Januar, abends 7 Uhr in Tambach tm Gasthanse von Müll. Bortrog über: „Molch: Mittel bewirken «ine Sieige.
rung »nd Berbilligung der Prodatlio» «nd welchen Einfluß hat die Boden-bearbeilmng auf die Höhe der Erträge?" Referent: Großh. LMknvirtschirftslehrer Dr. Haffmann . Fricd- berg
* Erbstadt, 13. Im. Gestern ereignete sich hier ein trauriger Unglücksfall. Der Landwirt Heinrich Maller fuhr mit fernem Fuhrwerk noch Rodenbach, um Basalisteine zu holen. Als er mit seinem beladenen Wagen den Steinbruch
erlassen hatte, ging der Weg einen Abbang hinunter. Hierdurch kam der Wagen ins Rutschen. M. kam mit dem Fuße iit das Rad. wobei ihm dieser so schwer gegoetscht wurde, haß die lleberihürungfii das Landkrankenbnus nach Hann» nötig war. M. lvar ei» ruhiger, braver Mensch, er wollte sich beule freiwillig arm Militär stellen.
* grairtfoU a. M„ 13. Jan. Sie wertvoll«« Reuuwerbnn. S«n de; letzte,! Jahre» haben dem Senckenberg-Musenm «ine Jesucherzahl von rund 70 000 Personen zu geführt. 11 000 mehr >Ir im Jahve zuvor. Damit ist da» Museum hinsichtlch seiner J-Ivchrztffe-N b- weiiem an hie Spitz« aller Frankfurter Museen geirrten. Di« Zahl der Mitglieder der Scnckenbcrgischn G-fttls-fiast stieg 181.3 von 1358 auf 1476.
* Frn,kf»rl „ M., 13. Jan Der Magisttal hat ein« Vorlage über di« Errichtung eines städttfchen Nachrichicnbüroz in Borbereilung. Durch dar Büro sollen der Presie all« wichtigen Mitteilungen über städtische Angelegenheiten zugesiellt werden. Zugleich aber soll es auch alz .Dementterstube" für unrichtige Zetttmgameldnngeir dienen.
Hessen-Nonnu.
" t. Anfvoch, 13 Jan. Haupllehrer Bester hier ist auf seinen Wunsch zum l. April nach Cronberz im Obrrlannuslreise »ersetz«.
" z. Usingen, 13. Jan. Di« Zahl der hiesigen Märtt« ist. einem allgemeine» Bedürfnis entsorechend. von 18 aus 24 pro Jahr erhöht worden. Diese 21 Mailte lieg-.» uunnrehr. abge- Jtfje» ooit dem Kerümarlt. ter althergebracht an einem Man. »ag stnlts-.ndet. alle nirf bestimmten Tagen fest »nd zwar findet in jedem Monat am zrveilen Dienstag Bich. und a» vierte« Ti nstag Schweinern«r!t stalt. Mit den Biehmörkten am zwei, -en Dienstag sind dann die »0» altersher bestehende« kram- n-ärll« in 8 Monatan verbuiit-en. Ein« Verlegung der nunmehr festliegenden Märkl« tlrtt nur dann «in. wenn einer auf einen christt chen oder jüdisch-» Feiertag fällt: der bet res sende Markt wird dann an dem nächstfolzenden Werktag abgchalten. Di« Märkte falle» nun in 1814 wie folgt: Ja». 13: 28. Febr 10.; 24. März 10; 24. April 14.; 28. Mai 12.; 26. Juni ,.; 23. Juli 14 ; SS August II.; 25. Sept. 8.; 22. Oktober 13 ; 26. Nouember 10.; 24. Dezember 8.; 22. — Markt« m Wehr he im: 24. F-:br: 10. Oktober Kram- und Biehmärkt».
* Lochst «. M. 13. Jan Am Sonnt» r. Len 48 Janvar l.
9U«c wageszeAunch. ^Dtenotag. »« !». Sut« UlC
3 feiert der hiesig« «vougelchche Ardeiteiverein sei, 25jährige» Stiftungrfest durch Festgo kt «turnst, atademifche Feier und ge. fellige Zsammenkunst.
" Mister, 13. Jan. Dekan Scholle« au» Kirdorf-Homtmvg wurde an Stelle der verstorbenen Dekan, Orth nach hier berufen und tritt fern Amt bereit, am 1. Februar an.
* brouberg, 13. Jau. Das Jahr 1913 brachte der Stadt eine QSeburtcnfteigcnuig um 25 Prozent gegen das Jahr 1912. nämlich von 6t auf 811. Dagegen sank die Zahl der Eheschließungen von 34 auf 26. a!so um 25 Prozent.
* Eorsratt, i. T„ 13 Jan. Im hiesigen Ort« bildete sich ein evangeb scher Ardeilerverern mit 32 Mitglieder: er schloß sich bau M-ttelrheinischen Berbaub evangelischer Arbrtterver- eine an.
* Reuenhoj, j. T„ 13. Jan. Zum größte« Letdwese» aller Apfelweingeschworenen bestätigt sich d>» Mitteilung non der Aushebung der Lpselw«insteu«r nicht. Nach wie vor wird fut das Hektoliter ein* Mart erhoben.
* Sode» n TI iz. Ja«. Zn Reklmnezwecken für di« hi«, sigeu Kur. und Badeanstalt«» bewilligt« di« Lemeiudevertr» tung für da, laufende Jahr di« aufchntiche Summa non 23(8)0 Mark.
* Zum B-termord in Sisenbach. Die Untersuchung gegen de» in da, Wiesbadener Landgerichtsgefüngni» üderführten 23sährigen Peter Lest tun. aas Eisendach, »er seinen Statu, wie anfänglich angenommen mit Ueberleguug getötet haben sollte, hat ergebe», daß van einem Mach nicht die Red« sein kan». Der Tatbestand qualifiziert sich »ieliiiehr als der des Totschlags. Die Untersuchung soll so gesordert werde«, daß dir Starhaiidlnng noch in der am 2. Januar beginnen»«» Ec- richtsperiodc am Landgericht Wiesbaden itattfintwn kann.
An« Starken bürg.
* Riissekstzeim, 13. Jan. Der wiederholt von der Regierung nicht desiäligta sozialdemokr, t ische Gemeinde rat Georg Jung wurde bei der vorgestrigen Wahl abermals mit 4.38 Stimmen zum Bei geordneten gewählt. Der bürgerliche Gegenkandidat erhielt 358 Stimmen.
* Eroß-Gera», 13. Jan. Sie Rachricht von dem Tode de« hiesigen Fabrikdirettarsohn«, Pillharüt, der am Freitag vor dem Kreisamtsgrdäud« von einem Arbeit«« niedergeschlagen wurde, bestätigt sich nicht: D«r junge Mann ist zwar lebensg«- sährlich verletzt, doch ist ein« kleine Wendung zum Bcffer« und damit di» Hos,uiurg auf Erhaltung des Leben; »ingureten.
* Darmslad«. 13. Ja». (Der Todesschuß in der Reujahrs- nochj. Die Entdestung de; mutmaßlichen Täters, der da; lln. glinbsgeschoß abfeuert«, errogt begreiflicherweis« l» der Bevöl. ft rung große Erregung und veranlaßt lebhafte Erörterungen auch bei den maßgebenden Behöroe», o«:lch« mit der Aufllär. ung der Angelegenheit zu tun haben. Die Möglichkeit, daß das t-tbrr-rgende Geschoß in dem Dunkel der Rocht in nahezu 200 Meter (Entfernung sich gerad« den Kopf des unglücklichen Dör- som zum Ziel genommen haben soll, wird vielfach angezweifelt, Andererseiis steht aber durch di« von Seilen der llnterstuhungs- deHörden mir ffuhülseuechme eines Zielfernrohres ausprobiertr Möglichkeit fest, daß das Geschoß von dein Balkon des Hauses Liedigstraß« 84 abgeschossen« Kugel glatt ohne HlNderui; Ihr Ziel erg eichen konnte, daß sie soweit treibt, steht ebenso fest. Di« »orgefündenen 38 Patronenhülsen beweisen, daß aus ihnen scharf geschossen worden ist, also mit Kugeln, wenn auch der Geßim>,c«nausseher Slft glich bekauplet. daß ei au; einer An. zahl Patronen die Kugeln vorher entfern! habe, diese Schüsse lämen in der Zahl noch hinzu. Durch die vorläufige» llnter. suchungen des Sachnerstütrdigcn Prof. Dr. Neuinann vom Ch«- misch-Techn. Institut der Techn. Hochschule wurde festgestellt, daß eine; der vorgefnndei,«» BleisMste die Spitze «in«; Ge- schossez air» einem Militärgssch-tzj darsdellt, an dem noch die Züge zu erkennen sind. Bei vorläufiger Prüfung der Blei- stüch:. welche in dcm Schädel, sowie in der Wohnung zerstreut vorgefunden wurde», hat sich ergeben, daß sie aus dcm gleichen Material gebildet sind, wie das Orlginalmilitärgeschoß; bi« g«- uanc eh«, Nische llnlersuchung wird durch Dr. Neuinann erst heul« erfolgen. Wichtig ist, daß di« sämtlichen Vorgefundenen Bleistüst« noch nliht das Gewicht eines Geschosses, wie sie zu dcm fragkichn E wehr gehören, erreichen. Festgestellt ist. daß die Kugel innerhalb de; Schädels eine ander: Richtung ange- uontmcn hat und zersplittert ist. dadurch sind auch die zwei Sluoschußöffnungrm, wie die Besrlchdigung an der Este d«r Haussronl an, Fenster «cllailich roch w:ed«„ euch nach dieser Richtung noch Sachverstände« vernommen. Di« Frage, ob auch der Bruder des SB. au. Rüffelshe ni als Täler in Frage kommen kann, wird dadurch m«; ijcc wah'.iäeinlich. daß durch die einwandircie Aussao« ci.wr Hausbewohnerin festgestellt wurde, daß dieser erst einige Zeit rach 12 Uhr. als dl« Tat schon gesch he» sei» Müßte, mit dem fr.'glich«» Gewehr geschossen hat. Das Ergebnes der weiteren (5 Mittelungen wird mit' Spannung erwartet.
ter-Rachrichien.
Schneenerwehungrn. Aus München wird vom 11. b. Mls. gemeldet: Der erst« Atorgetrpig 1482 Kochel.Tutzi»g blieb,
nachdem t» im Gebirge dt« Rocht hindurch heftig geschneit hatte, bei Ott im Schnee stecken und lonrrte ttotz all«! Anstteng. ungcn »,<l>t sreigennicht werden. Ebenso blieb der von München abge^angene Kocheler Sportzug 1473 liege», loant« sich aber mühsam bt« Bichl durchardeitea. Nunmehr wird »er. sucht, de» Zug bei Ort mit mehreren Lolomoliv:» sreizube- tomme». Luch der Garmischer Sportzug 1381 ist insolg« der Schneeverwehungen in Garnusch mit bO Mi,a<i«i» Slerspätung cingetrofsen. Schneeverwehungen sind auch zwischen Garmisch. Mittenwatd. sowie zwisehe» «armisch-Reutto. doch wuroen die Züge dieser Linie, wenn auch mit großen Derspättrngeiü durch gebracht. Di, Strecke Mtttenrvald-Jnnsbruck ist gespertt tarb es ist zw-ifeth-ft, ab es geling, de» Betrieb heute wieder auf-
zu nehmen. _ Loch aus Rußland werden S ihn« oc: wehuagen
gemeldet: Der Passagier, und SSagenverkehr mit Reval war
24 Stunden «nterbrochen. In du Rah» non Riga sind zwei Bahnzüge tm Schn« stecken »blieben In Psk ow hab en sich sieb«, Ziche -NG.tamwelt. Di» vertnndun; -an Kronstadt mit
' _ ' _ Sette S
der Küste ist »nterbrochen. Alle »ach Peterrdavq gebende» Züge haben Berspätangen Dl« Borstädi« und Dörsm bei Pe. trrsburg sind vollständig eingeschneit. In den Straße» der
Refid:nz ist der Verkehr Lurch di« Schneemasse» erschmett Fottschasfun, de» Sch»-«» van d«n Bahnlinien sind Dauern stellenweise auch Milttär hinzugezogen worden. Ja vielen Orten sind di» Bcleachtungesuitage» und Tel«g,aphe,g>räht-- ,cr stört worden. Aus der Rebenbahn Königsberg-Tilsit blic! am 10. Januar du erste von Mehlaukcn noch Königsb«:.; sah. rentn! Perjonenzug vor dem Bahnhof Lanradmvalde in Schn« stecken. Ein« zur Hilfe herangeholte Lolomottv« sich, insolg« dc» unsichtigen Wetter» auf den Personenzug auf. S'or- mittazs herrschte außust starke, Schneetreiben. Bier Eistn. bahndediellstat« sind lucht verletz». Der Materialsihtt „ ist unbedeutend.
Ostseedärfer von den Fluten »««ichluugeu. In der Slachl Mm 10. Januar hat di« Ostsee den Landweg ;w,scheu der Stund dem Bukowu See an drei Stallen zeuisse». Der Lulowcr See steigt rapch. Du ganze Ott steht völlig »,tt»r Sltasser. Ans den Flute» rogcm höchsten« noch zwei b>» drei Diiche, hervor. Da; zur Retttung der Einwohner ausgesaud!« Militär wurde von der Station Schübbrn Zanaw mit Wagen odgeholt. Silan vusuchte. von Wussecke» nb«, Event in Abba» ,uich Knaster-- well» vorzudringen. Da da» Wasser gestiegen war »nb die dünne Eisdecke brach. versanft-n dl« Maniijchaste» dis an die Hüfte» ln den Fluten. Di« Mannschaften wurden deshalb in Slcptow und Wussecken «inquattiett. Ein Fischer u,«d ei» Journalist drangen mühsam bis zum Laasu Vorwerk zur Hütte de» Tagiühuu» Prahl vor, du tagelang von der Welt abgc- schnltten war. Dom Prohlschcn Haus« drangen beide über die übeijchweutmt« Landzunge zwischen de», Dukower und dem Ja. munde 1 See weiter vor. ans allen Biere» kriechend, um nickst auf der dünnen Eisdecke einzrrbrechen. Das ganz« Laafer Bor- wett ist außer einem Haus« geräumt warben. Da» Wossk, steht fußhoch tn den Stube». Einem Deeper Eigentümer gelang <», mit feinem Sohne nach vierstündiger mühevollu Arbeit bi» an den Hol» im stitasser watend, »och hier vorzudttngen. Sie fan. den hier auf du höchsten Düm di« »>nze Einwohnerschaft vor Diese verbr-achte di« Nacht in dumpfer Tkerzweiflung tn den, westlichen Gehöft de; Dorfes Msammeirgepsercht. Gegen siebe« Uhr morgens kehrt« der Eigentnmu in eiltam Boot »»tu gro. ßen Schwiettgkeite» nach Laase zurück.
In Köslin ist di« Nachricht gelangt, daß c» du 100 Köpfe zähl«»-den Einwohnerschaft von Damkuott getui^en Jet, sich «inen Wog bis zu dem Nachbardorf« Sleinort zu bahnen. Dort itt sie von den Staiivotter Fischer» httsaberut ausgenommen worden. Laase ist vom Verkehr gänzlich abgesch«»itt«n. Die Einwohner erhielten seft zwei Tagen kein« Post, da du Tler. kehr auf dem Jamunder See tebensgesährlich ist. Di« Ostsee durchbrach auch hier di« Düne an vier Stellen. Damkerort ist jetzt vollständig hinwoggcspiUt. — In Laase und Damkerort spielte» sich snichtbau» Szenen ab. In beiden Dölsern stie« da» Atasser am Samstag vormittag innerhalb zwei Stunden st schnell, daß tne Bewohnu nicht» als da» nackt« Leben rette« konnten. Da» vor den hueinstürzcnden Wellen erschreckt« Dich konnte nicht mehr losgcmacht werden nnd «ttrnnk in den Ställen.
Berlin, 13. Jan. Das Gtaii&tge Komitee für die durch Hochwasser bettofsenca Hilssbedürjtjgctt llerösfeutlicht folgen- dc» Aufruf:
Weite Gebiete unseres Daterlandes sind durch Sku, ,n- ffuteu schwer betroffen. An dem größten Teile der Ostsee küsic Preußens ist durch Bruch der Dimen, Deiche und sonstigen Schußanlagen eine große Anzahl von Ortsck>nsten unter Wasser gesetzt worden. Au Haus. Land und Vieh sind schwere Schaden verursacht worden. Hilfe und zwar baldigt und ausgiebige Hilfe tut dringend not, im, viele iu,schi,ldig ins Unglück geratene Mitbürger vor Rot und wirtscksiiftttcliem Verfall zu bewahren. Reben der vom Staate und den be- lciligleu Komniuiialverbäuden zu erwartenden Hilfe ist eilt kraftvolles Eingreifen der freien L'rebestäligkeit dringend erforderlich. Unser Volk, das sckxin bei so nianckier Rotlage seine HilsSbereftschast und Opserwilligkeit gezeigt hat, wird mit warmem Herzen imd offener Hand auch für diese unsere not keidendcn Brüder rintreten. Wir bitten denigeinäß alb bilfsbcreiteu Frauen und Männer des Vaterlandes, liberal- Sammlungen zu veranstalten. Alle Spenden, auch die kleir - sien, sind entweder durch Vcttiiittelnvg der z» errüljteirde .1 Provinzialkoniitees oder direkt hierlvr abzufiihren. lieber die eingehenden. Gaben wird demnächst öffentlich quittiert Das Bureau des Komitees befindet sich in Berlin NW. 40. Alfenfttaße >0. Die Zahlstellen werden noch bekannt gegeben.
Der Protektor: Wilhelm, Kronprinz des d-ul- scheu Reul>es und vo» -^r.ucßn. Das Präsidium: 0 . Dalwitz, Minister des Inner», v. Kröcher usw.
Fronslutter Wetteeberickit Boeanrsnge: Wolkig, zettweis« Sckmeesälle, kein« Tempe
rauiverän-derung. östttche SBinbe.
H«n- »>-d Sttohmaekt Feanffntt ». M. Heu kostete 3 Marl bis 3,20 Mark. Airgesahren waren »0 Wagen Heu. Zufuhren wi« immer.
Nenelle und
61) Rekruten vermißt.
.i. Petersburg, 13. Jan. Während des letzten Sch,- e- slurmes nmrschierle von Kroastadt nach Lranienbauni e-uc Abteilung von 60 Rekruten. Sie verloren die Richtung mw sind nicht an ihrem Bcstimmungsortc angelangt. Man nimmt an, daß sie alle erfroren find.
Hopf vor dem Schwnryerichl.
Frantsurt a M., 12. Januar. Der Andrang zu der heute Vormittag beginn-mden Schwu, gettcktsouhaudlnna gegen Karl Hops wegen lSutmords ,st


