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Heut A«i«a», «en u. 2au»ar LSI«.

rang b°t die nötigen VoKehrungen fletrorftn. dch sich ei» der- »rtiger Skandal nicht wiederholt. Vor Lintrttt in die Tages­ordnung in der gestrigen Sitzung der Zweiten elffiss, Kammer stellte nun der Sozialist Höhle an die Regierung die Anfrage, oh es wahr fei, daß in der Rocht vom 6. zum 7. Zanaur eine Schwadron Husaren in der Kafirnr bereit gehalten wurde. Darauf erwiderte llntersraatssekretar Mandel, daß in der Tat nach den Belästigungen, di- einige Offiziere am ersten Vor. handlungstage in der Stadt zu erdulden hatten, eine Schwa­dron bereit gestellt worden sei, di« sich während der Militär- zerichtsvcrhandlung zur Verfügung zu halt:» hatte. Dies« Be­reitstellung ersolgte im Einvernehmen zwischen den Zivil- und den Militärbehörden, Die Husaren sollten mit auf Verlangen der Ziviibehörden in Tätigtcit treten. Di« Aufrechterhaltung der Ordnung sei ein« Pflicht der Regierung. Besonder» aber müsse die Ordnung in der Hauptstadt ausrechterhalten werden. Wir hoffen von dem gesunden Sinne der Straßburger Bevölke­rung, so schloß der llnterstaatssekretär, daß sie ihre besonnen« Haltung auch in Zukunft bewahren wird, damit ein Eingreijen des Militärs nicht notwendig wild.

:: Die Aufnahme der Thronrede. Di« preust Thronrede hat keinerlei Uebcrraschungen hervorgcrufe», niemand hatte auch solche erwartet, da man im vornur wusste, daß sie sich da. raus lnschränten wurde, geschäftsmäßig di« einzelnen Vorlagen, di« zumeist ebenfalls bekannt waren, «ruf,zuzäh len. Rur gib« man in den Abendblättern, soweit man sich mit der Thronrede besaßt, der Genugtuung Avsdnul, daß die Weltlage al« eine friedliche hingestellt und lriegcrischen Treiben damit entgegrn- trelen wird. K ,

Spanien.

:: Der Streit im Rio Tinto-Kebiet Die hetzten Rachrich. len über die Haltuiu> der Streitende» im Rio Tinto-ßnibiet liegen seit gestern abend i« Madrid vor. Danach versanimel. ten sich Zvll Streitende zirka L Km. von der Privatwohnung des Beigwerkdirettors entfernt, «m ihn bei seiner Fahrt nach den Minen zu überfallen. Di« Gendarrverie, di« benachrichtigt wurde, eilt« sofort herber nnd zerstreute die Streikenden. Eie ertlärten bei ihrer Bernehmnng, daß sie die Absicht gehabt hät­ten, den Direktor zu entführen, um ihn ans diese Weise zu Mirsgen, die von ihnen geforberte« Bedingungen «nzuerken- «en. e-'.dr

Türkei.-W

:: Di« Aatmort »er Drribundmächte ans den englischen s-rschla, in der Zaselsrag«. Die Antwort der Drcibundmächte »ns de» Vorschlag Sir kdwarb stireg» wir» noch heute in Sva. >on überreicht. W.m» diese Antwort, rva» amgunehmen ist, im Sinne de, Doischlag« gehalten ist, dann werde« dt« Mächte der Triploentent« <brr«chcnla»d ihr« Entscheidung «egen der Südgrenze von Alibanien bekannt geben. Ob «ine sofortige Räumung möglich sein wird, rasch.tnt «verding» fraglich und «» wird angenommen, baß die Ränmang de» Erbiet«, durch die griechischen Truppen schwere Unnche» unmittrlbor »ach sich ziehen wurde. '

Südafrika.

:: Der südafrikanische «kisenb-hnerstreit. Der Eisenhahvrr-

stpeik in Südnfiik» scheint sich immer mehr zu einem Mark» bei Angestellte,, zu entwickeln. Gestern nachmittq, streikten >«r erwa tvl» Werkstöttennrbeiter. Der Eisenbahnverkehr ist Di» jetzt nicht gestört Die Eisenbahner zöger», die Arbeit nie» derzubgen. Die Eisenbebnampestellten in Xapiand scheinen von vornherein abgclehnt zu haben, sich an dem Streik zu de. teiligen. Dar Verbalten der Ausständigen in Iohannivburg st im allgemeinen ruhig. Die Angestellten von Broamsontein' di« gestern den Streik drschlosstn hatten, erschienen gleichwohl zur Arbeit. Sie erklärte», ebenfall» in den Streik zu treten, wenn ste hierzu ans Pretoria den Besehl erhielte«.

Die Vorgänge i» Albanien.

Tie griechische Presse beschäftigt sich sehr lebhaft mit der albanische« Frage, umsomehr, als der Termin für die Nän- muiig des an Albanien geschlagenen nvrd-epirotrsihen Gebie­te? immer näher kommt. Griechenland dürfe unter keinen lluiständcn bezüglich des Nordepirus zivar dem italienischen Druck zurückweichen. Man hebt hervor, daß Griechenland im El-irus ein vitales Interesse habe, während Italien weder in seiner Existenz, noch in seiner Großmachtstellung dadurch bedroht würde, daß Koritza und Argyrokastro an Griechen­land fallen. Falsche Hoffnung inacht nian sich von der Reise des Ministerpräsidenten Denfzelos nach Rom. Man rrwar- tet. daß der griechische Ministerpräsident dort Gelegenheit bauen werde, in längeren Unterhandlungen mit de« italie- ncha.u, Staatsmännern die Motive darznlcgen, warum die Griechen unter allen Umstände» ihre epirotischen Brüder unterstützen müßten. Die vftcnlliche Meinung glaubt, daß doch immer eine friedliche Lösung der epirotischen Frage möglich sei unter der Boranssetzung, daß man in Italien mit ruhigem B,uw an d>c Beurteilung der Frage herangehe und die wirklichen Interessen Griechenlands und Italien» für die naaLte Zukunft erkenne.

^ Pascha und der albanische Thron.

. .. ^ ^lomat, Mwu Keejscn in Athen verlautet, daß de dttzheitgk türkische Krn-gsminister Jzzet Pascha sich nick persoiilich nach Nlpa.uen begibt. Dagegen werden drei seine Jreuade IN Brindisi eine Zvfiunmeoknnft mrt den drei da, «Uwe, enden Vertretern Essod Paschas haben. Man ist üb, , augenblickliche Situation in Albanien in Athen k-fi beunruhigt. . ' *

C^rnpraliifrlammlitna brr vcr. landwirtk

Auf schon so manche stattliche Versammlung konnten

.Bereinigten Landwirte- zurückblicken, aber ein derart Besi'ch, w,e die beiden gestrigen Versammlungen ausznwe fialt-m ist noch nicht dagewesen. Der Saal derHarmvi b« der um V,-l2 Uhr beginnenden a.cherord >,..,e.! .Hauptversammlimg sehr stark besucht und olr ui , \ ordentliche tzauptversammlung eröffnet wv

!" 0iU ..!'" g > da» letzte Plätzchen besetzt und nahezu 500 s n --..n »illtei, alle Raume Die erste Bersammlunn mit

einzigen Punkt der Tngcsordnnog: TrebrrpreiS. Unrede durch

den Borsihenden V i e h m a n n»Rumpenhein, erösfnct, der den heutigen Stand der Treberfrage knndgab. Geschäfts­führer Hirsche! gab einen Ueberblick über die Vorhand- lungen. die seit der letzten Dersannnlung am 20. Dezember 1913 mit dem BraucreiverbanL stattgefnnden hätten. Er verliest ein Schreiben der Brauereien, nach dem sich dies» be- reit erklärten, den Preis der Treber auf l.05 ,( pro Zentner für das ganze Jahr zu ermäßigen und einen dahingehenden Vertrag auf 3 Jahre zu schließen, jedoch künne dieser Vertrag von den Brauereien gekündigt werden, wenn der Gcrsten- preis über 19 steige Demgegenüber stehe das Angebot der von den Landwirte» gewählten Kommission, den Preis aus 1,60 <* fest,setzen. Geschäftsführer Hensel - Dortel- weil befürwortet diesen Beschluß. Im übrigen warnt er da­vor, den Bogen zu überspaimen. Er schlägt vor, der Koni- tnission eine Frist von weiteren drei Tagen zu gewähren, um auf gütlichem Wege zum Abschluß zu konimen. Stach einer Aussprache, an der sich die Herren I a c o b i - Rodheim, Kühn- Seckbach, Lehr- Dietzenbach, Direktor T y l - mann- Hanau u. n. beteiligten, fand folgende Entsckstießung mit allen gegen 7 Stimurcn Annahme:

Die Dersamlung beschließt, dem Brauerei-Verband den Dorsclilag zu machen, den Preis der Treber auf 1.60 pro Zentner festziffetzcn nnb diesen Preis durch einen Vertrag auf drei Jahre ohne jede Einschränkimg festzn- legen. Kommt bis zum 13. Januar ein dahingehender Vertrag nicht zustande, so werden die Verhandlungen abgebrochen."

ES trat darauf eine Pause ein. Um 3 Uhr wurde die X. ordentliche Hauptversamlnng durch den Vorsitzenden er­öffnet, Er hieß die in sehr großer Anzahl Erschieneneb wrll- kcmimen und begrüßte als Gaste, Herrn Reichstagsabgeord- neten Strack, der in zuvorkommender Weife das Referat des heutigen Tages übernommen habe, weiter den Provinz- Vorsitzenden für sstassau des Bundes der Landwirte, Herrn H a tz m a n n - Niederneisen und den Geschäftsführer des Bundes der Landwirte, Herrn Or. Pieper- Frankfurt, Im Laufe der Verhandlungen nahm er noch Veranlassung, de» früheren Geschäftsführer, dentreuen Wolfs" zu begrüßen, der aus Densheim gekommen war, um wieder einmal einen Tag mit den alten Freunden zu verbringen. Die Präfcnz- liftc ergab, daß von 81 Ortsgruppen nur 5 nicht vertreten waren, 76 hatten Vertreter, z, T, 10 20 Mann, entsendet. Sodann trat die Versammlung in die Tagesordnung ein.

Punkt 1: Geschäftsbericht, den Hirfchel- Friebberg erstattet. Er gipfelte darin, daß die Organisation ihre Schuldigkeit getan habe und daß es Pflicht der ange- fchlostenen Landwirte sei, furchtlos «nd treu zu ihr zu stehen.

Punkt L: Kassenbericht. H ensei-Dortelweil erstattet ihn und stellt ein Bereinsvernwgen vor über 9700 .«fest.

Punkt 3: Bericht der Revisoren. Droeser- Riederursel teilt mit, daß er mit C h r i st i a n - llnterlieder- bach die Rechnung geprüft und richfig befunden l>abr. Dir Bersaiumlimg erteilt dem Vorstand Eutlafiuug.

Dunst 4: Ergänzungswahl zum Vorstand. Es scheiden satzuugsgemäß aus: Gcg. Hch. Jacob!- Rod- beini o. d. H., H. F i n k- Vilbel und I. D r a u d t ° Wachen- buchen. Der Vorsitzende teilt weiter mit, daß die Herren Bürgermeister K l i r ni - Kloppenheim und Rob. Herbert- Obererlenbach ihr Amt als Vorstandsmitglieder niedergelegt hätten. Er dankte diesen Herren für ihr seitheriges Wirken. Auf Antrag wurden durch Zurus die Allsscheidenden wieder- imd Herr Gg. C h r i st i a n - Uutcrliederbach neu- gewählt.

Punkt 5: Antrag auf Uni Wandlung in

einen eingetragenen Verein. Der Antragsteller Haas- Obererlenbach begründet eingehend den Antrag, der nötig sei, um der Bereinigung die innere Festigkeit, deren sic zur Durchsühramg ihrer Beschlüsse bedarf, zu geben, H c n s« l - Dvrtesweit befürwortet den Antrag und betont ausdrücklich, daß ein eingetragener Verein keinerlei Haftung der Mitglieder tu sich berge. Aus Anfragen bestätigt Land­gerichtsrat Strack ausdrücklich diese Tatsache. Der An­trag wird e i n st i m ui i g angenommen.

Punkt 6: Vortrag des Herrn Reichstagsabg. Landge- rirhtsrat Strack über:Die Wehr st euer mit be- londerer Berücksichtigung der Landwirt­schaft.

Er führte iu starer. leichtverständlicher Weise fol- gcnde Gedanken aus: Die letzte Rcchtstagssession hat dem Vaterlande eine Verniehrung der Friedenspräsenzstärke um 120 000 Manu betvilligt. Die dafür nötigen Ausgaben wer­den durch dauernde und einmalige Steuer beitrüge bestritten. Es war ein gcfimdcr Gedanke, die Su'-"ne durch einen Wehr­beitrag zu decken, gesund deshalb. > sonst die Ausgaben diucki Anleihen, die wieder Amortisationen und Verzm- sungen heischten, ausgebrncht werden mußten. Darniu stellie man an des Volkes Ovfcrwilligkest besondere Anforderungen, die hier nirgends bekämpft wurde», im Auslaich aber Be­wunderung erregten. Das Gesetz über den Webrbeitrag ver­langt, daß jeder Deutsche vom Vermögen und Einkommen einen einmaligen Beitrag in drei Jahresraten zu zahlen hat. Der Wchrbeitrag ist zu erheben vom V e r g e n der Menschen und von Aktien- und Kommanditgesellschaften und voni Einkommen der Menschen, nicht aber von Ein- kommen der Gesellschaften. Das Gesetz definiert da? Vcr- mögen in Grund-, Kapital- und Betrirdsver- mögen. Zum Grundvermögen gehört der Grund ,m» Boden und gleichgestellte Rechte, die im B. G. B. als fell-ständige Rechte gelten, z. B. das Erbb. nrecht. Dagegen stclw-k das sogenannte Psadrecht nicht lnerhrr. Als K a p i - talrer,nögen gilt z. B. das selbständige Recht, wie Berg- ^rkSeigentnm. Patente, dagegen nicht polizeilich? «onzes- sionen u-d Rutznietzungsrechte des Vaters vom Vermögen <*? S»hne,, Ferner gelten als Kapit-Ivelwögen Geld und Werwavrere. Znm Betriebsvermögen nchuct das ,n land- wirtschaftl-ck en und gewerblichen Belrrehen nötige Ber- moaen, wie dai Inventar. Abzuziehe» sind die Schulden

und Laste» ls>vs'atl>ekenfi -auch das Pfadrecht. HauShaltungs-

fchuldeu dürfen nicht abgezogen werden, Möbel, Kunst- und Llixnsgegeiiständc kommen auch nicht in Ansatz. Als Kapi- tallermögcn kommen weiter in Betracht LebeNsversickjerun- gen: Witwen-, Waisen- und Penfionsrcnten wieder nicht. Anders dagegen, iveiin ein Vater seincnt Sohn da? Gut übcrgwt und sich dabei ein Leibgeding anszahlen läßt. Die» ist als Vermögen zu berechnen.

Beitragspflichtig ist im Allgemeinen jeder Deutsche, der im Julaudc wohnt, auch das im Auslände be­findliche Kapitalvermögen ist zu versteuern, dagegen sind Grundstücke und Betriebsvermögen dort bcitragsfrci. Zu beackstcn ist, daß im Betriebsvermögen ein Kapitalvermögen steckt. Ausländer, die in Deutschland Grundbesitz und Be­triebsvermögen besitzen und so!ck)c, die hier wohnen, sind beitragspflichtig.

Der Bermögcnsdcitrag wird erlivbcn von einer Summe die 10 000 oU übersteigt, aber nur dann, ivenn ein Einkem men von inehr als 4000 M vorhanden ist. Die Bermöger, werden auf volle Tausende nach unten abgerundet. Die Vermögen der Ehr? fiten find zusanmicn zu reckmen. Nach dem Wehrbeit ragsgcsetz kann der Pater das, was den Kindern getwrt, als Kindesverniögen anmeiden und hat dann den Vorteil, daß d>rs den Kindern später nicht als Zuwachs angerechnet wird. Diese Frage ist aber noch strittig. Wo der Vater den Nießbrauch hat, ist der Eigen­tümer ,zur Entrichtung des Wehrbeitrages verpflichtet, z. B. vom Beruiögen des Kindes. Es ist als Vermögenswert der gemeine Wert der Verinögcnsbcstondtcile anzusehcn. Aus­nahmen gibt es bei landwirtschafllichen, Forst- und Gärtne- rcibettieben, Wohnhäusern und gewerblickp.'n Betrieben; hier tritt die Ertragswcrtberechnimg in Astion. Sehr wichtig ist die richtige Einschätzung für die später in Kraft tretende Be­sitzsteuer. Bei der Veranlagung nach dem Ertragswert wird der Rohertrag der Grimdftücke zu veranlagen sein. Als Er- ttagswcrt ist das anzurcchncn, was durch die Benutzung fremder Kräfte erzielt wird: besondere Verrechnungen er­heischen Nebengewerbe und überflüssiges Inventar. Wie für die Landwirtschaft, so finden dir Bssttmmungcn auch für städfische Grundstücke Anwendung. Für Wohnhäuser ist der Mietswerl bei der Berechnung maßgebend. Bei landwirt­schaftlichen Grundsttickcn gilt der Erttagswert, wenn sie dauernd in Benutzung genommen werden, eine Entscheidung ist hier von Fall zu Fall zu treffen. Wertpapiere können ab­geschätzt werden nach dem Börsenkurs vom 31. Dezember 1913, nack, dem Perkaufswert und nach deni Forderungswert. Die Nießnutzung und Leibgedinge sind zu kapitalisieren.

Neben dem Vermögen ist das Einkommen steuerpflich­tig. Es bleiben frei Einkommen bis zum Betrage von 5000 cK. Wichtig ist, daß diese Frage sich nach dem Landesgesetz regelt, wobei Hessen eine Steuerabnocmität darstellt, als hier erst da» Einkomnien von 5500 «< an beitragspflichtig ist. D« Beittag vom Vermögen ist durchgcstaffclt und nimmt anderersetts Nückfiäst auf besondere Verhältnisse.

Die Veranlagimg erfolgt durch die LandeSbehorde. Deklarationspflichtig ist der, wer ein Vermögen von über 20000 <M hat oder ein Vermögen von 10000 Jl und mehr als 4000 M Einkommen hat. Die Veranlagung kann auch erzwungen werden. Nach stattgefmrdener Veranlagung er­hält der Vcrsteiirer einen Veranlagungsbesche-.d; wenn er nicht beitragspflichtig ist, einen Feststellungsbescheid; dieser ist für spätere Erklärungen Besitzsteuer von großen, Werte. Allen Pensionen, die früher zu wenig vom Ver­mögen versteuerten, wird ein Genervlpardon gewährt. Dom Wchrbeitrag erwartet man eine erhebliche Steigerung des Vermögens und der Einkommensteuer. Man erwartet, daß die Milliarde innerhalb dreier J-chre emgcgangen ist. Wenn mehr eingeht, wird das Zuviel zurückgegeben. (Na! Na!) Mit dem Wunsche auf Erfüllung der Hoffnungen der Reichs- regrerung !chloß der Redner unter starkem Beifall der dank­baren Zuhörer sein« Ausführungen.

Nach erläuternden »nd ergänzenden Bemerkungen der Herren R e u h l - Bischofsheim. A l b o h n - Bergen »nd namentlich des Herrn Hatz manu - Niederneisen, der drin­gend für ein« gewissenhafte Deklaratton. eine gute Buckp sührung, Angabe reeller Zchsten und das Pachtwcrtes ein­trat, sprack, Herr Strack das Schlußwort.

Den Dank der vielhnndertköpsigen Versanimlring klei­dete sodann Herr Biehmann in warme Worte des Dan­kes für den Referenten.

Zum Schluß ergriff Herr Hirsche! das Wort. Er dankt« allen Freunden fiir den reichen Besuch, mahnte zu trciiem Festhalten a» der Vereinigung und ließ seine Worte in einem brausend aufgrnommenen Hoch auf Vaterland und rpniernstand au-Sklingcn. Damit hatte dir inipojante Kiurh, gcbung ihr Ende erreicht.

Vereinigte Landwirte.

Kerirksversammlung

am Sonntag, den 11, Januar, nachmittags 3 Uhr, zu

Aochstadt

,m GasthausZ u m T i g e r."

Tagesordnung:

OrganisationSsragcn.

Die Mitglieder der Ortsgruppen Hochstadt, Bischofs- hcim. Bergen, Wacheiibuchcu, Doeiugbeim, Rumpenheim, Mittelbuck,en. Ober- und Niederdorfelden werden uni zahl» reiches Erscheinen ersucht.

An» der Heimat.

* Frirdbrrg, 9. Jan. Die Maul- und Klauenseuche be­steht noch der letzten anitlicku-n Veröftentltchung in Obcrbessen noch ui einem Kreise, einer Gemeinde und 3 Geliötte. wovon zwei Gehöfte n n tinzugetommen sind. In Starkenburg und Nhciichrs.eu grassiert die Seuche in ie einem Krcii«, einer Gcn.einde und einem Gehöft. Schweineseuche uni Schweinepest hat sich in Oberhessen in einem Kreise, einci Gtmcinde «nd einem Gehöfte, u, Siarkenbuea in 4 Kreisen,