Ausgabe 
18.10.1914
 
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Alle aber, die aus das vollkommene Opfer von Golgatha von ganzem Herzen ihr Heil grün­den und an Ihn, den Sohn Gottes glauben, der siegreich au§ dein Tode anferstanden ist, sind ge­rechtfertigt von allen ihren Sünden und haben Frieden mit Gott. So lesen mir: Da wir nun

gerechtfertigt ivorden sind ans (Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren HErrn Ie- snm Christum." (Rom. 5, l.)

Ach, iver noch ans sich selbst imb sein eignes Leben traut uub baut, der kennt nichts von diesem Frieden mit Gott und dieser Gemeinschaft mit Gott.

Eine Stimme an$ (Winid.

ir wurde neulich gesagt, dass man in christlichen Kreisen Englands bete:Gott möge Deutschland demütigen." Das könnte recht verstimmen und das Band der Liebe zerreißen, das Kinder Gottes auf der ganzen Erde verbindet. Daß der Erzfeind der Menschheit es zu dieser Zeit eben darauf abgesehen hat, darf uns nicht wundern. Aus der letzten Nummer vonChinas Millions", die vor mir liegt, tritt uns aber eine ganz andere Gesinnung entgegen. Es tat mir herzlich wohl, als ich las: ..Es ist möglich, daß Gott unsere Nation auf keinem anderen Wege segnen konnte, als durch Züchtigung und Betrübnis.

Wir können unsere vielen nationalen Sünden nicht vergessen. Sei es, daß wir an unser nationales Leben in derHeimat bergen, ober an den Fluch unseres Opium­handels mit China. Aus tiefem Herzen komnit der-

Schrei:So"Du nullst Sünden znrechnen, Herr, iver wird bestehen." Die gegenwärtige Zeit fordert persön­liche und nationale Beugung und Demütigung vor Gott. Bor allem lagt uns gesinnet sein ivie Jesus Christus auch ivar, und für die beten, mit denen mir unglücklicherweise ^m Kriege sind." Ich füge hinzu: Sind das nicht Forderungen, die uns gleicherweise angehen?!

Ferner wird der Mission gedacht, und in liebe­voller Weise der Deutschen, die, über ei» Hundert a>, der Zahl, in Verbindung stellen mit der internationalen China-Inland-Mission.Die Gesellschaft bietet sich in freundlichster Weise an, für den Unterhalt ihrer deutsche» Mitglieder zu sorgen, solange diese von ihren eigene,:Zufuhrguellen in derHeimat abgeschnitlen sind, und bemerkt folgendes:Es ist unaussprechlich traurig, daß Großbriltanien und Deutschland Krieg initeinander führen sollten. Daß es so ist, gemahnt' nur an die Notwendigkeit des Gebetes, daß nichts das Band der Liebe und des Friedens zerreiße, daß diejenigen ver­bindet. welche unter einander Glieder sind in Christo Jesu. Nationalität bedeutet viel, Gemeinschaft in Christo mehr. Gebe Gott, daß die heidnischen Nationen, wenn sie sogenannte christliche Nationen sich bekriege» sehen, doch >>n Stande sind zu erkennen, daß das diejenigen nicht trennen kann, die eins geworden sind in Christo Jesu. So wird der Krieg nur umsomehr die geistliche Natur unserer Religion veranschaulichen, und die Wahrheit des Wortes:Niein Reich ist nicht von dieser Welt." Und wir, wir sage» Ja und Amen dazu. Es sei also. Die brüderliche Liebe aber bleibe.

G. Domay, Missionar.

llersammlungsanreigen

(Versammlungen innerhalb der Landeskirche).

Bezirk Metzen.

StaDtmiffion öiefien, Eöberftrafie 14.

Jeden Sonntag l 1 /* Uyr: Sonntagsschule; 4 Uhr Jungfrauenoerein; 8"/ 4 Uhr: Versammlung.

4/j Uhr: Christlicher Verein junger Männer.

Jeden Mittwoch, abends 8'/r Uhr: Bibelstunde. Während des Krieges jeden Abend 8/ 2 Khr Gebetftunde.

(außer Montag und Samstag).

Ferner finden an folgenden Orten Gebetstunden statt: Jeden Dienstag: Altenbuseck. Jeden Mittwoch: Wißmar. Jeden Freitag: Grünberg.

Sonntag, den 18. Oktober: Nordcck und Wißmar, 20. Alten­buseck. 21. Kleinlinden. 29. Beuern.

Sonntag, den 2b. Oktober: nachm. 8 Uhr und abends 8 1 /« Uhr:

3abresfest in Giessen.

Herr Pfarrer Hicke l vom Diakonifsen-Mutterhaus in Darmstadt hat seine Mitwirkung für den Nachmittag und Abend zugesagt.

Grünberg (Franksurterstr. 28.): Jeden Sonntag, abends 8 Uhr: Versammlung. Jeden Freitag, abends 8*/> Uhr, Gebetstunde.

Bezirk Sellnrod.

Sellnrod: Jeden Sonntag, 12 Uhr: Sonntagsschule, abend« 8 Uhr: Versammlung.

Während des Krieges jeden Abend Gebetstunden.

Sonntag, den 18. Okt. nachm. 2 1 /* Uhr:

Sellnrod Jahresfest der Gemeinschaft.

Vom 18. bis 25. Oktober jeden Abend in Sellnrod Cvangelisationsversammlungen.

Bezirk Uiederweisei.

Sonntag, den 18. Okt. nachm. Gambach, Fauerbach, abds.

Niederweisel, Kirch- und Pohlgöns, 19. Münzenberg, 20. Kirch- und Pohlgöns, 21. Fauerbach, 22. Niederiveisel, 23 Butzbach.

Bezirk Grotzenlinden.

Sonntag, den 18. Okt. nachm. 3 Uhr:

Erntedankfest in Grossenlinden.

Bezirk Schotten.

Schotten: Jeden Sonntag Versammlung abends '/ t 9 Uhr.

In der Woche jeden Abend Gebetstunde um '/,9 Uhr. S-mntag, den 18. Oktober Versammlung in Nidda nachm. 3 Uhr, 20. Okt. Nidda, 23. Betzenrod.

Bezirk Friedverg.

Friedberg, Vorstadt zum Garten Nr. 8: Jede» Sonntag Abend 8'/a Uhr Versammlung.

während des Krieges jeden Montag. Dienstag und Donnerstag ödend öedetstunde.

>9. Okt. Vilbel, 20. Fauerbach b. Friedberg, 21. Stamm- heim, 23. Nauheim:

Bezirk Kich.

L i ch, Butzbacherstr. 17. Jeden Sonntag 12'/« Uhr Sonntagsschule.

4 Uhr: Jungfrauenstunde,

8'/- Uhr: aügemeiiie Versammlung.