nnbw Nation erheben und Königreich ivlder Königreich . . . alle? dies aber ist der Anfang der Wehen." — Und vom Ende der Wehen wird gesagt : „Alsdann wird große Drangsal sein, der
gleichen von Anfang der Welt bis seht nicht qe- wesen ist i>nd »och je sein wird." (Matth. 24).
Als Jesus Christus, vor desscii Wiederkunft niid Reich also diese großen Wirren und Kriege kommen werden, geboren wurde, da lobsangen die Engel auf Bethlehems Flur: Ehre sei Gott in der Höhen und Friede auf Erden, und den Menschen ein Wohlgefallen!"
Der HErr der Herrlichkeit, der Sohn Gottes, war von, Himmel hernicdcrgckommcn, um der Welt eine Zeit und ein Reich des Friedens zu bringen. Aber Er wurde gehaßt und verworfen; uitb um unserer Sünde willen wurde Er dann im Tode am Kreuze unser Stellvertreter und Retter. Nun lesen wir von Ihm: „Er hat
Frieden gemacht durch das Blut Seines Kreuzes." «.Kol. 1, 20).
Den Mg des Friedens wissen sie nicht.
Räi». 3, 17.
5|lE^ir leben in einer Welt voll Sünde und VÜ> Schuld, voll Kampf und Herzeleid. Alle 4 / c berühmte Kultur, Kunst und Wissenschaft andern daran nichts. Aber inmitten dieser Welt voll Trauer gibt cs einen Weg des Friedens, den Gott selbst bereitet hat.
Kennst du diesen Weg?
Der Sohn Gottes hat gesagt: „Ich bin der Weg." Gott hat in Seiner unendlichen Liebe und Gnade für uns arme, sündige Menschen Jesum Christum, Seinen geliebten Sohn, am Kreuze sterben lassen. Dort am Kreuze hat Jesus als der Gerechte für die llngcrechtcn die Strafe getragen, damit wir Frieden hätten. Ohne Vergebung der Sünden zu besitzen, gibt es keine Gemeinschaft mit Gott, und ohne Gemeinschaft mit Gott keinen Frieden. Am Kreuze aber findest du zum Heil und zur Freude deiner Seele, wie Gott dich liebt, der du doch von Natur, wie alle Menschen, nichts als ein Sünder bist und in Sünden so lange dahingclebt hast. Und zugleich erkennst du dort am Kreuze, wie Gott dir, unbeschadet Seiner Gerechtigkeit und Heiligkeit, deine Sünden vergeben und damit Frieden schenken kann. Gnade und Gerechtigkeit begegnen sich dort im Kreuze des HErrn Jesu. Auf dem Boden des Kreuzes Christi kann der gerechte Gott den Sünder annehmen und ihm Frieden schenken.
Nichts kann das stolze Herz des Sünders so beugen, als die alle Erkenntnis übersteigende Liebe Gottes, der Seinen Sohn am Kreuze für unsere Sünden sterben ließ. Wenn ein Sünder schuld
bewußt seine Missetaten vor dem HErrn bet«i»t und uni Gnade und Erbarnicn fleht, so darf er auch Hinblicken nach Golgatha, wo Jesus, der Sohn Gottes, den d od erlitten hat und damit Frieden mit Gott machte.
Gott hat sich vor Grundlegung der Welt ei» Lamm ersehe», „ein Lamm ohne Fehl und ohne Flecken". Ihn bat Er in diese Well gesandt, »nd Ihn hat Er dahingegeben und leiden lassen am Kreuze, damit wir, du und ich, errettet iverdcn sollten. Abrahams Hand wurde im letzten Augenblick zurückgehalten von der Opferung fernes Sohnes, und ein Widder ivurdc an Isaaks Statt zum Brandopfer dargebracht. Als aber Ehristus am Kreuze hing, da ivar keine Stimnre, die Einhalt gebot, als alle Wogen des Gerichts über dem unschuldigen Haupte unseres Stellvertreters zusammenschlugen. Er mußte den Kelch des Zornes Gottes über rnrscre Missetaten bis auf den Grund leeren. Ihm konnte nichts erspart werden, wenn auch nur ein Sünder dem eivigcn Verderben entrinnen und Frieden mit Gott finden sollte, lind Gott ist durch das Kreuz von Golgatha, durch den Tod Seines Sohnes verherrlicht worden. Seine Liebe kann nun ausströmcn zu dem Sünder. Ter Weg zu Gott steht jetzt allen Menschenkindern offen. Christus selbst ist dieser Weg; einen anderen gibt es nicht. Er sagt: „Ich bin der Weg . . . niemand kommt zuin Vater als durch mich." (Joh. 14, 60
O. D.
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Kriiichl Afrika uitfrrr Wik?
V|p| ic Zahl der Einwohner der deutschen Kolonie Kamerun beträgt ungefähr 3300000. Von diesen sind in den letzten Jahren nach einer Berechnung von Professor Westermann und Dr. Zwemer etwa 720000 zum Islam übergctrcten. In mehr als 2 / 3 der ganzen Kolonie besteht keine einzige christliche Missionsstation. Es ist leicht zu berechnen, ivelche Entwicklung der größte und der beste Teil der Kolonie nehmen ivird. Sollen ivir müßig zusehen?
Mit dem Ausschuß der cvaugelischen Missionen ist vereinbart worden, daß der Deutsche Hülfsbund die Arbeit in Adamaua aufnehmen soll. Nach langen Verhandlungen hat die deutsche Regierung ihre Einwilligung dazu gegeben, daß ivir im Gebiet der Lakai Stationen gründen könne». Sollen wir es tun? Tie Frage ist: Sind Männer da, die bereit sind, dort Pionierdienste zu tun?
Oben, in Adamaua, zivischen dem mittleren Logone, der die Grenze zivischen dem deutschen und französischen Gebiet bildet und dem Oberlauf


